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vor 3 Stunden schrieb starwind:

Wo findet sich bei normalen (auch schweren) Grippewellen, die Doktörchen ja dauernd vergleicht, ein solcher Exponentialanstieg ?

Die Statistik ergibt ja auch erst zeitversetzt ein genaueres Bild. Noch liegt es weitgehend im Rahmen der Abweichungen aber

das wird sich bald zeigen. Die getroffenen Massnahmen sollten nun langsam ein sinken bewirken.    

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vor 8 Stunden schrieb Verlierer2:

Die Statistik ergibt ja auch erst zeitversetzt ein genaueres Bild. Noch liegt es weitgehend im Rahmen der Abweichungen aber

das wird sich bald zeigen. Die getroffenen Massnahmen sollten nun langsam ein sinken bewirken.    

Man sieht doch in Italien was das Virus für ein Potenzial hat. In Spanien hat Juan seine Burg abgeriegelt und beobachtet die dunklen Mächte. 

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vor 45 Minuten schrieb Das Kuckuck:

Lassen wir den Immunologen und Toxikologen Prof. Dr. Stefan Hockertz noch zu Wort kommen:

 

https://www.youtube.com/watch?v=N2zs7aYuzCg

 

Sein Wiki-Eintrag (Löschung beantragt) und dieses Video werden wohl ebenfalls bald gelöscht.


Die einzige nicht messbare Größe bei allen "Seuchen" ist die tatsächliche Anzahl infizierter. Die Dunkelziffern dürften um ein vielfaches höher liegen da ein nicht geringer Anteil symptomfrei bleibt und nicht bei Arztpraxen oder KH vorstellig wird. Das heißt die offiziellen Zahlen infizierter ist so ziemlich das einzige was ich in Frage stellen würde. Zu behaupten das Corona mit einer bekannten Influenza vergleichbar ist, finde ich etwas weit hergeholt denn dafür ist diese Variante noch zu unerforscht.

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vor 2 Stunden schrieb alcatraz46:

Die einzige nicht messbare Größe bei allen "Seuchen" ist die tatsächliche Anzahl infizierter.

Es gibt "Seuchen" da beträgt die Inkabutationszeit nur wenige  Stunden bis Tage,  ( z.b. Pest). Hier lässt sich die Zahl der infizierten zügig  und relativ genau ermitteln.

Man brauch sich nur an der Zahl er erkrankten und Toden orientieren.

Bei Corana haben die meisten infizierten keine oder ganz leicht Beschwerden, die auch noch der Grippe ähnlich sind, deshalb kann die Dunkelziffer nur geschätzt werden

Deshalb sollte man bei  einem Virus, der bei den meisten keine oder nur milde Symptome macht, nicht so ein gewätiges Maßnahme Paket schnüren.

bearbeitet von Sven-DC
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vor 46 Minuten schrieb Lutscher:

Sprechen die Todeszahlen in Italien keine deutliche Sprache.

Schauen wir uns in 4 Wochen Schweden an.

Was soll man noch glauben ?

Meiner Meinung nach, wird Schweden eher den Virus in den Griff bekommen, soll heißen die Zahlen sinken, weil mit ihrer Strategie sich am schnellsten die Abwehrstoffen und somit einen Immunität gegen den Virus bilden kann, als wenn man allen Bürgern ein Kontaktsperre verpasst, da hat der Virus leichtes Spiel, weil er auf keine Immunabwehr trifft.

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vor 8 Minuten schrieb Sven-DC:

Meiner Meinung nach, wird Schweden eher den Virus in den Griff bekommen, soll heißen die Zahlen sinken, weil mit ihrer Strategie sich am schnellsten die Abwehrstoffen und somit einen Immunität gegen den Virus bilden kann, als wenn man allen Bürgern ein Kontaktsperre verpasst, da hat der Virus leichtes Spiel, weil er auf keine Immunabwehr trifft.

schweden hat 10 000000 millionen einwohner.

nimmt man die infrastruktur dazu, geht es natürlich dort schneller. so oder so.

das problem hier ist mittlerweile, dass es bei zu schneller verbreitung, zu wenig gerätschaften und personal gäbe. siehe italien!

dies versuchen sie jetzt mit geregelten maßnahmen, in den griff zu bekommen.

den punkt, nur die risikogruppen zu isolieren, haben sie leider verpasst. warum auch immer.

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vor 18 Minuten schrieb Sven-DC:

Meiner Meinung nach, wird Schweden eher den Virus in den Griff bekommen, soll heißen die Zahlen sinken, weil mit ihrer Strategie sich am schnellsten die Abwehrstoffen und somit einen Immunität gegen den Virus bilden kann, als wenn man allen Bürgern ein Kontaktsperre verpasst, da hat der Virus leichtes Spiel, weil er auf keine Immunabwehr trifft.

 

Ja, deiner Meinung nach :blasen:

 

Zitat

 

Schweden begrenzt Versammlungen auf 50 Teilnehmer

Schweden meldet nun 92 Tote durch das Coronavirus, 60 allein im Raum Stockholm. Jetzt schränkt die Regierung von Premier Löfven den Alltag stärker ein. 

SVEN LEMKEMEYER

Mehr Artikel

Premier Stefan Löfven verkündete die neuen Regeln. 

Angesichts weiter steigender Fallzahlen verschärft Schweden nun die Maßnahmen. Zusammenkünfte mit mehr als 50 Teilnehmern werden verboten, sagte Ministerpräsident Stefan Löfven am Freitag auf einer Pressekonferenz in Stockholm. Die Polizei sei angewiesen, diese Regelung durchzusetzen.

https://www.tagesspiegel.de/wissen/kampf-gegen-coronavirus-schweden-begrenzt-versammlungen-auf-50-teilnehmer/25690526.html

 

 

 

Sieht aber so aus, als ob das Virus Schweden in den Griff bekommt.

 

 

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vor 37 Minuten schrieb Sven-DC:

Bei Corana haben die meisten infizierten keine oder ganz leicht Beschwerden, die auch noch der Grippe ähnlich sind, deshalb kann die Dunkelziffer nur geschätzt werden

Deshalb sollte man bei  einem Virus, der bei den meisten keine oder nur milde Symptome macht, nicht so ein gewätiges Maßnahme Paket schnüren.


Danke für die Wiederholung. Nichts anderes habe ich bereits beschrieben. Es gibt derzeit verschiedene Modellrechnungen (natürlich nicht in Deutschland), welche von Dunkelziffern von zwischen 5-10x der tatsächlich erfassten infizierten tendieren. Die Daten über den Stand aktuell infizierter Personen von Johns Hopkins oder dem RKI sind eher eine Daumenpeilung. Trotzdem sollte man diese Krankheit nicht unterschätzen denn ohne wirksame Therapie oder Vakzination ist und bleibt die Sache nicht einschätzbar bzw. gefährlich.

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vor 30 Minuten schrieb alcatraz46:


Die einzige nicht messbare Größe bei allen "Seuchen" ist die tatsächliche Anzahl infizierter. Die Dunkelziffern dürften um ein vielfaches höher liegen da ein nicht geringer Anteil symptomfrei bleibt und nicht bei Arztpraxen oder KH vorstellig wird. Das heißt die offiziellen Zahlen infizierter ist so ziemlich das einzige was ich in Frage stellen würde. Zu behaupten das Corona mit einer bekannten Influenza vergleichbar ist, finde ich etwas weit hergeholt denn dafür ist diese Variante noch zu unerforscht.

 

Das Virus ist hoch infektiös, aufgrund der langen Inkubationszeit sehr viel gravierender als bei der Influenza. Daraus lassen sich gewisse Schlüsse ziehen. Eine Durchseuchung der Bevölkerung eines Landes in einem (globalen) Wirtschaftssystem ist so gut wie unabwendbar. Die Zeit, in der dies geschieht, kann durch stringente Maßnahmen gestreckt werden, vornehmlich durch tiefgreifende Beschränkungen bei den Sozialkontakten.

 

Wenn nun eine Quantifizierung unter Einrechnung der durchschnittlichen Inkubationszeit vorgenommen wird, dann wissen wir, wie viele Menschen - gemessen an der Gesamtbevölkerung - an Covid-19 erkranken werden, d.h. Symptome ausbilden. Die Sterblichkeit gemessen an der Zahl der Erkrankten ist - mit regionalen Unterschieden - relativ verlässlich abzuschätzen.  Der Grad der Durchseuchung ist ein grober aber durchaus mathematisch verlässlicher Wert und kann mit 60 - 70 Prozent der Bevölkerung veranschlagt werden (wie von Seiten der Kanzlerin und dem RKI bereits verlautbart).

 

Die Zahl der an SARS-CoV-2 Infizierten steigt im gleichen Verhältnis zu den an Covid-19 erkrankten Menschen. Aus der durchschnittlichen Erkrankungsdauer und den bisher zur Verfügung stehenden Daten zur Ausbreitungsgeschwindigkeit der Krankheitsfälle, lassen sich weitere Informationen ableiten.  Die benötigten Zahlen (bis zum mathematisch berechenbaren Peak) sind hochzurechnen. Damit ließe sich die Frage klären, ob unser Gesundheitssystem dieser Aufgabe gewachsen ist oder nicht. Hier können selbstverständlich Erfahrungswerte aus vorangegangenen Influenza-Epidemien zu Auslastung und Kapazitäten bei den Krankenhäusern dienen. Ist das Gesundheitssystem mit diesen Zahlen überfordert, muss die Ausbreitungsgeschwindigkeit mit gezielten Maßnahmen eingedämmt werden.

 

Einschneidende Maßnahmen (Freiheitsrechte, shutdown), dürfen m.E. nur unter strengen Maßstäben der Verhältnismäßigkeit verhängt werden, welche zwingend in einer Ethikkommission diskutiert und auf der Grundlage der Beratungsergebnisse im Parlament beschlossen werden. Diese Ethikkommission sollte aus Politikern, Medizinern, Wirtschaftsfachleuten und Vertretern der Gesellschaft zusammengesetzt werden. Beschränkungen, welche am Ende mehr schaden als nutzen, können damit vielleicht verhindert werden.

 

Um all dies zu gewährleisten und in der Bevölkerung eine breite Akzeptanz für restriktive Maßnahmen zu schaffen, benötigen wir die uneingeschränkte Transparenz der Institutionen und natürlich uneingeschränkte Meinungsfreiheit und -vielfalt. Die Demokratie einer freien Gesellschaft muss diese Dinge aushalten können ohne Internetseiten abzuschalten, Social Media zu zensieren oder Kritiker zu denunzieren.

 

Kuckuck!

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vor 28 Minuten schrieb Sven-DC:

Meiner Meinung nach, wird Schweden eher den Virus in den Griff bekommen, soll heißen die Zahlen sinken, weil mit ihrer Strategie sich am schnellsten die Abwehrstoffen und somit einen Immunität gegen den Virus bilden kann, als wenn man allen Bürgern ein Kontaktsperre verpasst, da hat der Virus leichtes Spiel, weil er auf keine Immunabwehr trifft.

 

Durchdenke deine Antwort besser noch mal.

Die Immunantwort eines Körpers ist vermutlich immer gleich.

Egal ob der Mensch sofort und häufig auf den(das) Virus trifft oder nach Kontaktsperre irgendwann später.

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Im Übrigen bin ich der Ansicht, hätte die Regierung nach 2012(Sars) auf die Warnungen und Empfehlungen der einschlägigen Fachleute gehört,

wären ausreichend Intensivplätze und Hilfsmittel vorgehalte worden und somit hätte man die Krankheitsfälle nicht über Monate strecken müssen.

Da dieses aber nun geschieht, gehe ich(Irrtum vorbehalten) davon aus, dass die kommende Wirtschaftskrise uns nicht nur Probleme bereiten wird

sondern eine größere Anzahl von Folgetoten beschert, als es Carola je getan hätte.

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vor 22 Minuten schrieb Das Kuckuck:

Um all dies zu gewährleisten und in der Bevölkerung eine breite Akzeptanz für restriktive Maßnahmen zu schaffen, benötigen wir die uneingeschränkte Transparenz der Institutionen und natürlich uneingeschränkte Meinungsfreiheit und -vielfalt. Die Demokratie einer freien Gesellschaft muss diese Dinge aushalten können ohne Internetseiten abzuschalten, Social Media zu zensieren oder Kritiker zu denunzieren.


Solltest Kommunalpolitiker werden bei der Predigt. :tongue:

Wichtig finde ich nur letzteres. Egal was Leuten ein- oder aus dem Gesicht fällt. Eine Demokratie sollte das schon aushalten egal wie unsinnig manchen gewisse Äußerungen erscheinen.

Zensur ist meiner Ansicht nach ein sehr scharfes Schwert und sollte nur in Fällen angewendet werden, welche juristisch unzweifelhaft bedenklich sind.

bearbeitet von alcatraz46
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vor 3 Minuten schrieb alcatraz46:

Solltest Kommunalpolitiker werden bei der Predigt. :tongue:

 

Ich bleibe lieber bei Roulette ^_^

 

vor 3 Minuten schrieb alcatraz46:

Zensur ist meiner Ansicht nach ein sehr scharfes Schwert und sollte nur in Fällen angewendet werden, welche juristisch unzweifelhaft bedenklich sind.

 

Ganz Deiner Meinung! :cowboy:

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vor 56 Minuten schrieb Das Kuckuck:

 

Das Virus ist hoch infektiös, aufgrund der langen Inkubationszeit sehr viel gravierender als bei der Influenza. Daraus lassen sich gewisse Schlüsse ziehen. Eine Durchseuchung der Bevölkerung eines Landes in einem (globalen) Wirtschaftssystem ist so gut wie unabwendbar. Die Zeit, in der dies geschieht, kann durch stringente Maßnahmen gestreckt werden, vornehmlich durch tiefgreifende Beschränkungen bei den Sozialkontakten.

 

Wenn nun eine Quantifizierung unter Einrechnung der durchschnittlichen Inkubationszeit vorgenommen wird, dann wissen wir, wie viele Menschen - gemessen an der Gesamtbevölkerung - an Covid-19 erkranken werden, d.h. Symptome ausbilden. Die Sterblichkeit gemessen an der Zahl der Erkrankten ist - mit regionalen Unterschieden - relativ verlässlich abzuschätzen.  Der Grad der Durchseuchung ist ein grober aber durchaus mathematisch verlässlicher Wert und kann mit 60 - 70 Prozent der Bevölkerung veranschlagt werden (wie von Seiten der Kanzlerin und dem RKI bereits verlautbart).

 

Die Zahl der an SARS-CoV-2 Infizierten steigt im gleichen Verhältnis zu den an Covid-19 erkrankten Menschen. Aus der durchschnittlichen Erkrankungsdauer und den bisher zur Verfügung stehenden Daten zur Ausbreitungsgeschwindigkeit der Krankheitsfälle, lassen sich weitere Informationen ableiten.  Die benötigten Zahlen (bis zum mathematisch berechenbaren Peak) sind hochzurechnen. Damit ließe sich die Frage klären, ob unser Gesundheitssystem dieser Aufgabe gewachsen ist oder nicht. Hier können selbstverständlich Erfahrungswerte aus vorangegangenen Influenza-Epidemien zu Auslastung und Kapazitäten bei den Krankenhäusern dienen. Ist das Gesundheitssystem mit diesen Zahlen überfordert, muss die Ausbreitungsgeschwindigkeit mit gezielten Maßnahmen eingedämmt werden.

 

Einschneidende Maßnahmen (Freiheitsrechte, shutdown), dürfen m.E. nur unter strengen Maßstäben der Verhältnismäßigkeit verhängt werden, welche zwingend in einer Ethikkommission diskutiert und auf der Grundlage der Beratungsergebnisse im Parlament beschlossen werden. Diese Ethikkommission sollte aus Politikern, Medizinern, Wirtschaftsfachleuten und Vertretern der Gesellschaft zusammengesetzt werden. Beschränkungen, welche am Ende mehr schaden als nutzen, können damit vielleicht verhindert werden.

 

Um all dies zu gewährleisten und in der Bevölkerung eine breite Akzeptanz für restriktive Maßnahmen zu schaffen, benötigen wir die uneingeschränkte Transparenz der Institutionen und natürlich uneingeschränkte Meinungsfreiheit und -vielfalt. Die Demokratie einer freien Gesellschaft muss diese Dinge aushalten können ohne Internetseiten abzuschalten, Social Media zu zensieren oder Kritiker zu denunzieren.

 

Kuckuck!

 

hallo Kuckuck
Grundsaetzlich wäre das alles richtig. In der Praxis ist es um ein mehrfaches komplexer.

Unzaehlige Fehleinschaetzungen vom Robert Koch Institut bis zur den Regierungen in 

China, Italien, Schweiz, Deutschland usw. ueber die hohe Sterblichkeit und fliehendes 

Personal in E bis zu fehlendem Material oder untauglichem Testmaterial in E .... so laesst

sich zum Ende die schöne Theorie weder rechnerisch umsetzen noch nutzen.
Die Schweiz geht u.a. bereits von einem Ausnahmezustand bis August aus; andere Laender

fassen das auch schon als Moeglichkeit ins Auge. D schlummert noch, auch F, CH und E

glaubten, nie italienische Dimensionen zu erhalten, genau wie Deutschland und die Schweiz.
Die Amis und Suedamerika werden folgen, am Samstag schloss die Ukraine die Grenze.

Am Mittag standen allein in Korczowa 7500 Personen dicht gedraengt vor dem Uebergang, viele wollten aus Polen, Deutschland,  Italien und Spanien  nach Hause....abwarten, was sich dort und in Russland zusammenbraut.

 

Juan


 

bearbeitet von Juan del Mar
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(dpa) - Das Klinikum Wolfsburg nimmt aufgrund von Corona-Infektionsfällen unter den Mitarbeitern bis auf wenige Ausnahmen keine neuen Patienten mehr auf.

 https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/gesundheit-wolfsburg-aufnahmestopp-am-klinikum-wolfsburg-wegen-corona-infektion-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-200329-99-516487

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vor einer Stunde schrieb Das Kuckuck:

 

Das Virus ist hoch infektiös, aufgrund der langen Inkubationszeit sehr viel gravierender als bei der Influenza. Daraus lassen sich gewisse Schlüsse ziehen. Eine Durchseuchung der Bevölkerung eines Landes in einem (globalen) Wirtschaftssystem ist so gut wie unabwendbar. Die Zeit, in der dies geschieht, kann durch stringente Maßnahmen gestreckt werden, vornehmlich durch tiefgreifende Beschränkungen bei den Sozialkontakten.

 

Wenn nun eine Quantifizierung unter Einrechnung der durchschnittlichen Inkubationszeit vorgenommen wird, dann wissen wir, wie viele Menschen - gemessen an der Gesamtbevölkerung - an Covid-19 erkranken werden, d.h. Symptome ausbilden. Die Sterblichkeit gemessen an der Zahl der Erkrankten ist - mit regionalen Unterschieden - relativ verlässlich abzuschätzen.  Der Grad der Durchseuchung ist ein grober aber durchaus mathematisch verlässlicher Wert und kann mit 60 - 70 Prozent der Bevölkerung veranschlagt werden (wie von Seiten der Kanzlerin und dem RKI bereits verlautbart).

 

Die Zahl der an SARS-CoV-2 Infizierten steigt im gleichen Verhältnis zu den an Covid-19 erkrankten Menschen. Aus der durchschnittlichen Erkrankungsdauer und den bisher zur Verfügung stehenden Daten zur Ausbreitungsgeschwindigkeit der Krankheitsfälle, lassen sich weitere Informationen ableiten.  Die benötigten Zahlen (bis zum mathematisch berechenbaren Peak) sind hochzurechnen. Damit ließe sich die Frage klären, ob unser Gesundheitssystem dieser Aufgabe gewachsen ist oder nicht. Hier können selbstverständlich Erfahrungswerte aus vorangegangenen Influenza-Epidemien zu Auslastung und Kapazitäten bei den Krankenhäusern dienen. Ist das Gesundheitssystem mit diesen Zahlen überfordert, muss die Ausbreitungsgeschwindigkeit mit gezielten Maßnahmen eingedämmt werden.

 

Einschneidende Maßnahmen (Freiheitsrechte, shutdown), dürfen m.E. nur unter strengen Maßstäben der Verhältnismäßigkeit verhängt werden, welche zwingend in einer Ethikkommission diskutiert und auf der Grundlage der Beratungsergebnisse im Parlament beschlossen werden. Diese Ethikkommission sollte aus Politikern, Medizinern, Wirtschaftsfachleuten und Vertretern der Gesellschaft zusammengesetzt werden. Beschränkungen, welche am Ende mehr schaden als nutzen, können damit vielleicht verhindert werden.

 

Um all dies zu gewährleisten und in der Bevölkerung eine breite Akzeptanz für restriktive Maßnahmen zu schaffen, benötigen wir die uneingeschränkte Transparenz der Institutionen und natürlich uneingeschränkte Meinungsfreiheit und -vielfalt. Die Demokratie einer freien Gesellschaft muss diese Dinge aushalten können ohne Internetseiten abzuschalten, Social Media zu zensieren oder Kritiker zu denunzieren.

 

Kuckuck!

 

Wenn du so reden könntest wie du schreibst wäre dir ein Platz in der Politik sicher. Jetzt ist Augenmaß gefragt und das eigentlich Weltweit. Geht um uns herum alles in die Knie ,an wenn sollen wir als Exportland noch Güter verkaufen. Ich denke viele Menschen verstehen nicht die Tragweite dieser Seuche. Arbeiten mit guter Schutzkleidung sollte und müsste doch möglich sein. 

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vor 49 Minuten schrieb Lutscher:

 

Wenn du so reden könntest wie du schreibst wäre dir ein Platz in der Politik sicher. ...............

 

Na, ob unser Eierunterschiebevogel das alles selbst formuliert hat (oder Fremdtextpassagen mit verwandt hat) erscheint mir doch sehr fraglich, da passte eine Menge nicht deckungsgleich zu seiner sonstigen Formulierungsart. ^_^

 

Starwind

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vor 3 Stunden schrieb Das Kuckuck:

 

  Der Grad der Durchseuchung ist ein grober aber durchaus mathematisch verlässlicher Wert und kann mit 60 - 70 Prozent der Bevölkerung veranschlagt werden (wie von Seiten der Kanzlerin und dem RKI bereits verlautbart).

 

 

Soll bei Grippewellen üblich sein.

Bis Gestern hatten wir in Österrich 68 Tote dem Virus zugeschrieben, also eine sehr überschaubere Zahl.

Bei einem gesperrten Kreuzfahrschiff gab es auch kein Massensterben.

Nur China, Italien und Spanien stören die Relativierungsversuche. Monokausale Begründungen für einige hohe Sterberaten scheinen somit nicht zu greifen.

Da hört man, dass die wenigstenTodesursachen zweifelsfrei aufgeklärt werden, Pekinghusten (Umweltverschmutzung), Krankenhauskeime und weiteres.

 

Mir macht die Zeit nach diesem langen Sonntag mehr Angst als der Virus (obwohl ein Elternteil im Krankenhaus liegt, die jetzige Lungenentzündung kam erst im Krankenhaus zum Ausbruch).

 

 

Servus

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vor 5 Stunden schrieb Sven-DC:

Meiner Meinung nach, wird Schweden eher den Virus in den Griff bekommen, soll heißen die Zahlen sinken, weil mit ihrer Strategie sich am schnellsten die Abwehrstoffen und somit einen Immunität gegen den Virus bilden kann, als wenn man allen Bürgern ein Kontaktsperre verpasst, da hat der Virus leichtes Spiel, weil er auf keine Immunabwehr trifft.

 

Schweden mit einer deutlich geringeren Bevölkerung als NRW oder Bayern,

dafür aber die gleiche Anzahl an Corona-Toten (je 110)

Da habe ich meine Zweifel, dass Schweden das noch lange durchzieht.

 

https://interaktiv.waz.de/corona-virus-karte-infektionen-deutschland-weltweit/

 

 Boris Johnson &  Donald Trump waren auf ähnlichem Kurs und mussten umschwenken.

bearbeitet von jason
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vor 17 Stunden schrieb starwind:

 

Na, ob unser Eierunterschiebevogel das alles selbst formuliert hat (oder Fremdtextpassagen mit verwandt hat) erscheint mir doch sehr fraglich, da passte eine Menge nicht deckungsgleich zu seiner sonstigen Formulierungsart. ^_^

 

Starwind

 

Ein alter Spruch besagt : Man muss nicht alles wissen man muss nur wissen wo es steht. Eine sehr guter Bericht von Kuckuck ,hat sich viel Arbeit gemacht. Die ganze Geschichte mit dem Virus wird doch täglich korrigiert. Hier hat Kuckuck gut zusammen gefasst....Bravo

 

 

vor 20 Stunden schrieb Spielkamerad:

schweden hat 10 000000 millionen einwohner.

nimmt man die infrastruktur dazu, geht es natürlich dort schneller. so oder so.

das problem hier ist mittlerweile, dass es bei zu schneller verbreitung, zu wenig gerätschaften und personal gäbe. siehe italien!

dies versuchen sie jetzt mit geregelten maßnahmen, in den griff zu bekommen.

den punkt, nur die risikogruppen zu isolieren, haben sie leider verpasst. warum auch immer.

 

Richtig deine Meinung.....Zeit gewinnen und die Zahl der Infizierten unten halten. Das ganze Ding ist es an einem Strang zu ziehen. Gleichzeitig die wichtigen Wirtschaftszweige am laufen halten.  Natürlich muss man dieses Virus erst mal genauer kennen lernen. Instinkt mäßig sage ich die Ansteckungswege sind noch nicht alle offen gelegt. Dieses Virus arbeitet verdeckt . Man muss es aushungern !  Es muss getestet werden und das Millionenfach . Den Feind erkennen, isolieren und aushungern. Jeder Idiot der die Ausgangsbegrenzung unterläuft macht alle Bemühungen der Regierung zunichte.

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vor 10 Stunden schrieb sachse:

 

Durchdenke deine Antwort besser noch mal.

Die Immunantwort eines Körpers ist vermutlich immer gleich.

Egal ob der Mensch sofort und häufig auf den(das) Virus trifft oder nach Kontaktsperre irgendwann später.

Schon richtig.

Aber je mehr die Bürger Kontakt unter einander haben, um so schneller können sich auch die Antiviren übertragen

Man muss unterscheiden, zwischen der Immunabwehr, welcher der Körper selbst bildet und der Immunabwehr welche übernommen wird.

Und genau das letztere wird mit der Kontaktsperre verhindert. Vorteil aber auch der Corona-Virus kann sich weniger  schnell verbreiten.

 

Wenn man sich die aktuellen Zahlen von Deutschland und Italien betrachtet,  unterstreicht es meine These, das das strikte Kobtaktverbot wenig bringt und Kontakte der Bürger besser sind. Bereits erkrankte sollte man natürlich isolieren. Aber es geht um die, welche keine Beschwerden haben.

 

In Italien gab es bis gestern ca. 92 000 Infizierte, davon 10 tausend Tode das sind fast 10  %, Kontaktsperre bereits an 9. März

Deutschland, ca. 58000 Infizierte 455 davon gestorben, das sind ca. 1 %, Kontaktsperre seit 22.03.

Also die Italiener haben ca. 20 Millionen weniger Einwohner und fast doppelt so viele Infizierte und 10 x höhere Sterberate, obwohl schon 14 Tage eher alles dicht.

Das lässt den Schluß zu das man mal die Kontaktsperre auf den Prüfstand stellt.

Wie schon geschrieben, die Kranken sollte man isolieren, aber die Gesunden  ( Gesund= infiziert, aber keine Beschwerden) auf einander loslassen

 

Hieraus könnte man Schlußfolgern, das auf Grund der späteren Kontaktsperre, bereits die Immunabwehr unter der Bevölkerung in Deutschland besser ist.

bearbeitet von Sven-DC
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