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Nachtfalke

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  1. Hallo Geoheli als Roulette-Redakteur des Forums begrüße ich Dich zuerst einmal im Namen der Forumsleitung und aller Forumsteilnehmer. Dieses sogenannte Training bringt wenig. Ich meine das unabhängig von der Strategie. An anderer Stelle habe ich einem Forumsmitglied, nämlich beno45, gerade vor etwa einer Woche im Thema Strategie 07 mitgeteilt, dass mit Mathematik Roulette nicht zu bezwingen ist. Auch der hier im Forum recht angesehene, aber umstrittene(!) Sachse vertritt diese Meinung. Die Fragestellung, "...wieviele Permanenzen..." läuft ja wohl letztlich darauf hinaus, dass ab einer zunehmenden Anzahl von Erscheinungen der möglichen Chancen, die getestet werden sollen, die Sicherheit zunehme, dass die Ergebnisse des Tests auf eine möglichst lange Spielstrecke zutreffen sollen. Ich hoffe, ich habe das richtig verstanden? Wenn nicht, korrigiere mich bitte, ehe ich detailiert antworte Genau dieser Gedankengang ist leider schon im Ansatz falsch. Mit zunehmender Zahl der Coups bewegt sich das Gesamtergebnis in Richtung Nullsummenspiel (abzüglich des Bankvorteils natürlich). Allerdings bezogen auf die von Dir angesprochenen Mittelwerte kann man sehr wohl der Anschauung von Beno45 folgen ... die sind mathematisch exakt festzuhalten - allerdings ohne Permanenzen und rein rechnerisch, was besagt, dass es sinnvoller ist, sich Extremläufe zu suchen, bei denen die Einsätze entlang der Mittelwertsberechnungen nicht mehr greifen. Ich kann gern noch ausführlicher darauf eingehen, wenn Du willst.
  2. Das ist sicherlich nicht das Problem. Es stellt sich nur die Frage, weshalb ein Betreiber eines Online Casinos das Zehnfache für eine Lizenz investieren soll, als wenn er das Casino andernorts installieren würde. Zudem ist der Wechsel des OC-Sitzes letztlich eine technisch einfach zu vollziehende Aktion (wie der Wechsel einer HomePage von einer URL zu einer anderen).Das Problem der Online-Betreiber ist in der Aufbauphase grundsätzlich der Bekanntheitsgrad. Täglich entsteht ein halbes Dutzend neuer digitaler Zokkbuden. Wenn unter den zwischenzeitlich tausenden von Onlineanbietern ein Neueinstieg nicht die entsprechende Frequentierung nach sich zieht, dann sind 75.000 $ eine betriebswirtschaftlich nicht rechenbare Investition. Als weitere Investition kommt der Aufbau zuführender Links hinzu, der die Positionierung in den internationalen Suchmaschinen verbessert. Und in diesem Zusammenhang sind 75.000 $ eben besser in anderen Bereichen unternehmerischer Entscheidungen investiert, als in den Standort. Online Casinos glänzen im Internet mit ihrer Aufmachung. Ob in Wahrheit nur ein Vorortschuppen mit Strom- und Internetanschluss existiert, auf dessen Boden einige Eimer stehen, um durch undichte Dachschindeln rinnendes Wasser aufzufangen, und ein Informatikstudent bedient die Technik, damit die Software reibungslos drauf läuft, ist dem User nicht ersichtlich. Letztlich ist einem Spieler wohl auch egal, ob die digitalen Spielräume „seines“ Stamm-OCs sich auf einer karibischen oder einer russischen URL befinden - Hauptsache, er findet eine Toppsoftware vor, auf der er reibungslos setzen und gewinnen(!) kann. Und letztlich ist es dem Betreiber digitalen Glücksspiels ebenfalls egal, wo seine Webadresse geführt wird - Hauptsache, die Eventualkunden finden diese Adresse und können reibungslos ihr Geld los werden. Nun frage ich dich, Xonos: Warum sollten denn die Betreiber eines unter wirtschaftlichen Aspekten eröffneten Projekts große Anteile ihrer Budgets in Teilbereichen investieren, die betriebswirtschaftlich nicht sinnvoll sind? Anders mag es bei alteingesessenen OCs sein, die -lange am Markt- eine unüberschaubare Spielergruppe als Kunden zu haben, die bei einem Standortwechsel auf die ihnen bekannte URL wollen und das Casino ist dort nicht mehr online. Aber auch das ist einem Betreiber wohl heute keine 75.000 $ mehr wert, denn ein Stammkunde eines die URL wechselnden Casinos gibt den Namen dieses Casinos in einer Suchmaschine ein ... und schon hat er die neue Webadresse, auf der er die gewohnte Oberfläche „seines“ Casinos hat. Paroli kann Euch da sicher noch viel mehr mehr d'rüber erzählen als ich, der ich noch nie in einem Online Casino investiert habe ... und dies sicherlich nie tun werde. Aus diesem Grund sehe ich das branchenunabhängig ganz einfach aus der betriebswirtschaftlichen Perspektive. Denn eines ist sicher richtig, Xonos... ... ...man kann nie sicher sein, ob man nicht vielleicht nur einen der Eimer da gewinnt, in dem das Regenwasser gesammelt wird NACHTFALKEüberBERLIN
  3. Ein Wechsel der Bedingungen für das jeweilige Stellungssignal vor erkennbaren Minusläufen kann ohnehin nie falsch sein; bei linearer Setzweise verlaufen die Ertragskontierungen (hier im Roulette-Forum vielfach PP genannt ) ohnedies über kurz oder lang in den Nullsummenbereich.NACHTFALKEüberBERLIN
  4. Der Climber ist gewissermaßen ein Ein-Stück-Spiel!!!! Ein Spiel, von dem ich fast ein Jahrzehnt gelebt habe Allerdings ist er effektiver als die hier angegangene Setzweise ... durch sogenannte Multiple Permanenzen (= versetzte Sequenz-Progression). NACHTFALKEüberBERLIN
  5. Das habe ich schon einige Male beantwortet, zuletzt vor einem Monat.Ich habe bis letztes Jahr mit Climbersetzweisen und Breitbandstellungen auf Synthetischen Permanenzen experimentiert. Fast zwei Jahrzehnte hatte ich das zuvor erfolgreich gespielt und wollte es weiter optimieren. NACHTFALKEüberBERLIN
  6. Letztere Anmerkung trifft den Nagel auf den Kopf. Ein Spiel, wie es hier betrieben wird, nämlich das der extremen Verlustbegrenzung ... oder das des Photographen, nämlich das der extremen Gewinnbegrenzung, würde das Ende der Betriebswirtschaftlichkeit der Casinos bedeuten! Allein an diesem Umstand sieht man, wie gefährlich ein zu hoher Anteil an Spielbankbesuchern sein kann, der sich dieser Spielgrundzüge bedient. Und die Gruppe der Spieler, die ein solches Spiel betreiben, gehen in der Masse der Spieler als Sieger hervor. Unsinnig ist es, hierüber weiter zu diskutieren. Wenn von zehn Spielern drei oder vier mit Gewinn das Casino verlassen -und das regelmäßig!!!- dann gehören sie zu dem Dutzend Spieler unter hunderten(!) Casinobesuchern, die ein schwelendes Potential für die Spielbankbetreiber darstellen. Denn indem andersgeartete Spieler unter Tausenden von ihnen einige Male im Jahr Plus machen, wechseln diese sich ab, wenn sie ihre Gewinne mal nach Hause tragen. Und sie schleppen das Gewonnene auch wieder hin! Allein schon die Tatsache, dass die Spieler eines begrenzten Spiels in der aufgezeigten Weise nie zu den großen Verlierern gehören werden, müsste auch den Dümmsten in diesem Forum klar werden lassen, dass das Thema Einsatz 1 Stück zu den realistischsten und erfolgreichsten Grundkonzeptionen in der gesamten Themenvielfalt des Roulette-Forums gehört. Realistisch, weil jeder sich sein Stück leisten kann (die Höhe bestimmt er ja selbst). Erfolgreich, weil der Weg in die oberste Liga der Spieler hier der direkte und schnellste sein kann. Verlust- oder gewinnbegrenzende Extremspieler gehören immer wieder zu den Gewinnern (ohne dass das Casinopersonal bei den EC-Spielern unter uns auch nur einen Cent Troncgeld erhält!) ...und das, was sie mit kleinen Wertstellungen erreichen, brauchen sie irgendwann nur kurze Zeit als Maximumspieler zu wiederholen: Dann gehören sie zur Elite der Spieler. NACHTFALKEüberBERLIN
  7. Mit Verweis auf die seinerzeitige Situation, dass ein gesamtes Casino (einschliesslich mir!) den Hamburger Photographen im Casino Potsdam anfangs nur belächelt hatte, kann ich das anderen sehr gut nachempfinden! Obwohl dieser Spieler nicht die Setzweise vollzog, die diesem Thread zu Grunde liegt, ähnelt sich dessen und die hier beschriebene Charakteristik der Spielweise. Beide Arten des begrenzten Einsatzes oder Gewinns setzen eine Grundeinstellung zur Spielaufnahme voraus, die der Großteil der Spieler allein auf Grund charakterlicher Mängel nicht bewerkstelligt bekommt. Viele gestehen sich ihre Schwäche nicht ein und haben die Angewohnheit, alles, was von ihren Idealen abweicht, zumindest verbal zu outen.☞ Es ist eine Umdenkensweise, nur mit einem Stück Kapital in der Tasche eine Spielbank zu betreten. ☞ Es ist eine völlig andere Spielausrichtung (=Zielsetzung), als sie die Masse in den Spielsäälen anstrebt. ☞ Und es handelt sich dabei um eine Setzweise, die Selbstdisziplin vom Spieler verlangt. Und last not least: ☞ In der Gesamtkonstellation widerspricht schon die Grundidee der Gier der Spielenden. Insbesondere letzterer Punkt ist das Kalkül aller Betreiber, die ihre Klientel -auf lange Spielstrecken bezogen- auch nach erfolgten Gewinnen immer wieder zur Kasse bitten (höflich und zuvorkommend versteht sich); nicht etwa um die Gewinnjetons einzutauschen, sondern um sich neue nachzukaufen. NACHTFALKEüberBERLIN
  8. •Diskussionsthread zum o.a. Leitartikel Berufsspieler eine zweifelhafte Karriere Leben zwischen Freiheit und Spielsucht... ...die Existenz zwischen Leben und Gelebtwerden auf der Überholspur. Wer sich offiziell als sogenannter Berufsspieler bezeichnet, der zeichnet sich zumindest in dieser Hinsicht nicht als sonderlich klug aus, da er im Falle eines hohen Gewinns oder im Fall auffälliger Dauergewinne seitens der steuerrechtlichen Vertreter des Staats, die in den Spielbanken ständig anwesend sind, registriert wird. Diesen Umständen zur Folge belassen Berufsspieler ihre Identität fast ausschliesslich im Hintergrund, was besagt, dass die meisten, die sich als solche bezeichnen, keine sind! Von den Betreibern selbst hört man zu diesem Thema wenig oder verfälschte Informationen, was verschiedene Gründe hat. Wenn Öffentlichkeitsarbeiter der Spielbanken auch schweigen oder durch wage Informationen verwirren: Berufsspieler gibt es reichlich, sie kennen sich untereinander und der Verlust der Spielbanken ist kontinuierlich. Auf Grund ihrer Diskretion bemerkt sie das normale „Fußvolk“ nicht; zumindest ordnet man sie nicht der Liga zu, die einen nicht unerheblichen Teil der Spielergewinne schluckt - während die Masse verliert und die Säckel des Finanzministers, der Betreiber und deren Erfüllungsgehilfen füllt. Die vom Marketing der Betreiber als „sensationelle Gewinner“ zur Schau gestellten vereinzelten Glückspilze in den Schlagzeilen der Presse oder im Internet sind lediglich geschickt verpackte Lockrufe an die Masse - das Balzen der Casinos um die Gunst der Masse, der sie sich als Freizeittempel in schillerndem Licht präsentieren wollen. Spieler der Liga sind unter den werbemäßig herausgestellten Einzelgewinnern so gut wie nie zu finden ... denn von ihren Gewinnen bekommen die Betreiber meist wenig oder garnichts mit. Berufsspieler haben mit dem von Schriftstellern und Drehbuchautoren ihnen angedichteten Flair nichts gemein. Die ihnen in Filmen und in Romanen gestrickte Aura der Anrüchigkeit, des Abenteuers, des weltgewandten Auftretens oder der Finanzjongleure an den Spieltischen ist eine im Lauf der Zeit aufgekommene Klischeevorstellung, von der in der Realität lediglich die persönliche Mobilität und die Freiheit übrigbleiben, bei den erfolgreichen von ihnen allenfalls noch ein gewisser Status unter ihresgleichen; bei den weniger erfolgreichen nicht einmal das! Sie sind ständig gefangen im Netz des Sichversteckens, insbesondere, weil sie allerorts auf das Unverständnis der Behörden stoßen, die sie meist ohne Wohnsitz, in den Netzwerken der Sozialversicherung und der Steuerbehörden nicht geführt, zeitweilig den Kontakt zu einer Behörde nicht verhindern können. Ich selbst wurde mit hohen Geldbeträgen völlig unbescholten mehrfach festgehalten, einige Male verhaftet, indem Beamte die Herkunft meiner materiellen Mittel ohne jeglicher Steuernummer seit meiner Jugendzeit kriminalisierten. Später wurde mir Steuerhinterziehung und Unterschlagung unterstellt, weil ich Verluste in meinen Firmen bilanzierte, jedoch eine Viertelmillionen Mark in bar bei mir hatte. An der brasilianisch-argentinischen Grenze kam ich in Dunkelhaft, weil die junta militaria mir, der ich von brasilianischen Casinos in argentinische wechseln wollte, als Inhaber eines argentinischen Personalausweises Devisenschmuggel unterstellen wollte. In Spanien war ein Haftbefehl wegen illegaler Geldwäsche gegen mich ausgestellt. Und auch beim Wechsel von der polnischen Grenze in die Slowakei beschlagnahmte man mein Spielkapital. Vom Spiel in der Ukraine ist dringend abzuraten; einige Casinos in Kiew lassen die Gäste nicht mehr aus dem Haus, bevor sie ihr Gewonnenes wieder verloren haben. Eine große Gefahr ist das zunehmende Moneystalking über Wochen, bis die organisierte Kriminalität zuschlägt. Dies passierte mir bereits zweimal - in Hittfeld und in Antibes. Berufsspieler, über deren Existenz manchmal gerätselt und diskutiert wird, und in deren Erscheinung man ein so tolles Leben vermutet, betreiben eine der härtesten und über lange Zeitspannen auch langweiligsten(!) Tätigkeiten, die man sich aussuchen kann, um sich seine Brötchen zu verdienen. Dies kann ich insoweit bezeugen, indem ich selbst dazugehörte und vielfach verzweifelte. Die Extrembedingungen bestehen allerdings weniger in der Tätigkeit an sich, sondern in den Rahmenbedingungen, innerhalb derer man seinen Gelderwerb Tag für Tag an den Tischen erzwingt. NACHTFALKEüberBERLIN
  9. Das machen alle Leute, die in dem Thema Einsatz 1 Stück, wenig verlieren, viel gewinnen ihre beachtlichen Erfolge auf einer, Deiner Ur-Oma ganz ähnlichen Setzweise, veröffentlichen. Mit einer ähnlichen Setzweise hat der Photograph in Potsdam tausende von Stücken erwirtschaftet.Ich muss sagen, dass Deine Vorfahren anscheinend ganz schön clever gewesen sein müssen.
  10. ...tröste dich, Gunter ... ich auch nicht!Hinzu kommt übrigens, dass dieser besagte Spieler im Gewinn erhöhte, im Verlust reduzierte!! Dadurch dehnten sich seine Spiele auf nicht enden wollende Sitzungen aus. Da er im Verlust weiterspielte, Wertstellung auf der Einfachen Chance 10 €, halbierte er nach einem bestimmten Minusstand den jeweiligen einzelnen Einsatz. Oder er spielte bereits in reduzierter Höhe und er reduzierte bei erneutem Verlustlauf auf 2 € (in Potsdam ist die kleinste Jetongröße 1 €). Für mich war das nicht logisch, weil seine Aufholstrecke im Plus sich dadurch ja verdoppelte (was ich ihm Jahre lang vorrechnete). Aber in letzter Instanz behielt er Recht. Zum näheren Verständnis muss ich sagen, dass ich ihn seit meiner Zeit in Hamburg kenne (Ende der 90ger-Jahre) und dann erst später wieder in Berlin getroffen habe. Da spielte er „sein“ Spiel immer noch! Ich wollte das erst nicht glauben, weil ich seiner Setzweise irgendwann einen gewaltigen Absturz vorausgesagt hatte (wir unterhielten uns auf Grund seiner Uneinsichtigkeit lange Zeit nicht mehr über das Thema seiner Setzweise, weil's mir als vergebene „Liebesmüh'“ erschien, immer wieder die gleichen -mir selbstverständlich erscheinenden- Grundsätzlichkeiten abzuspulen wie auf einer CD, auf der der Laser in einer Spur der Beschichtung hängengeblieben ist). Aber tatsächlich entsprach seine Grundsetzweise immer noch dem seinerzeitigen Prinzip, das er schon in Hamburg verfolgte. Auch in Berlin habe ich diesen Spieler aus den Augen verloren. Ich holte ihn dann in mein Stammcasino nach Potsdam, wo wir vier oder fünf Jahre Kontakt hatten. Er gehörte schliesslich -wie ich- zu den Stammgästen der Spielbank Potsdam - meines Wissens war er dort nach kurzer Zeit der Gast mit den meisten Casinobesuchen pro Jahr! Und er spielte immer noch das Gleiche. Und nun begann es interessant zu werden, weil er immer mehr Stammgästen des Hauses als sehr beständiger Spieler auffiel. Seine Lebensumstände waren zwar sehr bescheiden - aber Geldprobleme hatte er nie. Und einige begannen nun, ihm nachzueifern. Mit katastrophalem Ergebnis! Vermutlich war es weniger die falsche Setzweise, als die mangelnde Selbstdisziplin und diese Wahnsinnsgeduld, die man für dieses Spiel wohl braucht. Jedenfalls blieben alle, von denen ich weiss, dass sie sein Spiel imitierten, auf der Strecke. Das gaben sie übrigens in allen mir bekannten Fällen zu, dass sie sich nicht an die wohl entscheidend notwendigen Maßgaben gehalten hatten. Aber er ... er spielte sein Spiel erfolgreich weiter. Ihn konnte das, was andere machen, gar nicht interessieren. Zu den Gewinn- und Verlustphasen seiner Setzweise, die ich ja nächtelang hautnah miterleben durfte, gehörte dass Vermindern der Wertstellungen im Verlustverlauf und die Anhebung derselben im beginnenden Rückgewinn. Allerdings sind mir die Kriterien, an welcher Stelle eines beginnenden Verlusts er diesen als Verlustlauf wertete und an welcher Stelle eines beginnenden Gewinns er es als kommenden Gewinnlauf ansah, nicht bekannt. Zeitweise spielte er auch Parolieinsätze - aber ich nehme an, dass es mehr eine Abwechlung aus der monotonen Setzweise heraus war. Unvermeidliche Zwischenabstürze (30, 40 Jetons sind meiner Erachtens gewaltige Jetonmengen für jemanden, der nur auf so wenige Stücke Gewinn in seinen Sitzungen spielt) überbrückte er mit geringfügigen Optimierungen, wobei Setzweise und Strategie aber im Maßgeblichen immer gleich blieben. Und wenn er mal hoch im Minus stand, erinnerte er mich immer wieder daran, wie hoch sein Minus jetzt wäre, wenn er im Verlust erhöht hätte; nein - nachdem er eine Strecke seines Spiels verloren hatte, spielte er mit niedrigeren Wertstellungen weiter... ... Leider habe ich ihn nach meinem letztjährigen Infarkt aus den Augen verloren, da ich im Dezember das letzte Mal in Potsdam war. Aber dortige Spieler, die ich immer wieder treffe, haben mir gesagt, dass er dort nicht mehr spielt. Wo er jetzt ist, weiss ich nicht. Sein Spielername ist übrigens dort, wo er auftritt, sehr bekannt. Man nennt ihn den Photographen. NACHTFALKEüberBERLIN
  11. Ich glaube auch, dass es nur diese Idee ist. Und die ist alles andere als blöd. Sie ist sehr clever! Ich kenne jemanden, der sich nebenberuflich seine Lebensgrundlage seit Jahren ... seit vielen(!!!) Jahren damit verdient hat. Und wenn seine Stellungseinheiten -er spielte auch immer in kleineren Partitionen- nur etwas größer gewesen wären, dann wäre er jetzt ein reicher Mann. Mein Spiel wäre das nicht. Aber bei dessen Disziplin, die dieser Spieler hatte, war er, als er das Casino Potsdam verlies, der heimliche Sieger von allen. ...allerdings spielte er auf zwei Stücke täglich. NACHTFALKEüberBERLIN
  12. Jetzt, Akteur, sollteste mich aber mal darüber aufklären, womit(!) Easyflip reich werden könnte ...oder wann er in Zusammenhang mit diesem Thema geschrieben hat, dass er das will!?NACHTFALKEüberBERLIN
  13. Leider denken zzt. viel zu wenige in diesem Forum so!NACHTFALKEüberBERLIN
  14. Falls die Kleine noch lebt (nach 5 Jahren Croupiersarbeit) lieferste 37 Tischtennisbälle mit?
  15. Auch das ist völlig richtig.Das Spiel auf den Synthetischen Permanenzen ist ebenso wie das Spiel nach dem Ullrich-Prinzip auf Mehrfachen Chancen hoch effizient (was allerdings auch für eine Reihe anderer Setzweisen gilt). Logischerweise macht sich bei Nutzung eines Extremlaufs die enorme Hebelwirkung bemerkbar! In dem von mir geplanten Event für die Forumsteilnehmer, in denen die Synthetischen Permanenzen zum Tragen kommen sollen, wird der Sieger der Veranstaltung sicherlich aus den Bespielern der Mehrfachen Chancen hervorgehen; das ist mathematisch so gut wie vorgegeben. NACHTFALKEüberBERLIN
  16. Eben das ist der Punkt. Sowas ist kein tendenzielles Spiel, sondern eine auf den Moment bezogene Erfolgseffizienz.Nach dem Ullrich-Prinzip oder den Buchungen Synthetischer Permanenzen entsprechend spielt man auf die von Paroli angesprochenen Extremläufe. Das ist beispielsweise bei der Erstellung Alyett'scher Figuren nicht möglich.
  17. Völlig korrekt.Die Spielweise von Ullrich ist ja nun schon knochenalt. Mir sind ein Dutzend Spieler bekannt, die mit dieser Setzweise (zumindest in dem Zeitraum, innerhalb dessen ich mit ihnen zusammen war) beachtliche Gewinne einheimsen konnten. Und das Aufsplitten in Synthetische Permanenzen ist so alt wie das Figurenspiel. Wie Du ja schon mal im Thread "Einfach kompliziert" angedeutet hast, kann man das auch auf Figuren praktizieren. Allerdings möchte ich direkt einschränken, dass das Spiel auf Figuren (z.B. im Alyett'schen Sinn) nur der Selbstdisziplin des diese Setzweise Betreibenden dient. Mathematisch bedeutet das Figurenspiel leider nichts anderes, als die Verzögerung der Annonce; somit ist es in einer gewissen Art und Weise das Gegenteil der Synthetischen Permanenzen. Die Aufschlüsselung in Figuren bedingt in den mir bekannten Setzweisen die Verlängerung der Wartezeiten bis zum Signal für den Einsatz. Außerdem -soweit mir bekannt ist- existiert keine tendenzielle Setzweise. Ich habe mich mit dem Figurenspiel allerdings das letzte Mal beschäftigt Anfang der 70ger-Jahre nach Erscheinen der Erstausgabe von Westerburgs „Geheimnis Roulette“ - und es erschien mir nicht sehr sinnvoll, in dieser Richtung weiter zu forschen, wenn ich mit Roulette Geld machen wollte. NACHTFALKEüberBERLIN
  18. Ich weiss nicht ... mich hat der Sachse nie platt gemacht.Warum sollte er auch? Vielleicht fehlen Euch die Argumente NACHTFALKEüberBERLIN
  19. Wenn ich etwas ausprobieren wollte, was (wenn es berechnungstechnisch nicht rein buchhalterisch möglich war, wie zum Beispiel das Spiel auf Extremläufe und Formularerprobungen auf Synthetische Permanenzen ...die mich trotz allem leider tausende von € gekostet haben, bis ich sie perfektioniert hatte) in der kleinstmöglichen Jetongröße!In Potsdam, meinem Stammcasino der letzten Jahre, wo probeweise verschiedene Climbervariationen von mir angespielt wurden und ich das Breitbandspiel ebenfalls mit nicht unerheblichen Verlusten allein buchhaltungtechnisch ein halbes Jahr zu erweitern versucht habe, spielte ich mit 1-€-Jetons! Darüber bin ich heute glücklich!!!! Man verfällt leicht in den Wahn, eine Sache bis zum commercial suicide zu praktizieren, wenn man von der Weiterentwicklung einer bewährten Setzweise überzeugt ist ... und das klappt dann nicht. Man verliert in solchen Phasen auch den Abstand und den Bezug zu allem Realen. Zumindest geht das mir so, wenn ich mich intensiv mit einer Sache beschäftige. Wenn man zum Ziel gelangen will, nützt es nichts, auf halber Strecke stehen zu bleiben. Aber in den o.a. Fällen ist das teuer geworden. Nicht, dass ich mit größeren Stücken ärmer geworden wäre - mein Kapital hätte gar nicht gereicht, überhaupt das Ziel zu erreichen. Deshalb muss ich schmunzeln, wenn Leute von Großen Spielern und Großen Stücken hier im Forum schreiben. NACHTFALKEüberBERLIN
  20. Diesen Umstand, nämlich mit der eigenen Stellung gegen die eines verlierenden Spielers zu punkten, habe ich mehrfach bereits angeschnitten. Ich kann mich noch daran erinnern, dass mir Beno45 seinerzeit beigepflichtet hat (er hat die Methode wohl auch schon mal erfolgreich angewendet!?)Beispielsweise beruht ja das Erstellen Synthetischer Permanenzen auf dem Wunsch, versteckte Extremläufe in einem realen Ecart zu analysieren, wie ich es mit Hinweis auf eine solche Signalgebung im Thema Strategie 07 auf einfache Chancenpaare bereits angeschnitten habe. Letztlich verfolgt das Ullrichprinzip einen zwar anderen Weg, aber mit demselben Ziel: gleichzusetzender Grundgedanke ist bei beiden Ansätzen die Konzentration auf erkennbare Extremläufe, die allerdings (oft) nicht anhand der Realläufe im Kessel erkennbar sind. Mit der möglichst weit gefächerten Verschlüsselung des Reallaufs erleichtert sich der den Lauf Protokollierende das Erkennen eines Extremlaufs. Je mehr Verschlüsselungen der Lauf unterliegt, desto größer ist die Chance, auf einen solchen Extremlauf zu stoßen. Ohne das synthetische Zerlegen wäre dies nicht der Fall (da der Spieler alle synthetischen Stränge der Aufschlüsselung geistig ansonsten gar nicht erfassen und verarbeiten könnte!!). Hätte er sich mit dem Reallauf begnügt (begrenzt auf die reallaufbezogenen Annoncen), zögen die Wartezeiten bis zu einem Extremlauf sich derart in die Länge, dass es psychisch für die meisten Spieler nicht zu verkraften wäre. Dieser auf einen Extremlauf ausgerichtete Effekt ist ja nun unstrittig mathematisch nachweisbar. Allein meine eigenen Erfahrungen weisen fast ausschliesslich Gewinne aus. Auch mit der auf möglichst viele Mitspieler bezogenen Beobachtung derer Erfolgsquoten erleichtert sich der den Gewinn- und Verlustverlauf im Spiel anderer Spieler Protokollierende das Erkennen eines Extremlaufs. Je mehr Mitspieler im Saal er beobachtet, desto größer ist die Chance, auf einen solchen Extremlauf zu stoßen. Ohne die Beobachtung der anderen Spieler wäre dies nicht der Fall (da der Spieler beispielsweise die Gründe für deren Satzverhalten gar nicht zu kennen braucht!!). Hätte er sich mit seinem eigenen Spiel begnügt (begrenzt auf seine eigene Strategie), zögen die Wartezeiten bis zu einem Extremlauf sich derart in die Länge, dass es psychisch für die meisten Spieler nicht zu verkraften wäre. Auch dieser auf einen Extremlauf ausgerichtete Effekt ist ebenfalls unstrittig mathematisch nachweisbar. Meine zeitweise Umsetzung des Ullrichprinzips und die existierenden Aufzeichnungen des Spiels von Ullrich im Casino Baden weisen ebenfalls fast ausschliesslich Gewinne aus. Man kann davon ausgehen, dass das Spiel auf Extremläufe dem Spieler einen hohen(!) prozentualen Vorteil gegenüber der Bank verschafft, wobei ich anmerken möchte, dass mir in der von Dir, Paroli, angeführten Art der Stellung gegen die des verlierenden Spielers missfällt, dass Ullrich ausschliesslich gegen Verlierer gesetzt hat (Konträrpriorität). Es gibt aber meiner Erachtens weder spieltechnisch, noch mathematisch einen Grund gegen eine synchrone Stellung mit der eines Gewinners (Komplementärpriorität). Auch hier verdoppelt sich die Chance auf eine Annonce, indem sowohl für Stellungen gegen Verlierer, als auch für Stellungen mit Gewinnern im Saal alle(!) Extremverläufe der Spieler in ihrer Gesamtheit beobachtet werden. Grundsätzlich ist nicht entscheidend, ob ein Extremlauf sich zu Gunsten oder Ungunsten eines beobachteten Spielers entwickelt. Grundsätzlich ist nicht entscheidend, auf welchem der synthetischen Stränge sich ein Extremlauf abzeichnet. Dass "...Phänomene wie Extremläufe im Zusammenhang mit Roulette für dämliche Esoterik gehalten werden..." und "...Poker eine Ausnahme..." darstellen soll, kann ich nicht ganz nachvollziehen. Warum soll das so sein? NACHTFALKEüberBERLIN
  21. ...und wir vergessen hier im Forum leider allzuoft, dass die Mehrzahl der Forumsteilnehmer Leser sind, die just-for-fun Roulette spielen NACHTFALKEüberBERLIN
  22. @ Wenke Stimmt.Aber vielleicht produziert Luckyloser ja was Grandioses und erklärt den einfacher denkenden Mitgliedern unseres Forums, die vom Sachunterricht her gerade noch behalten haben, dass Eier im Wasser zu schwimmen beginnen, wenn man nur genügend Salz 'reinkippt und dass Strom aus der Steckdose kommt, die in seinem „Beitrag“ empfohlenen Inhalte der englischsprachigen(!) Seite über die Zufallszahlengenerik aus radioaktivem Zerfall Manchmal fühlt man sich hier als Redakteur im Forum regelrecht verarscht. (Sorry!)
  23. Das ist genau das, was ich meine, Luckyloser ... die von Dir angesprochenen Sites erklären nur denen etwas, die die entsprechenden Vorkenntnisse haben.Indes weicht das Thema stark von den üblichen Inhalten dieses Forums ab - nichtsdestotrotz ist es interessant genug, es aufzugreifen. Wenn nur die Forumsteilnehmer, die in die Tiefe einer Materie eingetaucht sind, als Insider untereinander ihre feststehenden Fachmeinungen als Zweizeiler publizieren, während einhundert andere sich in ein Thema einklicken und nichts dazu schreiben, weil sie sich bei der ganzen Fachsimpelei nicht trauen, auch mal eine „blöde“ Frage zu stellen, dann ist der Sinn dieses Forums verfehlt, in dem es um Meinungsaustausch(!) und um Vermittlung(!) von Wissen und Erfahrungen geht. Da sind auch alle die Newbies willkommen, die keine Ahnung von was haben. Und genau denen stellst Du als Insider ein Bein. Fast schon sieht es so aus, als wolltest Du und die wenigen, die was von der Materie verstehen, ihr Wissen für sich behalten. Wenn schon ein solches Randthema angeschnitten wird, dann wäre es wünschenswert, wenn Teilnehmer -wie Du- sich ein wenig drum bemühen würden, dass unsere nicht so gebildeten und weniger sprachgewandten Roulettianer auch was verstehen und sich nicht ein anderes Forum suchen. Sonst schreiben Leute wie Du nämlich bald allein hier. NACHTFALKEüberBERLIN
  24. Die wirklich Cleveren sind eben vorsichtig.Warum sollen sie ein Spiel mit großen Stücken spielen, wenn sie's mit kleinen verlieren? Im Übrigen ist es nicht die Startgröße der Spieleinheiten, mit denen man Erfolge erzielt. Wirklich „Große Spieler“ sind unauffällig. Ihr seht nicht die, die gewinnen. Ihr seht die, die auffallen... ... ... ...was etwas völlig anderes ist! Dauerspieler fallen nicht auf. Und wenn sie einmal auffallen, wechseln sie meist das Etablissement. Sie gewinnen still und leise. Sie brauchen kein Publikum. Sie haben nicht die Profilneurose der Zokker, denen der Umstand des Spielens wichtiger ist, als zu gewinnen oder zu verlieren - man sieht sie nicht. Und wenn sie hoch gewinnen, tarnen sie ihre Einsätze durch Begleitstellungen, damit ihr Gewinn nicht auffällt. Es ist eine Fehleinschätzung, dass nur der hoch gewinnt, der auch hoch anfängt. Wenn er nämlich hoch gewinnt, hat er meist schon ein Vielfaches an hohen Verlusten investiert, was seinen Gewinn „auffrisst“. Ich weiss aus Erfahrung im Umgang mit unzähligen Spielern, dass sich meist diejenigen in die Tasche lügen, die mit hohen(!) Stücken in's Spiel einsteigen. Es ist zu beobachten, dass die Masse der Spieler im Verlauf ihres Spiels mit immer kleiner werdenden Stücken spielt... ...und selbst wenn sie dann gewinnen, können sie den negativen Lauf allein wertstellungsmäßig nicht mehr einholen. Also sollte man sich davor hüten, Leute anhand ihrer Wertstellungshöhe zu messen und die Qualität derer Spiel an der Größe zu beurteilen, in der die entsprechenden Spieler ihre Einsätze tätigen. Mit der Ausnahme eines Spiels, das eine progressive Setzweise beinhaltet, ist aus der (in der Diskussion als Stückgröße) bezeichneten Wertstellung nichts aussagefähiges über die Qualität der Setzweise zu entnehmen. Im übrigen weiss niemand ausser den Spielern selbst, wieviel Entbehrungen einem Hartz-IV-Empfänger ein Verlust von hundert Euro bedeutet, die der andere an der Bar an Trinkgeld gibt - quasi aus der Portokasse NACHTFALKEüberBERLIN
  25. @ Baron Nun bleib' aber mal auf dem Teppich ich stelle Dir die Frage, wieviele Besucher eines Casinos es denn sind, die ohne Verlust 'rausgehen. Ich selbst habe -vor meinem Spielbanken-Marathon-, erst einmal Jahre(!) gebraucht, um nicht zu verlieren Wer das als Dauerspieler schafft, gehört bereits zu den Besten an den Tableaus!!! Und wenn ich nicht einen hervorragenden Lehrer gehabt hätte, der mir das zeitlich, materiell und mit seinem Wissen nicht vermittelt hätte, dann wäre ich schon in dieser Startphase gescheitert. Es ist also ein bereits sehr hoch gestecktes Ziel, verlustlos Nacht für Nacht die Häuser zu verlassen, insbesondere, wenn man seine Linie („sein Spiel“) noch nicht gefunden hat und live am Tisch tüftelt.NACHTFALKEüberBERLIN
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