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Roulette Forum

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Geschrieben (bearbeitet)
vor 7 Stunden schrieb chris161109:

Meine "Kunstwerke" werden (vielleicht) in naher Zukunft noch einmal heiß begehrt sein 

 

Hallo Chris,

 

Das sind sie doch jetzt schon Chris. Und ~2019 war das auch schon so. Deine Satzmusterstrategie hat für mich eine Faszination, an die das normale Permanenzspiel nicht heran kommt. Einfach nur wegen deiner Jahresauswertung von BB. Ich glaube nicht, daß das irgendwie zu toppen ist. Auch nicht mit Software.

 

Viele Grüße

Feuerstein

 

 

 

bearbeitet von Feuerstein
Geschrieben
vor 57 Minuten schrieb Feuerstein:

 

Ich hab sein Thema aufmerksam durchgelesen, da war nicht nur Einer der es verstand. Natürlich dann per PN, wobei einer so schien, als wäre er selbst auf fast alles gekommen.

 

Obiges Zitat lege ich nicht so auf die Goldwaage, ich nehme es nur als massive Reaktion auf Massives.

 

 

 

Das ist dann halt die Ansicht die ich nicht so ganz 100% für voll nehmen kann. Immerhin hast du die letzten Tage/Wöchlein gezeigt, das dich das ganze selbst kreativ gut beschäftigte.

 

 

 

 

Mich amüsierte die Naivität, mit der Chris sorgfältig versuchte, das Excel-Arbeitsblatt zu schützen. Passwort, teilweise Löschungen von Formeln in der Tabelle. Als Denksportaufgabe hat mich das beschäftigt. Nicht die Hoffnung, mit Gleichsatz in den Olymp aufzusteigen. Und jetzt ist das Arbeitsblatt nackt, befreit von Schleiern. Der Kaiser hat noch eine Socke an.

 

Wenn dich Jahresauswertungen von Roulettelösungen faszinieren: Der ehemalige Rouletteverlag brachte im vierteljährlichen Takt welche heraus. Ich kann mir gut vorstellen, dass Chris – er hatte enge Kontakte zu den Lösung-Fabrikanten – noch einige Broschüren mit fantastischen Erfolgsbilanzen in der Schublade aufbewahrte.

 

Geschrieben
vor 2 Minuten schrieb Chemin de fer:

Der ehemalige Rouletteverlag brachte im vierteljährlichen Takt welche heraus.

 

Was ich davon halte kannst du dir sicherlich denken.

Geschrieben
vor 6 Stunden schrieb Chemin de fer:

Konkret so: E[|S₁₀₀|]=7,9589 Das ist kein Zufallsrauschen, sondern eine exakt bewiesene, strukturelle Eigenschaft. Diese Zahlen sagen dir mit Sicherheit, dass irgendeine Seite nach 100 Coups im Schnitt so weit vorne liegen wird – aber sie sagen dir nichts, absolut nichts, darüber, ob es Rot oder Schwarz, Passe oder Manque sein wird.

 

Eine Simulation mit Zufallszahlen 10 000 000 mal 100 Coups gibt den Wert 7,9614.  :hut:

Geschrieben
vor 6 Stunden schrieb chris161109:

Aber scheinbar verstehen einige noch nicht einmal die elementarsten Grundregeln der EC.

 

Lieber Chris,

 

das schreibst du ja öfter, und das betrifft statt einigen eher beinahe alle, bezogen auf die Mitgliederzahl. Der Sprung über diese Hürde ist kein Kinderspiel.

 

 Das es dabei eigentlich um gar nicht wirklich viel geht, weil es nichts anderes als Intermittenzen und Serien gibt; und diese lediglich ihr tägliches Einerlei wiederholen, das wissen einige.

 

Wo nun der Ansatzmoment ist, das ist die Nadel im Heuhaufen dessen Aufwand die allermeisten arg abschreckt.

 

Permanenzlesen scheint für viele etwas zu okkultes zu sein.

 

Das oben von dir zitierte verstehen nur sehr sehr wenige, ich kann es auch noch nicht mit Gewissheit sagen.

 

Ohne das es mir selbst so geht kann ich mir vorstellen, das sich das für manche ein wenig wie von oben herab anfühlt, und das dir deßhalb manchmal ein unverständlicher Gegenwind kommt wie z.b. zuletzt der von Laszlo. 

 

Denn wer das zitierte erkennt, hat das schwerste hinter sich, der Rest ist lediglich Fleißarbeit.

 

Für dich ist dieses Wissen über viele Jahre zur Selbstverständlichkeit geworden.

 

Für die meisten ist der "wieder nicht gefunden" Effekt die Selbstverständlichkeit.

 

Viele Grüße

Feuerstein

Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb Chemin de fer:

 

"Auch gut, sprach der Meister."

Meine angegebene Zahl 7,9614 erhielt ich durch eine Simulation mit Zufallszahlen und ist somit keine mathematisch berechnete genaue Zahl.

10 000 000 mal mit 100 Coups durchgeführt: 

 

Warum 10 000 000 mal ?

Mein PC schafft das in angemessener Zeit und erzeugt ein einigermaßen genaues Ergebnis, bestätigt tendenziell Deine Zahlenangabe. 

 B::)

 

 

Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb Feuerstein:

Permanenzlesen scheint für viele etwas zu okkultes zu sein.

…der Grund dafür ist, das das Gehirn den Charakter eines „Radioempfängers“ hat:

 

nach der Orchestrated Objective Reduction (Orch-OR) Theorie von Sir Roger Penrose und Stuart Hameroff lässt sich das Gehirn in gewisser Weise wie ein Empfänger oder ein biologischer Verstärker für das Bewusstsein beschreiben.
Die Theorie besagt, dass das Bewusstsein kein rein im Gehirn erzeugtes Nebenprodukt (Epiphänomen) der klassischen neuronalen Aktivität ist. Stattdessen wird es als eine fundamentale Eigenschaft des Universums verstanden, die das Gehirn anzapft.
Hier sind die Kernpunkte der Theorie anhand der Radio-Analogie erklärt:
 
1. Das Gehirn als Quanten-Empfänger
  • Fundamentale Bewusstseins-Einheiten: Penrose und Hameroff postulieren, dass fundamentale Momente bewusster Erfahrung (sogenannte „Proto-Bewusstseins-Ereignisse“) in der Struktur der Raumzeit selbst (auf der Planck-Skala) eingebettet sind.
  • Die Mikrotubuli als Antennen: In den Neuronen des Gehirns befinden sich winzige Proteinstrukturen, die Mikrotubuli. Laut Orch-OR fungieren diese als Quantencomputer. Sie isolieren Quantenzustände und bringen sie zur Überlagerung (Superposition).
  • Der Empfang (Kollaps): Wenn diese Quantenüberlagerungen eine bestimmte kritische Schwelle erreichen (die durch Penroses Quantengravitation definiert ist), kollabieren sie physikalisch von selbst („Objective Reduction“, kurz: OR). Dieser Kollaps wählt eine Realität aus und erzeugt ein echtes Bewusstseinsereignis. Das Gehirn „empfängt“ und orchestriert („Orch“) diese Signale.

Klassische Roulettespieler („alte Roulettehasen“) können ihr Bewusstsein mit der laufenden Permanenz und aller Parameter  „OR“en :) 

 

2. Grenzen der Radio-Analogie
Obwohl das Radio ein gutes Hilfsmittel ist, um zu verstehen, dass die Quelle des Bewusstseins laut der Theorie außerhalb der klassischen Hirnströme liegt, greift die Analogie an einer Stelle zu kurz:
  • Keine passive Übertragung: Ein Radio empfängt ein fertiges, elektromagnetisches Signal, das von einem Radiosender ausgestrahlt wird.
  • Aktive Mitgestaltung: Bei Orch-OR schwingen die Mikrotubuli im Gehirn aktiv im Quantenbereich mit. Das Gehirn filtert, organisiert („orchestriert“) und verstärkt diese Quantenprozesse. Das Bewusstsein entsteht also erst durch die Wechselwirkung des biologischen Systems mit der fundamentalen Geometrie der Raumzeit.

 

  • Zusammenfassung
Das Gehirn erzeugt Bewusstsein nach dieser Theorie nicht aus dem Nichts durch das Feuern von Synapsen, sondern es kanalisiert und strukturiert ein bereits im Universum vorhandenes Quantenphänomen. Es verhält sich daher weitaus mehr wie ein hochentwickelter Quanten-Empfänger als wie ein reiner Erzeuger.
 
Entsprechend wie Mathematiker wie Ramanujan die Mathematik nicht „ausgedacht“, sondern „empfangen“ haben, empfangen klassische Roulettespieler zahlreiche Parameter die die laufende Permanenz „prägen“ :) 
 
Einstein erklärt: „Ramanujan empfing Mathematik aus einer Quelle, die mit herkömmlicher Schulwissenschaft niemals erklärt werden kann:
 
 
 
Somehow, consciousness is needed in order to handle situations where we have to form new judgements, and where the rules have not been laid down beforehand.“
SIR Roger Penrose
Geschrieben (bearbeitet)

Hallo @Feuerstein,

 

vor 17 Stunden schrieb Feuerstein:

Ich hab sein Thema aufmerksam durchgelesen, da war nicht nur Einer der es verstand.

 

Meinst du den Thread Einfache Chancen?

https://www.roulette-forum.de/topic/10726-einfache-chancen/

 

Oder den Thread Permanenz lesen?

https://www.roulette-forum.de/topic/19734-permanenz-lesen/

 

 

vor 15 Stunden schrieb Feuerstein:

Wo nun der Ansatzmoment ist, das ist die Nadel im Heuhaufen dessen Aufwand die allermeisten arg abschreckt.

 

Ich habe den Eindruck es gibt im Forum viele Leute, die sehr intensiv nach einer Lösung suchen. 10-15 Jahre Suche sind keine Seltenheit. Einige waren auch bereit 20-30 Jahre zu investieren. Doch Aufwand allein garantiert beim Roulette keinen Erfolg.

 

vor 15 Stunden schrieb Feuerstein:

Permanenzlesen scheint für viele etwas zu okkultes zu sein.

 

Vermutlich hast du dich nun auch schon eine ganze Weile mit dem Permanenzlesen auf den EC beschäftigt. Deshalb würde mich mal interessieren, was du aufgrund der Beiträge hier im Forum sowie eigener Tests dazu denkst.

 

Muss man für Erfolg mit dem Permanenzlesen ein „alter Hase“ sein? Jemand der jahrzehntelang Muster und Figuren in Permanenzen betrachtet hat und der über eine Art Intuition verfügt, die ihn befähigt sich zukünftig wiederholende Muster von den sich nicht wiederholenden zu unterscheiden. Jemand der Trends erkennen kann, rechtzeitig einsteigt, Wellen reitet und wieder aussteigt, bevor der Verlust am Ende einer Welle eintritt. Benötigt man dazu eine Begabung oder kann man dort auch durch Übung hinkommen?

 

Oder denkst du eher Permanenzlesen bedeutet es existiert eine reproduzierbare Vorgehensweise mit eindeutigen auslesbaren Kennzeichen wie z. B. Abhängigkeiten zwischen 1ern und den unterschiedlichen Serienlägen (2er, 3er, 4er, usw.), den Coup-Verbrauch bei der Unterscheidung zwischen 1er-Coups und Serien-Coups oder die Häufigkeit von bisher erschienenen Figuren?

 

Ich finde man kann aus den Beiträgen hier im Forum viele gegensätzliche Schlüsse ziehen. Es besteht ein sehr großer Interpretationsspielraum. Zudem kommt es mir so vor, als hätten die Personen, die von Erfolg berichten wie Juan, Chris, roemer, Wendor, NewFish, Schneckchen oder Winnetou völlig unterschiedliche Ansätze.

bearbeitet von Take_7
Geschrieben
vor 14 Stunden schrieb Feuerstein:

 

Lieber Chris,

 

das schreibst du ja öfter, und das betrifft statt einigen eher beinahe alle, bezogen auf die Mitgliederzahl. Der Sprung über diese Hürde ist kein Kinderspiel.

 

 Das es dabei eigentlich um gar nicht wirklich viel geht, weil es nichts anderes als Intermittenzen und Serien gibt; und diese lediglich ihr tägliches Einerlei wiederholen, das wissen einige.

 

Wo nun der Ansatzmoment ist, das ist die Nadel im Heuhaufen dessen Aufwand die allermeisten arg abschreckt.

 

Permanenzlesen scheint für viele etwas zu okkultes zu sein.

 

Das oben von dir zitierte verstehen nur sehr sehr wenige, ich kann es auch noch nicht mit Gewissheit sagen.

 

Ohne das es mir selbst so geht kann ich mir vorstellen, das sich das für manche ein wenig wie von oben herab anfühlt, und das dir deßhalb manchmal ein unverständlicher Gegenwind kommt wie z.b. zuletzt der von Laszlo. 

 

Denn wer das zitierte erkennt, hat das schwerste hinter sich, der Rest ist lediglich Fleißarbeit.

 

Für dich ist dieses Wissen über viele Jahre zur Selbstverständlichkeit geworden.

 

Für die meisten ist der "wieder nicht gefunden" Effekt die Selbstverständlichkeit.

 

Viele Grüße

Feuerstein

 

Monsieur Feuerstein,

 

diese rührende Loyalität verdient ein Leckerli. „L'avenir appartient à ceux qui se lèvent tôt.“

 

                     image.png.2bee6b54ef74af0834b50265e6e057f8.png

 

 

Geschrieben (bearbeitet)
vor 10 Stunden schrieb Chemin de fer:

„L'avenir appartient à ceux qui se lèvent tôt.“

 

Moin Laszlo,

 

am Wochenende kann ich wieder einen normalen Bildschirm mit richtiger Tatstatur nutzen, dann schaue ich mir das Leckeri richtig an.

 

 

 

bearbeitet von Feuerstein
Geschrieben (bearbeitet)
vor 10 Stunden schrieb Chemin de fer:

 

Monsieur Feuerstein,

 

diese rührende Loyalität verdient ein Leckerli. „L'avenir appartient à ceux qui se lèvent tôt.“

 

                     image.png.2bee6b54ef74af0834b50265e6e057f8.png

 

 

 

KI-Modus:

 

Die Struktur deines Blattes passt sehr stark zu dem sogenannten Lukasz-Marsch mit Marsch 1 und Marsch 2. Die beschriebene Regel für Marsch 1 ist: Man wartet auf einen Farbwechsel und entscheidet anhand der Parität (gerade/ungerade), ob man den nächsten Farbwechsel oder die Wiederholung der Farbe spielt. Rfavicons?domain=https%3A%2F%2Fwww.rouletRoulette Forum+1

Die Folge aus deinem Bild

Nach den korrekten Roulettefarben:

35 S – 22 S – 33 S – 35 S – 33 S – 31 S – 9 R – 32 R – 7 R – 29 S – 23 R – 34 R – 6 S – 30 R – 5 R – 13 S – 32 R – 12 R

Also:

SSSSSS – RRR – S – R – R – SS?

Genauer:

S S S S S S R R R S R R S R R S R R


Jetzt Marsch 1

Die entscheidende Regel ist:

Bei einem Farbwechsel schauen wir auf die letzten beiden Zahlen und deren gerade/ungerade-Eigenschaft.

  • Parität wechselt ebenfalls → Marsch 1 setzt auf erneuten Farbwechsel
  • Parität bleibt gleich → Marsch 1 setzt auf Wiederholung der gerade erschienenen Farbe. Rfavicons?domain=https%3A%2F%2Fwww.rouletRoulette Forum

Coup 7: 9 Rot

Vorher:

31 Schwarz → 9 Rot

Farbwechsel: S → R

Jetzt Parität:

  • 31 = ungerade
  • 9 = ungerade

Parität gleich.

➡️ Marsch 1 sagt deshalb: Rot wiederholen.

Der nächste Coup ist:

32 Rot

 Treffer für Marsch 1


Coup 10: 29 Schwarz

Vorher:

7 Rot → 29 Schwarz

Farbwechsel: R → S

Parität:

  • 7 = ungerade
  • 29 = ungerade

Wieder gleich.

➡️ Marsch 1 sagt: Schwarz wiederholen.

Nächster Coup:

23 Rot

 Fehltreffer


Coup 11: 23 Rot

Jetzt haben wir:

29 Schwarz → 23 Rot

Farbwechsel.

Parität:

  • 29 = ungerade
  • 23 = ungerade

Also wieder gleiche Parität.

➡️ Marsch 1: Rot wiederholen.

Nächster Coup:

34 Rot

Treffer.


Coup 13: 6 Schwarz

34 Rot → 6 Schwarz

Farbwechsel.

Parität:

  • 34 = gerade
  • 6 = gerade

Gleich.

➡️ Marsch 1: Schwarz wiederholen.

Nächster Coup:

30 Rot

Fehltreffer.


Coup 14: 30 Rot

6 Schwarz → 30 Rot

Farbwechsel.

Parität:

  • 6 = gerade
  • 30 = gerade

Gleich.

➡️ Marsch 1: Rot wiederholen.

Nächster Coup:

5 Rot

Treffer.


Coup 16: 13 Schwarz

5 Rot → 13 Schwarz

Farbwechsel.

Parität:

  • 5 = ungerade
  • 13 = ungerade

Gleich.

➡️ Marsch 1: Schwarz wiederholen.

Nächster Coup:

32 Rot

Fehltreffer.


Coup 17: 32 Rot

13 Schwarz → 32 Rot

Jetzt passiert etwas Interessantes:

  • 13 = ungerade
  • 32 = gerade

Die Parität wechselt.

➡️ Marsch 1 sagt diesmal nicht Rot wiederholen, sondern:

erneuten Farbwechsel spielen → Schwarz

Der nächste Coup ist:

12 Rot

Fehltreffer.

Das ist genau die Art von Entscheidung, die in deinem Blatt mit + / -, den X-Feldern und den grünen Progressionswerten dokumentiert wird.


Und jetzt Marsch 2

Hier wird es interessanter.

Marsch 2 verwendet nicht einfach dieselbe Information wie Marsch 1. Bei dieser Variante wird die Parität der letzten drei Coups betrachtet und anschließend auf den Ausgleich gespielt. Das ist in der Beschreibung dieses Systems ebenfalls so dokumentiert. Rfavicons?domain=https%3A%2F%2Fwww.rouletRoulette Forum

Dabei gilt:

  • mehr gerade → auf ungerade
  • mehr ungerade → auf gerade

Und bei europäischem Roulette entspricht:

gerade = Schwarz
ungerade = Rot

mit der Ausnahme 0, die weder gerade noch ungerade ist.


Warum dein Blatt zwei Märsche braucht

Das ist der eigentliche Sinn der Tabelle:

Marsch 1 kann beispielsweise sagen:

ROT

während Marsch 2 gleichzeitig sagt:

SCHWARZ

Dann hast du zwei gegensätzliche Signale.

Genau deshalb stehen im Blatt Marsch 1 und Marsch 2 nebeneinander. Die anschließenden Spalten zeigen, welcher Marsch gerade besser läuft und wie sich daraus die Satzhöhe entwickelt.

Das ist also keine einfache Martingale.

Es ist eher:

Roulettefolge → Signal Marsch 1 + Signal Marsch 2 → Auswertung → Auswahl/Progression → Satz


Und ein sehr wichtiger Punkt

Die Tabelle beweist nicht, dass die Märsche einen mathematischen Vorteil gegenüber dem Casino erzeugen. Sie können auf einer bestimmten Permanenz sehr gut aussehen und trotzdem langfristig keinen positiven Erwartungswert haben. Auch die Diskussionen zu diesem System weisen ausdrücklich darauf hin, dass die einzelnen Märsche zufallsbasierte Folgen nicht „brechen“; entscheidend ist die Kombination bzw. Auswahl der Märsche. Rfavicons?domain=https%3A%2F%2Fwww.rouletRoulette Forum

 

 Marsch 2 können wir aus diesem Foto nicht seriös rekonstruieren

Und hier möchte ich meine vorherige Antwort korrigieren: Ich hatte behauptet, Marsch 2 würde einfach die letzten drei Coups nach gerade/ungerade auswerten. Das ist so nicht ausreichend belegt. Die Quelle beschreibt ausdrücklich, dass Marsch 2 komplizierter ist und dass die eigentliche Spielweise zusätzlich eine Verknüpfung/Ablaufsteuerung zwischen Marsch 1 und Marsch 2 benötigt

bearbeitet von Hans Dampf
Geschrieben (bearbeitet)

Hallo Take_7,

 

ich habe das aus dem EC Thema in Erinnerung.

 

Auf den Dutzenden habe ich ca 2 Jahre Permanenzlesen geübt, das kommt mir jetzt auf den EC zu gute. Hier sind es ja nur zwei Seiten statt drei.

 Ich habe damals einfach nur auf Papier gebucht/ gesetzt und früh mit Satzhöhenvariationen aufgehört. Die schluckte zu viel Aufmerksamkeit.

Mehr ist es zuerst nicht. Permanenzen beobachten, Abläufe, Regelmäßigkeiten und chaotische Phasen erkennen. Irgendwann kommt da eine Routine rein, und dann ist das was kommt nicht mehr zu 100% ein Rätsel.

 

 

vor 19 Stunden schrieb Take_7:

Deshalb würde mich mal interessieren, was du aufgrund der Beiträge hier im Forum sowie eigener Tests dazu denkst.

 

Ich sage das jetzt unabhängig vom Forum. Spiel einfach auf Papier drauf los. Vergiss irgendwelche Figuren, Muster, einfach alles. Spiel wie ein Kind. Worum es dabei geht, kannst du nicht fokusiert auf etwas bestimmtes entdecken. Dann hättest du es ja schon.
Überraschungen finden sich anders, frei, ergebnisoffen. Vorbehaltlos.

 

 

vor 19 Stunden schrieb Take_7:

Muss man für Erfolg mit dem Permanenzlesen ein „alter Hase“ sein?

 

Man muss es vor allen Dingen machen statt drüber zu sprechen oder nachzudenken. Permanenzlesen heißt 1:1 Permanenzen angucken. Und zwar stundenlang täglich über Monate. Und keine Sorge, das wird zum wirklich zum Vergnügen.

 

Trends liegen dann vor dir, da gibt es dann nichts mehr zu erkennen.

 

Meine Wahrnehmung ist, das du dich immer wieder in Fragen/ Formulierungen verlierst, die teils unbedeutend/ nebensächlich sind und mehr binden als sie eröffnen könnten. Um eine Zero kannst du dir Gedanken machen, wenn du was hast. Vorher bringt das gar nichts. 

 Andererseits scheinst du schon sehr viel begriffen zu haben und ich sehe eine enorme Kreativität, wie z.b. als du Übergänge von Situation A nach Situation B untersuchen wolltest.

 

vor 19 Stunden schrieb Take_7:

Benötigt man dazu eine Begabung oder kann man dort auch durch Übung hinkommen?

 

Das ist so eine Frage die nur bindet. Du kannst es nur mit üben probieren, selbst wenn du begabt bist.

 

 

vor 19 Stunden schrieb Take_7:

Oder denkst du eher Permanenzlesen bedeutet es existiert eine reproduzierbare Vorgehensweise mit eindeutigen auslesbaren Kennzeichen

 

Ich sage ja. Aber du musst vorne in der kleinen Schule anfangen, nicht hinten am Ergebnis. Das kommt irgendwann von allein.

*hätte? *könnte? *sollte?  -Machen....

 

Dieses "eindeutig" ist eine extreme und unnütz hohe Idee!

Erleuchtung beginnt auch nicht mit Erleuchtung, sondern mit jahrelangem Meditieren, Überwinden.

 

 

vor 19 Stunden schrieb Take_7:

Ich finde man kann aus den Beiträgen hier im Forum viele gegensätzliche Schlüsse ziehen.

 

Das geht mir nicht mehr so, wobei Wendor bei mir raus ist und Starwind unbedingt rein muss.

Sie wiedersprechen sich nicht, ihres ähnelt sich teils sehr, baut auf ähnliche Prinzipien auf, und doch hat jeder etwas ganz eigenes, das sich klar unterscheidet. Bis auf Newsfish vielleicht. Steht alles im Forum.

 

Die Impulse kommen von Aussen. Die wirkliche Arbeit ist das selbst Erleben und Erarbeiten. Nur so kann man vollumfänglich verstehen, was man warum macht. Und das braucht es halt zwingend.

 

Grüße

Feuerstein

 

 

 

bearbeitet von Feuerstein
Geschrieben (bearbeitet)
Am 22.8.2026 um 12:33 schrieb Juan del Mar:

Dass Kortikoff über 28 Jahre hinweg (1921–1949) exakt so reich blieb, wie er anfing, macht die Geschichte in der Realität hochgradig unwahrscheinlich – und genau deshalb zu einer so faszinierenden Parabel. [1]

 

„An jeder Legende ist etwas Wahres dran.“

Ich gehe davon aus,  das die Geschichte von Kortikoff aus einer mündlichen Casinoüberlieferung stammt, die ab 1950 in Deutschland journalistisch ausgeschmückt wurde.

 

bearbeitet von ThomasG
Geschrieben
vor 16 Stunden schrieb Feuerstein:

Permanenzlesen heißt 1:1 Permanenzen angucken. Und zwar stundenlang täglich über Monate.

…sehr richtig! Als kleine „Eselsbrücke“ habe ich mir damals vorgestellt, die laufende Permanenz entspräche den Op-Code eines Prozessors:

 

8086:

BA 09 01 B4 09 CD 21 B4 4C CD 21

 

Z80:

0E 09 11 0A 00 CD 05 00 C9

 

6502:

A2 00 BD 0E 00 F0 06 20 D2 FF

E8 D0 F5 60

 

8080:

0E 09 11 0A 00 CD 05 00 C9

 

SC61860:

02 00 03 5B 84 13 02 0A 78 65 4C 37

 

Roulette-Permanenz:

0010:  23  00  14  36  05  12  32  01

0020:  09  19  28  00  14  07  18  22

0030:  33  35  03  26  11  15  02  08

 

  • Der optische Täuschungseffekt: 36, 28 oder 35 sind völlig gültige Hexadezimal-Werte (die bis FFreichen). Für ein ungeschultes Auge unterscheidet sich diese Sequenz absolut nicht von einem Opcode-Listing im RAM eines Z80- oder 6502-Rechners. Die links vorangestellten Zeilennummern wirken wie die Speicher-Offsets.
 
2. Der „Assembler-Look“ (Die Drittel-Spalten-Anzeige)
Die klassischste Variante, die man aus gedruckten Permanenzheften kennt, teilt die Zahlen in Spalten auf – oft basierend auf den drei Dutzenden (1–12, 13–24, 25–36) oder Rot/Schwarz. Eine Zero (0) wird meist separat eingerückt. [1]
Das erzeugt folgendes Schriftbild:
 
text
      14
32
           00
      17
05
      23
Verwende Code mit Vorsicht.
 
Erweitert man diese Tabelle um statistische Merkmale (z.B. Pair/Impair, Manque/Passe), die als Abkürzungen danebenstehen, entsteht ein Bild, das verblüffend stark an ein Assembler-Listing mit Mnemonics und Operanden erinnert:
 
text
01  R  M  I  (Zahl 1: Rot, Manque, Impair)
36  S  P  P  (Zahl 36: Schwarz, Passe, Pair)
14  R  M  P  (Zahl 14: Rot, Manque, Pair)
00  Z        (Zahl 0: Zero)
Verwende Code mit Vorsicht.
 
  • Der optische Täuschungseffekt: Die Struktur links (Zahlen/Adressen) gepaart mit den kurzen Buchstabenkombinationen rechts (R M I, S P P) sieht für Software-Entwickler aus wie Befehle (z. B. LD A, I oder MOV B, M).

 

…entsprechend wie der Code eines Mikroprozessors in VERGANGENHEIT, GEGENWART und ZUKUNFT (!!!) eine klare Struktur ergeben muss, damit das Programm lauffähig wird, MUSS auch die laufende Permanenz der Gegenwart, geprägt von Verganenheit und Zukunft (!) eine Struktur ergeben - die Struktur der UNIVERSELLEN Naturgesetze sowie zahlreicher Rahmenparameter, die sich in der Permanenz widerspiegeln :) 

Geschrieben

Hallo Feuerstein,

 

Am 2.9.2026 um 23:07 schrieb Feuerstein:

Ich sage das jetzt unabhängig vom Forum. Spiel einfach auf Papier drauf los. Vergiss irgendwelche Figuren, Muster, einfach alles. Spiel wie ein Kind. Worum es dabei geht, kannst du nicht fokusiert auf etwas bestimmtes entdecken. Dann hättest du es ja schon.
Überraschungen finden sich anders, frei, ergebnisoffen. Vorbehaltlos.

 

Vielen Dank für die Darstellung deiner Sichtweise. Ich verstehe es so, dass du daran arbeitest einen eher spielerischen Ansatz zu finden. Ein Spiel, bei dem man vorwiegend auf Erfahrung und Wiedererkennungswerte zurückgreift, versucht auffällige Konstellationen zu nutzen und mit dem „Flow“ mitgeht. Sobald chaotische Phasen erkannt werden, wird keinesfalls mehr so wie im guten Lauf weitergesetzt.

 

Ich habe von Beginn an eher nach einer systematischen Vorgehensweise gesucht. Etwas, bei dem man nach Abschluss der Entwicklungsphase die relevanten Indikatoren im zurückliegenden Permanenzverlauf abfragen und auswerten kann und immer genau weiß, was zu tun ist. Denn meine Sorge ist nach wie vor, dass Entscheidungen über Geldeinsätze, die auf Intuition und Erfahrung basieren, unter Stress immer anders ausfallen werden als Entscheidungen, die zu Hause ohne Anspannung und Zeitdruck getroffen werden.

 

Am 2.9.2026 um 23:07 schrieb Feuerstein:

Man muss es vor allen Dingen machen statt drüber zu sprechen oder nachzudenken. Permanenzlesen heißt 1:1 Permanenzen angucken. Und zwar stundenlang täglich über Monate. Und keine Sorge, das wird zum wirklich zum Vergnügen.

 

Das habe ich natürlich ausführlich getan. Je mehr Dinge man ausprobiert und je häufiger man feststellt, dass nichts davon mittelfristig funktioniert, desto weniger Spaß macht es. :kaffeepc:

 

Am 2.9.2026 um 23:07 schrieb Feuerstein:

Meine Wahrnehmung ist, das du dich immer wieder in Fragen/ Formulierungen verlierst, die teils unbedeutend/ nebensächlich sind und mehr binden als sie eröffnen könnten.

 

Am 2.9.2026 um 23:07 schrieb Feuerstein:

Dieses "eindeutig" ist eine extreme und unnütz hohe Idee!

 

Am 2.9.2026 um 23:07 schrieb Feuerstein:

[...] und Starwind unbedingt rein muss.

 

Stimmt. Da dir aufgefallen ist, dass ich ihn vergessen habe zu erwähnen, hast du sicher auch viele seiner Beiträge gelesen. Nun wundert mich etwas, dass du trotzdem einen erfahrungsbasierten Ansatz verfolgst. Denn gerade Starwind hat mehrmals das 25/75 Verhältnis von 1er- zu Seriencoups erwähnt und sagte sein Spiel wäre völlig widerspruchsfrei mit klaren Regeln aufgebaut.

 

Am 9.8.2019 um 00:40 schrieb starwind:

Ich hatte es vielfach erläutert. Bezogen auf 100 % Coups nehmen die Serien davon 75 % ein und die Intermittenzen 25 % (obwohl das zahlenmäßige Verhältnis zwischen Serien und Intermittenzen 50 % zu 50 % [ohne Zero, nur zur Vermeidung von langweilenden Bruchzahlen] ergibt).

Am 9.8.2019 um 02:03 schrieb starwind:

Weil dies ein wichtiger Bestandteil ist, über welchen ich meine Satz- und Wechselsignale entwickelt habe.

Am 30.4.2020 um 16:38 schrieb starwind:

Egon, dies war eine spöttische Anmerkung von mir zu den Ausführungen eines anderen Users, der "flexible" Entscheidungen in seinem Spiel hat.

 

Sollte in meinem klassischen Spiel jemals (wie auch immer) Roulette - Intuition oder etwas nicht klar Definierbares auftreten, werde ich damit sofort aufhören. Es liegt aber keine Gefahrenquelle dafür vor. :)

 

Ich gehe auch von der Programmierbarkeit aus, obwohl ich selbst dazu  nicht in der Lage bin.

 

 

Am 2.9.2026 um 23:07 schrieb Feuerstein:
Am 2.9.2026 um 08:10 schrieb Take_7:

Ich finde man kann aus den Beiträgen hier im Forum viele gegensätzliche Schlüsse ziehen.

Das geht mir nicht mehr so [...]

Sie wiedersprechen sich nicht, ihres ähnelt sich teils sehr, baut auf ähnliche Prinzipien auf, und doch hat jeder etwas ganz eigenes, das sich klar unterscheidet. [...] Steht alles im Forum.

 

Das Grundprinzip, durch das ein Überschuss erzielt werden kann, erschließt sich mir noch nicht ganz. Aus diversen Beiträgen lässt sich interpretieren, dass es sich um die Ausnutzung von Ballungen oder einer Art von Häufung handeln dürfte. Doch Ballungen von Figuren und Strukturen verhalten sich meiner Erfahrung nach ähnlich wie Serien. Die Erscheinungen setzen sich ebenso oft fort, wie sie abbrechen. Nach zwei Wiederholern kann eine dritte erfolgen oder der Abbruch; nach drei Wiederholern kann eine vierte erfolgen oder der Abbruch; usw. Das bedeutet allgemein: Die Anzahl der Serien einer bestimmten Länge gleicht der Summe der Anzahlen aller Serien mit größerer Länge.

 

Alternativ könnte das Grundprinzip zur Überschusserzielung die Nutzung von Ballungen im Saldoverlauf sein. Doch um überhaupt erst einen Saldoverlauf generieren zu können, müssen Signale oder Märsche zugrunde liegen. Diese wiederrum können eigentlich nur auf Figuren oder Strukturen in der Permanenz basieren. Werden dann Märsche zusätzlich situativ angepasst oder parallel eine Fiktivzählung geführt, entsteht eine von außen undurchsichtige Saldogenerierung sowie ein enorm komplexes Spiel.

 

Nach dem letzten Beitrag von Juan ist mir der Begriff Varianzausnutzung nun auch bei anderen Personen aufgefallen. Das wäre ebenfalls keine intuitive Herangehensweise.

 

Aber gut, es führen wohl verschiedene Wege zum Ziel. Außerdem muss es zu den individuellen Fähigkeiten passen. Je nach Lösungsansatz sind vermutlich Eigenschaften nötig wie: schnelle Auffassungsgabe, lange Konzentrationsfähigkeit, gute Gedächtnisleistung, abstraktes Denkvermögen, Disziplin, Stressresilienz, Rechentalent, u. Ä.

Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb Take_7:

Die Erscheinungen setzen sich ebenso oft fort, wie sie abbrechen.

 

 

Hallo Take_7,

 

das ist doch völlig in Ordnung. In deiner Nachricht gehst du unterwegs eine nicht durchdachte Abbiegung im Zitat oben (ich ende damit). Und ab da kommen dir Fragen die dich alle nur auf dem Holzweg weiter führen.

 

 

vor 1 Stunde schrieb Take_7:

Denn meine Sorge ist nach wie vor, dass Entscheidungen über Geldeinsätze, die auf Intuition und Erfahrung basieren, unter Stress immer anders ausfallen werden als Entscheidungen, die zu Hause ohne Anspannung und Zeitdruck getroffen werden.

 

ja das ist so (bis auf die Intuition), da muss man halt üben. Da es am Anfang sowieso nur um Praxis lernen geht und nur wenig gesetzt wird, das gehört einfach dazu. Als ich auf die Idee Roulette kam ging ich 3x in den alten Kursaal in Bad Oyenhausen den Löwencoup spielen. Nur um zu schauen ob ich es da drin überhaupt aushalten kann. Ich stellte es mir sehhhr schräg da vor, Goldkettchenträger die sich für Bond halten... Es war auch schräg, aber viel leichter auszuhalten als in der Vorstellung.

 

Aber ehrlich Take_7, davon bist du doch reichlich entfernt, oder? Das Nachdenken darüber bremst dich schön aus, wie einige deiner Gedanken.

Aussdem vergiss die Intuition. Wenn du nach reichlichst Erfahrung siehst was da abgeht, und das es besser ist zu gehen, dann ist doch alles in Ordnung. Ohne total klare Abbruchkriterien im Großen (Tag) wie im Kleinen (Satz) sollte keiner Geld hinlegen.

 

 

 

vor 1 Stunde schrieb Take_7:

Das habe ich natürlich ausführlich getan. Je mehr Dinge man ausprobiert und je häufiger man feststellt, dass nichts davon mittelfristig funktioniert, desto weniger Spaß macht es. :kaffeepc:

 

Das ließt sich für mich nicht wie Permanenzen anschauen und zu versuchen sie zu verstehen. Das ließt sich für mich wie irgendetwas spielen und ausprobieren. Schau dir Permanenzen an. Vielleicht musst du die Darstellungsweise auch mal ändern, weil dir anderes optisch anders auffällt als anderen.

 

 

 

vor 2 Stunden schrieb Take_7:

Stimmt. Da dir aufgefallen ist, dass ich ihn vergessen habe zu erwähnen, hast du sicher auch viele seiner Beiträge gelesen. Nun wundert mich etwas, dass du trotzdem einen erfahrungsbasierten Ansatz verfolgst. Denn gerade Starwind hat mehrmals das 25/75 Verhältnis von 1er- zu Seriencoups erwähnt und sagte sein Spiel wäre völlig widerspruchsfrei mit klaren Regeln aufgebaut.

 

 Nicht nur Starwind sagt das, ich erinnere mich gerade an niemanden, der dem widerspricht. Ich halt auch nicht. Ohne klare Kriterien wäre es zocken.

 

 

 

 

 

vor 2 Stunden schrieb Take_7:

Doch Ballungen von Figuren und Strukturen verhalten sich meiner Erfahrung nach ähnlich wie Serien. Die Erscheinungen setzen sich ebenso oft fort, wie sie abbrechen. Nach zwei Wiederholern kann eine dritte erfolgen oder der Abbruch; nach drei Wiederholern kann eine vierte erfolgen oder der Abbruch; usw. Das bedeutet allgemein: Die Anzahl der Serien einer bestimmten Länge gleicht der Summe der Anzahlen aller Serien mit größerer Länge.

 

Tja, nach diesen Argumenten fällt mir allerdings ehrlich nichts mehr ein. Dann macht das doch alles gar keinen Sinn!?

Geschrieben (bearbeitet)
vor 13 Stunden schrieb Feuerstein:
vor 15 Stunden schrieb Take_7:

Doch Ballungen von Figuren und Strukturen verhalten sich meiner Erfahrung nach ähnlich wie Serien. Die Erscheinungen setzen sich ebenso oft fort, wie sie abbrechen. Nach zwei Wiederholern kann eine dritte erfolgen oder der Abbruch; nach drei Wiederholern kann eine vierte erfolgen oder der Abbruch; usw. Das bedeutet allgemein: Die Anzahl der Serien einer bestimmten Länge gleicht der Summe der Anzahlen aller Serien mit größerer Länge.

 

Tja, nach diesen Argumenten fällt mir allerdings ehrlich nichts mehr ein. Dann macht das doch alles gar keinen Sinn!?

 

Verzeihung, wenn ich mich hier einmische (bei Bedarf bitte ich um gnädiges Ignorieren), eigentlich wollte ich ja auch mal Pause machen.

 

Denn leider ist die Feststellung von @Take_7 beklagenswert unvollständig.
Wäre sie vollständig, stünde die entscheidende Voraussetzung in fett vor allem anderen:

in der GROßEN ZAHL.

Unterschlägt man diese Versuchsbedingung,

 

vor 13 Stunden schrieb Feuerstein:

Dann macht das doch alles gar keinen Sinn!?

 

Sehr richtig.

 

Über alle Chancengrößen hinweg zeigen die umfangreichen Massenauswertungen in dieser Hinsicht zwei wichtige Ergebnisse:

  1. man benötigt staunenswert viele Abermillionen Versuche, um die Prozentanteile der Erscheinungen wenigstens auf der zweiten Nachkommastelle stabil zu bekommen. So groß sind offensichtlich die Unterschiede der einzelnen Erscheinungen, quasi mit Ewigkeitsgarantie.
  2. der Punkt, an dem ein realer Spieler allein wegen des Hausvorteils (das ist die Spielregel! Das hat mit Zufall nichts zu tun!) nicht mehr gewinnen kann, liegt extrem viel näher, als sich Unbedarfte klar machen.

Und was folgt daraus?


Vollkommen eindeutig: So geht es sicher, und zwar so sicher, wie es bei Zufallsgeschehen überhaupt nur sein kann, nicht!

 

Für mich ist das aber eine Quelle des beruhigenden Trostes, nämlich ein stabiler Hintergrund des eigenen Tuns. Wo, wenn nicht hier, unter den Laborbedingungen der bloß 37 Möglichkeiten, findet man Verhältnisse, die sich, ohne die sonst notwendigen, aber damit wirklichkeitsverzerrenden Vereinfachungen, mathematisch untersuchen lassen?

 

Leider gerät damit regelmäßig aus dem Blick, daß das, was uns interessiert, ein konkreter Spieler in einer konkreten Situation ist.
Um im Beispiel zu bleiben

 

vor 15 Stunden schrieb Take_7:

Nach zwei Wiederholern kann eine dritte erfolgen oder der Abbruch;


Was soll der Spieler also setzen?
Die Antwort ist so schlicht wie wahr: mal so, mal anders. Das sagt einem schon die Kombinatorik, und zwar vollkommen eindeutig.

 

Und jeder, der jetzt Empörung in sich aufsteigen spürt, übersieht dabei das Wichtigste und doch vollkommen Offensichtliche: daß die Frage, ob auf den dritten Wiederholer zu setzen ist oder nicht, so gestellt, niemals zum Ziel führen kann. Ausgeschlossen, und zwar mit der Sicherheit 1. Mit dieser so gestellten Frage verlassen wir den Bereich des Zufalls.

Wer sich tatsächlich für die Beantwortung dieser Frage interessiert, der warte einfach den nächsten Coup ab, dann weiß er's.

 

Folgerichtig benötigen wir also Instrumente, die sich für diese Frage gar nicht interessieren, die vielmehr aus dem Tatsache gewordenen Zufallsgeschehen Punkte deutlich machen, wo es sinnvoller ist zu setzen als bei anderen, und noch wichtiger, wann Satzpausen geboten sind.


Wie diese Instrumente aussehen, was sie wann bewirken, wie sie eingesetzt werden, was uns ihr Wirken bedeutet - darüber sollte diskutiert werden. Das wäre, mindestens, ein Vielfaches sinnvoller, als über der längst beantworteten Frage immer und immer wieder zu grübeln, was im nächsten Coup erscheint: das weiß vorher keiner, und nach dem nächsten Coup wissen es alle. Was soll das?

 

Und AM ENDE, lediglich ALS ERGEBNIS des Verfahrens steht dann die an sich unerhebliche Satzentscheidung pro dritten Wiederholer oder gegen ihn. Wen kümmert's? Es wird Irgenwas gesetzt, weil es die funktionierenden Instrumente sagen.
Ein solcherartiger Spieler hat, wenn er sehr viele Coups spielt, genauso viele Abbrüche wie Folgen gesetzt, aber öfter getroffen als verloren. Vollkommen im Einklang mit "der" Mathematik.

Ein Wunder, nicht wahr?


Gruss
elementaar

 

 

bearbeitet von elementaar
Typo, Halbsatz ergänzt.
Geschrieben (bearbeitet)
vor 36 Minuten schrieb elementaar:

Verzeihung, wenn ich mich hier einmische, eigentlich wollte ich ja auch mal Pause machen.

 

 

Moin Elementaar,

 

in einem öffentlchen Forum ist Einmischung, ich meine jetzt so eine konstruktive wie diese, selbstverständlich Herzlich Willkommen.

Mir ist auch klar das sich User XY fragt, was daran so konstruktiv sei. Nun, das versteht man irgendwann. Oder auch nicht.

Man versteht es garantiert nicht, wenn auf der Suche nach einem Weg immer die alten Slogans wiederholt werden.

Der crazyigste ist der mit dem Gedächtnis der Kugel.

 

Ich las es gestern in einem älteren Beitrag (jetzt meine Worte:), "die verkackte Mathematik hat unseren Blick auf den Zufall völlig verbohrt. Und da raus zu kommen ist ein Kraftakt."

Wie immer wenn wir mit dem offensichtlich und tatsächlich "richtigen" trotzdem falsch liegen...

 

Ein schöner Beitrag und eine Freude ihn zu lesen!

 

Viele Grüße

Feuerstein 

 

 

bearbeitet von Feuerstein

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