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Optimierer

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Alle erstellten Inhalte von Optimierer

  1. Mehrfache Standardabweichung Die Bedeutung der Standardabweichung kann man am besten anhand einer Grafik erkennen: Die Kurve zeigt die sogenannte Normalverteilung1) – wer will, kann auch einen Busen darin sehen . Je weiter oben ein Punkt auf der Kurve liegt (abzulesen an der senkrechten Achse), umso häufiger ergibt sich in der Praxis die entsprechende Anzahl Erscheinungen (abzulesen an der waagerechten Achse). Wie man unschwer erkennt, liegt der Kurvenpunkt des Erwartungswerts am höchsten; es ergibt sich also sehr oft eine Anzahl Erscheinungen in der Nähe des Erwartungswerts. Der grün unterlegte Bereich der Kurve ist der Bereich der Standardabweichung. Er umfasst 68,3% der gesamten Fläche unterhalb der Kurve. In 68,3% der Fälle bewegt sich also die tatsächlich beobachtete Anzahl der Erscheinungungen in der Umgebung des berechneten Erwartungswerts, plus/minus Standardabweichung eben. Das reicht für eine grobe Schätzung, aber der Zufall ist frei wie ein Vogel und hält sich im Rest der Fälle nicht an diese Grenzen . Der Rest ist natürlich 100% - 68,3%, und das sind 31,7% aller Fälle, was immerhin fast ein Drittel ist. In diesen Fällen liegt die tatsächlich beobachtete Anzahl Erscheinungen also links oder rechts des grünen Bereichs auf der Kurve. Die Kurve ist dort schon relativ flach, was eben anzeigt, dass sowas seltener vorkommt. Fortsetzung folgt... ------------------- 1) Beim Roulette ergibt sich in Wahrheit keine Normalverteilung, sondern eine sogenannte Binominalverteilung. Dabei ist die Kurve je nach Chance mehr oder weniger schief, d.h. auf einer Seite steiler als auf der anderen, vergleichbar mit einem echten Busen. Der Unterschied macht sich aber kaum bemerkbar und verschwindet mit steigender Anzahl Versuche.
  2. Hi ruckzuckzock, Einfach ist es nicht gerade. Diese 50% bei anderen Chancen kann ich bis jetzt nicht nachvollziehen. Wollte nur beim Klären helfen, weil dir dabei ja etwas seltsam vorkam und du meintest: "Muss ich mir selbst erstmal überlegen ..." Jedenfalls haben wir's jetzt: Die 54% stimmen jedenfalls. Gruß, Optimierer
  3. Nicht dass ich wüsste . Diese Schreibweise für Lösung hat man glaub' im Forum vom verkannten Genie beno54 übernommen, stimmt's? Wenn es so weitergeht, kann bald niemand mehr richtig schreiben... aber kann das überhaupt noch jemand nach der verordneten Rechtschreib-Verschlimmbesserung? Gruß, Optimierer
  4. Schade, jetzt hab' ich mir doch zuviel Zeit gelassen mit der Fortsetzung, und kann oben nicht mehr editieren, naja. Wir waren bei der Standardabweichung Die Standardabweichung ist also die Abweichung vom Erwartungswert nach oben (=mehr Erscheinungen) oder nach unten (=weniger Erscheinungen), die sich normalerweise ergibt, wenn der Zufall regiert. Für die Standardabweichung schreibt man üblicherweise den griechischen Buchstaben σ (sprich: Sigma, entspricht unserem s für Standardabweichung). Man kann auch einfach ein S nehmen (für Standardabweichung). In englischen Texten findet man oft die Bezeichnung SD (für engl. Standard Deviation = Standardabweichung) Zum Ausrechnen nimmt man erst den Erwartungswert mal Gegenwahrscheinlichkeit der Chance, und zieht dann noch die Quadratwurzel daraus. Die allgemeine Rechenvorschrift ist also: S = √ (E * q) (sprich: Standardabweichung ist die Wurzel aus Erwartungswert mal Gegenw'keit) Das Zeichen √ bedeutet Wurzel ziehen. Die meisten Taschenrechner haben dafür eine extra [√]-Taste1). Die Klammern bedeuten nur, dass man zuerst E * q ausrechnen soll – davon dann die Wurzel. Beispiel für das erste Dutzend in 100 Coups Die Gegenw'keit (1 - W'keit für das Dutzend) haben wir oben bereits berechnet zu 0,676 und auch den Erwartungswert (100 * W'keit): 32,4 Erscheinungen sind in 100 Coups zu erwarten (d.h. natürlich praktisch 32 oder 33 Erscheinungen) Für die Standardabweichung rechnen wir also einfach 32,4 * 0,676 = 21,9 und ziehen dann noch die Wurzel daraus: √ 21,9 = 4,68 Erscheinungen mehr oder weniger als erwartet sind standardmäßig normal2) (d.h. natürlich praktisch +/-5 Erscheinungen). In 100 Coups ercsheint unser erstes Dutzend also normalerweise zwischen 32,4 – 4,68 = 27.72 mal und 32,4 + 4,68 = 37,08 mal. In der Praxis also ca. 27 bis 37 mal. Das liegt dann innerhalb der normalen Standardabweichung. Nach diesem Muster kann man für jede Chance die Standardabweichung ausrechnen ------------------- 1) Falls nicht, kann man die Wurzel auch mit der [xy]-Taste berechnen: Erst E * q ausrechnen und dann [xy] – 0,5 [=] eingeben. Das funktioniert, weil x-0,5 dasselbe ist wie √x (x sei irgend eine Zahl). 2) Wer's genau wissen will: Beim Wurzelziehen ist es so, dass das es eigentlich zwei Ergebnisse gibt, eins mit positivem Vorzeichen und eins mit negativem. √4 z.B. ist sowohl 2 als auch -2, weil 2 * 2 = 4 ist und -2 * -2 ebenfalls. Die Quadratwurzel irgendeiner Zahl x ergibt ja mit sich selbst multipliziert genau x, und solche gibt es eben zwei. Weil die Standardabweichung auch so eine Wurzel ist, also zwei Werte hat, kann man ihren Betrag zum Erwartungswert sowohl dazuzählen (+Sigma) als auch abziehen (-Sigma), was dann eben die Grenzen links und rechts vom Erwartungswert ergibt, die in der Grafik dargestellt sind (im nächsten Beitrag). Fortsetzung folgt...
  5. Aber nein, ich will euch ja nicht total desillusionieren... Der Thread ist doch deswegen nicht gleich kaputt, oder? rockzuckzack hat ja angefangen mit den 54%... Ich wollte nur zeigen, dass es eine so einfache "mathematische Lesung" nicht gibt, mit nur mal eben 2 Coups in Folge auf Dutzend und dann gleich Ferrari bestellen... wäre ja schön... Was ist denn nun mit dem Spiel auf den Durchschnitt? Schon irgendwie weiter gekommen damit... oder ist schon rucksackweg? Also nix füt ungut, ich hör' jetzt auch auf mit Rechnen Optimierer
  6. Hallo zusammen, Habe hier gar nicht mehr alles mitgelesen, aber einen Mathekrieg muss es doch nicht geben. Mit meiner ersten Erklärung war ich etwas vorschnell bzw. habe das Ganze anders gesehen, auf die Gesamtzahl aller Möglichkeiten in einer Dutzendrotation bezogen. Deshalb hab' ich das mit dem Abbruch so als Begründung geschrieben. Aber um es nochmal ganz klarzustellen: ruckzuckzock hat von Anfang an richtig gerechnet! Nur dass es eigentlich 50% sein müssten, statt 54 Komma..., war eben ein Irrum, was solls. Alles klar jetzt? Ok. Gruß, Optimierer
  7. Denke die -2,7% sind nicht wirklich überraschend. Es ist ja hinreichend bekannt, dass sich dieses Ergebnis im Roulette rein rechnerisch immer ergibt. Wenn mal etwas anderes rauskommt, ist das ein sicherer Hinweis auf einen Rechenfehler. Aber es geht ja hier eher um die Frage, ob man kurzfristig einen Rücklauf erwischen kann, während dem so ein Dutzend im Schnitt auch mal öfter als rein rechnerisch erscheint, so dass sich eben doch ein Gewinn per Saldo ergibt. Die rechnerischen 54 Komma blabla Prozent reichen dafür halt nicht, weil viele dieser Gewinne nur klein sind, während die Verluste alle voll zu Buche schlagen. Gruß, Optimierer
  8. Das muss nicht falsch sein. Immerhin kommt Minus heraus, und zwar mehr als im Gleichsatz. Ist logisch, weil ja mehr eingesetzt wurde, nämlich 2 und 3 statt 1 und 1. Eingesetzt wurden in 100 Angriffen: 2 Stücke * 32,43 (1. Satz gewonnen) = 64,86 Stücke 5 Stücke * 21,91 (2. Satz gewonnen) = 109,55 Stücke 5 Stücke * 45.65 (2 Sätze verloren) = 228,25 Stücke Das sind insgesamt 402,66 Stücke Einsatz. zockis Ergebnis ist +217,4 –228,25 = –10,85 Stücke per Saldo. Das ergibt also –10.85 / 402,66 = -0.027 bzw. –2,7% vom Einsatz. Passt doch! Optimierer
  9. Nö, ist jetzt nicht dein Ernst oder? Es kommt natürlich dasselbe raus: -2.7% vom Umsatz. Optimierer
  10. Hallo ruckzuckzock, Rechnen wir das doch mal gleichsatzmäßig in Stücken aus: Gewinne (54, 35%): In 32,43% aller Versuche: +2 Stücke, ergibt +64,86 Stücke in 100 Versuchen. In 21,91% aller Versuche: +1 Stück, ergibt +21,91 Stücke in 100 Versuchen. Verluste (100% – 54, 35%): In 45.65% aller Versuche: -2 Stücke, ergibt –91.3 Stücke in 100 Versuchen Per Saldo also 64,86 + 21,91 –91,3 = –4.53 Stücke. Es ergibt natürlich Miese Was habt ihr denn erwartet? Eingesetzt wurden 32,43 (1.Satz gewonnen) + 43.82 (2.Satz gewonnen) + 91.3 (2 Sätze verloren) = 167,55 Stücke Der Verlust beträgt also –4,53 / 167,55 = –0.027 bzw. –2.7% Wieso bin ich jetzt nicht überrascht? Gruß, Optimierer
  11. Ist ca. 1 Jahr her. Sie spielte auf die letzten 18 eschienenen Zahlen als EC weil sie meinte, da seien natürlich keine Verlierer dabei wie bei normalen EC. Hatte angeblich relativ viel Geld geeerbt, war angeblich auch hochbegabt und wollte das geschenkte Geld trotz Minderjährigkeit im Casino noch vermehren mit bessagter Stategie... Naja, was soll man dazu mehr sagen? Möge sich jeder seinen Teil denken. @Hütchenspieler: Dein Schluß scheint mir aber etwas voreilig. Künstliche Chancen sind in keiner Weise schlechter als herkömmliche. Wenn sie auch nicht besser sind, müssen sie deshalb doch nicht schlechter sein... oder wie wolltest du das beschleichende "Gefühl" begründen wollen? Gruß, Optimierer
  12. Hi ruckzuckzock, ( Dein Nick ist ja ein Fingerbrecher ) Deine Rechnungen für Coup 1 und 2 sollten zusammen nicht 50% ausmachen. Man kann die drei Ergebnisse auch nicht zu 100% aufaddieren, weil sie nicht alle gleichwertig über 3 Coups gehen. Einmal wird schon nach 1 Coup abgebrochen, dann nach 2 Coups und schließlich erst nach 3 Coups. So lassen sich die W'keiten nicht direkt vergleichen. Die Rechnung mit der Rotation hat den gleichen Denkfehler. Also leider nicht wirklich "mathematische Lesung" Gruß, Optimierer
  13. Damit haben wir bereits das ganze Rüstzeug zum Berechnen der sog. Standardabweichung – naja fast, man muss dann noch eine Quadratwurzel ziehen, aber das macht ja der Taschenrechner für uns ganz problemlos. Also weiter... Der Erwartungswert ist ja nur ein Mittelwert, d.h. in z.B. 100 Coups erscheint z.B. das erste Dutzend durchschnittlich ungefähr 32 oder 33 mal. In der Praxis können es natürlich auch ein paar Erscheinungen mehr oder weniger werden; so ganz genau kann man das leider nicht vorhersagen. Um trotzdem etwas genauer zu werden, kommt nun die sogenannte Standardabweichung ins Spiel: Es ist die Abweichung vom Erwartungswert nach oben (=mehr Erscheinungen) oder nach unten (=weniger Erscheinungen), die sich normalerweise ergibt. Fortsetzung folgt...
  14. Erwartungswert Der Erwartungswert ist die Anzahl Erscheinungen einer Chance, die sich (in der Regel) bei oftmaligem Werfen der Kugel als Mittelwert ergibt. Zum Ausrechnen nimmt man einfach die Anzahl aller Würfe (Coups) mal die W'keit der Chance. Beispiel für das erste Dutzend in 100 Coups: 100 * 0,324 = 32,4 Erscheinungen sind in 100 Coups zu erwarten (d.h. natürlich praktisch 32 oder 33 Erscheinungen), in 1000 Coups wären es dann dann 324 Erscheinungen, usw. Für die Anzahl der Versuche (oder Würfe, Coups) schreibt man üblicherweise den Buchstaben n (vermutlich für engl. number = Zahl). Für den Erwartungswert selber schreibt man meistens den griechischen Buchstaben μ (sprich: Mü, entspricht unserem m für Mittelwert). Man kann auch einfach ein E nehmen (für Erwartungswert). Die allgemeine Rechenvorschrift ist also E = n * p (sprich: Erwartungswert ist n mal p), d.h. Anzahl der Würfe mal W'keit der Chance. Nach diesem Muster kann man für jede Anzahl Coups den Erwartungswert ausrechnen, d.h. wie oft eine Chance durchschnittlich erscheint in soundsoviel Würfen.
  15. Gegenwahrscheinlichkeit Die Gegenwahrscheinlichkeit ist die W'keit, dass eine Chance nicht erscheint. Das ist einfach der Rest zwischen der W'keit und 1. Zum Ausrechnen zieht man nur die W'keit für's Erscheinen der Cance von 1 ab, oder wenn es Prozente sind, eben von 100%. Die allgemeine Rechenvorschrift ist also 1 - p (sprich: eins minus p, auch bekannt als "eins weniger p", also 1 minus die W'keit). Beispiel für das Nichterscheinen des ersten Dutzends: 1 - 0,324 = 0,676 (bzw. 67,6%), oder direkt in Prozent: 100% - 32,4% = 67,6%. Für so eine Gegenw'keit schreibt man üblicherweise den Buchstaben q (weil in Mathe gerne aufeinanderfolgende Buchstaben für ähnliche Sachen verwendet werden). Unser Dutzend erscheint also mit der Gegenw'keit q=1- 0,324 nicht, was eben 0,676 ergibt bzw. 67,6% nach der Kommaverschiebung für die Prozente. Man kann das auch als W'keit für die beiden anderen Dutzende mitsamt Zero auffassen: Die W'keit dafür ist ja, wie oben gezeigt, 25/37 = 0,676 (denn die beiden anderen Dz haben zusammen 24 günstige Möglichkeiten und noch eine für Zero macht 25, von insgesamt 37). Nach diesem Muster kann man für für jede denkbare Chance auch die Gegenw'keit ausrechnen .
  16. Wahrscheinlichkeit Die Wahrscheinlichkeit ist immer eine Zahl zwischen 0 und 1, einschließlich der äußeren Grenzen 0 und 1. Also genau Null oder Null Komma irgendwas oder genau Eins. 0 bedeutet unmöglich (0% aller Fälle, d.h. es passiert nie) und 1 bedeuet sicher (100% aller Fälle, d.h. es passiert immer). Alles andere liegt eben dazwischen. Zum Ausrechnen teilt man einfach die Anzahl der günstigen Möglichkeiten für die Chance durch die Gesamtzahl an Möglichkeiten. Beispiel für das Erscheinen des ersten Dutzends: Es gibt 12 günstige Möglichkeiten – weil 12 Zahlen im Dutzend – von 37 insgesamt. Berechnung also: 12 geteilt durch 37 bzw. 12/37 (sprich: zwölf siebenunddreißigstel). Das ergibt 0,324 als W'keit dafür, dass das erste Dutzend erscheint; zum Glück gibt's ja Taschenrechner . Will man die W'keit in Prozent angeben, dann muss man nur noch das Komma um zwei Stellen nach rechts verschieben: 0,324 (von 1) entspricht 32,4% (von 100%). Für so eine W'keit schreibt man üblicherweise den Buchstaben p (für engl. probability = Wahrscheinlichkeit). Unser Dutzend erscheint also mit der W'keit p=0,324 (sprich: p ist 0,324) oder 32,4% nach der Kommaverschiebung für die Prozente. Für eine EC z.B. gilt dann p=18/37 (sprich: W'keit ist 18 geteilt durch 37, weil eine EC eben 18 Zahlen hat von allen 37, ist klar), und das ergibt 0.486 oder halt 48,6%. Die allgemeine Rechenvorschrift heißt Laplace-Formel (nach dem frz. Mathematiker Laplace), sie lautet also: p = Anzahl der günstigen Möglichkeiten / Anzahl aller Möglichkeiten Nach diesem Muster kann man für jede denkbare Chance die W'keit ausrechnen .
  17. Liebe Forumteilnehmer, Roulette ist ein einfaches Spiel. Man braucht nicht unbedingt Mathematik dazu... es soll ja Spass machen . Es reicht im Grunde, wenn man weiß, wieviele Plastikstücke man jeweils auf den Tisch legt und was ihr Gegenwert in Geld ist. Aber schon dafür sollte man wenigstens ein bisschen rechnen oder zumindet zählen können... sonst kann's schnell unerwartet teuer werden. Verlieren macht ja nicht wirklich Spass. Obwohl man auch mit Hilfe der Mathematik kein perfektes Gewinnsystem erfinden kann (das ist mathematisch bewiesen), so ist sie doch bisweilen ganz nützlich, um die Chancen wenigstens einigermaßen richtig abzuschätzen, wenn man sich z.B. ein Spielsystem bzw. eine Strategie zuerecht legt, nach der man setzen will. Mit etwas Mathematik erkennt man im Vorfeld viel schneller, ob das wenigstens ungefähr hinhauen kann oder ob man total daneben liegt. Aber Mathematik ist nicht jedermanns Sache. Verständlicherwese ist sie vielen ist sie einfach zu abstrakt und zu formellastig . Manche kommen so leidlich damit zurecht, andere bekommen schon die Krise, wenn sie nur eine Formel sehen . Besonders für solche Mathe-Muffel, die aber doch gerne wüssten wie's geht, sollen hier die wichtigsten Begriffe, die man für Roulette so brauchen kann, möglichst einfach und anhand von Beispielen erklärt werden. Es sind dies die Wahrscheinlichkeit (dafür, dass eine Chance erscheint) die Gegenwahrscheinichkeit (dafür, dass eine Chance nicht erscheint) der Erwartungswert (wieviele Ercheinungen in soundsovielen Coups im Mittel zu erwarten sind) die (Standard-)Abweichung (vom Erwatungswert, d.h. vieviele Erscheinungen mehr oder weniger als erwartet normalerweise aufteten) Ganz ohne Formeln kommen wir zwar nicht aus, aber ich werde sie aber möglichst leicht verständlich erklären. Nur Mut, es ist nicht wirklich kompliziert... Optimierer
  18. Hallo, Doch so ein Gummiband gibt es möglichrweise. Charly hat es doch plausibel erklärt: Weil die Anzahl der Erscheinungen meistens in der Nähe vom Erwartungswert liegt, müssen die Erscheinungen natürlich öfter als durchschnittlich auftreten, nachdem eine Zeit lang viel zuwenige beobachtet wurden. Und zwar im Schnitt dann eben öfter als alle 3 Coups. Bekannlich bewegt sich die Zahl der Erscheinungen immer um den Erwartungswert +/-3 Standardabweichungen. Das Eine Rückkehr von extremer Abweichung zur Mitte ist logischerweise nur dann einigermaßen schnell möglich, wenn sie die Chance nach langem Ausbleiben auch wieder gehäuft auftrittt bzw. umgekehrt, nach gehäuftem Aufteten mal wieder länger ausbleibt. Es kann ja nicht sein, dass z.B. eine 3-Sigma-Abweichung sehr lange fast unverändert bestehen bleibt, denn das würde der Theorie widersprechen, die bis jetzt noch niemand widerlegt hat. Die Frage ist nur, wann der Rücklauf zum Erwartungswert erfolgt und wie schnell... Das müsste man an Permanenzen untersuchen. Rein rechnerisch kann man das kaum ermitteln. Denkbar ist nämlich auch, dass der Rücklauf zum Erwartungswert zwar stattfindet, aber ganz langsam und einfach nur deshalb, weil sich die Anzahl beobachteter Coups erhöht: Wenn die Erscheinungen nach seltenem Auftreten einfach wieder normal ca. jeden 3. Coup kommen, dann nähert sich die Anzahl automatisch wieder dem Erwartungswert, einfach weil mehr Coups zugrunde liegen und ohne dass das Dutzend öfter als jedes 3. Mal erscheint. Die Strecke des Ausbleibens wird ja im Vergleich zur Gesamtzahl dann automatisch immer unbedeutender... Man hätte dann den bekannten relativen Ausgleich, ohne dass man einen Vorteil daraus ziehen könnte.. Gruß, Optimierer
  19. Hallo charly, Dagegen gib es nichts zu meckern. Da die Kugel ja angeblich kein Gedächtnis hat, ist es unwichtig was vorher war, d.h. wir legen einfach fest: Vorher war nichts, basta. Mathematisch und statistisch gesehen ist das völlig legitim. Naja, statistisch macht man das mit der sog. Standardabweichung. Ich würde das ja gerne kurz erklären, aber wenn ich mich recht erinnere, stehst du mit Mathe auf Kriegsfuß. Da traut man sich kaum noch davon anzufangen, obwohl es nicht wirklich schwer ist, aber nützlich. Gerade für solche Überlegunen, wie du hier anstellst. Soll ich die Standardabweichung mal in einem separaten Thread leicht verständlich für Mathe-Noobs erklären? Wen es nicht interessiert oder wer meint, er sei zu böd dafür, der muss es ja dann nicht lesen... (ja wirklich: die meisten Mathe-Hasser sind nicht zu blöd, sondern meinen es nur, und dieses Vorurteil blockiert sie dann dermaßen, das sie tatsächlich kaum noch auf 3 zählen können ). Gruß, Optimierer
  20. Hi, SCNR (Sorry Could Not Resist) Optimierer
  21. Hallo, - Wir zählen die Häufigkeit von Noir und Rouge - bis Zero erscheint. - Ich setze nachdem Zero gefallen ist. - Ich setze 1x, mit den möglichen Ergebnissen +1 wenn getroffen und -1 wenn nicht getroffen wird. Also nicht gerade oft. - Herrscht Gleichstand in der Menge der Noir und Rouge, setze ich nicht bzw. ist die Buchung auf den Saldo +0. Das passiert ja nur ganz selten. - Ist die Differenz zwischen den Farben 1, setze ich die Farbe, die zurück liegt. Auf absoluten Ausgleich? Das passiert ja nur ganz selten. - Ist die Differenz zwischen den Farben 2-6, setze ich die Farbe, die führt. Schon besser... - Ist die Differenz zwischen den Farben =>7, setze ich die Farbe, die zurück liegt. Den Ecart solltest du in auf die Anzahl der Coups beziehen (Standardaweichung). >7 sagt doch nichts aus ohne die Gesamtzahl zu kennen. hier mal wieder etwas für Bastler, Rentiers und Programmierfreudige. [...] Hast Du es programmiert? Lass mal 12.000 Coups laufen und sag mir das Ergebnis... Du suchst einen Programmierknecht? Ich denke, das zu programmieren ist reine Zeitverschwendung. Mach mal selber und sag uns das Ergebnis... Aber das kann man ja leicht abschätzen: Mit um die 320 Einsätzen kommst du auf grob -40 bis +20 Stücke, oder extremer auf -50 bis +30. Gruß, Optimierer
  22. Hallo Webzocker, Ich kenne gar keins. Kannst du die beiden mal nennen? Meinetwegen auch per PN, damit es hier nicht als unerwünschte Werbung angesehen wird. Ist klar, aber dann hätten die Casinos ein Problem... Ich spiele selten EC und bin da auch kein Experte, aber ich denke, du packst das falsch an mit der Zero: Sie ist nicht geeignet, eine Serie abzubrechen oder ein Signal zu kaputt zu machen. Sie ist einfach nur ein Störfaktor – der böse Steuereintreiber sozusagen – den man dann halt bezahlt, wenn er ab und an auftaucht, mehr nicht. Zeroteilung ist ja eine recht humane Regelung. Gruß, Optimierer
  23. Hi Webzocker, Das überlasse ich mal deiner Phantasie... Gerade als "Webzocker", wo es im Web doch eh kaum Zeroteilung gibt, müsste dir doch etwas einfallen, oder? Gruß, Optimierer
  24. Hallo Webzocker, Nein, es ist ganz real. Die Kugel ist ja farbenblind und der Kessel ist auch strunzdumm: Er weiß nicht, dass seine Felder sytematisch gefärbt sind. Die Farben im Kessel sind ja willkürlich so gewählt und die Farbfelder für Rot/Schwarz auf dem Tableau sind nur zur Vereinfachung da. In Wahrheit setzt man immer 18 Pleins, wenn man auf eine Farbe setzt, nur oft mit geringerem Grundeinsatz. Deshalb ist das Minimum auf EC auch höher als auf Plein. Streng genommen müsste es das 18fache vom Plein-Minimum betragen. Nein, das wäre nicht dieselbe Kesselverteilung: Deine schwarze Zero hätte eine weitere schwarze Nummer (26) als Nachbar, also zwei schwarze nebeneinander. Somit wäre nicht mehr jede zweite Nummer von gleicher Farbe. Da muss man schon aufpassen. Es ginge aber mit der grünen 10, wenn man auch alle anderen zwischen 10 und Zero im halben Kessel umfärbt. Im Prinzip kann man so jede Zahl zur Zero machen. Klar bleibt im Prinzip alles gleich. Es soll aber Leute geben (wie z.B. du?), die bei langen Serein mitgehen. Allein mit der herkömmlichen Zero entgehen dir dann viele Satzmöglichkeiten, weil du die vielen anderen langen Serien gar nicht siehst, obwohl sie am laufen sind. Natürlich ist das ein offenes Geheimnis, jeder kann leicht selber drauf kommen, wie ich das oben ja geschildert habe. Nur kümmert sich kaum jemand darum. Die meisten "kleben" an den auf dem Tableau und im Kessel hervorgehobenen Chancen... Gruß, Optimierer
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