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Optimierer

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Alle erstellten Inhalte von Optimierer

  1. Hallo aural, Na also, geht doch Glück spielt natürlich auch eine Rolle, oder eben Pech. Das sollte klar sein, wenn man sich auf ein Spiel mit dem Teufel – ääh Zufall einlässt. Jain: Jedes halbwegs erstzunehmende System kann garantieren, dass kein Totalverlust am ersten Abend eintritt, ganz einfach deshalb, weil nicht das Ganze vorgesehene Spielkapital am ersten Abend auf's Spiel gestzt wird. Also definiere "Platzer". Darunter versteht man im Allgemeinen einen gescheiterten Angriff auf eine bestimmte Chance, der sich über mehrere Coups hinzieht und im Besonderen meist mit einer Progression verbunden ist. Bei dieser Definition gibt es kein halbwegs erstzunehmendes Spielsystem, das auch nur den Versuch macht, die Unmöglichkeit des Platzers am ersten Abend zu garantieren, insofern hast du natürlich Recht. Ein extremes Beispiel: Vor kurzem hat ein Neuling im Forum seine Spielidee gepostet, bei der er u.a. 15 Stücke auf Schwarz und gleichzeitig 18 Stücke Plein auf alle roten Zahlen gesetzt hat . Mit dieser ausgeklügelten Strategie haben 30 seiner Stücke nicht die geringste Chance zu gewinnen – egal was der Kessel auslost – im besten Fall wird nichts davon verloren. Selbst mit noch soviel Glück ist mit den 30 Stücken kein Gewinn möglich, sehr wohl aber Verlust (Zero). Ausser diesen Extremen (Totalverlust am ersten Abend oder gar keine Gewinnchance) gibt es aber noch jede Menge Spielraum für Strategien, die besser funktionieren, als reines Bauchgefühl oder reines Glück. Du verlangst einen Beweis? Wie könnte der aussehen? Gewonnen wurde schon viel, u.a. nachweislich von mir hier im Forum, aber man kann nachträglich immer behaupten, dass das nicht am Spielkonzept liege und fortgesetzt weitergespielt auch zum Verlust führen würde. Also wie würdest du dir einen Beweis vorstellen? Gruß, Optimierer
  2. Ich auch: Der Thread ist kaum eröffnet, schon stürzt sich man sich drauf und drängelt und erklärt, dass es so nicht gehen kann, obwohl noch kein Wort zum eigentlichen Thema geschrieben wurde. Ihr wollt anscheinend, dass es das auch dabei bleibt und KenO das wahrmachen muss, was er im ersten Posting angekündigt hat: Rückzug seinerseits wegen zu vieler Störer. Ihr KGler und Geht-Nix-Plapperer entwickelt euch zu einer richtigen Seuche... Optimierer
  3. Hallo silentstrings, Ja genau, die 3 habe ich vor 262144 nur vergessen hinzuschreiben. Hatte sie erst mal ignoriert, weil es ja ein konstanter Faktor ist und beim Auflösen vom Rest nur stören würde. Werde das oben noch korrigieren, danke für den Hinweis. Dann sollte es aber stimmen... Immerhin ein aufmerksamer Leser , der geistig folgen kann. Musst dein Licht nicht unter den Scheffel stellen. Ein Genie bin ich auch nicht gerade, obwohl ich von manchen schon so bezeichnet wurde, aber ein anderes Sprichwort sagt ja: Unter den Blinden ist der Einäugige König Gruß, Optimierer
  4. Hallo Spielkamerad, Man kann doch in diesem Punkt die Mathematik gar nicht widerlegen, weil sie überhaupt keine Aussage macht über das, worauf es den meisten Systemspielern ankommt. Das ist es doch gerade, was ich mit obigem Beitrag sagen wollte. Die Mathematik beweist auch nicht, dass es unmöglich ist zu gewinnen, sondern nur, dass es nicht beliebig lange geht bzw. mit der Länge immer unwahrscheinlicher wird. Ich akzeptiere ja die Gegebenheiten. Aber es stört mich trotzdem, dass jeder interessante Thread, bei dem es um die Entwicklung von systematischen Spiel geht, vom Geht-Nix-Lager erstickt wird mit dem immer gleichen, nun wirklich hinreichend bekannten Argument "auf Dauer nicht möglich wegen Mathematik". Wenn man dann trotzdem weiter diskutiert, weil es eben interessant ist, wird das ausgelutschte Argument eben x-mal wiederholt, nicht selten mit persönlichen Angriffen garniert und der Thread mit Prophetien wie "du wirst damit an die Wand fahren" gebetsmühlenartig bombardiert. Zum eigentlichen Thema haben die Geht-Nix-Leute aber nichts zu sagen, lesen vermutlich nicht einmal mit. Muss das denn sein? Es ist doch hier ein Forum, auch dazu gedacht zum Diskutieren und Ausarbeiten von Spielideen, oder? Ich bin wirklich dafür, dass man die Beweisskizze vom Thüringer oben anpinnt, und jeder Geht-nix-Vertreter muss dann nur ab und an mal daruf verweisen, damit auch Neulinge Bescheid wissen, wie es mathematisch aussieht. Dann aber bitte laufende Diskussionen in Ruhe lassen. Ich platze ja auch nicht mit meinen Systemideen in irgendwelche KG-Theads und versuche die dort Interessierten penetrant von meiner Meinung zu überzeugen, oder? Ich habe doch nicht begaupet, dass Mathematik eine allgemeine Aussage ist, sondern dass sie bzgl. Roulette nur allgemeine Aussagen macht, z.B. über den Erwartungswert, also über das, was einen im Allgemeinen erwartet, wenn man eine große Zahl von Spielen macht. Gruß, Optimierer
  5. Nö, wieso das denn? Es ist ja hier nur ein Ratespielchen ohne jede Anspielung auf sein "System" oder was immer er da hat (werden wir ja bald sehen). Statt "Figuren" hätte ich auch schreiben können "Kombinationen" oder so. Beim Roulette geht es doch immer irgendwie um Figuren, d.h. einfach um Folgen von Ausprägungen einer Chance. Damit meine ich jetzt nicht nur EC. Die Folge 12-14-26 ist z.B. auf Dutzenden die Figur 1-2-3, eine der 33 = 27 möglichen Dutzendfiguren der Länge 3. Gruß, Optimierer
  6. Matheprofi bin ich zwar nicht, aber mit n=6, also 3*106*(4/5)6 = 3 * 262144, ergibt z.B. die Primfaktorzerlegung 3*218, wobei 218 die Anzahl der möglichen EC-Figuren der Länge 18 ist für ein EC-Chancenpaar, so dass das Ergebnis 3*218 die Anzahl der möglichen EC-Figuren für alle drei EC-Chancenpaare ergibt. Wegen ar * br = (a * b)r kann man 106 * (4/5)6 umformen zu (10 * 4/5)6, was 86 ergibt. Es gibt wohl noch viele andere Umformungen, die man alle irgendwie auf Zahlenverhältnisse von Tableauchancen (ohne Zero) beziehen kann, weil die Primfaktoren 2 und 3 schön glatt aufgehen mit 36. Deshalb sind es ja gerade 36 Fächer: Die Zahl ist durch viele andere restlos teilbar. Dafür gibt es in der Zahlentheorie auch eine Bezeichnung, die mir aber gerade nicht einfällt. Gelle, da staunt der Laie und der Fachmann wundert sich Optimierer
  7. aural an local2: Der Thüriger ist anscheinend Mathe-Prof, ok. Nun, die meisten bezweifeln ja auch gar nicht – jedenfalls ich nicht – dass die Mathematik einen negativen Erwartungswert von -1/37 des Einsatzes beweisen kann. Was man aber durchaus bezweifeln darf ist, dass dieser Erwartungswert immer erreicht wird. Als Beispiel habe ich schon mal Extrembergsteiger genannt, die ohne Seil und ohne Netz die steilsten Wände erklimmen, weil sie es können. Auch hier dürfte jedem einleuchten, dass man das nicht auf Dauer machen kann, denn irgendwann wird es schiefgehen und der Extremsportler stürzt ab. Soviel ist sicher, da braucht man kein Prophet zu sein. Dasselbe passiert im übertragenen Sinn (Absturz) auch einem Systemspieler, wenn er nur lange genug spielt. Das sagt die Mathematik, aber mehr nicht. Die Mathematik kann nicht beweisen, dass er auf jeden Fall abstürzt, weil das von der Art und Anzahl der Spiele bzw. Einsätze und dem Gesamtkapital abhängt, und die Mathematik nur gemittelte Aussagen über lange Strecken machen kann. Das einzige Argument vor allem der KGler und auch aller sonstigen Geht-Nix-Möchtegern-Propheten ist aber gerade diese allgemeine Aussage der Mathematik, dass es nicht ewig gut gehen kann. Trotzdem kann man aber – so meine Überzeugung und langjährige Erfahrung – genau wie der Extrembergsteiger eine ganze Weile lang das gefährliche Spiel wagen, wenn man das nötige Training und Wissen hat, und zwar ohne abzustürzen. Und nur darum geht es den Systemtüftlern: Dass es prinzipiell möglich ist, nennenswerte Beträge über nennenswerte Zeiträume zu gewinnen. Dagagen hat auch die Mathematik keine Silbe zu sagen. Also hört mir doch auf mit eurem abgedroschenen Pochen auf die Naturgesetze, gegen die man nichts machen kann. Wenn ich nichts anderes mache, als immer wieder zu Fuß hin und her über eine dichtbefahrene Autobahn zu laufen, wird es mich natürlich irgendwann erwischen. Das ist eine Binsenweisheit. Totzdem kann man es eine Zeit lang machen, wenn man gut aufpasst und auch mal wieder aufhört, nachdem das Ziel erreicht ist. Gruß, Optimierer
  8. Hallo Thüringer, Ok, mittlerweile haben wir Januar. Du hast geschrieben: "Die Lösung ist nicht trivial und schön." Ist sie also nicht trivial und nicht schön, oder trotzdem schön, obwohl nicht trivial? Willst du die Lösung denn nicht posten? Anscheinend kommt hier keiner drauf. Es wäre jedenfalls schön, wenn man die optimale Strategie trotzdem erfahren könnte Gruß, Optimierer
  9. Hallo, Wenn wir denselben meinen, dann war es @weissnix mit 1000 Scheinspielern. Dass man nichts mehr davon hört ist logisch, denn erstens hatte er schon alles gesagt, was sein Spiel betrifft, und zweitens wurde eine vernünftige Diskussion verunmöglicht, weil (wie immer) zu viele Geht-Nix-Skandierer den Thread mit ihren banalen Prophetien verhunzt hatten. Er müsste schon Masochist sein, sich das länger anzutun. Solche Prophetien meine ich. Es gibt wohl kein anderes Forum im ganzen Internet, wo sich so viele Propheten tummeln wie hier. Und alle berufen sich auf den Mathegott, aber die wenigsten können das Ergebnis von 1+1 richtig ausrechnen, nämlich 3 Gruss, Optimierer
  10. Hallo, Genau: Es ist absurd. Wahr ist es nur unter dem bestimmten Blickwinkel, den man jeweils hat, wenn man immer nur den nächsten Coup betrachtet. Man kann aber auch ganze zusammengesetzte Ereignisse betrachten (die gesamte 21er-Serie) und den Blickwinkel nicht ständig wechseln. Dann ist noch etwas anderes wahr. Man kennt ja die Verteilungsfunktion von Serien und es ist – obwohl für den Einzelcoup wahr – einfach wenig hilfreich, wenn man den Blickwinkel ständig so wechselt, dass man das Ganze aus den Augen verliert und nur noch triviale Ergebnisse bekommt. Mit solchen kann man natürlich nichts anfangen. Die Längenangaben dazu wachsen wohl ständig. Ich habe zuerst von 29 gelesen, dann von 32 oder so, und jetzt schon in den 40ern... egal. Beim Weiterverbreiten von Gerüchten wird ja meistens übertrieben. Eine EC-Serie länger als 26 ist mir bei Auswertungen von einigen Miliionen Coups jedenfalls noch nie begegnet. Das ist jetzt aber ganz falsch. Ich nehme an, du hast einfach die Zahl der möglichen anderen Genzusammensetzungen berechnet. Irgend eine davon muss sich ja ergeben haben, sonst würdest du nicht existieren. Die W'keit, dass sich irgend eine ergibt, ist 100%, unter der Voraussetzung, dass es eine lebensfähige Kombination ist. Hätte sich eine andere ergeben, dann wärst du eben der mit den anderen Genen, und würdest natürlich trotzdem existieren. Gruss, Optimierer
  11. Hallo aural, Das ist zwar allgemein so bekannt, aber, wie ich meine, nicht trivial. In gewisser Weise wird damit nämlich behauptet, dass die Kugel doch ein Gedächtnis hat, was man aber gerade mit dieser Argumentation widerlegen will. Zur Erlärung bleibe ich beim genannten Beispiel: Man tritt an einen Spieltisch und weiß: Die Wahrscheinlichkeit, dass 21mal in Folge rot kommt, ist (18/37)^21, also sehr unwahrscheinlich. Nachdem daraufhin zufällig 20mal in Folge Rot erschienen ist, soll das plötzlich nicht mehr gelten, sondern die W'keit für das Erscheinen derselben 21er-Serie beträgt jetzt 18/37, was schon ziemlich wahrscheinlich ist. Wie das denn? Nur weil vorher 20mal Rot kam? Aber was vorher war, beeinflusst den Zufall doch gar nicht... Man sollte meinen, ein Ereignis ist entweder unwahrscheinlich oder nicht. Macht es wirklich Sinn, seine W'keit ständig neu zu berechnen, nur weil inzwischen etwas geschehen ist? Es geschieht immer etwas in 21 Coups. Das ist ja wirklich nichts besonderes. Wenn man inzwischen wegsieht, und das Entstehen der Serie gar nicht beobachtet, hat man ja auch keinen Grund, die W'keit für ihr Erscheinen nachher anders zu sehen als am Anfang. Sie erscheint, oder sie erscheint nicht, und die W'keit dafür hat man am Anfang richtig berechnet. Wenn man es so sieht, geht es also im 21. Coup nicht wirklich um das Erscheinen von Rot oder Schwarz, sondern um das Erscheinen der unwahrscheinlichen 20er-Serie. Ich denke mal, dass sogar du nach 33 beobachteten roten Coups in Folge versucht sein würdest, ein paar Coups lang auf Schwarz zu verdoppeln. Ganz einfach deshalb, weil eine so lange Serie noch nie dokumentiert wurde und es einfach sehr unwahrscheinlich ist, dass gerade du sie erleben solltest. Und das, obwohl die Kugel doch gar kein Gedächtnis hat, stimmt's oder hab' ich recht? Gruss, Optimierer
  12. Hallo, Die Idee ist mir auch schon gekommen, ist gar nicht so dumm, jedenfalls nicht dümmer, als die vielen Dummen, die täglich aufstehen und es ausprobieren würden... Nochmal zum Urheberrecht: Natürlich fällt auch eine Systemschrift unter das Urheberrecht. Zwar nicht das darin geschilderete System selbst – jeder kann es mit eigenen Worten wiedergeben bzw. beschreiben, zerpflücken, teilweise zitieren oder was immer – aber den genauen Wortlaut womöglich mitsamt Bebilderung etc. darf man nicht einfach kopieren und verbreiten. Das wäre dann als "Sklavische Nachahmung" verboten und man würde jeden Prozess vor Gericht verlieren. Bin zwar kein Jurist, habe aber einen ähnlichen Fall schon gewonnen, wo jemand meine kommerzielle Website einfach kopiert hat, d.h. das gesamte Gechäftskonzept incl. aller Daten, die von der Site abrufbar waren. Der hatte sich dabei so blöd angestellt, dass sogar mein Firmenname in den Meta-Daten "seiner" HTML-Seiten noch drinstand, so dass es ganz einfach war ihm nachzuweisen, dass er fast alles auf seiner Site nur von mir kopiert hatte. Das Gericht nannte das "Sklavische Nachahmung", er musste sein Zeug sofort vom Netz nehmen und meine Unkosten (Prozess- und Anwaltskosten) bezahlen. Gruss, Optimierer
  13. Hallo Thüringer, Das ist eine bloße Behauptung bzw. eine Meinung, die du aber als Tatsache hinstellst, ohne den Hauch eines Beweises. Als Beweis kann ja ein boßer Zweifel nicht gelten: Na und? Dann zweifle doch. Trotzdem ist es noch lange keine Tatsache, was du behauptest. Wenigstens begründest du deinen Zweifel, aber mit mit falschen Argumenten: Das wird doch weitgehend offengelegt: Die Bits entstehen auf physikalischer Basis (wie es sich für echten Zufall gehört) aus dem Rauschen der Atmosphäre, wie es als "Weißes Rauschen" (oder "Rosa Rauschen" ?) bekannt ist: Durch Antennen aufgefangene Radio-Signale auf Frequenzen, wo kein Radiosender sendet, wo es eben nur rauscht, und zwar zufällig. Willst du die genaue elektronsche Schaltung für Auswertung des Rauschens wissen? Das kann man sich doch denken. Wer ein paar Kenntnisse in Elekronik mitbringt, kann sich sowas leicht selber basteln. Die Bits werden sehr wohl gespeichert. Man kann jede Menge historische Bits abrufen, mit Datum. Nur diejenigen Bits, die direkt auf eine Useranfrage hin jeweils neu ermittelt werden, sind halt einmalig und werden dann wieder verworfen. Es wird auch beschrieben, wie man die Qualität der Zahlen prüfen kann: Mit den verschiedenen genannten Verfahren eben. Dass es prinzipiell sehr schwierig ist, die Qualität von Zufallszahlen zu beurteilen, ist allerdings eine Tatsache, die in der Natur der Sache liegt. Das kann man keineswegs als schwammig und daher unglaubwürdig abtun. Gruß, Optimierer
  14. Hallo MartingaleMillionaire, Ich habe das ausgiebig getestet, sowohl in der Praxis als auch in Massenauswertungen am Computer. Fazit: Auf eine ausbleibende Drittelchance kann man erst setzen, wenn sie mindestens 18 mal ausgeblieben ist. Nach 12 mal hast du auf Dauer keine Chance, auch starr nach 18 mal nicht wirklich, aber dann geht es schon besser. Ich habe schon Ausbleiber weit über 30 Coups erlebt, in den trockenen Massenauswerungen bis 38 mal. Interessant ist, dass sich Tendenzen bilden: Wenn z.B. eine Drittelchance 24 mal ausbleibt, dann ergibt es sich oft, dass der nächste ausbleibende Chance auch über 20 liegt, vielleicht bei 23 oder gar 27, und die nächste gleich nochmal. Als Progression verwende ich bei sowas die Martingale 1-1-2-3-4-6, wobei die letzte Stufe eigentlich schon zu teuer ist. Ein Platzer kostet dann 17 Stücke, die muss man erst mal reinholen... Lässt man die letzte Stufe weg, dann sind es nur 11 Stücke, was leichter aufzuholen ist bzw. am besten natürlich im voraus einzunehmen Beachtet man diese Tendenzen, dann kann das sehr lange gut gehen. Guten Erfolg hat man meiner Meinung nach, wenn man die Bank Martingale spielen lässt: Man setzt ein Stück und spielt Paroli. Auf Drittelchancen geht das schnell nach oben: 3-9-27. Also hat man nach 3 Treffern in Folge bereits 27 Stücke, d.h. 26 Reingewinn, falls man das Paroli durchbringt. Dafür hat man ja immerhin 26 Versuche. Man kann auch das Einsatzstück nach dem 2. Coup abziehen und verliert dann gar nichts, falls das Paroli im 3. Coup platzt. Auch hier gibt es natürlich Tendenzen... Je nach Stückgröße können auch 8 Stücke schon ein beachtlicher Gewinn sein. Dafür muss man dann nur 2 Coups in Folge treffen. Gruss, Optimierer
  15. Hallo tokat, Das ist alles ganz einfach zu erklären. Wir erkennen Muster in den Permanenzen, weil unser Gehirn so programmiert ist. Mustererkennung ist eine Spezialität des Menschen (wahrscheinlich können's auch einige Tiere): Jedes Kind sieht in einem Smilie ein Gesicht, obwohl es nur ein Kreis mit zwei Punkten und einem krummen Strich ist. Zeig' einem Roboter oder einem Computer ein Smilie, und er wird nichts darin erkennen, wenn er nicht aufwändig auf Mustererkennung programmiert ist, was übrigens technisch nur sehr schwer umgesetzt werden kann. Deshalb gibt es z.B. die sog. Captchas, die verzerrte Zahlen und/oder Buchstaben als Bild zeigen, die man dann erkennen und eingeben muss, um z.B. Zugang zu einer Website zu bekommen. Ein Programm, das versucht sich anzumelden, könnte das nämlich nicht leisten. Der Mensch kann aber, und muss sogar Muster erkennen – er kann gar nicht anders. Mustererkennung ist dem Menschen angeboren. Jeder Neugeborene tut es, ob er will oder nicht. Weil im Alltag gewisse Muster auch immer ähnlichen Folgen haben (dunkle Wolken -> Regen, viele Autos -> Unfallgefahr beim Überqueren der Straße, Feuer -> Rauch usw.), meint man nun, dass ähnliche oder gleiche Muster in einer Permanenz auch ähnliche Folgen haben. Ein Beweis dafür fehlt allerdings noch... Schon die Entstehung von Mustern in Permanenzen ist vielen ein Rätsel, und sie meinen analog zur Alltagserfahrung, dass ähnliche Muster auch ähnliche Ursachen haben (Regen -> Wolken, Verkehrsunfall -> Auto oder kaputtes Kondom, Rauch -> Feuer usw.). Aber auch hierfür gibt es keinen Beweis, und doch behaupten manche felsenfest, die Kugel habe eine Art "Gedächtnis", und als Beweis dafür sehen sie eben die Tasache an, dass sich Muster bilden und wiederholen. Dass sich Muster in Permanenzen überhaupt bilden und wiederholen ist aber auch ganz leicht zu erklären, ohne dass man ein Gedächtnis der Kugel annehmen oder ein irgendwie geartetes Ursache-Wirkungs-Prinzip unterstellen muss. Folgende einfache Überlegung anhand EC macht das deutlich: Nehmen wir an, es würde immer und überall 36 mal in Folge abwechselnd Rot und Schwarz erscheinen, dann ein Coup Zero, und dann gehe dasselbe von vorne los. Ein Roulettespiel wäre so undenkbar, weil man ja immer genau wüsste, was als nächstes erscheint. Es wäre keinerlei Zufall im Spiel. So ist es aber bekanntlich nicht, sondern es erscheinen unvorhersagbar rote, schwarze und grüne Ergebnisse. Zufall. Wenn also nicht stur abwechselnd Rot und Schwarz erscheint, muss es zwangsläufig zu Anhäufungen von roten und schwarzen Ergebnissen kommen, durchsetzt von günen, die manchmal auch angehäuft sind, aus dem gleichen Grund: weil es halt auch für die grünen keine Regelmäßigkeit gibt. Analog zur ersten Annahme könnte man theoretisch als nächstes annehmen, dass 18 mal in Folge immer abwechselnd zwei rote und zwei schwarze Ergebnisse erscheinen, dann zwei grüne, und dann gehe das Ganze von vorne los. So hätten wir zwar die Anhäufungen mit drin, aber es wäre immer nocht total regelmäßig und also kein Roulettspiel denkbar. Aber auch so ist es bekanntlich nicht, sondern es muss zwangsläufig auch hier wieder zu Anhäufungen kommen, also zuweilen noch längere Serien als 2er von jeder Sorte, und so setzt es sich logischerweise für alle Serienlängen und für alle Chancen fort, nicht nur für EC. Die Muster entstehen so ganz zwangläufig und logisch von selber: Eine 4er-Serie z.B. erscheint auch nicht ganz regelmäßig alle soundsoviel Coups, sondern die 4er kommen ebenfalls gehäuft vor, wie alle anderen Chancen auch. Außer den Serien selbst erkennt der Mensch nun auch solche Häufungen von Figuren als Muster und interpretiert sie dann als "Tendenz", natürlich ohne wissen zu können, wie lange diese noch anhält... Gruß, Optimierer
  16. Leider nicht. Es ist wie beim radioaktiven Zerfall: Man kann von jedem radioaktiven Element wie z.B. U235 sagen, dass nach Verstreichen seiner Halbwertszeit ziemlich genau die Hälfte der Atome zerfallen sein wird, aber kann vom einzelnen Atom umöglich sagen, wann es zerfällt. Das ist eben Zufall. Nach einer weiteren Halbwertszeit ist dann zwar ziemlich sicher wiederum die Hälfte der noch intakten Atome zerfallen, aber auch hier weiß man vom einzelnen Atom nicht, wann das passieren wird, usw. Nehmen wir z.B. 100 Jahre Halbwertszeit für eine Substanz und beobachten immer nur 2 Atome. Dann wird im Schnitt nach 50 Jahren eines davon zerfallen sein, aber welches? Genauso ist es beim Roulette, wenn der Zufall regiert: Dass z.B. nach 1000 Coups ca. die Hälfte Rot und die andere Schwarz sein wird, ist zeimlich sicher, aber welche Coups Rot oder Schwarz sein werden, ist vorher völlig unsicher. Man kann nicht berechenen, wann die roten Erscheinen, nur dass sie erscheinen ist sicher, und relativ sicher ist auch, wieviele es insgesamt sein werden. Gruß, Optimierer
  17. OMFG, das will hier sicher niemand mehr lesen, was sich Boulgari unnötigerweise alles dazu ausgedacht hat... Chaostheorie, Quantentheorie, Überlichtgeschwindigkeit und und und, alles nur weil er wohl verzweifelt eine physikalische Erklärung sucht, wie Zufallstendenzen entstehen. Dabei kann es doch ganz offensichtlich überhaupt keine wie auch immer geartete physikalische Erklärung für ein "Gedächtnis" der Kugel geben. Es gibt aber eine einfache logische Erklärung von Tendenzen oder von dem, was nach einer Tendenz aussieht, und die kommt natürlich ohne Quanten- und Chaostheorie aus. Es ist doch auch ganz unwichtig, ob die Kugel ein Gedächtnis hat oder nicht, solange sie sich streckenweise so verhält, als hätte sie eines, und solange man in der Lage ist solche Strecken auch zu erkennen. Letzteres ist es doch, was Boulgari behauptet, und dem sollte man nachgehen mit Beweisen oder Gegenbeweisen, nicht seinen hanebüchenen Erklärungsversuchen für ein tatsächliches Gedächtnis der Kugel, gegenseitiger Beeinflussung von EC-Figuren etc. ::!::. @Boulgari: Nach deinen 50 Coups würdest du wohl demnächst eine 4er-Serie Schwarz erwarten, oder mindestens eine 3er. Mit den Progi-Tabellen habe ich mich allerdings nicht beschäftigt. Gruß, Optimierer
  18. Hi charly, Sag' ich doch: Du hast beschlossen, alles zu notieren was an diesem Tisch im Fach liegt. Wirklich alles? Was ist mit den Coups von gestern? Was, wenn du ein Realcasino gehst, und der Tisch ist schon eine Weile offen? Der Anfang ist doch völlig willkürlich, und nicht nur das: Es ist auch ganz egal, ob du noch Coups von anderen Tischen oder anderen Casino mit dazu nimmst. Den Coups ist das wirklich egal. Sie wissen nichts davon. Es verstößt auch gegen keinerlei Gesetz der Stochastik. Wenn du meinst, im 7. Coup ist W'keit am höchsten auf Pleinwiederholung, ok. Ich sage dir: jeder Coup ist ein 7. Coup, ausser den ersten sechs, wenn du beschließt, irgendwo einen absoluten Anfang zu machen. Danach musst du nur deinen Anfang jeweils um eins weiterschieben, und hast immer einen 7.Coup . Das nennt man gleitende Auswertung. Nein, aber du ganz offensichtlich. Guckst in den Kessel und notierst einfach die Zahl, nur weil die Kugel am Anfang drinliegt. Kanst du machen, klar, aber du kannst es auch lassen oder zusätzlich noch andere Coups dazunehmen. Gruss, Optimierer
  19. Hi charly, Und wieso gehören sie deiner Meinung nach dazu? Weil du das so beschlossen hast, denke ich mal. Dann nimm doch einfach noch ein paar aus Wiesbaden oder Dublin mit als zusätzlichen Vorlauf . Da die Coups unabhängig sind, ist das absolut zulässig. Sie können ja nicht wissen, dass ihre Vorgänger woanders her kommen ! Optimierer
  20. Hallo zusammen, Habe grad wenig Zeit, hier mal die Angabe der Original-Permanenzen: Meine Original Auflösung zum Test 0: Test0.txt HH T1 01.06.2005 - 11.05.2005 +161 Coups Test1.txt HH T1 12.05.2005 - 22.05.2005 +136 Coups Test2.txt random.org True Random Number Generator Test3.txt HH T1 01.11.2005 - 11.11.2005 +17 Coups Test4.txt random.org True Random Number Generator Test5.txt randoM.org True Random Number Generator 3277e5c0d467c1351551695e41469c47b0ef993dd63ed0ff9ce40e747f0b20f2 (Diese Prüfsumme gilt ab dem ersten Zeichen "T" der ersten Zeile letzten "r" der letzten Zeile, incl. Umbrüchen) Meine RNG-Quelle ist random.org, aber das lässt sich nicht mehr rekonstruieren, weil ich die Zahlen neu erstellen ließ, und sie sind ja jedes mal anders. Für den zweiten Test habe ich das besser gelöst, siehe unten. Lösung1.txt 47d9c614c1d476dc985129480223098c857c43346c3d79290efa4e4fe36feceb (Prüfsumme gilt für die ganze Datei) Hat folgenden Inhalt: Perm0.txt HH T1 ab 1.10.2005 Perm1.txt random.org* ab Coup 1 Perm2.txt HH T1 ab 1.03.2005 Perm3.txt random.org* ab Coup 3001 Perm4.txt random.org* ab Coup 6001 Perm5.txt HH T1 ab 1.06.2005 * Klicken: RNG- Permanenzen Gruss, Optimierer
  21. Hallo trizero, Ja Mann, nicht zu fassen, stimmt genau! Meine Roulette-Welt bricht zusammen! Anderthalb Treffer in zwei Versuchen bei einer Chance von nur 1:50... Kann das Zufall sein? Beim ersten mal hattest du die Unterscheidung ja auch geschafft, nur gerade die falschen für echt gehalten. Ich würde das trotzdem als halben Treffer werten, zumal du in der PN ja geschrieben hattest "falls es invers sein sollte, würde mich das sehr überraschen." Mich hat überrascht, dass du überhaupt nur die zwei Möglichkeiten in Betracht gezogen hast. Es war quasi ein Treffer bei einer Chance von 2:50, auch nicht schlecht, besser als ein Cheval. Bin dafür, dass wir noch ein paar mehr Versuche machen. Das sieht stark nach einem Beweis aus, der sich da anbahnt. Wir sollten dich für den Nobelpreis vorschlagen in Chaosforschung oder so. Darauf habe ich lange gewartet, bin aber vom Gegenteil ausgegangen: Dass es einen Gegenbeweis geben wird in dem Sinn, dass es eben niemand schafft, die echten von den künstlichen Permanenzen zu unterscheiden... Ok, dann nimm' sie halt. Meine funktioniert noch, und geht sogar auf zwei Beinen . Gruß, Optimerer
  22. Hi John, Warum auf Schwarz en Plein? Macht nur Arbeit und kostet in Deutschland Tronc. De facto sind das genau 15 auf Rot und 18 auf Schwarz. Reißt die Serie ab, bekommst du 36 St. zurück (incl. Einsatzstück) von den 34 gesetzten, macht +2 per Saldo. Erscheint Zero, dann sind es noch zusätzliche 7 Stücke, die dir vom EC-Einsatz zustehen (Zeroteilung), dann also +9 per saldo. Mal nüchtern betrachtet: Du verlierst 4 Stücke, wenn die Serie weiterläuft Du gewinnst 2 Stücke, wenn die Serie abbricht Du gewinnst 9 Stücke, wenn Zero erscheint Warum dann nicht einfach so: 3 Stücke auf Schwarz 1 Stück auf Zero Es ist dasselbe, nur besser: Man gewinnt auch 2 Stück oder verliert 4, aber bei Zero gewinnt man sogar 34. Deine 5er-Serie kann abbrechen oder nicht, die Chancen dafür sind gleich groß, also warum dann auf Chance und Gegenchance setzen? Setz' einfach auf Abbruch, was du ja eh machst (bzw. nach 5er-Serie besser auf Fortsetzung). Die 15 Stücke, die sowohl auf Schwarz als auch auf Rot liegen, solltest du einfach weglassen; die gleichen sich genau aus, falls nicht Zero fällt, und bei Zero geht sogar einiges verloren. Mit diesen 30 Stücken kannst also überhaupt nur verlieren, gewinnen geht nicht! Also gar nicht erst setzen. Und bei Zero bekommst du nur sieben davon wieder. Es wären sogar doppelt so viele, wenn du Schwarz wie gesagt nicht en Plein sondern ganz normal als EC setzt, denn dann gibts nochmal 9 für Schwarz bei Zeroteilung. Aber wie gesagt: es macht überhaupt keinen Sinn, gleichzeitig auf Chance und auf Gegenchance zu setzen. Dass man nach einer 5er-Serie noch nicht auf Abbruch spielen sollte, weisst du? Gruß, Optimierer
  23. Hallo NoHazard, Du schmeißt hier mit mathematischn Begriffen um dich, aber was soll das denn sein: Soll das bedeuten, dass man z.B. mit lächerlichen 5 Pleins zu 84% gewinnt, oder was? Es wurde dir doch schon gesagt, dass es im Roulette wegen der Unabhängigkeit der Ereignisse keine sogenannten bedingten W'keiten gibt. "Einfache Chancen p=18:19" ist Blödsinn. Es gilt die Laplace-Formel: Anzahl der günstigen Möglichkeiten geteilt durch Anzahl aller Möglichkeiten – aber nicht durch die Anzahl der ungünstigen, wie du das hier berechnen willst. Richtig ist vielmehr p = 18/37 und q = 1-p = 19/37. Kapierst du das denn nicht oder willst du nur nicht? Gruß, Optimierer
  24. Beningungen – Pah! Wir machen uns hier Mühe und der Herr stellt Bedingungen... Sind doch erfüllt, oder welche meinst du konkret? Auf die Frage, was das mit der Altersbegrenzung soll, hast du auch nicht geantwortet. Es sind doch nur Permanenzen, wen schert denn da das Alter... Habe jedenfalls nicht allzu alte genommen. Und Nach R/S aufschlüsseln wirst du wohl noch selber zustande bringen, wenn du das unbedingt brauchst. Andere brauchen's nicht, wie du siehst, und mir das schlicht zu viel Arbeit. Ist ja so schon genug. Optimierer
  25. Hallo Fritzl, Lass dir ruhig Zeit.. gar kein Grund zur Hektik. Habe selber auch nicht allzuviel Zeit. Wir können von mir aus auch Wochen warten... Nö, das sind nur Verschreiber, wirken sich höchstens auf die Prüfsumme aus, aber die soll ja gleich bleiben. Gruß, Optimierer
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