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starwind

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  1. starwind

    Rouletteautomaten

    Tut's dieses ? Starwind
  2. starwind

    Was hat Roulette mit Mathe zutun?

    Zu mir hat er was anderes gesagt: Hochstimmung ist das Gefühl, nach den Sternen greifen zu können, ohne vom Wind weggeblasen zu werden. Starwind
  3. starwind

    Was hat Roulette mit Mathe zutun?

    Lieb' von Dir. Ich hab' mich aber schon mit dem Zufall auf zwei Ebenen arrangiert (obwohl der gar nichts davon wissen kann). Starwind
  4. starwind

    Was hat Roulette mit Mathe zutun?

    Widerspruch mein Lieber, wer den roulettespezifischen Zufall nicht bedingungslos akzeptiert und sich bei klassischen Gedankengängen nicht in dessen Vorgaben orientiert, der ist schon vom Weg runter. Gruß Starwind
  5. starwind

    Was hat Roulette mit Mathe zutun?

    Was hat Roulette mit Mathe zu tun? Für das Spiel selbst ist das schon richtig. Zum "Knacken" des Problems, wie kann man gewinnen, hingegen sehr viel. Die Mathematik kann zwar nicht das exakte Fallergebnis berechnen, wer hingegen mit seinen Lösungsversuchen schon gegen die bekannten Berechnungen der Mathematik in Form der Wahrscheinlichkeitsstatistik verstößt, vergeigt lediglich seine Zeit, gleichgültig wie er es dann umzusetzen versucht. Wenn man falsche Vergleiche heranzieht, so wird man einer Problemlösung nicht näher kommen. Das Roulette hat wenige Anfangsvoraussetzungen, die Wetterentwicklung viele. Das Roulette bietet als Ergebnismöglichkeit 37 Elementarereignisse (keines mehr, keines weniger), die Wetterentwickliung sehr viel mehr. Beim Wetter berechnet die Mathematik auch keine exakten Endergebnisse, sie stellt lediglich Wahrscheinlichkeitsprognosen. Das ist kein "Glaube", sondern unabdingbare Spielvoraussetzung. Wenn wir das Spielangebot annehmen, führt da kein Weg dran vorbei. Akzeptieren oder Finger weg. Das Spielangebot mit den vorgegebenen Regeln und mit dem beinhalteten "Bankvorteil" ist die Wirklichkeit, da gibt es rein gar nichts zu interpretieren. Starwind
  6. Moin, Ego, Ich schreib's mal in eigenen kurzen Worten: Zufall: hier sind statistische Wertberechnungen möglich Chaos: hier läuft selbst nichts mit irgend welchen Berechnungen (nicht berechenbar) Ich kenne die aktuellen Computerberechnungen z.B. zum Pendelversuch, so dass sich die Grenzen gerade aktuell zu verschieben scheinen. Als Grundprinzip, insbesondere für das, worauf wir es anwenden, reicht aber das Erstere (deshalb verwende ich in Bezug auf's Roulette niemals den Begriff Chaos). Ich würde es deshalb lediglich nicht als "Maß an Chaos" bezeichnen. Grundsätzlich: jau. Man hätte die Abweichung vom Standardzufall. Da wären wir ganz nahe bei den Abweichungsparametern (im trivialsten Sinne z. B. 3 zu 1, 5 zu 1 oder jedes sonst denkbare Verhältnis oder eben Durchschnittswert zu Abweichungswert). Habe ich mir kalt angesehen, fährt voll gegen die Wand. Die dem Eigenspiel angepasste Variante, weil es bei Spielbeginn keine objektive Nulllinie gibt (auch später nicht). Du wieder mit Deinen Verlustprogressionen. Die würde ich nicht mal anfassen, wenn ich voll zu wäre. Gruß Starwind
  7. Ich stimme Dir zu, dass es völlig legitim ist, bei Betrachtung derselben Tatsachen durchaus unterschiedliche Schlüsse aus ihnen zu ziehen. Ich habe mir einige Hintergründe zu Deiner Spielidee auch mit Interesse (und nicht vorbestimmtem Ergebnis) angesehen. Zu Verlustprogressionen jeglicher Art bin ich Deiner Auffassung. Gewinnprogressionen hingegen können bei hergestelltem positiven Erwartungswert als "Turbo" wirken, obwohl man sich selbstverständlich die Schwankungsbreite selbst hochschraubt. In gegenseitigem Respekt wünsche ich Dir ebenfalls sich fortsetzenden Erfolg. Gruß Starwind
  8. Das Faszinierendste an diesen Behauptungen ist das Outing des Verfassers des vorzitierten Textes über sich selbst. Starwind
  9. Guten Abend, @novice, nachdem ich mir nun Informationsteile über die Brownsche Bewegungslehre reingezogen habe, konnte ich dazu eine Menge auch aus der Erinnerung wieder abrufen, ich hatte lediglich den Oberbegriff vergessen. In allen Bereichen, wo dies angewandt wird fehlt mir hingegen jeglicher Bezug (jede direkte Vergleichsmöglichkeit) zu den Ausgangsbedingungen sowie Ergebnissen beim Roulette. Passender scheint mir Dein zweites Stichwort mit der statistischen Normalverteilung zu sein. Letztlich landet man meiner Beurteilung nach im Schwerpunkt da mal wieder bei der Gaußschen Verteilung. Zweifelsfrei richtig und mit vielen statistischen Anwendungsbereichen. Darüber hingegen beim Roulette eine Punktlandung mit einem daraus entwickelten Anspielpunkt generieren zu können lässt doch meine Zweifel enorm überwiegen. Zudem muss man bei der Ausgestaltung der Glockenkurve immer berücksichtigen, dass da mathematische Grundannahmen reingesteckt wurden. Auf 2 Sigma Basis sieht das anders aus, als auf 3 Sigma Basis oder höher. Selbst die beim Roulette regelmäßig verwandte 3 Sigma Berechnung beinhaltet eine Behauptung dahingehend, dass man laut Konvention bei Effekten ab 3 Sigma (0,15 Prozent) von einem „ Hinweis“ spricht. Roulettis haben sich fälschlich angewöhnt, dies als Indiz für "unverlierbar" zu bewerten. Die Standardabweichung sagt hingegen nur etwas über statistische Fluktuationen der Messungen aus, nicht über den gesuchten Effekt selbst. Meine Schlußfolgerung daraus ist, was man an der Börse durchaus als Anhaltspunkt für die Spekulation auf weitere Entwicklungen zu Rate ziehen kann, wird beim Roulette nicht helfen können. Starwind
  10. Deinen Hintergrund hatte ich schon so vermutet (war ja nicht schwer). Danke für die Stichworte, insbesondere die "Brownsche Bewegungslehre" werde ich mir jetzt mal reinziehen (hatte zuvor davon noch nicht gehört). By the way: Nicht alle Deiner Berufskollegen scheinen danach zu beraten. Ich hatte vor kurzem ein Anlageangebot, das nach den verbalen Behauptungen zumindest zunächst interessant klang. Erst als mir die unterschriftsreife schriftliche Vertragsfassung vorlag konnte ich richtige Recherchen anstellen. (Indexbeteiligung -interessierte mich- plus Rentenversicherung -für mich uninteressant, aber nach gewisser Zeit auszahlbar, Vollkapitalgarantie mit unterschiedlich wählbarer längerer Laufzeit.) Kurz, ich stellte fest, über 95 % des Anlagekapitals steckten in neun Werten bzw. Indices. Alle neun waren auf historischem Höchststand. Ich habe den eigentlich netten und mir seit langem bekannten Berater gefragt, ob er noch alle Tassen im Schrank hat und merkte dabei, dass der zwar sein ihm geschultes Verkaufsprogramm gut drauf hatte, hingegen die wirtschaftlichen Einzelhintergründe selbst nicht kannte. Wir haben uns dann darauf verständigt, dass er einen Aktenvermerk (hat ja Berichtspflicht) schreiben wird, dass der "Kunde" definitiv mit nein entschieden hat und keinerlei weiteren Kontakt zu diesem Vorgang mehr wünscht. Gruß Starwind
  11. @novice, nachdem ich mich hinsichtlich der von Dir verwandten Fachbegriffe erst mal etwas ranrobben musste und nun zumindest das Grundprinzip verstehe, ist folgende Frage bei mir aufgetreten: 1. Stufe: die Aufzeichnung als Grundlage der Auswertung (unverfälschter Zufall) ist mir klar (jedenfalls hoffentlich). 2. Stufe: Chartauswertung = Satztechnik Welchen Hintergrund hat diese "Auswertungstechnik" ? Beruht dies auf Erfahrungswerten (Empirie) der Börse ? Oder gibt es hierzu verobjektivierte wissenschaftliche Hintergründe, die unabhängig vom psychisch bestimmten Anlegerverhalten sind ? Starwind
  12. Zunächst danke für Deine Erläuterung, die mir das Verstehen erleichtert. Das mit der "hohen Ordnung" ist doch allein als Auswirkung der 2/3-Regel schon nahe liegend. Das mit dem "absoluten Chaos" ist doch letztlich davon abhängig, wie man sich den Kessel aufteilt (seine Aufzeichnung strukturiert). Da könnte man auch noch auf die Abstände der Fallfächer verfallen. Eigentlich ist nur die Einzelbetrachtung der Fallmulden korrekt, in allem anderen steckt schon menschlich verfälschende Eigenzuordnung (die den Zufall entstellt). Eine spieltechnisch funktionierende Anwendung der 2/3-Regel kenne ich leider nicht. Sieh' mir bitte nach, dass ich ein "Streben nach Gleichverteilung" lediglich in der "Großen Zahl" erkennen kann, in der ich nicht spielen kann (so alt kann ich nicht werden). Ich habe mich genau umgekehrt auf die kurzfristig wechselnden Ungleichverteilungen spezialisiert. Starwind
  13. Obwohl ich nach dem, wie er gelebt hat, davon ausgehe, dass er Atheist gewesen sein muss. Allerdings ließen es damals - noch viel weniger als heute- die gesellschaftlichen Vorurteile -insbesondere in den U.S.A.- sowie seine ethnische Zuordnung nicht zu, dies ungestraft äußern zu können. Ich gehe davon aus, dass er sich deshalb zu pragmatischem "Schwindeln" (hier von mir völlig wertfrei gemeint) durchgerungen hat. Starwind
  14. Wieso lese ich dann bei Mathematikern, die sich mit Roulette beschäftigen, immer nur vom Zufall und niemals vom Chaos hinsichtlich der Beurteilung von Roulette ??? (Anfangsbedingungen unvollständig: Kugelabwurf in einem Spielgerät eigener Art mit 37 möglichen Elementarereignissen oder -oh Wunder- prinzipiell dieselben Ergebnisse über gute Zufallsgeneratoren. Wohl alles Anfänger. Zu trennen davon, dass auch ich davon ausgehe, dass es Strukturen im roulettespezifischen Zufall gibt. Und Du meinst damit wieder was völlig anderes. Ich habe bisher Deine Terminologie nicht verstanden. Meinst Du mit Deinem "Anteil der Ordnung", dass die Permanenz gerade überwiegend echte Serien zeigt und mit "Chaos" den überwiegenden Wechsel von "kleinen Erscheinungsformen" (also z.B. einen Mix von Einern mit Zweierserien) ? Zitat: "Als morphisches Feld, ursprünglich auch als morphogenetisches Feld, bezeichnet der britische Biologe Rupert Sheldrake ein hypothetisches Feld, das als „formbildende Verursachung“ für die Entwicklung von Strukturen sowohl in der Biologie, Physik, Chemie, aber auch in der Gesellschaft verantwortlich sein soll." Von der Naturwissenschaft wird diese Hypothese als pseudowissenschaftlich eingestuft. Natürlich stelle ich grundsätzlich schon alle Naturwissenschaften in Frage, ist doch selbst erklärend. Der konnte im späteren Lebensabschnitt ja schon den Anfängen der Quantenphysik nicht mehr folgen und hat sie vehement bekämpft. Gruß Starwind
  15. Meine Begeisterung schlägt Purzelbäume. Es stellt sich nur die klitzekleine Randfrage, was hat der Mikrokosmos (Gegenstand beider Beispiele) mit Roulette zu tun ? Ich hab' da auch gleich eine tolle Sprechblase als "Antwort" parat. "Alles untrennbar, in jedem Makrokosmos steckt der Mikrokosmos". Ein weiteres Hobby von mir ist übrigens der Abgleich aller irdischen Naturgesetze mit denen in Paralleluniversen der 27. Dimension. Gruß Starwind
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