starwind

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  1. Wenn "zwischen den Zeilen" nichts ausgedrückt wird, kann auch ich da nichts "lesen". Wer sich nicht verständlich ausdrücken kann hat halt selbst verschuldetes Pech. Ich habe mich beim Lesen darauf beschränkt, dass meine Mundwinkel kurz meine Ohren berührt haben und das war's. Starwind
  2. Unmögliches nicht zu verstehen ist doch kein Grund zum "fuchsen". Woraus schließt Du, dass Alumina mehr daraus versteht ? Starwind
  3. Hoffentlich rundum sozialverträglich durchgeplant. Vater: Kinder, ich habe all euer Spielzeug dem Kinderheim gespendet. - Kinder: Warum hast du das gemacht? - Vater: Damit es euch dort nicht zu langweilig wird. Starwind
  4. Stark ! Ich hatte nicht bedacht, dass Du auch so 'nen "Schmuddel"humor hast. Starwind
  5. Da kommt man spät abends aus dem Casino, schaut ins Forum und was gibt's: tote Hose. Deshalb mal was Polarisierendes: Bekannte von mir hat einen Welpen bekommen. Er ist echt süß und total verspielt. Leider reagiert ihr Ehemann allergisch auf Hunde. Deshalb kann sie ihn leider nicht behalten. Wenn jemand Interesse hat, dann bitte melden: sein Name ist Marcel, er ist 52 Jahre alt und wiegt 95 Kilo. Starwind
  6. Juristen, die "Machthaber" durchaus beraten und Juristen, die in der Judikative tätig sind, haben nicht viel mehr gemeinsam als die Ausbildung. Die Berater der "Machthaber" entwickeln sich ausschließlich in die politische (Legislative) Richtung, die anderen arbeiten und denken im Rechtswesen (Judikative). Einem Außenstehenden kaum zu vermitteln, aber dazwischen liegen Welten. Das war ihnen klar, deswegen haben sie es ja so gehandhabt, wie sie es getan haben. Nur Übergangsregeln (alliierte Kontrollratsgesetze). Dann erfolgte der Übergang -die Entlassung- in die neue Autonomie. Das war ihnen schon klar, dass wir z.B. niemals den "american way of life" akzeptiert hätten. Sie haben da zwar sich ständig reduzierenden Einfluß genommen, aber an einer vollständigen Neugestaltung unserer Regeln wollten sie sich nicht die Pfoten verbrennen. Ein sinnvolles und zwingend notwendiges Prinzip. Dahinter steckt der Gedankengang, irgendwann einmal muss Schluß sein mit der Möglichkeit des juristisch ausgetragenen Gezänks. Man stelle sich vor, der ziemlich übliche Nachbarstreit über die "lebensbedrohlichen" Äste des Nachbarbaumes, die doch glatt über den Zaun wachsen, könnte 30 Jahre oder länger ausgetragen werden. Alle Querulanten unter den deutschen Micheln (und man unterschätze deren Zahl und Neigungen nicht) hätten eine Lebensbeschäftigung. Nein danke. Dein Beispiel mit dem "Untertauchen" greift nicht. In Strafsachen wird durch die Verfahrenseröffnung die Verjährung unterbrochen. Starwind
  7. Juristen verabschieden keine Gesetze, Juristen geben keine militärischen Einsatzbefehle, die kommen an einen "Resetknopf" gar nicht ran. Das "Gewirr an Gesetzen" (die auch nicht die Juristen machen) ist nicht als Selbstzweck entstanden und verkompliziert sich auch nicht ständig immer weiter, weil irgend jemand Spass daran hat. Im Wesentlichen handelt es sich um Reaktionen auf Unrechtstaten, die für die Zukunft verhindert, wenigstens eingeschränkt werden sollen und insbesondere sind dafür die Menschen (Bürger) selbst verantwortlich, die ihrem Drang nach "Gerechtigkeit" (jeder versteht darunter etwas völlig anderes, nur oberflächlich sind sie sich am Stammtisch beim Meckern scheinbar kurzfristig einig) und Festschreibung ihrer Rechte immer weiter gehende Forderungen nachschieben, die sie verbindlich kodifiziert haben wollen. Auf der einen Seite fordern sie die Regelungen (jeder andere), auf der anderen Seite jammern sie über die Regelungsflut, eines der entscheidendsten Probleme ist also der Mensch selbst in seiner faszinierenden Widersprüchlichkeit. Starwind
  8. Das ist doch alles abgearbeitet und bezahlt. Dann gibt es ja auch noch den Verjährungsaspekt, von dem alles außer Mord längst überdeckt ist. Natürlich gibt es eine Menge "Seltsames" und auch Ungerechtes. Das Entscheidende hingegen ist nach meiner Auffassung, wie man damit umgeht, insbesondere wie man auf Verbesserungen hinwirkt.
  9. Nein, für jeden Anspruch, den ein Bürger oder ein Staat geltend macht, bedarf es einer gültigen Anspruchsgrundlage. Wo pure militärische Macht eingesetzt wird gibt es mittlerweilen zwar ein paar "Kriegsspielregeln" (an die sich auch kaum jemand hält), aber keine Zuständigkeit oder Verpflichtung für Ordnungs- oder sonstige Verantwortungen auf dem Territorium des Verlierers. Extrem gedacht, hätten die Alliierten den deutschen Staat für aufgelöst erklären können und ihre jeweiligen Besatzungsterritorien ihren eigenen Staaten "zuschlagen" können. Die geschichtliche Erfahrung legte ihnen lediglich nahe, dass so etwas zeitbezogen nicht sehr lange gut gehen würde, zudem haben die "Erfordernisse" des Kalten Krieges die Weichen anders gestellt. Starwind
  10. Beschränken wir das mal bitte auf die Rechtsordnung der Bundesrepublik Deutschland, sonst wird es unübersichtlich. Dies wären Enteignungsvorgänge (wir haben es hier ja nicht mit Kriegsfolgen zu tun), die nur aus überwiegendem öffentlichen Interesse überhaupt zulässig wären und sodann auch zu Entschädigungsverpflichtungen führen würden. Also kein guter Weg, um unseren Staat zu entschulden. Da gibt es viel bessere Wege (bitte nicht nachfragen, sonst gallopiert bei anderen wieder das Verschwörungsgen). Starwind
  11. Das ist eben deshalb nicht vergleichbar, weil Du hier innerhalb einer autonomen Rechtsordnung mit Deinem Hausbeispiel denkst. Die gilt aber nicht mehr, wenn nach einem Krieg die Siegermächte ihre Macht an die Stelle der früheren und späteren Rechtsordnung setzen und rein militärisch auch in der Lage sind dies durchzusetzen. So leid es mir für Dich tut, das mit dem Wiederaufleben des fröhlichen ostpreußischen Landjunkertums wird nichts, wir können uns da beim Ausritt (in meinem Falle bitte nachmittags) nicht mehr verabreden. Bärenfang und Danziger Goldwasser haben mir zudem schon mehrfach übel mitgespielt. Starwind
  12. Kurz und brutal: Ein Krieg hebelt da jede Rechtsgrundlage, die es in Friedenszeiten gäbe, (wäre dann Enteignung) weg. Das wurde durch das Potsdamer Abkommen geregelt, da hatte der Deutsche Staat nichts mehr zu melden, er war als Kriegsverlierer, dem andere diktierten, wo Barthel den Most holt, nicht mal beteiligt. Starwind
  13. Eine Zustellanschrift (z.B. für eine Klage) gäbe es schon. Ein Grund, sich irgendwo heraus zu winden zu suchen, besteht gar nicht. Meiner Kenntnis nach ist die Bundesrepublik Deutschland aber für Ostpreussen nicht mehr zuständig. Sowas kann halt passieren, wenn man (letztlich glücklicherweise) einen Krieg verliert. Starwind
  14. Ich kenne dieses Blatt nicht, was es hingegen der Bundesregierung als angebliche Bestätigung andichtet ist definitiv falsch und so von der Bundesregierung gar nicht erklärt worden ! Da steht unmißverständlich, dass das Völkerrechtssubjekt identisch (also dasselbe) sei, keinesfalls, dass mehrere etwa nebeneinander existieren würden. Weiterhin wurde von der Bundesregierung insoweit eine höchst ungeschickte Formulierung gewählt, weil man dem Bundesverfassungsgericht, auf welches man sich dort (in zutreffender Zuständigkeitsbeachtung) ja berufen hat, durch eine "Wortveränderung" etwas unterstellt hat, was es so gar nicht geschrieben und ausgedrückt hat. Das Bundesverfassungsgericht hat nämlich wesentlich klüger regelmäßig den Begriff "Deutscher Staat" verwandt und nicht etwa "Deutsches Reich". Wer sich hierzu richtig quälen möchte, kann die Entscheidung BVerfG77, 137 dort vollständig nachlesen: http://www.servat.unibe.ch/dfr/bv077137.html Man kann es einfacher auf die Textziffer 74 der Entscheidung verdichten, ohne dabei das Geringste zu entstellen: "ee) Angesichts dieser Vorgänge und Rechtsauffassungen ist kein völkerrechtlicher Tatbestand des Staatsuntergangs ersichtlich, aus dem geschlossen werden könnte, daß der deutsche Staat im Jahre 1949 bei Bildung der Bundesrepublik Deutschland oder bei Erlaß der Verfassung der Deutschen Demokratischen Republik untergegangen wäre. " Das heißt im Klartext, der deutsche Staat ist durchgängig (über 1949 hinaus) bestehen geblieben, aber eben nur ein Staat und dieser nennt sich heute Bundesrepublik Deutschland. Starwind
  15. Ich schmeiss' mich weg. Starwind