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elementaar

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Alle erstellten Inhalte von elementaar

  1. Lieber @starwind , vielen Dank für Deine "pièce de cabinet", wie es James Bond vielleicht nennen würde. Mit wachsendem Vergnügen, lautem Lachen und auch Erstaunen bin ich Deiner so anschaulichen Schilderung durch die Fährnisse des "möglichen" Alltags gefolgt. Da wird einem ganz anders. Man hat es bildlich vor Augen, wie Deine Forschungen voran schreiten, und Du schließlich zu Deinem "womöglich" folgenschweren Entschluß kommst. Gratulation und Dankeschön. Das macht Spaß. Daß es, wahrscheinlich, im Alltag möglich ist, sowohl heißen Kaffee aus der Tasse und kaltes Wasser aus der Leitung zu trinken, wie auch klassisches Roulette relativ gefahrlos und erfolgreich zu spielen, glaubte ich mit meinem letzten Satz ja angedeutet zu haben. Lesen wir mal, was die anderen dazu sagen. Vergnügte Grüsse elementaar
  2. Vielen herzlichen Dank an die mittlerweile vielen Schreiber, die dieses Thema mit ihren Beiträgen nach wie vor interessant halten! Sogar @Stern konnten wir noch einmal zu einem Beitrag verleiten. Klasse! Es erscheint also doch möglich, daß sich, über einen längeren Zeitraum hinweg, so etwas wie eine zivilisierte Unterhaltung entspinnt. Meiner Ansicht nach müssen dazu auch keineswegs alle der gleichen Meinung sein, eher im Gegenteil. Es klang in verschiedenen Beiträgen im Hintergrund an: wir sollten vielleicht diskutieren, was unter dem ominösen "Dauergewinn" zu verstehen sei. Wie so vieles bei Zufallsgeschehen, ist nämlich auch dieser eine keineswegs klare Sache. Nehmen wir als Einstieg, weil kaum bestreitbar, die ballistischen Methoden im Landcasino. Daß bspw. KG prinzipiell funktioniert, wurde in mehreren Untersuchungen nachgewiesen (es wäre auch sehr erstaunlich gewesen, wenn nicht). Man sollte meinen, das perfekte Dauergewinnsystem. Bleibt aber noch die Frage, ob es Menschen, ohne weitere Hilfsmittel, dauerhaft gelingt, die Ergebnisse der Laborversuche, wenigstens näherungsweise und praktisch auf den Tisch zu bringen. Daß es erfolgreiche KG gibt, ist dabei bloß ein Indiz, kein Beweis, und die nicht erfolgreichen KG bleiben bei derlei Diskussionen gerne unerwähnt. Der Bau eines funktionierenden Roulettecomputers, basierend auf ballistischen Methoden, ist ebenfalls prinzipiell möglich, der praktische Nutzen jedoch gleich Null, da sein Einsatz vom Spielveranstalter verboten ist. (Die Frage, ob der Spielveranstalter KG überhaupt zuläßt, spielt in diesem Zusammenhang übrigens überhaupt keine Rolle.) Unter der Bedingung, daß es Spieler gibt, die sich auf die physikalischen Bedingungen im Landcasino genügend kompetent einstellen können, sind ballistische Methoden prinzipiell geeignet "ewig" zu funktionieren. [Der Versuch mit dem Aufkommen der online-Casinos die Schwächen des verwendeten Zufallszahlengenerators auszunutzen, ist dabei ebenfalls eine physikalische Methode, nämlich eventuell vorhandene Schwachpunkte des Spielgeräts zu erkennen und zu nutzen. Das dürfte heutzutage obsolet sein.] Eine Evidenz wie das ballistische Spiel, wird das klassische Roulette niemals erlangen können. Und das aus einem schlichten, aber schwerwiegenden, weil prinzipiellen Grund: Es läßt sich nicht mit der Sicherheit "1" ausschließen, daß ein Superpechvogel sein Leben lang (und danach seine Kinder und Kindeskinder), egal was er setzt (mit der Ausnahme: alle Chancenteile), wörtlich NIE trifft. Es geht dabei gar nicht um Wahrscheinlichkeiten, sondern einfach darum, daß man es nicht sicher ausschließen kann. Solange etwas möglich bleibt, kann das Gegenteil nicht sicher ausgeschlossen werden. Das ist eine Frage der Logik und der intellektuellen Redlichkeit. Befasst man sich überhaupt mit klassischem Roulette, darf man diese Grundwahrheit nicht ignorieren. Dabei ist es egal, ob ein Hausvorteil oder ein faires Spiel vorliegt. Die Frage, ob irgendein klassisches Spiel zu programmieren sei, oder wieviele Abermillionen Sätze geprüft werden sollen, ist deshalb bestenfalls naiv. Letzte Sicherheit wird man so, und zwar prinzipiell!, nicht erlangen können. Man kann es auch anders herum formulieren: beim klassischen Roulette hat man es immer mit einem Spiel auf Zeit zu tun (Anschlußfrage natürlich: wieviel Zeit?), seien die erzielten Ergebnisse auch noch so gut. Solange sich niemand hinstellt, und nachvollziehbar (!) beweist, das unter bestimmten gleichen Bedingungen (und seien sie auch noch so komplex), Zufallsgeschehen sich signifikant gleich verhält, wird das, prinzipiell, auch so bleiben (und Snoell ist dabei kein Gegenargument, da sich seine dritten oder vierten Ableitungen mit erkennbarer Ähnlichkeit nicht eindeutig auf das Ursprungsgeschehen zurückführen lassen). Daß wir jene letzte Sicherheit für ein praktisch erfolgreiches Spiel gar nicht benötigen, bleibt davon jedoch unberührt. Gruß elementaar
  3. Hallo @Egoist , das ist durchaus eine Variante mit Verdiensten. Du beschreibst sie ja. Für Auswertungszwecke bin ich davon aber wieder abgekommen. Vor allem, wenn man sich dafür interressiert, mit bestimmten Teilabschnitten zeitgleich weitere Experimente zu machen. Da hat sich in der Weiterverarbeitung zu oft gezeigt, daß die zwischen "-1" und "1" liegende "0" mit ihrem Sinnverwandten "" zu widerspenstigen Verrenkungen führt, z.B. Kombinatorik, Formeln, Makros unnötig aufbläht. Einige Male soweit, das ich, nach umfangreichem Formeln umschreiben, vergessen hatte, worum es mir eigentlich ging. Das muß nicht sein - und ist, wenn auch lustig, ein bißchen peinlich. Praktisch ist es sowieso kein Problem, da ich die verschiedenen Buchungsmethoden zentral gesammelt habe und über VERWEIS in die aktuelle Auswertung importiere. Eine nachträgliche Änderung kostet im Bedarfsfall also bloß die Änderung der Positionszahl in einer Zelle (allerdings das Formelwerk muß man evtl. anfügen). Gruß elementaar
  4. Hallo @Das Kuckuck , Das war damals eine wahre Deppenarbeit, und hat, zumal vor 10, 15 Jahren, einen Haufen Rechnerzeit gekostet. Wie oben schon mal angedeutet, muß diese Arbeit zwingend erledigt werden, und der Lohn ist lediglich die Bestätigung, was einem Logik und Rechnung schon angekündigt hat. Will man außerdem noch Verlaufsdaten, dauert es noch länger. Man muß sich auch über die Maßstäbe klar werden, und sich fragen, ab wann etwas als hinreichend sicher akzeptiert wird. Immerhin: in dieser Hinsicht stehe ich auf festem Grund, und nebenbei hat sie mir physisch bestätigt, wohin zu schauen sich überhaupt lohnt (Möglichkeit), und wohin sicher nicht (Gewißheit). Gruß elementaar
  5. Hallo @Das Kuckuck , Deine Überlegungen sind vollkommen richtig. Nicht nur sind alle Figuren gleichwahrscheinlich, auch Vorgänger-Nachfolger-Beziehungen sind es, und infolge dessen dürfte es erst recht unmöglich sein, im unmittelbaren Nachfolgecoup einer Figur überwiegend richtig zu raten. Und nicht nur auf kurzer Strecke. Statistisch habe ich dies bis zur 15er-Figur nachgeprüft und für wahr befunden. Bei noch längeren Figuren wird es sehr langatmig, weil die zu überprüfende Ereignismenge extrem ansteigt. Als für mich immer noch gültige Arbeitshypothese gilt deshalb: es gibt keinen Grund anzunehmen, die Gleichwahrscheinlichkeit längerer Figuren sei nicht gegeben (die längeren Figuren sind letztendlich ja auch bloß eine Kombination kürzerer Figuren). Wenn dort keine nutzbaren Vorgänger-Nachfolger-Paare entstehen, wird man wohl mit Grund annehmen dürfen, auch bspw. eine 100er-Figur sei gleichwahrscheinlich mit jeder anderen 100er-Figur. Da ist man dann aber längst im Bereich des "unverdienten" Glücks (oder Pechs, je nach Spieler). Gruß elementaar
  6. Hallo @wiensschlechtester , da schaue ich jeden Morgen voll Vorfreude und Spannung hier rein und erwarte, eine weitere Lektion im Dauerverlieren zu erhalten, -selbstverständlich unter sehr weitgehendem Ausschalten der eigenen Birne und allem, was sich eventuell noch darin regen könnte- , und dann das: Rheinländisch: "Wie?? und jetzt...!" Das muß wirklich anders werden! Ich habe schon die virtuellen Millionen bereitgehalten, wollte mich, wie weiland Jason Bourne, "ganz dem Programm hingeben", und muß nun erleben, wie Du zu anderen Themen vagierst. Vermutlich Kolonnen, wenn nicht Dutzende vermögende Spieler hängen an Deinen Lippen, um zu erfahren, wie sie sich endlich, und sicher!, in den Ruin spielen können, und dann dieses erbarmungslose: Das weiß ich auch nicht, ist doch klar, wir alle wollen ja von Dir lernen! Gruß elementaar
  7. Hallo @Chemin de fer , das ist aus meiner Sicht aber eine Spitzenempfehlung. Gut gemacht! Gruß elementaar
  8. Hallo @Das Kuckuck , Richtig, das hatte ich tatsächlich nicht mehr präsent. Mir stand die Cloche vor Augen, die für mich eher gläsern als silbrig war. Und vielen Dank für Deinen Hinweis zu den Gefahren des KG. Auch als Nichtpriester lernt man ja bis zur Kiste (und hoffentlich) nie aus. Bisher glaubte ich, naiverweise, wie ich jetzt erkennen muß, die reale Hauptgefahr neuronaler Apoptose sei der übermäßige Genuss geistiger Getränke. Da dabei, mit steigender Zufuhr, aber das Geschmacksempfinden mehr und mehr leidet, bewirkt heutzutage bei mir, und meistens, ein natürlicher Regelkreislauf eine dann nachlassende Lust auf noch mehr. Verschwenderisch und haltlos, glaube ich dann, och, das Hinscheiden der paar Nervenzellen, das kann ich verschmerzen. Ob meine Umgebung auch dieser Meinung ist, habe ich noch nicht erforscht. Aber die kuckt mich sowieso öfter mit kaum deutbaren Blicken an. Gruß elementaar
  9. Hallo @Das Kuckuck , Das ist ein sehr guter Vorsatz. Vor einiger Zeit habe ich bei derlei Fragen mal den Vorschlag gemacht, jeder Interessierte möge öffentlich und jeweils gut begründet darlegen, was und wie es NICHT geht. Niemand müßte etwas verraten und alle würden profitieren (indem ungeeignete Gedankengänge nicht mehrfach gemacht werden). Wenn Du nun versuchst, zusätzlich zu Deinen Überlegungen zur 2er- ==> 3er-Figur, Dir zu verdeutlichen, was Schwankungen eigentlich sind, woraus sie bestehen, ob sie Verteilungen unterliegen etc., Dich danach von dem Erklärbeispiel 2er- zu 3er-Figur löst, müßtest Du es eigentlich erfaßt haben. Mein wahrscheinlich bester Ratschlag ist, sehr genau zu lesen, was @starwind (ruhig ab Seite 1, und auch dazunehmen, was er gelegentlich dazu geäußert hat, in welcher Zeit er was von einem Spieltag erwartet) zu diesem Thema geschrieben hat. Umfassender und klarer als er es geschildert hat, vermag ich es öffentlich auch nicht. Sei jedoch versichert, faule Eier legt hier, bisher, niemand. Gruß elementaar
  10. Hallo @Hans Dampf , noch mal kurz, vielleicht war das mit dem "Rätselheini" ein wenig zu robust formuliert. Bewußt habe ich mit den kleinsten Figuren versucht zu erklären, wie das Vorgehen ist, erstens, weil ich glaubte, damit die allgemeine Verständlichkeit erhöhen zu können, zweitens, weil jedermann sich die Auswirkungen im Kopf vorstellen kann, ohne Diagrammemalen und dergleichen, drittens, weil ich mir erhoffte, daß der logische Widerspruch sofort hervor sticht, und viertens, weil ich mir außerdem erhoffte, damit das Weiterdenken produktiv anstoßen zu können. Der logische Widerspruch beim Übergang von der 2er-Figur zur 3er-Figur ist natürlich: nach 2 x 1, Summe 2, kann die folgende 3er-Figur nur die Summe 2+1=3 oder 2+2=4 werden. Laut Normalverteilung der 3er-Figur hat die Summe 3 die Erscheinenswahrscheinlichkeit 1/8 die Summe 4 jedoch 3/8, sie würde uns also signalisieren immer auf 2 zu setzen, was ja der reine Unsinn wäre, denn wir wissen nach zweimal 1 kommt genauso häufig 1 wie 2. Erhofft hatte ich mir, daß einer, statt das Ding in die Ecke zu feuern, "stimmt ja gar nicht", erkennt, daß offensichtlich situationsabhangig entschieden werden muß, wann man dem Ratschlag der Normalverteilung folgt und wann nicht. Und mit diesem Wissen weiterkommt, denn irgend woher müssen die 3/8 für Summe 4 ja kommen. Fast analog das "Rätsel", was mit der 25/75-Verteilung anzufangen sei. Gruß elementaar
  11. Hallo @starwind , ich las gerade Deinen Beitrag und habe den Nachrichtendienst wieder eingeschaltet. Nachrichten von Dir sind mir natürlich immer willkommen. Dankeschön im Voraus! Gruß elementaar
  12. Hallo @Hans Dampf , oh ja, sonst könntest Du keine Normalverteilungen bekommen. Ich habe übrigens aus mindestens vier Gründen den Text so verfaßt, wie er da steht (und nicht, was auch noch da stehen könnte). Im Weiterdenken werden sich auch logische Widersprüche zeigen, denen man vielleicht nachgehen sollte. Im noch weiteren Nachdenken: wie sieht es bspw. mit 15er-, 20er-, 31er- oder 40er-Figuren aus? Und was hat das alles mit dem Coupverbrauch zu tun? Wo sind die Stellen der aktuellen Ungewißheit? Wie wirken die Schwankungen? Aber ich will mich hier wirklich nicht als Rätselheini betätigen. Das ist mir nicht nur widerwärtig, es macht auch überhaupt keinen Spaß. Nein, niemals - kann ich nicht und will ich schon mal gar nicht. Ich kann nur mit vollkommener Zustimmung @starwind zitieren: Und mit Verstand bist Du ja gut ausgestattet. Damit kommt man auch hier sehr weit. Gruß elementaar
  13. Hallo @Hans Dampf , da komme ich lieber mit einem anderen Vorschlag: Wenn Du bspw. "Rot" mit "1" und "Schwarz" mit "2" benennst, kannst Du rückwärts vom aktuellen Permanenzcoup Summen unterschiedlicher Figurenlängen bilden. Also: die letzten beiden Coups (2er-Figur) können die Summenwerte 2 (=2 x 1); 3 (=1 x 1 und 1 x 2) und 4 (=2 x 2) ergeben die letzten 3 Coups (3er-Figur) können die Summenwerte 3, 4, 5 und 6 ergeben usf. Wie lange Du dabei zurück gehst, bleibt Dir überlassen. Trägst Du nun die Anzahl der Summenwerte pro Figur in jeweils ein extra Diagramm ein, erhälst Du pro Figurenlänge je eine Normalverteilung mit senkrechter Achsensymmetrie. Dafür muß man keine aufwendige Auszählung machen, die idealtypischen Kurven kann man mithilfe der Kombinatorik und simplem Addieren erstellen. Im nächsten Coup kann nun aber nur "1" oder "2" erscheinen. Die summierte 2er-Figur wird zur 3er-Figur mit der Summe x entweder +1 oder +2. Gleichzeitig wird die summierte 3er-Figur zur 4er-Figur, wieder mit der Summe x +1 oder +2 usf. Das Ablesen der figurenentsprechend möglichen Summenwerte auf der entsprechenden idealtypischen Normalverteilung ergibt Werte die von der Gleichwahrscheinlichkeit abweichen. Es bleibt dem Spieler überlassen, wie und ob er dies zu nutzen vermag. Falls Du nun denkst: "wenn der das so offen schreibt, ist das aber bestimmt noch nicht das Rezept zum künftigen Roulettebesiegerdasein", dann hast Du natürlich recht. Dennoch kann die Übung sehr nützlich sein. Sie illustriert nämlich die Vorgehensweise, das immer gleiche Prinzip zur Wirkung zu bringen. Gruß elementaar
  14. Hallo @Egoist , sehr gern geschehen; freut mich, wenn das Wort gefällt. (auch grins) Gruß elementaar
  15. Hallo @Das Kuckuck , leider befinde ich mich in einer sehr unkomfortablen Lage. @starwind ist in seinen neuesten, sowie einige Jahre zurückliegenden Beiträgen so deutlich geworden, daß mir fast der Atem stockt. Respekt! Und gleichzeitig frage ich mich, ob man in einem öffentlichen Forum überhaupt noch deutlicher werden kann. Ich selbst habe mich in der weit überwiegenden Zahl meiner Beiträge darauf beschränkt, möglichst eindrücklich zu zeigen, was alles nicht geht und nebenbei versucht, einige Methoden zu schildern, wie und warum man Zufallsgeschehen prüfen und (soweit möglich) begreifen kann. Selbstverständlich lassen sich auch über meine Beiträge Rück- und Weiterschlüsse ziehen, wenn man präzise denkt und beachtet, was nicht da steht. Und damit geht es mir sehr gut. Es ist halt blöd, daß man die andere Richtung öffentlich nicht offen diskutieren kann. Lügen lehne ich ab, und in halb Verstecken, Tarnen und Täuschen sehe ich, exzessiv gebraucht, keinen Sinn. Mal abgesehen von der Märchenonkelsphäre, in die man all zu leicht hinein schlittert. Das Texteverfassen ist, für mich, dann auch zu anstrengend. Und so eine Art Geheimklub aufmachen, diese Idee finde ich abstoßend. Da würde ich nicht mit machen wollen. Vielleicht ist es gerade noch gestattet, einen möglichen Weg des Weiterdenkens zu skizzieren: Nehmen wir meine erste Spekulation: "Nach jedem Farbwechsel können wir raten, ob sich der gefallene Coup im nächsten Coup als Serie oder als Intermittenz zu erkennen geben wird" Fragt man ab, was nach jedem Wechsel passiert, landet man bei der bekannten 50:50 Verteilung, mal folgt Wechsel, mal Folge. Kein Wunder! Falsche Frage! Wechsel und Folge sind genauso 50:50 verteilt wie die Ursprungschance - warum sollten sie sich irgend anders verhalten? Namen sind in diesem Fall wirklich Schall und Rauch. Das hat aber auch nichts mit starwinds Definition zu tun, deren entscheidender Punkt der Coupverbrauch (oder anders formuliert: die vergangene Zeit) ist. Erst dadurch entsteht ja die Asymmetrie. Die Schwierigkeit, diesen Aspekt in klares Denken zu überführen, hat starwind weiter oben ebenfalls geschildert. Es könnte also darum gehen, den Coupverbrauch in eine wirksame Relation zur aktuellen Ratesituation zu bringen. Das ist kein Selbstläufer. Man könnte sich verdeutlichen: wie werden sich durchschnittlich 75% Coupsverbrauch in welcher Zeit verhalten was sind die erwartbaren Schwankungen dazu müßte man sich außerdem vergegenwärtigen, was ist eine sinnvolle Gesamtbeobachtungsstrecke (denn in der Großen Zahl wird sich nichts Nutzbares finden lassen) dasselbe könnte man auch mit den 25% Coupverbrauch machen. Allein diese Anrisse verursachen einen Haufen Arbeit - wie gesagt, das ist kein Selbstläufer. Das Prinzip ist aber immer dasselbe. Gruß elementaar
  16. Hallo @starwind , Du hast ja selbst mehrfach darauf hingewiesen, mit der Betrachtung "Intermittenz/Serie" erhalten wir in Verbindung mit der Coupzeit eine starke Asymmetrie, nämlich 25% Einer und 75% Serien. Da sind unterschiedliche bezeichnende Wörter schon sehr angebracht. Auch in (teilweise) Beantwortung einer Aufforderung von @Das Kuckuck , mal ein paar Spekulationen: Nach jedem Farbwechsel können wir raten, ob sich der gefallene Coup im nächsten Coup als Serie oder als Intermittenz zu erkennen geben wird nach der ersten erwiesenen Intermittenz können wir raten, ob sich eine Intermittenzkette oder eine Nase bilden wird wir müssen auch nicht zwanghaft Rot und Schwarz zusammen sehen, das geht auch jeweils einzeln betrachtet wir können auch Serien der Länge 2 mit Serien der Länge >2 usf. betrachten Folge/Wechsel-Stränge können ebenfalls nach "Intermittenz/Serie" untersucht werden Und wir haben überall diese starke Asymmetrie. Damit bin ich dann mal weg... Gruß elementaar
  17. Hallo @wiensschlechtester , vielen Dank für das vergnügliche erste Kapitel. Da hast Du Dir aber ein wirklich ambitioniertes Projekt vorgenommen, hoffentlich geht Dir unterwegs nicht die Puste aus. Uns alle zu Dauerverlierern zu machen! Was für ein Vorhaben, und wenn ich es richtig verstehe, geht der Ehrgeiz weit über den Hausvorteil hinaus. Und wie bei den Dauergewinnern gibt es auch schon erste Stimmen, die behaupten, sie könnten das auch ohne Anleitung... Es wird sehr spannend sein, Dir bei der Entwicklung des Impfstoffes zuzuschauen. Muß man Dir dazu jetzt "Glück" oder "Pech" wünschen? Aber ich nehme an, Du gehst da ganz wissenschaftlich heran, da spielen diese Kategorien eher eine kleinere Rolle. Wie dem auch sei: sei gegrüßt! elementaar
  18. Hallo @starwind , also, da kann ich nur gratulieren! So, wie Du es (mit Grund) erklärst, bin ich sofort überzeugt, das "Intermittenz" gar nichts anderes bedeuten kann, als das von Dir Dargelegte. Erst ein ganz klein bißchen später frage ich mich, warum ausgerechnet die "Einer" "Intermittenz" heißen, liegen die "Serien" doch ebenfalls dazwischen, zwischen den "Einern" nämlich. Und "Ketten", um das von Dir geprägte Wort zu verwenden, bilden ebenfalls beide. Aber Spaß beiseite, wie man die Dinge benennt ist ja letztlich unerheblich (ich verwende zur leichteren Weiterverarbeitung lieber möglichst einstellige Zahlen), Hauptsache es wissen immer alle genau, was mit welchem Codewort exakt und genau bezeichnet wird. Beste Grüsse elementaar
  19. Hallo @Chemin de fer , Nein, trotz genauer Buildnr. (ich benutze dieselbe Excelversion) kann ich Dir das so natürlich auch nicht erklären. Falls Du des Englischen halbwegs mächtig bist, könnte diese Seite: http://www.allerdrops.com/formulas/statsnormal.htm bei der Fehlersuche weiterhelfen. Rechts neben dem Text ist in einer Normalverteilungsgraphik farblich hervorgehoben, welchen Wert die verschiedenen statistischen Excelfunktionen ausgeben. Im Text ist erläutert, welche Eingaben (und in welcher Form) die Funktionen erwarten. Gruß elementaar
  20. Hallo @Das Kuckuck , ich bin ja durchaus bereit Dir in Deinen geschilderten Gedankengängen zu folgen, allein aus Neugier, wohin das wohl führen wird. Leider muß ich Dir aber schon in Deinem Eingangssatz widersprechen. Das dann Folgende kann man so sehen, wo führt es allerdings hin? Für unsere Zwecke (nämlich saubere Definitionen, was wie heißen soll) reichen sich ausschließende Gegenteile. (Immer ohne Zéro): Das Gegenteil von "Rot" ist "NichtRot", ohne Zéro also "Schwarz". Das Gegenteil von "1. Dutzend" ist "Nicht 1. Dutzend", ohne Zéro also "2. + 3. Dutzend". Das Gegenteil von "1" ist "Nicht 1", ohne Zéro also "2 bis 36". Über Erscheinenshäufigkeiten oder andere "Wertigkeiten" ist damit überhaupt nichts gesagt. Sie "müssen" keineswegs gleich oder auch nur ähnlich sein. Entscheidend ist lediglich, und das strikt ausschließlich: ein Coup kann nur eins von beiden sein. Entweder "Wechsel" (ausschließendes) oder "Folge", entweder "'Intermittenz'" (ausschließendes) oder "'Serie'" Wie das Gegensatzpaar nun letztlich benannt ist, soll uns nicht weiter kümmern, Namen sind da Schall und Rauch, und es gibt hier auch Leute, die sich an dem Begriff Einer-Serie aufhängen, entscheidend ist die saubere Definition. Kennt man "A" ist automatisch auch "B" bekannt. Bei starwinds Definition eben nach Farbwechsel erst einen Coup später. Gruß elementaar
  21. Hallo @Das Kuckuck , damit Euer Gespräch weitergehen kann, und sich nicht in unnötigen Ruppigkeiten über bloße Definitionsfragen erschöpft: möglicherweise um sich einen betont wissenschaftlichen, sozusagen "ernsthaften", Anstrich zu geben, führten die Ludographen der Vergangenheit den Begriff der "Intermittenz" ein. Schaut man sich hier: https://de.pons.com/übersetzung/latein-deutsch/intermittere an, was das Wort bedeuten kann, wird sofort klar, daß es in Bezug auf das Roulettespiel, und speziell in Bezug auf die Einfachen Chancen, alles mögliche, aber nichts Eindeutiges bezeichnet. Sehr viel besser (weil eindeutiger) sind die Begriffe "Folge" und "Wechsel". Sie bezeichnen genau das, was die Worte sagen: "Folge" = die "Farbe" im aktuellen Coup ist dieselbe wie im Vorcoup; "Wechsel" = im Vergleich zum Vorcoup hat die "Farbe" gewechselt. Im Schaubild die Spaltennummern 2 bis 7: dabei in den Spalten 6 und 7 dieselbe Permanenz nach Folge/Wechsel angeordnet. Nach der ersten Folge/Wechsel-Spalte kann man dann natürlich im nächsten Coup auch diese Spalte wieder auf Folge/Wechsel abfragen, und so weitere Spieler erzeugen (Spalten 8 bis 19). Die charakteristischen Dreiecke (in Dunkelgrau) können dabei aus logischen Gründen nur die Folgen bilden. Damit ist das Gegensatzpaar "Folge/Wechsel" eindeutig definiert. @starwind hat nun ein weiteres Gegensatzpaar "Intermittenz/Serie" definiert; entscheidend ist dabei die vergangene Zeit (in Coups gemessen). Dabei ist zu beachten, daß nach jedem Farbwechsel erst der nächste Coup darüber entscheidet, ob eine Intermittenz oder eine Serie vorliegt. Im Schaubild Zeile CpNr 2 "19" ist eindeutig "Serie" auf "Rot", denn Vorcoup "7" war ebenfalls "Rot". Im Schaubild Zeile CpNr 3 "8" ist zu diesem Zeitpunkt nicht eindeutig, erst CpNr 4 "32" bringt die eindeutige Zuordnung "Intermittenz"; wäre CpNr 4 nun ebenfalls "Schwarz" gewesen, würden "8" und CpNr 4 wieder "Serie" gewesen sein. In starwinds Betrachtungsweise wird also gefragt, wieviel (Coup-)Zeit verbrauchen "Einer" ("Intermittenz") und ">Einer" ("Serie"), wobei bei jedem Farbwechsel erst der Folgecoup abgewartet werden muß, um die Erscheinung zuordnen zu können. Nur darauf bezieht sich auch die Tabelle von @Hans Dampf. Gruß elementaar
  22. Hallo Bozzi, 31 x NichtRot (Schwarzserie unterbrochen von >= 2 x Zéro). 1990 oder 1991 in Do-Hohensyburg, Tischnummer weiß ich nicht mehr, damals in der Nähe der hinteren Glasfront rechts vom Eingang. Gruß elementaar
  23. Hallo @Hans Dampf , zunächst die Bitte um Entschuldigung, mir ist oben mit: "Leider nein, die Verteilung der Serien ist linear, stimmt." ein peinlicher Lapsus passiert. Ich habe es oben korrigiert, gemeint war der lineare Skalierungsfaktor, die Kurve ist natürlich exponentiell. So schnell setzt man Falsches in die Welt, es tut mir leid. Jetzt noch die drei Kurven: So, jetzt bin ich aber wirklich zunächst mal weg (ich höre das Aufatmen an der Theke). Gruss elementaar
  24. Hallo @Hans Dampf , vielen Dank für die Zusatzinformation. Das ist auch so, zweifellos hast Du da Recht. Das wirkliche Problem liegt aber darin: das ist immer so, vollkommen gleichgültig, was vorher war. Ob irgend ein Spieler vorher +40 oder -40 erzielt hat, oder irgendetwas dazwischen oder auch außerhalb dessen, das ist dem Zufall so was von schnuppe. Wer andere Erkenntnisse hat, möge hier öffentlich den Beweis antreten. Die Verteilung der Serien ist exponentiell, stimmt. Die Verteilung der EC-Figuren (und darum handelt es sich in Deinem Beispiel) ist binomial, und bei einem Spiel auf einen bestimmten Saldostand exponentiell. Vielleicht kann ich später noch Graphen dafür finden und hier einstellen, aber sonst muß ich mich jetzt wirklich verabschieden, ist wirklich keine böse Absicht. Gruss elementaar
  25. Hallo @Das Kuckuck , ausgezeichnete Darstellung! In einem Deiner ersten Beiträge zu diesem Forum hast Du Dich schon einmal so kompetent an einer Schilderung des WW-Spiels versucht, daß es mir positiv auffiel. Da weiß einer, wovon er spricht. Gruss elementaar
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