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Nachtfalke

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Über Nachtfalke

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    Redakteur Roulette

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    Male
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    paroli.de Verlagsarchiv Berlin
  1. Casinotour in der Kritik - Kritik in der Casinotour

    Anders als in den vergangenen Jahren ist in jüngster Vergangenheit auch das Klima. In Berlin gab es in der Zeit, die als "Sommer" bezeichnet wird, 2006 keine durchgehend heißen Perioden und jetzt im Dezember gab es bis jetzt keine durchgehend kalten Phasen. Bisher schwankte die Temperatur meist zwischen null und elf Grad (vor einer Woche hatten wir mal nachts +8°C wie im Frühling, heute steht das Thermometer unter Null bei 96% Luftfeuchtigkeit). Jetzt am Wochenende sollen wieder 11°C erreicht werden, für die kommende Woche sind sommerliche Temperaturen angesagt. Wenn auch die Durchschnittstemperatur des zurückliegenden Jahrs den Werten anderer Jahre entspricht, haben wir letztlich bis auf ein paar Wochen das komplette Jahr über eine Art Dauerfrühlingswetter gehabt - zumindest in Berlin. Und das bei extrem wechselndem Luftdruck und Luftfeuchtigkeitswerten, die von Woche zu Woche kaum unterschiedlicher sein konnten ...genau das Wetter, das meinem Herzen nicht zuträglich ist! Meine medizinische Versorgung betreffend, sind damit letzlich die mich behandelnden Ärzte nicht klar gekommen. Wahrscheinlich ist der organische Verschleiß meines Körpers nach der jahrelangen Medikamentierung zudem fortgeschritten, sodass der Einsatz von pharmazeutischen Produkten bei mir immer schwieriger wird, weil der Wechsel nur eines Medikaments andere Nachteile bewirkt, die dann ihrerseits wieder ausgeglichen werden müssen (ich hatte in der Vergangenheit darüber berichtet). Dieses ständige Hin und Her meiner Medikamentierung hat sich nicht geändert. Was meine Arbeit im Forum betrifft und wann die WorkGroups starten können, ergibt sich aus der Schilderung meiner Situation von selbst. Jede Antwort wäre eine falsche, weil ich nicht weiß was der nächste Monat bringt. Die Ärzte hatten mir 2006, nach meinem dritten Infarkt, etwa fünf Jahre vorausgesagt, die ich noch ohne nennenswerter Beeinträchtigung zur Verfügung habe. Nun beginnt 2012 bereits das siebte Jahr. Man sagte mir, dass ich mich zu den Glücklichen zählen dürfte, die das überhaupt überstehen (jedem Infarkt fallen auch heute noch über 50 Prozent der Betroffenen in den fünf Folgejahren zum Opfer - und bei mir sind es drei Infarkte gewesen!) Zur Zeit kämpfe ich um den Erhalt meiner Existenz, ohne zu wissen, wo ich denn nun genau ansetzen soll, weil auch die fachlich Versierten, die sich um mich kümmern, bisher nur wenig zu einer Lösung beisteuern konnten. Aber ich habe mir fest vorgenommen, ab Januar das kommende Jahr mit der ganzen Energie, die mir noch verblieben ist, anzugehen, um mein Schicksal vielleicht doch noch herumreißen zu können (man sollte sich zum Jahreswechsel ja immer etwas vornehmen, was man zuvor nicht bewerkstelligen konnte). Zur Zeit ist dies mein primäres Ziel neben der Bewältigung der Aufgabe, meine persönliche Selbstversorgung aufrecht erhalten zu können, was logischerweise die Grundvoraussetzung für alles ist -> auch für mein Spiel an den Tischen und für unsere WorkGroups. In der Hoffnung, schöne Weihnachtstage verbracht zu haben, wünsche ich euch allen einen guten Rutsch in's Neue Jahr. Ich werde dann in einer Woche mal hier an dieser Stelle schauen, was ihr hierzu geschrieben habt. Lasst die Korken knallen und feiert Silvester! Euer Nachtfalke.
  2. Casinotour in der Kritik - Kritik in der Casinotour

    In den Jahren seit 2006 (im ersten Jahr ging es mir so gut, als sei ich kerngesund, und ich war voller Pläne und Zukunftsvisionen - dann verschlechterte es sich kontinuierlich) ist mir das gelungen. Und obwohl es mir mit fortschreitender Zeit immer wieder sehr schlecht ging konnte ich Missstände kompensieren, im ungünstigeren Fall überspielen. Aber wenn man die Kontakte nach "draußen" abgebrochen hat, wird es um einen herum ganz still, was wohlgemerkt nichts damit zu tun hat, dass man nichts hören kann. Es ist wie eine Spirale, die sich hochschraubt. Wer nicht den Willen dazu hat, der gesundet nicht (eine hinreichend bekannte Ursache- und Wirkungsgesetzmäßigkeit). All diese weisen Sprüche sind eben reine "Sprüche" und sind leichter dahingesagt als real umgesetzt. Ist man hingegen selbst davon betroffen, wird einem sehr schnell bewusst, dass die guten Tipps, die man früher mal anderen Hilfsbedürftigen locker um die Ohren geworfen hat (wie leicht Probleme lösbar seien), für den nach Hilfe Suchenden keinen wirklichen Lösungsweg darstellen. So werden vormalig unbedeutende Hindernisse urplötzlich unüberwindbar, wenn man selbst davon betroffen ist, weil psychisch die notwendige Ruhe (gegen eine Krankheit anzugehen) der psychischen Selbstaufgabe (dass diese Ruhe einem die Lebenswerte nimmt) entgegensteht. Auf diese Weise entsteht eine Kontroverse, dass einem innerhalb des Absteckens neuer Grenzen einem die tatsächlichen Grenzen unmittelbar aufgezeigt werden. Und hier eben kommt der Lebenswille in's Spiel, ohne den eine Besserung des Gesundheitszustands immer unwahrscheinlicher wird (die oben beschriebene Spirale). Sobald einem Menschen alles das genommen wird, was ihm zuvor Spaß machte, was ihn hinsichtlich der Lebensinhalte ausfüllte und worin er seine Ideale sah, dann verfällt im Zuge dieses Umstands mit fortgesetzter Dauer einer solchen Kondition das Motiv, etwas zu ändern. Sozusagen in der Ohnmacht nicht zu wissen, wo man überall ansetzen soll, nachdem ein Versuch nach dem anderen bereits scheiterte. Für jemanden, der sein Leben lang selbstständig war und der Dinge "bewegte", für den ist es schwer erträglich, selbst gelenkt zu werden, indem er nicht mehr "...Herr über sich selbst..." ist, sondern abhängig von den Unabdingbarkeiten seiner Gesundheit, die ihm alle Freiräume nimmt. Als Unternehmer war ich mein Leben lang ein "Macher", weitgehend losgelöst von Abhängigkeiten, die die normale Arbeitswelt mit sich bringt und die Persönlichkeit des Einzelnen gesellschaftlich einengt. Durch meine Mobilität unterstand ich nur dort, wo es notwendig war, behördlicher Kontrolle und ich war nicht eingebunden in gesellschaftliche Zwänge, die für die Masse "normal" sind - sowohl in materieller, als auch in lokalitätsmäßiger Hinsicht. Dass sich dies nach meinen Infarkten und im Zusammenhang mit meinen Organschäden änderte, damit habe ich mich notgedrungen abgefunden. Dass ich nun auf die Hilfe anderer auch meinen Tagesablauf existenzieller Vorgänge betreffend angewiesen bin, das will ich nicht akzeptieren. Oder anders ausgedrückt: Dann würde ich meinem Leben eher ein Ende setzen. Es ist nicht das, was ich als lebenswert betrachte. So habe ich Roulette -letztlich mein Lebensinhalt- das ganze Jahr über nicht spielen können. Es scheiterte schon am Weg innerhalb der Innenstadt bis zum Casino! Die Überwindung hier in Berlin von meiner Wohnung aus überhaupt die 15 Minuten von meinem Sitz bis zur Spielbank zu überbrücken, stellten mich bereits vor eine nicht überwindbare Hürde; ich sollte erwähnen, dass ich mich zur Zeit im Monat nicht öfter als zwei- oder dreimal aus dem Haus begebe ...und das waren in diesem Jahr meist die Arztbesuche (Nahrungs- und Reinigungsmittel werden schnell um die Ecke herum eingekauft). Wenn ich Roulette denn jetzt irgendwann wieder beginnen sollte, weiß ich nicht, wie ich es überhaupt angehen soll. Alles hat sich verändert. Indikatoren kann man im Spielsaal schlecht wahrnehmen, wenn man seine Sinne nicht geschärft hat. Und die sind in meinem Fall momentan alles andere als intakt. Wenn ich anderen hier die Ratschläge zu einem erfolgreichen Spiel gegeben habe, dann habe ich allem vorangestellt, dass der Spieler -er selbst- der wichtigste aller Indikatoren im Roulette ist. Wer sich inzwischen mit der Tabloise beschäftigt hat, wird bestätigen, dass ich den Spieler immer betont in den Vordergrund gestellt habe, nicht irgendwelche mathematische Berechnungen oder Regeln, derer es einzuhalten bedarf. Seine Qualifikation am Tableau macht den Erfolg eines Spielers aus - nichts anderes sonst; wie der Tisch dann läuft, ist eigentlich egal, da aus dem Spiel selbst heraus sich die Entscheidungsfindung in der Interaktivität der Indikatoren immer wieder gemäß den immergleichen Grundsätzen ergibt. Ich würde nun meine eigenen Worte Lügen strafen, wenn ich das im Fall meiner fortgeschrittenen Erkrankung nun plötzlich missachten würde. Und es wird ein langer Weg im kommenden Jahr werden, mich den Gegebenheiten anzupassen; nämlich situative Umfelder am Spieltisch und den Bezug der Indikatoren zueinander sinnlich anders anzugehen. Wenn ein konzentrationsbedingtes Breitbandspiel für mich denn dann überhaupt noch umsetzbar sein wird. So sieht das bei mir leider aus, zum Stand der Dinge im Jahreswechsel. Mit der Konzentration ist das mittlerweile ein Problem geworden. Dabei ist es eine Tatsache, dass ich auffällig mehr vergesse als noch vor ein, zwei Jahren (es ist schon merkwürdig, wenn man von einem Freund, mit dem man zehn Jahre fast täglich zusammen war, plötzlich den Nachnamen nicht mehr weiß). Oder dass mir nicht mehr einfällt, was ich einen Tag vorher gemacht habe. Selbst alles Nachdenken hilft nichts - ich werfe zeitlich immer mehr durcheinander. Oder irgendwelche Dinge sind verlegt, aber in Wirklichkeit befinden sie sich an ihrem angestammten Platz, wo ich sie seit Einzug in dieses Mietobjekt in Berlin ausschließlich verstaue. Oft suche ich nach einer Zutat für das Essen, die ich Minuten zuvor noch verwendet habe. Manchmal passiert es mir dann das ich vergesse, was ich überhaupt suche. Manchmal finde ich es dann, aber ich weiß nicht, was ich damit eigentlich wollte und beginne dann etwas anderes ...derweil verbrennt das Essen. Die einfachsten Vorgänge fallen mir zeitweise schwer. Werde ich mir dann bewusst, was mit mir los ist, ist mir hundeelend zu Mute. Da denkt man sehr schnell an die berüchtigte Alzheimer. Aber die Ärzte konnten mich da beruhigen, weil Alzheimer sich im Anfangsstadium auf das Kurzzeitgedächtnis und die Orientierung beziehe und gänzlich andere Symptome habe. Die Mediziner begründen meine Taubheit, das fehlende Gefühl in der linken Körperhälfte, den Konzentrationsmangel und die aufkommende Vergesslichkeit mit dem Einfluss, den die vielen Medikamente in den Jahren auf mein Nervensystem ausgeübt haben. Gegen sie gibt keine "Stärke". Die Chemie schlägt schleichend und unerbittlich zu und sie zerfrisst den Patienten, wogegen es kein Mittel gibt. Auch auf diesen Umstand wurde ich von den Ärzten schon vor Jahren hingewiesen, habe aber die alarmierenden Vorzeichen der Reaktion meines Körpers während des Krankheitsverlaufs verdrängt.
  3. Casinotour in der Kritik - Kritik in der Casinotour

    . Hallo ihr alle, zum Jahreswechsel habe ich mich überwunden, euch einige Zeilen zu schreiben, auch wenn es mir in Anbetracht meiner Situation nicht leicht fällt. Die ganze Nacht über -eigentlich schon die vergangenen Wochen- habe ich immer wieder überlegt, was ich euch denn nun schreiben soll; vielmehr, wieviel von meinem Privatleben ich hier im Forum preisgeben soll (in der Vergangenheit habe ich mit dem Internet ja nun nicht die besten Erfahrungen hinsichtlich der Veröffentlichung von rein Privatem gehabt). Seitdem ich vor meiner Fahrt ins Krankenhaus das letzte Mal hier im Forum postete, ist einige Zeit vergangen. Nachdem so hohe Erwartungen von einigen hier im Forum in Bezug auf die Casinotour und die WorkGroups gesetzt wurden und sich soviele für das Projekt interessierten, entschloss ich mich dazu, nun doch aufzudecken, wie es um mich steht. Leicht fällt mir das allerdings nicht, denn das Jahr 2011 war das Jahr des tiefen Falls meines Lebens, weil ich neben meiner körperlich immer schlechter werdenden Verfassung nun auch psychisch abbaue. Da helfen alles Gegensteuern und alle Versuche des Selbstmotivierens nichts, wenn es einem trotz alldem zunehmend schlechter geht. Über das linke Ohr höre ich trotz medizinischer Eingriffe garnichts mehr und rechts hatte ich das ganze Jahr über einen Gehörsturz nach dem anderen, nie jedoch eine auch nur annähernd vollständige Hörfähigkeit auch nur auf diesem einen Ohr. Wie ich schon schrieb, entfällt das ganze Umfeld: Fernsehen, Telefonieren, normale Konversation, all dies fiel aus - vor allem, dass ich keine Musik mehr hören konnte ...meine seelische Verfassung hat sich dadurch vollständig geändert. Insbesondere die Gefühllosigkeit in der linken Körperhälfte ist nun chronisch und schreitet zudem voran. Das ganze Jahr über kämpfe ich, meinen Haushalt weiterführen zu können - bin bei einem halben Dutzend Fachärzten in Behandlung, was wenig Erfolge zeigt; eher hat es sich im Jahresverlauf in Etappen weiter verschlechtert. Ich will mir im Privaten von Niemandem helfen lassen -auch nicht in Kleinigkeiten- denn wenn ich meine Wohnung nicht mehr allein bewirtschaften kann, dann ist das für mich die Endstation: Pflege! Durch die Gefühllosigkeit in der Hand werden sogar geringfügige Notwendigkeiten des alltäglichen Lebens zum Problem - selbst den Parkettboden zu reinigen, zu kochen, Geschirr zu spülen und ähnliche Lapalien, die während des Tages anfallen, werden aneinandergereiht zum tagesfüllenden Ablauf. Mein Gläserbestand hat sich dabei drastisch reduziert und indem ich meine linke Hand kaum noch einsetzen kann, besitze ich nach allem Bruch nur noch einen Teller (wenn mir der letzte Verbliebene im Kunststoffbecken ausrutscht, kann es wenigstens keine Scherben mehr geben ). Das meiste, was ich im Haushalt habe ist deshalb zwischenzeitlich aus Plastik. An Internet oder andere Aktivitäten, zu denen ich die Hände gebrauchen muss, ist nicht zu denken - selbst wenn ich dazu in der Lage wäre gäbe es momentan wichtigere Dinge für mich. So ist aus meiner körperlichen Veränderung sehr schnell eine Isolation erwachsen, in der es keine Ferngespräche, keine Korrespondenz, keine Kontakte zur Außenwelt gibt: einesteils, weil ich über lange Zeitspannen hinweg die Geräte nicht mehr bedienen konnte (was soll man mit einem Telefon, wenn man nichts hören kann?), andernteils, weil ich mich von meinem Ziel, wieder zur Normalität zu finden, in keiner Weise ablenken lassen will. Gutgemeinte Ratschläge, die ich zeitweise befolgte, haben mir alle nichts genützt und mich letztlich nur aufgehalten, meinen Weg in dieser Situation aus den Misslichkeiten heraus zu finden. In Folge dieser Entwicklung ist nicht nur die körperliche Verfassung, die mein Leben zum Stillstand brachte, sondern zwischenzeitlich auch meine Lebenseinstellung - garnicht mehr so bejahend wie früher und ohne jeglicher Planung, weil man schlecht etwas planen kann, wenn man nicht weiß, was einen im kommenden Monat erwartet. Paroli wird die Auswirkungen, die diese Veränderungen für mich haben, besser einschätzen können, weil er mein Wesen und meine grundsätzlichen Charakterzüge kennt, zu denen meine jetzige Konstitution ihm sicherlich nicht passend zu meiner Person/Persönlichkeit erscheinen wird, so wie er sie kennt. Man muss es wohl so sehen: Im Gegenzug zur inneren Ruhe für die wesentlichen Dinge des Lebens ist der Preis für die entstandene, selbstgewählte Isolation in letzter Instanz auch immer wieder der schwindende Lebensmut; einen Preis, den man als logische Folge notgedrungenerweise bezahlen muss, und der die Entwicklung bestimmt, inwieweit man sich immer wieder aufrafft und die Stärke findet, in einem Tiefpunkt weiter zu machen, seinen Weg aus eben diesem Tief heraus zu finden. Ich ziehe dabei mal eine Parallele zur Figur des Barons von Münchhausen, der sich an seinen Haaren selbst aus dem Schlamm herausgezogen haben will. So ist es für jemanden, der resigniert, schwierig, aus der Resignation herauszufinden, wenn sie Ursache und Effekt zugleich ist. Ich vergegenwärtige mir das immer an dem Modell einer "Spirale". .
  4. Casinotour in der Kritik - Kritik in der Casinotour

    Mit eigenen, in einem externen Netzwerk stehenden, abrufbaren Datenbanken und einer Vielzahl neuer Programme eröffnen sich mittlerweile ganz andere Perspektiven sowohl für die WorkGroups und für die Casinotour als auch auch für das Forum im Allgemeinen (z.B. kartografische Implementierungsmöglichkeiten für die Casino Portale und Technologien für den seit einem Jahr vorbereiteten PodCast). Die Technik war schon Anfang März soweit abgeschlossen, dass wir mit den WorkGroups hätten starten können... ... ... ...wäre der Hickhack mit dem neuen Provider nicht losgegangen. Tatsache ist, dass die Kommunikation nach einem Monat Leistungseinstellung wieder etwa eine Woche lang lief, nachdem ich bereits einen Rechtsanwalt konsultiert und mit Klage gedroht habe. In dieser Zeit schrieb ich meinen Bericht über den Stand der Dinge (da war ich ja schon vier wochen nicht mehr online im Forum). Von der Homepage über die eMail Adresse bis zum Telefonanschluss und sogar das Fernsehen - alles hier in Berlin läuft nun über ein und denselben Provider. Da besteht eine gewisse Abhängigkeit, die auf Grund der vertraglichen Schwierigkeiten nunmehr zu eskalieren scheint. Auch nach Ostern sind die Leitungen tot und ich bediene mich jetzt eines Internetcafes auf dem Weg ins Krankenhaus (wie ich an der verweigerten Kommunikationsleistung sehe, ist der Streit des Providers mit der Vermieterin dieses Häuserblocks hinsichtlich der Verkabelung und der Zahlung für die Haushalte im Objekt immer noch nicht beigelegt. Und anscheinend haben die Techniker des Providers keinen Objektzugang mehr. So wird das Ganze rechtlich zur Farce). Inzwischen sehe ich es als "Glück im Unglück" an, meinen Bericht über die Neuigkeiten noch nicht in's Forum gestellt zu haben. Denn schon eine Woche darauf wäre ich gesundheitlich vollständig ausgefallen. Nun schaue ich, ob die Ärzte in nächster Zeit wenigstens meine "Lauscher" wieder funktionstüchtig werden lassen. Ohne etwas zu hören ist es mit der Selbstversorgung hier mitten in Berlin schwierig (und nicht ungefährlich). Auch irgendwelche Verhandlungen mit dem Vermieter oder mit dem Provider sind schwer oder garnicht zu regeln. Das Schlimme: Wenn man nichts hört, kann man auch nicht vernünftig sprechen, weil einem jede Kontrolle über das Gesagte fehlt (was natürlich auch die Ärzte betrifft). Und mit der Zeit lässt die Konzentration vollständig nach. Also - immer noch Stillstand. Ich gehe davon aus, dass ihr die Ostertage gut verbracht habt. Im Gegensatz zu meiner Situation müsste das Wetter ja allen zugesagt haben ; sommerliche Temperaturen und regenfreie Tage. Ich selbst bin zur Zeit höchstens noch einmal in der Woche draußen (Krankenhaus). Die Orientierung ohne Gehör in Berlin macht mir zu schaffen. Insbesondere durch den Providerstreit von der Außenwelt abgeschnitten zu sein, trifft mich momentan besonders hart, weil alle Impulse und Abwechslungen wegfallen, die ansonsten im Alltag normal sind. Momentan bin ich auf Grund meiner Situation depressiv und unmotiviert. Ich merke, dass dies von Jahr zu Jahr zunimmt. Gegenwärtig bin ich für nichts aufnahmefähig, mich mit etwas auseinanderzusetzen. Wenn es mir einigermaßen besser geht, melde ich mich automatisch. Euer Nachtfalke.
  5. Casinotour in der Kritik - Kritik in der Casinotour

    Das Verlagsarchiv betreffend hatte ich ja schon Ende Januar eine Rundum Erneuerung der Technologie hier in Berlin angekündigt. Was anfangs so simpel aussah entwickelte sich im Februar unerwarteterweise zunächst mal zu ziemlichem Chaos, da die Anlage hier für ein Netzwerk der geplanten Art zuviele Schwachstellen aufwies (veraltete Hardware, inkompatible Software, Datenverluste). Da ich schon Bedenken hatte, es überhaupt nicht geregelt zu bekommen, haben wir im Verlagsarchiv erstmal vor uns hin gewerkelt und ich habe niemanden eingeweiht. Als es mir nach den ersten Herzbeschwerden im März etwas besser ging, habe ich euch einen langen Bericht geschrieben, was für Möglichkeiten wir in den WorkGroups durch die Neuerungen zukünftig haben und dieser Bericht sollte Anfang dieses Monats im Forum stehen. Nach seinen Schwierigkeiten, die er uns im Februar während des Umbaus machte, fiel es dem Kommunikationsdienstleistungsanbieter in Bayern nun jedoch zentralseitig ein, unsere Anschlüsse im März "einzufrieren", sodass ich das Posten meines Berichts an euch verschob. Da dachte ich noch, das sei innerhalb weniger Tage abklärbar. Immerhin hat der Provider über die vielen Jahre kein Geld von der Vermieterin für die verkabelten Haushalte bekommen. Nun wollte er mich zwingen, ihm Beweismittel gegen die Vermieterin zu überlassen, um strafrechtlich gegen sie wegen Betrugs vorgehen zu können, weil sie das Geld für die Kommunikation im Häuserblock jahrelang kassiert hat Letztlich sitze ich "...zwischen zwei Stühlen...": entweder gegen die Vermieterin oder gegen den Provider. Als Druckmittel gegen mich verwendet er nun den Leistungsentzug. Und dann holte mich meine Gesundheit ein...
  6. Casinotour in der Kritik - Kritik in der Casinotour

    Hallo zusammen sicherlich habt ihr mich vermisst, aber im Lauf der Jahre hat es sich in unserem Forum wohl herumgesprochen, dass ich die Frühjahre nicht schadlos überstehe. Das ist seit fünf Jahren immer das Gleiche und wird sich wohl auch nicht ändern (obwohl ich das von Jahr zu Jahr auf's Neue hoffe). Zusätzlich zu meinen Schwierigkeiten mit dem Herzen erwischte es mich dieses Jahr bereits im März mit dem Gehör; das fing mit dem Beginn der Wetterveränderungen an. Zuerst dachte ich, dass es sich wieder regele wie in den vergangenen Jahren. Auch da konnten mir die Ärzte ja wenig helfen und machten als Ursachen den Luftdruck, das Herz, den Kreislauf, das Nervensystem, die Medikamentierung und alles Mögliche verantwortlich und einigten sich dann schliesslich auf: psychosomatisch (= alles, was nicht diagnostizierbar ist? ). Also lag es nahe, dass ich in Wartestellung verharrte und es sich von selbst einstellte. Aber das war wohl ein Trugschluss. Ich war mehrmals im Krankenhaus. Mit der Gefühlslosigkeit in der linken Körperhälfte ließ dann regelmäßig auch das Gehör im linken Ohr nach. Und wie im vergangenen Jahr habe ich auch wieder den Gehörverlust auf der rechten Seite (man sagte mir, dass es ein Gehörsturz ist, aber mittlerweile bin ich mir da nicht mehr so sicher, da man dabei die Mundhöhlenresonanz der eigenen Stimme hört, was bei mir nicht der Fall ist). Tatsache ist, dass ich gegenwärtig völlig taub bin. Eine völlige Stille und mehr das Gefühl eines gewaltigen, nervtötenden Rauschens, als dass man es tatsächlich hört. Tag und Nacht. Immer.
  7. WorkGroups - Anmeldethread

    DER ANMELDETHREAD WURDE HEUTE, AM 10.JANUAR 2010 -wie angekündigt- GESCHLOSSEN ! Weitere Anmeldungen werden erst wieder ab dem Termin zum ersten Forumsevent Berlin für die Neuauflage einer Basisarbeitsgruppe entgegengenommen für einen weiteren paroli®.de-WorkGroups Start zum Jahreswechsel 2013 / 2014
  8. Mein Konzept und meine Thesen

    . Naja. Bis jetzt hat schlecht jemand "...die Kreise des KenO..." stören können, weil er gerade erst angesetzt hat, diese zu ziehen. Was noch nicht da ist, kann man nicht stören Wenn es dann mal richtig losgeht mit dem eigentlichen Stoff "...aus dem die Träume sind..." werden wir schon dafür sorgen, dass Störer ihren traditionellen "Nebenthread" erhalten, wo sie sich dann balgen können... ... Nachtfalke. .
  9. Vor Ort... ...

    . @ Dolomon: @ Cornelius: @ Fahrenheit451: Der Stand der Kenntnisse eines jeden Teilnehmers ist zum jeweils erfolgenden Splitting bestehender Arbeitsgruppen von Bedeutung, da so einerseits verhindert werden kann, dass Zurückliegende die schneller Lernenden am Weiterkommen hindern, und dass ich andererseits bei Langsameren etwa zurückliegende Teilbereiche der Inhalte in anderer, leichter verständlicherer Form wiederholen und intensivieren kann. Diese beiden Gruppen entscheiden sich lediglich dadurch, dass die einen sich aktiv einbringen für die Organisation, Seminarvorbereitungen, Demoveranstaltungen, Vorlagenerstellung, Lernmaterialversand, Einladungen, Datenbanken, Programmierung, Pflege der Statistik, Moderation im WorkGroup Bereich usw., während man natürlich auch passiver Teilnehmer sein kann (also der reine Lernprozess). Eine Zuteilung ist es in jedem Fall, weil der Kenntnisstand schlecht vom Betroffenen selbst beurteilt werden kann. Das wird jemand wohl erst dann beurteilen können, wenn das Persönliche Profiling abgeschlossen und wenn ein Großteil der Basiskenntnisse vorhanden sein wird. @ alle: Sollten hierzu Vorabfragen gestellt werden, beantworte ich sie an dieser Stelle gern. (Bitte nur allgemeine Fragen; nichts Detailiertes) Nachtfalke. .
  10. Phönix aus der Asche

    . @ Starwind: Es ist sogar davon auszugehen, dass es garnicht anders sein kann! Die Voraussetzung ist natürlich die gezielte Auswahl. @ alle: Was Lukasz Ansatz betrifft, stellt sich hier die Frage, wie er denn eine solche Zielsetzung realisieren will, wenn er sich mit seinen Signalen an eine andere Kette bindet, indem er nur eine weitere Kombinationschance als Entscheidungsfinder zur Basis macht. Hier liegt die Schwäche im ansonsten positiven Ansatz von Lukasz. Die Tabloise hingegen hat derer Ansätze viele. Und ihr haftet zudem die Dynamik an, die Lukasz Spiel in seiner starren Einengung fehlt. Das virtuose Spiel, das Lukasz starre Reglementierung verhindert, vollzieht sich bei der Tabloise über alle Kombinationschancen der Betreiber und wahlweise auf synthetisch angelegte (Methode Duprès). Unter diesem Aspekt unterscheiden sich Lukasz Ansätze von denen der Liga. Solche schematischen Raster sind im tabloisen Bereich nicht vorgegeben; ja ...sie verbieten sich geradezu. @ Starwind: Auch das ist richtig, Starwind. Nur liegt die Betonung auf "...die gezielte Auswahl geeigneter aktiver Spielabschnitte..." "...eine geeignete Spielmethode..." Sonst geht die Rechnung nicht auf. Ich weiß nicht, Starwind wie man mit Regeln in Verkettungen eine gezielte Auswahl an Spielabschnitten herbeiführen will. Die "...Auswahl..." ergibt sich im Grunde durch den Zufall, und zwar so, wie sich die Verkettung entwickelt. Von einer "...gezielten Auswahl..." kann man also kaum sprechen, weil man kein Ziel angehen kann, sondern der Zufallswillkür ausgesetzt ist. Unter diesem Gesichtspunkt ist die Anschauung des Sachsen nicht so abwegig, wenn ich auch bezweifle, dass er sich überhaupt mit der Lukaszmethodik eingehend auseinander gesetzt hat. @ alle: Von einer sich zufällig entwickelnden Permanenz -wie Starwind das ausführt- können sich aneinandergereihte Spielabschnitte nur dann unterscheiden, wenn die Summe dieser Abschnitte sich aus gezieltem Vorgehen zusammensetzt, das von den Zufälligkeiten der Verkettungsentwicklungen wegführt. @ die "...Lukasz Anhänger..." Schon mal darüber nachgedacht? Nachtfalke. .
  11. Phönix aus der Asche

    . Bemerkenswert ist allerdings -und hier besteht die Parallele zur Tabloise- dass diese Signale aus einer Kombinationschance Auswirkungen auf eine andere Kombinationschance haben. Und genau hier ist der Ansatz iderntisch zur Tabloise. Immerhin kann der Negative Erwartungswert hier nicht mehr in der Form greifen, in der er auf einer Verkettung allein zum Tragen kommt. Und schon diese Tatsache bekräftigt mich -bei aller Starrheit des Lukaszmodells- diesen Ansatz zumindest als erforschenswerter anzusehen, als das meiste, was ansonsten im Roulette-Forum hier seit dessen Bestehen behandelt wurde. Haltlose Kritiken und das ewige "...Dagegenreden..," am Tableau "...gehe eh' nichts..." zeugen lediglich davon, dass die Maulfechter derartiger Sprüche sich mit dem Grundgedanken von Lukasz nicht genügend beschäftigt haben und sie outen sich selbst durch ihre Störbeiträge hier im Thread! Neapolitanische Waffelspezialisten hätten ihr weltberühmtes Backwerk nie zustande gebracht, wenn sie auf die italienischen Traditionsköche der guten alten Zeit gehört hätten, die ihnen und allen einreden wollten, "...ohne Fett könne man nicht backen..." Man lese, höre und staune. Damals war das noch so! Gebacken wurde ausschliesslich mit Fett. Die uns heute bekannten Feinheiten der europäischen Küche erschienen schier nicht machbar und ohne Fett lief garnichts (weswegen die damalige Küche schwer verdaulich und gesundheitlich schädlich war) Es ist wie bei der Tabloise. Das Umdenken fällt auch hier schwer - was mich erstaunt, weil es viel leichter ist, als beim Breitbandspiel. Aber anscheinend scheitert alles Neue hier im Forum zunächst einmal an der Borniertheit der Besserwisser und Traditionsdünkelmänner, die die Materie nicht beherrschen... ... ... ...das Backen ohne Fett muss eine "...Revolution am Mittelmeer..." gewesen sein. Doch siehe da: Waffeln sind heute ein weltweiter Standardartikel und jeder mampft sie... ... Nachtfalke. .
  12. Phönix aus der Asche

    @ Sachse: Liegt das gelangweilte Abwinken nicht unter anderem daran, dass Du Dich vielleicht nicht so eingehend mit der Thematik auseinander gesetzt hast, allein mangels Verbundenheit mit der Materie und in falscher Betrachtungsweise aus Deinem Blickwinkel den Inhalten von Lukasz von vorn herein keine Chance zu geben? @ alle: Liegt es bei den Gegnern dieser Vefahrensweise nicht daran, dass sie nicht bereit sind, mit anderen Mitteln und aus anderen Perspektiven heraus das Roulettespiel betrachten zu wollen und das Scheitern dieser Methode als vorbedingt "...in eine Schublade zu stecken..," deren Inhalte man gewiss nicht erforscht, indem man sie "...zunagelt..?" Ich habe mich bis jetzt nicht in diesen Thread eingeklinkt; allein deshalb, weil ich mich mit dem "...Urthread..." seinerzeit nicht beschäftigt habe. meine Erkenntnisse in Sachen Lukasz: (zumindest anteilig und in Kurzform) Durch Raros Anwesenheit während der Casinotour in Bad Füssing und im Zuge des nun näheren Kontakts zu Nunu hier in Berlin habe ich nach den mir bisher übermittelten Informationen feststellen können, dass die Ansätze des Lukasz sehr wohl einen tieferen Sinn machen, denn sie beruhen ebenfalls auf Bezugsansätzen, ähnlich wie es bei der Tabloise der Fall ist! Allerdings erweisen sich Lukasz Spielansätze als systematisch und sie beruhen ausschliesslich auf mathematischen Grundlagen, weswegen ich nach näheren Untersuchungen zu dem Schluss komme, das ihr die Starrheit der Verkettungen anhaftet. Es sind eben -wie Lukasz ja auch immer wieder betont- "...Signale..," die feststehenden Regeln für deren Erscheinen entlehnt werden.
  13. Frage an Sachse

    . Leben wir diese Prinzipen nun wirklich aus oder "...werden wir gelebt..?" Nachtfalke. .
  14. Frage an Sachse

    . Kennen wir das nicht vom ollen Schröder? .
  15. Vor Ort... ...

    . Nöö verpasst hast Du nichts. Der "...Vor Ort..."Thread hat ja nichts mit den WorkGroups direkt zu tun und ist für alle hier im Forum. Und bis auf die Arbeitsbereiche werden ja auch die WorkGroups jedem hier im Forum zugänglich sein. Insofern kannst Du also garnichts verpasst haben :laugh2: Nachtfalke. .
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