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Nachtfalke

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  1. Breitbandspiel (Strategiebasis) (Leitartikel -Fortsetzung-) Start der WorkGroups im Dezember 2007 Auf Grund ihrer Ergebniswertneutralität kann die Ausgleichspartition das Spekulationsergebnis weder positiv noch negativ beeinflussen; das heisst, dass die Höhe der Stellungen auf den Ausgleichsfeldern auf das spätere Ergebnis insoweit keinen Einfluss haben, als dass ausschließlich die Trefferquote auf dem Ertragsfeld gewinn- oder verlustentscheidend ist. Dem zur Folge kann die Ausgleichspartition keine Werkzeuge enthalten, mit denen der Spieler eine Risikoverlagerung herbeiführen kann; über dieses Instrumentarium verfügt der Breitbandspieler auschließlich in der Ertragspartition. Genauer gesagt bleibt somit ein Spieler, der auf Favoriten spielt, auch in der Breitbandspieltechnik ein Favoritenspieler, und wer Restanten bevorzugt, spielt sein Spiel als Restantenspieler genau wie zuvor. An vorheriger Stelle wurde bereits erwähnt, dass das Breitbandspiel eine Satztechnik ist, und dass es dem Spieler überlassen bleibt, wie er seine Favoriten ermittelt. Insofern ist es nicht Sache der Satztechnik, ob das Spiel zu Erfolg führt, oder ob der Spieler verliert. Hierüber entscheidet lediglich die Fähigkeit des einzelnen, inwieweit die von ihm ermittelten Zahlen, die er treffen will, auch erscheinen -oder nicht-. Das Breitbandspiel soll dem Favoritenspieler lediglich eine alternative Möglichkeit aufzeigen, seine ermittelten Ergebnisse im Realspiel eventuell effizienter umsetzen zu können, als in der von ihm zuvor meistenfalls betriebenen, einfallslosen Standardsetzweise Mein Favorit gegen alle ! An dem uns vorliegenden Beispiel wird einem Favoritenspieler lediglich die Qual der Wahl genommen, zwischen mehreren Favoriten entscheiden zu müssen. Inwieweit nun die 6 oder die 13 der Erwartungshaltung des Spielers entsprechen, ist nicht Sache der Technik, in der er setzt. Erscheint keiner der beiden gemutmaßten Favoriten, ist das Spiel nicht zu gewinnen - daran kann auch die Satztechnik nichts ändern. Lediglich eine mögliche Lösungsvorgabe, für welchen Favoriten er sich im Fall mehrer entscheidet, ergibt sich für den Spieler automatisch, da das Verhältnis der "toten" Zahlen zum möglichen Favoriten letztendlich entscheidend sein sollte, welcher von mehreren nun bespielt werden soll. Hierfür erhält der Spieler einen nicht unerheblichen Vorsprung vor seinem Mitstreiter, der die/den gleichen Favoriten ermittelt und parallel zur Satztechnik des Breitbandspielers den/die gleichen Favoriten Standard setzt. Man muss sich, um die Breitbandsatztechnik zu verstehen, vergegenwärtigen, dass das Risikoverhältnis in jedem Fall gemindert wird, ohne wesentlich weniger Rendite im Fall eines Treffers zu haben. Mathematisch ist das leicht belegbar, weil die in o.a. Beispiel ausgewiesenen 24 Ausgleichsfeldwerte die Anzahl der gegen den Favoriten 6 stehenden 36 Felder sich auf nur noch 12 Felder (einschließlich der Zero) mindern; dies entspricht einem mathematischen Drittel. Im Gegenzug bezahlt der Breitbandspieler diese Risikoversicherung mit drei Einheiten statt einer, weil ihm neben dem nicht getroffenen, belegten Favoriten im Fall des Treffens einer "toten" Zahl im Ertragsfeld die zwei auf die Ausgleichsfelder gesetzten Einheiten ebenfalls verloren gehen. Im Ergebnis bleibt sich das zumindest mathematisch insoweit gleich, als dass sein Einzelverlust um genau das Verhältnis höher ist, in dem er die Strecke auf das dreifache verlängert; erst nach zwölfmaligem Erscheinen der "Toten" zieht er mit der Verlustquote des Standardsetzenden gleich, falls sein Favorit nicht erscheint. Allerdings sollte jeder, der sich Favoritenspieler nennt, seine Ermittlungstechnik überprüfen, inwieweit er mit "seinem/n Soll-Favoriten" richtig oder falsch liegt, wenn er nach 36 Coups nicht getroffen hat. Dann ist der "Favorit" längst keiner mehr und die "Toten" sind dann alles andere als tot! Hier gilt der zu Anfang der Artikelserie betonte Satz: Die Breitbandspieltechnik ist keine ideale Setzweise für Spieler, die nicht loslassen können!. Derartige Entwicklungen, die in den Verlust führen, sind nicht der Breitbandsatztechnik anzurechnen, sondern der mangelnden Spielerqualifikation, Favoriten nicht richtig ermittelt zu haben oder zu lange am Favoritenstatus eines gewählten Felds zu verharren. Da ein qualifizierter Favoritenspieler von der berechtigten Annahme ausgehen kann, dass seine ermittelten Favoriten eher erscheinen, als der Rest des Tableaus (warum sollte er sonst den Favoriten bespielen?), tritt in jedem Fall ein unstrittiger mathematischer Vorteil zutage: Der Favoritenspieler spielt seine/n Favoriten gegen den Rest des gesamten Tableaus; der Breitbandspieler bespielt im favorisierten Breitbandspiel seine/n Favoriten gegen vornehmlich "Tote"! Es bedarf keiner großen mathematischen Kenntnis, dass in den Erwartungswerten das Verhältnis 1:36 hinter dem Verhältnis 1:12 herhinkt, wenn die zwölf verbleibenden, nicht belegten Feldwerte im Ertragsfeld des Breitbandspiels aus einem ungleich höheren Anteil an "Toten" bestehen, als der Anteil der 36 Felder im Gesamtfeld des Standardspiels. Somit unterliegt das Breitbandspiel, dem unter gängiger Spielermeinung immer eine "schwammige, unkonkrete Setzweise" anlastet, bei genauer Betrachtung, ein ganz klares, ausgewogenes Kalkül, mit der Setzung der höchstmöglichen Priorität, möglichst viele "Tote" gegen den/die Favoriten zu spielen. Grundsätzlich liegen die Gewinnerwartungen hierbei erheblich höher, als im Standardspiel! Wer sein Spiel erheblich optimieren will, bedient sich der Breitbandsatztechnik; er spielt sein Favoritenspiel nicht gegen die neu anlaufenden Favoriten im Gesamtfeld, die ihn bei jeder Erscheinung eine Einheit kosten würden, sondern er strategiert seinen Favoriten wie ein Feldherr auf dem Schlachtfeld der 37 Zahlen auf dem von ihm gewählten konzentrierten Ertragsfeld Mein Favorit gegen die "Toten" des Gesamtfelds! Diese Artikelreihe ist exklusiv für das Forum paroli.de, zusammengestellt aus Auszügen des in Entstehung befindlichen Werks: Der Weg zur professionellen Roulettespekulation 2006 © NACHTFALKEüberBERLIN Der Ausdruck von Texten der Beitragsreihe für den persönlichen Gebrauch und die Vervielfältigung für eigene, private Zwecke ist allen Mitgliedern des Forums paroli.de gestattet. Die Publikationsrechte verbleiben beim Autor. Die Beitragsreihe wird vom Autor ständig fortgesetzt. nächste Leitartikel: o Spiel auf den Transversalen o Der totale Einbezug der Zero o Überlagerungen im Breitbandspiel o Kombinierte Breitbandsätze o Favoriten in der Ausgleichspartition o Buchhaltung im Breitbandsatz o Fliegender Partitionswechsel o Sonderthema: Stückeffizienz Adé: Die professionelle FELDWERTBERECHNUNG NACHTFALKEüberBERLIN Geschlossene Sachbeitragsreihe.
  2. Gemessen an der ehemaligen Topp-Location am Maschsee ist die Bude in der Osterstraße ja auch ein niveaumäßiger Abstieg um zwei Klassen! NACHTFALKEüberBERLIN
  3. Hi Zippel, wo ist denn die genaue Location in Chemnitz - das würde ich mir gern mal ansehen. NACHTFALKEüberBERLIN
  4. Nachtfalke

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    Hallo Mondfahrer Deine Beiträge lese ich mit steigendem Interesse , allerdings hauen mich die Inhalte weniger vom Hocker , als der extravagante Stil; eine gute Schreibe haste, das muss man Dir wirklich lassen ! Als Nachtfalke fliege ich so manche Nacht herum. ... was die Sucht betrifft, will ich zum Beispiel nicht ausschliessen, auch selbst in mancherlei Hinsicht süchtig zu sein... ... . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . aber mondsüchtig werde ich in diesem Forum nicht werden NACHTFALKEüberBERLIN
  5. Breitbandspiel (Risikoverhältnisse) (Leitartikel -Fortsetzung-) Start der WorkGroups im Dezember 2007 Während die Ausgleichspartition immer ergebniswertneutral ist, sagt allein die Ertragspartition etwas über das Risiko aus, das ein Breitbandspieler eingeht. Zudem enthält auschließlich die Ertragspartition das Instrumentarium, mittels dessen sich der Spieler an veränderte Bedingungen in der Praxis des realen Spiels gemäß der Entwicklung der Permanenz nachträglich anpassen kann. Dies gilt es, anhand eines Beispiels praktisch zu veranschaulichen: In den letztgefallenen siebenunddreißig Coups einer Permanenz tauchen 0, 1, 2, 4, 5, 7, 8, 10, 11 und 12 als einmal oder als keinmal erschienen auf, 3 und 9 erschienen zweimal und 6 erschien viermal. Außerdem erschien fünfmal die 13, umgeben von zehn Zahlen im zweiten Dutzend, die zwei oder dreimal erschienen. Das letzte Dutzend enthält keine Zahl, die öfter als einmal fiel. Somit scheidet das letzte Dutzend aus, weil hier kein Favoritenstatus in Sicht ist. Der Rotationsfavorit 13 scheidet ebenfalls aus, weil in seinem zugehörigen Dutzend fast keine "Tote" zu finden ist. Anders verhält es sich im ersten Dutzend. Hier sind eine ganze Reihe Zahlen überhaupt nicht erschienen. Somit ist der breitbandspieltechnische Favorit die 6 (und nicht die 13!). Hauptkriterium für die Entscheidungsfindung ist die Ballung an "toten" Zahlen im ersten Dutzend, welches somit von unserem imaginären Spieler als Ertragspartition fixiert wird. Er spielt nun die Plein-Passage 1:12 mit drei Einheiten pro Coup. Jeweils zwei Einheiten setzt er auf jeweils eines der beiden Dutzende, die die Ausgleichspartition darstellen. Im ersten Dutzend, der Ertragspartition, setzt er die dritte Einheit auf die Favoritenzahl 6. Die beiden letzten Dutzend können nun so oft im Kessel erscheinen, wie sie wollen - unser Spieler kann sich für's erste ruhig zurücklehnen und der Dinge harren, die da kommen; auf das Fallen der Zahlen im mittleren und im letzten Dutzend bekommt unser imaginärer Spieler grundsätzlich seinen Einsatz zurück, weswegen sie die sogenannte Neutrale Zone darstellen. Auch was das erste Dutzend betrifft braucht sich unser Spieler momentan keine Sorgen zu machen, weil die dort liegenden Zahlen relativ "tot" zu sein scheinen. Ein gehäuftes Erscheinen ist lediglich bei seinem Favoriten, der 6, zutage getreten. Nun wird nicht jeder Fehltreffer mit Verlust quittiert, sondern 24 Zahlen (immerhin fast zwei Drittel aller Zahlen im Kessel) spielen für ihn quasi nicht mit. Das Erscheinen einer "Toten" aus dem ersten Dutzend kostet ihn 3 Einheiten, wogegen er bei zu erwartendem Fallen seines Favoriten 36 Einheiten erhält, abzüglich natürlich der gesetzten drei und seiner Stückabgabe für den Tronc. Kritisch wird die Situation nur von dem Moment an, in dem sich die erscheinenden "Toten" wiederholen und fortan in den Favoritenstatus seines Favoriten 6 innerhalb der Ertragspartition avancieren. Jetzt steht unserem imaginären Spieler das Instrumentarium der variablen Einsätze im ersten Dutzend zur Verfügung, denn er hat ja vorgesorgt und die Einsatzhöhe so gewählt, dass er in der Lage ist, seinen Favoriteneinsatz zu splitten und gleichmäßig auf die 6 und auf das neu hinzugekommene Feld, den Neufavoriten, zu verteilen. Jetzt spielt er seine Plein-Passage 2:11 mit immer noch drei Einheiten pro Coup. Nachteilig für ihn ist der halbierte Ertrag bei Fallen des Treffers, wobei er ja nunmehr diesen Nachteil in der Auszahlungsquote gegen die fortan doppelte Anzahl an Treffermöglichkeiten eintauscht. Dieser Tausch ist nicht schlecht; bedeutet er doch, dass es sich nicht um eine Verdoppelung in Relation zum gesamten Kessel handelt, sondern in Relation zu den verbleibenden Zahlen in einem Dutzend!!! Dem Beispiel ist hinsichtlich der Neubildung des zweiten Favoriten zu entnehmen, dass das Risikoverhältnis sich immer nur innerhalb der Ertragspartition abspielen kann, im o.a. Beispiel von 1:12 auf 2:11. Diese Artikelreihe ist exklusiv für das Forum paroli.de, zusammengestellt aus Auszügen des in Entstehung befindlichen Werks: Der Weg zur professionellen Roulettespekulation 2006 © NACHTFALKEüberBERLIN Der Ausdruck von Texten der Beitragsreihe für den persönlichen Gebrauch und die Vervielfältigung für eigene, private Zwecke ist allen Mitgliedern des Forums paroli.de gestattet. Die Publikationsrechte verbleiben beim Autor. Die Beitragsreihe wird vom Autor ständig fortgesetzt. NACHTFALKEüberBERLIN Geschlossene Sachbeitragsreihe.
  6. Breitbandspiel (Varianten) (Leitartikel -Fortsetzung-) Start der WorkGroups im Dezember 2007 Die Breitbandsatztechnik setzt sich immer aus 3 Feldarten zusammen: die Ausgleichsfelder die Favoritenfelder die "toten" Felder Die Stellungskombination wird als triometrisch bezeichnet. Die Ausgleichsfelder liegen in den Ausgleichspartitionen. Die Favoritenfelder und die "toten" Felder liegen in der Ertragspartition. Während die Ausgleichsfelder feldwertberechnungsneutral sind, entscheiden die Favoritenfelder und die "toten" Felder über Ertrag oder Verlust. Folglich wird die Ausgleichspartition als Neutrale Zone bezeichnet; die Ertragspartition nennt man Relative Zone. Da die Ausgleichspartition einem unveränderlichen Einsatz unterliegt, kommt ihr nur eine Funktion der Streckenverkürzung aufzubringenden Kapitals bis zum Treffer (oder Fehltreffer) zu - dagegen obliegt der Ertragspartition gewissermaßen die Funktion der Erwirtschaftung. Spieler, die lang mit der Breitsatztechnik arbeiten, setzen die einzelne Passage spielwertbegrenzt ein; das heisst, sie bestimmen bei Beginn des Realsatzes einer Passage deren Anfang und Ende in der Anzahl ihrer Coups deren Dauer bis Erreichen einer zuvor fest bestimmten Passagenauflage deren Beendigung im Plusstand um dann für die nächste Passage die Favoriten neu zu ermitteln. Der tiefere Sinn dieser Verfahrensweise ist in der kurzfristigen Veranlagung der Favoritenstellung zu sehen, die aus diesem Grund nicht aus zu lang zurückliegenden Permanenzanteilen ermittelt werden sollte (in diesem Fall ist eine in den letzten Coups erschienene, den ganzen Tag über nur einmalig gefallene Zahl eher als favoritenverdächtig einzuordnen, als die Toppzahl des Tages, die aber in den vergangenen dreißig, vierzig Coups nicht mehr erschienen ist und die sich in der kurzfristig angesetzten Ermittlung als "tot" erweist). Die Ausgleichsfelder sind fixe Triometriewertstellungen. Dagegen unterliegen die Favoritenfelder einer (aus spieltechnischen Gründen begrenzten) Variabilität. Im Fall des Erscheinens der "toten" Zahlen können diese sehr schnell aufholen und Favoritenstatus erhalten - dies insbesondere, weil die Favoriten von Zahlen in der Zahlengruppe der Ausgleichsfelder ihr Eigenleben haben und die im Ertragsfeld befindlichen Favoriten leicht überholen können. Aus diesem Grund gibt es einen Teil der Spieler, der während des laufenden Realsatzes bereits die Ausgleichsfelder überprüft, ob durch das sich verändernde Potential dieser Felder Ausgleichspartitionen gegen Ertragspartitionen ausgewechselt werden sollten. Im Gegensatz zu den in ihrer Setzweise starrer verfahrenden (=spielwertbegrenzende Einzelpassagen spielenden) Breitbandspielern, vollziehen die virtuoser agierenden Breitbandspieler den sogenannten fliegenden Partitionswechsel innerhalb der bespielten Passage (eine Technik die eine außerordentlich komplexe Buchhaltung für sich beansprucht und erst nach Monaten der Routine praktisch umgesetzt werden sollte!). Diese Artikelreihe ist exklusiv für das Forum paroli.de, zusammengestellt aus Auszügen des in Entstehung befindlichen Werks: Der Weg zur professionellen Roulettespekulation 2006 © NACHTFALKEüberBERLIN Der Ausdruck von Texten der Beitragsreihe für den persönlichen Gebrauch und die Vervielfältigung für eigene, private Zwecke ist allen Mitgliedern des Forums paroli.de gestattet. Die Publikationsrechte verbleiben beim Autor. Die Beitragsreihe wird vom Autor ständig fortgesetzt. NACHTFALKEüberBERLIN Geschlossene Sachbeitragsreihe.
  7. Breitbandspiel (Allgemeines) (Leitartikel) Start der WorkGroups Feldwertrechnung und Breitbandspiel im Dezember 2007 Breitbandspiele sind nicht so populär in der Szene. Breitbandspieler werden häufig belächelt, insbesondere wenn Favoriten- oder Restantenspieler in ihren positiven Läufen hohe Trefferqouten erzielen und der parallel setzende Breitbandspieler geht in diesem Zeitraum oft leer aus, wenn nur die Ausgleichsstellungen seiner Lage treffen. Wenn man auf ein Breitbandspiel eingeht, sollte man genau wissen, worauf man sich einlässt. Breitbandspiele können sehr stückintensiv werden, wenn man nicht rechtzeitig den Absprung schafft, falls sich keine Treffer einstellen. Sie sind keinesfalls geeignet für Spieler, die nicht loslassen können, wenn Treffer ausbleiben; ein Erzwingen des positiven Verlaufs ist genauso wenig möglich, wie es in allen anderen Setzweisen der Fall ist, auch wenn die hohe Anzahl belegter Feldwerte auf dem Tableau einem suggeriert, dass bei einem Verhältnis von oftmals 30:7 die Treffer nun langsam zunehmen müssten. Wer meint, krampfhaft in einer Stellung "geduldig" verharren zu müssen - irgendwann wird das Spiel schon anlaufen, ist in dieser Nische der Satztechniken nicht gut aufgehoben. Breitbandsetzweisen haben Vorteile und Nachteile. Die entscheidenden Nachteile liegen in der unstrittigen Tatsache, dass die Komplettlage auf dem Tableau bei jedem Fehltreffer (=Erscheinen der "Toten") als Verlust zu buchen ist. Darüber hinaus ist die Favoritenermittlung vielschichtig. Breitbandspiel ist eine Satztechnik - über die Favoritenermittlung sagt sie im eigentlichen Sinn nichts aus! Sinnvoll ist es, auf mehrere Arten Favoriten zu ermitteln, sie erst dann auf dem Tisch mit seiner Stellung zu realisieren, wenn sich mehrere Ermittlungsarten im Ergebnis decken, dass es sich auch tatsächlich um den/die Favoriten handelt. Breitbandspiele sind in der Regel Tableauspiele. Als Kesselsektorenspiel gibt es nur eine sinnvolle Variante, die ich später als Thema im neuen Forum Breitbandspiele aufgreifen will. Die Vorteile des Breitbandspiels liegen in der ausgleichenden Risikominderung. Sie zeichnet zum einen in der Ausfilterung des Negativanteils an Zahlen aus, die gebündelt ausgleichend abgedeckt werden. Zum anderen besteht die Erleichterung der Favoritenwahl zwischen den permanenzüberwiegenden Zahlen untereinander, wenn man sie nicht alle auswählen will. Ein weiterer Vorteil ist die über weite Strecken begrenzte Investition an Stücken, die man benötigt, einen Favoriten zu bespielen, der, auch wenn er erst beim zehnten oder fünfzehnten Mal in der Permanenz erscheint, unter Umständen bis zu diesem Zeitpunkt keinen Verlustjeton gekostet hat! Es kommt allerdings immer auf die Konstellation der Favoriten untereinander und hinsichtlich der "Toten" auf deren Verteilung auf dem Tableau an. Ein weiteres Plus des Breitbandspiels ist der mühelose Einbezug der Zero in die Favoritengruppe, egal ob die Favoritenermittlung sich auf Dutzende, Transversalen Simple, Transversalen Pleins, Cheval und Plein beschränkt (das Bespielen von Carées ist eher zu mühsam in der Berechnung, als dass es sich im Breitband spielen lässt) und wo der favorisierte Teilbereich sich auf dem Tableau befindet. Allein dieser Punkt hat eine Reihe von Spielern dazu gebracht, sich mit der Breitbandsetztechnik auseinanderzusetzen. Abschließend ist zu bemerken, dass Breitbandspiele vorzüglich in höheren Jetonwertstellungen gespielt werden. Die Höhe der jeweiligen Jetonwertstellung ergibt sich aus zwei für die Breitbandspieltechnik unerlässlichen vorgegebenen Daten: Die seitens des Spielbetreibers angesetzte Minimumhöhe von Stellungen auf Einfachen Chancen und Dutzenden Die als maximale Menge angesetzte Anzahl der Favoriten in der sogenannten Ertragspartition, in der sich das Verhältnis errechnet, auf dessen positive Erscheinung der Breitbandspieler spekuliert. Die Formel lautet, dass das spielebetreiberseitig vorgeschriebene Minimum auf Einfachen Chancen und auf Dutzenden durch die maximale Menge der Favoriten in der betreffenden Ertragspartition teilbar sein sollte. Das Breitbandspiel ist für kapitalschwache Favoritenspieler von Pleins bis Dutzenden eine alternative Setzweise, insbesondere bei Spielen, in denen ansonsten zu lange Strecken ínvestitionsmäßig durchgehalten werden müssen. Daher ist eigentlich nicht ersichtlich, warum diese Art der kombinierten Stellung in diesem Forum bis jetzt noch nicht mehr Berücksichtigung gefunden hat. Diese Artikelreihe ist exklusiv für das Forum paroli.de, zusammengestellt aus Auszügen des in Entstehung befindlichen Werks: Der Weg zur professionellen Roulettespekulation 2006 © NACHTFALKEüberBERLIN Der Ausdruck von Texten der Beitragsreihe für den persönlichen Gebrauch und die Vervielfältigung für eigene, private Zwecke ist allen Mitgliedern des Forums paroli.de gestattet. Die Publikationsrechte verbleiben beim Autor. Die Beitragsreihe wird vom Autor ständig fortgesetzt. NACHTFALKEüberBERLIN Geschlossene Sachbeitragsreihe.
  8. Favorisiertes Breitbandspiel 1:12 Hi Charly, Nein. Professionell (eine Weiterentwicklung von Clarius Setzweise) ist meiner Meinung nach die ausgleichssatzweise Neutralisierung der restlichen 12 Felder die Voraussetzung für ein Spiel 1:24; ein Ausgleichssatz von 24 Feldern ist erheblich effizienter. Dies habe ich fast ein halbes Jahr betrieben. Langstreckentests erübrigen sich übrigens insoweit, als dass von vornherein klar sein muss, dass ein Breitbandspiel im Fall einer Häufung der Zero in der bespielten Permanenz die Ausgleichssatzverluste mit hinnehmen muss; doch macht das die Effizienz auf den verbleibenden 25 Feldern (bei 1:24) oder 13 Feldern (bei 1:12) insofern wett, als die Wahl des Einstiegs in den Satz gewinn- oder verlustentscheidend ist - nicht die Tatsache der Ausgleichssatztechnik. Auf diese Weise kann ein Spiel 1:12 schon mit zehn oder fünfzehn Stücken gestartet werden. Spielst Du professionell, das heisst: Du bist existenziell von den Ergebnissen abhängig, bist Du (insbesondere bei hohen Jetonwertstellungen nicht bereit, eine größere Verlustmenge pro Spieltag hinzunehmen. Entweder erwischt Du die Permanenz im richtigen Moment, oder nicht. Es macht keinen Sinn im Breitbandspiel vierzig, fünfzig Stücke Rückstand hinzunehmen, die Du in nur langen Sitzungen wieder 'rausholen kannst (ist mir erst gestern passiert !). Insofern ist die breitbandfavorisierte Satztechnik ein Kurzstreckenspiel bis zum Erfolgstreffer, der zum Überschuss führt. Die Rechnung bei 1:12 ist einfach: Jede Stellung kostet Dich 3 Stücke (das Favoritenstück und die beiden Ausgleichsstücke), die nicht kleiner als das dreifache Tischminimum sein sollten, dass auf Dutzenden vom Spielebetreiber vorgeschrieben wird (in einigen Spielbanken 5 oder 10 €). Feldwertberechnung pro Coup: 1 Feld Favorit (Feldwertergebnis +12*) 24 Felder Ausgleich (Feldwertergebnis +/-) 12 Felder Verlust (Feldwertergebnis -3) Wenn der Ecart in die kalkulierte Richtung läuft, bringen einen schon ein, zwei Trefferergebnissse auf dem favorisierten Pleins soweit nach vorn, dass man nach einigen Coups mit Gewinn abbrechen kann . Dieses Spiel ist in jedem Fall ausschließlich für kleine Gewinnmitnahmen auf kürzeren Strecken sinnvoll, da nach zwanzig, dreißig Coups wahrscheinlich ein anderes Dutzend (!) bereits das bessere Verhälnis Favoritenzahl:12 hat. Letztlich benötigt man lediglich ein Raster, in das man die Favoriten und die "toten" Pleins einträgt; liegen mehr als fünf tote Pleins in einem Dutzend, wählt man die stärkste Zahl aus, und setzt sie gegen die beiden ausgleichsbelegten Dutzende. Unter welchen Bedinungen für den einzelnen, der dies ausprobiert, die fünf oder sechs Zahlen in einem Dutzend als "tot" gelten, ist dem Suchenden selbst überlassen; sicherlich hängt es davon ab 1. wie lange man eine Permanenz rückverfolgt 2. wie groß das Fenster ist, innerhalb dessen man ermittelt last not least 3. wie ausgedehnt man bereit ist, die Zeit mit den Vorarbeiten zu verbringen, ehe man zum tatsächlichen Realeinsatz am Tisch kommt. So kann man natürlich einen Tisch einen halben Tag lang an Hand einer ausgedruckten Permanenz zurückverfolgen und aus den Gesamtdaten die "Toten" ermitteln (Ich bin kein Pleinsspieler und möchte mir hierüber deshalb kein Urteil erlauben. Dennoch weise ich auf das anfangs erwähnte Kurzstreckenspiel-Kriterium hin, sodass meiner Erachtens eine zu ausgedehnte Analyse nicht sinnvoll erscheint.). Die Favoritenermittlung ist jedem selbst überlassen, so wie er seine Favoriten eben ermittelt - darüber möchte ich mich hier nicht auslassen. Interessanter ist, ob die Favoritenablösung aus einem Fenster des laufenden Spiels heraus überwacht wird. Aber hierzu können Pleinsspieler mehr sagen als ich (da ich grundsätzlich Transversalenbreitbandspieler bin und die Pleins sind nicht mein Fachgebiet). Bei Treffer: Gewinnmitnahme und Spielpassagenbegrenzung. Neuberechnung aller Dutzende zur Erstellung des neuen "idealen Dutzends" für die Neustellung in der nächsten Passage. Probier's mal aus - allerdings ist das eine Geduldsarbeit, weil die Konstellation einer starken Zahl gegenüber fünf oder sechs toter Zahlen in einem Dutzend gar nicht so häufig vorkommt (dabei muss die gewählte Favoritenzahl nicht die stärkste aus 37 sein, sondern nur die stärkste in dem dann auszugrenzenden Dutzend, auf dem schließlich 1:12 gespielt werden soll; die Wahl des Dutzend, auf dessen Verhältnisse spekuliert werden soll, richtet sich nach der Häufung der "Toten" in ihm!). Der Ausgang bei dieser Setzweise ist im Fall dieser sogenannten Breitbandfavoritisierung ausschließlich die reine Spekulation auf die Fortsetzung der bestehenden Verhältnisse in dem Dutzend, in dem der Favorit im Verhältnis 1:12 zu den übrigen Zahlen im Dutzend gespielt wird. Das Fallen der übrigen Zahlen -bis auf die Zero- ist wertneutral - somit ist es völlig egal, ob die Zahlen in den anderen beiden Dutzenden nur ein, zwei Male oder dreißig Male fallen! Auch höherfavorisierte Zahlen in den beiden Ausgleichsdutzend spielen hier keine Rolle, weil ihnen die für die Ausgrenzung des betreffenden Dutzends notwendige Anzahl an "toten" Zahlen fehlen. Man kann das Spiel auch auf zwei oder drei Favoriten in dem besagten Dutzend aufteilen. Um sich die Ausweitung auf eine oder zwei weitere Zahlen in dem Dutzend zu ermöglichen, ist die Jetonwertstellung, wie anfangs erwähnt, vorsichtshalber in der zwei-, besser in der dreifachen Höhe des Minimums auf der Dutzendstellung zu wählen. Versäumt man dies, bleibt es nicht aus, die Stellung in ihrer Gesamtheit auf das zwei-, gegebenenfalls das dreifache zu erhöhen. Dies ist jedoch nicht sinnvoll, da man zu diesem Zeitpunkt meist bereits die Passage im Minus durchläuft - das heißt: der Favorit hat sich nicht mehr gezeigt, "Tote" sind bereits so häufig gefallen, dass sie bei einer Wiederholung unter Umständen mit der zuvor als Favorit gekennzeichneten Zahl gleichziehen. Jetzt sollte man das Spiel abbrechen (weil ein anderes Dutzend aller Wahrscheinlichkeit nach bereits ein besseres Verhältnis aufzeigt) oder man kann die Wertstellung in dem Dutzend auf die nunmehr zwei oder drei favoritisierten Pleins aufteilen, weil man -unabhängig von den Gründen hierfür- von der noch zu erwartenden Erscheinung der entstehenden Favoritengruppe aus geht. Ist die Jetonwertstellung auf den Ausgleichsätzen nun durch zwei oder drei teilbar, vermeidet man die Erhöhung der Stellung und spielt mit Ausgleichssätzen in der belassenen Höhe weiter (Vorsicht: meist entspricht dies nicht mehr den Kriterien des Kurzstreckenspiels, weil (im Fall von Treffern) das Spiel mit weniger Gewinnstücken entstandene Verluste aufholen muss - da ist eine Neuerstellung der Konstellation meist günstiger!). Das Spiel 1:24 ist mir dagegen zu unkonkret in der Favoriten-/Restantenauswahl und daher unglücklich, weil das Spiel gemessen an der unrealistisch hohen Anzahl von 23 "toten" in zwei Dutzenden nicht mehr "greift"; da kann ich ja gleich 1:36 spielen , habe dann aber nur halbes Zerorisiko. NACHTFALKEüberBERLIN __________________________________________________________________ *) zero- und troncunbereinigt Achtung: Bitte nicht hier zur Antwort Stellung nehmen. Der Beitrag wurde in einem neuen Thema integriert. Siehe unter dem Thema: Favourisiertes Breitbandspiel 1:12
  9. Verschiedene Ursprünge Hi Leute Das ist eine Frage die immer wieder aufkommt. Die Erfindung des Roulettes ist nicht (wie fälschlicherweise in der Encyclopädie Wikipedia ausgewiesen) dem Franzosen Pascal zuzuschreiben; übrigens weder das Tableau, noch der Zahlenkreis und auch nicht der Kessel. Da geistern in der Literatur einige Fehlinformationen herum, die sich daraufhin jetzt natürlich auch im Internet wiederfinden unter Berufung auf die fehlinformierenden Quellen. Tatsache ist, dass die Entwicklung bis zu den heutigen Roulettekesseln in zwei möglichen Zahlenreihenanordnungen (US-Version und deutsche Version; eine französiche -wie ebenfalls fälschlicherweise immer wieder behauptet wird- gibt es nicht) und dem heutigen Zahlenraster auf den Tableaus der Welt auf eine ganze Reihe Ursprünge zurückzuführen ist. NACHTFALKEüberBERLIN (Fortsetzung ... ...) Sorry , ich habe begonnen das Unterforum B r e i t bandspiele unter Roulettestrategien vorzubereiten - da bin ich noch nicht dazu gekommen, das Archiv zu durchforsten. Nachtfalke, 05/11/06
  10. 1:12 ist besser als 1:24 Kommentar vom NACHTFALKEüberBERLIN
  11. Unstrittig. Bedauerlicherweise ist das der einzige Kommentar zum Beitrag; andere, die da waren äußern sich nicht positiv. Das ärgert mich eben ... NACHTFALKEüberBERLIN
  12. oder auch: die Diätensäcke betreiben Bestandswahrung. NACHTFALKEüberBERLIN
  13. Die Glücksspielbranche passt sich den Marktgepflogenheiten an Sei gegrüßt, Sandass (wir hatten noch nicht das Vergnügen ). Das ist meiner Meinung nach die zwangsläufige Entwicklung. Um meine Argumentation zu untermauern möchte ich anführen, das ich einige Semester Betriebswirtschaft studiert habe und selbst ein Serverkonzept für den Glücksspielbereich in der Schublade liegen habe, sodass ich weiss, wovon ich spreche. Meine Kenntnisse, die ich in Liberalisierung der Spielbankengesetze in Worte gefasst habe, kommen also nicht von ungefähr. Auch wenn die Materie Dir vielleicht ein wenig trocken erscheint und Du Dich auf Grund anderer Interessen in unser Forum einloggst, solltest Du Dich mit den Kernfragen beschäftigen; eine von ihnen ist die Zukunft des Glücksspiels in Deutschland und die Auswirkungen auf unsere Gesellschaft. Für Investoren zählt nur die Effizienz ihrer Kapitaleinlage, um das Geschäft in's Rollen zu bringen. Die ist bei digitalem Angebot am größten. Am ungleich größten. Und risikolos! Mal davon ausgehend, dass die Software der Internetspielbanken korrekt gefahren werden wird (davon wird man nie ausgehen können, weils nicht kontrollierbar sein wird), will man den einmal gewonnen Kunden halten. Es kommt der Zeitpunkt, wo die Sättigung erreicht sein wird. Das heißt, dass die Gruppe, die am Roulette interessiert ist, ihre Internetbanken gefunden hat ... ... ... was soll es denn für einen Sinn haben, denen die Bonusse in die Tasche zu schaufeln? Das wird dann anders gehandhabt. Die erhalten irgendwann noch höhere Bonusse !!! - aber wie Gunthus schon festgestellt hat, sind die vergiftet! Du willst Beispiele? Der Telekommunikationsmarkt ist ein gutes dafür. Sie "schenken" Dir ein Handy, aber nach zwei Vertragsjahren ist der Kunde rein rechnerisch eindeutig der Verlierer. Das Handy hat er dann dreimal bezahlt. Nur zehn Prozent der Kommunikationskunden kommunizieren wirklich billiger. Insofern ist das von Paroli in meiner Beitragsreihe vorgebrachte Argument, die Telekommunikationsbranche sei ein gutes Beispiel für Verbilligung des Angebots bei Privatisierung, ein denkbar schlechtes (aber ich wollte ja nun nicht in allen Punkten allen widersprechen - sonst gelte ich irgendwann noch als Querulant des Forums ) Wo Du nun aber fragst, welche Beispiele dafür existieren, wo dies schon Gang und gebe ist, steht eindeutig der Kommunikationsbereich vorn. Eine jüngste Expertise besagt, dass nur 15% der Nutzer der neuen Technologien die Möglichkeit oder die Lust dazu haben, die Tarifvielfalt der Anbieter wirklich betriebswirtschaftlich rechnend für sich zum Vorteil auszuschöpfen. Selbst die immer wieder (beispielsweise in der "Computer-Bild") abgedruckten Tarif- und Handybezugspreis-Vergleichslisten sind schon nach wenigen Monaten nicht mehr gültig. Aber nur 20% der Teilnehmer können im Zeitraum eines halben Jahrs einen neuen Tarif beanspruchen ... die anderen hängen bis Vertragsende in der ungünstigeren Tarifklasse. Von denen wiederum wechselt ein Viertel aus Bequemlichkeit nicht (5%), ein weiteres Viertel ist geistig nicht in der Lage oder hat keine Lust dazu (5%), die Angebote tatsächlich zu vergleichen. Somit verbleiben die Hälfte der 20%, die das Angebot recht oder schlecht nutzen. Und auch hier stellt der Vertragspartner die Fallen im Vertrag ... ... ... Diesen statistischen Werten entsprechend ist der Argumentevortrag der Verbilligung durch Privatisierung sicherlich eine der gewaltigsten Mogelpackungen, die die Werbebranche in den letzten Jahren hervorgezaubert hat. Allein die Tatsache, dass die Anbieter ein Handy für 0,- € verkaufen ist meiner Erachtens nach glatter Betrug, zumindest aber eine Irreführung, die einer vorsätzlichen Täuschung gleichkommt, die beispielsweise im Kreditgewerbe strafbar ist! Diesen Mogelpackungen, nämlich den Bonussen, sitzen die auf wilde Zokkerei ausgehenden Suchtspieler schon jetzt auf. Sinnübertragen heißt das, dass auch sie so etwas wie die Handyangebote zum Nulltarif erhalten, indem sie sich die Bonusse abgreifen. Ein internetbezogenes Beispiel? Da gibt es Dutzende. Die digitalen Ausgaben der Zeitungen werden gerade bei den ersten Verlagen in kostenpflichtige Aktualitätenarchive umgewandelt. Das wird sich bei den meisten Großverlagen schon bis Ende kommenden Jahrs vollzogen haben. Dann wird es von nur noch wenigen seriösen Anbietern die Toppmeldungen zum Nulltarif geben. Berücksichtige dabei bitte, dass (wie bei den Casinos die Realspielbanken = Das große Spiel), der klassische Nachrichtenträger Zeitung immer weiter zurückgedrängt werden wird. Das große Zeitungssterben hat begonnen (schon jetzt werben die Verlage an jeder Ecke der Großstädte und verschenken die zuvor ihren Vertriebsagenten und Grossos zugedachten Prämien/Verdienstspannen ihren Abonennten, die die Zeitung fast umsonst erhalten!!!) Ich war jahrelang Verleger -sowohl einer Tageszeitung im Bergischen Land, als auch einer Romanheftserie und des größten Veranstaltungskalenders in Norddeutschland PINboard - ich weiss, wovon ich rede!) Und eine Branche gibt's, die das zum Großteil hinter sich hat. Die Sexvermittlungsagenturen. Ehemals um Kunden bemüht, können sie sich heute vor partnersuchenden Perversen nicht mehr retten. Das lassen sich die ehemaligen NischenSeiten des Internets heute großartig bezahlen. Und: sie dürfen jetzt sogar Werbung in der Öffentlichkeit für ihre SM-, Natursekt und Kaviar-Datenbanken machen. Indem sie niemandem, der auf ihrer Page landet, den Seitenzugriff gewähren und somit die Sitten nicht verletzen. Wer auf unserer Site landet, wird erst aufgeklärt, was auf ihn zukommt, dann hat er bei Bedarf an unserem Angebot, zu zahlen. Das werden die zukünftigen Logen des Internets sein. Und wer sich da einmal teuer eingekauft hat, der bleibt auch drin! Sonst hätte er ja sein Geld 'rausgeschmissen Wahrscheinlich werden die Glücksspielanbieter es so machen, dass sie für 100 Euro Monatsbeitrag, oder 200 Euro Vierteljahresbeitrag, den regelmäßig gleichen gleichen Monatsbonus zahlen. Für einen dann überpreiswerten Jahresbeitrag den höchsten Bonus - und so ketten sie zumindest die Masse der Spieler an ihr Casino. Und sie dürfen dann auch werben. Sie werben ja nicht für das Glücksspiel, sondern für eine ganz seriöse Freizeitseite, wo das Casino u.a. drauf ist. So ist's geplant. Und das hinterhältigste: Mangels Zugriff auf die Konkurrenz, die's ebenso vollziehen wird, hat man nicht mehr die Möglichkeit des fairen Vergleichs. Für den Ottonormalverbraucher wäre das Vergleichen unter diesen Voraussetzungen schon im Ansatz ungünstig, weil es mich mehr kosten kann, als die ungewisse Ersparnis. Im seriösen Bereich gibt's zum Beispiel die Single-Börsen anzuführen. Die, in denen Du wirklich ein Leistungsangebot findest und Aussicht auf Erfolg hast, kosten inzwischen Geld. Zum Beispiel der "Flirt-Express", der aus dem ehemaligen "SachsenTreff" hervorgegangen ist, war schließlich so frequentiert, dass der Server zusammenzubrechen drohte - und kurzerhand setzte man eine halbe Millionen Interessierte unter Zahlungszwang. Da war es genauso: man bot die ehemals teueren Zusatzleistungen, die jeder zuvor wählen konnte, nunmehr als Gegenleistung an (Avatars, Fotosessions, Webtelephonie, farbliche Herausstellung der Anzeigen oder Fettdruck usw.) Sofort hatte der ehemals als uneigennützig begonnene Express Millionenumsätze. Denn wer, der schon seit Jahren eine feste Kommunikationsgruppe hatte, wäre aus dem Liebeschat in Dresden ausgeschert? Und warum sollte er? Die Qualitätsbörsen für die Singlezusammenführung arbeiten fast alle unter den gleichen Bedingungen! Und auch hier: die klassische Partnervermittlung nimmt demgegenüber nur noch unwesentliche Marktanteile ein. Wer "in" ist, geht ins Netz. Und wer will schon als "out" gelten, wenn er sich attraktiv, jung und dynamisch darstellen möchte? Ganz geschicktes Marketing einer ganzen Branche; Nachtfalke meint: Da hackt keine Krähe der anderen das Auge aus. Dieser Beispiele gibt's mannigfaltig. Es würde den Rahmen sprengen, dies alles hier aufzuführen. Frage beantwortet, Sandass ? NACHTFALKEüberBERLIN
  14. Nachtfalke

    Intercasino

    Logen des Internets Sei gegrüßt, Sandass (wir hatten noch nicht das Vergnügen ). Das ist meiner Meinung nach die zwangsläufige Entwicklung. Um meine Argumentation zu untermauern möchte ich anführen, das ich einige Semester Betriebswirtschaft studiert habe und selbst ein Serverkonzept für den Glücksspielbereich in der Schublade liegen habe, sodass ich weiss, wovon ich spreche. Meine Kenntnisse, die ich in Liberalisierung der Spielbankengesetze in Worte gefasst habe, kommen also nicht von ungefähr. Auch wenn die Materie Dir vielleicht ein wenig trocken erscheint und Du Dich auf Grund anderer Interessen in unser Forum einloggst, solltest Du Dich mit den Kernfragen beschäftigen. Insbesondere der Umfragediskussion sind interessante Perspektiven zu entnehmen. Wenn Du ein Gast der Internetcasinos bist, sollteste das ganz speziell, denn dieser Geschäftsbereich wird von den Investoren ausgeschlachtet werden, bis die klassischen Spielbanken irgendwann bedeutungslos sein werden. Für Investoren zählt nur die Effizienz ihrer Kapitaleinlage, um das Geschäft in's Rollen zu bringen. Die ist bei digitalem Angebot am größten. Am ungleich größten. Und risikolos! Mal davon ausgehend, dass die Software der Internetspielbanken korrekt gefahren werden wird (davon wird man nie ausgehen können, weils nicht kontrollierbar sein wird), will man den einmal gewonnen Kunden halten. Es kommt der Zeitpunkt, wo die Sättigung erreicht sein wird. Das heißt, dass die Gruppe, die am Roulette interessiert ist, ihre Internetbanken gefunden hat ... ... ... was soll es denn für einen Sinn haben, denen die Bonusse in die Tasche zu schaufeln? Das wird dann anders gehandhabt. Die erhalten irgendwann noch höhere Bonusse !!! - aber wie Gunthus schon festgestellt hat, sind die vergiftet! Du willst Beispiele? Der Telekommunikationsmarkt ist ein gutes dafür. Sie "schenken" Dir ein Handy, aber nach zwei Vertragsjahren ist der Kunde rein rechnerisch eindeutig der Verlierer. Das Handy hat er dann dreimal bezahlt. Nur zehn Prozent der Kommunikationskunden kommunizieren wirklich billiger. Insofern ist das von Paroli in meiner Beitragsreihe vorgebrachte Argument, die Telekommunikationsbranche sei ein gutes Beispiel für Verbilligung des Angebots bei Privatisierung, ein denkbar schlechtes (aber ich wollte ja nun nicht in allen Punkten allen widersprechen - sonst gelte ich irgendwann noch als Querulant des Forums ) Wo Du nun aber fragst, welche Beispiele dafür existieren, wo dies schon Gang und gebe ist, steht eindeutig der Kommunikationsbereich vorn. Eine jüngste Expertise besagt, dass nur 15% der Nutzer der neuen Technologien die Möglichkeit oder die Lust dazu haben, die Tarifvielfalt der Anbieter wirklich betriebswirtschaftlich rechnend für sich zum Vorteil auszuschöpfen. Selbst die immer wieder (beispielsweise in der "Computer-Bild") abgedruckten Tarif- und Handybezugspreis-Vergleichslisten sind schon nach wenigen Monaten nicht mehr gültig. Aber nur 20% der Teilnehmer können im Zeitraum eines halben Jahrs einen neuen Tarif beanspruchen ... die anderen hängen bis Vertragsende in der ungünstigeren Tarifklasse. Von denen wiederum wechselt ein Viertel aus Bequemlichkeit nicht (5%), ein weiteres Viertel ist geistig nicht in der Lage oder hat keine Lust dazu (5%), die Angebote tatsächlich zu vergleichen. Somit verbleiben die Hälfte der 20%, die das Angebot recht oder schlecht nutzen. Und auch hier stellt der Vertragspartner die Fallen im Vertrag ... ... ... Diesen statistischen Werten entsprechend ist der Argumentevortrag der Verbilligung durch Privatisierung sicherlich eine der gewaltigsten Mogelpackungen, die die Werbebranche in den letzten Jahren hervorgezaubert hat. Allein die Tatsache, dass die Anbieter ein Handy für 0,- € verkaufen ist meiner Erachtens nach glatter Betrug, zumindest aber eine Irreführung, die einer vorsätzlichen Täuschung gleichkommt, die beispielsweise im Kreditgewerbe strafbar ist! Diesen Mogelpackungen, nämlich den Bonussen, sitzen die auf wilde Zokkerei ausgehenden Suchtspieler schon jetzt auf. Sinnübertragen heißt das, dass auch sie so etwas wie die Handyangebote zum Nulltarif erhalten, indem sie sich die Bonusse abgreifen. Ein internetbezogenes Beispiel? Da gibt es Dutzende. Die digitalen Ausgaben der Zeitungen werden gerade bei den ersten Verlagen in kostenpflichtige Aktualitätenarchive umgewandelt. Das wird sich bei den meisten Großverlagen schon bis Ende kommenden Jahrs vollzogen haben. Dann wird es von nur noch wenigen seriösen Anbietern die Toppmeldungen zum Nulltarif geben. Berücksichtige dabei bitte, dass (wie bei den Casinos die Realspielbanken = Das große Spiel), der klassische Nachrichtenträger Zeitung immer weiter zurückgedrängt werden wird. Das große Zeitungssterben hat begonnen (schon jetzt werben die Verlage an jeder Ecke der Großstädte und verschenken die zuvor ihren Vertriebsagenten und Grossos zugedachten Prämien/Verdienstspannen ihren Abonennten, die die Zeitung fast umsonst erhalten!!!) Ich war jahrelang Verleger -sowohl einer Tageszeitung im Bergischen Land, als auch einer Romanheftserie und des größten Veranstaltungskalenders in Norddeutschland PINboard - ich weiss, wovon ich rede!) Und eine Branche gibt's, die das zum Großteil hinter sich hat. Die Sexvermittlungsagenturen. Ehemals um Kunden bemüht, können sie sich heute vor partnersuchenden Perversen nicht mehr retten. Das lassen sich die ehemaligen NischenSeiten des Internets heute großartig bezahlen. Und: sie dürfen jetzt sogar Werbung in der Öffentlichkeit für ihre SM-, Natursekt und Kaviar-Datenbanken machen. Indem sie niemandem, der auf ihrer Page landet, den Seitenzugriff gewähren und somit die Sitten nicht verletzen. Wer auf unserer Site landet, wird erst aufgeklärt, was auf ihn zukommt, dann hat er bei Bedarf an unserem Angebot, zu zahlen. Das werden die zukünftigen Logen des Internets sein. Und wer sich da einmal teuer eingekauft hat, der bleibt auch drin! Sonst hätte er ja sein Geld 'rausgeschmissen Wahrscheinlich werden die Glücksspielanbieter es so machen, dass sie für 100 Euro Monatsbeitrag, oder 200 Euro Vierteljahresbeitrag, den regelmäßig gleichen gleichen Monatsbonus zahlen. Für einen dann überpreiswerten Jahresbeitrag den höchsten Bonus - und so ketten sie zumindest die Masse der Spieler an ihr Casino. Und sie dürfen dann auch werben. Sie werben ja nicht für das Glücksspiel, sondern für eine ganz seriöse Freizeitseite, wo das Casino u.a. drauf ist. So ist's geplant. Und das hinterhältigste: Mangels Zugriff auf die Konkurrenz, die's ebenso vollziehen wird, hat man nicht mehr die Möglichkeit des fairen Vergleichs. Für den Ottonormalverbraucher wäre das Vergleichen unter diesen Voraussetzungen schon im Ansatz ungünstig, weil es mich mehr kosten kann, als die ungewisse Ersparnis. Im seriösen Bereich gibt's zum Beispiel die Single-Börsen anzuführen. Die, in denen Du wirklich ein Leistungsangebot findest und Aussicht auf Erfolg hast, kosten inzwischen Geld. Zum Beispiel der "Flirt-Express", der aus dem ehemaligen "SachsenTreff" hervorgegangen ist, war schließlich so frequentiert, dass der Server zusammenzubrechen drohte - und kurzerhand setzte man eine halbe Millionen Interessierte unter Zahlungszwang. Da war es genauso: man bot die ehemals teueren Zusatzleistungen, die jeder zuvor wählen konnte, nunmehr als Gegenleistung an (Avatars, Fotosessions, Webtelephonie, farbliche Herausstellung der Anzeigen oder Fettdruck usw.) Sofort hatte der ehemals als uneigennützig begonnene Express Millionenumsätze. Denn wer, der schon seit Jahren eine feste Kommunikationsgruppe hatte, wäre aus dem Liebeschat in Dresden ausgeschert? Und warum sollte er? Die Qualitätsbörsen für die Singlezusammenführung arbeiten fast alle unter den gleichen Bedingungen! Und auch hier: die klassische Partnervermittlung nimmt demgegenüber nur noch unwesentliche Marktanteile ein. Wer "in" ist, geht ins Netz. Und wer will schon als "out" gelten, wenn er sich attraktiv, jung und dynamisch darstellen möchte? Ganz geschicktes Marketing einer ganzen Branche; Nachtfalke meint: Da hackt keine Krähe der anderen das Auge aus. Dieser Beispiele gibt's mannigfaltig. Es würde den Rahmen sprengen, dies alles hier aufzuführen. Lies mal unter Liberalisierung der Spielbankengesetze nach, was auf uns zukommt Frage beantwortet, Sandass ? NACHTFALKEüberBERLIN
  15. Kürzungen der Bonusse und Erschwerung der Bonusverwertung Hi data, am 25.10.06 habe ich einem Diskussionsteilnehmer, nämlich Gunthos unter dem Titel Die Dollarzeichen in den Augen können blind machen unter anderem folgendes geschrieben: "...Glaubst Du, dass die Hyänen mit Erreichen der unweigerlich irgendwann eintretenden Marktsättigung dann noch großartige Bonusse ausschütten werden, nachdem die Masse der Spieler bereits angefüttert ist?..." All dies sollte man bei seiner Teilnahme an der bestehenden Umfrage nämlich berücksichtigen und in sein Urteil mit einbeziehen. Die von einigen als erfreut dargestellte Ansicht, durch die private Konkurrenz untereinander seien nun die "...wahnsinnigen Bonusabgriffe..." möglich, sind billiger Kundenfang, der sehr schnell zu Ende sein wird, da selbst den Internetcasinos diese Kundenaquirierung zu kostspielig werden würde. Dass es schon so schnell Anzeichen gibt, dass sich die Entwicklung wieder zurückdreht (irgendwann wird man zahlen müssen, um sich in die renommierten CasinoSites einloggen zu können - andere Branchen, deren Seitenzugriff weit weniger begehrt war, als die der Casinos, haben's vorgemacht und kassieren heute Millionen nur für den Seitenzutritt!) hätte ich nicht gedacht; von Harry habe ich erfahren, dass es diese Veränderungen bereits jetzt zunehmend in mehreren der großen digitalen Glücksspielplattformen gibt. Insbesondere treten erschwerende, ausschließlich auf Black Jack und Slotmachines bezogene, schrittweise höher gesetzte Auflagebedingungen zutage, die eine sinnvolle Verwendung der Bonusse erschwert. Wäre schön, wenn Du Dich an der Umfrage mit beteiligen würdest, data , sei gegrüßt NACHTFALKEüberBERLIN
  16. Nachtfalke

    Intercasino

    Bonuskürzungen sind der Anfang Hi data, ich weiss nicht, ob Du meine Beitragsserie Liberalisierung der Spielbankengesetze und die dazu gehörige Umfragediskussion gelesen hast. Am 25.10.06 habe ich einem Diskussionsteilnehmer, nämlich Gunthos unter dem Titel Die Dollarzeichen in den Augen können blind machen unter anderem folgendes geschrieben: "...Glaubst Du, dass die Hyänen mit Erreichen der unweigerlich irgendwann eintretenden Marktsättigung dann noch großartige Bonusse ausschütten werden, nachdem die Masse der Spieler bereits angefüttert ist?..." All dies sollte man bei seiner Teilnahme an der bestehenden Umfrage nämlich berücksichtigen und in sein Urteil mit einbeziehen. Die von einigen als erfreut dargestellte Ansicht, durch die private Konkurrenz untereinander seien nun die "...wahnsinnigen Bonusabgriffe..." möglich, sind billiger Kundenfang, der sehr schnell zu Ende sein wird, da selbst den Internetcasinos diese Kundenaquirierung zu kostspielig werden würde. Dass es schon so schnell Anzeichen gibt, dass sich die Entwicklung wieder zurückdreht (irgendwann wird man zahlen müssen, um sich in die renommierten CasinoSites einloggen zu können - andere Branchen, deren Seitenzugriff weit weniger begehrt war, als die der Casinos, haben's vorgemacht und kassieren heute Millionen nur für den Seitenzutritt!) hätte ich nicht gedacht; von Harry habe ich erfahren, dass es diese Veränderungen bereits jetzt zunehmend in mehreren der großen digitalen Glücksspielplattformen gibt. Insbesondere treten erschwerende, ausschließlich auf Black Jack und Slotmachines bezogene, schrittweise höher gesetzte Auflagebedingungen zutage, die eine sinnvolle Verwendung der Bonusse erschwert. Wäre schön, wenn Du Dich an der Umfrage mit beteiligen würdest, data , sei gegrüßt NACHTFALKEüberBERLIN
  17. Literatur aus dem Lager der Roulettegegner Die Fragestellung, ob man über die Teilnahme am Roulettespiel zu schnellem Reichtum kommen kann, wird von dem Autor meines Buchtipps glattweg verneint, weshalb er mir von vornherein sympatisch war, bevor ich das Buch überhaupt gelesen hatte (mir hingen die Seelenverkäufer zum Hals heraus, die ihre Idee, die sie selbst nicht in der Lage waren umzusetzen, nun in Buchform an die dumme Masse bringen wollen). Der Autor heißt Claus Koken und sein Buch ist in seinem Anliegen so einfach, wie sein Einband vom Oldenbourg-Verlag nicht spektakulär und marketingorientiert gestylt wurde. Es heißt ganz einfach Roulette Koken analysiert die verschiedenen Spielmethoden durch Computersimulationen. Wahrscheinlichkeitstheoretische Zusammenhänge werden tiefgründig analysiert; vermeintliche Gewinnstrategien, wie die bekanntesten Progressionen, werden mathematisch schlichtweg ad absurdum geführt, genau wie die zu erwartende Erfolgslosigkeit eines Masse-Egale-Spiels. Die Zufallskennwerte der Roulettechancen sind auch für den Nichtmathematiker nachvollziehbar. Serien und Intermittenzserien werden untersucht. Die Naturgesetze der intuitiven Setzweise. Koken räumt rücksichtslos auf mit dem kasinoeigenen Kaffeesatz, der Spielern Millionen kostet und der den Nährboden für das Suchtspielen aufbereitet. Für Koken ist Roulette gewissermaßen eine Leute-Verdummung, wenn sie ernsthaft Geld damit verdienen wollen. Der Zufall ist der Geldverteiler und Koken lässt -will man seinen Ausführungen bedingunglos Glauben schenken- keinen Zweifel daran, dass der mathematische Vorteil der Bank nur über kleine Strecken des Geschehens, die er als "erlaubte Spielstrecken" bezeichnet, zu kompensieren ist. Gerade weil er sich ins Lager der Roulettegegner gereiht hat, ist es um so spannender für den Leser, worin er, Koken, die Möglichkeit sieht, der Bank gegenüber zeitweise in die Vorteilsposition zu geraten. Das Buch enthält die wichtigsten mathematische Formeln, sowie die Verfahren, die bei der Teilnahme am Spiel Verwendung finden. Wenn nicht gerade Kesselsektoren- und Wurfweitenspieler zu Kokens Werk greifen (aber die guten unter ihnen kennen diese Pflichtlektüre wohl ausnahmslos!), finden die Leser grundsätzlich die mathematischen Grundlagen ihres eigenen Spiels. Und sie finden heraus, wie sie ihr Spiel -mathematisch belegt- optimieren können. Das Buch zeigt nicht auf, wie man gewinnt, sondern wie man weniger verlieren kann. Aber das mit brachialer Überzeugungskraft und in unstrittiger Logik. Dem Buch fehlen leider Anmerkungen zu Spielpraktiken, die sich an den physikalischen Gesetzen im Kessel orientieren, sowie Berechnungen überlagerten Spiels - vielleicht wäre der Autor dann zu etwas anderen Schlüssen gekommen Ein Muss für jeden Roulettespieler (aber die meisten von Euch kennen Kokens Werk sicherlich). Beim Kauf auf die neueste Auflage achten, weil einige in den ersten Ausgaben enthaltene Fehler korrigiert werden mussten!! Viel Spaß beim Lesen. NACHTFALKEüberBERLIN
  18. ...und das war wahrscheinlich der Tag in Hittfeld NACHTFALKEüberBERLIN
  19. Na, dann sind wir uns doch einig. ... vom "...Wundertäter..." hab' ich ja nix gesagt , aber Täter wäre ganz bestimmt richtig gewesen !! Wie ich schon sagte sind die Initiatoren in Sachen Marketing topp und über jeden Zweifel erhaben... ...denn wie kann es denn sonst sein, dass ein Heer von Forumteilnehmern seine Zeit mit derartigem Schund verschwendet? Irgendwie muss dann ja für viele Angesprochene eine Menge Überzeugungskraft dahinterstecken; und wer das schafft ist dann einfach gut - in diesem Bereich. Und wenn Du -wie auch viele andere- selbst den Initiator outest, dessen dubioser Background ja hinlänglich bekannt ist, genau wie seine digitale Zokkbude, dann muss er doch zumindest in Sachen Überzeugung soviel Qualität an den Tag legen, dass selbst die, die um seine Machenschaften wissen, seinen "Kasinoschreck" noch zum Thema in einem Forum machen . Hast schon Recht, wie Du an anderer Stelle ja gesagt hast, dann sollte man besser Kohle im Casino machen, als sich an den PC zu setzen, und Forumbeiträge einzutippen. NACHTFALKEüberBERLIN
  20. Dinge, die mit Geld nicht zu bezahlen sind Hallo Sachse, wir kennen uns! Deshalb solltest Du meine Einstellung kennen, dass es Dinge gibt, die mit Geld nicht zu bezahlen sind Ansonsten würde ich das Leben, wie ich es lebe, sicherlich nicht in dieser Form fortsetzen. NACHTFALKEüberBERLIN
  21. 2/3-Gesetz Was mir auffiel ... ... ... Jemand hier im Forum schrieb: Man kann nicht 37 Töpfe mit 36 Deckeln schließen. Das 2/3-Gesetz sagt aber, daß nur 24 Töpfe im Spiel sind und man hat 36 Deckel. Es gibt mindestens "eine" gewinnende Lösung. Aber die hier hin zu schreiben? Nein, warum? Ja, warum auch? Das sollte sich jeder selbst erarbeiten. NACHTFALKEüberBERLIN
  22. Initiatoren des "Kasinoschreck" - absolut topp und über jeden Zweifel erhaben Es ist ja nun nicht die Schuld der armen Witwe Earle, wenn einige Spekulanten behaupten, die von ihrem verstorbenen Mann ausgeklügelte Setzweise marketingfördernd zu verschachern. Anerkennenderweise muss man doch sagen, dass diese Leute in ihrem materiellen Gewinnstreben dabei eine Topparbeit leisten Immerhin ist ihre Leuteverdummungsstrategie so überzeugend, dass ihr Forummitglieder euch die Nächte mit Programmierungen und Auswertungen um die Ohren schlagt Nein nein. Die Initiatoren des "Kasinoschreck" sind absolut Topp und über jeden Zweifel erhaben - jedenfalls was die Glaubwürdigkeit ihrer Angaben betrifft; sonst würden alte Roulettehasen, wie ihr es seid, doch nicht mit Ernst und Ausdauer einen solchen Aufwand an den Tag legen, sich mit diesem "System" zu beschäftigen ?? Das ganze Unterforum Systemanalyse scheint an der Tatsache zu kranken, dass hier das analysiert wird, was voraussichtlich eh' keinen Erfolg haben kann . Der fromme Wunsch, dass jemand etwas verkauft, womit er selbst die Millionen machen könnte, entstammt einem fernen Land, das man nur durch die rosarote Brille sehen kann. Mal eine bescheidene Frage: Hat auch nur einer von Euch mal ein zum Verkauf stehendes "System" auf Hieb- und Stichfestigkeit abgeklopft, bei dem es sich herausstellte, dass es die Millionen auch tatsächlich abwarf, die seine Anbieter in den Werbeprospekten versprachen? Wozu also die ganze Testerei? Da schiebe ich lieber einen Lahmen in seinem Rollstuhl durch die Wallachhei; dann weiss ich wenigstens, dass ich meine Zeit mit was Produktivem verbracht habe. Also: Nochmal im Klartext. Frau Edith Earle hat ihre Einsatzschematik (die weit von einem starren System entfernt ist!) nie an andere weitergegeben, geschweige denn verkauft. Sie ist auch nicht (wie ich erstaunt eurem Dialog entnehme ) zur Aufbesserung ihrer Rente nach Monte Carlo gefahren. Woher nehmt ihr eure Informationen? Es war damals alles ganz anders... ... ... NACHTFALKEüberBERLIN
  23. Die Dauergewinne der Edith Earle Nein nein, Dostal. Du irrst. Die alte Oma Earle war eine der größten Gewinner in Monte Carlo zu ihrer Zeit. In den Annalen ist sie geführt, weil das Casino in den Nachkriegsjahren Verluste machte und ihre täglichen, hohen Dauergewinne setzten den Finanzen der monegassischen Spielbank zu. Eigens für sie hat das Casino französischen Cidre in das Getränkeangebot der Bar aufgenommen. Da bekannt war, dass die alte Dame zu Hause gern Woodpecker-Cider, versetzt mit Gin, trank, mutmasste man wohl, dass sie vielleicht unkontrollierter setzen würde, sozusagen, um den Verlust in Grenzen zu halten oder sie auf diese Weise zum Verlieren zu bringen . Indes ging der Gewinnkurs ihrer Einsätze unvermindert weiter und im Jahr 1954 steht Frau Edith Earle als höchstgewinnende Spielerin offiziell im Jahresbericht des Quartier de Monte Carlo namentlich erwähnt. Edith Earle spielte immerhin eine ganze Saison in Monaco (und in einigen anderen Casinos der Cote zudem) und von Tagen mit größeren Verlusten ist nichts bekannt (!) Indes hatte sie selbst von Mathematik nicht viel Ahnung. Ihr verstorbener Gatte, Prof. Dr. John Earle, ein bekannter Mathematiker und Kryptanalytiker seiner Zeit, folgte einem Aufruf der "Government Code and Cypher School" und er gehörte Anfang der 40ger-Jahre in Bletchley Park dem englischen Team der Entschlüsselung der Enigma an. In den Jahren nach Kriegsende ist seine Transversalensetzweise entstanden. Der Grund war, dass Earle -so wie es vielen Akademikern in den 40ger-Jahren erging- arbeitslos war. Nachdem Frau Edith Earle das Casino mit der Mitnahme ihrer Gewinne verlies, ward von ihr im Fürstentum nichts mehr gehört, zum Leidwesen der seinerzeitigen Spielbankleitung, die den Gewinn nur der unerhörten Glückssträhne von Frau Earle zumass. Im Getränkeangebot der Salles publicques erinnert noch heute nur die Mixture aus Apfelwein und Wachholderschnaps auf der Drinkkarte an Frau Earle; eine Hommage gewissermaßen an diese große Spielerin. Bis 1959 verweilte Edith Earle noch an der französischen Mittelmeerküste als privater Gast des Hoteliers Charles Duprès, bis sie von dort aus für immer verschwand. Meines Wissens hat sie danach niemand mehr in einem internationalen Casino gesehen. NACHTFALKEüberBERLIN
  24. Brachiale Verluste der Casinos Earle gilt als Kapazität unter den großen Roulettespielern. Bei seinen Zügen entlang der Cote d'Azùr hat er den Casinos enorme Verluste zugefügt. Seine Frau hat dessen Setzweise nach Earle's Tod!! noch einmal mit Erfolg praktiziert. Die Verluste waren so brachial, dass sie in den Spielbankannualen festgehalten worden sind. NACHTFALKEüberBERLIN
  25. Exemplarischer Prozess beginnt in Luxembourg Neues zum Thema Liberalisierung der Spielbankgesetze: Die Länder der Freihandelsszone EFTA Interessanterweise bahnt sich nun auch außerhalb der EU eine konforme Entwicklung zu der von der EU-Kommission angestrebten Vereinheitlichung des Glücksspielangebots seitens privater Anbieter an. Ein Mitgliedsstaat der außerhalb der EU im Norden liegenden Region EFTA (der neben Norwegen und Island auch Lichtenstein angehört) soll seitens der sogenannten (eigenständigen) EFTA-Überwachungsbehörde in Brüssel wegen der Aufrechterhaltung des dort ebenfalls bestehenden staatlichen Glücksspielmonopols Anfang kommenden Monats verklagt werden; eine, mit dem EG-Recht im Sinne der Niederlassungs- und Dienstleistungsfreiheit vergleichbare Vereinbarung zwischen der EFTA und der damaligen EWG, werde seit Jahrzehnten verletzt und stelle eine Wettbewerbsbeeinträchtigung in Norwegen dar. Auch Norwegen beruft sich auf die Mittel und Möglichkeiten der Bekämpfung der Spielsucht, der in diesem Land eine gesellschaftlich nicht akzeptable prozentuale Größenordnung der Bevölkerung verfallen sei. Das Vertragsverletzungsverfahren wird vor dem Europäischen FTA-Gerichtshof Kirchberg in Luxembourg ausgetragen, der funktionsmäßig dem EuGH entspricht. Der Anfang 2007 dieses Jahres zu erwartende Ausgang des Prozesses wird weitreichende Folgen für ganz Europa haben, sieht man ihn als eine Art Musterprozess des ersten gerichtlichen Direktklageverfahrens auf diesem juristischen Neuland an; anders ausgedrückt: die erste Urteilsfindung im Rechtsstreit Europäische Gesetzeshüter ./. EU-vertragsverletzende Staaten in Sachen Glücksspiel gegen eine Nation in einem Direktklageverfahren. Um das zu erwartende Urteil inhaltlich als exemplarisch werten zu können, stehen die beiden Gerichtshöfe EFTA-G und EuGH in ständigem Informationsaustausch. Man darf davon ausgehen, dass das erste europäische Urteil die Weichen für die ausstehenden Grundsatzdifferenzen zwischen der EU-Kommission und den betroffenen europäischen Staaten stellt; wird vom Ausgang dieses international bdeutsamen Rechtsstreits doch die zukünftige Diskussion in einer härteren Gangart geführt werden, bezogen auf die dann möglichen juristischen Referenzen, insbesondere in Deutschland, dass ja die gleichen Gründe für die Beibehaltung des Monopols anführt. Bezugsquelle: eftacourt pressemeldung NACHTFALKEüberBERLIN
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