Chemin de fer Geschrieben Oktober 28 Geschrieben Oktober 28 vor 31 Minuten schrieb elementaar: Ich habe die Zahlen von @Chemin de fer mal noch etwas weiter gesponnen: Naturgemäß mit einigen Annahmen: da ich keine Ahnung habe, wie schnell heute in Landcasinos gedreht wird, gehe ich von 300 Coups pro Tisch und Tag aus (vor zwanzig Jahren war das eine halbwegs realistische Schätzung für französische Tische, die den ganzen Tag geöffnet waren). NACH Kosten pro Spieltag soll ein Jahreseinkommen von 60.000€ generiert werden. Große Sprünge kann man damit nicht machen, für ein verträgliches Auskommen sollte es jedoch reichen. Ein Spieler, der es dauerhaft schafft, drei Tische weitgehend fehlerfrei zu bespielen, kann seine Zeit im Casino auf ca. vier Stunden täglich reduzieren, 360 Tage im Jahr. Kondition ist also unabdingbar. Neben einer Kapitalausstattung von knapp 600.000€ und der Kleinigkeit genügend Landcasinos zu finden, die täglich drei Tische ohne Hausvorteil aufmachen und ihn bis zur Urne spielen lassen. Viel Spaß beim Traubenernten. @elementaar Danke, schön weitergesponnen. Der Jahrgang 17 ist abgefüllt, geerntet wird wieder, wenn die neuen Reben reif sind.
elementaar Geschrieben Oktober 28 Geschrieben Oktober 28 Hallo @NewConnection, Am 26.10.2026 um 22:57 schrieb NewConnection: Ohh es geht weiter ? leider erst jetzt gesehen: Wie schön, daß Du Deinen Humor noch nicht verloren hast. Am 26.10.2026 um 22:57 schrieb NewConnection: Ich möchte auch mal was einwerfen... Ist bei mir selten, aber es gibt so Tage, da weiß man schon vor Mittag, daß man besser nicht aufgestanden wäre - das könnte dann die Lösung sein. Am 26.10.2026 um 22:57 schrieb NewConnection: Was sieht man den noch alles wenn man in den Kessel schaut und sich die Zero mal wegdenkt Also, sehen kann man viel. Ob das Erschaute (und daraus Errechnete) dann immer und in jedem Fall von praktischer Relevanz ist, das müßte man prüfen. Falls Du meine (wirklich ganz unerhebliche Privat-)Meinung erfahren möchtest: Will man ein physikalisches Spiel aufziehen, läßt sich ein Blick in den Kessel kaum vermeiden, aber ansonsten fällt mir nur noch ein Grund ein, warum man das überhaupt machen sollte, nämlich, falls man so ein richtig alter Hase ist und sich unter Zuhilfenahme eifrigen Äthergeschnüffels in den erwünschten Trancezustand versetzen möchte. Das gegenläufige Kreisen von Kugel und Rotor könnte helfen. Am 26.10.2026 um 22:57 schrieb NewConnection: - Es gibt Serien/Folgen von Farbe so wie auch Serien/Folgen von I/P - Es gibt die Serien/Folgen -> P/P oder I/I. - 14 Serien auf I/P (26-32, ohne Zero) - 22 Wechsel auf I/P - Von den Serien sind 10 rote Serien und 4 Schwarze - Von den Wechsel sind 14 auf Schwarz und 8 auf Rot - Nehmen wir die jeweils grösseren zusammen 10 + 14 = 24 oder 66,67% Tolle Aufzählung! Und die Prozent stimmen auch überein. Dann muß es ja stimmen. Ein kleiner Haken ist mir aber doch aufgefallen, nenn' mich ruhig Miesepeter: Daß die Kugel immer oder auch nur mehrheitlich in das Nachbarfach des zuvor geworfenen Coups fällt, wäre mir neu. Klar, manchmal passiert das, aber reichen dafür die 66%? Ich würde dann ja, je nach Laufrichtung, die eine Nachbarzahl als plein setzen - was aber vielleicht nur wieder zeigt, daß ich mit EC nie so richtig warm geworden bin. Vergnügte Grüße elementaar
Spielkamerad Geschrieben Mittwoch um 17:51 Geschrieben Mittwoch um 17:51 (bearbeitet) . bearbeitet Mittwoch um 17:54 von Spielkamerad
Hans Dampf Geschrieben Mittwoch um 18:11 Geschrieben Mittwoch um 18:11 vor einer Stunde schrieb elementaar: Tolle Aufzählung! Und die Prozent stimmen auch überein. Dann muß es ja stimmen. Moin elementaar, Du verstehst das? Dann erklär mir das bitte mal wo es im Kessel Serien von Rot und Schwarz gibt, ich seh da nix. Gruß H.v.D
elementaar Geschrieben Mittwoch um 18:46 Geschrieben Mittwoch um 18:46 (bearbeitet) Lieber @Hans Dampf (von) (der Unersetzliche und Unverzagte), gerade erst von dem Lachanfall erholt, den Dein Beitrag in mir auslöste, eile ich zur Antwort wie folgt: vor 3 Stunden schrieb Hans Dampf: Du verstehst das? Das wäre nun jetzt wirklich zu viel gesagt. Ist das bei diesem Thema denn nötig? (S1 geteilt durch S2 = 66% oder 55% sagt die Mathematik, nach Zeugenaussagen.) Hoffentlich habe ich da nichts mißverstanden. vor 3 Stunden schrieb Hans Dampf: Dann erklär mir das bitte mal wo es im Kessel Serien von Rot und Schwarz gibt, ich seh da nix. So formuliert, ist das natürlich ziemlich schwierig zu erklären. Tut mir leid, mich erschüttert schon wieder das Gelächter - da treff' ich kaum die Tasten. Ist vielleicht wie der Gesang von Marlène, bei dem Kommissar Swan Laurence zu mehr Innerlichem rät. Vorstellbar wäre natürlich auch, daß der richtig alte Hase im richtigen Bewußtseinszustand mit seinen dann Mikroocoli da was erblickt. Ich hoffe, ich konnte mit meinem Am 14.5.2006 um 10:10 schrieb Overfly: ( sorgsam verfassten ) Beiträge helfen - wie immer gerne. Mit Dank! und Gruss Dein ergebener elementaar bearbeitet Mittwoch um 21:47 von elementaar 4 Worte + Link ergänzt.
Chemin de fer Geschrieben Mittwoch um 18:53 Geschrieben Mittwoch um 18:53 vor 1 Stunde schrieb elementaar: …Also, sehen kann man viel. Ob das Erschaute (und daraus Errechnete) dann immer und in jedem Fall von praktischer Relevanz ist, das müßte man prüfen. Falls Du meine (wirklich ganz unerhebliche Privat-)Meinung erfahren möchtest: Will man ein physikalisches Spiel aufziehen, läßt sich ein Blick in den Kessel kaum vermeiden, aber ansonsten fällt mir nur noch ein Grund ein, warum man das überhaupt machen sollte, nämlich, falls man so ein richtig alter Hase ist und sich unter Zuhilfenahme eifrigen Äthergeschnüffels in den erwünschten Trancezustand versetzen möchte. Das gegenläufige Kreisen von Kugel und Rotor könnte helfen... Das war mein Dessert zum Abendbrot. Die Bilder vom alten Hasen in Trancezustand vor dem Annoncieren ließen mich eine Weile nicht los.
NewConnection Geschrieben Mittwoch um 18:55 Geschrieben Mittwoch um 18:55 @elementaar Ohh stimmt wir müssenja an die 55% ran kommen.. Machen wir mal einen Schritt weiter um näher an die 55% zu kommen.. Im Kessel wechseln sich ROT und SCHWARZ immer ab.... Wenn wir jetzt nur auf ROT setzen, würden wir in 36 Würfen theoretisch 18 mal treffen. Nehmen wir die 24 aus meinem vorherigen Beitrag und die 18 zusammen 24 + 18 = 42 / 2= 21 Also würden wir in 36 Würfen 21 mal treffen oder eben 21 / 36 = 58% Jetzt musst du noch etwas abziehen... (Behalt die Hose aber an)
Hans Dampf Geschrieben Mittwoch um 18:58 Geschrieben Mittwoch um 18:58 vor 9 Minuten schrieb elementaar: Das wäre nun jetzt wirklich zu viel gesagt. Puh, Danke! Ich war kurz davor mir einen Termin beim Augenarzt zu holen ! Gruß, Hans Dampf (von)
cmg Geschrieben Mittwoch um 20:21 Geschrieben Mittwoch um 20:21 (bearbeitet) …alte Roulettehasen wissen z.B. das manchmal 2 Roulettekessel nötig sind, um die erhoffte Synchronizität zu erreichen , er „pendelt“ in dieser Situation zwischen Kessel 1, Kessel 2 und der Bar hin- und her. Dies wird auch „Parrondo‘s Paradoxon“, an der Börse auch „Volatilitätsernte“ genannt, der 2.Tisch (manchmal auch verlierende Mitspieler) dienen dem klassischen Spieler dann sozusagen als „negatives Barometer“ https://youtu.be/pPo4tOFs1jw?is=fMlmZ2LnRr3ivIcf https://de.wikipedia.org/wiki/Parrondo-Paradoxon …deshalb sind auch die anderen Bewusstseinsfelder (Mitspieler) so wichtig, wenn ein Suchtspieler anfängt abzuloosen, kann der „alte Hase“ seine Einsätze entsprechend neu justieren, obwohl er selber gar nicht gesetzt hatte ! (Zwei Verlustspiele durch geschicktes Abwechseln „vibrieren“ in ein Gewinnspiel konvertieren!) bearbeitet Mittwoch um 20:23 von cmg
Spielkamerad Geschrieben Mittwoch um 22:02 Geschrieben Mittwoch um 22:02 vor 1 Stunde schrieb cmg: …alte Roulettehasen wissen z.B. das manchmal 2 Roulettekessel nötig sind, um die erhoffte Synchronizität zu erreichen , er „pendelt“ in dieser Situation zwischen Kessel 1, Kessel 2 und der Bar hin- und her. Dies wird auch „Parrondo‘s Paradoxon“, an der Börse auch „Volatilitätsernte“ genannt, der 2.Tisch (manchmal auch verlierende Mitspieler) dienen dem klassischen Spieler dann sozusagen als „negatives Barometer“ https://youtu.be/pPo4tOFs1jw?is=fMlmZ2LnRr3ivIcf https://de.wikipedia.org/wiki/Parrondo-Paradoxon …deshalb sind auch die anderen Bewusstseinsfelder (Mitspieler) so wichtig, wenn ein Suchtspieler anfängt abzuloosen, kann der „alte Hase“ seine Einsätze entsprechend neu justieren, obwohl er selber gar nicht gesetzt hatte ! (Zwei Verlustspiele durch geschicktes Abwechseln „vibrieren“ in ein Gewinnspiel konvertieren!) Eine japanische Weisheit sagt: "Die Wissenden reden nicht, die Redenden wissen nicht!"
sachse Geschrieben Donnerstag um 07:29 Geschrieben Donnerstag um 07:29 vor 11 Stunden schrieb cmg: wenn ein Suchtspieler anfängt abzuloosen, Jetzt hast du es als "Wissender" bei mir restlos verschissen.
elementaar Geschrieben Donnerstag um 13:08 Geschrieben Donnerstag um 13:08 (bearbeitet) Die erstaunlichen Resultate der Arbeit von @Chemin de fer wirkten auf mich so herausfordernd, daß ich eine Gegenprobe gemacht habe. I Methode Zur Anwendung kam dieselbe Spielvorschrift, die auch Chemin de fer benutzt hat. Nach Erscheinen des Signals (Farbwechsel mit gleichzeitigem Wechsel der "Parität"), werden die Zahlen (als Einzelzahl (Plein)) gesetzt, die einen weiteren Wechsel von Farbe wie "Parität" belohnen würden. Das sind, je nach Signal, entweder 8 oder 10 Zahlen. Im Trefferfall: Auszahlung ohne Tronc. Zur Anwendung kamen echte Zufallszahlen (CC) mit Verfahren "Wenke" OHNE Zéro. Im Unterschied zu den von Chemin de fer verwendeten Permanenzjahrgängen (und den damit möglichen Anschlussfehlern), bin ich wie folgt vorgegangen: Pro Zählvorgang (Partie) habe ich ein neues Permanenzstück von 101 Coups Länge erstellen lassen. Gespielt wurde bis zum ersten Signal und dem Satz danach. Die interessierenden Daten wurden in eine Tabelle addiert. Dann wurde ein neuer Zählvorgang (Partie) begonnen. Dieses Vorgehen schließt Anschlussfehler aus, erfordert aber in jeder neuen Partie zwei Vorlaufcoups, bis sich ein Signal überhaupt zeigen kann. Um nun auf eine ähnliche Stichprobengröße wie Chemin de fer zu kommen, habe ich mit (Signal-1) x 2 diese Vorlaufcoups herausgerechnet. In der Tabelle sind beide Werte des Coupverbrauchs unter "Gezählt" und daneben mit "Fiktion der unendlichen Sitzung" verzeichnet. Wie zu sehen orientiert sich die Stichprobengröße an der weiter oben schon verwendeten Schätzung für einen französischen Tisch (360 Tage x 300 Coups/Tag = 108.000 Coups). Wichtig: Ich habe den Versuch mit Zahlen OHNE Zéro gemacht. Wer sich für Ergebnisse mit Zéro interessiert, wird selbst Hand anlegen müssen. II Ergebnis Ich zeig's nicht gern, die Tabelle sollte jedoch für sich sprechen: III Diskussion Die Ergebnisse der Gegenprobe unterscheiden sich von denen, die Chemin de fer vorgelegt hat. Wo die dort festgestellten knapp 1% Plus herkommen, darüber läßt sich spekulieren. Möglich wären u.a.: der oben erwähnte Anschlussfehler beim Übergang von einem Tag zum nächsten (Signal im letzten Coup des Tages, aber kein Satz für den ersten Coup des Folgetages) zu viele Fehler in der Permanenzaufzeichnung (wobei man erwarten könnte, daß diese sich über die Zeit ausgleichen - was aber keineswegs zwingend so sein muss, Addition ist hier ebenfalls möglich) Tatsächliche Kesselfehler (über so viele Jahrgänge und in verschiedenen Spielbanken?) irgendwas sonst. Fazit: Nachdem wir die physische Belastung des Spielers, und dann die Kapitalseite betrachtet haben, würde ich anhand der Ergebnisse der Gegenprobe dieses Spiel zumindest für einen online-Spieler so nicht empfehlen. Auch hier zeigt sich, meiner Ansicht nach, daß die Saldoverläufe das eigentlich Interessante sind, und nicht die summarische Massenauswertung. Gruss elementaar bearbeitet Donnerstag um 13:18 von elementaar 1 x "nicht" zuviel
elementaar Geschrieben Donnerstag um 14:38 Geschrieben Donnerstag um 14:38 (bearbeitet) Hallo @NewConnection, also... ich muß schon sagen. Vor gar nicht allzu langer Zeit hatten wir hier, so peripher, eine Betrachtung von Miniröhren, unter der angedichteten Beteiligung von etlichen Geistesriesen, da lernte ich, mir bis dahin unbekannte, Bedeutungen von "sich auf die Wicht blasen" und "nicht mehr ordentlich gewetzt", letzteres vom bekannt fürsorglichen Forenkollegen, der in dem Zusammenhang auch eine übergestülpte Socke ins Spiel brachte, und jetzt kommst Du mit vor 20 Stunden schrieb NewConnection: Jetzt musst du noch etwas abziehen... , was ja in diesem Sinne und an sich überwiegend angenehm und auch befriedigend ist, aber!!! vor 20 Stunden schrieb NewConnection: (Behalt die Hose aber an) Ich bin doch ausgesprochen froh, daß ich die Socke endlich los geworden bin (mit erfreulichem Effekt), und jetzt soll ich das Beinkleid anbehalten? Ob das der betreffende Tubulus (mit mir dran) so toll findet, das kann ich mir wirklich kaum vorstellen. Aber jetzt zu was Anderem. Der Rest Deines Beitrags ist zweifellos brillant! vor 20 Stunden schrieb NewConnection: Ohh stimmt wir müssenja an die 55% ran kommen.. Machen wir mal einen Schritt weiter um näher an die 55% zu kommen.. Im Kessel wechseln sich ROT und SCHWARZ immer ab.... Wenn wir jetzt nur auf ROT setzen, würden wir in 36 Würfen theoretisch 18 mal treffen. Nehmen wir die 24 aus meinem vorherigen Beitrag und die 18 zusammen 24 + 18 = 42 / 2= 21 Also würden wir in 36 Würfen 21 mal treffen oder eben 21 / 36 = 58% Bei der sich darin zeigenden geistigen Beweglichkeit, komme ich mir selbst wie ein steifbeiniger Ochse vor. Seit vielen Jahren steht mir, leider nur leihweise, ein Berater zur Seite, eine unhinterfragbare Autorität, auch in Sachen Pendelroulette, wenn Du mir glauben willst, und der sagt das auch. Vergnügten Gruss also von uns beiden. elementaar bearbeitet Donnerstag um 15:19 von elementaar Typo
Chemin de fer Geschrieben Donnerstag um 14:39 Geschrieben Donnerstag um 14:39 vor einer Stunde schrieb elementaar: Die erstaunlichen Resultate der Arbeit von @Chemin de fer wirkten auf mich so herausfordernd, daß ich eine Gegenprobe gemacht habe. I Methode Zur Anwendung kam dieselbe Spielvorschrift, die auch Chemin de fer benutzt hat. Nach Erscheinen des Signals (Farbwechsel mit gleichzeitigem Wechsel der "Parität"), werden die Zahlen (als Einzelzahl (Plein)) gesetzt, die einen weiteren Wechsel von Farbe wie "Parität" belohnen würden. Das sind, je nach Signal, entweder 8 oder 10 Zahlen. Im Trefferfall: Auszahlung ohne Tronc. Zur Anwendung kamen echte Zufallszahlen (CC) mit Verfahren "Wenke" OHNE Zéro. Im Unterschied zu den von Chemin de fer verwendeten Permanenzjahrgängen (und den damit möglichen Anschlussfehlern), bin ich wie folgt vorgegangen: Pro Zählvorgang (Partie) habe ich ein neues Permanenzstück von 101 Coups Länge erstellen lassen. Gespielt wurde bis zum ersten Signal und dem Satz danach. Die interessierenden Daten wurden in eine Tabelle addiert. Dann wurde ein neuer Zählvorgang (Partie) begonnen. Dieses Vorgehen schließt Anschlussfehler aus, erfordert aber in jeder neuen Partie zwei Vorlaufcoups, bis sich ein Signal überhaupt zeigen kann. Um nun auf eine ähnliche Stichprobengröße wie Chemin de fer zu kommen, habe ich mit (Signal-1) x 2 diese Vorlaufcoups herausgerechnet. In der Tabelle sind beide Werte des Coupverbrauchs unter "Gezählt" und daneben mit "Fiktion der unendlichen Sitzung" verzeichnet. Wie zu sehen orientiert sich die Stichprobengröße an der weiter oben schon verwendeten Schätzung für einen französischen Tisch (360 Tage x 300 Coups/Tag = 108.000 Coups). Wichtig: Ich habe den Versuch mit Zahlen OHNE Zéro gemacht. Wer sich für Ergebnisse mit Zéro interessiert, wird selbst Hand anlegen müssen. II Ergebnis Ich zeig's nicht gern, die Tabelle sollte jedoch für sich sprechen: III Diskussion Die Ergebnisse der Gegenprobe unterscheiden sich von denen, die Chemin de fer vorgelegt hat. Wo die dort festgestellten knapp 1% Plus herkommen, darüber läßt sich spekulieren. Möglich wären u.a.: der oben erwähnte Anschlussfehler beim Übergang von einem Tag zum nächsten (Signal im letzten Coup des Tages, aber kein Satz für den ersten Coup des Folgetages) zu viele Fehler in der Permanenzaufzeichnung (wobei man erwarten könnte, daß diese sich über die Zeit ausgleichen - was aber keineswegs zwingend so sein muss, Addition ist hier ebenfalls möglich) Tatsächliche Kesselfehler (über so viele Jahrgänge und in verschiedenen Spielbanken?) irgendwas sonst. Fazit: Nachdem wir die physische Belastung des Spielers, und dann die Kapitalseite betrachtet haben, würde ich anhand der Ergebnisse der Gegenprobe dieses Spiel zumindest für einen online-Spieler so nicht empfehlen. Auch hier zeigt sich, meiner Ansicht nach, daß die Saldoverläufe das eigentlich Interessante sind, und nicht die summarische Massenauswertung. Gruss elementaar Die Auswertung ist ‚bombastisch’, die gewohnte Qualität. Ich habe selbst genau 34 Coups in BV gespielt: 9 Signale, 3 Treffer (– – – – – + – + +), also 33 % statt 28 %. Der Köder wurde natürlich nicht geschluckt. Meine Doppelwechsel-Karriere ist hiermit erfolgreich beendet. Ich schließe mich an: „Die Saldoverläufe sind das eigentlich Interessante, nicht die summarische Massenauswertung“. Gruss Laszlo
elementaar Geschrieben Donnerstag um 15:15 Geschrieben Donnerstag um 15:15 Danke! vor 24 Minuten schrieb Chemin de fer: 9 Signale, 3 Treffer (– – – – – + – + +), Also überschlagsmäßig schon beim 8. Signal und 2 Treffern 20% vom Umsatz, plus noch den Treffer im 9. Da kann man sich nicht beschweren. Gratuliere! Ziehen die Chaoten beim BV eigentlich ihre 10% wieder erst ein, wenn man den Tisch verläßt? (Zeitweise machten sie das absurderweise im laufenden Spiel, was bei mir zum sofortigen Abbruch führte.) vor 26 Minuten schrieb Chemin de fer: Meine Doppelwechsel-Karriere ist hiermit erfolgreich beendet. Jedes Plus zählt in der Gesamtbilanz. Andere Reben produzieren schließlich auch schöne Trauben, oder so ähnlich. Gruss elementaar
Chemin de fer Geschrieben Donnerstag um 15:45 Geschrieben Donnerstag um 15:45 vor 28 Minuten schrieb elementaar: Ziehen die Chaoten beim BV eigentlich ihre 10% wieder erst ein, wenn man den Tisch verläßt? (Zeitweise machten sie das absurderweise im laufenden Spiel, was bei mir zum sofortigen Abbruch führte.) Die 10 % werden bei BV, soweit ich in den letzten 10 Jahren sehe, nach Ende der Sitzung (oder nach 24 Stunden ununterbrochener Verbindung) abgezogen. Im laufenden Spiel nicht. Früher weiß ich es nicht.
elementaar Geschrieben Donnerstag um 15:50 Geschrieben Donnerstag um 15:50 Danke für die Information. Solange ist mein Erlebnis also schon her. Tempus fugit.
Chemin de fer Geschrieben Donnerstag um 15:55 Geschrieben Donnerstag um 15:55 vor 19 Stunden schrieb cmg: …alte Roulettehasen wissen z.B. das manchmal 2 Roulettekessel nötig sind, um die erhoffte Synchronizität zu erreichen , er „pendelt“ in dieser Situation zwischen Kessel 1, Kessel 2 und der Bar hin- und her. Dies wird auch „Parrondo‘s Paradoxon“, an der Börse auch „Volatilitätsernte“ genannt, der 2.Tisch (manchmal auch verlierende Mitspieler) dienen dem klassischen Spieler dann sozusagen als „negatives Barometer“ https://youtu.be/pPo4tOFs1jw?is=fMlmZ2LnRr3ivIcf https://de.wikipedia.org/wiki/Parrondo-Paradoxon …deshalb sind auch die anderen Bewusstseinsfelder (Mitspieler) so wichtig, wenn ein Suchtspieler anfängt abzuloosen, kann der „alte Hase“ seine Einsätze entsprechend neu justieren, obwohl er selber gar nicht gesetzt hatte ! (Zwei Verlustspiele durch geschicktes Abwechseln „vibrieren“ in ein Gewinnspiel konvertieren!) Nein, so läuft das nicht. Der älteste Hase sitzt bequem an der Bar, schlürft seinen Negroni und einen Nespresso (what else?) und führt nur die Bücher. Ein jüngerer alter Hase flitzt zwischen Bar und Tischen und sammelt die Früchte des negativen Barometers ein. Der Barkeeper ist das positive Barometer. Das ist Teamarbeit: ‚Bringing down the House’. Parrondo kann nicht dabei sein, er sitzt beim Zahnarzt wegen Parodontose.
Feuerstein Geschrieben Donnerstag um 16:08 Geschrieben Donnerstag um 16:08 vor 17 Minuten schrieb elementaar: Tempus fugit et memoriam!
elementaar Geschrieben Donnerstag um 16:14 Geschrieben Donnerstag um 16:14 vor 5 Minuten schrieb Feuerstein: et memoriam! Da sagst Du was.
Egon Geschrieben Donnerstag um 22:22 Geschrieben Donnerstag um 22:22 (bearbeitet) vor 7 Stunden schrieb Chemin de fer: Meine Doppelwechsel-Karriere ist hiermit erfolgreich beendet. @Chemin de fer: Danke! Ich wollte schon gestern bzw. heute schon etwas ausführlicher auf die 17-Jahre-Auswertung sowie die Berufsspieler-Tabellen von @elementaar eingehen, hat sich nun erledigt. Deshalb nur kurz zusammengefasst: 1.) Es ist altbekannt, daß es alte Permanenzbände/Permanenzen gibt, die mit falschen Dubletten gespickt sind. Favoritenspiele profitieren davon. Es gab daher früher einige Systeme, die einen OZ-Wert (Casino-Journal-Slang "ohne Zero") von 0,5 bis 1 % brachten. Der Plein-Spieler hat jedoch nicht nur den Hausvorteil zu betrachten, sondern auch den OT-Wert (Eigenkreation "ohne Tronc", nicht "oberer Totpunkt", für @Sven-DC). 2.) Blackjack in Las Vegas: Die Methode Studentin Mauerblümchen zählt und signalisiert einen guten Count dem Punter/Bigplayer ist doch schon lange verbrannt. Die Casinos habe doch schon lange ein Schild "no mid shoe entry" bei den gefährdeten Tischen aufgestellt. Oder aktuell "mid shoe entry maxium xxxx", also begrenztem Maximum wie 1/10 vom Tischmaximum. Zudem hat die Gina Fiore aktuell ihr Buch sogar im Vegas-Casino Circa vorgestellt. Das spricht Bände. Dabei auch die anderen Klassiker-"Tricks" bei BJ. https://www.ginafiore.com/ Auf Amazon gibt es auch eine Leseprobe mit Inhaltsverzeichnis. Gutes Interview, sie hatte in ihrer Karriere auch 15 Namen: https://www.casino.org/news/gina-fiore-dishes-on-her-advantage-playing-career-a-casino-org-exclusive/ Aktuell modern sind derzeit sind in Socialmedia doch Aufzeichnungen mit Sugar-Mountain-Brillen, wie AP "rausgeworfen" werden. bearbeitet Donnerstag um 22:27 von Egon
sachse Geschrieben Freitag um 08:07 Geschrieben Freitag um 08:07 Zitat das Kartenzählen gelernt hatte, verbrachte Gina Fiore zwei Jahrzehnte damit, sich zu einer der einfallsreichsten und widerstandsfähigsten Pokerspielerinnen des Landes Schlechte Übersetzung oder insgesamt nicht besonders glaubhaft?
sachse Geschrieben Freitag um 09:04 Geschrieben Freitag um 09:04 (bearbeitet) Noch etwas: Ich hatte den Beitrag nur kurz überflogen und es ist mir erst jetzt aufgefallen. Als ich zwischen 2000-2006 etwa 40-50 Wochen in Las Vegas verbracht habe, sagte mir Helen - meine Hostess beim Konzern MGM-Mirage, dass sie Counter erbarmungslos rausschmeißen und nicht einmal bei Turnieren zulassen. Es gab in allen Casinos seit Edward Thorpe eine regelrechte Hysterie, was Card-Counter betraf. Wann soll denn die Zeit mit den 15 Millionen der Gina Fiore gewesen sein? bearbeitet Freitag um 09:47 von sachse
Hans Dampf Geschrieben Freitag um 09:15 Geschrieben Freitag um 09:15 vor 9 Minuten schrieb sachse: rausschneißen Bitte rechtsschraibbrokramm benutzen! H.v.D
Chemin de fer Geschrieben Freitag um 09:26 Geschrieben Freitag um 09:26 vor 11 Stunden schrieb Egon: @Chemin de fer: Danke! Ich wollte schon gestern bzw. heute schon etwas ausführlicher auf die 17-Jahre-Auswertung sowie die Berufsspieler-Tabellen von @elementaar eingehen, hat sich nun erledigt. Deshalb nur kurz zusammengefasst: 1.) Es ist altbekannt, daß es alte Permanenzbände/Permanenzen gibt, die mit falschen Dubletten gespickt sind. Favoritenspiele profitieren davon. Es gab daher früher einige Systeme, die einen OZ-Wert (Casino-Journal-Slang "ohne Zero") von 0,5 bis 1 % brachten. Der Plein-Spieler hat jedoch nicht nur den Hausvorteil zu betrachten, sondern auch den OT-Wert (Eigenkreation "ohne Tronc", nicht "oberer Totpunkt", für @Sven-DC). 2.) Blackjack in Las Vegas: Die Methode Studentin Mauerblümchen zählt und signalisiert einen guten Count dem Punter/Bigplayer ist doch schon lange verbrannt. Die Casinos habe doch schon lange ein Schild "no mid shoe entry" bei den gefährdeten Tischen aufgestellt. Oder aktuell "mid shoe entry maxium xxxx", also begrenztem Maximum wie 1/10 vom Tischmaximum. Zudem hat die Gina Fiore aktuell ihr Buch sogar im Vegas-Casino Circa vorgestellt. Das spricht Bände. Dabei auch die anderen Klassiker-"Tricks" bei BJ. https://www.ginafiore.com/ Auf Amazon gibt es auch eine Leseprobe mit Inhaltsverzeichnis. Gutes Interview, sie hatte in ihrer Karriere auch 15 Namen: https://www.casino.org/news/gina-fiore-dishes-on-her-advantage-playing-career-a-casino-org-exclusive/ Aktuell modern sind derzeit sind in Socialmedia doch Aufzeichnungen mit Sugar-Mountain-Brillen, wie AP "rausgeworfen" werden. @Egon Deine Dubletten-Vermutung habe ich nachgerechnet: In den 17 Jahren kommt dieselbe Zahl zweimal hintereinander mit 2,74 % statt 2,70 % (etwa 2,9 Sigma), das passt zu gelegentlich falschen Dubletten. Entfernt man alle Wiederholungen und rechnet den Doppelwechsel-Test mit passendem Nullmodell neu, bleibt der Überschuss unverändert bei +0,24 Prozentpunkten (3,5 Sigma). Also: Dubletten gibt es, sie sind aber nicht die Erklärung. Die Antwort bringen erst neue Jahrgänge. Die Frage lautet, ob mechanischer Zufall (Kessel) in Spuren von idealem Zufall (Rauschen, Generator) abweicht. Gina Fiore hat sicher etwas drauf (gehabt) und ist nicht bloß eine Selbstdarstellerin. Bei den 15.000.000 $ wäre ich vorsichtig: Das dürfte die Summe des ganzen Teams über viele Jahre sein, und selbst dann ist es eine Zahl aus ihrer eigenen Darstellung. Nachprüfen lässt sie sich kaum. Steve Forte sprach über sie anerkennend, und Forte ist selbst eine Legende. (Seine Bibel - zweibändiges Werk „Gambling Sleight of Hand“ - ist im Netz als PDF zu finden, für alle, die nachlesen wollen.) Mit diesem Outing kann Fiore allerdings ihre Casino-Karriere beenden. Das Rampenlicht wird ihr jedoch einiges einbringen – insbesondere die nicht zu unterschätzenden Buch- und Filmrechte. Gruss Laszlo
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