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Ein paar Fragen zur Persönlichen Permanenz
topic antwortete auf Nachtfalke's gryphius in: Tendenzspiel und Persönliche Permanenz
Genau an diesem Punkt angelangt ergibt sich die gleiche Situation, wie in meinem Beispiel mit Hugo, Wilfried, Horst und Stephan ... ... NACHTFALKEüberBERLIN -
Ein paar Fragen zur Persönlichen Permanenz
topic antwortete auf Nachtfalke's gryphius in: Tendenzspiel und Persönliche Permanenz
Hugo, Wilfried, Horst und Stephan Vier Favoritenspieler auf Dutzenden Beutelhosen-Horst, der seine Taschen immer voller Jetons hat, um gegen Tagesschluss die langfristigen Favoriten zu jagen, hat um zwei Uhr nachts festgestellt, dass das dritte Dutzend in den letzten vierhundert Coups mit einhundertachtzig Erscheinungen ganz klar vorn liegt; er sieht in den vierundzwanzig Erscheinungen in den letzten einhundert Coups, dass das dritte Dutzend zumindest nicht zurückfällt und er geht langfristig davon aus, dass er somit, ohne ein hohes Verlustrisiko einzugehen, auf dem dritten Dutzend, von dem er sogar einen Ausbau des Vorsprungs annimmt, die Favoritenchance belegt. Diese Spekulation leitet er unter anderem davon ab, dass in den vergangenen zehn Tagen der Tisch kein mal schloss, ohne dass das jeweils führende Dutzend weniger als fünfzig Erscheinungen vor dem am wenigsten erschienenen Dutzend lag. Da das Casino um drei Uhr nachts schliesst und die einhundertachtzig Erscheinungen des dritten Dutzends führend sind, gefolgt von einhundertzwanzig Erscheinungen des ersten Dutzends und einhundert Erscheinungen des mittleren Dutzends, ist seiner Erachtens nicht davon auszugehen, dass in der letzten Stunde der Casinoöffnungszeit die anderen beiden Dutzend noch soviel aufholen können, dass eines von ihnen die Spitzenposition mit einem Abstand von fünzig Erscheinungen einnehmen kann. Der lange Wilfried ist ebenfalls Favoritenspieler. Eine halbe Stunde lang saß er an einem Tisch und rechnete. Genau wie der dicke Hugo hat er die Permanenzen der letzten Tage. Vorgestern war das mittlere Dutzend führend, gestern das erste; als er eine halbe Stunde zuvor die Spielbank mit der casinoseitig ausgedruckten Permanenz betrat, lag das dritte Dutzend bereits vorn. Wilfried geht davon aus, dass der Lauf des dritten Dutzends bereits vorbei ist und kann daher unter Einbezug der an den vergangenen drei Tagen gefallenen Coups keinen Favoriten unter den Dutzend ausmachen, weshalb er enttäuscht den Spielsaal wieder verlässt. Dreitagebart-Stephan hat das Casino betreten und anhand des Tisch-Leuchtdiodendisplays feststellen müssen, dass in den vergangenen achtzehn Coups zwölf mal das mittlere Dutzend fiel. Die Permanenzen der Vortage hat er sich nicht angesehen. Stephan ist ohnehin der Meinung, dass das Fallen der Dutzende in den letzten Tagen keine übergeordnete Rolle dafür spielt, welches Dutzend nun in der nächsten Stunde fallen wird. Er ist gewissermaßen ein Mann der schnellen Entscheidungen - und wenn im Moment das mittlere Dutzend läuft, dann läuft es eben! Das mittlere Dutzend ist für Stephan der klare Favorit der Stunde. Nie würde er folglich in diesem Tisch bis zum Ausklang der Nacht was anderes setzen! Für Hugo ändert das indessen nichts; das erste Dutzend ist für ihn der Favorit des Tages. Die vier Spieler bedienen sich eines unterschiedlich großen Fensters bei der Favoritenermittlung. Dadurch gehen sie von einem unterschiedlichen Neutralen Wert aus. Insbesondere an dem Spieler Wilfried ist dies klar erkennbar. Für ihn ist aus einem Dreitagesfenster heraus kein Favorit auszumachen, weil innerhalb von rund eintausend Coups an dem Tisch bereits die Rückläufe eingesetzt haben und die noch vor einigen hundert Coups als Favoriten auszumachenden Dutzend sich in der Anzahl ihrer zwischenzeitlich notierbaren Erscheinungen anglichen. Wilfrieds Fenster ist auch zugleich die Ausgangsposition für seine Persönliche Permanenz! Denn die Entscheidung, ab wann für die Ermittlung einer Position, aus der heraus eine Chance bestellt wird, die Coups gewertet werden, oder nicht, ist die ganz individuelle Entscheidung des Spielers Wilfried - und sonst von niemandem! Würde Wilfried jetzt gesetzt haben (egal, ob er gewinnt oder verliert) statt das Casino zu verlassen, müssten die jeweiligen Coups als Wilfrieds persönliche Permanenz gewertet werden. Die Coups, bei deren Fall Wilfried setzen würde, entsprächen bei gleichzeitigem Einsatz eines der anderen Spieler demselben Permanenzverlauf unter Berufung des Einsatzes auf dem favorisierten Dutzend - bei völlig unterschiedlichem Ergebnis! Hieraus ist folgendes abzuleiten: Persönliche Annoncenermittlung Erkenntnis: Spielen mehrere Spieler auf allen Erscheinungsmöglichkeiten derselben Chancen ihre orientierungsgleichen Stellungen (z.B. die jeweiligen Favoriten) zur selben Zeit, sind die Ergebnisse nicht deckungsgleich, auch wenn das Fenster der Persönlichen Permanenz besagter Spieler identisch ist; ausschlaggebend ist die Persönliche Annoncenermittlung, die zum Einsatz führt, aus dem sich eine Persönliche Permanenz ableitet. Schlussfolgerung: Die Aneinanderreihung von Persönlichen Permanenzen kann daher kaum sinnvoll sein, um hieraus mathematisch etwas abzuleiten, da sie einem unendlichen Prozess unterliegt, der mathematisch nicht einzugrenzen ist. Begründung zum vorliegenden Beispiel: Selbst die Zur-Hilfenahme der konstanten Bedingungen für die Ermittlung von Annoncen kann allein deshalb zu keiner einheitlichen Permanenz und somit auch zu keiner gültigen Erkenntnis für zukünftige Stellungen aus ähnlichen Positionen führen; selbst wenn die im o.a. Beispiel aufgeführten Spieler ihre Persönliche Annoncenermittlung am folgenden Tag weiterführen würden, wären die Unterschiede ihrer Ergebnisse dennoch grundsätzlich verschieden. Hierbei ist auch noch zu berücksichtigen, dass die Fenster (und somit die Neutralen Werte) selbst unter kontinuierlichem Beibehalt der Konditionen zur Annoncenermittlung sich sogar in der eigenen Permanenz verändern oder überlappen, sodass sich letztendlich mit fortschreitendem Spiel unendlich viele Schlussfolgerungen für zukünftige Annoncierungen ergeben würden. Dementsprechend unterschiedlich fällt auch die Fortschreibung der jeweiligen Persönlichen Permanenz eines jeden Spielers aus, die sich aus den immer wieder neu ergebenden Annoncierungen ableiten lässt, welche die Persönliche Permanenz wiederum immer wieder beeinflussen. Dieses Wechselspiel unterliegt einem unendlichen Prozess. NACHTFALKEüberBERLIN -
Ein paar Fragen zur Persönlichen Permanenz
topic antwortete auf Nachtfalke's gryphius in: Tendenzspiel und Persönliche Permanenz
Mathematischer Beweis @ gryphius Hugo versteht die Welt nicht mehr Das Fehlen eines mathematischen Beweises für ein erfolgreiches Tendenzspiel hinsichtlich der Persönlichen Permanenz ist als relativ anzusehen. Da es kein mathematisches Gesetz gibt, dass Tendenzierungen weder begründet, noch eingrenzt, gibt es folglich auch keines für die Persönliche Permanenz. Oder anders ausgedrückt: Tendenzielle Entwicklungen unterliegen keinen Regeln. Es liegt an jedem Spieler selbst, ob er die an einem Tisch in dem entsprechenden Kessel laufende Zahlenfolge als tendenziell oder als "Salat" einordnet. Für den Spieler Hugo fängt eine Tendenz dort an, wo der Spieler Wilfried den selben Tisch verlässt, weil ihm Favoritisierungen nicht ersichtlich erscheinen und Spieler Horst spielt auf der Gegenchance! Davon ausgehend, dass alle drei Spieler auf denselben Chancen spekulieren und auf Favoriten setzen, gehen sie von unterschiedlichen Annoncen aus. Das Startsignal, auf den entsprechenden Chancen zu spekulieren, ist also bei jedem unserer drei Spieler davon abhängig, aus welchen Konstellationen heraus sie überhaupt eine Tendenz als solche einordnen. Hier spielt nämlich maßgeblich die Ausgangsbasis eine Rolle. Für die Beurteilung der Situation ist der Einbezug der sogenannten Fenstergröße (oder auch der Neutrale Wert) und/oder ist die Persönliche Permanenz entscheidend. Beide ähneln sich in ihrer Bedeutung (so unterschiedlich sie sind) und beeinflussen das Signal, dass zum Beginn der Spekulation führt. Beispiel: Der dicke Hugo hat am Tisch nach 100 Coups einen Vorsprung des dritten Dutzends ausgemacht, dass fünfundvierzig mal erschienen ist, während das erste und das zweite Dutzend jeweils siebenundzwanzig mal erschienen, die Zero erschien einmal. Für ihn, der gern auf dem favoritisierten Dutzend zokkt, ist ein Vorsprung von achtzehn Erscheinungen das Signal für seinen "Angriff" . So startet Hugo seine Schlacht auf dem ersten Dutzend (seinem Favoriten) gegen die beiden letzten Dutzend. Es verunsichert Hugo allerdings, dass der lange Wilfried geht , obwohl er ebenfalls mit Vorliebe auf den Dutzend zokkt! Und als Beutelhosen-Horst, der dritte Dutzendspieler in der Runde, der normalerweise nur auf favorisierten Dutzend spielt, nun auch noch auf einem der beiden anderen Dutzend, nämlich auf das letzte (!), seine Jetons stellt, rechnet Hugo besorgt seine Aufzeichnungen über die letzten hundert Coups durch, ob er irgendwo einen Fehler gemacht hat... Nun kommt auch noch Dreitagebart-Stephan, der Dutzendzokker des Casinos! Und er, der nie Restante bespielen würde, bespielt das mittlere Dutzend!! Der dicke Hugo versteht die Welt nicht mehr Drei Favoritenspieler spielen auf drei verschiedenen Dutzenden! Was ist passiert? NACHTFALKEüberBERLIN -
EC kombiniert mit Kol /Dutz
topic antwortete auf Nachtfalke's Akteur17 in: Tendenzspiel und Persönliche Permanenz
natürlich Konkreter: Die Probleme werden wahrscheinlich in der Tagesschließung des Casinos bestehen ... wenn Du Dich "...irgendwann..." mit 150 Stücken im Minus befinden wirst. NACHTFALKEüberBERLIN -
An alle Systenspieler...
topic antwortete auf Nachtfalke's madoc0383 in: Sonstiges zum Thema Roulette oder Artverwandtes
Minimumeinsätze an die Ludenverhältnisse auf St.Georg angepasst ? @ Moni Also, vor ein paar Monaten, als es noch 'n bisschen wärmer war, standen die immer noch da, die Kiezmädels; die hat selbst der braune Schill da nicht weggekriegt. Die Luden scheinen in der Hamburger Dependance Reeperbahn heute genauso viel zu verlieren, wie in den 70gern; nur dass die Mädels in den 90gern im Bahnhofsviertel nicht mehr die gleiche Kohle einfahren. Deshalb haben sie im Reeperbahncasino wohl die Minimumeinsätze auf Dutzenden und ECs von 100 € drastisch 'runtergesetzt. Seitdem kann man da von der Bar aus ganz manierlich Roulette spielen - was ich zehn Jahre vorher nie in Erwägung gezogen hätte. NACHTFALKEüberBERLIN -
Wieviel habt ihr bisher durch Roulette verdient?
topic antwortete auf Nachtfalke's wohlh in: Roulette Strategien
Unter der Gürtellinie @ Sachse Es ist schön, dass es hier im Forum Mitglieder gibt, die einem aus der Seele sprechen Ich spiele seit fast zwei Jahrzehnten professionell ... das heisst: ich lebe davon, womit ich einfach mal so in den Raum stellen will, dass ich damit zu den besten meiner Spezies gehöre (in zwei Jahrzehnten hat man nun wirklich ausreichende Vergleichsmöglichkeiten). Ich habe zeitweise extraorbitäre Gewinne eingefahren ... zeitweise! Aber die traurige Wahrheit ist, dass ich manchmal nicht mal genug zu fr.... habe NACHTFALKEüberBERLIN -
System "Kasinoschreck"
topic antwortete auf Nachtfalke's Ludo in: Kommerzielle Roulette Systeme und sonstige gewerbliche Angebote
Masse-Egale-Stellungen des Prof. Earle Hallo Henri, nun weiss ich nicht welcher der vielen Versionen Du diese Aufrechnungen entnommen hast. Das wäre gut, wenn Du mir die Quelle hierfür genauer angibst! Inzwischen habe ich in Erfahrung bringen können, dass vier Versionen des Professor Earle zuzuschreibenden "Systems" in der Rouletteszene herumkursieren. Fest steht, dass ohne Progression die von euch aufgeführten Rechnungen keinen Gewinn ergeben. Ist es da nicht interessant, dass mir aus einer direkten Quelle mitgeteilt worden ist, dass die von Earle favorisierte Setzweise auch ohne Progressionsansatz Gewinne erwirtschaftet hat? Ich selbst habe nachvollziehen können, dass die von seiner Witwe später eingesetzte Progression lediglich eine enorme Hebelwirkung auf die Gewinne ausübte, wodurch die hohen Tagesmargen an den Tischen bewerkstelligt wurden. Wenn ich Deine Rechnung nachvollziehe, wäre ein Masse-Egale-Spiel des Professors in einem Fiasko geendet. NACHTFALKEüberBERLIN -
System "Kasinoschreck"
topic antwortete auf Nachtfalke's Ludo in: Kommerzielle Roulette Systeme und sonstige gewerbliche Angebote
Mirbach-Quelle für Earle-Setzweise In besagtem Buch von Mirbach ist lediglich eine Aufstellung bekannter Roulettesysteme -so, wie sie üblicherweise in den Casinos zur Zeit der Herausgabe des Buchs gespielt worden sind- enthalten. Ansprüche auf Identität mit garantiert urhebergleichen Originalen sind meiner Erachtens dem Leser nicht suggeriert. Vielmehr handelt es sich um ein recht vollständiges Werk der bekanntesten Setzweisen und Entwicklungen. Mirbach beruft sich dabei an keiner Stelle seines Buchs darauf, dass man sich nun auf die absolute Urfassung berufen könne. Insofern haben Bücher seiner Art lediglich einen Vollständigkeitsanspruch in einer Art encyclopädischen Sammelns, soweit ihm dies möglich war, weniger auf Funktionssicherheit. Dies sieht man auch an der Darstellungsweise, dass die aufgeführten Artikel in der ihm bekannten Form interpretiert werden. Anders ausgedrückt, sollen die im Buch verfassten fachlichen Setzweisen so ausgeführt worden sein. Insofern ist gegen diese Darstellungsweise, aus der nun jeder selbst was basteln kann oder nicht, journalistisch nichts einzuwenden. NACHTFALKEüberBERLIN -
System "Kasinoschreck"
topic antwortete auf Nachtfalke's Ludo in: Kommerzielle Roulette Systeme und sonstige gewerbliche Angebote
Simple-Passage 1:1 @Andragon Das ist das einzige, was sich mit der Setzweise der Witwe Earle (die ja allein noch kein System ausmacht!) deckt. Es ist völlig richtig. Nach den positiven Ergebnissen des Prof. Earle wurden zwei Simple belegt. Allerdings in einer Setzweise, die den Ausführungen meiner Beitragsreihe Breitbandspiel entspricht. Richtig muss es nämlich heißen: Earle spielte zwei Simple gegen zwei Simple ... und wer unter euch im Forum die Beitragsreihe Breitbandspiel bereits gelesen hat, könnte darauf kommen, worin das Geheimnis der Frau Earle tatsächlich lag (obwohl die Beitragsreihe ja erst im Anfangsstadium ist) Es handelt sich nämlich um eine Simple-Passage 1:1 NACHTFALKEüberBERLIN -
System "Kasinoschreck"
topic antwortete auf Nachtfalke's Ludo in: Kommerzielle Roulette Systeme und sonstige gewerbliche Angebote
Systemversionen der Earle-Setzweise Meinen Ausführungen entsprechend gibt es auch keine "...alte Version dieses Systems..." Andragon, ist diese alte Version urheberrechtlich ebenfalls vom Roulette-Verlag? Vielleicht schickste die mir mal per eMail an meine Adresse, dass ich den Herren da in meiner Anfrage rechtlich gesichert (!) auf den Zahn fühlen kann. NACHTFALKEüberBERLIN -
System "Kasinoschreck"
topic antwortete auf Nachtfalke's Ludo in: Kommerzielle Roulette Systeme und sonstige gewerbliche Angebote
Öffentliche Anfrage an den Roulette-Verlag Es kann keine "...Neuauflage dieses Systems..." geben, weil über die Setzweise der Frau Earle lediglich in den Hausveröffentlichungen des monegassischen Casinos, in der Gazette de le Quartiér de Monte Carlo und in der südfranzösischen Tagespresse der 50ger-Jahre etwas publiziert wurde. Diesen Veröffentlichungen lag der Wille des Casinos von Monte Carlo zu Grunde, die notgedrungenermaßen hinzunehmenden Verluste zumindest werbemäßig auszuschlachten - so wie Spielbanken dies allerorts zu praktizieren pflegen; etwas Brauchbares über die Setzweise der Mrs. Earle war jenen Meldungen, soweit ich mich erinnern kann, nicht zu entnehmen. Da frage ich mich, was der Roulette-Verlag da aufgelegt hat!? Das sollen die urheberrechtlich Verantwortlichen dann mal näher definieren und die Quelle benennen. Ich werde mich in nächster Zeit einmal danach erkundigen und einen öffentlichen Brief an díesen Verlag schreiben. Die Forumgemeinde mag dies in den nächsten Wochen verfolgen und gespannt sein, was mir von diesem Verlag geantwortet werden wird. Es ist schon erstaunlich, mit welch einfachen Mitteln hier Marketing betrieben wird! zumindest in diesem Punkt habe ich den Urhebern ja schon meine Hochachtung gezollt! NACHTFALKEüberBERLIN -
System "Kasinoschreck"
topic antwortete auf Nachtfalke's Ludo in: Kommerzielle Roulette Systeme und sonstige gewerbliche Angebote
Die Mathematik des Professor Earle Lieber Andragon, nochmal zu Deinem Schreiben und da hier im Forum nach wie vor die Meinung herum zu geistern scheint, dass das "System" Kasinoschreck etwas mit der seinerzeitigen Setzweise der Witwe Earle zu tun hat. Ganz klar und deutlich: Das unter der phantasievollen Bezeichnung Kasinoschreck kursierende und zwischenzeitlich allseits bekannte "System" hat meines Wissens noch niemandem einen Vorteil erbracht, außer seinem Urheber, der anscheinend eine Menge Geld damit verdient hat, indem er es als das System der Witwe Earle veräußert hat. Eine dauerhafte Gewinnerzielung, die im Gegensatz hierzu der Witwe Earle nachweislich in jeder Permanenzsituation ihrer Spielzeit in Monte Carlo gelang, ist allein aus der Situation heraus bei Kasinoschreck schlichtweg unmöglich, dass die als vorteilhafte Setzweise vom Urheber als plausibel dargestellten Signale keine solchen sind, als dass die in der Addition der Folge immergleich zu erbringenden Stellungen auf bestimmte Konstellationen im Permanenzverlauf hin dem Nullsummenspiel zuzuordnen sind. Als Nullsummenspiel bezeichne ich beispielsweise ein Spiel, dass -unberührt vom mathematischen Vorteil der Bank- nach unter Umständen auch erheblichen Gewinnstrecken zu Gunsten des Spielers irgendwann einen Rücklauftrend aufzeigt, der unabhängig vom Erreichen des Ausgleichs eine Tendenz in Richtung des Werts Null anstrebt. Der massive Verlust durch den mathematischen Nachteil, dem der Spieler durch die ihm spielbetreiberseitig auferlegten Abgaben bei der Setzweise auf Transversalen untersteht, fügen ihm im Dauerspiel die gleichen Verluste zu, die jeder Spieler genauso zu verkraften hätte, wenn er eine x-beliebige Transversale herauspicken und dauerhaft bespielen würde. Würde er sich einer in den folgenden Coups als günstig erweisenden Transversale bedienen, verläuft sein Spiel im Plus. Logischerweise läuft auch eine favorisierte Transversale nur über eine gewisse Strecke mit entsprechendem Trefferüberschuss; spätestens, wenn eine andere Transversale den Favoritenstatus übernommen hat, wird die zuvor erfolgreich bespielte Transversale zurückfallen. Mit Anlaufen weiterer Transversalen wird das zuvor erwirtschaftete Plus bei Beibehalten der Setzweise auf der zuvor erfolgreichen Transversale zurückfallen; den Verlust durch die casinoseitig ausbezahlte schlechtere Quote kann der zuvor erarbeitete Vorsprung einer oder mehrerer Transversalen spätestens zu diesem Zeitpunkt meist nicht mehr decken. Einer der Fehler an Kasinoschreck besteht in der Tatsache, dass die Neuermittlung der Favoritentransversalen generell erst dann erfolgt, wenn es schon zu spät ist - wenn nämlich die zu lang gesetzten ehemals favoritisierten Transversalen bereits keine mehr sind. Man könnte auch systemorientiert sagen, dass der Marsch nicht hinreichend begrenzt ist. Ein "System", bei dem der Anwender nicht weiss, wie lang er eine bestimmte Stellung spielen soll, ist keins - denn genau das ist es, was ein solches auszeichnet: Gewinne zu erwirtschaften oder Verluste einzufahren. Wenn ich als Spieler nicht weiss, wodurch und wann und wie ich meine Setzweise begrenze, dann habe ich auch kein System. Deshalb funktioniert bei Dir Kasinoschreck nur eine gewisse Zeit lang und geht dann ab in den Keller. Denk' Dir was eigenes aus, gib ihm den Namen Spielbankmonster, berufe Dich auf irgendeinen bekannten Spieler oder Systemerfinder, der vielleicht schon lange tot ist - und Du wirst überrascht feststellen, wenn Du mehrere Partien durchspielst, dass Du dem "Kasinoschreckergebnis" ähnliche, erfolgreiche Passagen erreichst - unter einem genauso bescheuerten Namen mit demselben kläglichen Effekt, dass die Gewinne irgendwann abbrechen, weil Du die einmal funktionierende Setzweise zu lang durchspielst und dann dadurch wieder verlierst. Sowas ist kein "System", sondern das typische am Roulette - es ist ein Nullsummenspiel, das Dich immer wieder auf den Boden der Tatsachen zurückbringt. Und der Bankvorteil macht sich nach einer gewissen Zeit bemerkbar (spätestens, wenn die wirklich herben Verluste einsetzen ) Die Setzweise der Witwe Earle ist mir im Gegensatz zu Euch zumindest vom Prinzip her bekannt, weil ich ihre Aufzeichnungen selbst gesehen habe ... wohlgemerkt: die echten! Und die hat die liebe Frau Earle (glücklicherweise) nie verkauft. Sie hat sie dem ihren Mann überlebenden Mathematikpartner in Südfrankreich überlassen, bevor sie sich mit ihren gewaltigen Gewinnen aus der Rouletteszene verabschiedete. Es ist nichts dagegen einzuwenden, wenn man meint, man müsse Kasinoschreck auf etwas vermeintlich Gewinnträchtiges hin mathematisch abklopfen; das bleibt jedem selbst überlassen. Leute, die Kaffeesatz lesen, haben ja auch ihre Daseinsberechtigung , aber in diesem Zusammenhang nun immer noch zu behaupten, man habe an der "Mathematik" des Professor Earle etwas nicht richtig verstanden, zeugt davon, wie meilenweit man von der Setzweise des Herrn Earle und seiner Angetrauten entfernt ist. NACHTFALKEüberBERLIN -
An alle Systenspieler...
topic antwortete auf Nachtfalke's madoc0383 in: Sonstiges zum Thema Roulette oder Artverwandtes
im Namen anderer Forumteilnehmer Aber, ich will Dich nicht verarschen. Kaum jemand hier im Forum spielt regelmäßig monatlich 30 Tage. Ich natürlich auch nicht. Dementsprechend muss man so um die 25 bis 26 Tage im Monat zur Ansetzung bringen. In diesem Fall mache ich täglich bedauerlicherweise nur zwischen einem Fünfundzwanzigstel und einem Sechsundzwanzigstel des Monatsdurchschnitts pro Tag. Man kann dieses Ergebnis natürlich hochrechnen, um einen Durchschnittswert zu erhalten, der einem 30-Tage-Monat entspricht. In diesem Fall gilt dann doch meine Angabe aus der o.a. Antwort. Rechne es mal durch. Da kommste auf mein Ergebnis!! Ich schätze das mal so ein, da im Namen ziemlich vieler anderer Forumteilnehmer zu sprechen ; bei denen verhält sich das ähnlich. Deshalb meine ich, dass es gar nicht so schlimm ist, wenn Du noch keine Berechtigung hast, Umfragen zu starten NACHTFALKEüberBERLIN -
An alle Systenspieler...
topic antwortete auf Nachtfalke's madoc0383 in: Sonstiges zum Thema Roulette oder Artverwandtes
Also, ich mache täglich (also genauer gesagt: nachts!) so in etwa etwa ein Dreißigstel des jeweiligen Monatsdurchschnitts mal mehr und mal weniger ... ehrlich! NACHTFALKEüberBERLIN -
System "Kasinoschreck"
topic antwortete auf Nachtfalke's Ludo in: Kommerzielle Roulette Systeme und sonstige gewerbliche Angebote
in den entlegensten Winkel Hi Andragon, soso, Du findest die Ausführungen im Forum zu dem System "Kasinoschreck" interessant? Na, dann verstehe ich gar nicht, weshalb Du noch einen Moment dran verschwendest. "Kasinoschreck" hat absolut nix mit den Hinterlassenschaften der Witwe Earle zu tun. Du schreibst doch selber "...dann ... geht es ab in den Keller!..." Dahin sollteste das "System" auch befördern - am besten in den entlegensten Winkel. NACHTFALKEüberBERLIN _______________________________________________________________ PS.: ansonsten spiel' doch nur den Anfang -
...und im Casino in Potsdam mögen sie ihn nicht. Der Arme! <span style='font-size:13pt;line-height:100%'>NACHTFALKEüberBERLIN</span>
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Kreditspieler beim Roulette?!
topic antwortete auf Nachtfalke's tiger2006 in: Roulette für Einsteiger / Programmierung / System-Auswertungen / Excel
Verdienen - soviel wie die Bank @Nachtfalke Bravo Nachtfalke!!!!!!!!!!!! Das ist glaubich auch mein Spiel auch ich Spiele auch nuhr gegen die Leute und habe genung Geld mit dem Spiel ferdint. Nuhr ich habe auf anderes art Leute gesucht und gesetzt immer gegen..." ← Tja, an den Verlustläufen der Verlierer des Casinos verdient man in diesen Phasen nämlich genauso viel, wie die Glücksspielbetreiber verdienen ... ... ... verdienen würden, wenn man nicht dagegen setzen würde - dadurch verdienen die nämlich nix mehr; und man sackt den Bankgewinn für sich ein. Und dann gucken sie durch die Röhre! ...und wer nicht zufrieden ist mit dem, was die Bank verdient, der soll mit dem Roulettespielen aufhören NACHTFALKEüberBERLIN -
Spielbank Potsdam: Schornsteinfeger räumten ab
topic antwortete auf Nachtfalke's Paroli in: Casinos und Spielbanken
Nicht alle lieben Sachsen Hallo Sachse, tut mir ja leid, wenn sie Dich da nicht haben wollten Wen bezeichnet man denn in Croupierskreisen als guten Gast des Hauses? Diese Titulierung kann ich nicht unterbringen. Meinste damit vielleicht hohe Verlierer, gute Troncgeber oder schön klassisch-steif gekleidete Kopfnicker? Oder meintest Du vielleicht... ...als guten Geist des Hauses ? NACHTFALKEüberBERLIN -
auf den Bahamas Da soll's einen Makler geben, der Wellblechhütten vermittelt. NACHTFALKEüberBERLIN
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Nana, auch Kessel haben ein Recht auf Auszeiten! NACHTFALKEüberBERLIN
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Information über geltende Tischlimits Gern geschehen. Wenn Du eine Information über die geltenden Tischlimits in den Casinos haben willst, die bekommste über den Annual Report 2006 der Deutschen Kasinogesellschaft Wiesbaden. Da gibt es auch ganz erhebliche Unterschiede in den Spannen zwischen Tischminimum und Tischmaximum. Die größte Spanne hat meines Wissens das Casino im Quartiér de Monte Carlo in Monaco. In meiner Beitragsreihe Liberalisierung der Spielbankengesetze findest Du in der Diskussion zur Umfrage Wissenswertes über dieses Casino. NACHTFALKEüberBERLIN
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Konzertierte Spieleraktion Hallo heißer Frosch, was Du meinst ist die sogenannte Konzertierte Aktion der Spieler, die zwar in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Glücksspielbetreibergesellschaften (gemeinhin im Spielerjargon als Bandenspiel geführt) untersagt ist, die aber (wie in Baden-Baden unter dem alten Konzessionär v.Richthofen und in der nicht mehr existenten Berliner Spielbank im Europa-Center) als "Spielergemeinschaft" zum Teil auch geduldet war. Dies ist vorab (!) zu klären, ob Spielergemeinschaften geduldet sind oder nicht - die meisten Betreibergesellschaften haben ihren Dependance-Direktoren die Einräumung des spielergemeinschaftlichen Einsatzes untersagt, wenn er das Tischlimit übersteigt. Jedoch sind Fälle in Wiesbaden und in der Spielbank Berlin, wo in einigen Fällen das Tischlimit um ein Vielfaches höher gesetzt worden ist, bekannt. Solche Sonderregelungen betreffen im Regelfall dann aber Gäste, die grundsätzlich in einer höheren Basis-Jetonwertstellung spielen. Wer nicht kleiner als à 500 € / p.jet. seine Lagen stellt, der kann bei entsprechenden wirtschaftlichen Verhältnissen, die dann wohl von ihm nachgewiesen werden müssen, in vielen Spielbanken die Erhöhung des Limits an allen Tischen des jeweiligen Hauses beantragen. Seinem Antrag wird dann sicher auch oft stattgegeben (Steuerbehörde, Spielbetreiber und Angestellte wollen ja schließlich verdienen, gelle?). Nur beantwortet das sicherlich Deine Frage nicht in Deinem Sinne, denn letztlich ist die Spanne zwischen Minimum und Maximum bei solchen Spielern dann meist erheblich kleiner, sodass dem Progressieren unter solchen Umständen sogar eine oder mehrere Stufen genommen werden; was hat es für einen Sinn, das Maximum auf das fünffache zu erhöhen, wenn von dem betroffenenen Spieler erwartet wird, dass er in der fünfhundertfachen Höhe des Tischminimums seine Basisstückgröße einsetzt? Auf das von Dir angestrebte Verhalten partnerschaftlicher Stellungen zur Aushebelung der Progessionsbegrenzung könnte leicht eine Spielersperre über Deine Person verhängt werden; die dauert im Regelfall sieben Jahre und gilt europaweit. So sieht's aus. NACHTFALKEüberBERLIN
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Liberalisierung der Spielbankengesetze
topic antwortete auf Nachtfalke's Nachtfalke in: Casinos und Spielbanken
Dogmatisch-glücksspielfeindliche Sozialtanten "...was bewegt ein Berufsspieler anderen Spielsüchtigen ( Freunden ) zu helfen?..." ← Hi chipleader, da muss ich hinterfragen, wie Du diese Fragestellung meinst: "...Was bewegt einen Berufsspieler anderen Spielsüchtigen (Freunden) zu helfen?..." Warum soll ich denen denn nicht helfen? (...helfen wollen ist wohl besser ausgedrückt, denn bei den beiden geschilderten Fällen zumindest hat meine Hilfestellung ja nicht viel bewirken können). Gerade da ich vom Fach bin kann ich denen doch am besten helfen. Suchtspieler nehmen von einem, der selbst Spieler ist, insbesondere in meinem Fall, da ich mich wohl als Extremspieler bezeichnen kann, eher einen Rat an, als von Ärzten und dogmatisch glücksspielfeindlichen Sozialtanten, die er mit Beginn des Spielentzugs ständig mit den erhobenen mahnenden Zeigefingern um sich herum hat. Also müsstest Du schon Deine Fragestellung etwas konkretisieren - Verzeihung, ich kann so mit der Fragestellung nicht viel anfangen. NACHTFALKEüberBERLIN -
Live-Roulette in Nordrhein-Westfalen @Walter Das wird zur Zeit zurückgestellt. Maßgeblich wartet man auf das Grundsatzurteil des EFTA-Gerichthofs in seinem Direktklageverfahren gegen Norwegen (siehe meine Beitragsreihe Liberalisierung der Spielbankengesetze). Von der Formulierung des höchstrichterlichen Urteils in Luxembourg wird man es abhängig machen, wie die sich seitens Norwegens mit der Bundesrepublik Deutschland deckende Argumentation der Spielsuchtpräventierung in dem Prozess auswirkt. Sollte der von Norwegen unterbreitete Sachvortrag für die Verhandlungsführung vor dem europäischen Gerichtshof ausreichend sein, wird der Freigabe des Live-Roulettes in Nordrhein-Westfalen nichts im Weg stehen. Die Hintergründe hierfür entnimmst Du am besten meiner Beitragsreihe - ich würde mich hier wiederholen und bei weitem nicht so detailiert alles aufführen können, was ich dort bereits in Einzelheiten auseinandergesetzt habe. NACHTFALKEüberBERLIN
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Dortmund Hohensyburg Tische
topic antwortete auf Nachtfalke's ZERO-4-4 in: Sonstiges zum Thema Roulette oder Artverwandtes
Für das Kundenschlachtvieh zu teuer Hallo ZERO-4-4 Wie ich bei der Westspiel in Erfahrung bringen konnte, handelt es sich um ein Weich-PVC, dass eine hohe Lebensdauer hat. Bei den neuen Tischbelägen besteht auch gestalterisch ein Vorteil; man kann das mit Siebdruck berakelte Material in allen genormten Farbnuancen der RAL-Palette erhalten, sodass die 'Corporate Identity' der jeweiligen Gesellschaft, die sich für diese Beläge entscheidet, durch Farbkomposition der Firmen-(Gesellschafts-)logos ohne Mehraufwand dem Interior der Spielsääle auch in der Farbe der Tischbeläge angepasst ist. An den traditionellen Auflagen bemängelt man, dass seit geraumer Zeit mit Einführung der schweren Jetons nach amerikanischem Vorbild die Farbraster auf den Tableaus zu schnell abgeschabt sind. Die Auflagen der Spieltische im Bereich Roulette müssen seitdem fast doppelt so oft erneuert werden, was bei der hohen Anzahl an Tischen auf der Hohensyburg natürlich einen betriebswirtschaftlichen Faktor darstellt. Bei der Wahl dieser Beläge ist jedoch zu bemängeln, dass es den Croupiers kaum mehr möglich ist, die Jetons sauber zu fächern, da die glatten Spielmarken auf der ebenfalls relativ glatten Oberfläche des testweise zum Einsatz gekommenen Belagmusters, zu stark rutschen - was Dir sicher vor Ort auch aufgefallen ist. Aus diesem Grund ist eine Neuauflage von PVC-Belägen mit rauherer Oberfläche in nächster Zeit zu erwarten; es liegt in der Geschäftspolitik der Münsteraner, alles was sie selbst herstellen können, selbst zu produzieren, weil's dann auf Dauer billiger wird - und sei es auf Kosten der Traditionen (die Westspiel produziert ja sogar ihre Kessel selbst!!!) Fazit: Den hohen Herren in Münster scheinen die kostspieligen Huxley-Filzbespannungen aus England für das Kundenschlachtvieh zu teuer zu sein und wollen noch ein bisschen mehr Geld scheffeln. NACHTFALKEüberBERLIN