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elementaar

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  1. Hallo @Ropro, Fragen? Bei mir bis jetzt keine. Alles sehr übersichtlich und klar dargestellt. Dankeschön! Besonders schön an Deiner Staffel finde ich, daß jede Satzstufe die jeweils gesetzten Zahlen mit dem gleichen Stückwert (1/3 Stück) belegt. In Deiner Testpermanenz bekommst Du also 11 von 12 TP zu einem zeitweiligen Plus, und das mit purem Durchspielen. Allerdings sind die -173 bei TP3 (7-9) schon heftig: bei grob 12 Stück pro Rotation sind das knapp unter 15 Rotationen! Sie werden wohl nach den +13 entstanden sein, aber dennoch: heftig (aber vielleicht auch ein Ansatzpunkt). Ich selbst kann leider erst in frühestens 4-6 Monaten wieder mitmachen - deshalb diese nur kurze Meldung. Interessant ist es schon. Gruss elementaar
  2. Hallo @Hans Dampf, Nur zu, nichts dagegen. Allerdings hoffe ich, daß wir uns nicht mißverstehen: oben ging es um den eher akademischen Mikrovorteil, den 1er gegenüber allen Serien bei endlicher Spielstrecke haben (und sind dabei wieder auf das altbekannte Problem des Nachweises gestoßen: "eigentlich" je endlicher, d.h. je kürzer die Betrachtungsstrecke, umso "größer" der Vorteil - aber auch desto größer die Schwankungen, die jeden Vorteil wieder zunichte machen; dieses Problem läßt sich logisch nicht restlos und einwandfrei lösen!) Als ich weiter oben von Kettenbildung sprach, bezog sich das aber ausdrücklich auf lokale Phänomene. Im Schaubild zeigt der "Treffer"-strang lokal eine Kette von 1ern im von mir angesprochenen Sinn. Diese werden sich weder häufiger noch länger bilden als Ketten von Serien jeder Länge (>1, Verhältnis 1:1), sehr wohl jedoch doppelt so häufig/lang wie Ketten von abgeschlossenen 2er-Serien (Verhältnis 2:1). Als "Marschbefehl für immer" bringt das natürlich gar nichts. Hier sieht man deutlich, daß man dieses Ketten-Verhältnisspielchen bis ultimo treiben kann. Aus meiner Sicht interessant ist das alles aber erst dann, wenn man bei "Farben"-wechsel (bei mir von Treffer zu NichtTreffer oder umgekehrt) vor der Beurteilungsfrage steht: Folge oder erneuter Wechsel. Gruss elementaar
  3. Hallo @Hans Dampf, danke, Dir auch einen schönen Sonntag. Bleiben wir bei der Theorie, könnten sich die Hundertstel-Prozent durch Hinzunahme der kurzen Serien maximal knapp verdoppeln zu <2 x Hundertstel-Prozent. Da stimme ich Dir zu. Praktisch sind wir dann aber beim reinen Unsinn angelangt: nach erstmaligem Erscheinen eines Treffers (oder NichtTreffers) sollen wir auf 1er-Abbruch spielen, klappt das nicht, ist damit ein 2er entstanden, den wir wieder auf Abbruch spielen sollen usf. Wo hört das auf? Beim 10er Abbruch, oder beim 15er Abbruch? Während wir dann schon dem tausendstel- oder zehntausendstel-Prozent "Vorteil" hinterherjagen. Wahrscheinlich kommt dann die 16er-Serie einmal zu viel, und wir sind ein ganzes Stück los. Am oben geschilderten indirekten Nachweisverfahren kann man schon ablesen, in welchen Mikrobereichen man sich dabei bewegt. Und eines der lustigsten Vorkommnisse des 500-Milliardenabenteuers habe ich noch gar nicht geschildert: in einer der 500-Millionen-Stichprobe tauchte eine 42er-Serie auf; diese "sollte" sich erst mit 2,2 Billionen Ereignissen zeigen, -(dieses "sollte" ist natürlich purer Unfug, es gilt: innerhalb von x Coups "sollte", diese 42er-Serie war ja "innerhalb", halt etwas früh)- justament diese Stichprobe zeigte aber eine leichte Unterrepräsentation der 1er; trotz "starkem" Coupsverbrauch mit der langen Serie (schön falsch gerechnet: zur erwartbaren 30er-Serie in der Stichprobe +12 Coups [auf 500 Millionen!]), hätte man mit 1er-Abbruch satt verloren, wenn man denn 500 Millionen Coups gespielt hätte. Überhaupt das Nachweisverfahren: 1.000 Stichproben sind ja nicht viel für diese Frage. Aber gesetzt den Fall die Aussage "ca. 65% Prozent der längsten Serien erscheinen in der zweiten Hälfte" ließe sich erhärten, es sind damit ja immer nur die längsten gesehenen Serien gemeint, d.h. je länger man dies treibt, umso kleiner wird der errechnete Vorteil, und umso schwerer wird der Nachweis, bis (im Unendlichen) gar keiner mehr existiert. Gruss elementaar
  4. Guten Morgen @starwind, Das kann ich sehr gut nachvollziehen - zumal ein sauberer Nachweis extrem mühevoll ist. Was Du über "Restungenauigkeiten" der Empirie schreibst, ist ja alles sehr richtig und einsichtsvoll. Aber genau darin liegt auch die Mühe des Nachweises, nicht etwa im bloßen Bewegen von Milliarden Zahlen, das macht der Rechner alleine. In der reinen Lehre (Mathematik) ist ja klar, daß @Hans Dampf und @Alter Schwede Recht haben (sollten). Es kann sich dabei aber, wenn überhaupt, nur um winzige Bruchteile von Prozent handeln. Wie schon geschildert, wird bei einer praktischen Überprüfung dieser These schnell klar, daß ein direkter Nachweis wegen der (auch im Milliardenbereich) unvergleichlich stärkeren, natürlichen Schwankungen nicht sinnvoll ist. Das ist Dein Gegenargument - gut erkannt und richtig. Genau deshalb bin ich einen anderen Weg gegangen. Ich habe stichprobenbezogen aufzeichnen lassen, wann die jeweils größten zu erwartenden Serien innerhalb der Stichprobe auftraten; also beispielsweise, in einer 100-Millionen-Stichprobe sind zwei >=27er-Serien zu erwarten, wann traten sie innerhalb der Stichprobe auf? Läßt sich nämlich zeigen, daß diese langen Serien überwiegend in der zweiten Hälfte der Stichprobe auftreten, ist der Nachweis erbracht. Mit den 100-Millionen-Stichproben ist das nicht zu meiner Zufriedenheit gelungen ("Tendenz" ja, aber mit zu großer Fehlerquote). In einem zweiten Anlauf habe ich dann 500-Millionen-Stichproben genommen (erwartbar: eine >= 30er-Serie innerhalb der Stichprobe). Das habe ich 1.000 mal wiederholt (gesamt: 500 Milliarden Coups). Im Ergebnis kamen die langen Serien zu, grob gerundet, 65% Prozent erst in der zweiten Hälfte der Stichprobe. Nun kannst Du einwenden, daß 1.000 Stichproben bei diesen Prozentzahlen noch deutlich zu wenig sind - und Du hättest vollkommen Recht damit. Ich will auch gar nicht behaupten (und habe es auch nicht getan) mir persönlich sei der Nachweis damit gelungen. Mit dem aufgezeigten Weg ist es allerdings möglich. Es hat sich allerdings auch gezeigt, und das überdeutlich, daß es eine rein akademische Frage ist - ein praktischer Nutzen müßte erst mal erfunden werden. Praktisch habe ich den Versuch nach dieser Zahlenmenge abgebrochen, weil die Hauptfrage, weswegen ich ihn überhaupt aufgesetzt habe, längst beantwortet war: gibt es eine "natürliche" Grenze der möglichen Serienlängen oder sind sie, wie mathematisch vorhergesagt, unbegrenzt. Es war äußerst faszinierend, dabei live beobachten zu können, mit welcher Präzision sich die mathematischen Vorhersagen erfüllen. Übrigens für Deine Skepsis und Dein Nachhaken bin ich außerordentlich dankbar: eine Diskussion der Methoden zur Wissensvermehrung findet hier viel zu selten statt. Gruss elementaar
  5. Hallo @Hans Dampf, Das ist richtig - und es läßt sich sogar nachweisen. Die Stichproben müssen allerdings im > Milliardenbereich sein; ich habe es irgendwann gut sein lassen und kam auf Abweichungen im Hundertstel-Prozent-Bereich. Es entspricht im Ergebnis der Überlegung von @Alter Schwede. https://www.roulette-forum.de/topic/17969-denkfehler-der-mathematik/?tab=comments#comment-349786 Das ist aber leider ebenso richtig - und es kommt noch schlimmer: die Schwankungsbreite im Erscheinen der kleineren Serienlängen, also die, die auch ein "normaler" Spieler erwarten muß, ist um ein vielfaches größer. Das ist das alte Problem, daß Prozentabweichungen mit steigender Spieldauer zwar kleiner werden, auf den Tisch aber (absolute) ganze Stücke gelegt werden müssen. Da sind ein paar 3er-Serien "zuviel" wesentlich schmerzhafter, als daß das Ausbleiben einer 50er-Serie einen trösten könnte. Gruss elementaar
  6. Oja! Du hast ja oft genug darauf hingewiesen: aus meiner Sicht muß man bei EC aus dieser 50:50 Denkfalle wegkommen - ich würde behaupten: sonst wird das nichts. Gruss elementaar
  7. Einer der besten (klassischen) Spieler, die ich in meiner Landcasinolaufbahn je kennen gelernt habe, verkündete mir eines Tages: "Heute spiele ich nur 2er- und 3er-Abbruch." Gemeint waren Serienabbrüche auf Rot-Schwarz. Da ballistisch unterwegs, dachte ich nur "Aha". Nach anderthalb Stunden war er erfolgreich fertig, während ich noch nicht einmal angefangen hatte. Von der Seitenlinie und zum Nachdenken: Abgeschlossene 2er-Serien verhalten sich zu allen anderen Serienlängen 50:50. Altbekannt. Welche Serienlängen bilden also am ehesten Ketten von gleich langen Serien? Selbst wer an die jederzeitig sich manifestierende 50:50-Chance bei EC glaubt: was spricht denn dagegen, bei lokal gehäuft auftretenden 2er-Serien auf Schwarz auf eine Fortsetzung zu spielen? Mehr als verlieren kann man ja nicht. Spielt man IMMER auf den 2er-Abbruch sollte man sich keine Illusionen machen - aber lokal auch? Gruss elementaar
  8. Hallo @mona13, es ist sehr freundlich von Dir, daß Du nach meiner Meinung fragst und auch noch "nett" über mich sagst. Merci! Meine Meinung ist zweigeteilt: Als Spiel auf Zeit: wie auch schon weiter oben geäußert, sollten wir genug zusammengetragen haben, daß dem aufmerksamen Leser mehrere Spielmöglichkeiten vor Augen stehen. Und insofern bin ich auch mit @Ropros sehr lobenswerter, gelungener Zusammenfassung vollkommen einverstanden. Ganz anders als Dauerspiel: hier bin ich der Ansicht, daß die spielfertige Aufbereitung des Permanenzgeschehens, wenn überhaupt, noch in den Kleinkindschuhen steckt. Die oben benannte vage Verbindung zu EC (2 Coups zu entsprechend 8 Coups pro Rotation) ist ja viel zu grob, um ernsthaft diskutabel zu sein. Dafür ist ein Pleinspiel mit seiner größeren Dynamik auch einfach zu schade; ich zumindest spiele kein Pleinspiel, um versteckte EC-Mechanismen zu exekutieren - das sollte deutlich besser gehen. Gruß elementaar
  9. Hallo @wiensschlechtester, Einspruch angenommen. Alles richtig, was Du schreibst. Und dennoch ist mein Satz ja nicht falsch, sondern mag auch als Indiz dienen, daß ich mit EC bis heute noch nicht richtig warm geworden bin. Beste Grüsse! elementaar
  10. Hallo @Hans Dampf, ich sag's ja; während ich Kleinmütiger mich selbstzerfleischend nach Hause trolle, gewinnst Du ein kleines Stückevermögen. Warum kann ich das nicht auch? Es ist ein Jammer! Einen habe ich aber noch: Alle Werte mit Verfahren "Wenke" und längstens 370 Coups Spieldauer. Lesebeispiele: wenn ich wissen will, was mich erwartet, wenn ich pro Partie ein Gewinnziel von >=3 Stück anstrebe und über zwei Drittel meiner Partien erfolgreich beenden will, lese ich ab, daß 18/37 dafür 65 Coups braucht, 6/37 hingegen schon nach 21 Coups fertig ist, mit leicht höherer Quote 67,53%. wenn mein Gewinnziel >=21 Stück pro Partie ist und über die Hälfte meiner Partien erfolgreich sein sollen, lese ich ab, daß das für 18/37 nicht zu schaffen ist, während 1/37 dies nach 51 Coups erledigt, mit der Quote 50,59%. Gruß elementaar
  11. Hallo @Hans Dampf, Ja leider, da sagst Du was. Das wäre dann Flächendegression: "Wenn ich schon nicht treffe, soll es sich wenigstens rentieren, wenn doch." Obwohl mir dieses Konzept eine Spur sympathischer ist als eine Einsatzverringerung, stelle ich mir dazu eine Geschichte vor. Nach einem langen, anstrengenden Spieltag mit ergiebigen Verlusten, hast Du nur noch zwei Stück in der Tasche. Was setzt Du? Zwei Coups EC, zwei Coups Dutzend/Kolonne oder zwei Coups Plein? Meine Antwort ist klar: ich gehe mit den zwei Stück nach Hause, und ärgere mich schwarz und tagelang, daß ich es überhaupt so weit habe kommen lassen - ein vernünftiges Spiel ist ohne sinnvolle (d.h. der bespielten Chance angemessene) Kapitalausstattung zu jedem (!) Zeitpunkt der reine Unsinn. Um bei Deinem Beispiel zu bleiben: man stößt sofort auf das Problem der Vergleichbarkeit. Das Verflixte sind die EC: muß ein EC-Spieler für sein Gewinnziel ein zweites Mal setzen, hat er damit fast eine komplette Chancenrotation Umsatz gemacht. Es gibt für ihn schlichtweg keine Möglichkeit das zu vermeiden. Nach jedem Fehltreffer steht er vor der Frage: aufhören oder weitersetzen und damit die Umsatzrotation vollenden. Und das bei einer äußerst dürftigen Informationslage, was bedeutet schon "-1" bei EC?. Um diese zu verbessern ist er praktisch gezwungen, sich die Permanenz in mehreren Strängen aufzubereiten. Die Auszählung zeigt das auch sehr schön. Gewinnziel +2; Ergebnis: Chancengröße 12/37 ist in jedem Fall zu bevorzugen. Was ist dabei mit Gewinnziel +1? Erster Satz: EC klar vorn; 12/37 muß aber noch ein zweites Mal setzen dürfen, denn bei Treffer hätte sie ebenfalls +1. Kapitalausstattung also minimum 2 Stück. Falls EC aber ein zweites Mal setzen muß, wird mit diesem Satz niemals das Gewinnziel erreicht werden können; falls also EC überhaupt ein zweites Mal setzen muß, muß sie zwangsweise auch ein drittes Mal setzen dürfen. Kapitalausstattung damit also minimum 3 Stück. Ein dritter Satz für 12/37 wiederum bedeutet bestenfalls Ergebnis "0" (bei (fast) vollendeter Chancenrotation), was für sie einen zwangsweisen vierten Satz nach sich zieht. Usf. Aus dem Obigen ergibt sich für mich zwangsläufig: Gerade für EC brauche ich ein Spiel mit stark positivem EW. Habe ich den, brauche ich keine Tricks. Richtig angewandter "Kelly" dient der Ergebnisoptimierung und fertig. Habe ich einen solchen jedoch nicht, sind alle anderen Chancengrößen ganz wesentlich besser geeignet, um mich länger vor dem Ruin zu bewahren. Wieder zurück zu Deinem Beispiel: Warum fängt der Spieler ausgerechnet mit EC an? Gruß elementaar PS.: Mal abgesehen von EC - es ist ja ohne weiteres denkbar, 12/37 spielt bspw. maximal 6 Sätze auf Gewinnziel +2 (Chance >0,5), klappt das nicht, betrachtet er seinen Saldo und entscheidet danach, welche Chancengröße für ein angepaßtes Gewinnziel am besten geeignet ist.
  12. Hallo @Hans Dampf, Praktisch spricht nichts dagegen - und ist sogar empfehlenswert, wenn man ein "Stück" als kleinste Einheit begreift. In Wirklichkeit besteht 1 Stück bei EC natürlich aus 18 Untereinheiten und demzufolge Dutzend/Kolonne bei gleichem Wert aus lediglich 12 Untereinheiten. Aber das braucht einen bei obiger Sichtweise ja nicht weiter zu bekümmern. Gruß elementaar
  13. Hallo @Hans Dampf, noch etwas schneller (und am Ende erfolgreicher) sind Transversale Simple. Schneller leider nur bis Coup 4, das läßt dann schnell nach... Die Hälfte und zwei Drittel der erfolgreichen Partien sind markiert. Danke für den Vorschlag! Hat mir Spaß gemacht. Gruß elementaar
  14. Hallo @Hans Dampf, Ja, stimmt (nach maximal 100 Sätzen). "Krass", um ein Wort des Themenerstellers aufzugreifen, ist es allerdings weiter vorn. Will man mit den vorhandenen Spielregeln mindestens die Hälfte seiner Partien mit +2 abschließen, ist der Dutzendspieler nach spätestens 6 Sätzen fertig, während EC dafür bis Satz 10 braucht. Will man mindestens zwei Drittel aller Partien mit +2 abschließen, ist der Dutzendspieler spätestens nach 15 Sätzen fertig, während EC dafür bis Satz 27 braucht. Der Vergleich hinkt natürlich methodisch - deshalb finde ich ihn so lustig - trotzdem ist die Frage praktisch relevant; genau so könnte das Vorhaben eines Spielers sein: gewinne 2 Stück, dann Abflug. Ob ich maximal 15 x 1 Stück oder 27 x 1 Stück dem Hausvorteil aussetze ist schon ein Unterschied. Und wie zu sehen: bei dieser Aufgabenstellung ist es nichts mehr mit dem Vorteil der 1,35% zu 2,7%, das Dutzend ist schneller und mit weniger Risiko im Ziel. Gruß elementaar
  15. Hallo @Hans Dampf, hier sind die Ergebnisse: Gruß elementaar
  16. Hallo @Hans Dampf, lustiger Vorschlag. Kann ich machen. Versuchsbedingungen: 6 Spieler Dutzend/Kolonne 1, 2, 3 gegen 6 Spieler Rot, Schwarz, Impair, Pair, Manque, Passe Alle Gleichsatz, Spielstopp bei Saldo +2 oder nach 100 Coups. Ergebnis in einer Tabelle mit halber zu drittel Chance zusammengefaßt und gegenüber gestellt. Wenn Du so damit einverstanden bist, kann ich das heute Nachmittag machen - ansonsten bitte Änderungswünsche. Gruß elementaar
  17. Hallo @sachse, Diese Frage hat mich, ausgerechnet von Dir gestellt, nun doch einigermaßen verblüfft. Habe ich, auch nur in einem einzigen meiner nun auch schon über 500 Beiträge (erschreckend!), jemals den Eindruck erweckt, mir ginge es dabei um finanzielle Erträge? Du liebe Zeit! Erfreuliche Erträge im Roulette habe ich über 20 Jahre im Landcasino gemacht - mit ballistischem Spiel. Daß es noch andere Dinge gibt, die ganz wesentlich interessanter und beglückender sind, sollte Dir doch nicht ganz verborgen geblieben sein, selbst wenn Du sie für Dich persönlich ablehnst. Für mich sind das z. B. der Erwerb von Fertigkeiten und Erkenntnissen und deren praktische Anwendung. Mein Wissensdurst ist kaum stillbar, und es ist, für mich, kaum etwas befriedigender als eine Aufgabe im Bewußtsein meiner erworbenen Fertigkeiten nach handwerklichen Standards möglichst gut zu lösen. In diesem Forum ist es das Sichtbarmachen von Zufallsgeschehen, nichts weiter. Wenn ich dann im praktischen Spiel ein paar Hunderter, manchmal auch ein paar Tausender mache, wirklich: du liebe Zeit, dann ist das zwar schöner, als wenn es andersherum wäre, aber doch lediglich Folge meines Spiels und nicht sein Grund. Da wäre ich ja, selbst nach meinen Maßstäben, vollkommen bekloppt. Falls Du irrigerweise den Eindruck gewannst, daß sei mein Leben, kann ich nur versichern: das ist nicht so. Nennst Du mich deshalb einen Lügner, werde ich damit leben müssen - schade, aber ich bin ganz guter Hoffnung, daß mir dies gelingen wird. Gruß elementaar
  18. Die Spinnereien der Forensoftware in den letzten ca. 10 Tagen (Zwangsabmeldung nach ein paar Sekunden, nichts hochladen können, ganz neu: unter dem Feld "Antworten" vergangene Beiträge der Seite wieder anzeigen, dafür kein "Dateien hochladen"-Link mehr) und vor allem, daß es scheinbar nicht besser wird, gehen mir so auf die Nerven, daß ich mal Pause mache, so ist das einfach zu zeitaufwendig.
  19. Serienbildung der Versatz- (Satzstufen-) Spieler Betrachtet werden vollständige Rotationen, d.h. alle 8 Coups wird abgefragt, wieviele Treffer die zeitgleichen Versatzspieler in dieser Rotation erzielten. Ich habe vier verschiedene Gruppen gebildet: 0 in der Rotation hat ein Spieler 0 Treffer erzielt. Jeder Treffer in der folgenden Rotation beendet die Serie. =1 in der Rotation hat ein Spieler genau 1 Treffer erzielt. Jede 0-Treffer- wie auch jede >1-Treffer-Rotation, die folgt, beendet die Serie. >=1 in der Rotation hat ein Spieler 1 oder mehr Treffer erzielt. Jede 0-Treffer-Rotation, die folgt, beendet die Serie. >1 in der Rotation hat ein Spieler mehr als 1 Treffer erzielt. Jede 0-Treffer- wie auch jede 1-Treffer-Rotation, die folgt, beendet die Serie. Es wurden ausschließlich abgeschlossene Serien gezählt, d.h. eine 3er-Serie bedeutet, 3 Rotationen hintereinander geschah etwas in der Gruppe Bezeichnetes, in der nächsten Rotation geschah etwas anderes, die Serie bricht ab. Weder werden mit einer 3er-Serie 3 1er-Serien mitgezählt, noch bricht irgendeine Serie mangels Permanenzzahlen ab. Dazu habe ich eine Permanenzstrecke von 50 Rotationen eingerichtet und für jeden Spieler jeweils nur seine erste Serie gezählt. Die längste Serie war 30 Rotationen lang, was ausweislich der Summe "800.000" in den Spaltenköpfen auch stimmt (keine "fehlende" Serie > Länge 50). Wie immer Verfahren "Wenke". Lesebeispiele: Abgeschlossene 3 Rotationen mit 0 Treffern hintereinander wurden 59.858 mal und damit mit 7,48% aller 0-Treffer-Serien gezählt. Abgeschlossene 4 Rotationen mit genau 1 Treffer hintereinander wurden 31.132 mal und damit mit 3,89% aller genau 1-Treffer-Serien gezählt. Abgeschlossene 1er-Serien wurden für alle Gruppen 1.869.460 mal gezählt. Der Anteil von >1-Treffer-Rotationen an allen 1er-Serien beträgt mithin 31,56%. Wer mit diesem Thema, https://www.roulette-forum.de/topic/17866-die-lästigen-intermittenzketten/ und den darin entwickelten Gedanken etwas anzufangen weiß, findet in der ">1"-Spalte ähnliche Verhältnisse zwischen Anzahl und dem jeweiligen Rest wie bei EC. Gruß elementaar
  20. Hallo @Ropro, vielen Dank für Deine Erläuterungen! Ich habe mal eine Gegenüber- und Zusammenstellung unserer beiden Ergebnisse gemacht. Bedenkt man, daß Du zum Erreichen des Partieziels mindestens 2 Treffer benötigst, und ich mit der Zeitbeschränkung einer Rotation lediglich die darin auftretenden Treffer zähle, finde ich beide Zahlenwerke durchaus plausibel und auch kongruent. Es ist ja klar, daß Deine Quoten, von oben nach unten gelesen, etwas niedriger sein müssen - Du hast es ja auch schwerer (mit mindestens 2 Treffern); Anzahl "6" und "7" weichen allerdings ab. Gruß elementaar
  21. Hallo @Ropro, danke für Deine Antworten! Nur noch mal zur Vergewisserung: Satzstufe bedeutet bei Dir, was bei mir die Versatzspieler sind? Also, bei identischer Startzahl etwa so: Und Du zählst von Tagesbeginn an? Was heißt, daß Satzstufe (Versatzspieler?) 8 pro Startzahl immer 7 Coups weniger spielt als Satzstufe 1? In Deiner Zusammenstellung dann die Anzahl das Partieziel erreichender Satzstufen (Versatzspieler?). Gruß elementaar
  22. Hallo @Ropro, ganz und gar kein Grund für "sorry". Zunächst einmal vielen Dank für Deine Zusammenstellung. Es ist doch äußerst wünschenswert, wenn aus unterschiedlichen Betrachtungsweisen die unterschiedlichsten Ergebnisse hier veröffentlicht werden. Sonst hätten wir doch gar nichts zu besprechen. Zu Deiner Zusammenstellung zwei Fragen: 1. Lesebeispiel: Bei Startzahl "32" lese ich das Vorkommen "60" in der Zeile bezeichnet mit "5", Du schreibst "4", also gezählt mit 1 minus? Das kann aber eigentlich nicht sein, denn Startzahl "35" verzeichnet das Vorkommen "1" in Zeile "1", das wäre dann mit 1 minus Satzstufe "0". 2. Welche Zählung ist überhaupt abgebildet? Sind das Anzahlen unterschiedlicher treffender Satzstufen (die Dauer der Partie wird nicht abgebildet), die dann zum Erreichen des Partieziels führen? Die Anzahlen unterschiedlich gesetzter Satzstufen werden es wohl nicht sein. Gruß elementaar
  23. Kaum bringt es @Albatros (Danke!) zur Sprache, schon ist es passiert: Achtung: Korrektur - Fehler in der Tabellenbeschriftung! Beim Überlegen über eine Falsifizierungsmethode für obige Ergebnisse ist mir ein dicker FEHLER bei der Beschriftung der Spaltenköpfe aufgefallen. Bei "Anzahl der ..." muß es statt falsch: "Spieler" richtig: "Satzstufen" heißen, ganz wie in der Tabelle der 37 Startzahlen. Daß das etwas komplett anderes ist, darauf deuten die ziemlich unterschiedlichen Wörter schon hin. Es tut mir sehr leid - eine heftige Schlampigkeit, die eigentlich nicht passieren sollte. Das sind so die Momente, wo ich mit Überzeugung denke: "Laß es doch am Besten gleich ganz bleiben, Du siehst doch, daß Du zu doof für Alles bist..." Die Werte ändern sich nicht, die Schlußfolgerungen aber sehr wohl. Auch die Differenzrechnung ist für "Satzstufen" natürlich nicht statthaft. Leider kann ich die FALSCH beschriftete Tabelle oben nicht mehr ändern, am Besten in den Orkus mit ihr, hier die beiden neuen (Satzstufen UND Spieler): Wie zu sehen, bei "Spieler" gibt es keine erwähnenswerte Differenz, die "Satzstufen" richten sich nach ihrer jeweiligen Trefferwahrscheinlichkeit, deshalb ist ein Vergleich mit der kumulierten Trefferwahrscheinlichkeit aller Satzstufen einer Rotation unsinnig und falsch. Hier auch noch die Tabelle der Startzahlen ohne Differenzrechnung. Wenigstens war meine Skepsis mit der, hilfsweisen, Erklärung berechtigt: wenn es (dauerhaft) nichts bringt, nach dem immer gleichen Prinzip Favoriten zu verfolgen, dann kann auch das Ausscheiden derselben auf Dauer nichts bringen. Gruß elementaar
  24. Hallo @Albatros, Wir versuchen zu ergründen, wie sich eine Flächenprogression, in der in insgesamt acht Satzcoups alle 37 möglichen Zahlen genau einmal gesetzt werden, verhält. Ich verstehe das als Grundlagenforschung. Zugleich, und für mich nicht unwillkommen nebenbei, mag es als Akt aktiven Widerstands (wenn Du das aufgeplusterte Wort verzeihst) in einem Rouletteforum dienen. Dank Corona und der dadurch bis zur Geisteskrankheit vernebelten Hirne geht ja morgen, spätestens übermorgen die Welt unter. Nach alter Weisheit muß man dann heute einen Apfelbaum pflanzen. Es ist einfach schön zu sehen, daß wenigstens beim Roulettespiel die grundlegendsten handwerklichen Regeln der Statistik immer noch gelten - anders als scheinbar im Rest der Menschenwelt. Schade übrigens, daß Du keine Belege für Deinen Eindruck, hier seien "hospitalisierte Hunde" am Werk, bringst - das hätte erheiternd und/oder erhellend sein können. Die Versuche, sich selbst in den Schwanz zu beißen, habe ich schon vor Jahren mangels ausreichender Gelenkigkeit eingestellt - im übertragenen Sinn ist dieser Zeitvertreib leider nie ganz auszuschließen. Gruß elementaar
  25. Hallo @Hans Dampf, Dein Einwand ist vollkommen berechtigt, mit der kleinen Korrektur, daß die anderen (oder der achte Satz) dann etwas weniger als -1 einfahren (die Trefferanzahl insgesamt bleibt ja gleich und verteilt sich auf ca. 6,5% weniger Spieler). Ich habe aber den Zustand des freudigen Erstaunens (solche Abweichungen mit einer derart einfachen Spielanlage! - das sieht man selten), aber auch der Skepsis, noch nicht verlassen, und suche eher nach Möglichkeiten, die Ergebnisse mit einer anderen Methode zu falsifizieren und halbwegs verlässliche Sollwerte für die Mehrtreffer-Spieler zu bekommen. Was man damit anfängt - für diese Frage bin ich noch zu paralysiert. Immerhin scheint die alte Forderung nach dem "Mehr verlieren als man sollte" deutlich erfüllt, und das als Ergebnis einfachen und vollkommen logischen Denkens. Da ist Dir ein genialer Streich gelungen - vielmals herzlichen Dank! Danke, Dir auch, aber so richtig! Gruß elementaar
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