Jump to content

Paroli

Admin
  • Gesamte Inhalte

    5.162
  • Benutzer seit

18 User folgen diesem Benutzer

See all followers

Über Paroli

  • Rang
    Admin

Profile Information

  • Gender
    Male

Letzte Besucher des Profils

19.453 Profilaufrufe
  1. Vor einigen Tagen gab es kein Problem beim Einfügen folgender Tabellen, mit Texten dazwischen. Siehe https://www.roulette-forum.de/topic/22001-langzeitbeweis-dass-dauerhafter-gewinn-nach-grilleau-möglich-ist/?do=findComment&comment=438755 Am besten eine funktionierende Vorlage dieser Art aufheben und die neuen Daten (Zahlen, Texte) an den passenden Stellen austauschen. Dann wird sich an der richtigen Formatierung nichts ändern. Verunglückte Tabellen und andere Formatierungsfehler können nicht einfach so nachträglich im Quellcode ausgebessert werden.
  2. Das wäre bereits ein erster guter Schritt in die richtige Richtung. Die Teststrecke müsste ausreichend lang sein (möglichst mehrere hunderttausend gesetzte oder wenigstens "fiktiv gesetzte" Coups). Prüfe am besten erst noch mal, ob du irgendwo einen Berechnungsfehler gemacht hast und ob die geprüfte authentische Permanenz ausreichend viele Zahlen beinhaltet. Zu kurze Stichproben sind nicht geeignet für Schlussfolgerungen aufgrund von empirischen Testergebnissen.
  3. So schnell vergeht die Zeit. Heute feiert Kurt von Haller seinen 99.Geburtstag und er ist abgesehen von einigen üblichen Einschränkungen immer noch ziemlich fit. Ich wiederhole auch an dieser Stelle noch mal meinen Glückwunsch zu diesem biblischen Alter. Kurt von Haller hat das sogenannte "Roulette Problem" zwar nicht gelöst (im Sinne einer einfachen Gewinnformel), aber er hat in seinen Büchern die wichtigsten bisheriges Erkenntnisse über das Roulettespiel recherchiert und auf das Wesentliche verdichtet veröffentlicht, ergänzt durch zahlreiche Wahrscheinlichkeitsberechnungen usw. Kaum ein anderes Roulette-Fachbuch wurde mit ähnlichem Aufwand erstellt, wie "Die Berechnung des Zufalls" und "Kurt v.Haller's Roulett-Lexikon".
  4. Wer nie verkauft hat und die Dividenden im Spiel gelassen hat (Zinseszins-Effekt) ist inzwischen auf der Gewinnerseite. Das gilt selbst für die Höchstkurs-Käufer. 4 bis 5% jährliche Ausschüttung waren so sicher wie der Zins vom Sparbuch, als es den noch gab.
  5. Du hast das Wort Nachkaufen unterstrichen. In diesem Fall kannst du den Nachkauf (bei 50% Buchverlust) nicht unter den Tisch fallen lassen. Es geht bei der Argumentation genau um diesen Nachkauf. Der muss nicht mal im 1:1 Verhältnis sein (denkbar wäre ja auch 3:2 oder sogar 2:1 bezüglich Kauf zum ½ ursprünglichen Kauf). Bleiben wir mal beim 1:1 Nachkauf. Die Aktie wurde ursprünglich zu €100 gekauft. Dann wird bei €50 (entsprechend 50% Buchverlust der ersten Tranche) nachgekauft = Mischkurs €75 = schneller wieder am Break Even, als wenn nur der ursprüngliche Kursverlust ausgesessen wird. Andere Börsianer machen das in diesem Sinne sogar dreiteilig oder vierteilig. Noch bessere Mischkalkulation ergibt sich mit Sparplänen, z.B. monatlicher Nachkauf mit jeweils relativ kleinen Einheiten. In der Crash-Phase bekommt man dann viel mehr Anteile für den gleichen Spar-Betrag. In dem Fall reicht dann sogar eine noch kürzere Zeit, um wieder im profitablen Bereich zu sein.
  6. Nicht vergleichbar. Im Casino ist die Kohle weg, wenn du Pech hast. An der Börse hast du immer noch die gleichen Anteile an der Gesellschaft (Sachwert), nur temporär unter Wert gehandelt. An freien-Fall-Tagen kann man nachkaufen und ist dann bis zu doppelt so schnell wieder in der Gewinnzone. Im Casino (LC) ist der Nachkauf nicht selten das Nachladen am Geldautomaten während der extremen Pechsträhne und dann wird der gleiche oder doppelte Verlust mit Ansage ebenfalls in die Tonne gekloppt. Schau dir z.B. die Shell-Aktie an. Siehe Shell Aktie bei finanzen.net. Beim Chart auf "Max" einstellen. Das war in den letzten 20 Jahren Tendenz-Spiel mit vergleichbaren Zyklen. Im Bereich 15 bis 17 einsteigen und nach Verdoppelung wieder raus. Nebenbei gab es jeweils 8 bis 10% Dividendenrendite für die Zeit bis zum Ausstieg. In der jetzigen Börsenphase ergibt sich die Chance, sich an völlig zu unrecht verprügelten AG's mit bis zu 20% Dividenden-Rendite (bei Einstieg zum extrem niedrigen Börsenkurs) pro Jahr zu beteiligen. Solche Einstiegs-Chancen gibt es nur zwei bis drei Mal im Jahrhundert. Dagegen steht das Risiko, dass es sich um einen Jahrhundert-Crash wie 1929 mit ähnlichen Folgen handeln könnte. Falls das der Fall sein sollte, werden wir ganz andere Probleme bekommen. Die Fehlspekulation wäre ziemlich bedeutungslos, weil sich sowieso alles ändern wird.
  7. Die genaue Drittelung der Spieleinheiten war meistens nicht möglich. Daraus ergab sich die Idee von anderen Garcia-Spielern bezüglich der Abschöpfung vom Restbetrag (écumer le reste). Dieser Teil des Guthabens wird jeweils endgültig aus dem Spiel genommen. Mit jeder weiter erreichten Progressionsstufe bzw. höher-Kapitalisierung ergeben sich auch höhere Restbeträge, die sich aus dem übrig gebliebenen Betrag nach der Dreiteilung ergeben. Dadurch kapitalisiert sich jeweils auch der Restbetrag, so dass sich das Verlustrisiko immer weiter verringert bzw. übersteigt die kapitalisierte Abschöpfung aller bisherigen Restbeträge das bisher eingesetzte Eigenkapital, so dass kein Verlustergebnis mehr möglich ist. Auch dann nicht, wenn die Progression des ursprünglichen Garcia-Spiels in den höheren Stufen scheitern sollte. Du meinst Argentinien. Erzähl uns mehr davon.
  8. Du nennst es "nur von seiner Glücks-Periode", aber es war der beste Gewinnlauf (bzw. das erfolgreichste Spiel eines klassischen Roulette-Systemspielers), den es jemals gegeben hatte. Kein anderer System-Spieler hatte vorher oder danach ähnliche Gewinne beim Roulette anhäufen können. Zwei Spielbanken wurden durch Thomas Garcia beinahe ruiniert (Bad Homburg und Monte Carlo). Das halte ich für viel bedeutsamer, als dass Garcia später nicht in der Lage war, den Ausstieg zu schaffen und seinen Gewinn (bzw. einen Teil davon) anders anzulegen. Das spätere Scheitern von Thomas Garcia ist meiner Meinung nach nicht der Beweis dafür, dass seine Strategie schlecht ist. Wir sollten nicht immer nur nach dem System für den unendlichen langen Dauergewinn suchen. Das wird erst relevant, wenn die Menschen unsterblich werden. So lange die Lebenszeit begrenzt ist bzw. die Spielerlaufbahn noch viel kürzer, reichen Strategien, mit denen sich die immer mal wieder auftretende Gewinnsträhne so optimal wie nur möglich ausnutzen lässt und umgekehrt sollte über Strategien nachgedacht werden, mit denen sich der Schaden während der Pechsträhne am besten begrenzen lässt. Davon angesehen sollte es ein Limit für den endgültigen Ausstieg aus dem Glücksspiel geben. Ab einem gewissen Gewinnbetrag kannst du das nicht mehr steigern. Dann sollte die Sache beendet werden. Jeder Jackpot-Gewinner oder Lotto-Gewinner (ab sechsstelligem Gewinnbetrag) sollte nicht mehr weiter spielen oder falls doch, dann nur noch mit kleinen Beträgen aufwärts.
  9. Chancen-Dregression bis auf Plein herunter ist eine Möglichkeit, aber die PP beziehe ich für mich selbst immer auf 1:1 Chancen (ungefähre Gleichwahrscheinlichkeit von Glück oder Pech). In diesem Sinne kann ich z.B. zwischen verschiedenen Spielen mit ungefähr 1:1 Auszahlungen wechseln (z.B. von Roulette zu Sic Bo oder Blackjack oder Baccarat usw.) und der persönliche Glück/Pech-Verlauf wird sich 'normgerecht' fortsetzen, statt dass später aus ganz anderen Bruchstücken (z.B. 12/37, 6/37, 3/37 bis 1/37 Wahrscheinlichkeiten) irgendwie passende und mit 1:1 Wahrscheinlichkeit vergleichbare Verhältnisse zusammen gerechnet werden müssen. Gute Inuitivspieler machen wahrscheinlich genau das. Sie wechseln zwischen verschiedenen Strategien, passend zur kurzfristig laufenden Tendenz. Das halte ich für besser, als typisch deutsch bis zum Untergang zu marschieren. Passend dazu haben ja viele klassische Roulette-Systeme auch die Bezeichnung "Marsch" für die starr festgelegte Satzvorgabe. Einzelne Negativ-Tage lassen sich nicht so einfach umgehen. Wenn du in eine richtig heftige Pechsträhne geraten bist (Persönliche Permanenz) läuft dein Spiel völlig neben der Spur. Du kannst hinterher die Permanenzen checken (inclusive Saal-Tendenz). Eine Minute vorher oder später begonnen hättest du die Bank sprengen können. Du warst aber zur falschen Zeit am falschen Ort (bzw. Tisch) und das setzt sich wie eine Kettenreaktion fort. Diesem PP-Effekt kannst du an manchen Tagen nicht ausweichen. Egal, welches System du spielst.
  10. Diesen ganz speziellen Ego-Konflikt zwischen euch beiden solltet ihr an den Stammtischen ausfechten. Dafür wurde ja die Untere Schublade als Ventil zum Dampf ablassen eingerichtet. Einige Gesetzmäßigkeiten des Zufalls lassen sich nicht verleugnen. Diese werden nicht mal von Mathematikern bestritten. Die Zufalls-Gesetze lassen sich aber leider nicht auf eine ganz einfache Gewinnformel verdichten, mit der wir alle nur noch mühelosen Gewinn (ohne oder fast ohne Risiko) zusammen scheffeln könnten. Sachse hat sich nie für Systeme und Progressionen interessiert*. Er argumentiert nur logisch, dass wir rein zufällig nichts geschenkt bekommen werden (sonst wäre das Glücksspiel ansich absurd). Er selbst hatte den Zufall auf seine Weise ausgeschaltet und es hat einige Jahre lang funktioniert. Und er hat damit mehrere Millionen gewonnen, egal ob in D-Mark oder Euro gerechnet. Wir sollten das anerkennen, statt immer nur die Verzwergung von höher stehenden Denkmälern zu betreiben, um uns alle auf gleiche Zwergenhöhe zu bringen. *) Deshalb sollte er sich allerdings aus einigen Diskussionen bezüglich Systemstrategien und Progressionen heraus halten
  11. Der Vorlauf sollte nicht zu kurz sein, meiner Meinung nach. Deshalb würde ich das Spiel länger beobachten und erst später effektiv setzen. Die Bespielung von kleinsten chaotischen Mustern halte ich für ähnlich problematisch (vor allem, weil wir den Auszahlungsnachteil haben) wie Day Trade Strategien an der Börse. Aber dieser Nicolas Zografos hatte wohl sehr gute Gewinnläufe mit seiner Strategie, so dass das System mal durchgetestet werden sollte. Ich glaube selbst nicht daran, dass Systeme mit vorab festgelegten Regeln für immer und ewig funktionieren, aber es gibt Unterschiede bezüglich der Länge der möglichen Gewinn-Strecken und der Volatilität. Fibonacci, d'Alembert und Wells sind gute Progressionen, aber jede für sich funktioniert nur innerhalb begrenzter Permanenz-Phasen. Quit or Double (Martingale) hat meiner Meinung nach ein zu schlechtes Gewichtungs-Verhältnis. Der Satz in der 7.Stufe (64 Stücke) hat nicht 64x mehr Wert als der Satz in der ersten Progressionsstufe. Außerdem wird das Maximum oder das obere Kapital-Limit zu schnell erreicht. Du kannst es ja auch mit anderen Progressionen probieren, z.B. Labouchère oder Whittacker. Jede Progression hat in bestimmten Tendenz-Phasen ihre besondere Stärke. Für den Erfolg auf längere Sicht müsste intuitiv zwischen verschiedenen Progressionen gewechselt werden.
  12. Sois le bienvenu gerard , die 3er Figur ist meiner Meinung nach zu kurz, um nur aus diesem kurzen Muster Rückschlüsse zu ziehen. Die 3er Figur steht auch im Widerspruch zu deinem Beispiel mit der 6er Figur als Vorlauf (Zeile 19 bis 21). Im mittleren Teil könnte zwar die 3er Figur RRS stehen, aber die 6er Figur könnte dann so aussehen: SS RR SS. Schwarz dominiert in dem Fall und hat mehr Gewichtung als die Rot-Dominanz innerhalb der 3er Figur. Das 2er-Serien-Muster sollten wir mal außen vor lassen (bei dem Rot wieder zu erwarten wäre). Ich denke, dass der Zufall ein Gedächtnis hat. Das ist auch am 2/3 Gesetz erkennbar und an weiteren Gesetzen des Zufalls. Die 3er Figur ist zu kurz für Spekulationen bezüglich der temporären Tendenz des Zufalls. Die 3er Figur kann eine kleine Gegenbewegung innerhalb einer ganz anderen Tendenz sein, ohne dass diese Tendenz dadurch zerstört wird. Wir brauchen meiner Meinung nach viel längere Permanenzen als Vorlauf, um die Tendenz einigermaßen erahnen zu können.
  13. Sehr gutes Argument! Eigentlich das beste Argument, um die PP-Theorie für widerlegt zu erklären. Ganz trocken mathematisch gesehen ist es auch die richtige Erkenntnis: Die Summe aller Minimum-Einsätze wird ganz am Ende mit 1,35% bis 2,70% (je nach gesetzter Chance) vom Umsatz abschließen. Die Progressionsstufe 2 wird für sich gesehen so abschließen usw. Dagegen kann ich nur argumentieren, dass es nach mehr als 20 Jahren Praxis-Erfahrung (offline 25 Jahre, Live-Roulette etwa 20 Jahre) andere Praxis-Erfahrungen gibt, die über den rein theoretischen mathematischen Bereich hinaus gehen. Dazu gehören (praktische) Spielsitzungen, die bis zum Erbrechen (und weiter darüber hinaus) im Minimum-Bereich gespielt wurden und später mit anderen Einsätzen. Du kannst durchaus negative Abweichung (bis 3Sigma oder höhere Negativ-Ecarts) mit Minimum-Einsätzen sammeln. Das erfordert extreme mentale Belastbarkeit. Ab einem bestimmten Punkt der negativen Abweichung ist es auch mathematisch gesehen nicht mehr logisch, den zu erwartenden Ausgleich in Richtung Zufalls-Mittelwert zu leugnen. Wenn man an diesem Grenzwert des Zufalls mit höherem Einsatz als zuvor auf die Rückkehr* (oder wenigstens teilweise Rückkehr) in Richtung Normalverteilung spekuliert, ist ein Gewinnüberschuss nahezu vorprogrammiert. Wenn der Bogen völlig überspannt ist, unterscheidet er in diesem Sinne nicht mehr nach der Sehnenstärke (je DIN-Norm für sich - sinnbildlich für unterschiedliche Pogressionsstufen), sondern der Gegendruck entlädt sich explosiv in die Gegenrichtung. Der Gegendruck hält dann nicht zwischendurch inne, weil gerade dann jede Einsatzhöhe (z.B. 3.Stufe) für sich gesehen gerade dann exakt abgearbeitet wurde. Die Spannung wird sich weiter entladen und relativ positiv ausgleichen bzw. gewinnbringend überkompensieren, auch über mehrere Progressionsstufen hinweg, selbst wenn wir vorher nicht progressiert** haben. Genau das ist meiner Meinung nach ein Ansatzpunkt, um den Zufall austricksen zu können. *) Nicht zu verwechseln mit der Grilleau-Strategie "Ein Stück pro Angriff", bei der nur ein einziger Satz den Verlustausgleich oder den Gewinn generieren soll. Es geht um eine Tendenz-Phase mit mehr Plus- als Minus-Ergebnissen oder zumindest eine Spielphase mit nur kurzen Minusserien (progressiv einfach zu beherrschen), die etwas berechenbarer als normalerweise zu bespielen ist, weil sie aus einer extremen Minus-Spannung heraus kommend nur noch so verlaufen kann. In allen anderen Fällen würde sie die Minus-Spannung weiter vergrößern und sich dadurch von den Grenzen des normalen Zufalls (in Richtung Manipulation) entfernen. **) Jeder zuvor vermiedene Progressionsverlust (z.B. durch folgende Progression: -1€ -2€ -4€ -8€ -16€ -32€ -64€ -128€ - 256€ -512€ -1024€ oder durch etwas flacher gestaltete Abstreichprogressionen) hat bei der Gegentendenz vom Grenzwert des Zufalls, zurück in Richtung Normalverteilung den Vorteil, dass mit etwas höherem Einsatz als zuvor ziemlich schnell reale Gewinnüberschüsse erzielt werden und nicht nur Verlust-Tilgungen, mit dem Rest-Risiko, dass die zuvor aufgelaufenen Verluste wegen zu geringem Gewinn-Rücklauf nicht vollständig ausgeglichen werden.
  14. Wer genau wird von wem zum Lesen gezwungen?
×
×
  • Neu erstellen...