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elementaar

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  1. Das wäre ausgesprochen nett und willkommen (mir ist schon bewusst, daß das Arbeit ist)! Danke schon mal vorab. Gruss elementaar
  2. Hallo @Egon, habe ich auch gesehen, wollte es aber nicht erwähnen, wo er doch solche Verdienste in der Cornifährenbeschäftigung erworben hat. Danke für die Aufzählung, die mir allerdings meine ganzen Versäumnisse aus früheren Tagen vor Augen führt. Bad Homburg (Antik-Tableau mit roter 6, Aufgang von Tiefgarage) - ist noch verzeihlich, da war ich nur einmal (zu düster, zu viele Zuhälter und als am frühen Abend Zahnarzt K. begann, in den Sälen herumzugeistern, reichte es mir) und da habe ich Nähe Kurpark geparkt. Da ist mir echt was entgangen. Wiesbaden Söhnlein-Kessel, im Saal - ist dagegen schlimm, Ende der 1980er recht häufig und sehr gern aufgesucht - wie konnte ich da bloß den Kessel übersehen. Bad Kissingen - im Netz gefunden, persönlich noch nicht einmal die Erinnerung, da könnte was gewesen sein. In der Zeit war wohl der unkultivierte Tunnelblick übermächtig: Geld machen und schnell, (leider nicht so selten: relativ), wieder raus. Würdest Du denn einige Deiner Kesselbilderschätze hier einstellen? Gruss elementaar
  3. Danke, Dir auch, @Spielkamerad. Aus den von Dir schon angeführten Einsichtigkeiten hatte ich einen Selbstspieler eher nicht vor Augen. Über zwei Ecken kannte ich mal einen ehemaligen Kaufhausbesitzer, dessen Leidenschaft gepaart mit beraterunterstützter Fachkenntnis sich tatsächlich auf die erwähnten Musikautomaten konzentrierte. Soweit ich das beurteilen kann, war er an Musik an sich gar nicht einmal besonders interessiert, sondern eben an deren automatisierter Wiedergabe. Drehorgeln und Pianos mit Lochstreifenbetrieb oder mit Zackenwalzen waren noch die konventionellsten Geräte in seiner Sammlung. Buchstäblich stundenlang konnte er einem seine Schätze vorführen und bis in geradezu intime Feinheiten erklären. Echte Leidenschaft eben - und ohne ihn gäbe es die Sammlung heute nicht. Allerdings muss sich für alle diese eher randständigen Gebiete erst mal ein Mensch mit solcherart Leidenschaft und der nötigen Kapitalausstattung finden. Gruss elementaar
  4. Hallo @Hans Dampf (von), Danke Dir und Deinem "Copiloten", der sich auch mal mit was anderem als mit Cornifährenbeschäftigung betätigen kann. So richtig ergiebig scheint mir seine Zusammenstellung allerdings nicht zu sein. Eine eigene Kurzrecherche brachte mich lediglich zu einem 38er-Kessel von 1897, da war aber die Anordnung und Färbung auch schon wie heute. Insgesamt gewann ich den Eindruck, daß sich bisher leider noch kein reicher Mensch mit sehr speziellem Interessengebiet zum Aufbau einer Sammlung historischer Roulettekessel entschließen konnte (für historische Musikautomaten gibt es das beispielsweise). Gruss elementaar
  5. Sehe ich das richtig, und die haben da zwischen "0" und "00" eine Dame (Schachfigur) oder ist's ein Läufer?, eingebaut? Und alles in einem Segment. Und die Annonce lautet dann "Dame (Läufer) eins-eins" oder "Zéro transversale pleine"? Sachen gibt's. Und Du bist natürlich genau der richtige Mann, um so was aufzuspüren. Danke! Gruss elementaar
  6. Bei mir auch, und trotz fehlender Übung kann ich den Text, noch, flüssig runterlesen und verstehen. Aber die Frage der Zahlenanordnung im Kessel (und womöglich anderer Färbung) in vergangenen Zeiten würde mich interessieren. Vielleicht haben wir hier einen kompetenten Roulettehistoriker? Der vielleicht Hinweise zu Literatur, falls vorhanden, geben könnte? In der Rückschau bedaure ich jedenfalls, den antiken Kessel in Bad Ems nicht abgezeichnet zu haben. Gruss elementaar
  7. Leider ist mir beim Einstellen der letzten beiden Excel-Dateien das peinliche Missgeschick passiert, daß ich sie nicht vollständig von unnötigem Ballast befreit habe. In beiden Fällen habe ich die Existenz von "Modul1" beim Saubermachen übersehen. Es kann und sollte gelöscht werden - es enthält nichts, was für die Tabellen gebraucht würde. In beiden Themen habe ich die gereinigten Versionen neu hochgeladen, hier aber noch einmal: arithmetische Folge 37F 3G.xls Rot und Schwarz.xls Ich kann nur um Entschuldigung bitten und als Erklärung bieten, daß meine Dateien modular aufgebaut sind, und für Auszüge daraus, auch wenn es einfach aussieht, die Bezüge zu anderen Dateien aufgelöst werden müssen. Eine undankbare und fehleranfällige Arbeit, weshalb ich auch höchst ungern überhaupt Excel-Dateien einstelle, weil ich immer mal wieder was übersehe. Gruss elementaar
  8. Hallo @Feuerstein, Herzlichen Glückwunsch! Das ist ja ganz prima. Als in Sachen Progression eher abseits Stehender (bloß als Anzeigeinstrument manchmal verwendet), glaube ich doch ahnen zu können, daß daraus etwas werden könnte. Eine mögliche Hürde sehe ich nur in der Differenzsatzbestimmung. Das kann man aber im Hintergrund mitlaufen lassen. Aber vielleicht spricht aus diesen Worten nur ein Ahnungsloser (falls dem so ist, bitte einfach ignorieren). Für heute bin ich jetzt aber wirklich weg. War ich eigentlich schon, als Deine falsch gefärbte "20" auftauchte... Schönen Restabend und Gruss elementaar
  9. Rot und Schwarz.xls
  10. Ein solches Tableau habe ich noch nie gesehen - und da sind mehr Zahlen als bloß "20" falsch eingefärbt. Ich stelle gleich ein Excelblatt (mit bedingter Formatierung) ein - da genügt es die Zahl einzutragen.
  11. Beim heutigen 37er-Roulette ist "20" immer "schwarz" Beim 38er-Roulette (wie ich es kenne) ebenfalls. Allerdings stand lange Jahre in der Spielbank Bad Ems ein antiker Roulettekessel (mit für heutige Augen irrer Steilheit) mit anderer als der heutigen Zahlenanordnung. Wie dort die "20" eingefärbt war, weiß ich allerdings nicht mehr. Vielleicht ist dem erdteilweitgereisten @Spielkamerad schon mal eine rote "20" aufgefallen? Gruss elementaar
  12. Es freut mich schon, und es ist auf seine Art auch beruhigend, wenn zwei unabhängige Geister auf jeweils ganz unterschiedliche Weise zu ganz ähnlichen Schlüssen und Anschauungen gelangen wie ich. Danke für's explizite und öffentliche Hinschreiben! Immer wieder, @Feuerstein, lese ich fasziniert von Deinen Erlebnissen mit der Dutzendbetrachtung und, wohl wichtiger, der daraus folgenden Entwicklung der passenden Progression. Nimmt man Deine sehr anschaulichen Schilderungen über Ähnlichkeiten zu den präsentierten Daten, könnte man fast argwöhnen: da ist was dran. Gruss und schönen Abend an Euch beide! elementaar
  13. Hallo @Ropro, hallo @Feuerstein, vielen Dank, daß Ihr Euch überhaupt mit der Menge an Text und Tabellen befasst. In meiner Erinnerung war das eine der zeit- und geistaufwendigsten Untersuchungen, die ich bis dahin mit Zufallsgeschehen gemacht habe. Allein die Rechnerzeiten summierten sich auf viele Nächte. Da ich damals noch fälschlicherweise glaubte, auf das Schreiben von Datei-"Gebrauchsanweisungen" verzichten zu können, dauerte es nach dem wieder Hervorkramen tatsächlich eine Weile, bis ich wieder begriff, wie ich damals was behandelte. Bei der Darstellung habe ich hoffentlich nichts Wichtiges an Tatsachen vergessen; was ich allerdings ausgelassen habe, sind meine Eindrücke während der Betrachtung. Eingebildet nicht ganz unerfahren im Einschätzen von Zufallsgeschehen, belehrte mich die Drastik, mit der die erforderlichen Coupsstrecken mit steigender Parallelspielerzahl zurückgingen, mal wieder eines Besseren. Demut ist bei diesem Thema immer angebracht. Daß es mit dem Parallelspielerverfahren gelang, die unabsehbar lange Coupstrecke bis zum Treffer auf handhabbare Dimensionen zu schrumpfen, ist natürlich erfreulich. Wollte man allerdings den Beziehungen der Satzvorschläge aller 55 Spieler Coup für Coup nachspüren, @Ropro deutet es an, da braucht es eindeutig jemanden mit mehr Talent als ich es habe. Auch (jedoch deutlich weniger) überraschend, wie man mit dem Verfahren in Bezug auf die treffenden Konstanten selbst ein Pleinspiel zu so eindeutigen Anteilswerten bringen kann. Die Serienbildung von Konstante-1-Ereignissen wird sich also etwas schlechter als bei Dutzend/Kolonne verhalten; Konstante-3-Ereignisse werden etwas ausgeprägter als TS reagieren. Und insgesamt: entweder man trifft sofort (soll heißen: mit kleinen Konstanten), oder eher gar nicht. Eine Bestätigung durch die intensive Beschäftigung ist allerdings durch vdW und 37 Farben für mich zur Tatsache geworden (vorsorglich angemerkt: niemand muss das so sehen wie ich): es ist für das Spiel vollkommen unerheblich, welche Zahlen vorher gekommen sind, Hauptsache sie entstammen einer zuverlässigen Zufallsquelle. Je zufälliger, desto besser. Zur Erläuterung: Anfangs legte ich die Parallelspieler auf traditionelle Weise an (mit ganz unangebrachtem Kleben an der Chronologie): Spieler 1 spielt die Originalpermanenz, für Spieler 2 braucht es 2 Spalten, in die abwechselnd eingetragen wird, für Spieler 21 werden 21 Spalten benötigt etc. Nicht, daß ich dies für wirklich nötig gehalten hätte, ich wollte bloß in jeder Hinsicht unangreifbare Ergebnisse. Nach etwa der Hälfte der aktiv gespielten Partien, wurde es mir damit wirklich zu bunt: nach jeder neuen Permanenzzahl grast Excel 55 Tabellenblätter ab, sucht die richtige Spalte, trägt die Zahl ein, kennzeichnet die nächste Spielspalte usf. Nach Ende der Partie wieder 55 Blätter plus alle Spalten auf der Suche nach: was kann gekürzt werden, was nicht. Eine echte Nervensäge, wo man sich doch auf etwas Wichtigeres konzentrieren will. Also kam ich zu Folgendem: mit jeder neuen, gerade gespielten Permanenzzahl ließ ich mir mit Verfahren "Wenke" 54 weitere Zufallszahlen erstellen. Diese wurden dann nacheinander in die 55 Parallelspielerblätter mit jeweils nur noch einer einzigen Spalte eingetragen. Ende der Partie: nur noch die beiden letzten Zahlen pro Spalte hochkopieren, fertig. Ich hoffe doch, mit dieser Beschreibung für gehöriges Schmunzeln zu sorgen: das Verhalten des Systems und die Ergebnisse blieben exakt gleich. Die Dateigröße konnte ich immerhin mit dieser Maßnahme von >86 MB auf immer noch zu große 38 MB verkleinern. Spekulieren kann man viel, Gründe erfinden oder zahlenuntermauert anführen, wenn man es nicht schafft, der mit jeder neuen Zahl erzeugten Tatsache möglichst richtig zu begegnen, wird das im klassischen Spiel nichts (aus meiner Sicht). Gruß elementaar
  14. Jeder Mensch ist halt ein wenig anders. Für mich ist eben das (für mich) möglichst sinnvolle Nutzen meiner begrenzten Lebenszeit das mit Abstand wichtigste Kriterium. Im Alter von 12 Jahren begann ich z.B. aus purer Langeweile die Zeit zu messen, die ich mit dem täglichen Stuhlgang zuzubringen hatte. Der Mittelwert aus ca. 10 gemessenen Tagen ergab, bei einer angenommenen Lebenserwartung von 80 Jahren und täglichem Stuhlgang, die für mich schwer verkraftbare Zahl von fast drei (!) Jahren. Also begann ich darüber zu spekulieren, was wohl ein wirklich problemlos nutzbarer künstlicher Darmausgang (gibt es, meines Wissens, bis heute nicht), an eingesparter und deshalb anders nutzbarer Zeit bringen könnte. In der Familie lösten diese Überlegungen amüsiertes Entsetzen aus, gefolgt von Vorschlägen, womit ich diese Zwangszeit noch ausfüllen könnte. Wenig später erzählte mein Vater von einem Geschäftsfreund, der, nach Eigenangaben, auf Dauer mit lediglich 3-4 Stunden Schlaf pro Tag auskam. Das erschien mir fast als Paradies. Da muß man sich keine Gedanken mehr um einen wartungsarm-problemlosen künstlichen Darmausgang machen. Sofort begann ich mit dem Training (und der Beobachtung der Körperreaktionen), ob ich vielleicht auch dahin kommen könnte. Auf Dauer und über die Jahrzehnte haben sich für mich <6 Stunden täglichen Schlafs als Optimum erwiesen. Die Frage der Plausibilität für andere stellt sich nicht. Es sind einfache Tatsachenmitteilungen.
  15. Dabei hätte ich angenommen, mit SEINER Traumabewältigung wäre ER mal eine Weile beschäftigt. Schon sucht ER SICH aus einem langen Text die unwichtigste Passage aus, um mal wieder SEINE komplette Ahnungslosigkeit beim Textverstehen und beim Pleinspiel zu demonstrieren. Aber wen interessiert das schon. <1.000 Partien bedeuten: ich werde ca. 25.000 Coups gespielt haben, dabei sind ca. 40.000 Stück Umsatz angefallen. Bei einem Pleinspiel auf diese Distanz, mit überwiegend 1 Satzzahl, maximal deutlich < 10 Satzzahlen, sind 8% vom Umsatz nicht ermutigend, damit weiterzumachen, zumal, wenn man den Saldoverlauf der <1.000 Partien kennt - und dies in Relation zum Zeitaufwand setzt. Ca. 25.000 gespielte Coups x 2 Sekunden = 833,33 Minuten; sind grob 14 Stunden pure und sinnlose Wartezeit, weil Excel nicht schneller ist. Da bin ich aber ganz entschieden bei Arnold: "Ich bin kein Freund des Wartens" Bewahren wir uns den "Ort der Harmonie". Gruss elementaar
  16. (12.5) Skizze zurück zu EC Wenn man sich an "Zéro" nicht weiter stört, ist vielleicht ein Blick auf die EC 5er-Figur interessant (p = 1/32 ohne Zéro). Rollierend im 5er-Gitter ergeben sich 5 Scheinspieler. In Summe jeden Coup eine neue 5er-Figur, die sich aus zwei Möglichkeiten bilden kann. Mit 55 Parallelspielern ist der Aufwand allerdings erheblich. Gruß elementaar
  17. Fazit: In der gezeigten Weise läßt sich (statistisch!) wirksam verhindern, daß in einer Spielsituation der Satz aller Elemente einer Chancengröße nötig wird. Mit genügend Parallelspielern läßt sich die Partiedauer auf angenehme Strecken reduzieren. Ein Spiel im Landcasino ohne technische Hilfsmittel halte ich für ziemlich ausgeschlossen. Für eine noch so ausgepichte Zettelwirtschaft ist der betriebene Aufwand bei weitem zu hoch. (Für je 10.000 ausgezählte Partien waren mindestens 120 Minuten Rechnerzeit nötig.) Das Spiel auf arithmetische Folgen ergibt aus sich heraus aber natürlich keinerlei Vorteil, wie die Tabelle mit den unterschiedlich vielen Parallelspielern deutlich zeigt. Ich selbst habe es eine Weile (<1.000 Partien) über Saldoverlaufsbetrachtungen recht erfolgreich (+ ca. 8% vom Umsatz) online gespielt. Hat Spaß gemacht, aber irgendwann wurde es mir zu blöd, nach der Eingabe einer neuen Permanenzzahl die zwei Gedenksekunden abzuwarten, die Excel vor der Bekanntgabe neuer Satzzahlen einlegte. Erst dann kann man ja das Beurteilen anfangen. Mit meinen Versuchen, die Routinen irgendwie zu verschlanken, damit es schneller geht, bin ich leider gescheitert. Und so wichtig war's mir dann auch nicht.
  18. (12.4) Ergebnis Genauer betrachtet wird das Experiment mit 55 Parallelspielern und maximal 50 Coups. Die "sonderbare" Berg- und Talfahrt des Histogramms wird verständlich, wenn man sich verdeutlicht, daß wir auf das dritte Glied der Folge spielen, und bei geraden Coupszahlen nicht entsprechend mehr Möglichkeiten auf Vollendung einer Folge als im ungeraden Coup zuvor existieren. Ein Blick auf die Anteile der treffenden Konstanten, zeigt ein deutliches Gewicht auf den kurzen Abständen. Abstand 1 und 2 sammeln allein schon über 50% aller Treffer ein.
  19. (12.3) Ausprobieren von Coupsstrecke und Anzahl Scheinspieler Der Beginn mit 10 Scheinspielern und 370 Coups machte sehr schnell klar, daß die erforderliche Coupstrecke deutlich verkürzt werden konnte. Die Tabelle gibt Auskunft über einige meiner Versuche: Sehr erfreulicherweise kann man, statistisch!, mit dem geschilderten Einsatz von Parallelspielern die Partiedauer bis zum Treffer ganz erheblich verkürzen. Der Anteil von Mehrfachtreffern steigt erwartbar je mehr Spieler beteiligt sind. Eine wirkliche Verkürzung der Partiedauer bringt der Einsatz von 89 Spieler gegenüber 55 aber nicht mehr, dafür muss man dort den größten Umsatz von 554 Stück bis zum Treffer hinnehmen. Die Bestimmung des maximal zulässigen Umsatzes bis zum Treffer ist übrigens sehr einfach über den ersten F2 gegeben: sollten tatsächlich einmal 37 verschiedene Zahlen in 37 Coups erscheinen, wird man bis Coup 38 kumuliert genau 703 Stück zum (dann) Zwangstreffer aufgewendet haben müssen. Folgerichtig endet meine Umsatzaufzeichnungstabelle mit "704" (Stück). Sollte dieser Wert tatsächlich auftauchen, würde dies peinliche Nachforschungen erforderlich machen, wäre es doch ein Hinweis darauf, das man klassisches Roulette auch "schlecht" spielen kann. Der Fall hat sich aber nicht ereignet.
  20. (12.2) Methodenerfindung Wie oben schon erwähnt, scheidet ein einfaches Zusammenschreiben aller möglichen Kombinationen wegen der kaum verarbeitbaren Datenmasse aus. Der zweite, und letzlich entscheidende Grund ist jedoch die mögliche Spielbarkeit, wenigstens online und mit PC-Unterstützung. Deshalb begann ich damit, eine Tabelle der arithmetischen Folgen aller möglichen Konstanten bezogen auf den Treffercoup zu erstellen. Der frühest mögliche Treffercoup ist 3. (dreimal dieselbe Zahl; Abstand = Konstante: 1) Der nächste ist Coup 4 (wieder dreimal dieselbe Zahl; Abstand = Konstante: 1) Usf. Hier ist zu sehen, wohin dies führt. Wie im Ausriss der Tabelle zu sehen, kam ich bis Treffercoup 370. Bis dahin hatten sich 34.040 mögliche arithmetische Folgen versammelt. Das dazugehörige Histogramm zeigt den linearen Anstieg der Anzahl der möglichen arithmetischen Folgen mit höheren Treffercoupzahlen. Zusammen mit dem Ergebnis der obigen Auszählung über 740 Coups, schien es mir angeraten, über den Einsatz zeitgleicher Parallelspieler nachzudenken. Diese Lösung kam schließlich zur Anwendung: Eine noch zu bestimmende Anzahl von Scheinspielern setzt jeweils auf Erfüllung einer arithmetischen Folge. Sobald der erste Spieler seinen Treffer erzielt hat, ist das Spiel für alle Spieler zu Ende. Abgerechnet werden die Umsätze aller Spieler bis zum Trefferzeitpunkt des schnellsten. Da sich derart gespielt auch Mehrfachtreffer bilden können (mehrere Scheinspieler setzen im selben Coup die selbe Zahl und diese erscheint), werden auch die Treffer gezählt. Es beginnt eine neue Partie mit neuer Permanenz für alle Spieler. PS: 370 Coups, sämtliche Möglichkeiten der Folgenbildung mit 3 Gliedern arithmetische Folge 37F 3G.xls
  21. (12.1) Einige Vorabüberlegungen Wie man der Tabelle Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Satz_von_van_der_Waerden entnehmen kann, ist die Höchstspieldauer zum Treffer schon für 5 Farben mit >170 unbestimmt. Daß sie existiert, ist bewiesen, aber ihre Länge ist unbekannt. Wir müssen uns also schon vorher damit abfinden, daß als eventuelles Ergebnis einer näheren Untersuchung lediglich statistische Daten vorliegen werden. Ebenfalls vorher habe ich abzuschätzen versucht, ob die unangenehme Situation eintreten könnte, daß für den sicheren Treffer alle 37 Zahlen in einem Satz aufzuwenden wären. Für ein ertragreiches Pleinspiel dürfen sogar nur maximal 35 Zahlen gleichzeitig zu setzen sein. Dazu habe ich mir die folgende einfache Tabelle erstellt: In CpNr 0 soll das dritte Glied der arithmetischen Folge möglich werden. Die möglichen Abstände (Konstanten) sind bis 36 aufgetragen und es zeigt sich, daß auf dieser Strecke höchstens 36/2 Abstände gleichzeitig satzreif werden können. Selbstverständlich gibt es noch längere Abstände, die hinzu kommen können, aber die Distanz von maximal 18 zu höchstens erlaubten 35 gleichzeitigen Sätzen ist doch beruhigend groß. Als nächstes ließ ich auf Permanenzstücken von je 740 Coups die ersten 2 Abstände aller 37 Roulettezahlen auszählen und fragte, ob sie gleich, kürzer oder länger seien. 50.000 Versuche x 37 Zahlen sollten 1.850.000 Ereignisse ergeben. Wie in der Tabelle ersichtlich, konnten in einem Fall in 740 Coups keine zwei Abstände gezählt werden, was bedeutet, daß eine Zahl in 740 Coups höchstens zwei mal erschienen ist. Ein lediglich zweimaliges Erscheinen wäre dann aber immer noch lediglich ein etwas unter -4 Sigma Ereignis gewesen.
  22. (12) Arithmetische Folge mit 37 Farben (Roulettezahlen) und 3 Gliedern In diesem Thema haben wir schon eine weite Strecke zurückgelegt. Zwischenzeitlich wurde aus dem Theorem ein echter "Satz von van der Waerden" Neben Erklärung und Darstellung, sowie Untersuchung unter verschiedenen Filtern für 2 Farben (beim Roulettespiel: Einfache Chancen ohne Zéro), haben wir kurz 3 Farben (beim Roulettespiel: Dutzend/Kolonne ohne Zéro) betrachtet, und noch kürzer das Verhalten mit asymmetrisch mächtigen Farben (beim Roulettespiel: 1 Dutzend/Kolonne gegen 2 Dutzend/Kolonne ohne Zéro) angeschaut. Dies auch in Hinblick darauf, daß sämtliche zusammengesetzte Chancen eine Zahl auslassen. 37 Roulettezahlen lassen sich eben, 37 ist eine Primzahl, nur in 1 oder 37 gleichmächtige Teile portionieren. Bezieht man beispielsweise "Zéro" in das Spiel auf Einfache Chancen ein, wandelt sich die arithmetische Folge aus 2 Farben zu einem (asymmetrischen) 3 Farben Spiel. Die Höchstspieldauer bis zum Treffer expandiert von höchstens 9 zu 27 Coups. Hinzu kommt noch die unangenehme Tatsache, daß es zwar eine längste Spielstrecke bis zum Treffer gibt, es aber nicht ausgeschlossen ist, daß man zum Erzielen dieses Treffers alle Farben setzen muß. Einsichtig, daß damit nichts zu gewinnen ist. Deshalb erschien es mir reizvoll, wenigstens zu versuchen, ob die arithmetische Folge mit 37 Farben und 3 Gliedern irgendwie handhabbar zu machen sei. Das Folgende bitte ich eher als eine Art Erlebnisbericht aufzufassen. Begründete Vorschläge, wie man es anders und besser hätte machen können, sind wie immer willkommen; mein letzter echter Sachbeitrag zu diesem Thema ist aber halt acht Jahre her und aus dieser Zeit stammt auch das nun Geschilderte.
  23. Könnte man. Zweifellos. Heute nachmittag musste man ja befürchten, ER dreht völlig ab. Scheinbar dank @cmg kam es aber nicht zum Äußersten. In den letzten Tagen bin ich allerdings wie @Feuerstein zu der Ansicht gelangt, daß es sich bei IHM um einen hier nicht heilbaren pathologischen Fall handelt. Da scheint mir nachsichtiges Ignorieren besser geeignet. Auch in Hinblick auf unsere eigene Gesundheit. A propos (erstaunlich, wie oft man bei diesem Thema landet): Prost! Und angenehmen Abend. Guss elementaar
  24. Was für eine treffliche Selbstbeschreibung. Fast möchte ich behaupten, seit vielen, vielen Jahren (noch nie?) von IHM etwas so Zutreffendes gelesen zu haben. Jetzt muss ER aber auch hurtig zur Verarbeitung dieses Traumas schreiten. Viel Glück!
  25. Diese ganzen angeblichen "Gesetze" sind bloße Folgen der Zufallswahrscheinlichkeiten der jeweiligen Chancengröße. Sie haben mit "Gesetzen" überhaupt nichts zu tun. https://www.roulette-forum.de/topic/31153-favoritenangriff-nach-bin-öffentliches-testspiel/page/119/#comment-521550
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