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alcatraz46

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Alle erstellten Inhalte von alcatraz46

  1. Das ist zwar schon lange her aber, schau Dir doch die Chance an und was da wie passiert. Einfache Logik ohne Gewähr auf Erfolg.
  2. Danke für die Zusammenfassung. Spare ich mir gleich den "Job".
  3. Na und wie viel hast denn so verloren? Es bleibt spannend (oder auch nicht).
  4. Also ich möchte doch anmerken dass ein Buch wie "Meine Roulette Bibel" des in diesem Forum anwesenden Autors aus Sachsen erstklassige Unterhaltung bietet. Insofern hat Lexis an dieser Stelle eine zutreffende Rezension geliefert.
  5. Es macht weder Sinn noch wird es gemacht. Pokerspielern klopft man auch nur nach Turniergewinnen auf die Finger. Roulettespieler brauchen keine Einkommensteuer zu zahlen da Roulette per Definition reines Glücksspiel ist. Es gibt sicherlich auch Ausnahmen welche sich dann jedoch rein auf den so genannten "Berufsspieler" beziehen der seinen Lebensunterhalt aus dem Glücksspiel bestreitet. Da dies in den überwiegenden Fällen wohl weniger zutrifft bleibt das Ganze rein theoretischer Natur.
  6. Stimmt soweit. Es hat jedoch manchmal auch andere Gründe warum diese Begriffe sauber "getrennt" werden. Hat jedenfalls nichts mit den eigentlichen (korrekten) Definitionen zu tun.
  7. Das ist hier genau beschrieben: https://mi.sachsen-anhalt.de/themen/gluecksspiel/gluecksspielstaatsvertrag-2021/
  8. Was die "Expertin" hier zu sagen versucht, es ist so geplant. Gegenwärtig ist das Oasis Sperrsystem nirgendwo implentiert, sprich es kann munter weitergespielt werden, egal in welcher Kombination (On- Offline). Es wird ohnehin in Frage zu stellen sein, ob das Sperrsystem über alle OC vollständig implementiert werden kann denn wie wir alle Wissen ist Internet in Deutschland "Neuland". Das ist vollkommen richtig. Ein "Gambler" ist eher Typ Zocker der oftmals hochriskante Einsätze tätigt. Wird bei den Amis und Briten gern in diesem Kontext verwendet. Ein Player ist eher als "normaler" Spieler anzusehen.
  9. Hallo Juan, vielen Dank für Dein Feedback. Ich dachte schon es läge an meiner Schreibweise. Grüße AL
  10. Wenn man Leuten ständig mit Argwohn begegnet sind Missverständnisse vorprogrammiert. Lese das am besten noch mal und versuche den Kontext zu verstehen.
  11. Und das Spiel existierte noch über Generationen hinweg und es wurde fleißig weiter klassisch gespielt. Wen wunderts.
  12. Frei nach dem Motto: Der Versuch eine Influenza mit Corona zu bekämpfen könnte in Trunkenheit enden.
  13. Hallo Juan, mir sind Risiken und Nebenwirkungen dieses Sozialexperiments bewusst. Aus diesem Grunde werde ich mir wohl weiteres zum Thema ersparen und entsprechenden Leuten dem weiterwursteln in der selbst geschaffenen Blase nicht im Wege stehen.
  14. "Das OC" hat wie jedes andere Unternehmen eine Gewinnerzielungsabsicht. Hast Du angenommen es handle sich bei Online-/Offline Casinos um Wohlfahrtseinrichtungen? Du gehst also zum Supermarkt, kaufst Produkte ein und beschwerst Dich an der Kasse darüber dass die Kohle machen wollen? Vielleicht solltest Du noch einmal grundsätzlich erkunden wie Ökonomie in Bezug auf Waren- und Dienstleistungen funktioniert. Viele OC bieten schon seit Jahren bestimmte Spielerschutzmaßnahmen auf den Webseiten in verschiedener Form an, welche man bei entsprechender Beachtung nur zu nutzen braucht. Wenn Du in einem OC spielst, wird die entsprechende Plattform unter Akzeptanz der AGB genutzt. Wenn Du also einfach bloß ein wenig faul bist und es Dir bequem machst in dem darauf verwiesen wird die AGB nicht zu lesen, sind bestimmte Konsequenzen welche sich möglicherweise aus dieser Form von "Vertragsgrundlage" ergeben allein Deine Angelegenheit. Weil es Bestandteile aus dem Glücksspielstaatsvertrag 2021 sind und den Spielerschutz zumindest in Deutschland verbindlich regeln soll. Bankhalterspiele wurden davon ausgenommen da es Konzessionären der LC vorbehalten wurde ein Online Angebot bereitzustellen. Kann man alles nachlesen, was jedoch für Leute wie Dich nicht unproblematisch ist, denn Du liest ja auch keine AGB durch. Unter Erwachsen denkend fasse ich Menschen zusammen die sich der Tragweite eigener Handlungen bewusst sind. Wenn ich also ein "seelisches Problem" habe greife ich nicht zur Flasche, sondern löse mein Problem durch geeignete Maßnahmen. Wenn ich eine Affinität zu einem Spielsuchtverhalten aufweise und das unerwünscht ist, suche ich mir Hilfe und lasse mich beraten. Ich würde mich jedoch niemals auf diese "Endstufe" begeben und meine Verluste vor Gerichten beweinen, denn das ist so ziemlich unterste Schublade was diese Vollpfosten Leute in den Chargeback Foren machen können. Damit erweist man hilfsbedürftigen Spielsüchtigen und Therapieangeboten nicht nur einen Bärendienst, sondern konterkariert den Ansatz diesen Leuten erfolgreich helfen zu können. Um das Ganze jedoch im Zusammenhang verstehen zu können reicht Dein Horizont offenkundig nicht ganz aus. Im Übrigen stimmen Deine Angaben nicht mal rudimentär. Ich komme hinsichtlich Spielsucht auf andere Fallzahlen, aber die sind ja nicht von mir "gefälscht" worden. https://de.statista.com/statistik/daten/studie/256885/umfrage/anzahl-der-pathologischen-und-problematischen-gluecksspieler/ Das Verhältnis "echter" Urteile liegt derzeit bei 3:1 gegen Spieler und das ist aus meiner Sicht in Bezug auf "Verlustklagen" vollkommen richtig so. Ich erkenne durchaus, dass Du Dich mit Deinen Ansichten hier zum Teil in guter Gesellschaft befindest. Du scheinst nicht einmal die einfachsten Regeln im Geschäftsverkehr zur Kenntnis nehmen zu wollen und wenn Dich Deine Abenteuer plötzlich anfangen Geld zu kosten, wird mit dem Finger auf die "pöhsen OC" gezeigt. Das ist natürlich der bequemste Weg und gleichzeitig auch der erfolgloseste. Ich schreibe ganz gewiss nicht "pro OC" denn in vielen berechtigten Anliegen stehe ich immer auf der Seite von Spielern und helfe Leuten sogar privat gerne weiter. Deine Ansichten lassen allerdings weder Common Sense noch Dialogfähigkeit erkennen hinsichtlich einer Thematik, die sehr viel komplexer ist als "Die zocken mich ab". Die von Dir ansonsten unsachlichen Bemerkungen finde ich dabei noch amüsant, da ich mir nun besser vorstellen kann was Du mit Deiner übrigen Denkweise im Leben so erreicht haben könntest.
  15. Kann ich mir gut vorstellen. Wenn man LC als eine Art Treffpunkt ansieht oder auch gerne mal in Gesellschaft spielt ist das sicher genau richtig für manche. In anderen Fällen so wie meinem geht es nur darum das Spiel selbst zu machen ohne Zeitverlust oder viel drumherum. Das ist im OC in jeder Hinsicht praktischer. Darum finde ich es auch sinnvoll dass beide Angebote nutzbar sind, da wir ja alle doch sehr unterschiedlich darüber denken.
  16. Deine progressive Art mit dem Thema umzugehen unterscheidet Dich sicherlich von der Masse anderer LC Spieler.
  17. Das ist meiner Ansicht nach nicht von der Hand zu weisen. Diese Diskussion wird oft einseitig selektiv geführt denn die Leute in diesen Chargeback Foren verweisen stets gern auf die Illegalität von Online Angeboten obwohl man natürlich vorher erst einmal 100k verzockt hat bevor die Idee aufkam das es ja illegal sein könnte im OC zu spielen. Dabei geistert gerade dieses Thema schon seit einigen Jahren durch die Medien. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen dass nun alle OC Spieler in einer Waldhütte leben und weder Zeitungen noch TV konsumieren, denn das (Online-) Spielen klappte bis zum großen (eigenen) "Knall" scheinbar ganz vorzüglich. Simple Logik dahiner: Wasch mir den Pelz aber mach mich nicht Nass. Moralisch betrachtet haben scheinbar selbst Landstreicher mehr Rückgrat
  18. Es gibt wohl ebenso wenige Autofahrer die nicht auch mal bei Rot eine Kreuzung passiert haben. LC und Online Spieler haben aus meiner Sicht zu wenig Schnittmengen. Reine Landcasino Spieler werden sich ebenso wenig "umerziehen" lassen wie Online Spieler. Würde es in annehmbarer Zeit allerdings ein staatliches Online Angebot geben, würden reine OC Spieler so wie ich selbst und andere das sicher gerne nutzen wollen, egal von welchem "Bad Irgendwo" Casino das gestreamt wird. Allein der Glaube fehlt mir dass Deutschland sich in der Hinsicht so geschickt anstellt wie die Schweizer.
  19. Und da begehst Du einen groben Denkfehler, nicht was die Ausgestaltung von Spielerschutzmaßnahmen der OC betrifft oder deren Beachtung von Gesetzen sondern allein die Tatsache das Du "dachtest" es sei legal in OC zu spielen ist ein wenig "Cherrypicking" aus meiner Sicht. Wenn man sich nicht darüber im klaren ist ob die eigenen Handlungen im Rahmen des "Erlaubten" liegen, ist es doch letztlich Deine Aufgabe Dich selber darüber zu informieren. Niemand von uns rennt mit Gesetzbüchern unterm Arm durch die Gegend, jedoch wusste ich ebenso wie der Reinigungsmann zu jederzeit dass es nicht legal ist im OC zu spielen, jedenfalls wenn man in Deutschland lebt. Online Casinos gibt es wie Sand am Meer und was die Auslegung von Spielerschutz, Limits etc. angeht arbeiten diese Gruppen alle unterschiedlich. Es gibt Quellen im Netz fern von diesen Affiliate Schrottseiten wo man sich sehr gut darüber informieren kann wie diese Themen bei einzelnen OC gehandhabt werden. Eigeninitiative und Mitdenken ist allerdings bei den meisten Spielern kaum zu erwarten habe ich den Eindruck. Ich wüsste von keinem Fall wo man mir von OC Seite aus unterstellt hat dass die Spielteilnahme illegal wäre. Zum Punkt Beschwerden: Das sind zwei paar Schuhe von denen hier gesprochen wird. Das eine ist Dein persönlicher Vorgang, das andere die Rahmenbedingungen unter denen gespielt wird. Du solltest versuchen das eine vom anderen zu trennen. Der Alkoholvergleich sollte es nur ein wenig bildlicher machen. Natürlich taugt dies nicht im selben Maße direkt mit diesem Thema verglichen zu werden. Zum Punkt Spielsüchtige. Wenn jemand spielt und ein Suchtproblem hat, dann ist es wohl seine Privatsache was er mit seinem Leben anstellt oder nicht? Wer tatsächlich süchtig ist und dies ändern möchte, findet zum Teil recht gute Hilfsangebote in diesen Breiten, genauso wie Alkoholiker oder Drogensüchtige eine Therapie machen oder sich beraten lassen können. Ich wüsste also nicht warum man die "armen Süchtigen" als Argumentations-Rollator missbraucht im Hinblick auf die Tatsache dass wir Erwachsene denkende Menschen sind. Das greift mir zu kurz und behandelt nicht den Kern der Sache. Ich mache nicht zu jederzeit Aufnahmen von meinen Spielen. Diese Aufnahmen haben auch nicht den von Dir möglicherweise unterstellten Zweck. Ich mache bei Gelegenheit Aufnahmen meiner Spielabläufe zur reinen Selbstkontrolle des Spielverhaltens (Reflektion). Dies passiert stichprobenartig und völlig wahlfrei. Würde ich tatsächlich jede einzelne Spielsitzung aufnehmen und (wie das so ist) vergesse die Dinger dann zu löschen, würde ich meinen Rechner trotz mehrerer TB Speicherplatz in kurzer Zeit vollkommen zumüllen. Wenn Du meinst die haben Dich betuppt, dann wird das schon deshalb schwierig da hier die Beweislast umgekehrt werden wird (in beiden Fällen). Zeichne Deine Sitzungen mit Camtasia, OBS Studio oder Shotcut auf und speichere diese ab für eine spätere Verwendung vor Behörden oder Gerichten. Mehr als das würde ich selbst auch nicht tun. Das ist mir sogar schon 2 mal passiert. Einmal waren es 25€ auf einer Zahl im Rizk Casino und einmal 60€ auf einer Zahl bei Tipico (2019 ungefähr). Ich weiß es noch recht gut, da beide Fälle gelöst wurden und sowas halt doch selten vorkommt. In beiden Fällen gab es Abrisse während der Sitzung und in beiden Fällen hatte ich kein Video mitlaufen. Trotz allem wurden meine Gewinne im nachhinein ausgezahlt da ich mich nicht an den Support der OC gewendet hatte sondern im Falle des Rizk direkt an einen "Casino Rep" (diese Leute findet man nur in bestimmten Foren, nicht hier) und im anderen Fall hatte ich bei Tipico einen Account Manager der die Auszahlung im nachhinein erwirkt hatte. Die einzigen Daten die ich angegeben habe waren Datum mit lokaler Uhrzeit und einen Screenshot mit offenen Spielverlauf (Evolution auf der rechten Seite) erstellt. Wie andere OC das handhaben weiß ich zwar nicht. Ich denke aber man kann in berechtigten Fällen versuchen etwas über ADR oder andere Behelfsmöglichkeiten zu regeln. Das wird bei den iGaming Anbietern über eine "Session ID" in Logfiles geregelt. Man kann nach Angabe der Zeit/Datum/Casino und Einsatz einen Benutzer filtern, so dass ein Nachverfolgen jederzeit möglich ist. Das wird allerdings nicht per Video gemacht denn woher sollten die Daten denn kommen wenn nicht aus einem Datenpool der jedem Spielanbieter zur Verfügung steht? Alles was Du in einem OC machst, ganz egal ob Slots gespielt werden, Black Jack oder Roulette wird in Logs gespeichert. Das wird allein schon aus Abrechnungsgründen sowohl lokal als auch "remote" gemacht. Es ist also durchaus beweisbar das "Herr X" Summe Y an Tisch Z gesetzt hat. Also wenn ich irgendwo im Begriff bin mein sauer verdientes hinzuschicken, nehme ich mir die Zeit vorher auch die AGB zu lesen ganz egal wie nervig das ist oder unterschreibst Du auch alle anderen Verträge ungelesen und beschwerst Dich hinterher man wolle Dich bescheissen? Das ist ein Allgemeinplatz ohne Aussage. Wenn Du einen Sachverhalt genauer erklären würdest, könnte man dies besser beurteilen. So ist es nur "die sind Doof" Gemecker, bringt Dich sicherlich genauso wenig weiter wie andere Spieler.
  20. Ist aus meiner Sicht ein valider Punkt. Es gibt vermutlich neben Gründen zu solchen "Forentreffen" zu pilgern eine ganze Reihe weiterer es besser nicht zu tun.
  21. Sicherlich mag man das nicht in Ordnung finden. Es ist jedoch ob mit oder ohne Glücksspielstaatsvertrag 2021 mehr als 20 Jahre genau auf diese Art abgelaufen. Verboten war es zu allen Zeiten und trotzdem hat jeder gespielt. Gut Vergleichbar mit der Prohibition in den USA (1920-1933). Alkohol war ebenso überall verboten, und trotzdem wurde mehr und teilweise sogar lebensgefährlicher gesoffen (Schwarzbrand) als zuvor. Übertragen auf OC liegt das Ganze nicht bei denen sondern beim deutschen Staat. Es hat vor vielen Jahren bereits genügend Möglichkeiten gegeben die Sache ordentlich zu regulieren wie es in der Schweiz derzeit getan wird. Stattdessen glauben abgehalfterte Staatsdiener nun der Ansicht sein zu müssen, man reguliert den Markt am besten erstmal kaputt und schaut dann weiter. Das Online Casinos behelfsweise die Verantwortung für rechtliche Themen auf den Spieler abwälzen ist sicherlich zu bemängeln, spricht allerdings auch sehr für eine gewisse Hilflosigkeit mit der Lage richtig umzugehen. Andererseits wird sich die Situation vermutlich nicht grundlegend verändern solange deutsche Politiker der (rechtswidrigen) Auffassung sind das Staatsmonopole schützenswert seien. Als Spieler steckt man mehr oder weniger in einer Art "Sandwich", welches mit Interessenkollisionen belegt ist. Das ist für uns allgemein momentan nur hinnehmbar, jedoch fern jeder Lösung. Fristen laufen nur dann ab wenn man im Begriff ist den offiziellen Klageweg zu beschreiten. Natürlich geben OC ganz genau an wohin man sich in Streitfällen wenden kann, es liegt jedoch am Verbraucher/Spieler sich auch mal die AGB/Terms durchzulesen, Beispiel Pinocasino (N1 Interactive Limited), auf deutsch im AGB Unterpunkt "Beanstandungen" abgefasst: "Alle Beanstandungen werden in der Kundenbetreuungsabteilung bearbeitet und an die zuständigen Stellen im Casino weitergeleitet, wenn die Angelegenheit von der Kundenbetreuung nicht unverzüglich bereinigt werden kann. Sie werden in angemessenem Umfang über den Stand Ihrer Beanstandung auf dem Laufenden gehalten. Ist die Angelegenheit auch auf Ebene der Casinoleitung nicht zu bereinigen, können Sie sich an eine der auf der Webseite genannten unabhängigen Stellen, die Glücksspielaufsicht oder die Zulassungsbehörde wenden. Wir haben ThePOGG.com als alternative Schlichtungsstelle (ADR) beauftragt, an die Sie Ihre Beanstandungen ebenfalls richten können. Beanstandungen an ThePOGG.com können per E-Mail gesendet werden an: [email protected] Sollte Sie deren Entscheidung ebenfalls nicht zufriedenstellen, können Sie sich per E-Mail unter [email protected] oder im Internet unter https://www.mga.org.mt/support/online-gaming-support/ an die Spielerbetreuung der maltesischen Glücksspielaufsicht wenden." Dazu sollte man allerdings nicht nur diese Seiten nutzen, sondern sich die Zeit nehmen vorher mal die AGB/T&C zu lesen. Es kommt darauf an wie man das selbst versucht zu lösen. OC werden nicht von sich aus aktiv wenn es Streitfragen gibt. Allgemeine "Ablehnungen" gibt es hingegen nicht. In E-Mails wird in der Regel immer der Grund für eine getroffene Maßnahme erläutert auch wenn es sich dabei manchmal nur um Allgemeinplätze handeln sollte (bei Verstößen gegen bestimmte AGB Klauseln). Wie gesagt, man muss sich da selber durcharbeiten wenn es solche Probleme gibt. Das nicht auflösbare Problem ist, dass beide Seiten in keinem Fall legal handeln, frei nach dem Motto wo kein Kläger, kein Richter. Natürlich lässt sich das so nicht mehr vernünftig argumentieren. Wenn es allerdings wirklich eng wird, braucht man sich in diesen Fällen auch nicht auf einschlägige Gesetze berufen weil es sicherlich nutzlos erscheint wenn man als Spieler im vollen Bewusstsein der eigenen widerrechtlichen Handlung versucht dem OC den schwarzen Peter zuschieben zu wollen. Wie gesagt, eine Diskussion in diese Richtung bringt mit OC nichts. Man sollte wenn es Probleme gibt davon absehen zu verhandeln und Streitschlichtungsstellen bzw. Regulierungsbehörden bemühen.
  22. Genau das ist eben nicht der Fall. Die MGA ist eine Regulierungsbehörde und legt die Rahmenbedingungen ("Regulations/Directives"") fest unter denen ein Online Casino betrieben werden darf, somit letztlich eine Lizenz erteilt bekommt. Die MGA ist als Legislative gleichzeitig auch weisungsbefugt entgegen den Konstruktionen die wir hier in Deutschland so kennen. Das ein OC und die MGA demnach mutmaßlich "dasselbe schreiben" hat durchaus berechtigte Gründe. Wie das Ganze funktioniert kann man hier nachlesen. https://www.mga.org.mt/legislations-regulations/#gamingindustrydirectives Damit sind sicherlich Chargeback Urteile / Klagen gemeint oder ist darunter zu verstehen, dass man bei Verweigerung einer Auszahlung dem Spieler illegales handeln unterstellt? In beiden Fällen ist es Unsinn anzunehmen dass OC generell Auszahlungen verweigern nur weil man sich in einer Jurisdiktion befindet welche die Nutzung eines OC per Gesetz verbietet. OC brauchen keinen "klassischen Lobbyismus" betreiben. Das sind eher wohl die Zahlungsanbieter. https://www.casino.org/de/nachrichten/wirecards-lobby-arbeit-mit-politikern-enthuellt/ Ansonsten sind das rein politische Felder von denen gerade gesprochen wird. Mir ging es im Kern um den "Dienstweg" den man als Spieler einhalten sollte wenn es Probleme gibt. Die Reihenfolge wäre also: ADR (Streitschlichter) = Professioneller "Mediator" der Streifragen mit OC klärt. Viele, jedoch nicht alle OC haben einen bestellten Streitschlichter, den jeder Spieler im Bedarfsfall nutzen kann. Für N1 Interactive wäre das "ThePogg" als Beispiel. Nutzt das nichts muss(!) man sich an die Regulierungsbehörde als letzte Instanz wenden. Mir leuchtet nicht so ganz ein warum Spielern immer sofort der Gang zu einem Anwalt/Gericht einfällt, wenn dies gleichzeitig der schwerste und teuerste Weg ist den man beschreiten kann(?) Davon abgesehen haben diese Art Prozesse wie Du hier richtig benannt hast kaum bis gar keine keine Erfolgsaussichten. Die letzte Instanz welche entscheidet ob man als Spieler sein Geld bekommt, egal um welche streitgegenständlichen Sachverhalte es geht ist immer die MGA oder jede andere Regulierungsbehörde wo auch immer man spielt. Über den Klageweg würde ich nur dann nachdenken, wenn alle andere Stricke reißen sollten denn wie gesagt wird dies in den meisten Fällen nicht zum Erfolg führen können.
  23. Das ist eine recht absurde Situation denn wie der Reinigungsmann im Punkt Besteuerung von z.B. virtuellen Automatenspielen richtig ausgeführt hat, gibt es im Steuerrecht den §40 AO der so zusagen auch dann zur Anwendung kommen würde wenn jemand mit Drogen dealt. Solche Fälle hat es tatsächlich gegeben und gingen durch die Presse. Hier mal das Zitat von einer politisch verantwortlichen zum Punkt Spieleinsatzsteuer die es wohl besser wissen muss: “Mit dem heutigen Gesetz haben wir eine deutschlandweit einheitliche Regelung zur Besteuerung von Online Glücksspielen wie virtuellem Automatenspiel und Online-Poker beschlossen. Beide, Online Poker und virtuelles Automatenspiel, werden künftig wie Rennwetten, Sportwetten, öffentliche Lotterien und Ausspielungen besteuert. Damit werden Online Glücksspiele jeweils mit 5,3 Prozent des geleisteten Spieleinsatzes besteuert. Auch soweit dieses Glücksspiel illegal betrieben wird, etwa da keine Genehmigung vorliegt, zieht die Besteuerung.” – Antje Tillmann, Finanzpolitische Sprecherin, CDU/CSU-Fraktion Allerdings ist die Besteuerung von Roulette so nicht vorgesehen und auch kein Bestandteil des Glücksspielstaatsvertrages, da Online Roulette ausgenommen durch staatliche Anbieter nicht zulässig ist. Trotzdem machen sehr viele Malta OC keinen Unterschied zwischen Bankhalterspielen / virtuellen Automatenspielen oder Poker und ziehen diese Steuer ab. Ich bezweifle unter diesen Umständen dass dies legal ist, jedoch ist analog dazu auch die Zulassung von Bankhalterspielen durch privatwirtschaftliche Unternehmen nicht vorgesehen. Warum das so gemacht wird bleibt reine Mutmaßung. Ich weiche derzeit allen Online Casinos aus, die solche Abzüge durchführen. Ist momentan das einzige was man effektiv dagegen tun kann. Ansonsten wird das Limit für Einzahlungen derzeit nicht geprüft, jedenfalls nicht in den OC wo man noch Roulette nutzen kann. Das liegt gewiss an der jetzigen Situation und vor dem Hintergrund dass (noch) viele Malta OC sich nicht an die Rahmenbedingungen des Glücksspielstaatsvertrages halten. Man kann sich falls man dies so möchte direkt bei den entsprechenden Online Casinos "selbst ausschließen". In einigen Fällen ist es auch möglich sich gleich selbst in der gesamten Casino Gruppe zu sperren. Liegt momentan alles eher bei den Anbietern.
  24. Das ist insoweit zutreffend, als dass es in der Tat noch keine OC gibt mit einer "rein deutschen" Lizenzierung, ganz abgesehen von SH oder der Bereich Sportwetten, Lotterien. In Schleswig-Holstein werden die (dortigen) zulässigen Anbieter hier gelistet: https://www.schleswig-holstein.de/DE/Fachinhalte/G/gluecksspiel/genehmigungsinhaber.html Man kann OC durchaus auch verklagen, nur wer setzt so etwas allein schon aufgrund entstehender Kosten welche mutmaßlich in keinem Verhältnis zum Streitwert stehen um? Am ehesten kann man sich behelfen in dem man sich an die jeweiligen Regulierungsbehörden (ja nach Zuständigkeit) wendet wie zum Beispiel die MGA für Malta OC, falls eine Streitschlichtung entweder nicht vorhanden ist oder sich damit ein Problem nicht lösen lässt. Legal war es in Deutschland bisher generell noch nie ein OC zu nutzen. Das es trotzdem jeder tut und die Sache nicht weiter verfolgt wurde, hat verschiedene Gründe. Durch den Glücksspielstaatsvertrag sollen Angebote legalisiert bzw. kanalisiert werden. Ich bezweifle jedoch dass dies gelingt allein schon vor dem Hintergrund dieser 5,3% Spieleinsatzsteuer die sich Beamte ausgedacht haben, welche offenbar keinen blassen Schimmer von der Materie haben (oder es ist eben so gewollt um den Markt vor die Wand zu fahren). Anders kann ich mir die Dummheit dieser Maßnahme jedenfalls nicht erklären. Online Casinos haben generell eigene "Anlaufstellen" und müssen keine EU Vertreter haben. Wenn man einen Streitschlichter (ADR) benötigt, kann man dies prüfen in dem man sich die Lizenzierung eines OC anschaut. Sind dort keine Möglichkeiten zur Beschwerde vorhanden, nutzt man eben die Regulierungsbehörde wie die MGA, UKGC, AGCC etc. Auf den Webseiten der Regulierugsbehörden finden sich entsprechende Standardformulare welche man Online ausfüllen und somit Prüfvorgänge einleiten kann. Nicht jede Regulierungsbehörde reagiert dabei gleich gut. Man sollte es jedoch gerade bei der MGA versuchen wenn mal was schief geht. Soweit mir bekannt ist, reagieren die angemessen auf Beschwerden aller Art.
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