Jump to content

Optimierer

Mitglieder
  • Gesamte Inhalte

    2.261
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

6 User folgen diesem Benutzer

Über Optimierer

  • Rang
    Analytiker

Profile Information

  • Gender
    Male

Letzte Besucher des Profils

3.281 Profilaufrufe
  1. Nochmal zum OP: Nach meinen Beobachtungen – und das inzwischen viele – gibt es jede Menge Fehler bei der Erfassung der Permanenzen. Je nachdem, wie gut die Technik gerade funktioniert geht das von fehlerlos am ganzen Abend bis fehlerhaft nach ca. jedem 10. Coup, wenn die Technik gerade spinnt. Vereinzelte Fehler werden vom Croupier oft von Hand korrigiert – falls er darauf aufmerksam wird und nicht zu beschäftigt ist und gerade Lust dazu hat... aber wenn Fehler öfter auftreten an einem Tisch, dann bleiben sie halt einfach stehen... fehlende Zahlen, doppelte Zahlen, falsche Zahlen... so ziemlich alles. Handwechsel werden aber praktisch immer korrekt erfasst (falls sie überhaupt erfasst werden, was nicht in jedem Casino der Fall ist), weil die ohnehin manuell eingegeben werden müssen. Von der Technik werden die ja nicht erkannt. Dass Handwechsel nachträglich manipuliert werden, halte ich für extrem unwahrscheinlich. Alte Permanenzen sind ohnehin ziemlich unbrauchbar, ausser zum Studium des Zufalls an sich und zum Entdecken von Kesselfehlern. Verwertbare Kesselfehler gibt es aber praktisch nicht mehr, wenn man hier unserem Sachsen glaubt, und ich denke, das kann man getrost glauben. Die Betreiber haben natürlich ein starkes Interesse daran, Kesselfehler möglichst auszuschalten, und das ist ja auch kein Kunststück... einfach regelmässig warten, und gut. Die Zufallszahlen – mit oder ohne Fehler bei der Erfassung – sind gut genug, dass sie dem Betreiber nicht gefährlich werden können angesichts seines Hausvorteils. Da haben sich schon Generationen von Tüftlern die Zähne dran ausgebissen... wozu da noch extra Handwechsel manipulieren? Die zweite Beobachtung – dass Rechtslauf mehr Treffer brachte als Linkslauf – würde ich mal mit etwas W'keitsrechnung abchecken: Ist der Ecart wirklich signifikant, also weit ausserhalb der 3-Sigma-Grenzen? Falls nicht, und davon gehe ich jetzt einfach mal aus, ist es halt normaler Zufall. Zu Permanenzen fällt mir noch Schwank aus dem Casino in Luzern ein: Als ich dort mal nach Permanenzen fragte, sagte man mir, dass sie diese nicht herausgeben. Es gebe nur eine Person, die sie bekommt, aber den Namen dürfen sie nicht verraten . Gruss, Optimierer
  2. Naja, du hattest Sven wohl Fehler unterstellt (richtigerweise), aber anscheinend nicht geschrieben, wo genau ein Fehler sein soll. Jedenfalls hat er danach gefragt und die Antwort hab ich nicht gefunden. EDIT: Jetzt hatte ich sogar auch einen Fehler drin *kopfpatsch*, ist aber korrigiert. Sollte vllt. so spät nicht mehr posten Es muss natürlich 12/37 heissen, nicht 36/37.
  3. Doch, es is richtig. Und nein, Scoville schrieb das so nicht, sondern fragte nur, ob der zweite Fall weniger abartig sein soll. Da Antipodus es nicht richtiggestellt hat, will ich das mal machen, nur damit nix falsches stehen bleibt . Fall 1 und 2 sind tatsächlich gleich w'scheinlich, genau wie jede andere 9er Serie auf Dutzend. Die W'keit ist exakt (12/37)9, bzw. das noch mal 100, wenn man's in Prozent haben will. Man müsste also auf Fall 2 genau so lange warten wie auf Fall 1, wenn man genau diese Folge antreffen wollte. Gruss, Optimierer
  4. Oh, dass er in die ewigen Spielsäle gegangen ist, wusste ich auch nicht, hab's aber vermutet, weil man plötzlich so gar nichts mehr von ihm zu lesen bekam. Seine Casionotour hatte er ja kommentarlos abgebrochen... dachte zuerst, dass es wohl schief gelaufen ist und er sich nicht die Blöße geben wollte, und später dachte ich, dass er vllt. gestorben ist. Hat jemand nach der Casiontour noch was von ihm gehört? Wie auch immer... ich hatte auf der Tour mal die Gelegenheit ihn zu treffen, nachdem das Casino geschlossen hatte. Da sah ich einen ganz in weiss des Wegs schlendern und fragte einfach "Nachtfalke?" – tatsächlich, er war's. Wir sind dann die ganze Nacht durch die Stadt spaziert, weil erst morgens sein Zug fuhr. Dabei hat er mir einiges über die "Liga" erzählt, wo er seinerzeit in Südfrankreich mitmachte. Das ging etwa so: Mehrere Spieler hatten gemeinsam ein gewises Spielkapital, und jeder spielte sein eigenes Ding vor sich hin. Nur einen gab es, der hatte die dicke Kohle und die Berechtigung die auch einzusetzen. Er setzte nur dann, wenn von jemandem das Signal kam, dass es gerade läuft. Weil nicht jeder immer Glück hat, wurde das dicke Geld also nur bei den Spielen eingesetzt, die gerade einen Lauf hatten. Das leuchtet mir auch irgendwie ein. Soll sehr erfolgreich gewesen sein. Und ein Autist war wohl auch dabei, ja. Der beobachtete Chancen, die man sonst nur mit viel Buchungsaufwand überblickt, aber er sah das einfach so... eine sog. Inselbegabung halt. Von diesem Liga-Spiel hat Nachfalke dann seine eigene Strategie abgeleitet, die er auch allein spielen konnte. Aber wie genau, hat er mir nicht verraten. Was mich nur ein bisschen stutzig machte: Er hatte wohl keine Kohle, konnte sich kaum ein Getränk leisten, und ein Hotelzimmer scheint's auch nicht. Von einem erfolgreichen Spieler hätte ich was anderes erwartet. Wir hätten ja auch irgendwo einkehren können, statt stundenlang herumzulaufen, aber das wollte er iwie nicht. Gruss, Optimierer
  5. Doch, sowas gibt's. Hab' ich mir als Software-Entwickler sogar mal selber gebaut. Such' mal mal nach Dolphin oder so ähnlich, der bietet sein Ding öffentlich an... koscht fascht nix (Blue Dolhin?). Meins hat's nie zur Marktreife gebracht, und weisst du wieso? Weil es einerseits zu gut ist zum Verkaufen, und andererseits trotzdem keine Sicherheit liefern kannn. Beim Programmieren und Spielen hab' ich schliesslich gelernt, wie's geht, oder eben nicht geht... und die Software selber kann dir dir da leider auch nicht wirklich helfen, ausser natürlich beim Kennenlernen des Zufalls, gegen den (bzw. mit dem) man schliesslich spielt. Hier ist Weisheit! Wer Verstand hat, der bedenke die Zahl der Tiers, denn es ist eines Kessels Zahl, und seine Zahl ist sechsunddreissig mal siebenunddreissig Halbe. (frei nach der Offenbarung des Johannes) Wieder im Ernst: Kauf' so eine Software besser nicht (selbst wenn's meine wäre), sondern bemühe deine Erfahrung: Immer wenn es gut läuft (in der Liebe, im Job, im Mau-Mau... egal), dann ab ins Casino. Wenn nicht, dann Hände weg von jedem geldwertem Einsatz. Dahinter steckt eine ganz einfache Erklärung (nicht mehr und nicht weniger): Der Zufall muss Ballungen ähnlicher Ereignisse produzieren, er kann nicht alles gleichmässig machen... sonst wäre es ja kein Zufall. Also die Ballungen beobachten, und... wie Paroli schon überall schrub... die positiven mitbehmen bzw. die negativen gratis abspielen Gruss, Optimierer
  6. Optimierer

    Meine Ideen

    Hallo Badman Das ist genau der Sinn der Verdoppelungsstrategie: Je länger man verdoppeln kann umso sicherer wird der Gewinn. Deshalb ist die Strategie tatsächlich unverlierbar, falls man mit ungebgrenztem Kapital und ohne Limit spielen kann, was aber bekanntlich nicht möglich ist. Bis jetzt ist noch jeder damit pleite gegangen, und ich verstehe nicht ganz, warum diese sehr alte und sehr unbrauchbare Strategie überhaupt noch diskutiert wird, vermutlich für die Anfänger hier im Forum. Es ist und bleibt so ziemlich der größte Fehler, den man als Roulettespieler machen kann. Bis zu 1024 Stücke riskieren um nur ein einziges zu gewinnen? Wer macht denn sowas? Zumal das Gewinnstück dann immer klein ausfällt, wenn man mit 10 Verdoppelungen unter dem Limit bleiben will. Welche Folge man damit angreift, ist natürlich ganz egal. Ob man sich nun jedes mal eine andere ausdenkt oder einfach immer dieselbe nimmt, spielt wirklich keine Rolle. Anders sieht es vielleicht aus, wenn man immer dieselbe lange Folge im Auge hat und erst angreift, nachdem die zufällig mal erschienen ist. Nach 10 mal Schwarz in Folge z.B. können Mutige schon 10 mal auf Rot verdoppeln in der begründeten Hoffnung, dass es keine 20er-Serie auf Schwarz wird. Weil man damit eh selten zum Zug kommt, kann das auch lange gut gehen, aber der Gewinn wird trotzdem jedes mal nur ein kleines Stückchen sein, wegen des Limits wie gesagt. Gruß, Optimierer
  7. Optimierer

    Meine Ideen

    Mit Zielwerfen nicht unbedingt, aber mit Zieltreffen würde es gehen. In den anvisierten Sektoren sind ist 1. und 2. Kolonne ziemlich unterbelichtet. Wenn der Werfer diese Sektoren etwas öfter trifft als normal – immerhin bemüht er sich ja das zu schaffen – dann hat der 2-Kolonnenspieler wirklich schlechte Karten und braucht noch mehr Glück als ohnehin schon. Gruß, Optimierer
  8. Optimierer

    Meine Ideen

    Das habe ich mich auch schon oft gefragt. Der Kessel ist immerhin der Zufallsgenerator, auch beim klassischen Spiel. Dass z.B. die 13 in Wahrheit nicht zwischen 12 und 14 liegt, interessiert die meisten anscheinend nicht .
  9. Optimierer

    Meine Ideen

    Hi Tanagra, Also Spielvorschlag 12 ist ganz offensichtlich für die Tonne. Es ist die normale Martingale-Progression, die bekanntlich nicht funktioniert. Der einzige Unterschied ist, dass hier auch die Zero mit belegt werden soll, was die Progession nur noch teurer macht, und ausserdem ganz unpaktikabel, denn man müsste ja 18 Stücke auf der EC haben und eins auf Zero... da muss man ja die Chips mit der Schubkarre bringen beim Progressieren. Der Autor benutzt auch den Begiff "Serie" völlig falsch. Eine Serie ist im Roulette das mehfache Erscheinen derselben Chance in ununterbrochener Folge, also bei EC z.B. 5 mal Rot oder 3 mal Pair oder sowas. Gruß, Optimierer
  10. Optimierer

    Meine Ideen

    Ja, natürlich ist das total daneben. Der Betrag, der je zur Hälfte gleichzeitig auf Chance und Gegenchance liegt, kann niemals etwas einbringen, aber sehr wohl verloren werden (bei Zero). Selbst bei einem Kessel ohne Zero könnte man damit nichts gewinnen: Die Gewinn-W'keit wäre dann genau 0, oder im Theorie-Sprech: Ein Gewinn wäre das unmögliche Ereignis.
  11. Doch doch, keine Sorge... habe eine Menge dazugelernt. Richtig rechnen und die Egebnisse richtig interpretieren war allerdings Voraussetzung. 25xPlein mit 1xEC gleichsetzen gehört nicht wirklich dazu . Immerhin verlaufen meine Casinobesuche weitgehend positiv, Verlustttage sind selten und bleiben im erträglichen Rahmen, und was das coolste ist: Ich brauche keine Buchungen mehr, weil ich inzwischen alle wichtigen Eckdaten im Kopf habe und den laufenden Permanenzen auch so ansehe, was Sache ist. Die kurzen Progressionen, die ich verwende, kann man ebenfalls leicht im Kopf überschauen. Mehr brauche ich nicht. Die Zeit der langen Forschungen ist vorbei. Vor ca. 8 Jahren, als ich mich im Forum angemeldet habe, war ich noch extrem am Forschen, Rechnen, Programmieren... aber es geht auch einfacher, wenn man erst mal kapiert hat, wie der Zufall so tickt. Die kurzfristigen Trends kann man spielen, so man welche findet, und die gibt es immer irgendwo. Gruß, Optimierer
  12. Ja, das ist der grosse Vorteil der W'keitsrechnung: Es muss nicht jeder immer wieder die Richtigkeit anhand langer Permanenzen mühsam überprüfen. Das wurde schon millionenfach gemacht, immer mit dem gleichen Ergebnis, und die Casinobetriber überprüfen es auch regelmässig zur Bestätigung des guten Zustands ihres Materials. Abweichungen könnten sie nämlich viel Geld kosten. Man kann also – die richtige Anwendung der W'keitsrechnung vorausgesetzt – die Effektivität einer nicht zu komplizerten Strategie bereits mathematisch gut abschätzen, ganz ohne Simulation oder lange Auswertungen. Das schwierigste dabei ist genau zu wissen, was man eigentlich ausrechnet und was das konket bedeutet. Im aktuellen Beispiel, wo Antipodus und roemer ausgerechnet haben, dass man mit etwa der gleichen W'keit mit 25 einzelnen Plein-Sätzen trifft wie mit einem EC-Satz, bringt diese Erkenntnis praktisch nichts, sondern verleitet sogar zu einer falschen Annahme: Man ist geneigt zu glauben, dass man im praktischen Spiel gleich abschneidet, wenn man 25 mal je ein Plein setzt statt 18 auf einmal. Aber das stimmt eben nicht. Trotz gleicher W'keit überhaupt zu treffen, gibt es einen bedeutenden Unterschied in der Höhe des möglichen Gewinns oder Verlustes. Beim Rechnen muss man also gut aufpassen, das man die richtige Formel für das heranzieht, was man eigentlich wissen will. Gruß, Optimierer
  13. In Schaffhausen z.B. wird erst einige Zeit nach Abwurf abgesagt, könnte für KG noch passen. Es ist aber ein kleiner Laden mit nur zwei Roulette-Tischen und wie ich die so kenne, machen sie notorisch spätes Annoncieren und hoch Gewinnen auch nicht lange mit. Habe dort allerdings noch keinen KGler angetroffen. Gruß, Optimierer
  14. @roemer und sonstige Mathe-Fans Meine Antworten sind blau, ich selber nicht Gruß, Optimierer P.S.: Wie @Egoist schon anmerkte sind wir ja im Themo "Favoritenjagt"... da bricht man doch nicht nach dem ersten Treffer ab, im Gegenteil, dann geht's erst richtig los
  15. Sonst wäre ja jeder schief gewickelt, der Plein spielt (wegen des vermeintlichen Nachteils). Aber vllt. liegen ja auch die falsch, die EC spielen (wegen der verschenkten Mehrfachtreffer). Jedenfalls ist das nicht dasselbe und deshalb so nicht vergleichbar. Zum direkten Vergleich braucht man keine Binomialverteilung oder was, hier ist es wirklich mal einfach: 18 mal 1/37 Chance einzeln gesetzt ist genau 18/37 W'keit (wegen 18*1 = 18), also EC. In 37 Coups kann ich 37 * 1/37 = 1 Plein-Treffer erwarten, und in 18 Coups eben 18 * 1/37 = 18/37 Treffer, entspricht EC. Die 25 gehört hier wirklich nicht hin. Gruß, Optimierer EDIT: Trotzdem danke @roemer für das Gehirnjogging... hast mich zeitweise direkt verunsichert. Bin jedenfalls dafür, dass das Grundlagenwissen auch seinen Platz im Forum hat, zumal man ja anscheinend trefflich drüber streiten kann. ---- Wer Verstand hat, der überlege die Zahl des Spiels, denn es ist eines Kessels Zahl, und seine Zahl ist sechsunddreissig mal siebenunddreissig Halbe.
×
×
  • Neu erstellen...