Jump to content

elementaar

Mitglieder
  • Gesamte Inhalte

    509
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

Alle erstellten Inhalte von elementaar

  1. Hallo @Hans Dampf, danke für Deine Ausgrabung, die in mir so eine Art erstaunten Schock ausgelöst hat. Daß ich mich seit ein paar Jahren verstärkt mit Flächenprogressionen befasse, war mir ja (noch) klar, daß ich speziell diese Variante jedoch schon einmal ausgezählt habe, war mir komplett entfallen. Stünde nicht "elementaar" an dem Beitrag, ich hätte glatt angenommen: das hat ein Anderer gemacht. "23. April 2019" ist jetzt noch nicht wirklich lange her - ist das beginnende Demenz oder ähnlich Gruseliges? Jedenfalls vielen Dank für's Wiederentdecken. Gruß elementaar
  2. Hallo @Ropro, Ha! - - - Ist nicht wahr... Das steht bei mir auch noch als Möglichkeit auf dem Zettel, mit verschiedenen Möglichkeiten: absolutes <> relatives Plus egal welcher Höhe oder Verlust von x Stufen <> Stücken. Aber allgemein und im Moment mache ich eher Pause zum Durchschnaufen und Gehirn klären, sammle Möglichkeiten, versuche abzuwägen, auch mit Deiner excel-Mappe, zwei Blickwinkel etc. , vor allem befrage ich mich, ob noch Grundlagenarbeit zu leisten ist, die bisher übersehen wurde, wie in der Malerei: vom Allgemeinen zum Speziellen (ich glaube aber ohne Picasso in diesem Fall) - durchaus nicht unangenehm, kann aber ein paar Tage dauern. Gruß elementaar
  3. Hallo @Ropro, das ist eine sehr schöne Beschreibung. Gratuliere. Das ist der Vorgang, den ich hilfsweise "Einschwingen" genannt habe. Wenn wir nun überwiegend sicherstellen können, daß sich die Riefen, nach dem Entdecken der Überschneidung, lange genug weiter überschneiden, sind wir zweifellos in der Lage, genügend Stücke in unsere Taschen zu lenken. Gruß elementaar
  4. Hallo @Revanchist, meine Begeisterung über das Verfahren "Wenke" ist mal wieder so mit mir durchgegangen, daß ich ganz vergessen habe, Deine Frage nach den gleitenden Durchschnitten zu beantworten. Verzeihung! Nein, habe ich nicht. Es ging mir nur darum, mal zu schauen, ob mir in der geschilderten Form etwas auffällt, mit der schönen Vereinfachung, das die Addition der Ergebnisse der acht Spieler automatisch den Sollwert liefert. Ob die Beobachtung überhaupt dauerhaft ist, und ob, wenn ja, etwas daraus zu machen ist, weiß ich nicht. Es war eher als eine Art Gehirnentspannung gedacht (in Deinem Sinne: zurück zum Anfang). Ganz allgemein zu den gleitenden Durchschnitten: vielleicht habe ich mich bisher zu blöd dafür angestellt, aber bisher ist mir, wörtlich, noch nie untergekommen, daß damit bei Zufallsgeschehen etwas wirklich Sinnvolles anzufangen sei. Es ist eine Möglichkeit, ja, und es ist natürlich immer eine Frage des konkreten Falls, wie man das aufsetzt, aber nach meinen bisherigen Erfahrungen, wäre das eine der letzten Optionen, die ich wählen würde. Vielleicht hören wir da eher mit der Spielidee auf. Gruß elementaar PS: Gerade die beschriebenen Auffälligkeiten beim CC (und da habe ich auch schon so einiges erlebt, was man kaum glauben will) bügelt das Verfahren "Wenke" einfach platt, und verhindert so, daß irgendeine beliebige Spielidee ungewollt auf irgendeine dieser Auffälligkeiten aufsetzt, und dann temporär Gigantogewinne produziert. Praktisch ist es so, wenn ich bei denen spiele, daß ich die kaum glaublichen Situationen immer als Nebenspiel auf dem Schirm habe - das bringt bisher schöne Nebeneinnahmen, für mich kein Grund sich zu beschweren.
  5. Hallo @Ropro, ja, die (dunkel-)grünen Markierungen sind noch da, zumindest bin ich in der Lage, sie zu erblicken, wenn auch nicht mehr an den beschriebenen Stellen. Aber ja, das ist ja sowieso klar, deshalb volle Zustimmung. Für diesen Unfug stünde ich aber auch nicht zur Verfügung, wer sich das wünscht, muß entweder selbst Hand anlegen, oder einen Anderen finden, der ihm das macht. Gruß elementaar
  6. Hallo @Revanchist, Freut mich, daß Du das auch gesehen hast. Mich beschäftigt, wie sich, wenn dermaßen viel Umsatz gemacht wird, diese, in den letzten Auszählungen beschriebenen, wirklich sehr langen Phasen des "besser laufens" darstellen. Wir bisher, mit dem Wort "Ahnung" ist es fast noch übertrieben benannt, vielleicht eine zu kurze Distanz betrachten. Was Du für die ersten 200 Coups beschreibst ist ja das eher "normale" und erwartbare Zufallsgeschehen, und einen analogen Fortgang hätte ich auch im weiteren Verlauf so erwartet. Ob die Beispiele wirklich signifikant sind, läßt sich per Augenschein natürlich nicht feststellen; in dieser Phase unserer Diskussion, nämlich neue Gedanken entwickeln oder aufhören, ist es auch bloß die Mitteilung einer Beobachtung. Das Verfahren "Wenke": das ist die phantastische Erfindung eines sehr fähigen Mitglieds dieses Forums namens "Wenke" Sie betrifft ein Problem, mit dem alle Tester von Zufallsgeschehen zu kämpfen haben: wie kann man sicherstellen, daß auf allen Teststrecken nicht nur angenommener Weise, sondern tatsächlich "größtmöglicher" Zufall herrscht. https://de.wikipedia.org/wiki/Zufallszahlengenerator Ausladende Auszählungen beanspruchen ja Stunden, manchmal Tage Rechnerzeit. Mit dem Ausmerzen eigener Fehler ist man dabei schon genug beschäftigt, da will man sich nicht noch Gedanken über eine eventuell vorhandene Korruptheit der verwendeten Zahlen machen müssen. Die so erzielten Ergebnisse wären ja komplett nutzlos. Für manche Fälle mögen dabei Pseudozufallszahlen durchaus ausreichend sein - man hat aber jedesmal die Arbeit, unangreifbar nachweisen zu müssen, daß dieser Fall aktuell vorliegt. Für "größtmöglichen" Zufall kommen eigentlich nur physikalische Zufallsgeneratoren in Frage (u.a. Geiger-Müller-Zählrohr), hilfsweise besorgt man sich die Zahlen von random.org. Und hier setzt das Verfahren "Wenke" an. Ich habe mir dazu zwei Zahlenmengen mit je 27 x 37.000 = 999.000 Exemplaren eingerichtet, eine von random.org, die zweite vom CC (sowohl selbstgespielt wie heruntergeladen). Beiden kann man sowieso schon große Zufälligkeit unterstellen. Der Clou kommt jedoch jetzt: Der Excel-"Zufall" (ZUFALLSBEREICH(x,y) an sich ist für unsere Zwecke nicht zu gebrauchen (unter damals Win XP so läppisch, daß ich auswendig, mit lediglich leichter Überlagerung, innerhalb einer Stunde buchstäblich jede einzelne Spielsession der Spiels "Dr Blackjack" gewonnen habe, man braucht sich bloß auf die Schwingung des Generators einzustellen). Hier wird er jedoch verwendet, um für jede benötigte neue Zahl per Zufallsbereich 1. die Spalte und 2. die Zeilennummer herausgeben zu lassen. Die dort aufgefundene Zahl (großer Zufälligkeit) wird dann in die neu zu erstellende Permanenz eingetragen. Jeder Test findet also für jede einzelne Partie mit jeweils ganz neuen Zahlen "größtmöglichen" Zufalls statt. Natürlich werden sich auch da, wegen Excel-Zufall, auf extrem langen Strecken unzufällige Strukturen nachweisen lassen - deshalb: so gut wie ein echter Rauschgenerator wird auch dieses Verfahren nicht sein können - es ist aber ein phantastischer Kompromiss zwischen Aufwand und Datensicherheit. Stünde nun ein Test an, in dem Zahlenmengen im Billiardenbereich nötig wären, würde ich vorher doch mal nachrechnen ob meine Zahlenmengen dafür ausreichend sind - das kam aber bisher noch nicht vor. Deshalb nochmals herzlichen Dank an "Wenke": seit ich das eingeführt habe, muß ich mir über diesen Aspekt des Auszählens keine Gedanken mehr machen. Gruß elementaar
  7. Angeregt durch die excel-zip von @Ropro (Du bist ja wirklich emsig! Sehen und Staunen. Nochmals Danke!), und die Anmerkungen von @Revanchist (vielen Dank!), habe ich mich auch mal unter die Diagrammersteller begeben. Ich habe 8 Spieler eingerichtet, die alle die arithmetische Reihe mit 1,2,3 usf. spielen, und mit jeweils einer Satzstufe Versatz beginnen. Also Spieler 1 beginnt mit Satzstufe 1, zeitgleich beginnt Spieler 2 mit Satzstufe 2 ... zeitgleich beginnt Spieler 8 mit Satzstufe 8 (9-Zahlensektor). Addiert man zeilenweise die Ergebnisse aller Spieler erhält man mit -1 das Sollergebnis. In den Diagrammen ist das der Graph mit leuchtend zérogrüner Farbe. Betrachtet habe ich eine Strecke über 800 Coups (entspricht 100 Rotationen). Mit Verfahren "Wenke" habe ich mir dann im 2 Sekundenabstand neue Permanenzen erstellen lassen, um dann mit entspanntem Auge dieses Graphenheimkino auf mich wirken zu lassen. Dabei fiel auf, daß sich praktisch jeder Graph im Laufe dieser Strecke mehr oder minder lang über der Sollinie befindet, wohlgemerkt: nicht im (absoluten) Plus, sondern bloß über der Sollinie. Ich will jetzt nicht den wertvollen Serverplatz mit Graphiken zumüllen, deshalb mal fünf willkürliche Beispiele: Hier ist Spieler 5 nur ganz knapp drüber, eine seltene Ausnahme Umgekehrt ist auffällig, daß die Zeiten, wo sich Graphen unterhalb der Sollinie aufhalten sehr deutlich unterrepräsentiert sind. Vielleicht läßt sich dieser Flächenprogression doch noch etwas Sinnvolles entlocken. Gruß elementaar
  8. Hallo @Ropro, [zip ist angekommen und läßt sich einwandfrei entpacken, vielen Dank!] In der Auszählung werden ausschließlich Partien berücksichtigt, deren Vorlauf auf 5 Coups keinen Treffer erzielt haben. Die dann (und nur dann) beobachteten 8 Folgecoups beginnen ihr Spiel wieder mit Saldo 0. (Was wir in den ersten 5 Coups zu erwarten haben, habe ich ja zwei Auswertungen zuvor festgestellt). https://www.roulette-forum.de/topic/21481-die-hans-dampf-und-charly-setzweise/page/8/?tab=comments#comment-434843 Die Ergebnisse sind also so, als würde in den ersten fünf Coups gar nicht gesetzt, sondern nur beobachtet, und mit dem aktiven Spiel erst begonnen, wenn in den Beobachtungscoups nicht getroffen wurde. Gruß elementaar
  9. In der Hoffnung, auch mal ein 10.000-Versuche-Päckchen zu erwischen, daß mit einem Plus abschneidet, ließ ich obige Auswertung noch etwas weiter laufen. Das Glück war mir hold: in Päckchen Nr 16 schließt die Verschiebegruppe mit +1.700 Stück ab. [Stichprobe über weitere 10 x 10.000 zeitgleiche Versuche; Verfahren "Wenke"] Die Gesamtergebnisquote hat sich dabei bei der Kontrollgruppe sogar noch eine Kleinigkeit verschlechtert, bei der Verschiebegruppe verbessert. Die Anmerkungen von oben gelten natürlich auch hier. Gruß elementaar
  10. Im Moment sehe ich das auch so. Kurz und knackig, in 8 Satzcoup hat man alle 37 Zahlen des Kessels vollständig abgegrast, und sich damit gleichzeitig sein (virtuelles) -1 Sollstück abgeholt. Ich schrecke aber immer noch vor der Möglichkeit zurück, zeitgleich alle 37 Startzahlen beobachten zu müssen. Das ist auch spielpraktisch gesehen ein Alptraum - im Landcasino sowieso, aber auch softwareunterstützt. Ich zumindest bin nicht in der Lage, Coup für Coup, 37 Verlaufskurven fehlerfrei zu interpretieren - und wenn doch, dann müßte nahezu jede Partie nach höchstens 8-12 Coups mit ordentlichem Plus abgeschlossen werden können. Und selbst wenn - es wäre eine Plackerei, die man sich nur in bester körperlicher Verfassung zumuten könnte. Bei der letzten Auszählung habe ich wieder zusehen können, wie sich die beiden Gesamtsalden in großen Bögen entwickeln (die vielen kleinen Saldobewegungen, die einem in der Praxis wahrscheinlich wieder auf Irrwege führen, fallen da natürlich nicht auf). Diese Bögen haben Ausmaße von tausenden von Partien. Die von @Ropro vorschlagene Verschiebung betrachte ich dabei, wie auch die Idee von @Revanchist, den bevorzugten 9er-Sektor zu finden, als den Versuch, eine Art Einschwingvorgang in die "richtige", weil gerade "gewinnende" Kurve zu etablieren. In der Wirkung, wie @mona13 ganz richtig erkannt hat, läuft das aber auf ein Favoritenspiel hinaus, mit dem bekannten, weil immer das Gleiche gemacht wird auch nicht erstaunlichen, Ergebnis. Die Fragen dabei bleiben jedoch die üblichen: zuviel (Stück-)zeit darf man beim "Einschwingen" nicht verwenden (solange nicht getroffen wird, muß schnell reagiert werden), ist man jedoch am Gewinnen, müssen die "Warn-"signale entsprechend unempfindlicher werden. Gruß elementaar
  11. Hallo @Juan del Mar, danke für Dein Lob, zu der von Dir praktizierten Wort-zu-Satz-Sezierung hat es bei mir ja dann doch nicht gereicht. Auch nicht schlecht! Ab und zu sollte ein wenig, hoffentlich unterhaltsame, Polemik auch mal drin sein. Auf Dauer aber nicht gerade abendfüllend. Gruss elementaar
  12. Hallo @Ropro, ah, ja die beiden Spalten "Summe": noch so ein uneindeutiger Fall. Hier werden die Zeilenwerte für Coup 6-13 + "kein Treffer" addiert, als Résumé der einzelnen Stichproben. Ist blöd, und die Spaltenüberschrift geradezu sinnentstellend, aber mir fällt da gerade etwas zu ein, hoffentlich kann ich es noch ändern. Danke für Dein Nachfragen, dieses gemeinsame Verbessern der Verständlichkeit ist erfreulich und befriedigend. Gruß elementaar
  13. Hallo @Ropro, danke, daß Du mich nicht gleich erschlägst. Das vergaß ich hinzuschreiben: die Spalte überschrieben mit "14" ist mißverständlich und der Auswertungsroutine geschuldet. Hier wird verzeichnet, wenn in den 8 Coups zuvor kein Treffer aufgetaucht ist. Der Umsatz ist deshalb immer 37 Stück, das Ergebnis immer -37 Stück pro Vorkommen. Ich glaube ich ändere das gleich noch. Sie gelten jeweils für den Coup, da ja nur bis zum ersten Treffer ausgezählt wird; d.h zum Beispiel: wird in Coup 10 zum ersten Mal getroffen, wird das Ergebnis und der bis dahin gemachte Umsatz (aus Coup 6, 7, 8, 9, 10) verzeichnet. ==> Neue Partie. da bin ich jetzt leider nicht ganz sicher, was Du wissen möchtest. Verschiebegruppe und Kontrollgruppe spielen pro Partie exakt dieselben Zahlen, beide benutzen dabei exakt dasselbe Satzschema (Satz 1: 1; Satz 2: 2, 3 etc.) und klar, nur die Verschiebegruppe verschiebt, wenn in Coup 5 noch kein Treffer vorliegt, die Kontrollgruppe spielt einfach weiter mit Satzstufe 6, 7 usf. Gezählt werden ausschließlich die Partien, die keinen Treffer bis Coup 5 hatten, also tatsächlich die ausgewählte Situation widerspiegeln. Falls ich damit keine treffende Antwort gegeben habe, bitte ich um weitere Erläuterung. Gruß elementaar
  14. Die beiden obigen Untersuchungen dienten 1. dem Klären der Vorraussetzungen 2. dem Abschätzen, was die Verschiebung zu leisten hätte (mindestens +0,1711 Stück pro Partie) 3. dem Vergewissern, daß sich bis Coup 5 tatsächlich alles Relevante in erwartet zufälliger Weise darstellt. Deshalb ist auch die Wahl der Verschiebestufe für Coup 6 ganz gemäß ihren Erscheinenswahrscheinlichkeiten. Auf viele Versuche gesehen wird in Coup 5 eben jede Zahl gleich oft getroffen und gemäß der Satzstufe als Treffer markiert. Nun aber zur entscheidenden Frage: was geschieht nach den 5 verlorenen Coups und der erfolgten Verschiebung der Satzstufen. Ich gehe der Frage nach, ob schneller/billiger und/oder mehr getroffen wird. Dazu betrachte ich die nächsten 8 Coups. Damit wird immer eine volle Rotation ausgewertet. Dem Wirken der Verschiebung wird damit immerhin 3/8 mehr Zeit zugestanden als dem reinen Zufall (bis Coup 5). Hat sich bis dahin nichts gezeigt, wäre eher eine weitere Verschiebung angezeigt, als weiter auf dem toten Pferd zu reiten. Wer dennoch längere Auswertungsstrecken bevorzugt, kann sich auch gerne wieder mit diesem Betrag: https://www.roulette-forum.de/topic/21481-die-hans-dampf-und-charly-setzweise/page/5/?tab=comments#comment-434526 befassen und sich seine Gedanken machen. Ausgezählt wird zum Feststellen von: schneller/billiger: Ergebnis (ohne Tronc) und Umsatz zum Zeitpunkt des 1. Treffers, längstens 8 Coups, mehr: Anzahl aller Treffer in 8 Coups Als Kontrollgruppe lasse ich zeitgleich die unverschobene Anfangssequenz mitlaufen. [Stichprobe über 10 x 10.000 zeitgleiche Versuche; Verfahren "Wenke"] Einige Anmerkungen (bitte nicht überlesen): - im Verlauf der 10.000er-Päckchen gibt es durchaus sehr lange (3-, 4-, 5.000 Partien) Phasen, wo die Verschiebung ganz deutlich bessere Resultate bringt als die Kontrollgruppe (bis zu satten Pluswerten im 1.000er Bereich), anders herum aber auch. Die besser Abschneidenden sind in der Tabelle markiert. - es zeigt sich mal wieder, was für ein teuflisches Ding es ist, sich auf das Auszählen eines Pleinspiels einzulassen: die Schwankungen sind so lange andauernd, daß die Selbsttäuschung an jeder Ecke lauert. Nach rund 1.600.000 Stück Umsatz haben wir eine Ergebnisquote von rund -2,8%; das ist 0,1% zuviel, klar; wäre es anders herum, würden sich womöglich die Zehntelprozentjäger aufmachen. - die Ergebnisprozentzahlen der Einzelcoups der beiden Gruppen sind natürlich nicht unmittelbar vergleichbar: während in der Kontrollgruppe die Umsätze/Coup feststehen (6, 7, 9, 1, 2, 3, 4, 5), sind sie in der Verschiebegruppe variabel und auch nicht mehr herleitbar. Gestern habe ich, wie bei mir mit Grund üblich, mit Treffern-Umsatz statt Ergebnis-Umsatz ausgezählt, nach dem dritten 10.000er-Päckchen jedoch abgebrochen, da ich einen Sturm der Entrüstung (naja, vielleicht...) über den fabrizierten Tabellenwust befürchten mußte. Jetzt ist es zwar lesbar, aber viel Weiteres kann man mit den Daten nicht anfangen. Gruß elementaar
  15. Ausgezeichneter Vorschlag! Und dennoch bin ich verwirrt. An einem Ort, der sich "Paroli's Rouletteforum" nennt, soll unter der beispielhaften Überschrift "Grilleau" über Picasso diskutiert werden? Wünscht man sich viele Mitleser, ist das dann doch einigermaßen bizarr. Aber halt, ich las nicht richtig, Verzeihung!, es heißt "Leute" , - also andere, nicht Du. Du gehörst also zu der Mehrzahl der hier Versammelten, die selbst nahezu nichts tun, sich aber regelmäßig beschweren, wie doof alle anderen hier sind? Du fühlst Dich beim Durchstreifen der Forumsseiten nicht genügend unterhalten, inspiriert, erleuchtet? Es steht Dir doch jederzeit frei, das zu ändern, durch eigene Beiträge oder qualifizierte Diskussionswünsche. Im Falle Deines "Picasso"-Wunsches ist das ja schon mal schief gegangen, denn außer der Aufforderung, andere sollen diskutieren, lese ich nichts Substantielles von Dir zu Deinem eigenen Vorschlag. Bei mir ist es nun so: ich arbeite nicht umsonst auf Zuruf. Wieviel Kohle läßt Du denn rüberwachsen, damit ich wunschgemäß über "Picasso" schreibe? Vielleicht kommen wir ja ins Geschäft? PS: auf einen zweiten Beitrag mit Selbstzitat verzichte ich mal.
  16. Ich habe PN gerade eingeschaltet @Revanchist. Gruss elementaar
  17. Als nächstes habe ich für alle Partien, bei denen nach oben geschildertem Kriterium eine Satzverschiebung vorgenommen werden soll (Coup 5; Saldo -15) gefragt, wohin denn verschoben werden soll, oder anders gesagt, welche Satzstufe in diesen Fällen in Coup 5 getroffen hätte. Für die zahllosen hier versammelten Tabellenliebhaber der nächste Anschlag: [Stichprobe über 10.000 zeitgleiche Versuche; Verfahren "Wenke"] In Orange der bekannte Sollwert. In Blau der Anteil bezogen auf 6.471 Partien, die dem Kriterium entsprachen. Diese Prozentwerte sind alle höher als die Werte der jeweiligen Sektoreinzelwahrscheinlichkeiten (in Schwarz darunter) Satzstufe 5 kann natürlich niemals zur Verschiebung genannt werden, 1. weil es gar keine Verschiebung wäre, und 2. weil wir dann ja in Coup 5 getroffen hätten und damit gar nicht vor der Frage stünden. In der Zeile darunter ("Anzahl Soll inkl. 5") steht die Anzahl, die jede Satzstufe haben sollte, wenn Satzstufe 5 mitmachen würde, also: 6471 x 2,7% = 175 usf. Dies ergibt , da Satzstufe 5 ja niemals benannt werden kann, daß 874 Partien gemäß ihrem Anteil weiter zu verteilen seien. Dieser Anteil berechnet sich mit 100% - 13,51% (von Satzstufe 5) = 86,49% und dann (je Satzstufe) SollTW / 86,49% x 874 Beispiel für Satzstufe 1: 2,7% / 86,49% x 874 = 27 In der Zeile "Sollverteilung aus 5" ist dies zu sehen. Darunter wird summiert. In Grün zeigen sich die wirklichen Sollwerte. Fazit: Bei der Verschiebung wird keine Satzstufe bevorzugt, es wird nach den Erscheinenswahrscheinlichkeiten der jeweiligen Satzstufen verschoben, ein Einfluß der ersten fünf Coups ist nicht nachweisbar. Gruß elementaar
  18. Hallo @Revanchist, ja, PN habe ich als Standard abgeschaltet. Ist also kein Systemfehler. Das hat den ganz egoistischen Grund, daß ich mit meiner Zeit doch sehr penibel haushalten muß, zumal das Verfassen verständlicher Texte bei mir unglaublich lange dauert. Für das Schreiben eines vernünftigen (Privat-)Briefs geht da schnell mal ein ganzer Arbeitstag drauf - das kann ich mir einfach nur ganz selten leisten. Gruss elementaar
  19. Ich habe mir mal angesehen, womit wir es zu tun hätten, wenn die gestern vorgeschlagene Spieländerung angewendet würde. Also, grob gesagt, wenn in den ersten 5 oder 6 Coups getroffen wird ==> sofortiges Partieende mit sicherem Plus. Das kann man auf zweierlei Art machen: 1. es werden immer 5 oder 6 Coups gespielt (dadurch nimmt man Mehrfachtreffer mit und macht immer 15 oder 21 Stück Umsatz) 2. nach jedem 1. Treffer ist zwangsweise Schluß [Stichprobe über 10.000 zeitgleiche Versuche; Verfahren "Wenke"] Zunächst die simple Plausibilitätsprüfung anhand der kumulierten Trefferwahrscheinlichkeit für den 5. und 6. Coup: Dann Möglichkeit 1: Möglichkeit 2 ergibt: Das Ergebnis in Stück ist exakt gleich (ein weiteres Indiz für die Richtigkeit unserer Demonstrationsüberlegung und die Plausibilität der Auszählung), die erzielten Umsatzprozent sind bei Möglichkeit 2 allerdings deutlich höher. Im Sinne möglichst niedriger Schwankungen in diesem Bereich sind die höheren Umsatzprozent zu bevorzugen. Die weiteren Überlegungen basieren deshalb auf Möglichkeit 2 (jeder Treffer beendet sofort die Partie) und maximal 5 gespielten Sätzen. Wir gehen also auf 10.000 Versuche mit + 95.646 Stück in die Verschiebungssituation. 6.450 NichtTreffer-Partien haben uns eine Last von 6.450 x -15 = -96.750 Stück hinterlassen. Verrechnen wir dies mit dem Guthaben bleibt ein Saldo von 95.646 - 96.750 = -1.104 Stück. Um den Hausvorteil auszugleichen müßte jede einzelne Verschiebungspartie also 1.104 / 6.450 = 0,1711 Stück gut machen. Die Aufgabe der Verschiebungspartien wäre also für den vollständigen Ausgleich des Hausvorteils der Gewinn von im Schnitt 0,1711 Stück. Gruß elementaar
  20. Hallo @mona13, bitte entschuldige, daß ich erst jetzt antworte - ich habe Deinen (gehaltvollen) Beitrag gerade erst und nur durch Zufall gesehen. Du mußt wohl, leider, mit Deinen Beiträgen noch durch die Vorprüfung (ich glaube ab 10 Beiträgen entfällt das), und die landen dann an der Stelle des Abgabezeitpunktes. Wenn währenddessen viele andere Beiträge eingestellt werden, ist die Diskussion dann schon ein paar Seiten weiter. Danke für den Dank, den ich sofort zurückgeben möchte: das liest sich erfreulich engagiert, was Du schreibst, und Dein Vorschlag: ist auf jeden Fall eine Überlegung wert. Danke! Gruß elementaar
  21. Hallo @Hans Dampf, Sicherlich, es hätte auch den Vorteil mehr Partien mit irgendeinem, aber sicheren Plus aus dem Weg schaffen zu können. Aber welche Auswirkungen hätte das auf die Verschiebung? Und die schöne Grundidee innerhalb von 8 Sätzen einmal um den Kessel herumzuspielen? Ich würde das eher bedauern, wegen ein paar lumpiger Stück mehr. Gruß elementaar
  22. Ich weiß: Roulettesystem an die Casinotür genagelt usw. Aus oben dargelegten Gründen, wäre es für mich naheliegend, den Beispielvorschlag so abzuändern: Wenn Treffer in den ersten 5 Coups, dann Partieende (damit 34,76% der Partien sicher im Plus und keine -2,7%-Belastung für die Verschiebung). Gruß elementaar
  23. Ja, ja streu nur noch Salz in die Wunden - ich hab's verdient.
  24. Hab's verbessert. Ist ja peinlich mit mir. Danke!
  25. Hallo @Ropro, Ossy1722 hatte auch mal eine Kombination aus sich erweiternden Kesselsektoren mit EC, dazu noch eine Stückwertprogression. Ob ich das noch wiederfinde. Gruss elemantaar
×
×
  • Neu erstellen...