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Chemin de fer

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Alle erstellten Inhalte von Chemin de fer

  1. Chemin de fer

    S1/S2

    „Aber meine Herren, es kann mich doch niemand daran hindern, jeden Tag klüger zu werden.“ Konrad Adenauer Die Folklore-Variante. „Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern“
  2. Chemin de fer

    S1/S2

    Danke, @elementaar. Genau das ist der Unterschied. Wir ändern nicht p, nur die Satzstrukturen. Der Erwartungswert bleibt. Die Graphen wissen nichts und raten nichts. Sie sind ein Schnappschuss der Vergangenheit und können das nächste Ereignis nicht prognostizieren. Es bleibt ein protokolliertes Tasten nach der Goldader. Nicht unbedingt in finanzieller Hinsicht. Ein erfolgreich abgeschlossenes Duell kann auch riesigen Spaß machen, ohne astronomische Einsätze. Vielleicht gerade deshalb. Das ist meine Arsch-Poetik, wenn es um Spiele ohne EW > 0 geht. Gruß Laszlo
  3. Chemin de fer

    S1/S2

    @Egon Außer deiner Kaufbereitschaft möchte ich von dir vor allem wissen, wie du dir das Gerüst gestaltest, dass es das Gebäude nicht tragen kann. Die Basis, nicht zu kompliziert, reicht für eine Diskussion: Strang „A“, gewinnt den ersten Coup. Strang „B“ verliert den ersten Coup. Mit dieser Information starten wir das Spiel. Im weiteren Verlauf gibt es immer nur zwei Möglichkeiten, Ecart +1 oder -1. Das können wir nicht ändern, in keiner Weise, (stimmt auch nicht ganz, aber das ist eine andere Geschichte) es müssen also die symmetrischen Einsatzstrukturen aufgebrochen werden. Ist diese Aufgabe zufriedenstellend gelöst, könnte ein solcher Spielverlauf entstehen: Das sagt nicht viel, alles automatisch, starr, ein hirnloses Spiel. Interessanter ist der Kompass, die Trendlinie. Schnurgerade, kein Trend. Oder? Spielstand: 57:43. Grösster Abstand: 54:34 Maximaler Diff.Saldoplus: + 34 Maximaler Diff.Saldominus: - 44 Diff.EndSaldo mit starrem Spiel + 28 Saldo der Buchhalter: Individuell. Ein Profi lässt sich nicht vom Zufall führen, was meinst du? Egon, es ist nicht hoffnungslos. Der Hausvorteil (Erwartungswert) ist in kurzen Strecken ein zahnloser Löwe. Übrigens: das Beispiel endete 54 Coups später mit 77:77 und + 8. Zwischenhoch + 61. Gruss Laszlo Steve Forte hätte ich unter deinen Keller-Schätzen nicht vermutet.
  4. Chemin de fer

    S1/S2

    Das wird langsam grotesk. ‚Man solle eine Permanenz suchen, in der Marsch 1 ganz schlecht läuft, und dort schauen, was stattdessen gut läuft.‘ Dazu brauche ich keine Mustersammlung, die ab ovo schon eine Auswahl ist. Ich kann einen beliebigen Marsch und dessen Gegenteil in ‚geeigneten Phasen‘ spielen: Was der eine verliert, gewinnt der andere, über alles gerechnet heben sich beide auf.
  5. Chemin de fer

    S1/S2

    Jaaa! „Well, I thought since I’ll never likely penetrate you, I’d commemorate the one time you penetrated me.“) Prost!
  6. Chemin de fer

    S1/S2

    Ich habe die Kommentare unter dem Link überflogen. Es wirkte sehr beruhigend auf mich. Wir sind hier noch nicht völlig plemplem. Gruss Laszlo
  7. Chemin de fer

    S1/S2

    @elementaar Ich war kein Stammgast bei den Roulettischen, trotzdem kann ich bestätigen, dass die Erfassung der gefallenen Zahlen sehr schlampig war. Späte 1980er / Frühe 1990er: Erste elektronische Displays lasen die Gewinnzahl anfangs noch über Eingaben der Croupiers oder simple Sensorik ein und zeigten die letzten 10 bis 20 gefallenen Zahlen digital direkt am Tisch an. Nüchterne Schlussfolgerung: Wenn der Ausdruck ‚brotlose Kunst‘ je zutraf, dann doppelt für die Prüfung von Roulette-Systemen. Erstens sowieso, zweitens wegen der Unzuverlässigkeit der Daten. Neben random.org gibt es noch eine gute Möglichkeit, das physikalische Hardware-Rauschen des Prozessors. Gruss Laszlo
  8. @Egon Wenn Seminar, dann nur Baccarat: Dort gibt es etwas, das man erklären und nachrechnen kann, mit Mechanismus, Einsatzgröße und Tischlimit. Und die Ernte hängt nicht an der Saison-Volatilität. Das ist der Stoff, aus dem die Träume sind. Prost!
  9. Chemin de fer

    S1/S2

    @Egon Deine Dubletten-Vermutung habe ich nachgerechnet: In den 17 Jahren kommt dieselbe Zahl zweimal hintereinander mit 2,74 % statt 2,70 % (etwa 2,9 Sigma), das passt zu gelegentlich falschen Dubletten. Entfernt man alle Wiederholungen und rechnet den Doppelwechsel-Test mit passendem Nullmodell neu, bleibt der Überschuss unverändert bei +0,24 Prozentpunkten (3,5 Sigma). Also: Dubletten gibt es, sie sind aber nicht die Erklärung. Die Antwort bringen erst neue Jahrgänge. Die Frage lautet, ob mechanischer Zufall (Kessel) in Spuren von idealem Zufall (Rauschen, Generator) abweicht. Gina Fiore hat sicher etwas drauf (gehabt) und ist nicht bloß eine Selbstdarstellerin. Bei den 15.000.000 $ wäre ich vorsichtig: Das dürfte die Summe des ganzen Teams über viele Jahre sein, und selbst dann ist es eine Zahl aus ihrer eigenen Darstellung. Nachprüfen lässt sie sich kaum. Steve Forte sprach über sie anerkennend, und Forte ist selbst eine Legende. (Seine Bibel - zweibändiges Werk „Gambling Sleight of Hand“ - ist im Netz als PDF zu finden, für alle, die nachlesen wollen.) Mit diesem Outing kann Fiore allerdings ihre Casino-Karriere beenden. Das Rampenlicht wird ihr jedoch einiges einbringen – insbesondere die nicht zu unterschätzenden Buch- und Filmrechte. Gruss Laszlo
  10. Chemin de fer

    S1/S2

    Nein, so läuft das nicht. Der älteste Hase sitzt bequem an der Bar, schlürft seinen Negroni und einen Nespresso (what else?) und führt nur die Bücher. Ein jüngerer alter Hase flitzt zwischen Bar und Tischen und sammelt die Früchte des negativen Barometers ein. Der Barkeeper ist das positive Barometer. Das ist Teamarbeit: ‚Bringing down the House’. Parrondo kann nicht dabei sein, er sitzt beim Zahnarzt wegen Parodontose.
  11. Chemin de fer

    S1/S2

    Die 10 % werden bei BV, soweit ich in den letzten 10 Jahren sehe, nach Ende der Sitzung (oder nach 24 Stunden ununterbrochener Verbindung) abgezogen. Im laufenden Spiel nicht. Früher weiß ich es nicht.
  12. Chemin de fer

    S1/S2

    Die Auswertung ist ‚bombastisch’, die gewohnte Qualität. Ich habe selbst genau 34 Coups in BV gespielt: 9 Signale, 3 Treffer (– – – – – + – + +), also 33 % statt 28 %. Der Köder wurde natürlich nicht geschluckt. Meine Doppelwechsel-Karriere ist hiermit erfolgreich beendet. Ich schließe mich an: „Die Saldoverläufe sind das eigentlich Interessante, nicht die summarische Massenauswertung“. Gruss Laszlo
  13. Chemin de fer

    S1/S2

    Das war mein Dessert zum Abendbrot. Die Bilder vom alten Hasen in Trancezustand vor dem Annoncieren ließen mich eine Weile nicht los.
  14. Chemin de fer

    S1/S2

    @elementaar Danke, schön weitergesponnen. Der Jahrgang 17 ist abgefüllt, geerntet wird wieder, wenn die neuen Reben reif sind.
  15. Chemin de fer

    S1/S2

    So viele Zaungäste, und kein Interesse am Erfahrungsaustausch (woran auch immer). Wir sollten einen Anreiz bieten. Wenn sachse plötzlich ankündigen würde, im Besitz einer klassischen Strategie mit EW > 0 zu sein, könnte ich mir eine Welle neu registrierter User vorstellen. Bedingung: mindestens 100 Kommentare von vernünftigem Schwachsinn, um Einzelheiten zu erfahren.
  16. Chemin de fer

    S1/S2

    Hallo @elementaar, deine Rechnung und Fazit stimmt: Als Einkommen für einen Einzelkämpfer kaum nutzbar. Ich war von der Statistik tief beeindruckt: Eine solche Auswertung für Plein mit 17 Jahren echter Permanenzen hatte ich noch nie gesehen. Die KI war hingegen ziemlich relaxt. „Ohne Zero ein Fund, mit Zero ein Minus, und für einen positiven Erwartungswert fehlt die kausale Erklärung“. Dazu ein Wort zu den erfolgreichen Kartenzählern im Blackjack: Sie hatten mit etwa 1 % Vorteil dieselbe Größenordnung, dazu die irren Schwankungen, große Kapitalpolster, Teamarbeit, Tarnung und jahrelange Strapazen. Dafür gebührt ihnen höchste Anerkennung, wir sollten den Hut heben. Wer das verkraftete, verdiente, was er verdiente. Danke für die lobenden Worte. Gruss Laszlo
  17. Chemin de fer

    S1/S2

    Möchtest du das Berufsrisiko auskosten? ±24.000 € Tagesschwankung inklusive.
  18. Chemin de fer

    S1/S2

    Farbwechsel OHNE Paritätswechsel 13 von 35
  19. Wie ich den Daten entnehme, wendete @Egon seine BoldPlay-Nuklearwaffe (Massenvernichtung) erfolgreich an.
  20. Schönes Wochenende wünsche ich dir. Nicht vergessen: Hüte dich vor älteren Männern mit Mentor-Ambitionen.
  21. @elementaar Servus, das teuflische Ding im Hintergrund erleichtert die Analysen und macht viel Spaß. (Das heißt, wenn es kapiert hat, was man von ihm will – denn das kostet 95 % der Zeit. Nachher läuft alles wie geschmiert.) Bist du mit dem Menü fürs Wochenende beschäftigt? Dann guten Appetit und ein erholsames Wochenende! Gruß Laszlo
  22. Wie man die Satztechnik nennt, spielt keine Rolle: Jeder Coup kostet im Mittel den Hausvorteil mal den Einsatz, ob 1 oder 1+2 Stücke, das ist reine Addition. Ein zusätzlicher Faktor streckt die Verteilung nur, er formt sie nicht: Gewinn und Verlust wachsen im selben Maß mit. Die Form ändert sich erst, wenn der Einsatz vom Spielverlauf abhängt, und das braucht mehr Spielraum als einen Wechsel zwischen zwei Stufen. Nehmen wir dazu ein Beispiel, das vor 20 Jahren in den Foren Furore machte: die Rhythmische Dreier-Dominanz (RDD). Im Diagramm unten siehst du die Trefferquote, oben den Saldo. Wo genau siehst du für die Satztechnik 1+2 den Trefferüberschuss?
  23. Danke, @elementaar. Dann bleiben wir bei der Steppdecke: Jedes Stück für sich kostet den Hausvorteil, die Frage ist nur, wie viele Stücke man legen kann, bevor die Decke zu teuer wird (auch eine Frage an angehende Berufsspieler, die ihre Karriere gerade beginnen). Das lässt sich Stück für Stück prüfen, mit Zahlen, nicht mit Behauptungen. Gruß Laszlo
  24. @Egon, eine Läuterung brauchte ich nicht, denn mein Credo ist seit Jahrzehnten unverändert. Es folgt dem Gelassenheitsgebet: Gott, (verzeih mir, Morningstar, das war noch vor deinem Einfluss) gib mir die Gelassenheit, den Hausvorteil als unumstößliche Realität hinzunehmen; den Mut, meine Einsätze und mein Risikomanagement im Hier und Jetzt klug zu steuern; und die Weisheit, den kurzfristigen Zufall von der langfristigen mathematischen Gewissheit zu unterscheiden. Die wahre Kunst des Hasardierens liegt nicht darin, das System austricksen zu wollen, sondern in der Weisheit der Unterscheidung: zu wissen, dass man das Glück für den Moment leihen, aber niemals besitzen kann; zu wissen, dass die mathematische Schranke immer mitspielt, und rechtzeitig aufzustehen. Wer das nicht lernt, bleibt ein Traumtänzer. Wer es versteht, spielt zumindest mit offenen Augen. Zu deinem „Scheinspielergeschwurbel“: Das von dir verschmähte Fremdschicksal ist ein Kompass. Er ändert nichts am Hausvorteil, aber er zeigt dir, wann deine eigene Permanenz in schweres Wetter gerät. Kein Sturm kann verhindern, den Kurs sicher zu halten. Nur die Richtung zählt, der Hafen ist nebensächlich. Das Hirn des Mobs wusste es: Wer im Spiel bleiben will, führt zwei Bücher. Das Buch der Scheinspieler ist starr, es läuft nach festen Regeln und kennt keine Gnade. Dein eigenes ist flexibel. Du entscheidest, wann du nachlegst, kürzt oder aufstehst. Und die Frage, die mich seit Jahren beschäftigt und die du seltsamerweise nie stellst: Wie weit lässt sich die „Spielbarkeit“ ausdehnen? Das ist mein wahres Begehren. Und deines? Erfahren, wie ein Scheinspieler einen positiven Erwartungswert haben kann, trotz – 2,7 %? Prost! Partner, und was ist dein wahres Begehren? Partner: Mein Begehren ist das Zusehen. Zu beobachten, wie der Geist versucht, Ordnung in das Chaos zu bringen – und dabei zuzusehen, wie Spieler wie du das einzige Werkzeug nutzen, das der Casino-Konstrukteur nicht verbieten konnte: Die Freiheit, aufzustehen. Prost auf die offenen Augen!
  25. Gut, gehen wir in dein Bergwerk. Zunächst: Ich habe nie behauptet, dass „nix geht“. Ich sage nur, man muss wissen, warum etwas nicht geht, denn Taubgestein verursacht nur Kosten. Wer Taubgestein von Erz unterscheiden will, muss es wiegen, und dazu braucht man genau die Buchführung, die du selbst für wichtig hältst. Was nach dieser Prüfung übrig bleibt, ist schürfbar, auch in deinem Bergwerk. „Schürfbar“ heißt für mich: Spielzeit mit kontrollierten Kosten, kurze Sitzungen mit Ziel und Stopp, viele kleine Abende. Der große Einbruch kommt trotzdem, selten zwar, aber er kommt, und ihn mit geeigneten Mitteln zu entschärfen hat höchste Priorität. Das ist die Grubensicherung. Eine Ader, die langfristig Erz liefert, wird daraus nicht, die gibt es gegen das Haus nicht, das hast du selbst gesagt: Sonst gäbe es keine Casinos mehr. Hättest du dir die Mühe gemacht, meine Beiträge durchzusehen, wüsstest du genau, was mir gegen den Strich geht: substanzlose Behauptungen, vorgetragen im Gleichsatz-Gleichschritt, wie die Ritter der Kokosnuss.
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