Hans Dampf Geschrieben vor 8 Stunden Geschrieben vor 8 Stunden (bearbeitet) vor 12 Stunden schrieb Feuerstein: Natürlich weiß der Zufall nicht, und die Kugel hat nicht. Trotzdem, kommt hinten das raus was vorher schon in der Tavbelle stand, - WIE GEHT DAS? Moin Feuerstein, Ich hab mal,na du weißt schon gefragt,er meint: Zitat Sir Copilot: Warum wirkt das so paradox? "Weil unser Gehirn intuitiv erwartet, dass Ordnung Absicht braucht. Beim Zufall entsteht Ordnung aber ohne Absicht, nur durch die schiere Menge an Ereignissen. Kleine Fenster (z. B. 11 Coups) → wild, schief, unberechenbar Große Mengen (z. B. 10.000 Coups) → erstaunlich stabil Das ist kein Widerspruch, sondern zwei Seiten derselben Medaille. Der Schlüssel: Varianz + Gesetz der großen Zahlen Der Zufall produziert Varianz – also Schwankungen. Die Mathematik beschreibt, wie groß diese Schwankungen sein dürfen. Wenn man viele Ereignisse sammelt, „glätten“ sich die Schwankungen automatisch. Nicht weil der Zufall sich anpasst, sondern weil extreme Abweichungen auf Dauer unwahrscheinlich sind." Gruß Hans bearbeitet vor 8 Stunden von Hans Dampf
elementaar Geschrieben vor 8 Stunden Geschrieben vor 8 Stunden Lieber und geschätzter @Chemin de fer, leider bewegt sich Dein letzter Beitrag in Wort und Ton wieder in den diesem Forum eigenen Bahnen mehr oder minder gemilderter Apodiktik, besonders ausgeprägt bei Sachverhalten, die niemand, auch nicht der Gerade-Sprecher, mit letzter Stringenz überblicken kann - und der geht so: "wenn Ihr nicht ganz genau meiner Ansicht seid - und allein das Hinterfragen der Ansicht ist Ausdruck Eures wirren Hirns - dann seid Ihr nichts anderes als Wundergläubige mit nicht ernstzunehmender Gehirnverdrahtung. Muss das wirklich sein? Eine Diskussion ist natürlich mit dem so Geschmähten sofort beendet, aber was soll die Veranstaltung? Als Beispiel (und ich will das gar nicht wirklich diskutieren, es ist ein Beispiel): der Differenzsatz. Vorausgesetzt wird: wer beim klassischen Roulette längere Zeit im Plus bleiben will (womöglich ein Spielerleben lang), für den bietet sich der Differenzsatz als eines der einfachsten Hilfsmittel an, und wahrscheinlich wenden wir ihn alle, in mehr oder minder expliziter (auch virtueller) Form an. Progressionen gehören natürlich auch dazu. Darin aber das alleinige Mittel zu sehen und das deshalb, ausgerechnet mit dem Argument, weil man eben nicht wissen könne, was der Zufall im nächsten Coup macht, ist dann doch etwas zu schlicht, weil es die unbedingt zu vermeidende große Zahl hinterrücks wieder importiert. Etwas plakativ: was machen denn die Differenzspieler, wenn ab sofort die nächsten 400.000 Coups nur noch das Nicht-Gesetzte kommt? Nach der reinen Zufallslehre ist das zwar sehr unwahrscheinlich, bleibt aber möglich. Und diese Möglichkeit (nicht ob, sondern wann) sollte allein schon für gehörige Demut sorgen. Zu dem hier immer geschmähten, in den Bereich des Knallköpfigen gerückten "Permanenzlesen" habe ich mich vor Jahren geäußert, ich will das nicht wiederholen. Es scheint mir nur absurd, wenn ich sehe, es kommt verstärkt die "1" (sie hat also lokal einen positiven Erwartungswert), es NICHT mit ein paar Sätzen (Kosten-Nutzen- Rechnung) auf "1" zu versuchen; natürlich nicht immer (große Zahl), natürlich nicht immer gleich lang (wieder große Zahl), natürlich nicht immer in gleicher Situation (lokales Umfeld --> große Zahl). Ob man trifft, zeigt sich für uns alle nach Kugelfall, und mit dieser dann Tatsache muß man umgehen können. Das ist das Wichtige Und nicht, was man sich vorher überlegt hat. Das klassische Roulette ist so gesehen also immer eine Art von Vergangenheitsbetrachtung. Und die Frage bleibt: was fangen wir damit an. Mal abgesehen davon, das unterschiedliche Leute unterschiedliche Zielsetzungen haben, ohne deshalb zwangsweise esoterische Romantiker zu sein. Die schon öfters zitierte Veranstaltung von @Egoist und @Feuerstein auf einem Dutzend, beispielsweise, war spieltaktisch auch für mich interessant - da ich aber auf die Rendite schaue, und nicht, ob ich "irgendwie" ins Plus komme, für mich von limitiert praktischem Nutzen. Der Gedanke allerdings, da seien zwei Idioten unterwegs, kam mir nicht - wie denn auch, das sind sie gewiss nicht. Falls mein Argumentieren nicht klar genug ist, kann ich, auf Nachfrage, noch einen weiteren Anlauf nehmen; jetzt muß ich allerdings erst mal Schluss machen - andere Aufgaben warten. Gruss elementaar
Chemin de fer Geschrieben vor 5 Stunden Geschrieben vor 5 Stunden vor 2 Stunden schrieb elementaar: Lieber und geschätzter @Chemin de fer, leider bewegt sich Dein letzter Beitrag in Wort und Ton wieder in den diesem Forum eigenen Bahnen mehr oder minder gemilderter Apodiktik, besonders ausgeprägt bei Sachverhalten, die niemand, auch nicht der Gerade-Sprecher, mit letzter Stringenz überblicken kann - und der geht so: "wenn Ihr nicht ganz genau meiner Ansicht seid - und allein das Hinterfragen der Ansicht ist Ausdruck Eures wirren Hirns - dann seid Ihr nichts anderes als Wundergläubige mit nicht ernstzunehmender Gehirnverdrahtung. Muss das wirklich sein? Eine Diskussion ist natürlich mit dem so Geschmähten sofort beendet, aber was soll die Veranstaltung? Als Beispiel (und ich will das gar nicht wirklich diskutieren, es ist ein Beispiel): der Differenzsatz. Vorausgesetzt wird: wer beim klassischen Roulette längere Zeit im Plus bleiben will (womöglich ein Spielerleben lang), für den bietet sich der Differenzsatz als eines der einfachsten Hilfsmittel an, und wahrscheinlich wenden wir ihn alle, in mehr oder minder expliziter (auch virtueller) Form an. Progressionen gehören natürlich auch dazu. Darin aber das alleinige Mittel zu sehen und das deshalb, ausgerechnet mit dem Argument, weil man eben nicht wissen könne, was der Zufall im nächsten Coup macht, ist dann doch etwas zu schlicht, weil es die unbedingt zu vermeidende große Zahl hinterrücks wieder importiert. Etwas plakativ: was machen denn die Differenzspieler, wenn ab sofort die nächsten 400.000 Coups nur noch das Nicht-Gesetzte kommt? Nach der reinen Zufallslehre ist das zwar sehr unwahrscheinlich, bleibt aber möglich. Und diese Möglichkeit (nicht ob, sondern wann) sollte allein schon für gehörige Demut sorgen. Zu dem hier immer geschmähten, in den Bereich des Knallköpfigen gerückten "Permanenzlesen" habe ich mich vor Jahren geäußert, ich will das nicht wiederholen. Es scheint mir nur absurd, wenn ich sehe, es kommt verstärkt die "1" (sie hat also lokal einen positiven Erwartungswert), es NICHT mit ein paar Sätzen (Kosten-Nutzen- Rechnung) auf "1" zu versuchen; natürlich nicht immer (große Zahl), natürlich nicht immer gleich lang (wieder große Zahl), natürlich nicht immer in gleicher Situation (lokales Umfeld --> große Zahl). Ob man trifft, zeigt sich für uns alle nach Kugelfall, und mit dieser dann Tatsache muß man umgehen können. Das ist das Wichtige Und nicht, was man sich vorher überlegt hat. Das klassische Roulette ist so gesehen also immer eine Art von Vergangenheitsbetrachtung. Und die Frage bleibt: was fangen wir damit an. Mal abgesehen davon, das unterschiedliche Leute unterschiedliche Zielsetzungen haben, ohne deshalb zwangsweise esoterische Romantiker zu sein. Die schon öfters zitierte Veranstaltung von @Egoist und @Feuerstein auf einem Dutzend, beispielsweise, war spieltaktisch auch für mich interessant - da ich aber auf die Rendite schaue, und nicht, ob ich "irgendwie" ins Plus komme, für mich von limitiert praktischem Nutzen. Der Gedanke allerdings, da seien zwei Idioten unterwegs, kam mir nicht - wie denn auch, das sind sie gewiss nicht. Falls mein Argumentieren nicht klar genug ist, kann ich, auf Nachfrage, noch einen weiteren Anlauf nehmen; jetzt muß ich allerdings erst mal Schluss machen - andere Aufgaben warten. Gruss elementaar Hallo @elementaar Das Schönste ist, mir war gar nicht bewusst, dass ich was Unanständiges sagte. Normalerweise weiß ich genau, wann ich meinem Kontrahenten eins auswische (niemals ohne Grund), in diesem Fall gegen Feuerstein hegte ich keine bösen Absichten. Du hast aber recht, ich sehe nicht die Komponente beim ausgiebigen Permanenzlesen, die entscheidende Mehrtreffer bringen sollte Ich habe nichts für Phänomenologie übrig, akzeptiere die totale Autonomie jedes Wurfs. Vielleicht sollte ich mehr Toleranz zeigen, wenn die üblichen Verdächtigen wieder mit der „baumelnden Karotte“ das Publikum ködern. Zu meiner Entschuldigung ein Zitat: „Wer das Spiel als rein mathematisches/logisches Problem betrachtet, empfindet die Mystifizierung von Zahlenfolgen zwangsläufig als Scharlatanerie.“ John von Neumann elementaar: „Das klassische Roulette ist so gesehen also immer eine Art von Vergangenheitsbetrachtung. Und die Frage bleibt: was fangen wir damit an.“ Meine Auffassung vom erfolgreichen Glücksspiel (EC) ist die Entkoppelung von der Vergangenheit. Es schaut nach vorne, braucht nur langfristig strukturierte Einsatzsteuerung, und es muss vollkommen egal sein, was die nächste Wette bringt. Die positive und negative Schwankung erledigt die Arbeit (im Sinne von Gewinn) automatisch. Genau das macht ein Differenzspiel. Die Gefahr, hintereinander 400 000 Mal zu verlieren, nimmt man mit Demut in Kauf. Ja, nicht zu vergessen: Da wir vom reinen Glücksspiel reden, ist Können nicht notwendig. Geduld und – abhängig von der Höhe des Grundeinsatzes – ‚kalte Hundeschnauze‘ und etwas Bargeld, je nach Vermögensstand. Sonst ist mir egal, wer was spielt. Ohne einen mathematischen oder wenigstens logischen Hintergrund offen über Dauergewinne zu faseln (oder kryptische Andeutungen in der Luft schweben zu lassen), ist mindestens so verwerflich wie meine „ausfallenden“ Reaktionen darauf. Keine Ursache – keine Wirkung. Einfach. Grüße L.
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