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Nachtfalke

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Alle erstellten Inhalte von Nachtfalke

  1. @ akteur Hi Aktuer, vielleicht verwechselst Du die Meinung des Verfassers mit dessen redaktioneller Arbeit für das Forum ? Deine Meinung in ehren - aber das kann ich nicht nachvollziehen, was Du sagst. Sicher werten Kritiker es als Vertagung, dass die Ministerpräsidenten den http:... Staatsvertrag noch nicht direkt unterzeichnet haben. Aber die Tatsache, dass große Verbände wie der DFB und der DFL den http://... Staatsrechtler Rupert Scholz beauftragt haben, noch einmal die Verfassungskonformität zu überprüfen, zeugt von der Strategie der Ministerpräsidentenkonferenz. Wenn sein Urteil positiv ist, steht der Ratifizierung nichts im Weg. Zwar ist die letzte Entscheidung noch nicht gefallen, aber es steht immerhin fest, dass die milliardenschwere Konkurrenz sich das größte Stück des Kuchens nicht abschneiden wird. Es gibt nur ein einziges Land, dass nicht "auf Kurs" der ministerpräsidentenkonferenz ist: Schleswig-Holstein. Es bleibt abzuwarten, wie Brüssel reagiert. Aber nach den erfolgten Beschlüssen haben die EU-Kommissare es schwerer. Das Beispiel http://... EFTA zeigt, dass es den Kommissaren schwer fällt, die rechtlich notwendigen Argumente vorzutragen. NACHTFALKEüberBERLIN
  2. 5. Das Berliner Abkommen Drastische Verschärfung des Glücksspielmonopols Mit der Neuregelung eines Markts, der jährlich Milliarden an Euro abwirft, wird eine neue Ära der deutschen Monopolwirtschaft eingeläutet. Im März dieses Jahrs stellten die Karlsruher Richter den Landesregierungen ein Ultimatum für die novellierte Ausgestaltung des Glücksspielmonopols oder die Öffnung des Glücksspielmarkts für private Anbieter. Dem an anderer Stelle bereits ausführlich im Forum vorgestellten Grundsatzurteil entsprechend sei der Staat durch die Länder nicht ausreichend vertreten, indem er nicht effizient genug gegen die Spielsucht vorgehe. Diesem Urteil zur Folge ist den Ländern aufgegeben, ihrer staatlichen Fürsorgepflicht nachzukommen und durch entsprechende gesetzliche Änderungen, die verfassungsrechtlich in Deutschland ausschliesslich der Kompetenz der Länder unterliegen, dem verfassungsrechtlichen Ursprungsgedanken näher zu kommen. In der Ministerkonferenz haben die Präsidenten der 15 deutschen Bundesländer sich nun auf eine Endfassung eines Abkommens geeinigt, in dem elementare Regelungen fixiert wurden. Selbst Kenner der politischen Szene und Brancheninsider hatten mit einer derartig drastischen Verschärfung des Monopols nicht gerechnet. Das Berliner Abkommen umfasst: 1. Länderhoheit für die Veranstaltung aller Lotterien und Wetten. 2. Staatliches Monopol für die Ausrichtung des Glücksspiels in Spielbanken. 3. Vollständige Einschränkung der Werbung, des Marketings, insbesondere des ProjectPlacements sowie anderer unsatzsteigernder Massnahmen für das Glücksspielgeschäft. 4. Generelles Verbot von Internetwetten und digital offerierten Glücksspielen. Der Staatsvertrag soll nunmehr bis zum 31. Dezember 2007 ratifiziert werden, um 2008 in Kraft zu treten. So wird den privaten Anbietern, die in Deutschland investiert haben, eine Übergangsfrist zur Abgabe ihrer Geschäfte eingeräumt. Die allgemeine Ansicht unter Spielern, dass der Staat sich durch eine derartige Verschärfung des staatlichen Monopols erhebliche materielle Vorteile verschaffe, indem den Ländern der Großteil der finanziellen Mittel für ihre Förderungen zufliesse, wird indes von zahlreichen international anerkannten Gutachtern widerlegt. Diese Gutachten entkräften die Vorwürfe der den freien Wettbewerb überwachenden EU-Kommissare, Staatsregierungen hielten das Monopol nicht im Sinne der Suchtprävention, sondern zu ihrem Budgetvorteil aufrecht. Zu den aufwendigsten Studien gehört die Finanzanalyse des IFO-Instituts München, dass rechnerisch beweist, der Staat habe bei einer Marktöffnung allein im Wettgeschäft Mehreinnahmen von 1,5 bis 2 Milliarden Euro durch die möglichen, von der EU eingeräumten Besteuerungen der Branche zu erwarten gehabt, gegenüber den nunmehr verschärften Monopolbedingungen. Indem die Länder sich Willens gezeigt haben, die Suchtprävention ernst zu nehmen und auf Mehreinnahmen in Milliardenhöhe zu verzichten, werden die EU-Kommissare mit ihren wettbewerbsrechtlichen Ermahnungen wenig entgegenzusetzen haben. Im Lotteriebereich wird das beschlossene Werbeverbot zu heftigen Einbußen der Einnahmen führen, die Reduzierung der Spielbankkonzessionen wird -insbesondere im Hinblick auf die Spielbankenszene der europäischen Nachbarstaaten- enorme Schmälerungen der bundesdeutschen Tischauflagen nach sich ziehen und ein Werbeverbot wird nach beschlossenem Verbot für Tabakwerbung und geplantem Verbot für Alkoholwerbung ganze Branchen wie das grafische Gewerbe und die Medienlandschaft betreffen. Die Ministerpräsidenten haben ihre Hausaufgaben gemacht; bei diesen sich selbst auferlegten Ausschüttungsminimierungen des Staats spiegelt sich die grundgesetzliche Konformität im Berliner Abkommen wider und Brüssel kann Berlin mit seinem Argumentekatalog wenig entgegensetzen - ähnlich schwer wie es die http://... EFTA in ihrem Verfahren hat. In Brüssel nahm man die Entwicklung mit erstaunen auf. Der Präsident des deutschen Verbands der Lottovermittler zeigte sich "erleichtert"; der Sportwettenvermittler bwin sah den Beschluss der Länder als "vernünftig" an, indem die Experten der Landesregierungen jetzt bis 2008 einen europaverträglichen deutschen Wettmarkt entwickeln können. Eine ablehnende Haltung war lediglich von den Fußballverbänden zu vernehmen. Es scheint, als sei die erste Etappe im Tauziehen um das Glücksspielmonopol zu gunsten der Lamdesfürsten gelaufen; zumindest sind sie für einen langjährigen Schlagabtausch nunmehr verfassungsrechtlich, europarechtlich und wettbewerbsrechtlich bestens gewappnet! NACHTFALKEüberBERLIN Geschlossene Sachbeitragsreihe. Diskussion findet im Rahmen des zugehörigen Themas http:...Die Liberalisierung der Spielbankgesetze statt.
  3. Der deutsche Staatsvertrag Nun ist es amtlich: Am 13. Dezember wurde das Abkommen der fünfzehn deutschen Bundesländer auf der Ministerpräsidentenkonferenz besiegelt, nachdem eine Novellierung des deutschen Glücksspielgesetzes unabdingbar geworden ist nach Fällung des Grundsatzurteils des Bundesgerichtshofs im Frühjahr 2006 (paroli.de berichtete), o dass die Verfahrensweise der Länder, ein staatliches Glücksspielmonopol zu praktizieren, verfassungswidrig sei. o dass der Staat nicht ausreichend gegen die Spielsucht vorgehe. Da kaum eine gesetzliche Entwicklung die Spielerschaft so sehr berührt, wie die gegenwärtige Disskussion um das deutsche Glückspielmonopol, soll die folgende, von der paroli.de-Redaktion eröffnete Beitragsserie zukünftig eine laufende und -im Gegensatz zu den vergangenen Monaten- übersichtliche Reihe von fachlichen Beiträgen zum brisanten Thema liefern. Der deutsche Staatsvertrag paroli.de-Sachbeitragsreihe über das Recht der Vermittlung der Teilnahme am Glücksspiel und dessen gewerblichen Betreibens 1. Die Historik des Glücksspiels in Deutschland Einführungsbeitrag in Vorbereitung 2. Die Entwicklung des Glücksspielangebots nach dem Weltkrieg Beitrag in Vorbereitung 3. Die Kontroverse zwischen EU und Deutschland Beitrag in Vorbereitung 4. Das Karlsruher Urteil Das Urteil des Bundesgerichtshofs -in Arbeit- 5. http:... Das Berliner Abkommen Drastische Verschärfung des Glücksspielmonopols Die Ministerpräsidentenkonferenz vom 13. Dezember 2006 NACHTFALKEüberBERLIN Redaktionsleitung Roulette Geschlossene Sachbeitragsreihe. Diskussion findet im Rahmen des zugehörigen Themas http:...Die Liberalisierung der Spielbankgesetze statt.
  4. Durch die aktuelle Entwicklung sieht der Verfasser den Anlass gegeben, die vorherige, durch die Fülle der Artikel unübersichtliche Beitragsreihe http://...Die Liberalisierung der Spielbankengesetze o Privatisierung des Glücksspielbetriebs unter staatlicher Kontrolle o vernetzte Registrierung der Spielbankbesucher o Ausschluss Spielsüchtiger vom Spielbankenbetrieb o Ausschluss der Empfänger sozialer Leistungen der öffentlichen Hand o detaillierte Überprüfung der wirtschaftlichen Verhältnisse der Spieler o totales Werbeverbot für das Glücksspiel o eingeschränkte Berichterstattung über das Glücksspiel (Marketingeindämmung) o Verbot des Betreibens von Internetcasinos in der gesamten EU o Verbot an der Teilnahme am Spiel in Internetcasinos o Verbot des Geldtransfers an Konten außereuropäischer Internetcasinos die zugehörigen Umfrage http://... Gefahr durch Marktöffnung? und die anschliessende Diskussionsbeteiligung neu aufzugreifen, da die Vielzahl der globalen Entwicklungen o gesetzliche Änderungen in den USA o gesetzliche Liberalisierungsschritte der EU o gesetzliche Verfahren der EFTA o gesetzliches Verbot des Glücksspiels in der Türkei o gesetzliche Staatsmonopolisierung in Deutschland eine Neustrukturierung allein aus Übersichtsgründen erfordert. Die erste selektierte Beitragsserie zum Thema ist zur Zeit in Arbeit unter http://... Der deutsche Staatsvertrag paroli.de-Sachbeitragsreihe über das Recht der Vermittlung der Teilnahme am Glücksspiel und dessen gewerblichen Betreibens NACHTFALKEüberBERLIN
  5. @ snorre Snorre, Du bist einfach Spitze!Dass man am Klofensterausblick die Güte eines Casinos misst, verdient schon den paroli.deKritikerpreis NACHTFALKEüberBERLIN
  6. @ chipleader "...vor oder nach ?..." ← Hi Chipleader, sorry, da verstehe ich den Bezug nicht ganz. 1. Vor oder nach meiner Zeit als Berufsspieler? 2. oder vor oder nach der Übernahme durch die Gesellschaft Casino Austria ? zu 1: Berufsspieler bin ich immer noch. zu 2: vor der Übernahme (danach war ich nicht mehr da); ich schrieb ja: "...unter den Hannoveranern..." - also unter niedersächsicher Leitung. Gruß Nachtfalke.
  7. @ rambospike Ich hatte mich schon einmal in ähnlicher Weise zu einem Thema geäußert. Es besteht die Möglichkeit, dass bei in der Kesselpermanenz zurückliegenden Zahlen, ein Kesselfehler vorliegt. Natürlich nicht bei allen Zahlen. Aber bei einigen von ihnen. Heute kommt das selten vor. Die Kessel haben keine geschraubten Stege mehr sondern sind ja meist in einem Stück gegossen, sodass die früher des öfteren aufgetauchten mechanischen Ursachen, wie die lockerer Stege fast ausgeschlossen sind. Aber es gibt ja auch andere Gründe, weshalb ein Kesselfehler vorliegen kann. Allein, wenn nur zwei oder drei Fächer auf der Drehscheibe des Kessels davon betroffen sein sollten, kannst Du, Rambospike, setzen, bis Du schwarz wirst (wenn die drei Zahlen Schwarze sind, kämen die trotzdem nicht oder unverhältnismäßig selten, sodass Du schwerlich einen Gewinn mitnehmen könntest ). Interessant wird das Ganze, wenn Rotationserscheinungen nicht auf Grund eines Kesselfehlers, sondern hinsichtlich immer wieder stattfindender Extremläufe zurückliegen. Ich finde beim Studium vorliegender Permanenzen manchmal eine Transversale, die schon tagelang erheblich seltener erschienen ist, als die übrigen elf. Bei Transversalen kann man davon ausgehen, dass kein Kesselfehler vorliegt; die Zufälligkeit, dass gerade die drei Fächer auf der Scheibe, aus denen sich die zugehörigen Zahlen einer Transversale zusammensetzen, alle zugleich einem Kesselfehler unterliegen ... dieser Zufall wäre ja schon extraorbitant! Bei Anlaufen dieser Transversale sind die Chancen, wenn man die Transversale stunden- (ggf. nächte)lang belegt, recht groß, eine Trefferquote zu erzielen, die weit über dem Durchschnitt liegt. Sowas ist natürlich auch auch bei Pleins möglich! Bei Pleins braucht man nicht lang zu suchen, bis man zwölf gefunden hat, die kaum erschienen sind. Aber sie sollten schon seit geraumer Zeit zurückliegen. Grundsätzlich sollte man sie erst dann bespielen, wenn sie bereits am Anlaufen sind. Es wird dann nicht darauf spekuliert, dass sie drei- oder viermal fallen, sondern man hechelt ihnen auf langer Strecke (evtl. hunderte von Coups!) hinterher, bis man in die Gewinnzone kommt. Zieht man sich in einer Spielbank, die über ausreichend viele Tische verfügt, die Permanenzen aller Tische der letzten Woche und addiert die Pleinerscheinungen, dann kommt man sehr schnell auf solche Nachläufer. Das gleiche kann man auch durch das Erstellen Synthetischer Permanenzen in Kasinos, die nur über wenige Tische verfügen, erreichen. Bei den zurückliegenden Zahlen auf den Tischen/Strängen braucht man dann nur abzuwarten, bis sie gar nicht mehr erscheinen; wenn sie dann anlaufen, sollte man die ganze Zahlengruppe bespielen, die zurückliegt, also in Deinem Fall nicht die drei, sondern die zwölf schwächsten Zahlen; ich vermittle hiermit in keiner Weise keine Erkenntnis; nur ist mir in den vielen Jahren, die ich Roulette spiele aufgefallen, dass es immer eine Gruppe der im Vergleich zu anderen gefallenen Zahlen zurückliegenden Pleins ist, die zugleich (!) anläuft (in einer Gruppe von fünf oder sechs Zahlen sind es rund vier Restanten, die dann kurzfristig zu Favoriten avancieren). In Deinem Fall kann ich nur empfehlen, egal welche Zahlen im Verlauf Deines Marschs fallen, dass Du die Zahlenkombination dieser Zahlen (also die einmal festgehaltene Gruppe von zwölf Zahlen) nicht auseinanderlöst, sondern sie bis zum Gewinnergebnis geschlossen setzt. Es ist dann quasi ein persönlich zusammengestelltes Restantendutzend. Welche von diesen zwölf Zahlen dann der Renner werden wird, ist nicht vorhersehbar. Auf einem Zahlenraster habe ich diese Setzweise mal eine Zeit lang verfolgt. Die zurückliegenden Pleins (ich spielte nur auf die vier schwächsten Zahlen) holten nach zweihundert Coups auf - als Gruppe. Und sie warfen, wie ich mich erinnern kann, Überschüsse ab, mit denen ich eine Zeitlang gewann. Zeitaufwendige, buchhaltungsintensive Setzweisen, wie diese, spiele ich allerdings heute nicht mehr , weil anlaufende Zahlen/Zahlengruppen ihren Favoritenstatus meiner Erachtens nicht auf Grund zurückliegender Positionen erhalten, sondern eben, weil sie im Moment laufen unabhängig von den vorherigen Permanenzen. Darum habe ich mich dann nicht mehr intensiver mit dieser Entscheidungsfindung beschäftigt - trotz der Gewinne! Was die anderen, geäußerten Tipps auf Deinen Themenbeitrag hin betrifft, ist ein Spiel auf mehr als zwölf Zahlen als geschlossene Gruppe für ein Restantenspiel zu breit; d.h. Du bekommst keine wirklichen Gewinne ausbezahlt, weil die Summe der Erhöhungen aller Einsätze bis zum Treffer den Gewinn auffressen würden. Da neben der fixierten Zahlengruppe auch noch andere Restanten im Spielverlauf auftauchen, wird das Spiel dann zu breit - was bedeutet: es greift nicht mehr. Dann ist es schon besser, auf ein Wechselrestantenspiel nach Erwartungswerten zu zokken, wobei die Anzahl der auszuwählenden Restanten dann bedeutend geringer sein müsste, sich erhöhend im Spielverlauf um die hinzukommenden Restanten bis zum ersten Treffer. Das alles sind Faustregeln an den Tableaus in den Spielsäälen. Erwarte bitte keine Berechnungen von mir - ich bin Transversalenspieler. Nachtfalke. PS.: Eine Progession würde ich da keinesfalls einbauen. Progessiertes Spiel auf Restanten ist Commercial Suicide!
  8. @ comman Hallo Comman, Ich zitiere den Sachsen: Besser kann mans kaum erklären.Nachtfalke.
  9. @ Akteur Hallo Akteur was ist denn nun mit Deinem Gewinn? Realisiert oder nicht? Nachtfalke.
  10. @ Veno Hi Veno, gratuliere, denn mit Deiner Entscheidung gehörst Du zu den wenigen Prozenten der Spieler, die nicht im Verlust stehen. Andererseits kannste so natürlich schlecht gewinnen. Eine 100%ige Sicherheit kann es in Zufallsprozessen nicht geben ... sonst wären es nämlich keine solchen mehr und das Spiel hätte seinen Reiz verloren. Nachtfalke.
  11. @ rambospike Rambo Du machst Deinem Namen alle Ehre. Dann haben wir hier im Forum ja balb nix mehr zu tun NACHTFALKEüberBERLIN
  12. @ Sachse :heart:Was die Qualität der von Casino Austria geführten Spielbanken betrifft gibt es wahrlich nichts zu meckern. Allerdings ist es eine Frage, ob die erwarteten „Rahmenbedingungen“ nicht als Joker der Gesellschaft noch zurückgehalten werden, indem man seitens der Österreicher die zum Teil dringend notwendigen Investitionen in die Immobilien als Verhandlungstrumpf zurückhält, wofür man hinsichtlich der laufenden Entwicklungen Verständnis haben muss. NACHTFALKEüberBERLIN
  13. @ Sachse :heart:Jaja, viele Norddeutschen haben so ihre eigenen Vorstellungen von gastfreundlichem Empfang, aber wenn man sie erst mal näher kennengelernt hat, verbinden einen erstaunlich viele „Ausnahmen“ - immerhin habe ich jahrelang in Niedersachsen, Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein gelebt und gearbeitet. Im übrigen war ich für das Casino Bad Zwischenahn tätig, das ich auch unter den Hannoveranern als Perle bezeichnen möchte! NACHTFALKEüberBERLIN
  14. @ Berni Hallo Berni, aber Du bist uns bei Deiner Berichterstattung noch schuldig geblieben, wieviel die anwesenden Gäste denn nun tatsächlich an dem Abend auf der 18 gewonnen haben! Gruß NACHTFALKEüberBERLIN
  15. @ Revanchist @ alle Eben. Aus diesem Grund sollte man -wenn man überhaupt das Spiel auf Restanten in Erwägung zieht- sie ja erst dann zu belegen beginnen, wenn sie anlaufen. In diesem Moment favoritisieren sie sich selbst - im Grunde unabhängig vom vorherigen Ausbleiben. Es ist allerdings nicht von der Hand zu weisen, dass ein gewisser Nachholbedarf vorhanden ist, wenn man eine Gruppe von Zahlen im Auge behält, die lange nicht erschienen sind. Wenn sich aus ihnen heraus ein Favorit entwickelt, läuft der oft extraorbitant. Wie schon gesagt: mein Spiel ist es nicht, weil's mir zu zeitaufwendig erscheint. Und wie Du, Revanchist, schon richtig bemerkst, sticht dem erfahrenen Spieler ein anlaufendes Plein ohnehin ins Auge, ohne dass er zuvor gefallene Zahlen aus tagealten Permanenzen herausklaubt. Die Güte eines Favoriten hängt nicht in erster Linie davon ab, wie lange er zuvor ausblieb. Aber die Zuhilfenahme der Permanenzen des Laufs, um aus ihm Rückschlüsse zu ziehen, kann sehr hilfreich sein - es steigt nämlich der sogenannte Erwartungswert für die zukünftigen Erscheinungen. NACHTFALKEüberBERLIN
  16. @ ricki Falls du die vom Sachsen angesprochene Setzweise meinst, findest Du was unter http://...Pleinsystem 18 NACHTFALKEüberBERLIN
  17. @ dostal Hi Dostal, Interessant wird das ganze, wenn Rotationserscheinungen nicht auf Grund eines Kesselfehlers, sondern hinsichtlich immer wieder stattfindender Extremläufe zurückliegen. Ich stelle hin und wieder fest, dass eine Transversale schon tagelang erheblich seltener erschienen ist, als die übrigen elf. Bei Transversalen kann man davon ausgehen, dass kein Kesselfehler vorliegt; wäre es schon ein unerhörter Zufall, dass gerade die drei Fächer auf der Scheibe, aus denen sich die zugehörigen Zahlen einer Transversale zusammensetzen, alle zugleich einem Kesselfehler unterliegen! Bei Anlaufen dieser Transversale sind die Chancen, wenn man die Transversale stunden- (ggf. nächte)lang belegt, recht groß, einen überdurchschnittlichen Gewinn zu erlangen. Gleiches kann man natürlich auch bei Pleins! Man sucht sich die Pleins heraus, die kaum erschienen sind. Aber sie sollten schon seit längerer Zeit zurückliegen. Und man sollte sie erst dann bespielen, wenn sie bereits anlaufen. Man spielt ja dann nicht auf das drei-, viermalige Erscheinen, sondern man ist gewissermaßen auf Aufholjagd. Zieht man sich in einer Spielbank, die über ausreichend viele Tische verfügt, die Permanenzen aller Tische der letzten Woche und addiert die Pleinerscheinungen, dann kommt man sehr schnell auf die Nachläufer. Das gleiche kann man auch durch das Erstellen Synthetischer Permanenzen in Kasinos, die nur über wenige Tische verfügen, erreichen. Bei den zurückliegenden Zahlen auf den Tischen/Strängen braucht man dann nur abzuwarten, bis sie gar nicht mehr erscheinen; wenn sie dann anlaufen, sollte man die ganze Zahlengruppe bespielen, die zurückliegt; das ist zwar keine Erkenntnis, die ich hier mitteile, aber es ist mir im Lauf der Jahre aufgefallen, dass es immer die Gruppe der im Vergleich zu anderen gefallenen Zahlen zurückliegenden Pleins ist, die zugleich (!) anläuft (in einer Gruppe von fünf oder sechs Zahlen sind es rund vier Restanten, die dann kurzfristig zu Favoriten avancieren). Welche von diesen Zahlen dann der "Renner" wird (den man ansonsten unter Umständen verpassen würde, wenn man nur eine Restante belegt), kann man meist nicht voraus sagen. Ich habe das Ganze mal auf einem Zahlenraster gespielt, auf dem ich die 37 Chancen des Tages eingetragen habe. Da hat das prächtig funktioniert. Die zurückliegenden Pleins holten nach zweihundert Coups auf - als Gruppe. Und sie warfen, wie ich mich erinnern kann, ganz gute Gewinne ab. Mit Restanten im Wochenverlauf könnte das auch funktionieren. Man müsste es mal ausprobieren. Nur ist das nicht meine Sache, weil's eine sehr zeitaufwendige Spielweise ist! NACHTFALKEüberBERLIN
  18. @ snorre sorry, dass ich das erst jetzt meinen letzten Text nochmal durchgearbeitet und zur Verdeutlichung die ursprüngliche Fassung meiner Antwort erweitert habe. Wie ich ja schon gesagt habe: es war viel zu tun die letzten Tage! ...aber, wie Du siehst nehme ich die Beantwortung Deiner Frage sehr genau - den ganzen Nachmittag habe ich mich damit auseinandergesetzt. Ich hoffe, dass es Deine Frage beantwortet. Die Antwort -auf einen Nenner gebracht- lautet ja im Grunde, dass es nicht nur einen Zufall gibt! Deshalb solltest Du Dich unbedingt mit den Synthetischen Permanenzen beschäftigen. Sie sind wahrlich nichts Fiktives. Sind der ständige, immer gegenwärtige reale Hintergrund all Deiner Entscheidungsfindungen, sobald Du einen Einsatz tätigst. Wer das einmal begriffen hat, der verliert weniger!!! Weil er viel kontrollierter spielt, wenn er den Zufall analysieren kann. Und wenn die meisten beim Roulette schon nicht gewinnen, sollten sie erstmal daran arbeiten, weniger zu verlieren. Dann kommt der zweite Schritt: das Gewinnen. You are welcome! NACHTFALKEüberBERLIN
  19. Strolchi da haste was verwechselt in meinem Text heisst es: eingetragen und nicht gesetzt.Nicht, dass die Außenstehende der Forumsredaktion hinterher nachsagen, wir würden sie zum Setzbetrug an den Tischen verleiten! Jo, da sehen wir uns vielleicht! NACHTFALKEüberBERLIN
  20. Mehrere Zufallsstränge @ snorre Nun kannst du die Frage wohl bereits selbst beantworten: Wie ja schon festgestellt sind die Zufallsprozesse, wann setzt und ob Du höher oder niedriger setzt zwei verschiedene. Beide Prozesse sind für sich allein getrennt zu sehen! Ich wiederhole: In dem von Dir aufgezeigten Fall sind es die Schnittpunkte aus den folgenden drei Prozessen 1. des Zufallsprozesses wann Du setzt (Persönliche Permanenz) 2. des Zufallsprozesses worauf Du setzt (Persönliches Ergebnis) 3. des Zufallsprozesses wieviel Du setzt (Persönliches Ergebnis) (Letzteres ist ein Multiplikator des zweiten). Dabei ist im Fall der Belegung aller Erscheinungsrotationen einer Chance (in Deinem Fall ROT und SCHWARZ) nur die Differenz zu setzen. In diesem Moment hast Du ja bereits eine Entscheidungsfindung getroffen. Du spielst auf beiden Strängen der Persönlichen Permanenz linear entlang des Kessellaufs und minderst beide Einsätze um die Höhe des kleineren Einsatzes. Du setzt in diesem Fall jeden Coup, der im Kessel fällt. Natürlich kannst Du prinzipiell auch beide Chancen syncron belegen, weil unserer Fallstudie entsprechend die Zero ja immer noch zugeklebt ist Als Übung kannst Du ja im Vergleich zum Kessellauf den aus dem Differenzsatz (=dem nach Minderung beider Einsätze um die Höhe des kleineren Einsatzes verbleibenden Restsatz) buchen/spielen. Als Persönliche Permanenz werden die Zahlen (vielmehr die gefallenen ECs) notiert, bei denen ein Einsatz zustande kommt. Die restlichen lässt Du weg, da sich bei ihnen ja im Fall derselben Einsatzhöhe auf beiden Rotationserscheinungen ein Setzen erübrigt. Und schon hast Du zwei Persönliche Ergebnisse. Das des +/-Strangs und das der Multiplikatoren (z.B. Anzahl der Jetons). Und dann beginnst Du nach einer von Dir zu bestimmenden Anzahl von Coups mit der Analyse. Das ist zumindest eine gute Übung. Frage erschöpfend beantwortet? NACHTFALKEüberBERLIN
  21. Der Kern jeder Zufallsanalyse @ snorre Hier macht sich erneut die hier im Forum verwirrend eingesetzte Bezeichnung der Persönlichen Permanenz bemerkbar, weil Deine Fragestellung sich ja schon fast wie selbst beantworten würde... ... ... ...Stellen wir die Frage nicht dem in den Casinos üblichen Sprachgebrauch, sondern formulieren wir Deine Frage wissenschaftlich um: Ist es im Sinn des Persönlichen Ergebnisses von Belang, wie hoch eine Chance belegt ist, oder kommt es für den Zufall nur auf gewonnen oder verloren an? So wäre die Fragestellung wissenschaftlich korrekt. Ein Ergebnis ist immer das Resultat aus einer Berechnung. Es ist also eine Frage der Berechnungsgrundlage. Es bleibt ja dem Spieler überlassen, nach welchen Kriterien er berechnet. Stellst Du Deine Berechnung an Hand von Stücken/Einheiten auf, so ist das die Berechnungsgrundlage. Stellst Du Deine Berechnung an Hand von € oder $ auf, dann ist eben das die Berechnungsgrundlage. Es ist ja gewissermaßen genauso ein Zufallsprozess für sich, wann Du setzt. wie es ein Zufallsprozess für sich ist ob Du höher oder niedriger setzt. Beide Prozesse sind für sich allein getrennt zu sehen! In diesem Sinn lese noch einmal unter den Synthetischen Permanenzen unter Die Synthetischen Permanenzen über die Unendlichkeit der Permanenzenbildung nach. In dem von Dir aufgezeigten Fall sind es die Schnittpunkte aus den folgenden drei Prozessen 1. des Zufallsprozesses wann Du setzt (Persönliche Permanenz) 2. des Zufallsprozesses worauf Du setzt (Persönliches Ergebnis) 3. des Zufallsprozesses wieviel Du setzt (Persönliches Ergebnis) (Letzteres ist ein Multiplikator des zweiten). Wie ich im Eingangstext der Beitragsreihe Die Synthetischen Permanenzen ausführe: "...in Wirklichkeit besteht der Aufbau einer Permanenz aus den im Kessel gefallenen Zahlen aus der Addition, der Multiplikation, der Potenzierung von Permanenzen bis in die Unendlichkeit. Das Wesen des Zufalls setzt sich aus den Schnittpunkten dieser Permanenzen zusammen ..." Deine mehrfache Herausforderung des Zufalls, nämlich o der Zeitpunkt des Einsatzes (=Coup) o die Erscheinungsauswahl der setzbaren Rotationserscheinungen (ROT oder SCHWARZ) o die Höhe des Einsatzes entsprechen drei Paaren synthetischer Stränge, auf denen Du zu setzen gedenkst. Alle drei Auswahlen sind Entscheidungsfindungen. Sie unterliegen dementsprechend verschiedenen Mitschriften als Grundlage für spätere Analysen. In dem Moment, in dem Du Deinen Einsatz ausgeführt hast, ist die Persönliche Permanenz fortgeschrieben (gleichgültig was fallen wird). Wie Paroli unter Persönliche Permanenz (PP) sehr treffend umschrieben hat, "...zählen nur selbst riskierte Einsätze, persönlich realisierte Gewinnerlebnisse und selbst erlittene Verluste. Beobachtungen, Trockenbuchungen, Fiktivspiel, Beinahe-Sätze (knapp verpasst) haben nichts mit der PP zu tun. "Hätte, wäre, wollte" hat nichts oder kaum etwas mit der PP zu tun (ich hätte eigentlich setzen wollen, mein Satz hätte getroffen, ich würde schon drei Stücke im Plus sein usw.)..." Die Persönliche Permanenz ist ausschliesslich(!) mit den gesetzten Coups in Verbindung zu sehen. In dem Moment, in dem die Kugel gefallen ist, wird die entsprechende Zahl (Chance) in den Permanenzverlauf unwiderruflich eingetragen; dies ist durch nichts mehr veränderbar: gefallen ist gefallen! Gleichzeitig verändert sich nun das Persönliche Ergebnis, und zwar auf dem grundsätzlichen ersten Strängepaar (nennen wir es, wie Du genannt hast +/-Strang) hinsichtlich der negativen, vielmehr der positiven Ergebnisnotierung und auf dem anderen Zufallsprozess (nennen wir ihn Hoch/TiefStrang) als Multiplikator (!), der eine zweite, getrennte Ergebnisnotierung darstellt. Nichts anderes als Ergebnisnotierungen sind nämlich die Mitschriften der fälschlicherweise als "Persönliche Permanenzen" notierten Läufe. Sie sind das laufende Persönliche Ergebnis. Zerteile ich den Zufall, so komme ich dahinter, wo (auf welchen Rotationserscheinungen) ich ein Spiel gewinnen kann, zerteile ich mein daraufhin erreichtes Ergebnis, so komme ich dahinter, weshalb ich gut oder schlecht gewirtschaftet habe. Alles andere ist illusorisch. Kauft ein Vegetarier an vier Obstständen 2 Kilo Obst für 10 € und erzählt dies seinem Freund, ist der Informationsgehalt dieser Synthese dürftig. Erst in der Analyse dieser Aussage wird diese informativer. 1. Stand 500 g Äpfel für 1,50 € 2. Stand 500 g Birnen für 2,50 € 3. Stand 500 g Birnen für 3,50 € 4. Stand 500 g Äpfel für 2,50 € Das gleiche vollziehe ich bei der Mitschrift der Zahlenfolge (ggf. Chancenfolge) getätigter Coups als Persönliche Permanenz, der ich nun das Ergebnis platzierter Einsätze gegenüberstelle, das Persönliche Ergebnis. Erst jetzt kann ich etwas mit meinem Ergebnis anfangen: die Synthese 1. Coup 2 € verloren 2. Coup 1 € gewonnen 3. Coup 2 € gewonnen gewinnt erst dann an Aussagekraft, wenn ich zum Beispiel einer sdchematischen Setzweise entsprechend alle Coups des Kessellaufs auuführe und mit den drei Coups aus denen die Persönliche Permanenz besteht, vergleiche. Z.B. an Hand der Fragestellung: Hätte ich beim Durchspielen meiner Setzweise linear zum Kessellauf mehr oder weniger Gewinn als bei der Auswahl der drei Coups meines persönlichen Laufs, der die Persönliche Permanenz bildet? Erst jetzt kann ich mein Persönliches Ergebnis linear zur Persönlichen Permanenz mit dem Fiktiven Ergebnis linear zum Kessellauf vergleichen und entsprechende Rückschlüsse ziehen. Im Falle mehrer Persönlicher Ergebnisstränge sind diese nun getrennt von voneinander zu betrachten - und somit getrennt voneinander mit dem Kessellauf abzustimmen. Die Multiplikation der Persönlichen Ergebnisstränge ergeben lediglich das Endergebnis. Wer sein Persönliches Ergebnis nicht einfach so hinnehmen will, sondern Rückschlüsse auf die Qualität seiner Entscheidungsfindungen, die Stärken und Schwächen seiner Setzweise herausbekommen will, kommt um die Analyse der Synthetischen Permanenzen nicht herum. Sie sind der Kern jeder Analyse des Spielverhaltens. NACHTFALKEüberBERLIN
  22. Eröffnung Esplanade Den Nachtfalken zum Beispiel
  23. Der Grund der Dinge @ Akteur "...bitte besser den Dingen auf den Grund gehen. Deine einseitige Sicht der Dinge kann man so nicht stehen lassen..." ← Hallo Akteur, wir können uns hier im Forum nur mit Tatsachen befassen. Wenn wir hier im Forum die laufende Entwicklung der Rechtslage hinsichtlich europaweiter Änderungen zum Betreiben und zur Teilnahme am gewerblich offerierten Glücksspiel als Thema angehen, dann müssen wir auch die jeweiligen Neuigkeiten (wie die jüngsten gerichtlichen Entscheidungen in Karlsruhe) berücksichtigen und der Vollständigheit halber präsentieren. Aber es wird wohl kaum einen Forumsteilnehmer die jeweilige Gesetzesfassung oder Verordnung im Wortlaut interessieren, sondern die sich für die Spielebetreiber und für die Spieler ergebenden oder die zu erwartenden Konsequenzen. Wenn wir hierüber nur die vorliegenden Informationen erhalten, sehe ich für meinen Redaktionsbereich keine Veranlassung, sie den Mitgliedern vorzuenthalten, nur weil sie einigen nicht genug in die Tiefe gehen oder von einigen als einseitig angesehen werden. Andere Meldungen liegen mir leider nicht vor; also gebe ich sie so wider, wie sie mir vorliegen. Ich kann Meldungen nicht verändern, nur weil sie mir oder anderen nicht passen. Solltest Du anderes Material haben, dass uns andere Perspektiven liefern könnte, wäre ich Dir sehr dankbar, mir dieses zukommen zu lassen; ich werde es dann selbstverständlich zur Vervollständigung veröffentlichen! NACHTFALKEüberBERLIN
  24. 7. Analysen auf der Grundlage Synthetischer Permanenzen Entscheidungsfindung im Unterbewusstsein Vom Lauf im Kessel werden synthetische Permanenzen abgeleitet. Während der Kessellauf hiervon unbeeinflusst ist, ergibt sich aus den Entscheidungen heraus, wann man in welcher Höhe wo setzt eine Veränderung der persönlichen Situation des jeweiligen Spielers. Das synthetische Spielmanagement zieht letztlich alle Schlussfolgerung aus den gefallenen Coups im Kessel, jedoch über die permanenzbezogen auf allen synthetischen Strängen völlig unterschiedlichen Ausgangssituationen. Letztlich ist dies das Spielverhalten fast eines jeden Spielers, ob er nun bewusst eine synthetische Permanenz aufstellt oder nicht. Im Kopf des Spielers -oder anders ausgedrückt: in seinem Unterbewusstsein- entwickelt sich zwangsläufig eine Strategievorstellung. Auch Spieler, die just for fun scheinbar sinnlos auf dem Tableau mit den Jetons "herumballern", setzen ihre Spielwertmarken nichts desto trotz auf Grund von Entscheidungen in Sekundenbruchteilen (wo eben sie einen der Jetons in ihrer Hand gerade fallen lassen). Selbst dieses oberflächlich betrachtet als "Streuen" zu bezeichnende Setzverhalten, dass in jedem Spielsaal bei einer Heerschar zokkender Pleinspieler zu beobachten ist, begründet sich letztlich trotzdem auf Entscheidungen; so ergibt sich trotz der nicht als sinnvoll erkennbaren Verteilung der Jetons auf der Spielfläche ja die Frage, warum der entsprechende Spieler auf der Zahl vier ein Cheval und ein Plein platziert, auf der sechs und der neun jedoch kein Stück. So setzt ein Ausgleichsspieler auf ROT, wenn ein bestimmter Zahlenablauf in seinem Kopf das Signal auslöst, es sei der Zeitpunkt gekommen, gegen SCHWARZ zu spekulieren, während ein anderer Spieler zum selben Zeitpunkt auf SCHWARZ setzt, weil der selbe Zahlenablauf in seinem Kopf zu dem Schluss führt, auf die Favoritisierung der schwarzen Zahlen im Kessel zu spekulieren. Persönliche Permanenzen entstehen zum einen aus dem Wesen des Spielers heraus, zum anderen aus Erfahrungswerten oder aus mathematischen Überlegungen, seltener aus dem nicht näher begründbaren Gefühl heraus, auf der einen oder auf der anderen Seite der Wahrscheinlichkeit mehr oder weniger Glück zu haben. In dem Wissen, dass die Masse der Spieler das von ihnen selbst als logisch bezeichnete bestehende Muster gefallener Zahlen als Grundlage nehmen, auf die kommenden Zufallsereignisse Rückschlüsse ziehen zu können -sowohl bewusst als auch unbewusst- ist jedes entstehende Muster ein Baustein der Entscheidungsfindung, sowohl ein Reallauf, als auch jeder von ihm abgeleitete synthetische Lauf. Die dem synthetischen Lauf entnommenen Signale haben somit für den Spieler den gleichen Wert, wie die, die er dem Reallauf entnimmt. So kann man daraus schliessen, dass die Erstellung synthetischer Permanenzen mathematisch den gleichen Zweck erfüllen, wie die Mitschrift entsprechend gleich vieler Realläufe aus verschiedenen Kesseln. Da der Reallauf im Kessel sich durch all dies nicht beeinflussen lässt, soll hier offen bleiben, wieviel Sinn es macht, synthetische Permanenzen aufzustellen. Es mag diejenigen, die sich lang mit synthetischen Permanenzen beschäftigen, nachdenklich stimmen, wenn die Signale der synthetischen Permanenzen ihnen über weite Strecken vermitteln, die Stellung auf der entgegengesetzten Chance zu tätigen, als wenn sie der Signalgebung des Reallaufs folgen würden. Insbesondere die additive Ableitung der Signale von allen synthetischen Strängen aus einem Reallauf ergibt interessante Rückschlüsse auf deren Bedeutung; Analysen der Setzweise aus Signalen der synthetischen Stränge, die ja letztlich ihren Verlust oder ihren Gewinn auf einen etwaigen Treffer im Reallauf hin ziehen, sind immer Analysen aus der Persönlichen Permanenz entlang des Reallaufs. Es sind die Ergebnisse der grenzenlosen Phantasie welche Versätze man zuvor gewählt hat - und somit ein Produkt der gleichen mathematischen Vorbedingungen, die jedem Kessellauf auch zu Grunde liegen. Diese Artikelreihe ist exklusiv für das Forum paroli.de, zusammengestellt aus Auszügen des in Entstehung befindlichen Werks: Der Weg zur professionellen Roulettespekulation 2006 © NACHTFALKEüberBERLIN Der Ausdruck von Texten der Beitragsreihe für den persönlichen Gebrauch und die Vervielfältigung für eigene, private Zwecke ist allen Mitgliedern des Forums paroli.de gestattet. Die Publikationsrechte verbleiben beim Autor. - Fortsetzung der Beitragsreihe im Februar 2007 - Die synthetische Permanenzerstellung Praktische Anwendungsmodelle ____________________________________________________________________ Permanenzaufschlüsselungen in eigenem Forum im Sommer 2007 Training auf synthetischen Permanenzen mit Rastererstellung, Permanenzmitschrift und Splitting an Originaltischen in den Spielsäälen der Casinos mit dem Nachtfalken zur Sommersaison - bitte zur Teilnahme anmelden! - NACHTFALKEüberBERLIN Geschlossene Sachbeitragsreihe. Diskussion findet im Rahmen der untenstehenden Themen statt.
  25. 6. Die Schreibtechnik versatzgebuchter Stränge Rotationserscheinungsbuchungen auf verschiedenen Chancen Um eine synthetische Permanenz versatztechnisch von einem Reallauf abzuleiten, bedient man sich einer formulartechnischen Spaltenschreibweise, deren Spaltenanzahl für die Permanenzmitschrift der Anzahl aller möglichen Erscheinungsformen der gewählten Chancen entspricht. Bei ECs zwei Spalten, bei Dutzenden drei Spalten, bei Kolonnen drei Spalten, bei Simples sechs oder elf Spalten (je nachdem ob die echten mit den unechten kombiniert werden), bei Transversalen Pleins zwölf Spalten, bei Pleins siebenunddreißig Spalten; es sind auch Carré-, Cheval-, oder Kesselsektorennotierungen möglich, wobei die jeweiligen Überlappungsmöglichkeiten oder unausgeglichene Rotationserscheinungsverhältnisse (z.B. bei Großer Serie / Kleiner Serie / Orphelin) den Spieler dann vor entsprechende buchungstechnische Schwierigkeiten stellen. Im Fall der unkomplizierteren Chancennotierungen, bei denen die Erscheinungsverhältnisse klar zueinander stehen, wie den Einfachen, den zweifachen, den dreifachen, den vierfachen, den sechsfachen, den zwölffachen und den siebendunddreißigfachen Chancen, ist die Aufzeichnung der synthetischen Permanenz recht unkompliziert. Zunächst ist es unerlässlich den Reallauf des Kessels mitzunotieren. Dabei bedient der Buchende sich einer feststehenden, immer wiederkehrenden Farbfolge, wobei bei Einfachen Chancen zwei farben (beispielsweise roter und blauer Kugelschreiber), bei allen anderen Chancen drei Farben (beispielsweise roter, schwarzer und blauer Kugelschreiber) Verwendung finden. In der Folge ROT, SCHWARZ, BLAU werden nun die gefallenen Zahlen der Reihe nach notiert. Der Reallauf wird so auf einem Mitschriftsblatt (Deckblatt im Ringordner) eingetragen, wie er fällt. Beispielsweise 15, 13, 4, 26, 26, 34, 5, 20, 4, 3 15 in der Farbe ROT 13 in der Farbe SCHWARZ 4 in der Farbe BLAU 26 in der Farbe ROT 26 in der Farbe SCHWARZ 34 in der Farbe BLAU 5 in der Farbe ROT 20 in der Farbe SCHWARZ 4 in der Farbe BLAU 3 in der Farbe ROT Nun fertigt man ein Reallaufblatt an, dass die Spaltenanzahl der möglichen Erscheinungen der gewählten Rotation hat. Im Fall des Spielens auf einer Einfachen Chance wären dies zwei Spalten. In sie übertrage ich die Zahlen des Mitschriftsblatts - und zwar übertrage isch nach jedem gefallenen Coup die entsprechende Zahl in der entsprechenden Farbe. Hinter das Reallaufblatt heftet man nun einen Trennkarton ein. Als nächstes fertigt man für einen zweifachen Versatz die ersten zwei Versatzblätter. In das erste Versatzblatt trägt man die erste gefallene Zahl 15, in das zweite Versatzblatt nach dem zweiten gefallenen Coup die erschienene Zahl 13, wiederum in das erste Versatzblatt nach dem dritten gefallenen Coup die Zahl 4 Nach allen gefallenen Coups unseres Beispiels müssten schließlich auf dem ersten Versatzblatt die folgenden 5 Zahlen in dieser Reihenfolge stehen: 15 in der Farbe ROT 4 in der Farbe BLAU 26 in der Farbe SCHWARZ 5 in der Farbe ROT 4 in der Farbe BLAU Dies ist die erste sich aud dem Reallauf abgeleitete synthetische Permanenz. Für das zweite Versatzblatt ergibt sich die zweite synthetische Permanenz: 13 in der Farbe SCHWARZ 26 in der Farbe ROT 34 in der Farbe BLAU 20 in der Farbe SCHWARZ 3 in der Farbe ROT Am Doppelschlag 26 ist der Sinn der kontinuierlichen Fortschreibung des Farbwechsels ersichtlich; allzuleicht kommt man in der Reihenfolge der gefallenen Coups durcheinander - insbesondere, wenn man nun weitere Dreierversätze, Viererversätze usw. (jeweil durch Trennblätter voneinander geteilt) in dem Ringbuch weiterführt. Das verlangt schon einige Übung, um die entsprechende Routine zu erlangen. Im übrigen sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt, welche Versätze man wählt. Letztlich lassen sich aus einem Reallauf unendlich viele synthetische Permanenzen ableiten, die insbesondere in kleinen Kasinos, die nicht über Spielsääle mit vielen Tischen verfügen, einen Ersatz für zu wenige bespielbare Permanenzen liefern! Diese Artikelreihe ist exklusiv für das Forum paroli.de, zusammengestellt aus Auszügen des in Entstehung befindlichen Werks: Der Weg zur professionellen Roulettespekulation 2006 © NACHTFALKEüberBERLIN Der Ausdruck von Texten der Beitragsreihe für den persönlichen Gebrauch und die Vervielfältigung für eigene, private Zwecke ist allen Mitgliedern des Forums paroli.de gestattet. Die Publikationsrechte verbleiben beim Autor. - Fortsetzung der Beitragsreihe im Dezember 2006 - Die synthetische Permanenzerstellung Praktische Anwendungsmodelle NACHTFALKEüberBERLIN Geschlossene Sachbeitragsreihe. Diskussion findet im Rahmen der untenstehenden Themen statt.
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