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Permanenz lesen?
topic antwortete auf Take_7's hemjo in: Roulette für Einsteiger / Programmierung / System-Auswertungen / Excel
Hallo Starwind, wenn man Ballungen erkannt hat, ist das schon mal gut. Aber wie geht man mit Fehtreffern um? Ich habe trotz mehrerer (vermutlich) unabhängiger Signale oft Phasen, da trifft keines davon. 5-6 Fehltreffer direkt nacheinander sind dann schnell verbucht. Dies kann auf einzelnen Strängen oder im Gesamtsaldo passieren. Häufig wird im Forum geschrieben mal solle abwarten bzw. fiktiv weiterbuchen (das ist meinerseits nicht PP bezogen gemeint). Doch woran lässt sich ein aussichtsreicher Neustart überhaupt festmachen? Ein einzelner fiktiver Treffer, zwei fiktive Treffer oder doch besser 10-15 Coups warten? Das Ende der schlechten Phase mit variabler Dauer kann doch prinzipiell nur erkannt werden, wenn Signale wieder funktionieren. Durch Aussetzen werden aber auch zwangsläufig Treffer verpasst, die sind nötig sind, um den Saldo zurück ins Plus zu bringen. Und in vielen Fällen muss man nach ausgelassenen Treffern leider gleich die nächsten Fehltreffer verbuchen. Macht es überhaupt Sinn abhängig vom Saldo zu pausieren? -
Permanenz lesen?
topic antwortete auf Take_7's hemjo in: Roulette für Einsteiger / Programmierung / System-Auswertungen / Excel
Hallo @Boulgari, der Ausgang des Turniers hätte wirklich spannend werden können. Hatte es damals mitverfolgt. Schade, dass es aufgrund von Streitigkeiten abgebrochen wurde. Ich denke der einfachste Weg diese Störungen gering zu halten, ist die Verursacher zu ignorieren. Es sei denn, es handelt sich um ernsthafte Beleidigungen. Die kann man natürlich nicht einfach so stehen lassen. Neuerdings können auch mit wenigen Klicks unangebrachte Beiträge beim Admin @Paroli gemeldet werden. Damals hatte ich die 3 Haupt-Threads zu VPS und EC-Figuren-Scanner (Reloaded) durchgearbeitet und monatelang alle zum Spiel relevanten Beiträge und Beispiele zusammengetragen. Dabei lernte ich als Anfänger in welche „Erscheinungsformen“ sich eine Permanenz überhaupt zerlegen lässt. Begleitend dazu entstanden erste Versuche und Lernphasen das Programm Excel als Buchungshilfe einzusetzen. Aus heutiger Sicht fehlte es mir allerdings noch an Beobachtungserfahrung. Damit meine ich vor allem die Bewusstheit über die Existenz von Tendenzen auf den EC sowie deren Beständigkeitseigenschaften und Übergänge. Als Antwort zu deiner Frage: Vielleicht war es ein zu frühes Aufgegeben und die zeitgleiche Beschäftigung mit mehreren anderen Spielvorschlägen. Das Forum ist riesig; jeder (erfolgreiche) Spieler hat seine eigenen Ansichten/seinen eigenen Stil und viele sprechen in Rätseln. Zudem ist das Vokabular der Spieler äußerst unterschiedlich. (Stichworte die Missverständnisse verursachen sind z. B. Marsch, Satztechnik, Raster, Nasen vs. Intermittenzen vs. Wechsel, usw.) Dieser didaktische Mix kann schon etwas verwirrend sein. Mich hat letztlich auch der lange Vorlauf von ca. 50 Coups etwas abgehalten mit der VPS weiterzumachen und der Gedanke, dass das Spiel ohnehin nur im Rahmen der „Ausbildung“ von @Wendor erlernt werden kann. Aktuell beschäftige ich mich dank der Hilfe und Tipps eines sehr geschätzten Roulette-Freundes mit dem Permanenzlesen im Gleichsatz ohne Überlagerung. Mittlerweile wird auch ein wichtiger Hinweis berücksichtigt, den ich vor einiger Zeit bei zwei anderen Leuten gelesen habe: unbedingt coup-weise buchen! Am besten mit abgedeckten und immer wieder neuen Permanenzen. Ich hoffe nun, dass sich mit der Zeit dadurch die rechtzeitige Erkennung von Tendenzwechseln und die darauf passenden Reaktionen lernen lassen. Darf ich noch fragen, wie du VPS/EC-Figuren-Scanner gelernt hast und wie lange du dich insgesamt bis zum Erfolg mit Roulette beschäftigt hast? -
Permanenz lesen?
topic antwortete auf Take_7's hemjo in: Roulette für Einsteiger / Programmierung / System-Auswertungen / Excel
So, ich möchte nochmal auf das Thread-Thema zurückkommen. Bezüglich Programmierbarkeit der Spielweise schriebst du: Auf jeden Fall; ja! Allerdings wäre dies mit einigem Aufwand verbunden, um alle Eventualitäten des Permanenzverlaufes mit zu berücksichtigen. Das klingt nach einer algorithmischen Vorgehensweise, die allerdings recht komplex ist oder womöglich eine große Anzahl von Regeln umfasst. Wenn das Lösungsergebnis tatsächlich einfach ist, würde mich noch deine Einschätzung zur Lösungsfindung interessieren. Könnte jemand - wenn er z. B. über 15-30 Tage lang deine Einsätze beim Spiel im Casino mitschreibt – das Regelwerk vollständig entschlüsseln und das Spiel reproduzieren? Nachdem, was ich hier im Forum und darüber hinaus über EC-Spiele mitbekommen habe, geht es darum mit oder durch Auswahl von verschiedenen Märschen möglichst viele Ballungen mitzunehmen und Verluststrecken auszuweichen (eigentlich nichts Neues). Schwierig daran sind die Findung von geeigneten Signalen, die Definition von „Wechselpunkten“ zwischen den Märschen als auch die Integration von rechtzeitigen Stopp-/Neustartsignalen. Das sehe ich genauso. Diese Systeme sind zu starr und zu stark auf eine Methodik eingeschränkt. Eigentlich finde ich die VPS recht flexibel. Nach einem Vorlauf wird abhängig vom Permanenzcharakter sowie den Längen und Abständen (Periodizitäten?) der Erscheinungsformen aus einem Repertoire von Angriffsformen/Märschen ausgewählt und entschieden, wie hoch die Paroli-Stufen sein sollen. Bei zu vielen Fehltreffern wird auf die dann jeweils temporär aktuelle Situation umgeschwenkt, indem passendere Angriffsformen genutzt und die Grundstückgröße angepasst wird. Das Spiel würde ich, so wie es im Forum beschrieben steht, schon als recht flexibel bewerten. Wie vermutlich bekannt; es sind nur ca. 2/3 der Regeln veröffentlich worden. Ohne Erklärungen ist die komplexe VPS meines Erachtens nach nicht aus bloßen Satznotationen reproduzierbar. Wenn du schon mehr als 10 Jahre geforscht hast, ist dir sicherlich auch Lukasz nicht entgangen. Er hatte damals 3-4 seiner Beispiele hier eingestellt mit der Behauptung damit noch nie eine Partie verloren zu haben. Obwohl unterschiedliche Leute zeitweise meinten sie hätten jeden Satz nachvollziehen können, gab es später wieder abweichende Aussagen/Regelinterpretationen bei anderen Permanenzen und es konnte nicht jeder Tag ins Plus gebracht werden. Auch ich konnte das Rätsel nicht lösen. Einige waren der Meinung Lukasz hätte aus Angst jemand könnte es knacken, Nebelkerzen geworfen und bewusst einige Fehler in die Beispiele eingetragen. Nach heutigem Wissensstand kann ich mir auch vorstellen, dass er Wartecoups genutzt hat, um eben Verlusten aus dem Weg zu gehen. Jedenfalls war wohl letztlich niemand in der Lage sein Spiel vollständig nachzuvollziehen. Winneteou hat vor Kurzem viel Aufmerksamkeit erregt. Als seine Satzsignale bekannt wurden, sagten alle anderen EC-Spieler damit würde es nicht funktionieren. Doch niemand hat berücksichtigt, das W. auch Wartecoups erwähnt hat. Also lange Rede, zwei kurze Fragen: 1. Könnte jemand dein algorithmisches Spiel anhand von mehreren Mitschriften (ggf. auch teilweise fehlerbehafteten Notizen) rekonstruieren? 2. Ist es möglich mit deiner Satztechnik jede Partie innerhalb von ca. 100 Coups positiv abzuschließen? -
Permanenz lesen?
topic antwortete auf Take_7's hemjo in: Roulette für Einsteiger / Programmierung / System-Auswertungen / Excel
Das habe ich mir schon fast gedacht. Bisher hat noch niemand berichtet, dass er es in weniger als 5 Jahren alleine und ohne Hilfe geschafft hat. Damals habe ich mich viel mit dem VPS (Variablen Paroli Spiel) und dem EC-Figuren-Scanner hier aus dem Forum beschäftigt. Das sind durchaus interessante Ansätze mit komplexem Permanenzlese-Charakter, aber eben nur unvollständige Grundgerüste, die man wohl noch mit vielen Überlegungen weiter ausbauen muss. Das ist bemerkenswert, denn demnach scheint es möglich zu sein nach einem „Kochrezept“ vorzugehen und reproduzierbare Ergebnisse zu erzielen. Würde sich deine Herangehensweise auch programmieren lassen? -
Permanenz lesen?
topic antwortete auf Take_7's hemjo in: Roulette für Einsteiger / Programmierung / System-Auswertungen / Excel
Die meisten hier haben bestimmt schon einiges an Literatur gelesen, verschiedene Systeme probiert und selbst zahlreiche Ideen untersucht. Wie lange hast du denn insgesamt gebraucht, um deine Lösung zu finden? -
Permanenz lesen?
topic antwortete auf Take_7's hemjo in: Roulette für Einsteiger / Programmierung / System-Auswertungen / Excel
Guter Beitrag @Permanenzlesen Deine Aussagen in Schritt 2 bestärken einige meiner lange bestehenden Vermutungen. Die 5 Schritte regen zum Nachdenken an und inspirieren dazu weitere Tests aus nochmals anderen Blickwinkeln durchzuführen. Dass es wichtig ist (insbesondere bei stressigen Verlustphasen) nicht von der ausgiebig geprüften und klar definierten Vorgehensweise abzuweichen, sehe ich ebenso. Ohne festgelegte Regeln führt es sonst schnell in die Zockerei. Wie meinst du das genau, sollte für eine ausreichende Rendite auf jedem der 3 EC-Stränge bzw. auf allen Vervielfältigungen die Trefferquote bei ca. 65% liegen, also jeweils ein positiver Strangsaldo erreicht werden? Ich sehe Vervielfältigungen als Fluch und Segen zugleich. Sie sind nicht wirklich abhängig, aber auch nicht ganz unabhängig voneinander. -
Das Seriengesetz gilt auch für "Serien von Serien"
topic antwortete auf Take_7's Ivoire in: Roulette Strategien
Ich habe nicht gesagt, dass es bei mir rund läuft oder einfach ist. Bei Ballungen auf EC sehe ich Parallelen zu Plein-Favoriten. Diese Ansätze werden im Forum häufiger als aussichtsreich dargestellt, doch es gibt unzählige Möglichkeiten wie man Ballungen definieren und bespielen kann. Deshalb haben die meisten auch jahrelang daran getüftelt eine Lösung zu finden. -
Das Seriengesetz gilt auch für "Serien von Serien"
topic antwortete auf Take_7's Ivoire in: Roulette Strategien
@sachse, der Kernsatz für EC ist ebenfalls einfach und lautet wie folgt: Bestandteil jeder Permanenz sind 1er und Serien unterschiedlicher Länge. Wie hier zuletzt im Forum zu lesen war, entstehen typischerweise immer wieder Ballungen dieser Grundformen. Daraus bilden sich Intermittenzketten und „Serien von Serien“ sowie sich zeitweise wiederholende Fraktale. Man muss also wissen wann sich eine dieser unterschiedlichen Ballung bildet, wie lange sie etwa aufrecht bestehen bleibt und wann das Spiel auf eine andere stabilere Ballung angemessen ist. Soweit die einfache Erklärung. Doch um das einschätzen zu können braucht man viel Erfahrung, die sich wohl nur durch jahrelange Beschäftigung mit Permanenzen und einer großen Menge von Testbuchungen für diverse Varianten gewinnen lässt. -
neues System mit Dutzend und Kolonne
topic antwortete auf Take_7's Zahlenteufel in: Sonstiges zum Thema Roulette oder Artverwandtes
Hallo Dolomon, wie du weißt, bin ich weder ein großer Spieler noch Casinoliebhaber. Eine Teilnahme würde ich dann zu gegebener Zeit von den Umständen abhängig machen. Bis dahin bleiben wir gerne per PN in Kontakt. Viele Grüße Take_7 -
neues System mit Dutzend und Kolonne
topic antwortete auf Take_7's Zahlenteufel in: Sonstiges zum Thema Roulette oder Artverwandtes
Ich schreibe doch hier keinen Blödsinn ins Forum. Wo kämen wir denn da hin, wenn das jeder machen würde? -
neues System mit Dutzend und Kolonne
topic antwortete auf Take_7's Zahlenteufel in: Sonstiges zum Thema Roulette oder Artverwandtes
Online wird in Zukunft unter staatlicher Regulierung vielleicht etwas sicherer im Sinne von möglichem Spielerbetrug. Allerdings wird auch seitens der Betreiber und Kontrolleinrichtungen stärker überwacht. Demnach lassen sich die Aktivitäten eines Spieler dann lückenloser nachvollziehen. -
neues System mit Dutzend und Kolonne
topic antwortete auf Take_7's Zahlenteufel in: Sonstiges zum Thema Roulette oder Artverwandtes
Zunächst muss man einen potentiell funktionierenden Ansatz vollständig verstehen. Erst danach könnte ein Computer helfen, vorausgesetzt man ist im Stande den Ansatz in einer geeigneten Programmiersprache umzusetzten. Bezüglich der praktischen Umsetzung kommt man allerdings nicht um händische Auswertungen herum. -
neues System mit Dutzend und Kolonne
topic antwortete auf Take_7's Zahlenteufel in: Sonstiges zum Thema Roulette oder Artverwandtes
So einfach kurz an einem Abend erklären wird vermutlich nicht klappen. Wenn man sich längere Zeit mit klassischen Lösungsansätzen für das Roulette beschäftigt, merkt man früher oder später, dass es einerseits nicht mit starren Angriffen nach dem „wenn x-mal dies, dann setze das Prinzip“ möglich ist die langfristigen Ausgleichseigenschaften von Signalen sowie die Schwankungen zu überwinden. Andererseits stellt man fest, dass potentiell funktionierende Ansätze außerordentlich komplex sind und/oder eine aufwändige Buchführung benötigen, was hohe Konzentration über einen langen Zeitraum erfordert. Deshalb: selbst wenn man bei einem „guten“ Spieler über die Schulter schauen und sich Notizen machen darf, ist es ausgesprochen schwierig daraus ein eigenes Regelwerk abzuleiten. Um das Roulette zu verstehen braucht man meiner Meinung nach zuerst einmal den Glauben daran, dass es grundsätzlich möglich ist dauerhaft zu gewinnen, um dauerhaft an am Thema dran zu bleiben ohne die Motivation zu verlieren. Dann kann man sich diverse Literatur zur Inspiration besorgen und hier im Forum nach Ideen suchen. Das kostet zweifellos sehr, sehr, sehr viel Zeit. Mit weniger als 5 Jahren täglicher Beschäftigung mit dieser Thematik wird man sicher nicht einmal einen vernünftigen Überblick erlangt haben. Ein Zeithorizont für eine eigene Spielentwicklung von 10-20 Jahren ist nicht unrealistisch. Selbst wenn man eine Art Mentor finden sollte der bereit ist sein Spiel offenzulegen, erfordert es von beiden Seiten eine gehörige Menge Geduld und Bereitschaft zur langfristigen Kommunikation bzw. des Austausches. Denn wie eingangs erwähnt sind aussichtsreiche Ansätze extrem komplex und enthalten meist viele Regeln/Ausnahmeregeln oder erfordern die so häufig benannte „Erfahrung“, d.h. ein Wertungsvermögen des so vielfältig gearteten Permanenzlaufs. Sogar in dieser glücklichen (eher mit geringer Wahrscheinlichkeit eintretenden) Situation kann es ohne Weiteres 5 Jahre oder mehr dauern, um zu verstehen welche Maßnahmen wie ineinandergreifen müssen, um dauerhaft zu gewinnen. Anschließend existieren darüber hinaus noch die Hürden der praktischen Umsetzung. Also kurz gesagt: es ist nicht einfach. -
Hallo @Maximum, das hast du gut erklärt. Wenn man schon ein paar EC-Grundlagen kennt, weiß man was gemeint ist. Den Vergleich mit dem Schachspiel hat mir vor einiger Zeit auch mal jemand gebracht, der ebenfalls relativ flexibel auf die Permanenzentwicklung reagiert. Erfahrung bedeutet doch eigentlich nichts anderes, als dass man eine (vergleichbare) Situation schon einmal erlebt hat und nun weiß, wie man darauf reagieren muss, um sie zu bewältigen. Nur sollte die Erfahrung meiner Meinung nach nicht der alleinige Grund dafür sein, ob ein Plus oder ein Minus vor der Renditezahl steht. Gruß Take_7
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Schneckchen, ich habe momentan so viele Signale und Varianten im Kopf, die müssen erstmal alle sortiert werden.
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Das klingt plausibel und realistisch. Mir scheint du gehst bei der Permanenzbewertung ähnlich vor wie @Paroli, so wie er es hier beschreibt: http://www.paroli.de/roulette/tendenz.htm Dabei ist wohl ein wesentlicher Aspekt für den Erfolg so einer Spielweise, dass man es an schlecht laufenden Tagen auch mal gut sein lässt und im besten Fall mit geringem Verlust beendet. Andernfalls aber an guten Tagen je nach Entwicklung eine Balance findet zwischen der Fokussierung auf ein bestimmtes Gewinnziel und ausreichender Gewinnmitnahme (Gewinne laufen lassen). Am Anfang dachte ich nicht, dass das Thema Roulette so komplex sein kann und es extrem viele schlaue Menschen teils jahrzehntelang zu schon wirklich wissenschaftlicher Forschung gebracht hat. Jedenfalls stimme ich dir zu, dass man sich konsequent damit beschäftigen und tief einsteigen muss. Bloß 1-2 Stunden 1x am Wochenende reicht sicher nicht. Da denke ich (noch) etwas anders. Zwar habe ich von Anfang an Abstand zu Systemen im herkömmlichen Sinne genommen, allerdings schreiben hier zwei langjährige EC-Spieler davon, dass sich ihre Ansätze programmieren lassen. In einem Fall wurde auf diese Weise getestet und es konnten seit jeher nahezu konstante Umsatzrenditen generiert werden. Und wenn es Permanenzentwicklungen gibt, die eine höhere Eintrittswahrscheinlichkeit für eine bestimmte weitere Entwicklung andeuten als für eine andere, wird man doch auch immer in ähnlichen Situationen gleich handeln. Nur so kommen langfristig mehr Treffer als Fehltreffer sowie konstante Renditen zustande. Problematisch ist tatsächlich die Vielzahl der ähnlichen Situationen, die man irgendwie definieren muss. Mit einem KI-Ansatz und beispielsweise Neuronalen Netzen, die dem menschlichen Gehirn nachempfunden sind, lassen sich lernfähige Computer entwickeln. Aufgrund der deutlich höheren Rechenleistung von Prozessoren im Vergleich zum Gehirn kann ich mir auch vorstellen, dass so ein intelligentes System das Roulette mit der Zeit knacken könnte. Das wäre zwar beeindruckend, aber wie du schreibst, im LC nicht nutzbar. Eigentlich wäre es aber auch besser, wenn man selbst versteht was und warum gesetzt wird. Mit der algorithmischen Vorgehensweise meinte ich wie oben angedeutet lediglich eine beschreibbare und auf Regeln basierende eindeutige Vorgehensweise, die sich reproduzieren lässt.
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Hallo Chris, hallo Schneckchen, schon möglich, dass man den Aufbau von Ballungen irgendwie rechtzeitig erkennen kann. Vielleicht fehlt mir da die Erfahrung, um einschätzen zu können, unter welchen Umständen und in welchem Ausmaß der Zufall diese aufbauen kann. Du selbst sagtest, das können nur ganz wenige Spieler. Und @Maximum schrieb man müsse sehr viel buchen und mehrere Jahre (15!) daraus lernen. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass ich eher nach einer algorithmischen Vorgehensweise suche, die sich demzufolge auch programmieren lassen sollte. Natürlich meine ich keine starre Setzweise, aber die klar definierte situationsbedingte Anwendung von verschiedenen Märschen bzw. temporäre Angriffe auf selektive Erscheinungsformen. Jedenfalls wird jetzt erstmal wieder die "Schulbank" gedrückt und die beiden Bücher von Ludwig von Graph gelesen. Und anschließend werden nochmal die Hinweise auf die prozentuale Serien- und Intermittenzaufteilung verfolgt. Vielleicht bringt das mehr Verständnis über den Rahmen, in dem sich der Zufall bewegen kann und neue Ideen für einen eigenen Ansatz. Gruß Take_7
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Habe nun auch das Buch von Ludwig von Graph aus dem Regal geholt und muss sagen er bestätigt viele meiner selbst gemachten Erfahrungen aufgrund von Beobachtungen und zahllosen Buchungen. Zu Beginn steht recht anschaulich beschrieben was nicht geht. Das sollte jeder Einsteiger lesen, um sich viel Zeit mit unnötigen Tests zu ersparen. Anscheinend gibt es ähnlich wie bei Pleinfavoriten bei den EC bestimmte Erscheinungsformen, die zeitweise favorisiert werden. Hier ist der Begriff Ballungen ja schon mehrfach genannt worden. Auf S. 79 schreibt LvG: "[...] in kein anderes Gesetz sind die Erscheinungen, die das Roulette produziert so eng und praktikabel verwoben wie in das Zwei-Drittel-Gesetz. Von daher führt nicht nur kein Weg an diesem Gesetz vorbei. Sondern es markiert aus meiner Sicht den einzigen Ansatzpunkt für einen Angriff auf den Zufall. Nur müssen wir das Gesetz richtig interpretieren, um es auch für die Niedrigen Chancen dienstbar zu machen [...]" Allerdings betrachtet er in dem Buch meist die vollständigen Alyett-Figuren. (Also nicht die vereinfachte Variante mit den paarweise symmetrischen Figuren aufgrund des sonst entstehenden Ungleichgewicht der Erscheinungen.) Ob er das 2/3-Gesetz später noch mit den Arbeiten von Marigny de Grilleau bezüglich Serien und Intermittenzen in Verbindung bringt, muss ich in der nächsten Zeit noch weiter hinten im Buch nachlesen. Genau das ist das auch seit langer Zeit mein Problem, spätestens am Ende einer Monatspermanenz bzw. mehreren Sitzungen stellt man den Ausgleich fest. Offensichtich gibt es auf den EC ähnlich wie bei Pleins für eine gewisse Permanenzstrecke eine Art Grundtendenz. Damit meine ich Phasen, in denen z. B. auf einer Teilchance immer wieder Häufungen von 1ern erscheinen getrennt von einzelnen Serien unterschiedlicher Länge. Aber es können auch beide Chancenteile involviert sein, indem z. B. vermehrt längere Serienwechsel erscheinen und nur Nasen oder kurze Intermittenzketten dazwischen. Es ist nur verdammt schwierig solche Phasen aufgrund der vorher abgelaufenen Permanenz zu prognostizieren. Das klingt zwar zunächst gut, spielt man allerdings aufgrund von reinen Ballungsbeobachtungen von 2er-Serien (bisher ohne Auszählung gemacht) auf deren Abbruch, erscheinen ja nicht nur die 3er, sondern auch die Serien ab Länge 4. Dabei ist die Häufigkeit von 2er-Serien gleich der von den zuletzt genannten Serientypen zusammen. Vielleicht ist es für die nächsten Tests einen Versuch wert darauf zu achten, ob die isolierte 3er oder die Serien ab Länge 4 gerade vorherrschend sind und daraufhin die Angriffe auf die 2er-Abbrüche auszulegen ...
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Lexis spielt im OC klassisch... (wegen Corona Hysterie)
topic antwortete auf Take_7's MarkP. in: Roulette-Systeme
Juan, ich möchte bei dir keinesfalls Informationen "absaugen". Einige Leute hier im Forum schreiben gerne über ihr Spiel und andere weniger gern. Das ist beides ok. Da hier die weit verstreuten Hinweise aber leicht falsch interpretiert werden können, hatte ich mich entschlossen bei absoluter Unklarheit einfach mal nachzufragen. Die Hoffnung ist eben, dass man vielleicht einen weiteren Baustein zur Entwicklung eines erfolgreichen Spiels findet. Zu EC Spielen habe ich hier nicht nur die Threads von Lukasz und Wendor intensiv studiert und einiges mit Excel getestet. Generell bevorzuge ich mittlerweile den persönlichen Kontakt, da es im Forum ständig Pöbeleien und seitenweise Nebendiskussionen gibt. Zwar kann ich nicht mit einem Spiel aufwarten, was einen Überschuss erzielt oder von Casino-Touren und Reisen berichten, aber mindestens 2 Mitglieder aus dem Forum können bestätigen, dass ich niemandem Informationen "wegnehmen" möchte, sondern auch im Gegenzug mit meinen Excel-Fähigkeiten einen Beitrag zur Analyse und Auswertung beigetragen habe. Falls du PN empfangen kannst, würde ich dir Näheres zu deiner Gegenfrage und zur Vorbeugung von Missverständnissen dort schreiben. Proaktivität ist jedenfalls vorhanden. Gruß Take_7 -
Lexis spielt im OC klassisch... (wegen Corona Hysterie)
topic antwortete auf Take_7's MarkP. in: Roulette-Systeme
Vielen Dank für die Antwort Starwind. Das klingt wieder mal ernüchternd und heißt dann wohl nochmal vorne anfangen. -
Lexis spielt im OC klassisch... (wegen Corona Hysterie)
topic antwortete auf Take_7's MarkP. in: Roulette-Systeme
Hallo @Juan del Mar, hallo @starwind wir hatten ja schon mal diskutiert, dass erfolgreiche EC-Spiele nicht unbedingt auf derselben Grundidee basieren. Mich würde mal interessieren, was die Komplexität eurer Spiele betrifft. Vor einiger Zeit hat hier ein Winneteou für viel Aufregung mit dem Verkaufsversuch seines 28% Systems gesorgt. Irgendwann sind dann seine 5 Angriffspunkte im Forum aufgetaucht. Haltet ihr es für möglich im Gleichsatz mit einer ähnlichen Vorgehensweise Überschuss zu erzielen? Sprich auf die Fortsetzung gewisser Konstellationen in ausreichender Menge (mehr als 5 verschiedene) zu setzten? Die zweite Frage wäre: bei "Glättung von Schwankungsbreite" kommt sofort wieder der Gedanke zur Abweichung von einem Mittelwert auf, die man durch Auszählen bestimmter Signale/Erscheinungsformen erkennen kann. Geht das ggf. in die richtige Richtung? Gruß Take_7 -
So ist es, dem würde ich zustimmen. Roulette ist ein sehr sensibles Thema und wohl eher eine "Individualsportart". Gewinner berichten stolz von ihren Ergebnissen und das ist nach mehrjähriger Forschungsarbeit auch irgendwie verständlich. Doch den einen motiviert es und beim anderen führt es zum Gegenteil und zur Verzweiflung bei permanentem Misserfolg. Hier im Forum wird man öffentlich keine konkrete und vollständige Beschreibung einer funktionierenden Spielweise finden. Die Aussagen sind in der Regel mehrdeutig und haben viel Interpretationsspielraum. Entscheidende Komponenten fehlen immer. Das liegt allerdings in der Sache der Natur, da es sich nicht nur um ein Spiel zur Unterhaltung handelt, sondern um ein „Tool“ mit großen Möglichkeiten und weitreichenden Auswirkungen bei breiter Bekanntheit. Manchmal werden zwar Ansätze, die sich in der Entwicklung befinden, zur Besprechung oder zur Einholung von anderen Meinungen hier eigestellt. Doch dann verläuft es sich aufgrund der diversen Störer oder Nebendiskussionen nach vielen Thread-Seiten schließlich im Sande. Man kann sich davon allenfalls inspirieren lassen und selbst Tests durchführen. Mit viel Geduld und Zeitaufwand besteht dann die kleine Chance irgendwann eine eigene Lösung zu finden. Auf der anderen Seite bietet das Forum die Möglichkeit Gleichgesinnte zu finden, mit denen man sich privat austauschen kann. Gegebenenfalls entstehen neue Ideen oder Synergieeffekte. Im besten Fall entstehen daraus auch noch Freundschaften.
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CORONA - jetzt wird's eng für Zocker
topic antwortete auf Take_7's suchender in: Untere Schublade mit Roulette Smalltalk und Stammtischen
Hallo starwind, dein Beitrag klingt ähnlich zu einem der letzten von @winfried. Was wechselt denn nach deiner Auffassung an diesen Punkten beim Roulette? Handelt es sich eventuell um Trendwendepunkte zwischen Serien- und Intermittenzballungen? Bisher hatte ich in Tests immer Serien als auch Intermittenzen gleichzeitig angespielt und nicht eine der Erscheinungsformen (zeitweise) bevorzugt.- 13.315 Antworten
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Hallo winfried, den Begriff Wechselpunkte hatte hier damals schon mal ein anderer Spieler im Zusammenhang mit EC verwendet. Wenn ich es richtig interpretiert habe, ging es dabei allerdings um eine kurzfristige und flexible Anpassung an die Permanenz durch mehr als 2 Wechselpunkte oder vielmehr Märsche. Was versteht du denn unter Wechselpunkten? So wie es in deinem Beitrag steht, klingt es wieder so, als gäbe es auf einer Einzel-EC oder einem EC-Paar das Phänomen einer regelmäßigen Wellenbewegung. Eben so, als könnte man durch Abzählen bestimmter Ereignisse und Vergleich mit statistischen Durchschnittswerten einfach nach Überschreitung eines Ecats das Gegenteil zur aktuellen Angriffsart anwenden (z.B. statt auf Rot nun auf Schwarz oder statt auf Serie nun auf Serienabbruch setzen) und so größtenteils immer nur die positiven Wellen mitnehmen. Gibt es so ein Phänomen tatsächlich?
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Thomas Garcia - Systemspieler, der Millionen gewann
topic antwortete auf Take_7's mathiaskkkk in: Roulette-Systeme
@gerard, der starwind hat Recht. Eine Progression jeglicher Art, sei es Verlust- oder Gewinnprogression, kann auf EC keinen Vorteil bringen, wenn man mit der Satztechnik nicht schon im Gleichsatz einen Überschuss erzielen sollte. Mit Garcia habe ich auch eine Zeit lang experimentiert. Meiner Meinung nach wird durch die Einsatzvariation das Spiel sehr viel komplizierter. Man sollte zunächst versuchen durch variable aber klar reglementierte Anpassung an die aktuelle Permanenz eine Möglichkeit zu finden im Gleichsatz zu gewinnen. Nutzt man dann die Garcia-Progression, lässt sich schneller hochkapitalisieren.