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Nachtfalke

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Alle erstellten Inhalte von Nachtfalke

  1. ich hätte gern meine persönliche Spielerkarriere aus der Diskussion; die war doch nur ein Beispiel!Um mich geht's doch gar nicht - es geht doch darum zu vermitteln, was ein Berufsspieler überhaupt ist ... und was nicht. Und ich sehe, dass die Definition völlig unklar ist, weil viele nicht oder nur anteilig was damit anfangen können. Deshalb habe ich diesen Thread eröffnet (zumal noch nie darüber diskutiert worden ist in diesem Forum). Zur Sache gehört insofern nicht, was ich jetzt mache. Trotzdem zur Beantwortung Deiner Frage: Nein. Ich pausiere bis sich mein Herz wieder einigermaßen normalisiert. Und ich wüsste, wenn meine physische Verfassung es wieder zulässt, keinen Grund, nicht das weiter zu machen, womit ich erfolgreich war: Spekulation im Roulette. Bis zu meinem körperlichen Crash habe ich mein Leben geniessen können - meist hatte ich mehr, als ich brauchte. Danach eben nicht mehr. Hätt' ich gemerkt, dass mein Herz immer schwächer wurde, wäre ich ausgestiegen. Wie schon gesagt, war das mein Fehler, mein entscheidender Fehler - nicht, dass ich diese Tätigkeit überhaupt ausübte (wie viele hier irgendwie oktruieren). Im übrigen beschäftige ich mich mit dem Roulette-Forum - und da es sich zur Vollzeitbeschäftigung erwächst, bliebe für professionelles Spiel nur wenig Zeit. Dabei verarbeite ich lediglich die Erfahrungswerte der vielen Jahre und versuche was zu vermitteln; das kann man nicht als „theoretisches Beschäftigen mit Roulette“ bezeichnen. In diesem Forum fliesst anteilig meine Praxis an den Tischen und die dazugehörige Vorarbeit in meine Beitragsserien! In die ihnen zugehörigen Diskussionen natürlich auch. Ist doch 'ne faire Offerte, oder? Kostet nix. Brauchste nicht in den Buchhandel zu latschen Oder teuere Systeme zu kaufen. Wenn ich's gesundheitlich nicht mehr packe, haben wenigstens andere was davon, die's interessiert. Und wie sich jemand dazu stellt, ist ja letztlich jedem einzelnen selbst überlassen - er braucht meine Themen ja nicht an zu klicken. Ich kann diskutieren, mit wem ich will. Und mit wem nicht. Und dieses Recht hat natürlich auch jeder andere hier! Bitte keine Rückfragen in dieser Richtung, weil's uns im Thema nicht weiterbringt
  2. Ich will nun mal mit dem fortfahren, was hier zusammengetragen wurde. Falke stellte fest, "...dass einige nun an meinen Aussagen zweifeln, da sie mir nicht abnehmen, daß ich wirklich von meinen Roulettegewinnen, bzw. mit meinen Verlusten leben konnte...". Mal abgesehen von der Tatsache, dass mir diese Zweifel merkwürdigerweise erst jetzt entgegengebracht werden, indem ich auch die Nachteile der Ausübung dieser Tätigkeit mit Eröffnung dieses Themas geschildert habe, soll meine Person ja nun bitte zurückgestellt und die Diskussion hinsichtlich der Sache betrieben werden! Weiterhin schreibt Falke, "...für ihn persönlich sei das alles ganz schlüssig..." 11. Das halte ich für den vielleicht bisher wichtigsten Aspekt, da die Unsicherheit der Erträge eine Einkommensgrundlage darstellt, die keine sichere Existenzgrundlage darstellt. So ja auch Danny: Habe ich das richtig interpretiert und mit „zu unsichere Erträge“ das korrekte Stichwort für die Stoffsammlung, Danny und Falke? Wenn nicht, korrigiert mich bitte.Nun meine Frage an euch beide und damit an alle: Wenn ein Hobbyinvestor ein digitales Depot im Internet eröffnet und mit Wissen oder mit Glück seine begrenzten Investitionen vermehrt, sodass er sich traut, dies schwerpunktmäßig auszuüben, weil er wähnt, mit diesem anfänglichen "...Zubrot..." (Orig.txt. Danny) mehr und leichter sein Geld verdienen zu können, als in seinem bisherigen Job, und er wagt sich auf das Börsenparkett, macht er dann als Spekulant etwas anderes als der professionelle Spieler?
  3. Er wird da unten nicht erfrieren.Im Mai gibt's keinen Bodenfrost mehr.
  4. Ich habe schon mal gesagt:Vorsicht, Sachse. Ich habe zu allen sachlichen Kommentaren von Dir so viele detaillierte Stellungnahmen gegeben, dass es die Diskussion in eine Richtung gelenkt hat, die mit diesem Thema gar nichts zu tun hatte. 1. Wenn Du Dein Thema haben willst, dann eröffne einen eigenen Thread. 2. Wenn Du nochmal beleidigend oder persönlich wirst, schliesse ich Dich zumindest aus diesem Thema aus. Bis morgen dann.
  5. "...jedenfalls will ich gar keine Berufsspielerin werden, mir ist das viel zu unsicher, da die Mathematik gegen uns Spieler ist. Wenn ich meine Kohle aus'm Casino holen müsst', wär' mir ziemlich unwohl, wenn ich mal nicht weiß, wie ich am nächsten Morgen 'ne Brezel finanzieren soll, weil's mal wieder was auf die Mütze gegeben hat. Da ist's mir doch lieber, fast täglich in irgend 'nen bescheuerten Laden zu dackeln und meine Arbeit zu verrichten, da weiß ich, zum 15ten jedes Monats hab' ich 2.000 Teuronen auf's Konto überwiesen bekommen..." ← Ich will ja auch niemanden dazu verleiten, mit gewerblich ausgerichtetem Spiel zu beginnen. Im Gegenteil habe ich verschiedentlich hier im Roulette-Forum davor gewarnt! Einige warnenden Signale habe ich bereits im gesamten vergangenen Jahr abgegeben.Insofern ist meine Position da ja wohl eindeutig hier. Nur kommt es mir vor, dass sich niemand so recht was d'runter vorstellen kann. Vielmehr stehe ich eben auf dem Diskussionsstandpunkt, dass Suchtverhalten etwas anderes, von der gewerblichen Ausrichtung des Spiels Unabhängiges ist. Ich bin mal gespannt, was ich morgen für Stellungnahmen und Kommentare zur Stoffsammlung vorfinde. alle zusammen.
  6. "...'s gibt Situationen, in denen kannste Dich nicht d'rauf berufen, was gesetzlich geregelt ist und was nicht, da zählen die Gesetze, oder besser gesagt, die Regeln des Lebens. 's müssen Entscheidungen getroffen werden, weil sonst and're für Dich entscheiden, da kannste nur versuchen, 's Beste aus Deiner Lage zu machen. In meiner damaligen Situation hiess es eben nicht, dann versuch' ich's eben im Spielcasino (zu der Zeit gab's in Stgt. auch noch gar kein Casino..............), da heisst's eher, so weit weg wie möglich von so 'ner Zockerhöhle und erst mal was vernünftigen auf die Beine stellen. Dann kann mer immer noch mal in's Casino, um zu versuchen, sich 'n kleines Zubrot zu verdienen. Aber mehr sollt' nicht sein, wir kennen doch alle die Geschichte von z. B. Garcia, der soll auch durch's Spiel enorm reich geworden sein, aber dann doch wieder alles verzockt und bettelarm gestorben. Deine Lebensgeschichte klingt für mich ähnlich, und das kann's für mich nicht sein, sowas anzustreben..." ← ...bei mir war's allerdings so, dass ich's körperlich(!) nicht mehr durchhalten konnte. Insofern hinkt der Vergleich mit Garcia: er hatte bereits aufgehört mit dem Spiel ... und liess sich dazu verleiten, wieder einzusteigen ... bis er alles verlor.Ich habe nicht gemerkt, dass mein Körper verfiel. Dabei habe ich nicht verloren!!!!! ... aber nix mehr gewonnen. Ich habe nie gesagt, dass ich alles verloren habe. Ich habe nicht mehr gewinnen können - das ist ein Unterschied. Die Ursache war der Raubauk mit meinem Körper, der das Spiel dann nicht mehr verkraftete. Bittebitte - mich in Zukunft 'rauslassen aus der Diskussion. Sonst zerstreuen sich die Inhalte ins Niemandsland.
  7. <span style='font-size:10pt;line-height:100%'>@ sachse</span> Insofern wäre Monopolis die richtige Adresse für die von Dir aufgestellte Checkliste. Es handelt sich um das sogenannte Delta-Prinzip, dass über die Serie planet-wissen.de seitens der öffentlich rechtlichen Sender propagiert wird. Also unseriös erscheinen mir die öffentlich Rechtlichen nicht! Hier ein kleiner Auszug der dort vorgestellten Bücher: Fjodor M. Dostojewski Buch: Der Spieler Verlag: dtv; Erscheinungsort: München; Erscheinungsjahr: 1998; ISBN-Nr.: 3423124067; F.M. Dostojewski floh 1865 vor seinen Gläubigern ins Ausland und verspielte sein gesamtes Honorar für eine Werkausgabe und einen neuen Roman am Roulettetisch in Wiesbaden. In kürzester Zeit schrieb er daraufhin diesen Roman über Spielsucht und Liebe mit unverkennbar autobiographischen Zügen. Die Motive seiner späteren Romane finden sich auch in "Der Spieler": Hassliebe und die Machtgier durch Geld. Manfred Zollinger Buch: Geschichte des Glücksspiels - Vom 17. Jahrhundert bis zum Zweiten Weltkrieg Verlag: Böhlau; Erscheinungsort: Wien; Erscheinungsjahr: 1997; ISBN-Nr.: 3205985184; Guter Abriss über die Kulturgeschichte des Glücksspiels in der europäischen Neuzeit. Der Autor beschreibt ausführlich wie die meisten Fürstenhäuser das Glücksspiel ihren Untertanen verbaten, ihm selbst dagegen sehr zugeneigt waren. Leider endet die Darstellung mit dem Zweiten Weltkrieg, aktuelle Tendenzen wie Glücksspiel im Internet werden dabei nicht mehr erfasst. Claus D. Grupp Buch: Poker Verlag: Fleurus; Erscheinungsort: Köln; Erscheinungsjahr: 2005; ISBN-Nr.: 3897173638; Nützliche Einführung in die Welt des Pokerns. Von der Wertigkeit der Karten und Beschreibungen zum Spielverlauf über taktische Tipps bis hin zur gesetzlichen Lage bietet der Führer viele wissenswerte Informationen für Poker-Anfänger. Und damit es gleich losgehen kann, ist dem Buch ein Kartenset beigefügt. Dr. Manfred Kubny, Hans Linden Buch: Roulette - Lehrbuch für eine systematische Roulette-Strategie Verlag: Drachen-Verlag; Erscheinungsort: Klein Jasedow; Erscheinungsjahr: 2004; ISBN-Nr.: 3-927369-10-1; Wissenschaftliches Buch über das Roulette-Spiel, das mathematische Berechnungen mit unternehmerischen Strategien vereint. Die beiden Autoren haben eine neue Methode entwickelt, die die Gewinnchancen beim Roulette optimieren soll ohne ein erhöhtes Risiko einzugehen. Ralph Tegtmeier Buch: Casino – Die Welt der Spielbanken Verlag: DuMont; Erscheinungsort: Köln; Erscheinungsjahr: 1989; ISBN-Nr.: 3-7701-2225-9; Ein schöner, großformatiger Bildband mit hervorragenden Motiven aus der Historie und der Gegenwart des Glücksspiels. Ein umfangreiches Kapitel ist natürlich dem Spielerparadies Las Vegas gewidmet. Der Autor hat Geschichte und Geschichten zusammengetragen und erzählt sehr anschaulich aus der Welt der Kasinos. Ilone Füchtenschnieder, Jörg Petry Buch: Game over - Ratgeber für Glücksspielsüchtige und ihre Angehörigen Verlag: Lambertus; Erscheinungsort: Freiburg; Erscheinungsjahr: 2004; ISBN-Nr.: 3784111858; Kurzes, einführendes Buch über Glücksspielsucht und wie Betroffene und Angehörige damit umgehen können. Verschiedene Glücksspiele wertden beschrieben, das Krankheitsbild der Glückspielsucht genau dargestellt sowie Beratungs- und Behnadlungsmöglichkeiten vorgestellt. Mit ausführlichen Literatur- und Adressenhinweisen. Robert Neuendorf Buch: Das große Gewinnerbuch - Mit den besten Strategien für Lotterien, Roulette, Sportwetten und mehr. Insiderwissen pur Verlag: BoD GmbH; Erscheinungsort: Norderstedt; Erscheinungsjahr: 2001; ISBN-Nr.: 3-8311-2189-3; In diesem Buch findet sich alles, was man zum erfolgreichen Lotto-, Sportwett- oder Roulette-Spiel braucht. Wenn es eine Möglichkeit gibt, die Glücksgöttin Fortuna zu überlisten, in diesem Buch findet man die richtigen Tipps dafür. Zumindest kann man seine Gewinnchancen mit den richtigen Strategien stark erhöhen, so der Autor. Zu den Inhalten (außer F.M.Dostojewski natürlich) kann ich nicht viel sagen.
  8. Es ist nicht mein Psychogramm. Es ist die Darstellung dessen, was seitens Monopolis zur Persönlichkeit des professionellen Spielers beigeführt wurde.
  9. "...Ich versteh' jetzt nicht ganz, was Du meinst. Freiheit heisst für mich, mein Leben ohne irgendwelche Zwänge leben zu können, Spielsucht heisst für mich, mich zu etwas zwingen, was im Ernstfall schief gehen kann..." ← Sehr gut selektiert!Merkwürdiger Weise kommen hier, in einem Fachforum für Roulette(!), in dem dieses Thema immerhin so viel Interesse weckt, dass in zwei Tagen über hundert Beiträge dazu geschrieben wurden, keiner auf die positiven Seiten zu sprechen. Das zeigt, doch, wie viele schlechte Erfahrungen die Masse der Spieler in den Casinos gemacht haben muss, wenn sie grundsätzlich zunächst an die negativen Seiten im Zusammenhang mit intensiviertem Spiel gemacht haben. Wenn sie schon ständig meine Person ansprechen, berücksichtigen sie gar nicht, dass man über sehr lange Zeitspannen mit Gewinnüberschüssen zu spielen in der Lage sein kann. Und dieser Zeitraum bedeutet ja zumindest materiell das Gegenteil dessen, was hier ständig neu in den Beiträgen serviert wird. Verluste, Abstürze und Siechtum. Nein. Freiheit bedeutet es auch. Enorme Freiheit!!! Das Thema heisst: zwischen Freiheit und Spielsucht. Ich habe Deinen ganzen zweiteiligen Beitrag genau durchgelesen, Danny, und stelle diesen Punkt mal hintenan, ok? Weil die Unterschiede zwischen übermäßig Arbeitenden und übermäßig Spielenden, soweit sie gem. Pos. 6 der o.a. Stoffsammlung vergleichbar sind, vielleicht vorher ein Ergebnis erbringen sollten. Ich hab' Deine Kommentare, die man vielleicht bei der Fülle des Materials zunächst aussparen und später aufgreifen sollte, im Memory. In Ordnung?
  10. Ich gehe bei der steigenden Zahl von Kommentaren mal auf den vom Falken ein, weil er sich zusammenfassend mit dem Thema beschäftigt hat. Ich will das gern versuchen.Es wird mir auch nicht schwer fallen, Falke, denn Dein Kommentar ist ja fast schon so etwas wie eine Stoffsammlung! 1. Es geht in diesem Thread nicht darum, wie sie es angestellt haben, mathematisch, intuitiv, KG&KF, Glück oder sonstiges.Nachtfalke berichtet nun von so einem Leben. Dies sieht so aus, 2. ob nun Angst, Sucht, Gier oder andere Beweggründe lassen wir außen vor, weil es ja genau das ist, was wir feststellen wollen: die Parallele Sucht zu existenziellem Gewinnbestreben, nämlich den Unterschied zwischen beidem und/oder die Gemeinsamkeiten.3. 4. die Ziele im Leben treffen nicht zu, weil -beispielsweise in meinem Fall- beim Berufsspieler nicht unbewusst, sondern ganz bewusst diese Laufbahn als berufliches Ziel angegangen wurde! Das gälte es noch abzuklären.5. Sorry, Falke, die „zuschlagende Gier“ und das „rufende, lockende Kasino“ könnte einer der wichtigen Unterscheidungen zum Fun-Spiel oder Suchtspiel sein. In die Kasinos gehst Du wie auch andere zum Job gehen, wenn diese Zeit dort einzig und allein dem Zweck der existenziellen Bestreitens dienen soll.6. Ob man von den Symptomen der Sucht getrieben wird, ist ja die entscheidende Frage. Wenn ich existenziell spekuliere, kann ich Ergebnisse ja nur erwarten, wenn ich anwesend bin und die Gelegenheit zur Teilnahme habe. Ein Broker ist ja nicht spielsüchtig, sondern allenfalls ein Workoholic - wenn er Erfolg haben will, muss er das sogar sein.7. ...was dem Broker oder jedem, dessen Tätigkeit unter extremen Bedingungen verläuft, auch passiert.8. .Das ist eine straffe und übersichtliche Zusammenfassung, Falke. Man könnte nun noch hinzufügen: 9. gemäß dem anliegenden Psychogramm professioneller Spieler. Ich gehe mal davon aus, dass die von mir erbrachten Neutralisierungen den inhaltlichen Consens so darstellen, dass die Selektionen ersichtlich werden, um die es diskussionsmäßig geht. Weitere Stichworte liefere ich aus den anderen Beiträgen nach. Auf den Punkt gebracht könnte das für den Anfang z.B. sein: Die Definition Süchtiger: Kennzeichnung beim Spieler (Merkmalsfindung) Kennzeichnung beim Workoholic (Merkmalsfindung) Die Definition Seriösität: Kennzeichnung beim Spieler (Merkmalsfindung) Kennzeichnung beim Workoholic (Merkmalsfindung) Das wäre eine Diskussionsgrundlage, um überhaupt mal die Unterschiede rauszuarbeiten - allerdings müsste man dann tatsächlich subjektiv davon ausgehen, dass beide ein Suchtverhalten haben! Also: der übermäßig Arbeitende und der übermäßig Spielende, auf Grund deren überdurchschnittlichem Engagement gegenüber ihrem sonstigen Umfeld sie auffallen und sich abgrenzen. Vielleicht kriegt die Diskussion so Linie - sonst fressen wir uns in dutzenden Richtungen fest! verantwortl. f.d. Eins.d.Diagramms NACHTFALKEüberBERLIN, 2007 © alle Rechte beim Drachen-Vrlg.
  11. Das mit dem Schwammigen habe ich ja vorstehend nun geklärt Bist halt neugierig, gelle?Die Sucht aller Frauen!! Krankhaft sowas
  12. Sehr richtig.Ich glaube, dass genau dies der Problempunkt ist, den Rambospike anspricht. Das berufliche Spiel erweist sich als ein Leben zwischen Freiheit und Spielsucht. Deshalb habe ich diesen Thread so untertitelt und mit meinem eigenen langjährigen Weg unterlegt. Ich kann es ja maßgeblich nur an meinen eigenen Erfahrungen messen und diesem Forum schildern. Zumindest ist mein eigener Werdegang hinsichtlich der Schlussphase eine passende und wahrscheinlich eine für viele übertragbare Laufbahn, die Extremeinsteiger im Roulette sind. Vielleicht möchte ich zum allgemeinen Verständnis Rambospikes Kommentar etwas anders ausdrücken: Wer sich zu etwas entschliesst, womit er sein Geld verdienen möchte, ist in der Wahl grundsätzlich frei. Eingeschränkt wird er durch das Umfeld und die materiellen Möglichkeiten, durch seine Bildung und seine Herkunft, seine psychische Verfassung und sein körperliches Wohlbefinden und durch sicherlich noch andere elementare Dinge. So sind z.B. die gegebenen Möglichkeiten, die Tätigkeit seiner Wahl nicht realisieren zu können, im Angebot von Ausbildungsstellen begründbar, in der Unmöglichkeit, die Leistungen für die Aufnahme an einer Hochschule abzulegen, im Kapitalmangel, sich zu verselbstständigen, im lokalitätsbezogenen Bedarf, dessen Deckung für eine Leistung bereits erbracht ist, usw. Gesetzlich ist geregelt, dass jeder in der Wahl seiner Tätigkeit weitgehend frei ist. Im Unterschied zu anderen Tätigkeiten, die ihm aus oben aufgezählten Gründen versperrt bleiben, kann sich jemand für die Laufbahn als Spieler jederzeit entscheiden: er steckt sich Geld in die Tasche und betritt eine Spielbank. Der Gesetzgeber -zumindest in Deutschland- sagt eindeutig, dass jeder Bürger, sofern er die deutsche Staatsbürgerschaft hat oder den EU-Richtlinien entsprechend unter den entsprechenden Status fällt, sich frei entscheiden kann, was er machen will, sofern nicht eine sonstige Genehmigung für die geplante Tätigkeit erforderlich ist. Es gibt kein Gesetz, das ihm verbietet, am Roulettespiel teil zu nehmen und von den Erträgen dieser Tätigkeit leben zu wollen. Logischerweise -wie bei Aufnahme einer jeder anderen freiberuflichen Tätigkeit auch- ist es maßgeblich eine Frage der Mittel, des Wissens und im Verlauf der Ausübung des Erfolgs, inwieweit Betreffende diese Tätigkeit weiterverfolgen kann ... oder ob es eben bei diesem einmaligen Spielbankbesuch bleibt. Wir gehen davon aus, dass unser Beispielbetroffener sich nicht nur einer Illusion hingegeben hat, sondern über Jahre (ob er nun Glück hat oder durch eine gezielte Spieltechnik erfolgreich ist) erfolgreich spielt. Während es ein Konkursrecht für Geschäftsleute gibt, regelt bei Spielern kein Gesetz den Ausstieg. Und hier kommt die gefährliche Stelle innerhalb der Spielerkarrieren, insbesondere, wenn man jahrelang -in meinem speziellen Fall jahrzehntelang- Gewinne erwirtschaftet hat. Ersetzt man das Wort Sucht (was allgemein leider vorherrschend mit stofflichem Missbrauch gleichgesetzt wird) ganz konkret mit Workohol, womit ja das sich immer intensivere, von anderen Lebensbereichen immer stärker abgegrenzte Beschäftigen mit einer Tätigkeit (und somit eine nichtstoffliche Sucht) gemeint ist, mit der man sein Geld verdienen will, dann hat man die richtige Definition. In diesem Sinn gehörte ich zu den hochgradig Süchtigen - das wird jeder meines Umfelds vor ein, zwei Jahren bestätigen. Wenn man nun statt sagen würde... Man merkt leider immer zu spät, dass man sich nicht mehr normal für seinen Job engagiert, sondern man lebt nur noch für den Job. Somit ist man ein Workoholic. ...dann ist das akzeptabel und zutreffend.Die Kennzeichnung für Workoholics ist, dass sie nicht mehr die Sache zur Verfolgung eines Zwecks sehen, sondern dass sie die Sache um ihrer selbst willen betreiben! Genau das ist identisch mit einem Suchtspieler. Er spielt in diesem Moment krankhaft. Während ein Suchtspieler aber im Verlust spielt, vielmehr sich von Anfang an meist auf der Verliererstrecke befindet, und -wie Du, Danny, ganz richtig sagst- damit argumentiert, dass er das Verlorene wieder zurückholen will und in Unkenntnis der Realitäten sich bis zum persönlichen Absturz um Haus und Hof spielt (gegebenenfalls bis er gesperrt wird), spielt der Berufsspieler im Gewinn (sonst wäre er ja keiner). Dem, der jahrelang an den Tischen im monatlichen Durchschnitt kleine, kostentragende Erträge zu verbuchen hat, und im Verlauf der Zeit immer wieder mit hohen Erfolgen aufwartet, der kennt natürlich auch die Talfahrten, die er zwangsläufig zwischendurch verkraften muss. Ändert er seine Spielweise nicht, weiss er, dass er aus dieser Talfahrt generell herauskommen wird - in meinem (Exemplar!-)Fall kam ich zwei Jahrzehnte aus ihnen heraus. Es fällt ihm nicht auf, wenn er eine Talfahrt hat, auf Grund seiner Erfahrungswerte. Und wenn er sich nun intensiver mit seinem Job beschäftigt, um die erfahrungsgemäß letztlich ausschliesslich positiven Jahresbilanzwerte zu erzielen, wird er zum absoluten Workoholic. In Erinnerung möchte ich an dieser Stelle rufen, dass wir beim Vergleich zu einer Verselbstständigung jeglicher anderer Art jemandem den Vorwurf(!) machen würden, dass er sich nicht genügend um sein Geschäft gekümmert habe, wenn er dann Pleite geht, wenn es zuvor über Jahrzehnte doch so gut lief! Verantwortungsvoll ist doch nur dann jemand, der durch andauernden Erfolg verwöhnt, im Fall einer negativen Wende seine Erfahrungen zur Ansetzung bringt, sein Level wiederherzustellen. Zumindest in jedem anderen unternehmerischen Engagement. Es will mir nicht einleuchten, warum das bei Spekulationsaktionen anders sein soll. Ich möchte noch anmerken, die Diskussion nicht um meine Person oder um meinen Weg zu führen, die hier nur zur Situationsschilderung Pate stehen. Dass mein Abstand zum Geschehen nicht mehr groß genug war, die Infarktvorboten abschätzen zu können, und dass ich allein auf Grund von Sauerstoffmangel (Herzschwäche) schon nicht mehr Herr meiner Sinne war (rund fünfzig Male in den vergangenen zwei Jahren bin ich während des Spiels mitten im Potsdamer Casino eingeschlafen!) zeigt, dass ich zu einer Ursachenerforschung der sich dann einstellenden Misserfolge garnicht mehr in der Lage war. Das soll nun nicht Gegenstand der Diskussion sein und mir braucht nun wirklich niemand in diesem Forum da gute Ratschläge zu geben - das haben meine Ärzte bereits getan. Es geht hier ganz klar um die Bewertung des Leistungsprinzips. Weshalb wird jemand als süchtig bezeichnet, nur weil er intensiv spielt? Warum ist das in den Augen der Masse eine Frage des Gewinnens oder des Verlierens? Warum wird der Erfolgreiche bewundert, der an den Tischen sein Geld macht, und warum wird der Erfolglose -selbst dann, wenn er sich das leisten kann!!!!- als süchtig bezeichnet, wenn er sein Geld jede Nacht ins Casino trägt? Und warum gilt der beruflich Spielende als unseriös, obwohl er -wie ich aufgezeigt habe- unter Umständen einen hohen Qualifikationsumfang innehaben muss? Warum ist der finanziell abgewrackte tote Spieler ein Kranker, der unternehmerische Pleitegeier aber ein gesellschaftlich zumindest nicht Geächteter? Ein „gut Pleite machender“ Bankrotteur gilt sogar noch als clever! Ich meine, erst wenn die Diskussion in diesem Bereich ein Ergebnis erzielen kann, kann man überhaupt eine Diskussion um das berufliche Spiel führen.
  13. Indiskret, meinste wohl! Hi Danny Die Darstellung meines Wegs an den Tischen sollte doch nur exemplarisch sein
  14. Na, wenn Du meine Eingangsbeiträge zu diesem Thema gelesen hast, dann erübrigt sich die Frage;weder ersteres, noch letzteres. Schön, was von Dir zu hören. Ich schätze, Du bist in Hamburg. Die bezweifeln dass ich Berufsspieler war! Vielleicht erzählste ihnen mal was drüber, wenn Du wieder online bist.
  15. Da gebe ich Dir völlig Recht!!!Aber wir sind hier ja im seriösen Roulette-Forum.
  16. ...das diese Punkte aus der Diskussion ausgeklammert werden sollten, dann fällt es schwer, den Nachweis zu erbringen, ob außer KG und KF ein berufsmäßiges Spielen am Roulettetisch wirklich möglich ist..." ← Der Nachweis, ob ein berufliches Spielen an den Tischen überhaupt möglich ist, ist ja nicht Gegenstand des Themas. Schau mal, Rambospike. Ich hab's nicht nötig, den Leuten hier irgendwas zu erzählen, was nicht stimmt. Oder meinste, sonst wäre ich Redakteur hier? Ich verdiene nix dran. Ich will nix verkaufen. Kein System. Keine Setzweise. Keine Bücher....denn dann hätt' ich eins geschrieben, ich hätte es angeboten und ich würde -wie der Sachse- über dieses Buch schreiben und es genauso anpreisen, damit ich dadurch 'ne prächtige kostenfreie PR kriege. Das ist doch eigentlich ganz schön clever. Aber deshalb sollte man's ihm ja nicht gleich verübeln Nur will ich nicht mit dem Sachsen in einen Topf geworfen werden. Ich verweise auf meine Ausführung vom 10. d.M. Es ist ja auch nicht unbedingt alles positiv geschildert, was mein Dasein als Berufsspieler betrifft; warum sollte jemand das machen, wenn's nicht stimmt? Meine Tätigkeit habe ich unter tausenden anderer Spieler ausgeübt. Oder meinste, Rambospike, in Berlin oder in Potsdam stand ich allein am Tisch? Und in allen anderen Casinos auch nicht. Mir selbst muss ich nichts mehr beweisen - und anderen brauch' ich's nicht. Wer mit diskutieren will oder auch nur lesen ... der ist gern willkommen. Und für die anderen gibt's nun wirklich genug andere Themen; wie wär's mit ... Kesselgucken Das wäre doch mal was Neues. Und ich kenne jemanden, der ganz viel d'rüber geschrieben hat. Das Forum ist voll davon! Na klar gibt's die. In diesem Forum. Da brauchst Du nur mal unter meinen Beitragsserien nach zu sehen. Dass sie ganz oben angepinnt sind, hat zwar nix mit Würde zu tun, aber sie sind eigentlich nicht zu übersehen. Und wenn ich zumindest erfreut feststelle, dass ein geschlossener Thread, in den sich ja keine Diskussionsbeteiligten einklicken, in einem halben Jahr über 6.000 mal angeklickt wird, gibt's anscheinend inzwischen eine Menge Interessierter, die sich damit beschäftigen. Ja. Die gehört aber nicht in diese Diskussion, sondern in den spieltechnischen Teil.Und da gibt es sie schon.
  17. Mimik im Roulette. Das wäre mal was ganz Neues! Leider sieht man der Mimik der Spieler = getroffen = leicht daneben = Kohle weg! erst nach dem Fall der Kugel an, ob der Einsatz richtig war. So'n Scheiss auch!
  18. Es war anfänglich eine Gruppe von Roulettespielern in Südfrankreich, die sich fanden und mangels ausreichendem Kapital in der Nachkriegszeit ihr Geld gemeinsam in den noch existierenden Spielhäusern investierten. Diese Verbindung sollte über Jahrzehnte halten (was diese erste Herrenriege anfangs garnicht geplant hatte). Aus ihr erwuchs wenig später eine Gemeinschaft, die unter anderem die französischen Familien, in deren Besitz die Casinos der französischen Mittelmeerküste sich befanden, einen Schutz vor ausländischem Einfluss auf ihre Häuser boten.
  19. Da verdrehst Du was, Rambospike.Die gestern vom Sachsen geäußerte Definition war ja völlig richtig! "...Berufsspieler ist jemand, der durch einen begründeten Vorteil gegenüber dem Gegner dauerhaften Gewinn erzielt und davon vorwiegend lebt...". Und völlig richtig ist auch, dass ich seiner Meinung bin,... aber sind die hier im Forum kaum oder garnicht behandelten Themenbereiche, die überhaupt eine materielle Erwirtschaftung ermöglichen.Und genau sie bieten die Basis für wirtschaftliches Arbeiten an den Tableaus. Von physikalischen Gesichtspunkten war nicht die Rede. Ich empfehle auch, diesen Punkt in der Diskussion auszuklammern. Berufliches Spiel ist ja nicht unbedingt auf Roulette beschränkt. Aus diesem Grund ist es weniger primär wichtig, nach welchen Grundsätzen Entscheidungen für das Setzen eines Jetons auf dem Roulettetableau gefällt werden, sondern es geht um die Tatsache des beruflichen Spiels an sich. Jemandem, der Karten spielt, und sich damit seinen Lebensunterhalt verdient, dürften die ballistischen Gesetzmäßigkeiten des Kugellaufs im Roulettekessel ja wohl völlig egal sein.
  20. Und das Paradoxe ist ja, dass ich da ganz des Sachsens Meinung bin Soll er sich aus dem Rest raushalten ... ich quatsch' auch nicht über Kessel, von denen ich absolut nix verstehe
  21. Thema dieses Threads ist: Berufsspieler - eine zweifelhafte Karriere So sehen das viele hier.Nur sollte man sie mit ihren eigenen Argumenten schlagen. Zum Beispiel ist es thematisch unerfindlich, inwieweit die Frage,... jemand an den Tischen erwirtschaftet hat, auch nur irgendwas mit der Definition beruflichen Spiels und den Zusammenhängen, die damit verbunden sind, zu tun hat, weil es eine Menge Leute gibt, die von ihrer Berufsausübung allein nicht leben können; derer Beruf bleibt's aber trotzdem.So macht man unpassende Beiträge passend Bei der von Dir, Dr.Manque, angedeuteten... ...bin ich allerdings etwas anderer Meinung. Letztlich sollte man Leute, wie den Sachsen nicht in die Ecke drängen oder ausschliessen, weil's ja schwierig für ihn ist, über ein Thema zu diskutieren, dessen Diskussionsgegenstand seinen Ausführungen gemäß gar nicht existieren dürfte. Da hat er zugegebenermaßen schlechte Karten, wenn lebende Beweis (noch dazu der Roulette-Redakteur des Forums) eine solche Thematik aufbringt; das macht den Sachsen unglaubwürdig ... und des Sachsen Art ist es ja nun mal, dass er sich in der Wahl seiner Worte ab und zu vergreift.Verzeihen wir es ihm! ...in der Liga gibt es Leute, die um Klassen besser als ich waren und sind. ...mach ich ja für's Forum genau dafür bin ich ja da
  22. Es tut mir ja auch leid, wenn der Sachse daraufhin einfach als Erst(!)kommentare so „reinhaut“ und behauptet, die Berufsspieler gebe es garnicht. Seine Ausführungen zusammenfassend wäre also jeder dieser gesellschaftlichen Spezies → entweder ein Kranker (de facto: Süchtiger) → oder ein aus anderen (als den spielbezogenen) Gründen, auf seinen eigenen Vorteil Bedachter (im weitesten Sinn ein Trickser). Ich verstehe auch nicht die ganze Aufregung nicht, das Thema sei das "...Schießen zwischen Sachse und Nachtfalke...". Zu Gunsten des Sachsen sollte man ja zumindest einräumen, dass es doch recht logisch nachzuvollziehen ist, dass er schlecht die Existenz beruflich Spielender bejahen kann, wenn er der Meinung ist, das beim Roulette „nix geht“
  23. Welche Tätigkeit jemand sich aussucht ist dabei prinzipiell nicht von Bedeutung. Ob sie legal ist oder nicht, ob sie gesellschaftlich schädlich ist oder nicht, ob sie viel, wenig oder garnichts einbringt, ob sie zeitgemäß oder out ist, ob sie andere stört oder nicht, ob sie erlernt wurde oder aus der Situation heraus ganz plötzlich aufgenommen wurde, ob sie sozial ist oder unsozial, ob sie der eine oder andere als Störfaktor empfindet oder als Gnade für die Menschheit. Prostituierte haben das gleiche Problem.
  24. Das ist es eben, was es zu erörtern gilt: Zu klären wäre der Begriff an sich, bevor man über ihn überhaupt diskutieren kann: Was ist das überhaupt - ein B e r u f s spieler? Meinen Leitartikel hierzu habe ich der diffusen Wortkonstruktion gewidtmet als Auftakt für die Bearbeitung eines solchen weitreichenden Themas, das in der vorgestellten Form nämlich noch nie in diesem Forum behandelt worden ist! Indem ich selbst diesem Kreis von gewerblich an den Tischen Agierenden gewissermaßen mein ganzes Leben angehört habe, ist die Darstellung meiner Person lediglich als stellvertretende Personifizierung gedacht, um einen Einblick zu verschaffen: Einstiegsmotivation, Qualifikation, Werdegang, materieller Gewinn, persönliches Risiko, Gesellschaftsbezug.
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