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elementaar

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Alle erstellten Inhalte von elementaar

  1. Hallo @Hans Dampf, Wobei die Stückwerterhöhung wie die Schwankungsdämpfung über die Zeit wirkt. Per Stückwert wird zusätzliche Zeit gekauft. Vor Jahren gab es einmal einen Spielvorschlag, wo in einem Zehner-Gitter gespielt wurde. Man muß aber nicht unbedingt ein starres Gitter verwenden. Man kann beispielsweise auch irgendwelche 7er-Figuren bis Saldo +1 spielen (die unterschiedlichen Partielängen ergeben dabei ein unregelmäßiges Coupsgitter) und sich für die unvermeidlichen Minus-Partien unterschiedlichen Ausgangs jeweils zeitlich angepaßte Progressions- oder Überlagerungsantworten überlegen. Kombiniert man dies noch mit den unterschiedlichen Erscheinenswahrscheinlichkeiten des Partieausgangs und den daraus folgenden Serien- und Einerbildungen (der Partien), hat man schon mal eine ziemlich gute Beurteilungsgrundlage, was in den nächsten Coups zu tun sei. Das hat durchaus die Chance, lange gut gehen zu können. Gruß elementaar
  2. Hallo @Hans Dampf, Hallo @Egon, so unterschiedlich kann das Wort "schwankungsarm" aufgefaßt werden. Hans Dampf spricht von prozentualer, Egon von absoluter Schwankungsarmut - Dank an Euch beide, diesen Unterschied wieder deutlich dargestellt zu haben. Die absolute Schwankung läßt sich nur verkleinern, indem man den Erwartungswert erhöht. Das muß einem dann aber auch sehr deutlich gelingen; was nützt es einem schon, wenn man auf 1.000 EC-Sätze das erwartbare Minus ab letztem Saldohochpunkt von 95 auf 94 reduzieren kann. Aus meiner Sicht ist das eine unfruchtbare Blickrichtung, selbst als Meßinstrument ("habe ich noch einen pos. EW?") eher ungeeignet, weil viel zu langsam reagierend. Prozentual sieht es dagegen schon anders aus: am EW ändert sich natürlich nichts, die Möglichkeit, durch geschickte Satzweise (und/oder "Zeit") mehr Partien (=wahrscheinlicher eintretend) mit kleineren Schwankungen beenden zu können, das kann für die Spielpraxis schon nützlich sein. Im von Hans Dampf verlinkten Thema muß ich meine Eingangsaussage korrigieren (falls es im darauf Folgenden nicht sowieso geschah): Die darauf folgende, recht ausführliche Untersuchung hat keine belastbaren Belege für einen Unterschied von drei zu einer Signalquelle ergeben. Die festgestellten Unterschiede sind so klein, daß sie 1. innerhalb der natürlichen Schwankungen liegen könnten, und 2. für ein praktisches Spiel ganz sicher keine Relevanz besitzen. Gruß elementaar
  3. Hallo @Revanchist , vielen herzlichen Dank! Sowohl fürs Bekanntgeben Deiner Lösung, wie die aufgewendete Mühe, sie so übersichtlich wie möglich aufzubereiten, vor allem aber für Deine Findigkeit. Ich ziehe mit Respekt die Kappe! Die Frage per Matrixformel aufzulösen ist wirklich brillant. Sehr gut! Eine Kleinigkeit hätte ich aber noch: Falls es in der betrachteten Coupstrecke keine "häufigste" Zahl gibt (d.h. wenn alle Zahlen nur je einmal erscheinen), oder die x-häufigste nur noch einmal erschienene Zahlen zur Auswahl hat, erhält man die häßliche "#NV"-Meldung, der Ausdruck "WENN($K8:$K27=0;"" " verhindert das leider nicht. Das läßt sich jedoch leicht mit der entsprechenden "ISTZAHL"-Unterscheidung ausblenden. Nochmals danke, und der feine Clou, daß Du Deine Frage am Ende öffentlich selbst beantwortet hast, ist mir nicht entgangen. Gruß elementaar
  4. Hallo @Revanchist, Prima! Und ich bin gespannt, wie Du es gelöst hast. Meine (wiedergefundene) Lösung braucht ein nach neuer Permanenzzahleingabe automatisch ablaufendes vba-Makro; das ist ein, selbst für meine Verhältnisse, ausgesprochen holpriges Verfahren, und beim Testen ein richtiger Zeitfresser. Gruß elementaar
  5. Hallo @Revanchist , danke für Deine nette Rückmeldung. Und Du hast ganz recht, der Ansatz liefert nur die jüngste, häufigste Zahl, für die zweithäufigste, dritthäufigste etc. ist weiteres Überlegen nötig. Ich weiß dabei sicher, daß ich vor Jahren eine ähnliche Fragestellung hatte, und daran stundenlang herumgeknobelt habe. Leider weiß ich nicht mehr a) ob ich das Rätsel gelöst habe, noch b) wo ich das hingeschrieben habe. Das hilft natürlich überhaupt nicht weiter, ich weiß. Ich nehme aber Deine Frage zum Anlaß, darüber nochmal nachzudenken - vielleicht kommt ja etwas dabei heraus. Gruß elementaar
  6. Hallo @Revanchist , elegant ist meine Lösung nicht (Du weißt ja: Holzhacker), und sie funktioniert auch nur, wenn die "=MODALWERT(B5:B24)"-Formel die für Dich wichtigen Werte richtig wiedergibt (das habe ich nicht weiter nachgeprüft; in Deinem Beispielbild scheint in Zelle D24 mit "1" ein Fehler zu stehen - in den letzten 20 Cps war die "1" nicht die häufigste Zahl). Ich orientiere mich also an Deinem Text: es soll festgestellt werden, welche jüngste Zahl der letzten 20 Coups am häufigsten erschienen ist. Dazu drehe ich in Hilfsspalten die Permanenz einfach um: Herunterkopieren, dann Hilfsspalte: und: Herunterkopieren, dann weitere Hilfsspalte: Herunterkopieren, dann: Herunterkopieren, dann wieder zurück: Ob das nun wirklich das Ei des Kolumbus ist, möchte ich stark bezweifeln, vielleicht hilft aber wenigstens der Lösungsansatz weiter. Gruß elementaar
  7. Hallo @Ropro, in aller Kürze: eine Diskussion über Deine Idee wird sehr schwierig und ausladend werden, denn, richtig gemacht, wird es außerordentlich anspruchsvoll. Um nur ein paar auf der Hand liegende Knackpunkte zu nennen: -- Anzahl der Datenbanken: mit bloß einer Datenbank wird es nicht gehen; mindestens zwei werden nötig sein: eine mit den zu beobachtenden Spielen und eine weitere mit dem persönlichen Treffer/NichtTreffer-Verlauf. -- Anzahl der erfassten Werte: je ausladender die Datenbank, umso genauer erfüllen sich die Erwartungswerte, ABER desto irrelevanter für das aktuelle praktische Spiel -- Bedeutungsebenen: um in Deinem Beispiel zu bleiben (und ich weiß, es ist bloß eine Illustration Deiner Idee) Wörtlich genommen bringt das natürlich nichts (die Trefferwahrscheinlichkeit läßt sich so nicht erhöhen), bei R wäre beispielsweise mindestens nach diesem Signal 1 ein weiteres Signal 2 nötig (als weitere Bedeutungsebene), welches das erstmalige Erscheinen des zu Beobachteten nach der Durststrecke anzeigt. Und auch das bringt auf Dauer natürlich nichts. Für F und N wären jeweils eigene Bedeutungsebenen anzulegen. Um am Ende mit dem persönlichen Treffer/NichtTreffer-Verlauf abgestimmt zu werden, welches wieder auf das Ergebnis der Spielebeobachtung zurück wirkt, um am Ende eine Satzentscheidung zu erhalten. Und mit je mehr Komponenten Du hantierst, umso schwieriger wird es abzuschätzen, was wie wirkt. Ich sage gewiß nicht, daß sich das nicht rentiert - es ist aber unglaublich viel Arbeit. Ein paar Jahre wird man, selbst mit Vorkenntnissen, dafür reservieren müssen. Gruß elementaar
  8. Aus gegebenem Anlass: Das dreiteilige Rätsel von dem BIN, ich POI drauf: 1. Teil: Frage 1: Was ist da abgebildet? Ist es: 1. BIN-Verteilung in tabellarischer Form für die Chancengröße 3/37 (TP) mit 50% Zutreffwahrscheinlichkeit. 2. Ein neuer Ausfluss der großen Ropro-Verschwörung, der doch so doof ist und gar nichts weiß und mich nicht anhimmelt und überhaupt! 3. Ein neuer gefälschter Trick von diesem elementaar, der mir sowieso immer auf den Keks geht und der noch viel weniger weiß als wie dem Ropro und noch am doofsten ist und schon gar nicht mit dem BIN und dann Zahlen, ZAHLEN!!! 4. Eine geheime Mitschrift von sachses nicht gehaltenem Vortrag am Universität, wo man trotz Dreifachabitur gar nicht hinkann mit Dauerfahrschein. Die Trefferwahrscheinlichkeit für ratende Nichtwisser berechnet sich mit 1 / 4 = 25%. 2. Teil: Frage 2: Was ist da abgebildet? Ist es: 1. BIN-Verteilung in tabellarischer Form für die Chancengröße 3/37 (TP) mit 50% Zutreffwahrscheinlichkeit, aber mit Kästchen, deren Zustandekommen rechts rudimentär erläutert wird. 2. Das hat eindeutig Ropro gebastelt, der doch so doof ist und gar nichts weiß und niemals nicht von dem BIN! 3. Das hat eindeutig elementaar gebastelt, der noch viel doofer ist und noch weniger weiß und niemals nicht von dem BIN!! 4. Das ist sachses geheimer Plan zur Bestechung mit Perlenbacher und dem Geld verpulvern und gelogen ohne Beweis und Zypern!!! Die Trefferwahrscheinlichkeit für ratende Nichtwisser berechnet sich mit 1 / 4 = 25%. 3. Teil: Frage 3: Was ist da abgebildet? Ist es: 1. Das ist dem BIN!! Das sieht doch jeder! Aber was ist "n"? 2. Da muß Ropro noch viel lernen, am besten von dem mich, bis er das versteht 3. Siehst du, elementaar, so sieht das aus, und wenn du Verstand hättest, würdest du das sofort sehen, das ist der Beweis, daß deine Zahlen nie und nimmer nicht stimmen können. Ha! 4. Hätte sachse danach gespielt, wäre er jetzt kein Rentner, hätte ein Jacket mit tausend geheim eingenähten Taschen und hunderte vollgekritzelte Konkavheftchen. Das ist ein Unterschied, aber EXAKT! Wie man aus Trefferwahrscheinlichkeiten von aus 1 25% aus 2 25% und aus 3 vielleicht 25% zu schwarzen Vierlingen kommt, wird womöglich @Hans Dampf erklären können. Gruß elementaar Tip: Die Auflösung findet sich in (Quelle der Abbildungen): Kurt v. Haller: "Das Gesetz der kleinen Zahlen" Norderstedt 2004 ISBN 3 8334 0618 6 Für die Einzelzahl und viel ausführlicher ist ähnliches in: "Die Berechnung des Zufalls", Bielefeld 1979 oder "Roulett-Lexikon", Trostberg 1994 vom selben Autor zu finden. PS.: Ich konnte nicht widerstehen. Verzeihung.
  9. Nochmal ganz kurz: 1. Um lernend nachzuvollziehen, was einem andere vorrechnen. 2. Um sich damit zu überzeugen, daß man es verstanden hat und kann. 3. Um die betreffenden Werte jederzeit digital vorliegen zu haben, um bei Bedarf auf sie zurückgreifen zu können (Selber richtig gerechnet ist besser als (fehlerbehaftet) abgeschrieben). 4. Um die Zuverlässigkeit fremder Angaben ( z.B. Haller) zu überprüfen. 5. Um eine immer genauere Vorstellung der Entwicklung einer idealtypischen Permanenz zu bekommen. 6. Als Überprüfungshilfe (Plausibilität) bei Auszählungen. 7. Um im praktischen Spiel das eigene Treffer/NichtTrefferbild zuverlässiger einordnen (und damit verstehen) zu können (statt gleich "Betrug" zu schreien). 8. ad lib. Nein, kann er nicht. Der Erwartungswert der Binomialverteilung ist n (Anzahl Ereignisse) x p ("Treffer")-wahrscheinlichkeit. Und das bedeutet: die Binomialverteilung ist abhängig (=ergibt sich) allein aus dem Produkt aus Anzahl der Versuche (Ereignisse) und der jeweiligen Treffer(=Erscheinens)-wahrscheinlichkeit. Die scheinbaren Ballungen der Fx ergeben sich allein aus der Trefferwahrscheinlichkeit mal der Anzahl der Versuche. Dieselben "Ballungen" ergeben sich mit egal welchen Zahlen. Daraus KANN man keinen Trefferüberschuß generieren, wie er aber nötig wäre, um den Hausvorteil mindestens zu egalisieren. Dazu müssten die "Ballungen" in wesentlich kürzeren Abständen und/oder mit weniger Teilnehmern (gesetzte Zahlen) erfolgen, also gerade NICHT binomialverteilt sein. Die Übereinstimmung aus errechneten Werten und praktischen Auszählungen zeigt gerade nicht, daß damit etwas zu holen sei, sondern im Gegenteil: daß man am Ende bei Umsatz x Hausvorteil im Minus landet. Es ist NICHT MÖGLICH! siehe bitte hier: https://www.roulette-forum.de/topic/18514-netroulette/page/10/?tab=comments#comment-403975 https://www.roulette-forum.de/topic/18514-netroulette/page/14/?tab=comments#comment-404127 Jetzt aber wirklich wieder weg. Gruß elementaar
  10. Mannomann, das ist ja nicht mehr zum Ansehen. Haller, ich weiß nicht wie oft er es groß und deutlich erklärt und an seine Tabellen schreibt, rundet bei einer Zutreffwahrscheinlichkeit von 50 %. Man nehme also Ropros Tabelle, gehe beispielsweise zur Spalte "nur 2er" (in GRÜN!), suche den Wert der knapp über 0,5 liegt (nächster F knapp über 1,5, wieder nächster F knapp über 2,5 usf.), und lese ganz links (Spalte "Coup") den Wert ab. Dasselbe für F4 (in ROT!). In Ropros Tabelle kann man außerdem die Entwicklung der Zutreffwahrscheinlichkeiten ablesen. Und außerdem, so man denn lesen UND verstehen kann, wird man wirkungsvoll davon abgehalten, von "den Meisten" "Mittelwert", "Glocken" und sonstigem Gebimmel zu schwafeln, sagt sie doch klipp und klar: BIS zum Coup 8 sollte sich mit 64% Wahrscheinlichkeit ein Zweier gebildet haben, BIS nicht IN Coup 8. Wieder weg. Gruß elementaar Nachtrag: Ein Vergleich zwischen den Spalten "nur 2er" und ">=Zweier" vermittelt zusätzlich eine Ahnung, was jeweils noch passiert sein könnte.
  11. Wie ihr ja nun alle wißt: Weil ich mit Worten deutlich mache, was ich mir persönlich gefallen lasse, und das ohne die Ankündigung eines Besuchs durch Gerüstbauer oder Rockerbanden (das sind die mit den zählbaren Argumenten), bin ich eine jammernde Heulsuse. Wie ihr ja nun alle wißt: Da ich auf der Richtigkeit dieses logischen Dreischrittes bestehe: Es sei bewiesen: 1 + 1 = 2 Aussage: "1 + 1 = 3" Bewertung richtig (in der Literatur: "wahr") oder falsch: Diese Aussage ist falsch Sicherheit der Bewertung: 1= ungerundet 100% (= kein Zweifel möglich) Aussagenlogik https://www.deutschunddeutlich.de/contentLD/GD/GT67cTischistTisch.pdf http://www-hm.ma.tum.de/archiv/in2/ss04/skript/hmin2_logik1.pdf https://www.inf-schule.de/programmierung/funktional/konzepte/wahrheitswerte/aussagenlogik ist erwiesen, daß ich (allerdings nur in diesem Forum) ein ausgemachter Idiot bin, der überhaupt nur hier schreibt, um gelobt zu werden. Und Achtung: jeder, der eine von ihm erkannte Leistung auch öffentlich anerkennt, steht unter verschärftem Verdacht der Lobhudelei! Schon der Versuch der Untersuchung des überhaupt nur Möglichen mit dem Ausschluß erwiesener Tatsachen, ist offensichtlich eine Todsünde in diesem Rouletteforum. Wie ihr ja nun alle wißt: Da ich darauf bestehe, daß, wenn schon einer rechnet, möge er das gefälligst korrekt tun, bin ich ein "Amateur" am längst überschrittenen Rand des Schwachsinns. Bei mir ist das, im Falle der Falschrechnung, eine bloße Fehlerkorrektur, bei anderen eine Frage der persönlichen Ehre, worauf man mit größtmöglich aggressiver Beschimpfung zu reagieren hat. Das löst zwar die Rechenfrage nicht, aber darum geht es dann ja auch gar nicht mehr. Und bei identifizierten Schwachsinnigen, da hat man ja sowieso keine Wahl, auf die muß man hemmungslos einprügeln, so sind hier halt die Regeln. Außerdem, auch das ist ja durch bloßen Zuruf erwiesen, bin ich einer, der je nach Belieben Statistiken fälscht, ständig und äußerst verstörendes Wortgeklingel ohne jeden Inhalt auf die wehrlose Gemeinde abläßt, und dem natürlich jegliche Kritikfähigkeit abgeht, weil er ja nach Jüngern fischt. Da ja kaum einer liest, geschweige versteht, was ich schreibe, kann man mir, unter dem Beifall der Gemeinde, wahrscheinlich auch noch den Klimawandel, die Abwesenheit von Gott oder die Abscheulichkeit des Grünkernbratlings anhängen. Sei's drum. Aber sonst: super Klima! @Tanagra weg, @FavRad weg, @Ropro und @Hans Dampf machen Urlaub. Das hat aber natürlich alles nichts mit dem Titel dieses Themas zu tun - was ist von mir erwiesenem Schwätzer auch anderes zu erwarten. Ich nenne es schlichtweg "Benehmen", man könnte auch an "Zivilisiertheit" denken. Aber Gott bewahre ... s.o. Das ist wirklich zuviel verlangt von jedem Einzelnen. Ist schon ziemlich anstrengend hier; ich glaube, ich mache mal eine ausgedehnte Pause (PN ist abgeschaltet). Gruß elementaar
  12. Hallo @Yeager, nach der sehr guten Zusammenfassung von brainy (Dankeschön!) muß ich mich spontan anschließen: Bin dabei. Und ich bin mir immer noch sehr sicher, keiner irgendgearteten "Horde", "Brut", "Scharlatan"-istengruppe anzugehören. Dabei ließ mich dieser Satz: "Da diese Menschen sich hier in Schweigen hüllen wie das tatsächlich funktionieren soll läuft man Gefahr seine Lebenszeit für einen üblen Scherz zu verschwenden, wenn man auf die Hoffnung setzt und forscht." fast schon eine Antwort schreiben. Gut, daß ich es unterließ. Hättest Du Dir nämlich die Mühe gemacht, wenigstens die letzten 10-15 Seiten zu lesen, und nur das Grundlegendste verstanden, dann WÜSSTEST Du, mit der Sicherheit "1" = ungerundet 100%, daß Dein scheinbar so vernünftiger Vorspielvorschlag Ausdruck reinsten Unfugs ist. Dann macht sich starwind (wieder Dankeschön!) sogar die Mühe und versucht Dir (per Kindergartenvorrechnen) begreiflich zu machen, wie komplett NICHTzielführend Dein Vorschlag ist, und erntet, jetzt leider schon vorhersehbar, Totalignoranz. Dann meldet sich mit winfried (nochmals Dankeschön!) sogar einer, der bereit ist, sich auf diesen Unsinn einzulassen (seine Motivation hat er bekanntgegeben, das hast Du hoffentlich nicht auch noch überlesen), will aber, sehr verständlich, (kommt bei mir auch nicht in Frage), nichts mit dem Dreckszeug "Flash" zu tun haben, das sind dann auf einmal "Ausreden". Und damit weiß dann wirklich jedermann, woran er mit Dir ist: mit einem Menschen, der ein Argument noch nicht einmal erkennt, wenn man es vor ihn stellt, will ich mich nicht unterhalten, es gibt schlichtweg keinerlei Gesprächsgrundlage. Und wer, und sei es nur ein einziges Mal!, die von Dir benutzten Mittel (lies mal den von starwind erwähnten Aufsatz von Schopenhauer, da kannst Du noch was lernen) tatsächlich verwendet, hat sich für mich hinfort für alle Zeiten für ein weitergehendes Gespräch disqualifiziert. Denn wer das einmal macht (außerhalb eines erkennbaren Späßchens), der wird es wieder tun. Dafür ist mir meine Zeit wirklich zu schade. Um nach dem ganzen Geschimpfe noch einmal auf meine Fast-Antwort auf Deinen Ursprungssatz zu kommen, erzähle ich Dir noch, wie es bei mir war: Bevor ich überhaupt daran dachte, die im Landcasino gewonnenen Ideen zu überprüfen, habe ich alles mich Interessierende in der Literatur (von Haller, Koken, Clarius, Grilleau, Chateau, Billi Elfenbein et al.) einer gründlichen Prüfung unterzogen, und das nicht nur logisch, sondern auch physisch: nämlich Formeln und Tabellen nicht nur nachgerechnet, sondern auch Alternativverfahren entwickelt, um die Ergebnisse doppelt abzusichern. Und das gewiß nicht, weil ich alle Anderen per se für Volltrottel halte, sondern im Gegenteil, weil ich weiß, daß, wenn man schon Zeit und Energie in etwas steckt, man sich auf gesicherte Grundlagen stützen muß. Ich sehe auch nicht, wie das irgendjemand abkürzen könnte. Das ist ganz normal. (und etwas anderes, als vielleicht 15 Seiten zu lesen!) Als zweites habe ich mir die RND-Prozessoren vorgenommen (zeigt das Spielgerät irgendwelche Auffälligkeiten?). Als drittes (und erst dann!) habe ich meine Ideen einem strengen Logiktest unterworfen. Ein Teil davon wurde in diesem Thema von einigen geschildert, was Du ja nicht wissen kannst, da Du es nicht liest. Und erst am allerletzten Ende habe ich überlegt, wie die bestandhabenden Ideen in ein anwendbares Programm zu übersetzen seien. Und auch das ist nicht ohne, da sei mal versichert. Und jetzt überlege mal, falls es Dir gelingt, welches Gewicht Deine Schmähworte für mich haben könnten! Du willst nicht? Na dann lass' es bleiben, niemand hat überhaupt die Absicht, Dich zu zwingen. Wozu also dann der Unflat? Und um "Glauben" geht es in diesem Thema schon mal gar nicht, da verwechselst Du etwas ganz grundlegend. Gruß elementaar
  13. Hallo @Chemin de fer, Klares Ja, aus meiner Sicht sollte ein Spiel mit variablen Satzhöhen das aber auch sicher leisten. Das ist ja Grunderfordernis, sonst ist es eine sinnlose Veranstaltung. Der Kollege Michelangelo hat es im verflossenen Forum für sich sehr schön auf den Punkt gebracht: "Die Wahrscheinlichkeit sein Kapital zu verdoppeln, muß größer sein als mit dem klassischen Martingal - dann hat man bei der Konstruktion der Satzhöhen gute Arbeit geleistet." Welch enormer Sprengsatz in dieser Aussage steckt, ist logisch betrachtet ja offensichtlich. Gruß elementaar
  14. Hallo Chemin de fer, danke, daß es bei Deinem Beitrag wieder um die Sache geht. Aus meiner Sicht kann ich Dir nur uneingeschränkt zustimmen: Aber sicher doch, wie weiter oben dargelegt. Und: Bei einem Spiel ohne Vorteil: selbstverständlich und gewiß. Jeder Progressionsspieler, der etwas anderes behauptet, steht in der Beweispflicht. Das heißt aber auch: Gespielte Progressionen (ohne Spielvorteil) bewirken, daß die Anzahl der Möglichkeiten, in denen ein Spiel mit Stückeplus beendet werden kann (von Umsatzrendite reden wir dann besser nicht mehr), sich erhöhen (Ruinwahrscheinlichkeit). Und das ist nichts anderes (halt zeitlich gedehnt) als das, worüber Du Dich in den ersten Absätzen belustigst. Ohne logisch nachvollziehbaren, systemischen Spielvorteil kann es nur über einen mehr oder minder langen Zeitraum gut gehen. (Ohne jegliche Sicherheit, ob wir zu den Gewinnern oder den Verlierern gehören werden.) Genau danach, dem möglichen Spielvorteil, fragt aber der Themenstarter von Beginn an. Gruß elementaar
  15. Hallo starwind, ich kann nur bewundern, mit welcher Geduld Du Dir die Mühe machst und kurz hintereinander zwei längere Texte hinstellst, die mit ruhiger Sachlichkeit Einzelaspekten zu erweiterter Klarheit verhelfen. Und mal abgesehen von dem Genuß, den ich persönlich beim Lesen erfahre, demonstrierst Du, wie nebenbei, einige Möglichkeiten, wie das geht: Texte verstehend zu lesen. Das jeder Text seine eigene Wirklichkeit erschafft, ist ja eine Binse. Daraus folgt jedoch zwingend die unumgängliche Anforderung (ja so ist das: Anforderung) an den Leser, zunächst einmal möglichst weitgehend und richtig zu erfassen, was überhaupt da steht, und das ist nicht unbedingt das, was einer meint, was da stünde. Die eigene "Meinung" hat in dieser Phase vollständig auf "Pause" zu stehen, was ja eigentlich selbstverständlich ist, wenn man den Grund des Überhaupt-Lesens darin sieht, etwas irgend Interessantes über die Welt, über sich oder ein Thema zu erfahren. Liest man, lebenszeitverschwenderisch, bloß zur Bestätigung und Verstärkung des eigenen Dunstkreises, verurteilt man sich und die eigene Welt zum Stillstand - ein Vorhaben, was zwar sowieso zum Scheitern verurteilt ist, als Massenphänomen aber dennoch von extremer Gefährlichkeit ist. Aber auch das kennt man ja: am Ende will es wieder keiner gewesen sein. -- Und überhaupt: "Meinung"! In meinen Augen gibt es kaum etwas Läppischeres im Spektrum dessen, was Menschen vermögen. Nicht, daß ich die Wirkungsmächtigkeit unterschätzte, das ist wohl kaum möglich. Aber: als käme es darauf wirklich an, was einer persönlich "meint". Es ist noch nicht so lange her, da war die Mehrheits-"meinung", es gebe Hexen und diese müßten physisch vernichtet werden. Analoga aus neueren Zeiten erspare ich uns, aber was sollte uns deutlicher bewußt machen können, daß zu jeder "Meinung" eben auch eine heftige Irrtumswahrscheinlichkeit gehört. Das mit der Aufklärung sehr mühsam wiederentdeckte Prinzip - das stärkere Argument sticht das schwächere Argument, ohne dieses zwingend obsolet zu machen, und damit eine relative Tatsachenwelt außerhalb des Persönlichen zu etablieren - hat uns allen einen solch enormen Gewinn an Erkenntnis, und daraus resultierenden Wohlstand, erbracht, daß es, mindestens, leichtfertige Verantwortungslosigkeit wäre, es achselzuckend über Bord zu werfen. Es gibt auch noch etwas außerhalb des eigenen "Ich". Und jeder, ausnahmslos: jeder, ist verantwortlich für seine "persönliche" "Meinung". Rückwirkende Lossprechung gibt es da nicht, wenn es auch immer wieder versucht wird. -- Und wem nun schon diese Hürde zu hoch erscheint, dem kann ich nur zurufen: Nichtwissen und Nichtkönnen ist keine Schande, nur Mut - das kann man lernen! Das muß man aber auch wollen. Schaut Euch bloß an, wie sich starwind einzelne (manchmal Teil-)Sätze herausgreift, und sie nicht nur buchstabengetreu auf ihren Wirkungsinhalt abklopft, Mißverständnismöglichkeiten beleuchtet, zu Schlüssen kommt, sondern auch immer wieder Fenster zu Einsichten öffnet, die die Textstelle impliziert oder implizieren könnte. Das ein und dieselbe Textstelle gleich mehrere und gleichzeitige Bedeutungen und Funktionen aufweisen kann, wird wunderbar deutlich. Der Mehrwert für einen solcherart Leser ist doch mit Händen zu greifen. So, das soll es für mich jetzt aber auch gewesen sein. Der Eindruck des Don-Quijotesken läßt sich bei derlei Verlautbarungen leider kaum vermeiden, für mich ein peinvoller und nur ausnahmsweise zu ertragender Daseinszustand. Nochmals danke, starwind, für Deine untersuchend-klärenden Worte. Man kann sie kaum hoch genug schätzen! Gruß elementaar
  16. Hallo @Chemin de fer , wie gut, daß Du Deinen Humor nicht verloren hast. Ähnlich kafkaeske Korrespondenz habe ich auch schon geführt. Und bei BetVoyager ist mir so ergangen: Wie immer, wenn ich ein mir neues Casino ausprobiere, zahle ich, je nach möglichen Minimumsätzen wenig ein, 50 oder 100, manchmal auch 200 Euro, spiele ein paar Tage, und räume das Konto dann auf Null leer. Wenn sie damit schon Probleme haben, lasse ich lieber die Finger davon. Bei BetVoyager ist mir, leider, passiert, daß das dann 1.200 und paar Zerquetschte waren. Da hatte ich schon Bedenken, aber es lief alles problemlos, nach ein paar Tagen war die Summe auf meinem Konto. Der Irrsinn begann unmittelbar danach: über ein dreiviertel Jahr lang wurde jede meiner versuchten Neueinzahlungen zurückgewiesen. Natürlich dachte ich zunächst, jetzt hätte ich es übertrieben mit meiner Auszahlung. Die anschließende Korrespondenz, wenn das nicht auch ein Fake war, hat mich aber eher zu der Ansicht gelangen lassen, daß das der größte Chaosladen im Netz ist. Vorbehaltlich besserer Informationen, bin ich bereit zu glauben, daß bei denen wirklich die rechte Hand nicht weiß was die linke tut. Wie die ihr Geld verdienen, ist mir wirklich ein Rätsel. Und mit Einschätzungen tue ich mich ein bißchen schwer: das scheint nämlich in stetem Wandel begriffen, und auch an der jeweiligen Geschäftsführung zu liegen. Im Moment verfolge ich die Taktik, je Casino nur ein oder zweimal im Jahr auszahlen zu lassen. Das setzt aber natürlich das Vertrauen voraus, daß der Laden nicht übermorgen pleite ist, und daß man letztlich an sein Geld kommt. Nicht jedermanns Sache. Vor vielen Jahren kam Casinclub mal aus dem Tritt, als ich alle zwei Tage insgesamt drei Auszahlungen (klein fünfstellig) anforderte, das hat dann zweieinhalb Wochen gedauert. Sonst waren sie immer zuverlässig (höchste Einzelauszahlung: hoch fünfstellig). Bis vor etwa zwei Jahren, da haben sie mir die Freispiele gestrichen, und die "Bonusbedingungen" sind für mich jetzt eine Beleidigung. Naja, Gimmicks halt. Auf Nachfrage wurde das mit "meiner Spielweise" begründet, da hatte ich dann schon den Eindruck, die wollen mich loswerden, aktiv gehindert wurde ich aber noch nicht. Ladbrokes funktioniert zur Zeit noch problemlos, da bin ich aber auch erst seit kurzem. Und Progressionsspieler werden sich wohl am sehr kleinen Spread stören. Viele online-Casinos mit wenigstens halbwegs annehmbaren Geschäftsbedingungen gibt es ja leider nicht. Wenn man außerdem mit Flash nichts zu tun haben will, wird die Auswahl noch kleiner. Gruß elementaar
  17. Puh @Das Kuckuck , was für ein überaus freundlicher, geradezu überschmeichelhafter Beitrag. Besten Dank! Gerade wenn man so sehr damit beschäftigt ist, möglichst präzise das vor Augen stehende zu beschreiben, ohne über das von @starwind Verlautbarte entscheidend hinausgehen zu können, und man dann plötzlich der Tatsache gewahr wird, in welcher ganz eigenen Gedankenwelt man sich mittlerweile befindet (bis vor zwei Wochen war mir das tatsächlich überhaupt nicht bewußt! Ich sage ja: typisch Depp), dann frage ich mich schon mit einer gewissen Bangheit, ob ich nicht ein überwiegend unverständliches Kauderwelsch, welches leicht mit reinem Unsinn zu verwechseln ist, abgeliefert habe. Und da stößt dann @Egoist genau ins richtige Horn. Was Du von ihm zitierst, habe ich nicht überlesen. Er wird es mir, hoffentlich, nicht übelnehmen. Umso erfreulicher ist dann Deine Rückmeldung, die mir versichert, es sei sehr wohl möglich, zu verstehen, was ich schreibe, so mängelbehaftet das Elaborat auch ist. Und besonderen Dank an Deine Formulierungskunst, so war es mir möglich, den Text mit Vergnügen zu lesen, als ginge es um jemand anderen, das hat den Rote-Ohren-Effekt ins Erträgliche gedämpft. Gruß elementaar
  18. Da ist über Nacht aber einiges zusammen gekommen. Und zuerst muß ich alle Mitleser um Entschuldigung bitten: die erste Passage an Egoist, über Unendlichkeit und Nichts, Mehrtreffer, Progression etc. läßt sich sehr leicht mißverstehen, weil sie sich äußerster Knappheit bedient, und deshalb, notgedrungen, mehrere Gedankenstufen überspringt. Will sich wirklich jemand die Mühe machen, wird er, wahrscheinlich, auch Fehler finden. Ich weiß es nicht, und werde mir auch keine Mühe geben, eventuell vorhandene aufzuspüren. Das ist es nicht wert. Sie entsprang nämlich dem puren Überdruß, diesen ganzen Quark, scheinbar, noch einmal ausbreiten zu müssen. Es ermüdet, kostet meine Zeit und beansprucht, vollkommen überflüssig, Gehirnkapazitäten, von denen ich mir einbilde, noch kümmerliche Restbestände zur Verfügung zu haben. Also an alle: es tut mir leid, ich hätte diese Passage besser weggelassen. Was man nicht richtig machen will, läßt man am besten gleich bleiben. @Egoist , weder bin ich über irgendetwas beleidigt, noch sehe ich mich als Dein Feind. In diesen Kategorien denke ich nicht. Und für vermutete Bullenkämpfe stehe ich schon gar nicht zur Verfügung. Ich sehe auch, daß Du Dir richtig Mühe gegeben hast mit Deiner zweiten Stellungnahme. Aber so wirklich weiter bringt uns das, aus meiner Sicht, auch nicht. Es ist mir, persönlich, unangenehm, daß Du alle paar Sätze versuchst, mich in eine Rechtfertigungsposition zu drängen für von Dir so vermutete Aussagen oder bloß unterstellte Absichten, die ich nicht getätigt habe und die ich nicht verfolge. Das macht das Antworten extrem mühselig und man segelt ständig am Rande des Unfugs. Das will ich nicht, und schlage deshalb vor, wir lassen es einfach mal so. Von mir aus kann @Paroli auch gerne meine zwei diesbezüglichen Beiträge rückstandslos löschen. Sie tragen gewiß nur wenig zur Erhellung des Themas bei - und das ist schade. @Juan del Mar , ich danke Dir für Deine Antwort an @chris161109 , so ähnlich hätte meine eigene auch gelautet. Und ausdrücklich auch Danke für Deine immer mal wieder klugen, und in der Wirkung sanft, angenehm und wirksamen gesprächsführenden Anmerkungen. So hast Du, ziemlich am Anfang der neu aufgenommenen Diskussion, auf die unterschiedlichen Sichtweisen hingewiesen, wodurch sich ein Teil der Verwirrung erklärt. Und so richtig klar geworden, wie recht Du hast, ist es mir erst im Gespräch mit @starwind , nämlich welcher "déformation professionnelle" ich unterliege. Als kurze Erläuterung: wenn ich die Aussagen von starwind richtig in Erinnerung habe, findet sein Spiel im Landcasino statt. Das bedeutet: der Erfassungs- und Buchungsaufwand muß sich in engen Grenzen halten, um das Ganze real spielbar zu halten. Bei mir gab es jedoch einen klaren Schnitt: nach knapp zwanzig Jahren ballistischen Spiels im Landcasino, spiele ich seit über zehn Jahren ausschließlich online; software unterstützt, das liegt ja nahe. Es begann mit der eher spielerischen Herausforderung, ob so ein RND mit ein paar Ideen, die mir in meiner Landcasinozeit kamen, zu knacken sei. Und wie es wahrscheinlich vielen ergangen ist, freut man sich beim Programmieren, wenn die Kiste endlich das macht, was man möchte. Das ist dann ein Landcasinospiel (mit geringem Aufwand), welches mehr oder minder automatisiert abläuft. Prima, nichts dagegen zu sagen. Beschäftigt man sich nun weiter mit dem Thema, und mir ist es offensichtlich so ergangen, gerät man fast unmerklich zu Folgendem: man beginnt in seinen Überlegungen mehr und mehr zu berücksichtigen, was diese Maschinen besonders gut können: und das ist, entgegen ihrem Namen "Rechner" (bei der Behandlung gar nicht mal so kleiner und gar nicht mal so großer Zahlen versagen sie sehr schnell), das "Zählen" und das "Vergleichen" (wenn man ihnen jeweils sagt, was sie denn zählen und vergleichen sollen). Das können sie geradezu perfekt. Jegliche, auch aus der Anschauung gewonnene Idee wird nun, automatisch und weitgehend unbemerkt, dahin transformiert, daß sie sich den besonderen Stärken der Maschinen möglichst gut anschmiegt. Und das kann zu überraschenden Lösungen führen. Wenn ich mich also äußere, dann sage ich, soweit möglich, die Wahrheit, soweit und wie ich sie kenne, und muß gleichzeitig einräumen, daß manches, was mir bei der Beschreibung ganz klar vor Augen steht (und ich gebe mir wirklich Mühe), für Andere, ohne diesen speziellen Hintergrund, durchaus neblig, ungewohnt-verrückt oder rätselhaft wirken kann. Das große Lob, welches ich kürzlich von starwind erfuhr, beruhigte mich etwas: es scheint möglich, daß jemand versteht, was ich schreibe. Bisher glaubte ich, die Vorteile überwiegen, wenn aus quasi zwei "Wahrnehmungswelten" argumentiert wird, umso klarer und schneller sollten sich Lösungsmöglichkeiten herausbilden. Es ist allerdings auch sehr gut möglich, daß meine Beiträge die Verwirrung nur vergrößern. Das will ich nun wirklich nicht. Deshalb noch einmal mein eindringlicher Ratschlag: in allen Zweifelsfällen, geht zurück auf die Aussagen starwinds; besser, klarer und mit weniger Worten ist es nicht zu schildern. Es ist überhaupt nicht schlimm, wenn ihr meine Beiträge als bloßes Gemurmel von der Seitenlinie betrachtet. Gruß elementaar
  19. Hallo @Egoist , Da hast Du natürlich recht. Und das wird auch so bleiben. Meine Aussage ist simpel: Zum Dauergewinn benötigen wir mehr Treffer, als uns statistisch zustehen. Das ist im Unendlichen, welches es in diesem Universum nicht gibt, von derselben Qualität wie Deine Aussage: Eine Progression darf nicht platzen. Denn es gibt keine Progression im Unendlichen, die nicht platzt, und die dabei nicht an entscheidenden Stellen, wenigstens temporär, mehr Treffer einfährt, als ihr statistisch zustehen. Daß dies auf kürzeren Strecken, scheinbar, nicht so sein muß, bleibt davon unberührt. Da es das Unendliche in diesem Universum aber bloß als gedachte Größe gibt, ist ein klassisches Roulettespiel immer ein Spiel auf Zeit. Seit geraumer Zeit (man beachte, wenn man will, die rhythmische Wiederholung des Wortes "Zeit") wird in diesem Thema diskutiert, wo stecken diese Mehrtreffer, und wie kommen wir an sie heran. Es ist halt schade, daß Du es scheinbar liebst, logisch auf einer sehr groben Dampfwalze zu sitzen, wobei der Reiz dabei klar ist: so kann man in kurzer Zeit große Flächen einebnen. Die feineren Geflechte sind dann allerdings weg. Und so kann einem schon mal vieles als "unsinnig" und "am Thema vorbei" vorkommen, was aber dennoch eben noch da war, und für andere Personen immer noch da ist. Belege: Aha, meine Erläuterung ist angekommen? Scheinbare Bestätigung, die aber, verständnisverdunkelnd, zwei vollkommen unterschiedliche Methoden zusammen spannt. Das entspricht NICHT meiner Aussage. Warum wohl schreibe ich einmal von "ballistischen Methoden" (und da gibt es mehr als KG), und einmal von "physikalischen Methoden"? Aus reinem Jux? Und damit ist auch gleich der fundamentale Unterschied eingeebnet, der nämlich, ob mittelst Statistik die Unversehrtheit des Spielgerätes überprüft werden soll, oder ob, bei schon überprüfter Unversehrtheit des Spielgeräts, eine behauptete Ursache-Wirkung-Beziehung falsifiziert werden soll. Teilergebnis: meine Erläuterung war für die Katz', für Dich ist das alles dasselbe. Niemand hindert Dich daran, es so zu sehen, warum auch, aber was haben ich und meine Texte damit zu tun? Meine Texte sind doch nicht deshalb Quatsch, weil Du in der Lage bist, drüberzuwalzen. Kein Mensch bestreitet diese, Deine Fähigkeit. Und wie weiter? Du liebe Zeit! Was soll das denn jetzt?? In welchem Zusammenhang könnten diese Sätze zum Thema stehen? Als Erläuterung der Unsinnigkeit und Thema-Verfehlung? Ich weiß es nicht. Und ich weigere mich, hier weiter zu raten. Das wollte ich ganz gewiß nicht. Allein schon, weil ich weiß, daß ein solcher Jemand, sollte es ihn geben, dies hier und öffentlich nicht tun wird. Warum sollte ich mich mit etwas kaum Möglichen abgeben? Und wenn Du mal für einen Moment aufhörst, die plattest-dümmsten Absichten in den Text hineinzulesen, wirst Du sehen, daß es auch noch andere Funktionsmöglichkeiten dieser Textpassage gibt. Es steht Dir, selbstverständlich und vollkommen unbestritten, frei das Wort "Falschheit" einzuordnen, wohin immer Du möchtest. Ob das Deine Fähigkeit, Texte sinndurchdringend zu verstehen, erhöht, darüber möchte ich nicht spekulieren. Es scheint so zu sein, egal was und wie irgendjemand schreibt, Du immer in der Lage sein wirst, notfalls mit willkürlicher Umordnung von Wortbedeutungen, Dich mit einem "Alles-Quatsch"-Urteil zu melden. Das ist Dir ganz unbenommen. Das ist dann aber keine auszeichnende argumentative Überlegenheit, das kann wirklich jeder, wenn er sich nicht zu schade dafür ist. Ich muß also davon ausgehen, daß auch mein Rateversuch für die Katz' war, und stelle folglich meine diesbezüglichen Bemühungen ein. Gruß elementaar
  20. Hallo @wiensschlechtester , vielen Dank für Deine Ausführungen, grenzen sie die Stelle des möglichen logischen Kurzschlußes doch ein. Und das ist ganz wörtlich gemeint: in der Eile und Begier eine Kette von logischen Schritten womöglich abzukürzen, stellst Du einen Schluß als einzig möglich dar, der in Wirklichkeit nur eine von mehreren Möglichkeiten ist. Aus meiner Sicht ist er am ehesten hier zu finden: Das tue ich gerade nicht! Darum dreht sich doch alles! Warum diese künstliche Verknappung der logischen Möglichkeiten? Das ist aber bloß eine Möglichkeit! Macht man das immer so, kann man, wenn man etwas Aufwand treibt und Glück hat, über Hunderttausende von Sätzen den Hausvorteil vielleicht halbieren; das ist mehr als nichts, aber natürlich nicht die Lösung. Das wissen wir beide. Zu jeder Möglichkeit gehört doch zwingend eine genaue Vorstellung davon, wieviele Fehltreffer wir bereit sind, tatenlos zu erleiden (die sich wiederum aus der Art der Möglichkeit ergibt). Zufall kann nichts anderes als kombinatorische Folgen abzusondern - wir können aber mehr. Daß wir mit unseren Satzentscheidungen ebenfalls eine Folge der Kombinatorik produzieren, ist doch gar nicht der Punkt. Nach vielen Sätzen werden wir ungefähr genauso oft auf Rot wie Schwarz gesetzt haben, nach sehr vielen Sätzen jede mögliche Figur ungefähr gleich oft (erscheinenswahrscheinlich also alles in Butter), unsere persönliche Treffer/NichtTrefferbilanz sieht jedoch ganz anders aus. Das wäre der erste Punkt, wo es sich lohnt, Lösungen zu finden. Der zweite hört sich zunächst so banal an, daß sie dem geübten Denker leicht als Marginalie durchgeht, aber doch auf ihre Art mitentscheidend ist. Es ist der Übergang von Möglichkeit zu Tatsache. Als Illustration noch einmal das "unverdiente Glück": Wir beide am Tisch: ich setze ab dem zweiten Mal "33" mit immer höheren Sätzen, Du nicht. Am Ende waren wir beide Zeuge des jetzt Tatsache gewordenen fünfmaligen Hintereinandererscheinens von "33", mit allen Konsequenzen für künftiges Verhalten in dieser Frage, für uns beide (!). Der Unterschied ist allerdings deutlich in unseren Geldbeuteln zu sehen. Was könnte das nun in praktischer Folge bedeuten? Und was könnte man damit machen? RC ist da, meiner Meinung nach, eher abgebogen als weit genug gegangen. Nachdenken ist natürlich immer gut. Ich bin der Letzte, der versuchen würde, jemanden davon abzuhalten. Vielleicht schaust Du Dir in gelegentlichen Denkpausen mal schnell hintereinander, so eine Art flinke Diaschau, Mengen von Verlaufssaldengraphen an. Manchmal helfen Ergebnisse der reinen Anschauung sehr gut über temporäre Ratlosigkeit hinweg. Gruß elementaar
  21. Hallo @wiensschlechtester , also mich nervst Du keineswegs, ich empfinde das eher als respektvoll und belebend, wenn einer versucht, die möglichen Bedeutungsdimensionen des bisher Hingestellten abzumessen. Ob und wann anderen (auch mir) dazu Passendes einfällt, ist allerdings und natürlich offen. Ich nehme an, damit ist, zornig, gemeint, laß' doch den Zufall entscheiden... In einem gewissen Sinn hast Du es damit richtig erfaßt. Das geht aber nicht mit einem Würfel (oder einer anderen Zufallsmaschine) - in diesem Sinne geht es nicht. Denn ein einwandfreier Würfel kann nicht anders, als ausschließlich Produkte der Kombinatorik auszugeben. Manchmal kommt mir der Verdacht, Du (und das könnte auch auf @Das Kuckuck zutreffen) könntest Dich etwas zu sehr von den trüben Aussichten, die die Große Zahl verheißt, beeindrucken lassen. Laß' uns mal ein kurzes Spielchen machen: wir beide stehen am Roulettetisch und beobachten, wie ein Pechvogel nun zum zwanzigsten Mal hintereinander einen Satz auf Rot/Schwarz platziert hat und zum zwanzigsten Mal ununterbrochen verloren hat. Jemand, sagen wir der Laplacesche Dämon, befiehlt uns kategorisch, jeder von uns müsse im nächsten Coup je ein Stück auf Rot/Schwarz setzen. Du entscheidest Dich, dem Pechvogel nachzusetzen, ich mich dagegen. Weil wir so freigiebig redselig sind und weil es für das Demonstrationsspiel sein muß, erzählen wir uns vor Kugelfall die Begründungen für unsere Satzentscheidung. Du sagst: der hat jetzt schon zwanzig Mal hintereinander verloren, jetzt wird es aber mal langsam Zeit, daß er wieder trifft; außerdem habe ich überhaupt noch keine so lange NichtTrefferserie gesehen, würde mich wundern, wenn das noch lange so weiter ginge. Ich sage: mit dieser Serienlänge befindet sich der Typ schon im Bereich unverdienten Pechs, warum soll das nicht noch weiter so gehen, und ich mit dem Dagegensetzen davon profitieren; außerdem liegt sein Coupverbrauch bei 100% für Serie, warum nicht weiter so. Die Kugel fällt, Du hast getroffen, ich nicht. Wie konnte das passieren? Etwa weil in der Großen Zahl beide Chancenteile prozentual gleichwahrscheinlich sind? Das ist ja wohl einsehbar grober Unfug: wie ihr Name schon andeutet, ist der Großen Zahl das Geschehen im nächsten Coup nicht nur egal, es spielt auch überhaupt keine Rolle. Weil vielleicht Deine "Argumente" soviel überzeugender waren als meine? Auch das dürfte wohl einsehbar grober Unfug sein: was wäre denn geschehen, wenn wir uns statt dessen über die eindrücklichsten Besäufnisse unserer Jugend unterhalten hätten? Und da hätte sich die Große Zahl, eifersüchtig etwa, eingemischt? Doch wohl kaum. Was geschehen ist, ist Folgendes: wir wurden Zeuge, wie aus zwei Möglichkeiten eine Tatsache wurde. Du hast getroffen (+1), ich nicht (-1). Fertig. Überhaupt erst interessant wird es erst im nächsten Coup. Aber auch den wird die Große Zahl nicht beeinflußen, aber vielleicht spielt eine Rolle, was wir uns erzählt haben ( !! nein, absolut nichts Esoterisches oder sonstig Irrationales ist damit gemeint!! ). Gruß elementaar
  22. Hallo @starwind , Danke für die überaus freundliche Rückmeldung. Aus Deinem Mund hat das schon Plättungspotential und Dein höchstmögliches Lob hat mich sehr gefreut, vielen Dank. Und Du hast ganz recht, ein wenig Arbeit war das schon, hoffentlich sieht man es dem Text nicht zu sehr an. Umso erleichterter war ich. als ich sah, daß Du die temporäre Ehrfurchtsstarre erfolgreich überwinden konntest, denn das wäre ein Unglück für uns alle, wenn wir keine weiteren Texte von Dir mehr lesen könnten. Gruß elementaar
  23. Hallo @Egoist , Die "Signifikanz", die Du beschreibst, ist eine bloße Überprüfung, ob sich das Spielgerät (hier: Galton-Brett) in einwandfreiem Zustand befindet: es müssen sich, früher oder später, die prozentualen Erwartungswerte einstellen; ist dies nicht der Fall, liegt die Vermutung eines wahrscheinlich mechanischen Fehlers nahe. Die Signifikanz, die ich beschreibe, belegt eine starke Ursache-Wirkung-Beziehung. Die Einleitung mit dem Kurzabriss ballistischer Methoden war nicht reiner Ausfluss meiner Geschwätzigkeit. Hier haben wir sie wieder, nein, nicht die Bonny-Situation, sondern Folgendes: Du behauptest, einen "Trugschluß" entdeckt zu haben, und statt einer erwartbar sauberen Begründung dieser Behauptung (und dieses Kalibers!, über die man aber immerhin diskutieren könnte),folgt inhaltlich dasselbe, was ich zuvor schrieb. Was soll ich, oder irgendwer, damit anfangen? Erster und letzter Rateversuch: Willst Du mir bedeuten, ich käme aus den falschen Gründen zur selben Aussage wie Du? Tja, dann mach Dir, bitte, die Mühe und lege die Falschheit meiner Gründe dar, und falls es geht, auch, inwiefern diese, vermutete, Falschheit eine Rolle spielt. Dann wissen wir alle mehr. Und das ist eigentlich immer gut. Gruß elementaar
  24. @starwind , @Juan del Mar und ich selbst haben darauf hingewiesen: absolute Wahrheit ist bei Zufallsgeschehen nicht zu erlangen, und nicht etwa weil wir zu dumm oder zu faul wären, sondern weil es prinzipiell unmöglich ist. Eine solcherart Wahrheit zu irgendeinem Zeitpunkt der Diskussion zu fordern, zeugt entweder von Unredlichkeit oder von Verständnisschwierigkeiten. Das ist dann aber nicht unser Problem, das können wir ignorieren. Sehr Ähnlichem begegnet man man ja täglich, auch in Bereichen, die mit Zufall sehr viel weniger zu tun haben als das Roulettespiel. Man denke nur an den immer aberwitzigeren Aufwand, den man treiben muß, um Mengen chemischer Grundstoffe größter Reinheit darzustellen, vom anschließenden Lagern und Verarbeiten gar nicht zu reden (strenge, nicht gerundete 100% bedeuten hier: jedes einzelne Atom oder Molekül einer Menge besteht aus demselben Stoff, nimmt man quantenmechanische Vorgange hinzu, und in diesem Bereich befinden wir uns dann, wird die Größe der Aufgabe - und ihre letztendlich dauerhafte Unmöglichkeit - deutlich). Was man prinzipiell nicht ändern kann, damit muß man weiter keine Zeit verschwenden, es steckt aber einen ersten, zugegeben, sehr weiten Rahmen in welchem Raum wir uns bewegen. Zwei kaum bestreitbare Möglichkeiten des "Dauergewinns" im klassischen Roulette beschreibe ich jetzt nacheinander, falls es gelingt, wäre es jedoch schön, sie möglichst zeitgleich zu denken (und nicht wieder zu vergessen), weil sich daraus weitere Schlussfolgerungen ergeben. Die erste Möglichkeit ist das "unverdiente Glück". Damit soll bezeichnet sein, daß ein Spieler eine so winzige Chancengröße trifft, daß er sie sich in seiner Lebenszeit durch die Anzahl seiner Sätze vernünftigerweise nicht erspielen kann. Die Wahrscheinlichkeit dieselbe Zahl fünf mal hintereinander zu sehen (oder eine beliebige Kombination aus fünf Zahlen) ist 1/37^5. Macht man viele Versuche über jeweils 69.343.957 Coups, sollte dieses Ereignis also im Schnitt einmal innerhalb von rund 69 Millionen Coups auftreten. Selbst der heftigste Hardcorespieler wird sich einen solchen Treffer nicht "verdient" erspielen können. Mir ist das vor einigen Monaten sogar tatsächlich passiert. Bei der dritten "33" war ich mit 5 Stücken auf Plein dabei. Für diesen Tag war das mein spielbeendender "Big Point". Am nächsten Tag, anderer Tisch, anderes Casino, Maximum auf Plein, die "33" erschien wieder, im nächsten Coup noch die vier cheveaux dazu, "33" zum fünften Mal. Das wars aber dann. Für mich (und dieses Spiel) aber auch: damit ich dieses "unverdiente Glück" in meiner Lebenszeit nicht mehr verspielen kann, darf ich ab jetzt mit diesem Spiel erst einsteigen, wenn sich viermal dieselbe Zahl gezeigt hat. (Die binomische Verteilung hierbei ignoriert). Fertig ist ein unbestreitbarer Dauergewinner für dieses Spiel. Die zweite Möglichkeit ist die simple Folge der Kombinatorik: Man statte 10 Spieler mit je drei Stücken Kapital aus, mit der Maßgabe höchstens dreimal eine einzelne Einfache Chance (ganz nach Belieben und Methodik, egal wo und wann auf der Welt) zu setzen und außerdem dem strikten Spielende bei Erreichen von Saldo +1. Alle Versuchsteilnehmer dürfen dieses Spiel danach nie wieder spielen. Man wiederhole den Versuch 100 mal. Man wird ziemlich genau 625 Gewinner von einem Stück antreffen, der scheinbar statistischen Bestätigung, daß an dem alten Spruch vom "Anfängerglück" doch etwas dran ist... Fertig sind weitere, unbestreitbare "Dauergewinner". (Wie so oft: für die Verlierer interessiert sich keiner, sie haben eben Pech gehabt). In Wirklichkeit hat das ganze natürlich nichts mit "Glück", egal ob Anfänger oder altgedienter Zocker, zu tun, sondern ist vorhersehbare Folge angewandter Mathematik, eben der Kombinatorik. Wer nun, individuell, zu den 62,5% +1-Gewinnern gehört, wissen weder Teilnehmer noch Versuchsleitung vorher. Sie müssen es mit höchstens drei gesetzten Coups erst herausfinden. Dann ist es allerdings nicht zu leugnende Tatsache. In welchem Verhältnis sich Gewinner und Verlierer nach relativ kurzer Versuchsdauer befinden werden, weiß jedoch jeder vorher. Was soll das nun alles? Meine beiden aufgezeigten Möglichkeiten zeigen: Schaut man nur in den Geldbeutel, unter vollständiger Mißachtung der Anzahl der jeweils gespielten Sätze, fällt es auch im klassischen Roulette sehr leicht, lebenslange "Dauergewinner" zu produzieren. Und das im schönsten Einklang mit allem, was Mathematik und Statistik dazu zu sagen haben. Problem gelöst? ... wären da nicht zwei Kleinigkeiten: zum einen, ein "Dauergewinner" aus eigener Kraft, sollte uns seine Fertigkeiten doch über mindestens eine Chancenrotation demonstrieren können, damit wir mehr und mehr Zutrauen fassen könnten, daß sein Gewinn auf mehr basiert als "unverdientem Glück" oder den Folgen der Kombinatorik; zum anderen, und zu Recht, fragt man sich, was interessieren mich "irgendwelche" Gewinner, viel wichtiger wäre doch die Vorhersage, wer wird eher gewinnen (am besten: ich) und wer wird eher verlieren (am besten: nicht ich). Vor allem aber darf man den Einfluß purer Kombinatorik im Spiel niemals unterschätzen! Sie gibt den Anteil des Zufalls am Ergebnis wieder und darf niemals den eigenen Fertigkeiten zugerechnet werden. Und dieser Anteil kann sehr weitgehenden Einfluß haben: Ein Pleinspieler, der sich auf einige wenige Pleins pro Satz beschränkt, ein oder zwei mal die Woche im Landcasino auftaucht, und das jahrzehntelang, und sich dabei vielleicht 50 Coups aufschreibt, hat sogar recht gute Chancen am Lebensende immer noch "gut" im Plus zu sein. Falls er nicht lügt, ist das durchaus möglich, durch pure Kombinatorik. (Wie immer: die Anderen, die mit derselben Methode verlieren, schweigen). Bei einem "Dauergewinner" interessiert uns, damit ist es heraus, eigentlich nur der Anteil der reproduzierbar nicht zufälligen Sätze, das heißt der Sätze, die er mehr trifft, als er statistisch sollte. (Daß es diese Phasen in jedem Verlaufssaldo gibt, ist eine nicht bestreitbare Tatsache.) Oder anders herum formuliert: Läßt sich irgendeine beliebige Spielmethode auf irgendeine Form von Kombinatorik reduzieren, wissen wir, daß damit nicht wirklich etwas zu holen ist, denn dann haben wir (mehr oder minder ausgedehnt) das Problem mit den abgebrochenen 3er-Figuren der obigen zweiten Möglichkeit: es kann funktionieren, nur leider wissen wir erst hinterher, ob wir zur Gewinnergruppe gehören. Die manchmal ausladenden Statistiken dieser Art, mit denen u.a. ich dieses Forum traktiert habe, zeigen zweierlei: 1. überprüfen sie das Spielgerät; 2. weisen sie jede, vielleicht versteckte Kombinatorik nach, indem sich nämlich, früher oder später, genau jene Anteile an Treffern einstellen, die man, vorher oder danach, als erwartbar errechnet hat. Wir stellen fest: damit läßt sich kein Dauergewinn aus eigener Kraft generieren. Und nun wissen wir schon eine ganze Menge mehr: ein (möglicher) Gewinn wird mit jeder Form von Kombinatorik zwingend verhindert, muß sich also, ebenso zwingend, im Verlauf der Permanenz verstecken. Und mit dem Wort "Verlauf" sind fast zwangsläufig "Schwankungen" mitgedacht. Und bei der Beobachtung und Behandlung des Verlaufs und seiner Schwankungen dürfen wir wieder keine Maßnahmen erwägen, die bloß auf irgendeine Form der Kombinatorik hinauslaufen, also gerade nicht auf gleiche Bedingungen immer gleich reagieren. Wir wissen ja, wie das endet. Die Sehnsucht mag verständlich sein, die Suche nach einem immer gleichen Satzsignal, auf welches immer gleich reagiert wird, führt jedoch sicher nicht zum Ziel (wie oft muß das eigentlich noch demonstriert werden, bis das jeder verinnerlicht hat?), versucht sie doch, vergeblich, versteht sich, eine starke Ursache-Wirkung-Beziehung zu finden. (Die Möglichkeiten, die in der Bifurkation stecken, sollen für diesen Gedankengang einmal außen vor bleiben). Diese starke Ursache-Wirkung-Beziehung kann es bei statistischer Betrachtung jedoch nicht geben. Man halte sich vor Augen: -Identifizieren der Stellen möglicher (!) Gewinne. -Beurteilung, Entscheidung, Satz -danach ist man in Zufalls Hand -mit dem Ergebnis des nächsten Coups hat man eine Tatsache (!) geschaffen (die erst jetzt (!) Bestandteil vergangener (!) Kombinatorik ist), die in die nächste Beurteilung der nächsten Möglichkeit einfließen muß. Gruß elementaar
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