Jump to content
Roulette Forum

elementaar

Mitglieder
  • Gesamte Inhalte

    1.473
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

Alle erstellten Inhalte von elementaar

  1. Zirkelschluss. "Wer zugestandenermaßen immer recht hat, braucht keinen Zirkelschluss zu führen zum Einzelnachweis, dass er mit dieser und jener seiner unzähligen Meinungen recht habe; vielmehr kann er unschwer und logisch korrekt das Spezielle vom Allgemeinen ableiten und so den Odeur, der jeden Dummkopf umgibt, souverän vermeiden." siehe auch: Eristische Dialektik
  2. Rudimentäre Anmerkungen zur Lektüre von Christian H. Hesse: "Warum deine Freunde mehr Freunde haben als du. 16 verblüffende Geschichten von Zufall und Statistik" https://isbnsearch.org/isbn/9783662531297 Diese kleine Büchlein ist durchaus eine Empfehlung wert, wenn man einige Voraussetzungen mitbringt. Die eigentlichen Fakten sind eingebettet in eine "Rahmenhandlung" über Erlebnisse der Familie K. Mir fiel es, mich selbst erstaunend, leicht, den albern-flappsigen Erzählton zu ertragen (die Tochter der Familie heißt K-Tharina, ein Freund Ali Baba, ein Onkel Sergej Fährlich usf.; "vermisst" habe ich lediglich einen Hausdackel namens K-Lauer). Angereichert ist diese "Rahmenhandlung" durch zahlreiche, sorgfältig angefertigte, farbige Sprechblasenbilder von ähnlich geistigem Nährwert. Aber man täusche sich nicht - und das ist das Faszinierende an dem Büchlein: sobald es um mathematisch erfaßbare Ereignisse geht, ist überwiegend Hochleistungsmitdenken erforderlich, z.B. die Vertrautheit mit geometrischen Reihen, und was man damit u.a. machen kann. (Es mag dabei durchaus sein, daß ich seit dem letzten Jahr auf meinem Weg zum Volldeppen eine weitere Stufe degrediert bin - jedenfalls fand ich die Darstellung der Mathematik überwiegend anspruchsvoll.) Als Beispiel mag die Kruskal Zählung (S. 151 ff) dienen, der man auch nicht alle Tage in der Glücksspielszene begegnet. Weiteres: "kühnes" und "vorsichtiges" Spiel (S. 173 ff) bei unterschiedlichen Wahrscheinlichkeiten Fußball (letztes Kapitel) Also: durchaus eine verdiente Empfehlung, wenn man bereit ist, einen deutlich höheren Eigenanteil zu investieren als bei Bewersdorff (s.o.), der bei den genutzten Quellen auch genannt wird. Fragwürdig ist allerdings die Wahl des sehr glatten Papiers (vermutlich durch die farbigen Zeichnungen begründet): das Umblättern wird dadurch sehr unkomfortabel und beansprucht die Buchbindung übermäßig. Gruss elementaar
  3. Ja. Großartig. Vielen herzlichen Dank. Wer nicht nur lesen, sondern auch verstehen kann, sieht eine Möglichkeit, wie es gehen kann. Der Barren Gold, frei Haus, sozusagen. Ein klein Wenig eigene Arbeit muss man noch 'reinstecken, (kann, je nach geistiger Frische, ein paar Jährchen dauern), aber dann hat man was, mit dem man arbeiten kann - und zwar tatsachengesättigt und nicht spekulativ. So kann eine Diskussion um Zufallsgeschehen auch gehen, erstaunlich, fast magisch, nicht wahr? Gruss elementaar
  4. „There are more things in heaven and earth, Horatio, Than are dreamt of in our philosophy.“ (Hamlet, Erster Akt, Szene 5) unterhaltsam dazu: https://buchstaeblich.wordpress.com/2008/09/22/bitte-nicht-shakespeare/
  5. Ächst (Transskript: Ächz!!!) Als Fisch im Blumentopf: nur über meine Laiche.
  6. Beide Varianten klingen sehr verführerisch. Wegen Nichtbesitz einer Leier, suche ich schon mal den Mast, an den ich mich binden lasse.
  7. Du sagst es. Herrlich! Als restlos Ahnungsloser und von IHM persönlich zertifizierter Spinner (ohne Urkunde) würde ich Dir da, ratender Weise, zustimmen. Ist aber in meinem Fall natürlich ein Muster ohne Wert. Gruss elementaar
  8. In SEINER Wahnwelt wahrscheinlich - wie gut, daß ich da ein vollständig Außenstehender bin. Manchmal frage ich mich, was passieren würde, wenn wir jeder SEINER Verlautbarungen, auch dem größten Irrsinn, ausschließlich mit Lob- und Preisreden begegnen würden.
  9. Da muss ich mal, am besten für einen Freund, fragen: qualifiziert sich dieser Satz für die Abteilung "SPRUCH DER WOCHE" ? Denn das scheint ja SEIN zentrales Problem zu beschreiben; ER hat scheinbar die Spielregeln für das Roulette nicht gelesen; falls doch, hat ER sie scheinbar nicht verstanden, falls aber auch das doch, befindet ER SICH in dem Wahn, sie würden für IHN nicht gelten. Das ist dann aber ein pathologischer Fall. Da wird dann auch das schöne Gespräch von @Chemin de fer und den hilfreichen Geistern nichts ausrichten können. PS.: Selbstzitat von 2017(!) Lesebeispiel: Ein EC-Spieler, der 102.778 Sätze (50.000 EC-Rotationen) tätigt und eine Umsatzrendite von 10% erzielt, erhält damit ein Treffer-Sigma von 40,738.
  10. Aber gewiss doch, denn, wenn die "getroffene" Zahl auch die Zahl ist, die "man" gesetzt hat, bekommt "man" eine Auszahlung auf den Pleintreffer, dann gebe ich la mise an die Angestellten und freue mich, daß es geklappt hat (und obwohl das Freuen von IHM persönlich verboten wurde, kümmert mich das gar nicht, sowas aber auch.) Hinweis: Wie der Herr, so’s Gescherr, so scheint's. SEIN großzügiges Herumschmeißen von Rindviehscheiße im ganzen Forum ist ziemlich widerlich. Hinweis II: Weder Rinderscheiße noch persönliche Treffer ändern den negativen Erwartungswert des Spiels. Der ist in den Spielregeln festgelegt und gilt immer. PS: Besonders herzlichen Gruß an @Hans Dampf (von). Dein langes (nur zu verständliches) Schweigen ist mir aufgefallen. Ich hoffe, es geht Dir gut. elementaar
  11. Das erste und oberste Roulette-Gesetz ist zweifellos dieses (weil Kausalkette): Prost!
  12. Negativer Erwartungswert: Unabhängig vom aktuellen, persönlichen Saldostand: 37 x 1 Zahl setzen bedeutet: 1 Stück im Brand 370 x 1 Zahl setzen bedeutet: 10 Stück im Brand 3.700 x 1 Zahl setzen bedeutet: 100 Stück im Brand 37.000 x 1 Zahl setzen bedeutet: 1.000 Stück im Brand 1.000 Stück im Brand bedeuten: knapp 29 Pleintreffer müssen zusätzlich erzielt werden, um einen Nullsaldo zu erhalten; alternativ geschicktes Variieren der Einsatzhöhe.
  13. Ach wie putzig! Und die ständig von IHM herbei schwadronierten Roulette-Gesetze hat ER dann schon mal vorsorglich für die Zukunft postuliert? Oder wo kommen die sonst her? Merke: noch dümmer geht bei IHM immer.
  14. Mindestens ein Gegenbeispiel fällt mir dazu aber sofort ein.
  15. Das hat ER aber gar nicht zu bestimmen, auch wenn ER hier ständig als selbst ernannter diktatorischer Gedankenpolizist unterwegs ist. Erfreulicherweise liegt das außerhalb SEINER Willkür. Das ist allein Sache von @sachse, und uns Anderen.
  16. Dein Bauch ist programmierbar? Wahrscheinlich aber nicht binär? "Gefühlsmäßig" deutet auch eher den Quantencomputer an. Programmierung und Kontrolle sehr schwierig, glaube ich. Und erst die Sprünge! Aber doch kein Grund für Trübsal: hoffnungslos, aber nicht ernst.
  17. Hallo @Egon, in dieser Verkürzung muss ich entschieden widersprechen - für ein klassisches Spiel bedeutet diese Forderung den sicheren Untergang. Gerade weil die Eintrittswahrscheinlichkeit für den nächsten Coup immer 1/37 ist, dürfen identische Situationen gerade nicht zu identischen Satzvorschlägen führen. Man muss seine Programmierung also dazu bringen, daß sie bei identischer Vergangenheit fallweise unterschiedlich reagiert (und damit überwiegend richtig liegt, versteht sich). Gruss elementaar
  18. Nein, Du irrst Dich nicht, da kann ich Dich beruhigen. Im Phrasendreschersprech wird wohl eher (unverstanden) darauf gezielt, daß Elektronen diskret (also nicht kontinuierlich) auf ein neues Energieniveau springen. Impliziert wird, weiter fälschlicherweise, das sei ein seltener und bemerkenswerter Vorgang. Beides trifft nicht zu. Sowohl Gebrauch als auch die damit verbundene Vorstellungswelt sind unzutreffend bis zum puren Schwachsinn. Da sich heutige Atommodelle (Modelle! wohlgemerkt) mit gutem Grund eher mit Aufenthaltswahrscheinlichkeiten beschäftigen, geht der eigentliche "Quantensprung" als Erklärung mancher Phänomene aber sowieso nicht weit genug. Wirklich Wissen werden wir es aber, mit großer Wahrscheinlichkeit, weil prinzipiell, eher nie.
  19. Hihi. Das geht mir auch so. Zumal ausgerechnet von IHM attestierte Ahnungslosigkeit auch was hat. Und: ist SEINE Privatübersetzung, daß ER mal wieder nichts verstanden hat. Also tatsächlich:
  20. Aus der (unendlichen) Abteilung Wörter und ihre Bedeutung projektieren projizieren
  21. Ach, was sind wir wieder ausgesucht "höflich". Nach IHM (außerhalb SEINER Wahnwelt natürlich nicht) gibt es ja den Zusammenhang von Intelligenz und Höflichkeit. Demnach muss ER dann also dumm wie Bohnenstroh sein - oder gibt es an dieser Logik etwas auszusetzen?
×
×
  • Neu erstellen...