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Nachtfalke

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Alle erstellten Inhalte von Nachtfalke

  1. Richtig, es gibt Tausende von Ansätzen Permanenzen synthetisch zu erstellen. Genau das wollte ich damit sagen. Diese schier unendliche Zahl von Bewegungen zwischen zwei Erscheinungsmöglichkeiten im 1:1-Verhältnis zieht in diesem Sinn logischerweise eine entsprechend hohe Vervielfältigungsrate der Signale zu Einsätzen mit sich. Die Passage erschien mir dementsprechend unklar.
  2. ...womit Du natürlich völlig richtig liegst. Mit den synthetischen Permanenzen braucht niemand zu warten.Hierzu zitiere ich Kurt von Haller: Der Vorteil beim Spiel auf gleichzeitig 3 Chancen besteht schon darin, dass sich die Länge der Sitzung auf ein Drittel reduzieren lässt. Der Vorteil beim Spiel auf die synthetischen Permanenzen besteht darin, dass sich die Länge der Sitzung nunmehr auf einen Bruchteil dieses Drittels reduzieren lässt. Dies ist unabhängig davon, ob man Einfache Chancen, Dutzende, Kolonnen, Transversalen oder sonstwas spielt. Und es ist unabhängig davon, welcher Signale, Märsche und/oder Progressionen man sich bedient. NACHTFALKEüberBERLIN
  3. @ PsiPlayer @ Casiyes Die von Dir, PsiPlayer, angesprochene Vertiefung besteht in der Tatsache, dass man unter Berufung auf Kurt von Haller lapidar in den Raum stellt, die drei Chancen gleichzeitig zu bespielen. Sie besteht in dieser Tatsache ... und in eurer Diskussion endet sie auch darin.Ihr habt außer Acht gelassen, welchen Ursprung die von Haller dargelegte gleichzeitige Bespielung aller Einfachen Tableau-Chancen hat. Damit rastert man nämlich den Kessellauf in drei einem annähernden 1:1-Verhältnis entsprechenden Permanenzen auf, die hinsichtlich ihrer Kriterien gleich sind. Sie sind gleich, weil sie demselben stochastischen Konsens unterliegen; trotzdem sind es drei völlig verschiedene Permanenzen! Es sind nur deshalb drei Permanenzen, weil das Tableau des Roulettes eben nur diese drei Einfachen Chancen ausweist - so wäre es ja durchaus möglich, nicht nur den Hintergrund der Fächer in eine rot-schwarze Unterteilung zu gliedern, sondern den weiß gedruckten Ziffern in der einen und in der anderen Hälfte des Kessels blau-lila zu vergeben. In zwei solche, gekennzeichneten Kesselhälften eingegliedert, auf dem Spieltableau des Tischs völlig verteilt, hätte das Spiel nun ein viertes Einfaches Chancenpaar. Das Chancenpaar blau/violett mit entspechenden Feldern für die Einsätze auf dem Tisch. Die Einteilung in drei Einfache Chancenpaare ist letztlich einzig und allein die Vorgabe durch die Erfinder des Spiels. Niemand sagt aber, dass man sich an sie halten muss. Schon John Fowler, ein Ligaspieler experimentierte in der Nachkriegszeit erfolgreich damit, indem er weitere Einfache Chancen willkürlich hinzufügte. Fazit ist, dass sich die Setzweise allein technisch als beschwerlich herausstellen würde, weil die Kennzeichen eben nicht existieren. Aber wir, die Spieler, können ja diese Farben auf einem Buchungsblatt vergeben. Zum Beispiel den Ziffern des Zahlensektors von 5 bis 26 blau und von 10 bis 32 violett. Und schon haben wir 4 Einfache Chancen. Erweitern wir unseren Spielraum: von 9 bis 17 (unter Ausschluss der Zero natürlich) orange und von 31 bis 34 grau. Nunmehr schon haben wir 5 Einfache Chancen. Setzt sich das Spiel an einem Tisch fort, umfassen die stochastischen Prozesse „unseres“ Tableaus 5 Permanenzfortschreibungen: 25 Rot Impair Passe Violett Orange 6 Schwarz Pair Manque Violett Grau 19 Rot Impair Passe Violett Orange 28 Schwarz Pair Passe Blau Orange 13 Schwarz Impair Manque Violett Grau 30 Rot Pair Passe Violett Grau 14 Rot Pair Manque Blau Grau 10 Schwarz Pair Manque Violett Grau 20 Schwarz Pair Passe Blau Grau 17 Schwarz Impair Manque Violett Orange 21 Rot Impair Passe Violett Orange 11 Schwarz Impair Manque Violett Grau 22 Schwarz Pair Passe Blau Orange 1 Rot Impair Manque Blau Grau 4 Schwarz Pair Manque Violett Orange 24 Schwarz Pair Passe Blau Grau 16 Rot Pair Manque Blau Grau 11 Schwarz Impair Manque Violett Grau 19 Rot Impair Passe Violett Orange 30 Rot Pair Passe Violett Grau 14 Rot Pair Manque Blau Grau 8 Schwarz Pair Manque Violett Grau 33 Schwarz Impair Passe Blau Grau 25 Rot Impair Passe Violett Orange 20 Schwarz Pair Passe Blau Grau 10 Schwarz Pair Manque Violett Grau 13 Schwarz Impair Manque Violett Grau 6 Schwarz Pair Manque Violett Grau usw. Jede Setzweise auf Einfachen Chancen, von der man meint, mit ihr einen Überschuss erwirtschaften zu können, ist durch die Tischvorgabe bei gleichzeitigem Bespielen eines Kessellaufs logischerweise dreifach. In unserem Beispiel logischerweise fünffach. Hinsichtlich Deiner Anmerkung, PsiPlayer, kann ich das nicht so ganz nachvollziehen, wo da bitte eine Frage noch offen bleibt Die (nur zur Verdeutlichung) eingeworfene Frage hinsichtlich der Ursache für Hallers Lexikon-Artikel stellt er, Haller, ja selbst am Beitragsanfang! Und er beantwortet sie auch selbst, wobei er zu dem Schluss der écartemäßig verteilten Kapitalumsätze auf allen Parallelchancen auf der Grundlage der Betrachtungen von Helmut Schubert kommt. Ich schätze nicht, dass jemand ernsthaft die von Schubert aufgeführten mathematisch anerkannten und von Haller überprüften Formeln anzuzweifeln gedenkt; ich jedenfalls werde da keine Frage stellen Mein Denkanstoß für eure Diskussion -und mehr sollte es ja nicht sein- war lediglich, dass auf den Erkenntnissen Schuberts, die ja in eurer Diskussion und nicht von mir(!) angeschnittene gleichzeitige Spielweise auf mehreren Einfachen Chancen sich unendlich vervielfältigen lässt.Da die Einräumung zusätzlicher Einfachen Chancen auf dem o.a. Modell mit dem Satz auf die entspechenden Kesselhälften, nämlich jedesmal vier Pleins mit jeweils vier Nachbarn zum einen umständlich und zum anderen durch die Troncbelastung betriebswirtschaftlich ungünstig ist, bieten sich die Splittings der Kesselläufe auf synthetisch erstellter Basis geradezu an! Denn auch sie unterliegen exakt den von Schubert aufgestellten und von Haller analysierten mathematischen Berechnungen, die als unstrittig gelten dürften. Grund hierfür ist, dass jede aus dem Kessellauf gezogene Synthetische Permanenz den exakten Grundlagen eines 1:1-Verhältnisses entspricht, sodass Wartezeiten nicht anstehen. Es lassen sich unendlich viele synthetische Stränge aus einem Kessellauf ziehen, die dann wiederum als Einfache Chancen gleichzeitig bespielt werden können. Wie gesagt, das sollte meinerseits nur ein Denkanstoß für eure weitere Diskussion sein... ... ... NACHTFALKEüberBERLIN
  4. aus einem Mitgliedsbeitrag vom 5. März 2007 im Thema ☞ Einfach kompliziert, Strategie 07 auf Einfache Chancenpaare" Dies ist hier kein rhetorisches Beckmesserei - Tobeforum. Wer hellwach ist, liest zwischen den Zeilen... ...und versteht. Casiyes -Forumsmitglied- ( seit seit 21. Mai 2002 ) Mitgliedsnummer 395
  5. "...Na und?Da setzt man sich einfach zu den Sitzgelegenheiten abseits der Spieltische und wartet. Unser aller Problem ist das Abwarten. Aber das Nicht-Spielen zu spielen ist auch spielen..." ← Ein sehr weiser Satz: Im Nichtsetzen liegt die Basis des Gewinns.Nur stelle ich mir die Frage, PsiPlayer, auf was Du wartest. Wenn ein Tisch im Splitting unendlich viele Permanenzen erzeugt, dann zeigen sich auch zahllos viele Kriterien für das seitens des Spielers erwartete Signal. Tendenzen laufen quasi unsichtbar ab, wenn sie nicht entsprechend aufgezeichnet werden. Insbesondere versteckte Extremläufe! NACHTFALKEüberBERLIN
  6. Die komplexeste Setzweise ist die auf den Strängen der synthetisch angelegten Splits einer Permanenz. Insoweit ist die in Kurt von Hallers Roulett-Lexikon auf Seite 105 bis 107 beschriebene Bespielung dreier Einfacher Chancen nur ein Vehikel als sehr kleiner Teilbereich des synthetischen Splittings. Denn die Aufteilung der Zahlen im Roulettekessel in rote und schwarze, in gerade und ungerade und in hohe und tiefe Zahlen ist ja nichts anderes, als ein Mini-Raster für den Permanenzverlauf der Folgen aller im Kessel gefallenen Zahlen.In Wirklichkeit erzeugt der Kessellauf jedoch unendlich viele solcher Folgen. Hierin liegt die Stärke einer anspruchvollen Buchungsform. ...besser: die Kugel sucht ein Loch ...das findest Du, Casiyes, ansatzweise unter Die Buchhaltung Synthetischer Permanenzen — Formularsatzfertigung und Arbeitsmaterial sowie unter Die Schreibtechnik versatzgebuchter Stränge — Rotationserscheinungsbuchungen auf verschiedenen Chancen.Die Beitragserie steht erst am Anfang der Inhalte und sollte bereits längst fortgesetzt werden; indes hat sich dies durch meine interne Arbeit im Forum leider verzögert. NACHTFALKEüberBERLIN
  7. Grundsätzlich dichtet man der Kugel im Kessel ein Gedächtnis an, dass man an anderer Stelle per Absurdum führt, indem man diesen Umstand logischerweise verneint, indem extreme Läufe, die die Ausgleichstheorie nicht zu bestätigen scheinen, ein Beweis für die Umöglichkeit der Aufrechterhaltung einer solchen Behauptung sich geradezu täglich in den Permanenzen zeigen. Und die, die es noch besser wissen wollen, kommen dann, wenn ein solcher Extremlauf alle Ausgleichsthesen argumentativ aus den Angeln hebt, mit dem vielzitierten Satz, dass "...Ausnahmen die Regeln bestätigen...". Fakt ist, dass die seriellen Bildungen, die auf der nicht erwarteten Seite unmissverständlich den Ausgleich zu widerlegen scheinen, in Wirklichkeit auf lange Strecken gesehen, ähnlichen Serienbildungen auf der Gegenseite ja zweifellos gegenüberstehen. Und völlig unstrittig dürfte die Tatsache sein, dass selbst bei mehreren Serienbildungen auf einer Seite(zumal diese ja über lange Strecken durch geringfügige, aber kontinuierliche Überhänge auf der Gegenseite ausgeglichen werden können), irgendwann einmal in ähnlichen Ausschlägen des Ecarts auf der anderen Chancenseite ihr Pendant finden. Nur hat das nichts mit einem Gedächtnis der Kugel zu tun. Es handelt sich im Wesentlichen doch lediglich um die immer wieder gleiche Ausgangsbedingung der Kugel beim Abwurf. Einzig und allein die Stochastik als grundsätzlich fortwährende physikalisch-mathematische Vorbedingung für einen Erwartungswert, nämlich den des kommenden Zielfachs (stochos = Ziel) dieser einen, abgeworfenen Kugel, garantiert(!) ein fortwährendes 1:1-Ergebnis (wäre da nicht dieses für Einfache-Chancen-Spieler leidige) grün colorierte Fach ). Und in einem stochastischen Verhältnis 1:1 ist es nun mal eine Frage der Zeit, bis sich etwas ausgleicht. Und wie Du, Casiyes. schon ganz richtig ausgeführt hast, ist es schwerpunktmäßig eine Frage des wann und des wieviel gesetzt wird, als eine Frage des wo. Hier liegt die Chance sowohl des Spielers auf der Serie, als auch die des Spielers auf den Ausgleich. Denn wenn die Stochastik linearmathematisch keine Abweichungen vom 1:1-Verhältnis aufzeigt, dann kann es logischerweise wenig Bedeutung haben, ob der Spieler auf der einen oder auf der anderen Seite der entsprechend gewählten Einfachen Chance spielt. Letztlich -Du erwähnst Kurt v. Haller hinsichtlich der gleichzeitigen Bespielung von drei Einfachen Chancen- erstellt der nach einem „Signal“ suchende Spieler eine Synthetische Permanenz, nämlich dreier oder gesplittet mehrerer Chancen anhand eines Kessellaufs und er wählt die ihm passend erscheinende Gelegenheit, seinen Einsatz zu stellen. Dabei ist es tatsächlich gleichgültig wo (das heißt: auf welcher Seite der entsprechenden Chance) er setzen will, wenn er den entsprechenden Zeitpunkt richtig wählt. Auch wenn es schwerfällt, dem Spieler auf der einen Chance klar zu machen, dass der Spieler auf der anderen Chancenseite die gleichen Risiken eingeht, nämlich auf einer Seite des 1:1-Verhältnisses zu stehen, bleibt ihm letztlich wahrscheinlichkeitsmathematisch nicht anderes übrig, als dies zu bestätigen. Die Betrachtungsweise, aus einem toten Gegenstand, wie dem einer Roulettekugel, eine „Gedächtnismaschine“ zu machen, ist reine Ironie. Indem sie, die Kugel, letztlich keine andere Wahl hat, als die des allein anzahlmäßig immergleichen Angebots immergleich angeordneter und immergleich großer Fächer (als stochastische Eckdaten), ist sie Bestandteil eines physikalischen Prozesses, in dessen Ablauf es nicht die Wahl der Chance sein kann, sondern die Wahl des Zeitpunkts und der Wertstellungshöhe, wenn der Vorsprung des leidigen, grünen Fachs, das da stört , aufgeholt(!) werden will; von Gewinnen wollen wir dabei gar nicht reden... ... ... ...die werden anders erzielt! NACHTFALKEüberBERLIN
  8. ← Nachtfalke.
  9. aus einem Mitgliedsbeitrag vom 8. Februar 2007 im Thema ☞ Persönliche Permanenz? So'n Unfug!" also, ich stelle mir ein Forum, in dem alle dieselbe Meinung haben, irgendwie recht langweilig vor. DasWiesel -Forumsmitglied- ( seit 2. Februar 2007 ) Mitgliedsnummer 8185
  10. @ chipleader Also, die Frage ist inhaltlich ganz falsch zu mir 'rübergekommen.Du wirst es kaum glauben - es gibt nämlich noch eine Möglichkeit der Antwort: während meiner Zeit als Berufsspieler. Ja das geht!!! Weil ich nämlich für die Zwischenahner anders tätig war, als Du vielleicht angenommen hast. Ich habe für sie Werbung gemacht. Damals schuf ich das PINboard, den größten norddeutschen Veranstaltungskalender. Und die Spielbank war einer der führenden Werbeplatzierenden. In Hochglanz und einen halben Quadratmeter groß hing er wie eine chinesische Wandzeitung Monat für Monat im Casino! und im Lauf der Zeit mit Vergrößerung des Vertriebsgebiets im ganzen Nordwesten (auf den Inseln, an der Küste, in den Metropolen). Die friesischen Forumsteilnehmer unter uns werden sich sicher noch daran erinnern, obwohl's schon 15 Jahre her ist. (diese Jahre in Düsseldorf, in Emden und in Bremen sind auch die Unterbrechungsjahre gewesen ... mit Hinweis auf meinen Vorartikel) Nachtfalke.
  11. @ chipleader Hi Chipleader,in der Zwischenzeit (es sind seit Deiner ersten Frage ja nun schon Monate vergangen) hast Du mir eine Menge Fragen gestellt. Sorry, dass ich sie erst jetzt beantworte; aber das Forum wird immer größer und ich bin im November lebensbedrohend erkrankt und brauchte erst eine gewisse Zeit, mich zu regenerieren. Um es vorwegzunehmen: meine Erkrankung rührt von meiner Tätigkeit her, nämlich beruflich gespielt zu haben, und maßgeblich von dem damit verbundenen Lebenswandel. Dies nur als Warnung an so viele hier im Forum, die es für beneidenswert halten, beruflich zu spielen! Nun ist das Roulette-Forum zwischenzeitlich das größte im deutschsprachigen Raum geworden, sodass in der Fülle der Themen und in der Masse der täglichen Beiträge die Orientierung als Redakteur schon mal verloren gehen kann, was man denn nun als Wichtigstes zuerst beantwortet, wo denn täglich immer wieder neue Beiträge in den Foren die Vielfalt explodieren lassen. Nun zu Deiner Frage, was ich gespielt habe. Ich habe ausschließlich Roulette gespielt. Wohlgemerkt: ausschliesslich! (Kurzfristige Teilnahmen am Black Jack dienten in Potsdam lediglich dem Zeitvertreib oder beruhten auf dortige casinointerne Aktionen und damit verbundene Hausregeln) Ich lehne jegliche Form von Glücksspiel ab. Zwar ist Roulette ein Spiel, bei dem das Glück entscheidet. Das Glück ist andererseits ein eingrenzbarer Prozess. Nicht zuletzt definiert er sich durch die mathematisch berechenbaren Grenzwerte. Innerhalb dieser Grenzwerte spielt sich der Zufall ab. Letztlich ist der Zufall nichts anderes als eine spontane, nicht vorhersehbare, aber stochastischen Gesetzen unterliegende Folge von einzelnen Ereignissen, die im Zusammenhang gesehen werden müssen. Diese Ereignisse spielen sich mit an hundertprozentige Sicherheit reichender Wahrscheinlichkeit im Rahmen vorgenannter Grenzen ab. Indem man sich in diesem Grenzbereich bewegt und ein gewisses Maß an Eigendisziplin aufweist, kann man eigentlich bei dieser Tätigkeit nicht mehr verlieren. Ein reines Glücksspiel hingegen ist beispielsweise Lotto. Es unterliegt nicht den stochastischen Gesetzen und ist auf Grund eines völlig anderen Auslosungsverfahrens und auf Grund einer weit ungünstigeren Treffererwartung nicht beherrschbar. Ich rede hinsichtlich des Beispiels Lotto nicht von der viel schlechteren Auszahlungsquote, die den Teilnehmenden nur eine unzureichende, wirkliche Chance bietet (das wissen wir alle, dass die Masse der Lottotipper verliert und nur ein paar wenige Spieler gewinnen), sondern ich rede von der Beherrschbarkeit des Spiels. Im Gegensatz zur Teilnahme am reinen Glücksspiel, ist derjenige, der im Roulette verliert, nicht der Verlierer, weil das Spiel nicht beherrschbar ist, sondern weil ihm eine Reihe von Qualifikationen fehlen, um das Spiel zu beherrschen! Manche Ansätze im Forum sind interessant. Leider sind die im Roulette-Forum angebrachten Ansätze, von denen die Forumsteilnehmer meinen, dass sie ihnen eines Tages den Gewinn bescheren werden, nur ein Teil dessen, was sie an Qualifikationen benötigen, um zunächst mal wenigstens nicht mehr zu verlieren!!! Da fehlen die Grundlagen. Und manchmal ist's schade um die Zeit, die sie aufwenden. Deshalb beteilige ich mich an so wenigen Diskussionen Interessant hingegen als Kommentar zu meinem Beitrag finde ich die heutige Darstellung des Vorstands Stefan Schüttler von Black Beat Berlin ... beim Poker kann unter gewissen Aspekten eine (wenn auch anders geartete) Beherrschbarkeit zum Gewinn führen. Ich selbst -wie gesagt- habe nur Roulette gespielt ... und an die wenigen Male, die ich in Spielgeräte in jedwelchen Gaststätten oder Vereinshäusern aus gesellschaftlichem Anlass früher einen "Heiamann" hineinzustecken gezwungen war, kann ich mich im einzelnen(!) noch erinnern. (Lotto habe ich zweimal mit meiner Oma gespielt ) Ich bin kein Glücksspieler. Ich sah meine viele Jahre währende Zeit in den Casinos als knallharte Spekulation an - weit beherrschbarer als die "Glücksritter", die an den Börsen in Wertpapiere investieren. Und etwa ein Jahrzehnt lang blieb ich Sieger. Zum zweiten Teil Deiner Frage: Ich habe weltweit gespielt. Zweimal ein Jahrzehnt (aus privaten und beruflichen Gründen unterbrochen). Ich war fast nur unterwegs. Bis jetzt, zu meiner Erkrankung, habe ich keinen Wohnsitz gehabt. Ich reiste von Casino zu Casino - lebte meistenfalls in Hotels oder an Geschäftssitzen, die ich durch das Spiel finanzierte. Beispielsweise ermöglichte ich mir mein Studium durch die nächtlichen Spekulationen. Meine "Lern- und Studienzeit" an den Tischen war zuerst Bad Neuenahr, dann ein halbes Jahr an der Côte d'Azur, wo ich einen Profispieler als Lehrer hatte. In Bremen spielte ich dann trocken (ich schrieb eineinhalb Jahre an der Bar der Spielbank in der Böttchergasse - viele dortige Spieler und Angestellten der Westspiel werden sich noch daran erinnern ) und ich setzte dort ein Jahr lang keinen einzigen Jeton! In der Hamburger Dependance praktizierte ich die Cross-Setzweise - erstmalig computerunterstützt (ebenfall mehr studienmäßig), die ich im alten Hannover Casino am Maschsee (wo heute ein Messehotel im Zuge der damaligen EXPO installiert wurde) dann erfolgreich praktizierte ... es folgten die Spielbanken in ganz Deutschland und in den Niederlanden, wo ich die Jeff Rosenstein-Tabloise spielte. Meine "Karriere" begann in den Casinos Südfrankreichs, wo ich das erste mal eine halbe Million holte - das habe ich zweimal wiederholen können (einmal mit der Cross-Spielweise und einmal auf Synthetischen Permanenzen im favoritisierten Breitbandsatz) Ich spielte in ganz Europa. In Südamerika (allerdings nicht in den USA, wo ich mich ein Jahr aufhielt). Meine letzten Touren waren die osteuropäischen Spielbanken. In Berlin und in Potsdam beschäftigte ich mich (erfolglos) mit der Climber-Technik und (erfolgreich) mit dem Zeilentransporter gem. Duprès. Zurzeit mache ich gar nichts mehr. Regenerieren. Befriedigend beantwortet? Nachtfalke NACHTFALKEüberBERLIN
  12. @ efes Ohne Zweifel. Die Automatensäle finanzieren in vielen Spielbanken bereits zu einem hohen Prozentsatz das Große Spiel. Allerdings lässt sich auch eine andere Entwicklung unstrittig manifestieren: mit der Offerte des Spiels auf OnlineSites steigt das Interesse am Spiel allgemein. Durch den allgemein begünstigten Trend in der Glücksspielbranche füllen sich auch die Casinos wieder. Wenn die Besucherzahlen der Spielbanken dennoch nicht an die Frequentierung vor Jahrzehnten anknüpfen können, liegt dies an der in den vergangenen Jahren gewachsenen Anzahl von Casinos, deren Besucher meistenteils nunmehr nicht von weit her anreisen müssen, sondern ein Angebot im Großraum ihrer Wahl haben; wer da nicht so wählerisch ist und eine bestimmte Spielbank bevorzugt, kann heute -gegenüber früher- eine Location in Zuzugsnähe aussuchen. Insofern ist die spielerbegünstigte Entwicklung zum Nachteil der Betreiber, deren Konkurrenzkampf untereinander dementsprechend gewachsen ist.Alles in allem wird in diesen Breitengraden zurzeit nirgendwo mehr gezokkt, als jemals zuvor!! Nachtfalke. NACHTFALKEüberBERLIN
  13. @ profi Das ist Unsinn. Ich verweise auf meine Beitragsserie Liberalisierung der Spielbankengesetze ... es gibt keine Begrenzungen zur Zeit!!Nachtfalke
  14. @ easyflip Vielleicht nimmste am Anfang besser nur'n Halbes!? Nachtfalke.
  15. Im Rahmen dieser Diskussion verweise ich inhaltlich insbesondere auf den Teilabschnitt Funktionen des Tronc meines Artikels http://Tronc, den ich bei Wikipedia als dortiger Ressortbetreuer für Roulette verfasst habe. Die Situation, in der sich die Croupiers in Deutschland befinden, ist unbefriedigend. Es ist nicht die Frage des Könnens oder Müssens bei der Zahlung für die Angestellten, sondern eine Frage des Stils Nachtfalke. NACHTFALKEüberBERLIN
  16. @ valentin Es hat schon seinen Grund, wenn die Deutschen sagen, Reden ist silber, Schweigen ist gold... ... ... denn ein übereifriger Staatsanwalt treibt, wenn er will, jeden vor Gericht und hat schon so manchem Publizisten, wenn er ehrlich ist,... Nachtfalke.
  17. @ easyflip Na, dann auf...auf... ... ...auf dass die Tableaus zusammenbrechen! Nachtfalke.
  18. Zokken und Dancing seit dem 7. Februar in Berlin Das Konzept des Esplanade in Hamburg, wo die Dancing-Lounge im Einklang mit dem Glücksspiel zum Ansatz gebracht wird, dient den Veranstaltern einer neuen Location in Berlin als Aufhänger. „Bad Beat Berlin“ veranstaltet öffentliches Poker. Entstanden ist die im Charlottenburger Vereinsregister eingetragene Gruppierung im Herbst vergangenen Jahres und agierte im „Focacceria“ in Berlin-Pankow. Man setzte sich die Wissenschaft und die Erforschung, sowie die bessere Integration des Pokerspiels in der Gesellschaft zum hauptsächlichen Vereinsgegenstand. In der „South Beach Cocktailbar“ in Lichtenberg trainiert ein Teil der zwischenzeitlich auf eine Hundertschaft angewachsenen Mitgliederzahl wöchentlich. Die Idee hierzu hatte Stefan Schüttler, der seit dem vergangenen Jahr auch als Vorstand zeichnet. 1971 in Pforzheim geboren, widmete sich Schüttler erfolgreich dem Schachspiel, in dem er schon als Kind von 1986 bis 1990 Juniorenbezirksmeister war und eine Trainerprüfung absolvierte, ehe er seine Passion im Poker fand. Schon in seiner äußeren Erscheinung -die langlockigen, dunklen Haare nach hinten gekämmt fallen über seine legère Bekleidung und geben das verschmitzte Lächeln eines offen auftretenden Menschen frei- signalisiert Schüttler alles andere, als man es von der üblichen, aufgetragenen Coolness Beteiligter der Pokerszene erwartet. Der Mittdreißiger ist diplomierter Psychologe und Therapeut und dieser Mann -in der Spielerszene nun schon lange kein Unbekannter- scheint allein auf Grund seines Berufsbilds geradezu prädistiniert, gegen das hierzulande immer noch vorherrschende dem Poker anlastende Bad Image und gegen die damit verbundene Suchtgefährdung anzugehen; "...Lebensfreude, Spannung, Selbstbeherrschung, Konzentrationsfähigkeit, Geselligkeit, neue Leute treffen..." sind die Kriterien, die für den Psychologen mit dem Pokerspiel verbunden sind. Insbesondere die hervorgehobene Suchtprophylaxe, die psycho/sozialen Komponenten und der Umgang mit entwicklungsfördernden Frustrationen „Bad Beat“s mögen dazu geführt haben, dass in Berlin eine Genehmigung erteilt wurde, die Teilnahme am Glücksspiel in einer von jungen Leuten hochfrequentierten Funk- und House-Dancefloorlocation öffentlich anzubieten und dafür zu http://werben. In einer seiner zwischenzeitlich zahlreichen Abhandlungen über die gesellschaftlichen Aspekte des Poker schreibt Schüttler unter anderem "...Leidet man sonst zum Glück schon ganz bestimmt nicht an Selbstzweifel und Selbstunterschätzung, so kann man beim Poker mit nur ein wenig Glück es allen beweisen, wer die Welt in Wahrheit kontrolliert. Gelingt der Nachweis nicht sofort, dann ist alleine das Schicksal hier verantwortlich zu machen. Ein Bad Beat nach dem anderen, wahrlich das hält schließlich auch der genialste Spieler nicht mehr aus. Entsprechend muss sich der gewiefte Pokerspieler weder um seinen Körper noch über seine Psyche ernsthafte Gedanken machen. Keineswegs spielen solche Nebensächlichkeiten beim Pokern eine Rolle und der wirkliche Experte erhebt sich quasi von innen, selbständig wie Phönix aus der Asche und erkennt aus sich, was richtig und welche Heldentat in welcher Situation nun gleich erforderlich (..ist..). Der liebe Gott wird sich schon was dabei gedacht haben, als er so einen genialen Zeitvertreib erfunden (..hat..) und hätte er gewollt, dass Körper und Geist, Leib und Seele hier eine Rolle spielen, wozu dann hätte er dem Menschen gleich auch noch zwei so unterschiedliche Geschlechter vermacht? Bekanntlich jedoch hat Poker mit Psychologie soviel zu tun wie Frauen mit Logik und Poker steht zur Physiologie wie Männer zu Kuscheln..." Sollten solche oder ähnliche Worte gefallen sein, als Schüttler um die Genehmigung bei den Berliner Bezirksämtern ersucht hat, in einer schwerpunktmäßig von Jugendlichen frequentierten Discothek nachts regelmäßig Poker anbieten zu können, erscheint es leicht nachvollziehbar, dass die zuständigen Sachbearbeitungen in dieser Form erstmalig mit der Zulassung öffentlichen Glücksspiels, dem bei Senatsbediensteten eine gewisse Verruchtheit anlasten dürfte, konfrontiert gewesen sein müssen... ... Vergegenwärtigt man sich die Persönlichkeitsstruktur des Vaters der Idee "Bad Beat Berlin", den Psychologen, Spieltrainer und Publizisten, dann kommt man zu der logisch anmutenden Folgerung, dass es keine alltägliche Location sein kann, die Schüttler suchte, um dort seine Bühne zu installieren, mittels derer er das Pokern den Massen nahebringen will; und in einem Mann namens Oliver Warnke war der Grundstein gelegt, auf dessen Sockel aus der Idee ein regelmäßiger Szene-Event als Bereicherung des Berliner "Nightlife"s in der neuen Mitte der Stadt konstelliert werden konnte. Warnke hat bis zu seinem Engagement für ein http://Mediennetzwerk in jüngster Vergangenheit schon mehrfach durch die Vertretung spektakulärer Ideen in Sachen Projektentwicklung und Eventmanagement der Bundeshauptstadt punkten können. Nicht weit vom Potsdamer Platz entfernt befinden sich die alten Geschäftsräume der traditionsreichen, 1858 gegründeten http://„Köpenicker Bank“, die mit Fehlbeträgen in Höhe von knapp einer halben Milliarde DM im Zuge des Berliner Bankenskandals aus dem Stadtbild der Bundeshauptstadt verschwand. Immer noch beherbergen die den Weltkrieg überstandenen Räumlichkeiten hinter der epochalen Hausfassade in der Potsdamer Straße die Aktenschränke des erloschenen Geldinstituts, sowie den kantigen Barverkehrstresen mit den dicken Panzerglasscheiben, der -mittig im Raum platziert- jedem Besucher die Vergangenheit wieder vergegenwärtigt. Weit geöffnet lässt die in grellem Rotlicht angestrahlte, gewaltige Metallverbundtür, deren schwere Rundbolzen rotglänzend aus dem Stahltürblatt hervorragen, den Tresorinnenraum erkennen; in diesem befinden sich noch die ursprünglichen Bankschließfächer, getaucht in diffuses Grün, denen die neue Mieter seinen promotionträchtigen Namen entlehnt haben: „Safe Berlin“. Bei dieser Konstellation der Sachumstände ist nicht zu verhehlen, das die Betreiber des Clubs an einen alteingesessenen Underground Club der Geburtszeit der Berliner Techno-Szene anschließen wollen, an den legendären http://„Tresor“, dessen Begründer http://D.-M. Hegemann an der Bewegung der http://LoveParade mitgestaltet hat. Auch letzterer Szenetreffpunkt wurde in der 1926 erbauten unterirdischen Stahlkammer eines Wertheim-Kaufhauses in direkter Nähe zum Potsdamer Platz installiert; zudem ähneln sich die Logos der Projekte Tresor und Safe auffallend. Heute ist die Atmosphäre der Räumlichkeiten den funkigen, elektronischen, hippen Klängen und den luminösen Effekten zum Takt der synthetischen Musik unterlegen, geprägt von alkoholisierten Youngsters, die im nostalgisch-promodernen Ambiente der ehemaligen seriösen Geschäftsabwicklungen gestylter Businessleute in trendgerechtem Outfit ganz einfach nur noch abhotten wollen. Und hier sollen Pokerevents stattfinden? Vor der Realisation dieses Vorhabens schien es zunächst schwer vorstellbar zu sein; zu unüberbrückbar fallen die Komponenten der extremen Bedingungen des Umfelds ins Gewicht ... Komponenten, deren optische und akkustische Einflussnahme sich auf eine für die Durchführung des Kartenspiels Ruhe polarisierende Atmosphäre ungünstig auswirken, die sich grundsätzlich nicht mit den traditionellen Voraussetzungen vertragen, die Kartenspieler beim Pokern gewohnt sind. Immerhin verfügt die Location über zwei Dancefloors, auf denen insbesondere in der Abendzeit der zukünftigen Pokerevents bis zu eintausend Leute zu bassbetonter Soundaussteuerung zweier parallellaufenden Showprogramme von wechselnden DJs eingeheizt bekommen. Zudem gestaltet sich die Aufstellung von fünfzehn Pokertischen an einem solchen Ort als schwierig, wo die Tische in den Laufzonen eines Stroms von bis zu tausend Gästen stabilitätsmäßig standhalten müssen. Weiterhin ist die Beleuchtung zu berücksichtigen, die einerseits zu grell oder zu unruhig auf die Tische einwirkt, andererseits die Spielzonen hinsichtlich der Kenntlichkeit der Karten zu sehr im Diffusen lässt. Somit sollte improvisiertes Konstruieren gefragt sein, bis eine geeignete Konstellation gefunden wurde, die in jeglicher Hinsicht ein befriedigendes Ergebnis lieferte. Schüttler und seinen Mitstreitern, kamen die Erfahrungen zu Gute, die man seit rund einem Vierteljahr in einer anderen Lokalität in der Frankfurter Allee im Ost-Berliner Bezirk Lichtenberg machen konnte. Dort organisierte man bereits die Durchführung regelmäßiger Texas Holdem No Limit-Partien, die derzeit angesagteste Art des Pokerns, wo sich Schüttler rühmen kann, den richtigen Trend zur richtigen Zeit bedarfsgerecht angeboten zu haben. Der Zustrom neuer Mitglieder bestätigt den Bedarf. Berlins 1. PC (Pokerclub) ist ein absoluter Insidertipp für alle, die sich neu dem Spiel widmen wollen, oder die ihre Kenntnisse im Poker vergrößern wollen. Pate steht die Pokerschule Dioperdona, die von dem semiprofessionellen Cashgambler Henry St. Llamar eröffnet wurde. Hier gibt es die verschiedensten Workshops und für diejenigen, die in der ersten Liga mitzokken wollen, knallhartes Coachtraining. Neben seinem Hauptengagement, der Arbeit mit Familien aus gesellschaftlich benachteiligten Schichten, bietet Schüttler personenbezogenes pokerspezifisches Psychology- and Body-Coaching, ein Analyseprogramm mit individuell auf den einzelnen Spieler zugeschnittenen Aufbauelementen, unterstützt von Schüttlers Ehefrau als Sportphysiotherapeutin, die anhand registrierter Bewegungsabläufe, Körper- und Geisteshaltungen und deren Auswertungen in Seminaren verräterische Körpersignale des Spielers, unbewusste Körperverkrampfungen, Reflexreaktionen und sogenannte Übersprungshandlungen beherrschbar macht - also was für absolute Profis. Die Eröffnung Bad Beat an 15 Tischen am 7. Januar wurde ein voller Erfolg. Vor dem Safe standen bereits ungeduldig Wartende, weil die Feinschliffarbeiten des Spielareals noch bis kurz vor der Erstrepräsentation des Spektakels andauerten. Mitten im Nightlifetreiben der Partygangs startete das Spiel an den Tischen und schon nach einer Stunde standen die Interessenten Schlange, weil sie keinen Platz mehr ergattern konnten. Entgegen den skeptischen Einwänden vieler entpuppte sich die Veranstaltung zum Erfolgsevent dieser Nacht. Statt der ansonsten durch Musik getragenen Atmosphäre, war es an jenem Abend eine mit dem Spiel durchaus verträgliche Chill-Out-Music, die den Verlauf des Pokerns angenehm untermalte. Kerzen auf den Tischen, zwischen denen Getränkegläser, Kartenstapel und Pokerchips sich häuften, ließen eine ausgelassene Stimmung aufkommen. Als Wandflächen hatte man folierte Raumteilungen bewirkt, die durch eine Lichtprojektion ergänzt wurden. Mehr als Champagnerflaschen gab es allerdings nicht zu gewinnen, denn das gewerbliche Anbieten des Geldzokkens war hier amtlicherseits nicht genehmigt worden. Der Bad Beat Berlin e.V. hat dies auch als Bestandteil in seiner Satzung als Vereinsgegenstand. Jeder Berliner, der sich im Pokern messen oder üben will - hier hat er die Gelegenheit an jedem Mittwoch mitten in Berlin. Und wer sich persönlich aufbauen lassen will, dem steht die Pokerschule offen. Heute am 14. Februar geht's wieder los um 19°°h in der Potsdamer Straße 47 bis tief in die Nacht ... Dem Team Schüttler / Warncke wünscht das Roulette-Forum den verdienten Mega-Erfolg! Nachtfalke. NACHTFALKEüberBERLIN
  19. ... dieser Spieler spielt -wohlgemerkt- Masse égale, zeitweise mit Parolinachsatz.Nachtfalke
  20. Ich kenne einen Spieler, ◊ der das schon rund zehn Jahre durchhält ◊ der es jeden Tag praktiziert ◊ der nur davon lebt ... mit Erfolg wohlgemerkt! Zwei Stücke pro Tag! Und das ausschliesslich auf Einfachen Chancen! Nachtfalke
  21. Eröffnung
  22. David gegen Goliath Hintergrundrecherchen Die Ausfälle des Roulette-Forums am 7. Februar 2007 In der Forumsgemeinschaft werden es die wenigsten gemerkt haben, dass unser Forum kurzfristig nicht erreichbar war; nämlich diejenigen, die in der Nachtzeit über Mitternacht bis in den frühen Morgen unsere Internetadresse angewählt hatten und auf Fehlermeldungen stießen. Kriminelle Hacker haben die größten zentralen Rechner zur Steuerung des weltweiten Datenverkehrs angegriffen; ein Signal für das ganze Internet als Warnung an die Internetgemeinde. Die Angreifer arbeiten im anonymen Raum und sind zum Zeitpunkt eines Serverzusammenbruchs nicht mehr festzustellen, da die Arbeit ihres Vorhabens sich Monate -wenn nicht Jahre- im Voraus abspielt, geschützt durch IPS (InternetProtocolSplitting und InternetProtocolSpoofing). Man bedient sich eines hackereigenen Netzes falscher IP-Adressen, die ständig gewechselt werden. Sicherheitsexperten warnen die Industrie und die Politik gleichermaßen, dass schon heute die Rootings für Angriffe nicht vorstellbaren Ausmaßes gelegt sein können, die Teile des Webs der Welt für Wochen lahmlegen und Schäden in Milliardendollarhöhe verursachen könnten. In Hackerkreisen verbreiten sich ständig wechselnde Adressen der Dark Scene des Webs in kürzester Zeit, wo die neuesten Ressourcen herunterzuladen sind, die für ihren Krieg gegen die Großen der Branche erforderlich sind. Eine kleine, aber in ihrer Branche bedeutungsvolle Anti-Spam-Firma wurde elektronischen Angriffen von Spammerbanden ausgesetzt. Das Unternehmen Blue Security verschwand von den internationalen Monitoren. Dieser Fall zeigt, wie weit Hackerkreise bereits eine gewisse -noch(!) begrenzte- Macht über das Internet ausüben und mit welcher Leichtigkeit Infrastruktureinrichtungen des Webs außer Kraft gesetzt werden können. Cyberterrorismus sollte basisstrategisch bekämpft werden, da er alle schädigt. Insbesondere schädigt er die Liberalität des Netzes, da der Kampf gegen die durch organisierte Angreifer heraufbeschworene Unsicherheit im Web die Unfreiheit Unbeteiligter nach sich zieht: Immer sind Gesetze, die den Kampf gegen kriminelles Hackertum ermöglichen sollen, auch Gesetze, mittels derer die Freiheit des normalen Users eingeschränkt wird! Am Vortag der Ausfälle des Roulette-Forums: Es ist ein Kampf wie David gegen Goliath, dessen ursprünglicher Verlauf, nämlich der Sieg des Kleinen gegen den übermächtig Großen, sich auch im Kampf der Hacker gegen die übermächtigen Branchenvertreter zu bewahrheiten scheint. Indem Dunkelmänner des WorldWideWeb immer raffiniertere Tools für die Untergrundszene entwickeln lassen, nehmen die Attacken nicht nur anzahlmäßig zu, sie steigern sich auch in vielen Einzelfällen zu einer unabwehrbaren Armee sogenannter Daemons, denen die datenverkehrregelnde Hochtechnologie nunmehr nicht mehr gewachsen ist. Daemons sind skrupellos von Hackern mit millionenfach schneeballsystemartig in das Internet geworfene Anhängsel an Dateien, die beispielsweise so programmiert sein können, dass bei deren Aktivierung ein zeitlich befristeter Ruhezustand sie im Computer des ahnungslosen Users schlafen lässt. Der User bemerkt dies meist nicht, weil diese Anhängsel lediglich die eine Funktion beinhalten, zu einem bestimmten Zeitpunkt sekundengenau eine Mail an den Opferserver abzusenden, falls der PC zu diesem vom Hacker gewählten Zeitpunkt online ist. Mutierte Formen verbreiten sich mit Mails, die der betroffene Unwissende an andere absendet, weiter, sodass sich ein einzelner Daemon mit jeder Verbreitungsstufe von User zu User am Ende vermillionenfachen kann. Wird er entdeckt und in die Antivirenprogramme aufgenommen, hat er bereits hunderte von mutierten Formen hervorgebracht, die sich laufend potenzieren - alle mit dem Ziel, zu einem bestimmten Zeitpunkt aus dem Wirtscomputer an den Zielserver als "Bombe" abgesandt zu werden ... Milliarden kleiner Bomben, die das Opfer in die Knie zwingen sollen. Mutiert wird auch ein zeitlicher Versatz von Verbreitungsebene zu Verbreitungsebene, sodass der Angriff dosiert wird und sauber programmiert jede Hochtechnologie langsam, aber unausweichlich überfordert und schliesslich lahm legt. Wirklich gefährlich wurde es für die internetdienstleistende Branche erst seit Wechsel des Jahrtausends, als Profihacker das DNS-System eines Servers strategisch bombardierten. Ende des Jahres 2002 wählten sich die Hacker einige Schlüsselserver des globalen Datenverkehrs aus. Opfer war beispielsweise die UltraDNS Corporation. Die mittels zweier zwei Backbone Connections mit den Dienstleistern UUNet und Verio venetzten Server wurden mit zwischen einer und drei Millionen Angriffen pro Sekunde angepeilt; ein Angriff, dem die technischen Kapazitäten der Leitungen nicht mehr standhalten können. Der Anbieter UltraDNS verwaltet die Domain von Oracle. Zudem untersteht UltraDNS der Server DNS Domaine Name Systems die TLD Top Level Domain. Allerdings ist der Dienstleister insbesondere beliebtes Ziel der Hackergemeinde, weil er den Microsoftdienst MSN hostet. Unter ihm laufen auch StockCharts, Vehix, Amazon, Forbes, Juniper... ...ergehört somit zu den ganz Großen der Branche. DNS administriert den gesamten Namensraum im Internet; der für das Internet sozusagen lebenswichtige Dienst setzt die jeweiligen Internetadressen auf der ganzen Welt in ein weltweit ansteuerbares Protokollsystem um, durch das die globale Vernetzung erst ermöglicht wird. Das heißt, ohne DNS läuft nichts mehr. Da die Verhinderung eines Totalausfalls von sogenannten Trafficumleitungen abhängig ist, fragt sich, was die Verantwortlichen während der Angriffe unternommen haben. Hierüber lässt die Leitung von UltraDNS sich nicht aus, da Veröffentlichungen dieser Inhalte auch von ihren Gegenspielern gelesen -und somit für coordinierte Angriffsziele genutzt- werden. Im Lauf der 16 Stunden dauernden Angriffe wurden die drei US-Schlüsselserver immer langsamer, bis sie schliesslich gar nicht mehr antworten konnten. Einschränkungen bei Internet-Knotenservern, die die Adresszonen .org, .info und .uk regeln, waren die ersten Leidtragenden. Auf deutsche SiteHolder machte sich der Angriff erst zum Schluss bemerkbar, als selbst die Rootboliden, die den Kern der Adressverwaltung der DNS sichern, für zwölf Stunden unerreichbar blieben, indem sie ohne Unterbrechung mit stündlich mit bis zu 25 Milliarden Anfragen bombardiert wurden. Daniel Karrenberg ist technologischer Leiter beim RIPE NCC, das die europäischen Internetprotokolle unter sich hat. Fest steht, dass als Folge der Hackerangriffe deutsche Internetadressen nur minimal vom Hackerkrieg betroffen waren - maßgeblich waren es .de-Adressen, unter denen insbesondere trafficintensive litten. Zu diesen zählte diesmal auch unser Forum. Experten beurteilen die Lage nun nicht mehr so lässig, wie vor fünf Jahren; immerhin war es der schwerste Angriff seit 2002, der die betroffenen Betreiber hinsichtlich der Aufrechterhaltung ihrer Systeme ernsthaft herausforderte. Eine konzertierte Aktion, die in Undergroundkreisen des Webs bereits angekündigt ist, die größten 20 US-Rechenzentren zeitgleich in der präsentierten Stärke zu bombardieren, würde eine internationale Trafficumleitung nahezu verhindern; selbst bei Nutzung kanadischer Großrechner wäre die Bandbreite für den Datenverkehr derart heruntergefahren, dass das Internet theoretisch aufrecht erhalten bleibt, praktisch aber nicht mehr funktioniert. Immerhin musste John Crain, der cheftechnologische Officer der Internet Corporation for Assigned Names and Numbers und Hüter der californischen I-Root-Server heute vor einem Ausschuss eingestehen, dass der wichtigste I-Server der USA vollständig versagte, und sogar der vom US-Verteidigungsministerium beaufsichtigte g-Rootserver Totalausfall hatte. Das FBI Federal Bureau of Investigation hat die Ermittlungen aufgenommen. Indem ein Anycast Net installiert werden soll, will man den Hackern trotzen. Ein Anycast Net ist eine Klonisierung der großen Rootserver der Welt. Von der globalen Verteilung der Klone erhoffen sich die attackierten Serverbetreiber eine Fehlleitung der Milliarden Minibomben. Urs Eppenberger leitet die Schweizer Domain-Services bei Switch. Er lädt die deutschsprachigen Registries, die österreichische Nic.AT und die deutsche Denic nach Baden zum Krisengespräch ein. Quellen: NetPool Management Berlin, Deutschland; google informationsdienst, Deutschland; NeuStar Incorporation, USA; CCC Chaos Computerclub, Deutschland, ZD Net, Deutschland; Berliner Morgenpost, Deutschland; WikiAktuell, Deutschland; Dirk Hastenroch, Österreich; Boris "The Mask" indipendent network berlin, Deutschland; free net innovations, Köln, Deutschland. (ViSdP-NACHTFALKEüberBERLIN) Nachtrag: An der Erstellung der Hintergrundinformationen dieses Sachbeitrags beteiligte http://Hacker legen Wert auf die Klarstellung, dass der Begriff Hacking hinsichtlich der geschilderten Vorkommnisse fehldefiniert ist. Als Hacker wird eine Person mit Fachkenntnissen auf einem technologischen Gebiet bezeichnet; Die Wurzeln der sogenannten Netzwerkhacker gehen zurück auf die http://Phreaker und sie erreichen mit Perfektion ihrer Fähigkeiten einen gewissen sozialen Status. Durch ihre Identifikation mit den kulturellen Werten und durch Besitz hinreichender Fachkenntnisse weisen sie einen entsprechenden (oft akademischen) Grad an gesellschaftlicher Anerkennung auf. In den Medienschlagzeilen bürgert sich der Begriff negativiert ein. Weder begehen Hacker allein auf Grund ihrer Tätigkeit grundsätzlich kriminelle Handlungen, noch verursachen sie volkswirtschaftlichen Schaden. Die als Informanten genannten Insider der Szene distanzieren sich ausdrücklich von den DNS-Angriffen, die weder ihrer ethischen Vorstellung, noch ihrer Interessenausrichtung entspricht. Der zeichnende Verfasser übernahm die o.a. Formulierungen in Anlehnung auf die Form der Berichterstattung in den Medien. Literatur: Titel: Hackers - Heroes of the Computer Revolution Autor: http://Steven Levy Erscheinung: 1996 Verlag: Penguin Edition Sprache: Englisch Registrierung: ISBN-10: 0141000511 alternativer Download: Titel: Hackers - Heroes of the Computer Revolution Autor: Steven Levy Erscheinung: eBook kostenfrei Verlag: http:// Projekt Gutenberg Sprache: Englisch Registrierung: siehe Internetadresse NACHTFALKEüberBERLIN
  23. @ ereamien Beantworte mir doch mal eine Frage?Warum sollte er denn nicht gucken dürfen? Sonst wirft er die Kugel vielleicht noch daneben... ... ... Nachtfalke.
  24. @ madoc Mensch, Madoc was für eine Frage? Das ist ein Lexikon! Ein Lexikon ist ein Nachschlagewerk für Sachen, Begriffe, Personen und Ereignisse ... und was macht man damit? Nachschlagen!Was denn sonst? Nachschlagen, wenn man etwas wissen will. Was machste denn mit Wikipedia? Auch das ganze Wiki von vorn bis hinten lesen? Nachtfalke.
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