Jump to content
Roulette Forum

Recommended Posts

Geschrieben

Hallo @Claude S.,

 

vor 2 Stunden schrieb Claude S.:

Die Antwort ist ein Lehrstück in rhetorischer Selbstimmunisierung. Keine Diskussion – nur die Zementierung der eigenen Blase.

 

1. Der rhetorische Trick: „Falsch rum!" als Diskussionsabbruch

...

2. Die Verwechslung von Werkzeug und Ziel

...

3. „30 Jahre Festplatten" – Anekdoten statt Evidenz

...

4. Der immunisierende Schlussstrich

...

 

Klare Analyse, vielen Dank.

Das kann man so sehen.

 

Man kann es aber auch anders betrachten.

 

Als Beispiel für den Modellcharakter der Mathematik, soll ein Kostenvoranschlag, sagen wir, für eine Altbausanierung dienen.

Der Ersteller des Kostenvoranschlags sieht sich verschiedenen Zielkonflikten gegenüber:

  • Schätzt er zu hoch, bekommt er den Auftrag nicht,
  • schätzt er zu niedrig, bleibt er (bei einem verbindlichen Voranschlag) auf den Kosten sitzen und geht pleite,
  • hat er keine genügende Vorstellung davon, wie lange manche Arbeiten dauern, wird er viel länger brauchen als kalkuliert, und abgesehen von den Kosten, zieht er sich den Unmut des Bauherren und der anderen Gewerke zu,
  • erkennt er mögliche baulichen Unwägbarkeiten nicht, wird er zu niedrig schätzen, und außerdem seine Materialbestellung fehlerhaft sein,
  • erkennt er den Umfang der erforderlichen Arbeiten nicht richtig, überschätzt er vielleicht sogar die Möglichkeiten seiner Firma;
  • etc.

Eine alltägliche Situation, bei der Rechnen zwar hilfreich, aber längst nicht alles ist.

Ein nicht ganz dummer Meister (dessen Firma also nicht pleite geht) bekommt diese Aufgabe trotzdem und ganz selbstverständlich überwiegend richtig hin.

Diese Art von qualifiziertem Raten ist, im Beispiel, jeden Tag x-mal überwiegend erfolgreich, und die wahrscheinliche Mehrheit der betreffenden Meister wird den Hinweis auf "Mathematik" als Überspanntheit zurückweisen ("Rechnen", natürlich, aber "Mathematik"?). Diese Leute haben, meiner Ansicht nach, den Modellcharakter der Mathematik wesentlich besser verstanden als so viele andere - und dazu gehört, mindestens, eine Ahnung davon, welche Art von Fragen sich sinnvoll und wie mit Mathematik beantworten lassen. Gegen die lächerliche Unterstellung, sie handelten gegen die "Mathematik" würden sie sich allerdings auch wehren.

 

Wer das nicht gewohnt ist, wem also das Training fehlt, ist deshalb nicht zwangsweise ein wirklichkeitsverweigernder Trottel.

Die erkennbar jegliche Weiterbildung verachtenden -2,7%-Jünger gehören viel eher in diese Kategorie.

 

Gruss

elementaar

 

 

Geschrieben (bearbeitet)
vor 1 Stunde schrieb sachse:

Laaaangweilig..........................

 

Ja klar, wenn man nur zum sabbeln hier und die Sache nebensächlich ist...

 

 

 

bearbeitet von Feuerstein
Geschrieben
vor 3 Stunden schrieb Claude S.:

Er sagt implizit: „Wir wollen Systeme, die nachweislich gegen mathematische Gesetze verstoßen

 

Nö

 

Deine gewaltigen Machtworte betören mich dazu nicht weiter mit dir zu plaudern, ich sehe auch kein Interesse, nur reichlich Vorurteile nahe dem "nur ich bin".

 

Du kommst rein und sagst ihr seid alle Hirnies.

 

Herzlichen Glückwunsch!

Geschrieben
1 hour ago, elementaar said:

Hallo @Claude S.,

 

 

Klare Analyse, vielen Dank.

Das kann man so sehen.

 

Man kann es aber auch anders betrachten.

 

Als Beispiel für den Modellcharakter der Mathematik, soll ein Kostenvoranschlag, sagen wir, für eine Altbausanierung dienen.

Der Ersteller des Kostenvoranschlags sieht sich verschiedenen Zielkonflikten gegenüber:

  • Schätzt er zu hoch, bekommt er den Auftrag nicht,
  • schätzt er zu niedrig, bleibt er (bei einem verbindlichen Voranschlag) auf den Kosten sitzen und geht pleite,
  • hat er keine genügende Vorstellung davon, wie lange manche Arbeiten dauern, wird er viel länger brauchen als kalkuliert, und abgesehen von den Kosten, zieht er sich den Unmut des Bauherren und der anderen Gewerke zu,
  • erkennt er mögliche baulichen Unwägbarkeiten nicht, wird er zu niedrig schätzen, und außerdem seine Materialbestellung fehlerhaft sein,
  • erkennt er den Umfang der erforderlichen Arbeiten nicht richtig, überschätzt er vielleicht sogar die Möglichkeiten seiner Firma;
  • etc.

Eine alltägliche Situation, bei der Rechnen zwar hilfreich, aber längst nicht alles ist.

Ein nicht ganz dummer Meister (dessen Firma also nicht pleite geht) bekommt diese Aufgabe trotzdem und ganz selbstverständlich überwiegend richtig hin.

Diese Art von qualifiziertem Raten ist, im Beispiel, jeden Tag x-mal überwiegend erfolgreich, und die wahrscheinliche Mehrheit der betreffenden Meister wird den Hinweis auf "Mathematik" als Überspanntheit zurückweisen ("Rechnen", natürlich, aber "Mathematik"?). Diese Leute haben, meiner Ansicht nach, den Modellcharakter der Mathematik wesentlich besser verstanden als so viele andere - und dazu gehört, mindestens, eine Ahnung davon, welche Art von Fragen sich sinnvoll und wie mit Mathematik beantworten lassen. Gegen die lächerliche Unterstellung, sie handelten gegen die "Mathematik" würden sie sich allerdings auch wehren.

 

Wer das nicht gewohnt ist, wem also das Training fehlt, ist deshalb nicht zwangsweise ein wirklichkeitsverweigernder Trottel.

Die erkennbar jegliche Weiterbildung verachtenden -2,7%-Jünger gehören viel eher in diese Kategorie.

 

Gruss

elementaar

 

 

 

Hallo elementaar,

 

zum Hintergrund: Auslöser war, dass die Mathematik pauschal zum Hauptgrund erklärt wurde, warum hier so viele auf dem Trockenen sitzen. Eine so pauschale Ablehnung wollte ich nicht stehen lassen.

 

Beim Modellcharakter sind wir uns einig, ich würde nur einen Unterschied anmerken. Der Meister schätzt ein Geschäft mit Struktur: Erfahrung verbessert seine Prognose, er bekommt Rückmeldung, und er schlägt einen Zuschlag für die Unwägbarkeiten drauf.

 

Beim Glücksspiel kann Erfahrung den Erwartungswert nicht verbessern, die Ziehungen sind unabhängig und der Nachteil steht fest. Sie verbessert nur den Umgang mit dem Risiko. Das Modell ist hier nicht grobe Näherung, sondern praktisch die Wirklichkeit des Spiels. "Kann ein Einsatzsystem den Erwartungswert beeinflussen?" gehört genau zu den Fragen, die sich mit Mathematik sauber beantworten lassen.

 

Mathematik verspricht keinen Gewinn, sie sagt, was das Spiel kostet und wie ruppig die Fahrt wird. Wer sie ignoriert, zahlt denselben Preis, nur ohne zu wissen, wie hoch.

 

Gruß
Claude S.

 

Geschrieben (bearbeitet)
vor 30 Minuten schrieb Feuerstein:

Du kommst rein und sagst ihr seid alle Hirnies.

 

Das stimmt ja vielleicht auch. Wer weiß es schon zu sagen.

In dieser vorzüglichen Dokumentation wird die Möglichkeit Außerirdische könnten sich als Laterne verkleidet haben, zumindest nicht ausgeschlossen.

Die Möglichkeit, ein anderer könnte auch einen Zipfel der Wahrheit erblickt haben, kann man ja nicht per se ausschließen.

 

Weit offene Grüsse

elementaar

 

 

bearbeitet von elementaar
Typo.
Geschrieben
vor einer Stunde schrieb Feuerstein:

Du kommst rein und sagst ihr seid alle Hirnies.

 

Nicht alle.

Ich habe mich z.B. nicht angesprochen gefühlt.

Geschrieben (bearbeitet)
vor einer Stunde schrieb elementaar:

Die Möglichkeit, ein anderer könnte auch einen Zipfel der Wahrheit erblickt haben, kann man ja nicht per se ausschließen.

 

Das stimmt, das kann man natürlich nie.

 

Skepzis kommt bei mir auf menschlicher Ebene auf wenn das Wort JA ausgeschlossen scheint und so machtvolle Worte und Ausschließlichkeiten mit Interpretationen nach dem Holzhammer klingen.

 

Und natürlich hast du ein großes Interesse dich auf deinen für mich sehr weit gehenden Spezialebenen auszutauschen, sozusagen auf gleicher Ebene, das dürfte für dich Seltenheit haben und Festcharakter.

 

 

 

bearbeitet von Feuerstein
Geschrieben
vor 3 Stunden schrieb Claude S.:

 

Hallo elementaar,

 

zum Hintergrund: Auslöser war, dass die Mathematik pauschal zum Hauptgrund erklärt wurde, warum hier so viele auf dem Trockenen sitzen. Eine so pauschale Ablehnung wollte ich nicht stehen lassen.

 

Beim Modellcharakter sind wir uns einig, ich würde nur einen Unterschied anmerken. Der Meister schätzt ein Geschäft mit Struktur: Erfahrung verbessert seine Prognose, er bekommt Rückmeldung, und er schlägt einen Zuschlag für die Unwägbarkeiten drauf.

 

Beim Glücksspiel kann Erfahrung den Erwartungswert nicht verbessern, die Ziehungen sind unabhängig und der Nachteil steht fest. Sie verbessert nur den Umgang mit dem Risiko. Das Modell ist hier nicht grobe Näherung, sondern praktisch die Wirklichkeit des Spiels. "Kann ein Einsatzsystem den Erwartungswert beeinflussen?" gehört genau zu den Fragen, die sich mit Mathematik sauber beantworten lassen.

 

Mathematik verspricht keinen Gewinn, sie sagt, was das Spiel kostet und wie ruppig die Fahrt wird. Wer sie ignoriert, zahlt denselben Preis, nur ohne zu wissen, wie hoch.

 

Gruß
Claude S.

 

Wenn das mal nicht eine 360° Wende ist.

 

Du könntest ja mal mit gutem Beispiel vorangehen und deine Version der Satzauswahl beschreiben.

 

 

Geschrieben

Schön, dass sich hier endlich wieder etwas tut!

 

Danke @Claude S., dass du meinen Beitrag aufgegriffen hast!

 

Ja, ich glaube, dass die meisten Spieler an mangelnder Disziplin scheitern. Kaum jemand hat seinen inneren Schweinehund im Griff. Diesen muss man jedoch kontrollieren können und jegliche "Rachegelüste" gegenüber dem Roulette abstellen. Dies ist eine schwierige Aufgabe. Man muss der Versuchung widerstehen, Zwischenverluste mit steilen Progressionen / überzogenen Überlagerungen schnell wieder aufholen zu wollen. Eine Zeit lang mag das gut gehen, aber irgendwann kommt der Tag, an dem das Kapital des Spielers gesprengt ist. Stattdessen sollte man umgekehrt agieren - Stückgröße runter in schlechten Phasen oder zumindest gleichbleiben. Steigern nur im Gewinn, wenn überhaupt! Was natürlich erlaubt ist, sind vorher festgelegte "Mini-Progressionen", die aber von vornherein stark in ihrer Höhe begrenzt und keinesfalls überschritten werden sollten.

 

Und zur Mathematik: Als Fundament für die eigene Strategie war sie für mich äußerst nützlich! Man sollte sich zum einen verdeutlichen, dass eine komplett starre Spielweise auf Dauer zum Scheitern verurteilt ist - dann greift automatisch irgendwann der negative Erwartungswert, denn ich bespiele letztendlich immer wieder eine einzige Spielsituation. Doch die Mathematik liefert auch Hinweise, wie man es besser machen kann. Sinnbildlich stellt sie Leitplanken links und rechts dar - sie hilft zu erkennen, in welchen Bahnen sich der Zufall zum Zeitpunkt X in etwa befinden sollte. Doch der Zufall führt natürlich trotzdem ein Eigenleben und fährt auch mal abseits der Bahn. Jede Partie ist anderes und doch gibt es Gemeinsamkeiten, an die sich der Zufall überwiegend hält. Was meine ich mit "überwiegend"? So oft, dass ein kleiner Gewinn hier und dort hängen bleibt, wenn man vorsichtig agiert und dynamisch auf das Zufallsgeschehen reagiert. Dies kann man übrigens an einfachen Kennzahlen erkennen, dazu braucht es nicht zwingend so etwas wie Mustererkennung in der Permanenz. Letzteres schließe ich nicht aus (das können möglicherweise einige von euch wirklich nach jahrelanger Übung), doch ich behaupte, dass dies nicht zwingend notwendig ist.

Geschrieben
vor 4 Stunden schrieb Claude S.:

zum Hintergrund: Auslöser war, dass die Mathematik pauschal zum Hauptgrund erklärt wurde, warum hier so viele auf dem Trockenen sitzen. Eine so pauschale Ablehnung wollte ich nicht stehen lassen.

 

...Ohne dich dafür zu interessieren, was ich damit sagen wollte.

Das war das, was ich nicht stehen lassen wollte.

 

Mathematik ist nicht das Problem, das Problem ist das die meisten hier auf dem Trockenen sitzen, weil sie mathematisch versuchen Differenzen zu finden, und das mit Schulwissen.

In der Folge denken sie auch in Schulwissen-Strukturen, so ist aber eine Lösung nicht findbar. Und das ist das Problem von dem ich schrieb. Sie gucken sich genauso wie du nicht einfach an was jeden Tag immer wieder kommt, einfach nur Permanenzen. Was du belächelst genauso wie die, die sich hier im Kreis drehen. Ich hoffe du hast für dich den Dreh gefunden. Aber bitte behaupte dann nicht, das es nur so geht wie bei dir. Es gibt mehrere Wege, hier im Forum sind gar nicht so wenige beschrieben, meisten Teils komplett. Aber es ist halt anstrengend und trotzdem die Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Das zu verstehen was da steht ging erst irgendwann, jedenfalls bei mir. Und dann ist es so unglaublich einfach, das ich mich an den Kopf fasse.

Kesselgucken ist dabei, der Drecksack Sachse hier ist der berühmteste Kesselgucker ever. Unregelmäßigkeiten sind dabei, 50% Abweichung (übrigens mathematisch per Addition ermittelbar für JEDEN). Einer der es per Diagrammverfolgung wie an der Börse handhabt. Aber die meisten arbeiten mit Mustern die jeden Tag kommen. Ich meine nicht die, die noch experimentieren.

Der Forenbetreiber der schon von zig zig Jahren sein Tendenspiel beschrieb. Alles nachlesbar für dich.

Das Forum ist keinswegs armseelig oder sonstwie, es ist ein wertvoller Fundus.

 

Wenn ich von "mathematischem" Firlefanz schrieb meinte ich ausschließlich die Schulwissensbasis. Und das macht hier weit mehr als 95% aller User aus, die sich seid 20 Jahren im Kreis drehen. So Viele, die deßhalb auf dem Trockenen sitzen wegen der eingebrannten Schulwissen-Mathematik-Denke. Mir ging es dreißig Jahre so.

Logo kann Mathematik da nichts für, die macht ihre -2,7% und ist damit fertig.

 

Das der von mir sehr geschätzte Elementaar darauf sauer reagierte, finde ich angemessen, weil er nicht dazu gehört. Er stellt Tabellen in das von dir entwertete Forum mit Daten, die Momente zeigen wo die mathematischen Verhältnisse nicht mehr stimmen. Wo Errechnetes und empirisch Ermitteltes deutlichst auseinander driftet. Es gibt nur einen User hier, der das sieht und drauf eingeht. Elementaar ist auf einer Ebene hier etwas einsam mit seinen Fähigkeiten und Einblicken. Er freut sich auf einen tiefgehenden Austausch mit dir.

 

Wo du von etwas spricht das du für unmöglich hälst, ich zitiere dich weil das auf der vorigen Seiten steht mal so: Zitat: "Es ist einfacher, den Mund zu halten, als sich einzugestehen, dass jahrzehntelange Erfahrung im „Mustererkennen“ mathematisch bedeutungslos ist." - da hast du dich halt völlig verhauen, jedenfalls in diesem Forum.

Gleichzeitig hast du Recht, die Lösung braucht keine Mathematik, ausser +1, -1 oder -0,5.

 

Der beste Roulettist mindestens im deutschsprachigen Raum ist hier im Forum, seid 60 Jahren aktiv am Forschen, spielt Masse Egale EC und spätestens nach 200 Kugeln würdest auch du den Hut vor ihm ziehen. Naturgemäß müsstest du ihm widersprechen. Aber die nächsten 200 Kugeln haben genau den gleichen Verlauf. Er hatś einfach raus, und er hat Muster gefunden die sich öfter wiederholen. Das was du belächelst.

 

Dein Einstieg hier war einfach daneben. Und überhaupt nicht stimmig.

(ausser im Ton und der Abwertung, da wirst du hier viele Mitstreiter finden, der Ton ist schon immer 75% recht rau)

 

 

 

Geschrieben
1 hour ago, Ropro said:

Wenn das mal nicht eine 360° Wende ist.

 

Du könntest ja mal mit gutem Beispiel vorangehen und deine Version der Satzauswahl beschreiben.

 

 

 

Auf Anhieb fallen mir nur Fragesätze ein: War deine Satzauswahl ein Aufforderungs- oder Wunschsatz? Bist du etwa der Chorleiter hier? War der Scherz mit den 360° einer Vorbilderin nachempfunden oder das Resultat eines spontanen Brainstormings?

 

Next-Ecart wartet auch auf solche Meldungen. Endlich hat jemand nach langer Zeit einen vielversprechenden Auftritt und bekommt keinen einzigen Kommentar. So werden potenzielle Heilbringer aus diesem Gruselkabinett verjagt.

 

Geschrieben (bearbeitet)
vor 37 Minuten schrieb Next-Ecart:

Und zur Mathematik: Als Fundament für die eigene Strategie war sie für mich äußerst nützlich! Man sollte sich zum einen verdeutlichen, dass eine komplett starre Spielweise auf Dauer zum Scheitern verurteilt ist - dann greift automatisch irgendwann der negative Erwartungswert, denn ich bespiele letztendlich immer wieder eine einzige Spielsituation.

 

Das mit der Mathematik finde ich spannend, Next-Ecart. Hast du mit Berechnungen einen Dreh gefunden?

Ganz an meinem Anfang habe ich drei Monate mit einem Matheprofi gewohnt und ihn angesteckt. Er fand alle paar Tage etwas das nicht koscher war, wo die Verhältnisse nicht mehr stimmten. Es kam jedes mal raus, das es Situationen waren die nicht setzbar waren, weil (bei ECś) beide möglch waren.

Hast du auf diesem Weg etwas gefunden? Es gibt ein Mitgleid hier im Form, der sagt auf diesem Weg etwas gefunden zu haben, den Namen weiß ich leider nicht.

 

Am Ende schreibst du von einer einzigen Spielsituation, die den Erwartungswert bewirkt. Das ist tatsächlich so auch meine Erfahrung. Meine Erfahrung ist aber auch, das ich nicht nur eine Spielsituation spielen muss.

 

Deinem ursprünglichen Beitrag stimme ich in allen Punkten zu. Ich würde das noch erweitern dadurch, das man auch nur echt fit spielen gehen sollte. Und wenn ich merke ich bin nicht fit, sollte ich sofort gehen.

 

Ich hatte nichts dazu geschrieben, weil ich diese Aspekte schon oft hier im Forum gelesen habe und auch für so selbstverständlich halte. Unabhängig davon gelten sie. Ich würde zum Beispiel nie just for fun "spielen" gehen, also ohne Strategie, ohne eingegrenzte Vorgaben und Märsche. Darin sehe ich keinen Sinn für mich.

 

 

 

bearbeitet von Feuerstein
Geschrieben
vor 6 Minuten schrieb Feuerstein:

der Drecksack Sachse hier ist der berühmteste Kesselgucker ever.

Hast du heute wieder einmal richtig bluten müssen?

Tut mir nicht leid.

Zitat

Der beste Roulettist mindestens im deutschsprachigen Raum ist hier im Forum, seid 60 Jahren aktiv am Forschen, 

 

Verrätst du uns auch, wer dieser großartige Wunderspieler ist?

Wieviel Millionen hat er bereits gemacht?

Oder ist er seit 60 Jahren nur ein "ernsthafter Rouletteforscher"?

  Wie ich schon mehrfach erwähnte: Es ist wie mit einer Religion.

Gegen Glauben sind Wissenschaft und Logik einfach chancenlos.

 

Geschrieben
vor 11 Minuten schrieb sachse:

Gegen Glauben sind Wissenschaft und Logik einfach chancenlos.

 

Das Gegenteil gilt genauso, spielt hier aber keine Rolle weil man mit Glauben keinen ct weiter kommt.

Geschrieben (bearbeitet)
vor 53 Minuten schrieb sachse:

Gegen Glauben sind Wissenschaft und Logik einfach chancenlos.

Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt, schrieb schon Einstein.

Der aktuelle Stand der Wissenschaft ist immer gleichzeitig auch der aktuelle Stand des Nichtwissen.

Alles befindet sich in ständiger Veränderung, es kommen immer wieder neue Erkenntnisse dazu, das macht vor dem Roulett nicht halt.

Seit gefühlt 30 Jahren predigst du hier, nichts geht, bis einer kam und das nicht gelesen hatte und es einfach machte.

 

Du vergisst immer, dass außer dir es auch noch Leute gibt, die haben echt was im Kopf im Gegensatz zu dir, welcher mit allerlei Tricks den Leuten das Geld aus der Tasche gezogen hat und sich noch überlegen fühlt und sich selbst als Klug dann noch bezeichnet.

Gut nur, das es sowas wie eine ausgleichende Gerechtigkeit gibt und dir der ganze Schwindel um die Ohren geflogen ist.

In der DDR hat man dich dafür hinter Schloss und Riegel gebracht,  in der BRD, hast du  Hausverbote bekommen.

Klar, dir ist großes Unrecht geschehen, Schuld waren die Kommunisten in  DDR und die Neidhammel in der BRD.

Selbst bist du völlig unschuldig an allen, sofern man deinen Argumenten folgt.

bearbeitet von Sven-DC
Geschrieben (bearbeitet)
vor 12 Minuten schrieb Sven-DC:

Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt, schrieb schon Einstein.

 

Mal irgend eine prominente Person nennen :hammer:

 

 

 

 

bearbeitet von Feuerstein
Geschrieben
vor 1 Minute schrieb Feuerstein:

 

Mal irgend eine prominente Person nennen :hammer:

 

 

 

 

Einstein, war nicht irgendeine prominente Person.

Er gilt als bedeutender Wissenschaftler der Menschheitsgeschichte.

Geschrieben
vor 21 Minuten schrieb Sven-DC:

Einstein, war nicht irgendeine prominente Person.

Er gilt als bedeutender Wissenschaftler der Menschheitsgeschichte.

 

Ach was, du bist ja "schlau wie ein Affe".

Beinahe vergessen: Dazu verleumderisch.

Hast du sicherlich von deinen Stasifreunden.

Geschrieben
vor 57 Minuten schrieb sachse:

Hast du sicherlich von deinen Stasifreunden.

Davon bin ich ja überzeugt, sonst wären 3x Abi doch gar nicht drin gewesen. 1x normal, 1x bei der NVA und 1x bei den Freunden.

Geschrieben
vor 10 Stunden schrieb Feuerstein:

Davon bin ich ja überzeugt, sonst wären 3x Abi doch gar nicht drin gewesen. 1x normal, 1x bei der NVA und 1x bei den Freunden.

 

                                                             1x normal ? ? ?

Geschrieben (bearbeitet)

Hallo @Claude S.,

 

vielen Dank für Deine erläuternden Worte.

 

vor 20 Stunden schrieb Claude S.:

zum Hintergrund: Auslöser war, dass die Mathematik pauschal zum Hauptgrund erklärt wurde, warum hier so viele auf dem Trockenen sitzen. Eine so pauschale Ablehnung wollte ich nicht stehen lassen.

 

Das war mir tatsächlich so nicht klar. Und natürlich stimme ich voll zu - mich selbst erfüllt das seit vielen Jahren mit Unwillen.

 

vor 15 Stunden schrieb Feuerstein:

Wenn ich von "mathematischem" Firlefanz schrieb meinte ich ausschließlich die Schulwissensbasis.

 

Die Präzisierung von @Feuerstein (vielen Dank auch dafür!) schildert mein Hauptärgernis: Mit völlig ungeeigneten Werkzeugen aus der mathematischen Rumpfbildung, deren Wirkung noch nicht einmal gänzlich verstanden wird, sonst würden sie nicht wieder und wieder mit demselben Ergebnis angewandt, schallen die -2,7% ins Forum, als sei das "Beweis" für ALLES. Die Anregung, diese Ergebnisse als Hintergrundtatsachen aus dem Vorkindergarten, was sie sind, zu akzeptieren, und lediglich als Ausgangspunkt (besser: Kurve) für Weiteres zu nutzen, wird konsequent verweigert.

 

Um es gleich noch einmal (und zum x-ten Mal) zu sagen: das ist die indiviuelle Entscheidung eines Jeden. Ich habe selbstverständlich kein Problem damit, jede mögliche Entscheidung zu akzeptieren. Bei offen erkennbar äußerst limitierten Fertigkeiten in Sachen "Mathematik", (was an sich keine Todsünde ist), dann aber zu trompeten "die Mathematik sagt..." ist an Sektenhaftigkeit (in jeder Hinsicht, und sie merken es noch nicht einmal) kaum zu übertreffen. Die Schreckensherrschaft der Coronauten ist scheinbar keine Lehre: eine kritische Masse an, für Jeden sichtbar, geistig vollkommen Inkompetenten hetzt alle anderen auf, und macht Jagd auf Abweichler - alles unter dem Deckmantel "der Wissenschaft", von der sie noch nicht einmal Grundzüge verstanden haben.

 

vor 20 Stunden schrieb Claude S.:

... warum hier so viele auf dem Trockenen sitzen.

 

Da sitzen sie mit Grund.

Wer wirklich glaubt, Mathematik handele hauptsächlich von "Rechnen" oder sperrigen Formeln, hat ja rein gar nichts verstanden.

  1. Zuerst versucht man sich einen Überblick über Umfang und Charakter der Fragestellung zu verschaffen (worum handelt es sich?)
  2. Dann entwickelt man eine mehr oder minder vage Zielvorstellung (wo will ich hin?)
  3. Dann versucht man die Erfolgsaussichten des Ziels abzuwägen (ist es möglich?)
  4. Dann beginnt die Suche nach Hilfsmitteln (welche Werkzeuge brauche ich? Gibt es die schon, oder muss ich welche erfinden?)
  5. Und zu allerletzt kommen eventuell auch Formeln zur Anwendung (die man dann auch versteht, weil man sich über Punkt 1 bis 4 möglichst hinreichend informiert hat).

Dieses Vorgehen unterscheidet sich in praktisch Nichts von dem, was ein guter Handwerker ganz selbstverständlich jeden Tag macht. Da muss man kein Genie sein, lediglich ein Minimum an logischer Disziplin ist unabdingbar.

 

Und wenn Schulbildung noch nicht einmal dazu führt, wenigstens eine Ahnung davon zu implementieren, hat sie eindeutig versagt.

 

vor 20 Stunden schrieb Claude S.:

Beim Modellcharakter sind wir uns einig, ich würde nur einen Unterschied anmerken. Der Meister schätzt ein Geschäft mit Struktur: Erfahrung verbessert seine Prognose, er bekommt Rückmeldung, und er schlägt einen Zuschlag für die Unwägbarkeiten drauf.

 

Beim Glücksspiel kann Erfahrung den Erwartungswert nicht verbessern, die Ziehungen sind unabhängig und der Nachteil steht fest. Sie verbessert nur den Umgang mit dem Risiko. Das Modell ist hier nicht grobe Näherung, sondern praktisch die Wirklichkeit des Spiels. "Kann ein Einsatzsystem den Erwartungswert beeinflussen?" gehört genau zu den Fragen, die sich mit Mathematik sauber beantworten lassen.

 

Mathematik verspricht keinen Gewinn, sie sagt, was das Spiel kostet und wie ruppig die Fahrt wird. Wer sie ignoriert, zahlt denselben Preis, nur ohne zu wissen, wie hoch.

 

Vollständige Zustimmung, und auch @Chemin de fer müsste dem zustimmen können.

 

vor 20 Stunden schrieb Claude S.:

Beim Glücksspiel kann Erfahrung den Erwartungswert nicht verbessern

 

Das ist ein, ganz unbestritten wichtiger Aspekt. Und der Punkt, wo das Beispiel, so aufgefasst, scheinbar versagt.

Ich wollte aber auf etwas anderes hinaus.

Mein kurzer Beispieltext sollte vielmehr ein Plädoyer dafür sein, andere Herangehensweisen nicht gleich komplett zu verdammen.

Ich selbst habe im Laufe der Jahre wahrscheinlich weit über Hunderttausend Permanenzverläufe an mir vorbeilaufen lassen, und zwar mit den möglichst ergebnisoffenen Fragen: fällt mir dazu überhaupt irgendetwas ein? Und wenn ja, wie könnte man das nutzen? Punkt 1 und 2 in der obigen Liste. Und zu Trainingszwecken und purer Freude am Zufallsgeschehen mache ich das heute noch. Im Laufe der Jahre sind natürlich einige Kurven dazugekommen, aber grundsätzlich ist das Verfahren gleich geblieben.

 

Ich würde sogar so weit gehen, zu behaupten, daß ohne die aus der reinen Anschauung entwickelten Ideen, die Hilfswissenschaft Mathematik ohne Inhalt bleibt - aber das ist bloß meine Privatmeinung und nicht weiter wichtig.

 

Leider ist mein Text etwas ausgeufert. Ich bitte um Verzeihung.

 

Gruss

elementaar

 

 

bearbeitet von elementaar
"n" zu "c" - Typo, witzig.
Geschrieben
vor 13 Stunden schrieb sachse:

Dazu verleumderisch.

Hast du sicherlich von deinen Stasifreunden.

Im Gegensatz zu dir halte ich mich an die Fakten und fasse nur zusammen, dass ist keine Verleumdung.

Du dagegen äußerst hier nichts weiter als Vermutungen gegen mich, welche nicht stimmen

Das ist Verleumdung um das mal klar zu stellen, wenn du das schon nicht mehr unterscheiden kannst.

Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb jason:

 

                                                             1x normal ? ? ?

Ich weiß, es ist schwer zu ertragen, wenn man selbst so dumm wie 10 Meter Feldweg ist.

Geschrieben
vor einer Stunde schrieb Sven-DC:

Im Gegensatz zu dir halte ich mich an die Fakten und fasse nur zusammen, dass ist keine Verleumdung.

Du dagegen äußerst hier nichts weiter als Vermutungen gegen mich, welche nicht stimmen

Das ist Verleumdung um das mal klar zu stellen, wenn du das schon nicht mehr unterscheiden kannst.

 

Laaaangweilig.......

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!

Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.

Jetzt anmelden
×
×
  • Neu erstellen...