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Roulette Forum

Take_7

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Alle erstellten Inhalte von Take_7

  1. Hallo Juan, vielen Dank für deine Einschätzung. Auf die Anzahl der getätigten Sätze innerhalb der Coup-Strecken hatte ich bisher noch überhaupt kein Augenmerk gelegt und es deshalb nicht protokolliert. Die Spielweise ist komplex mit vielen Variationsmöglichkeiten und daher ständig im Wandel bei jeweils nur kurzen Tests von ca. 20-30 Partien. Noch fehlen klare Regeln für gewisse Aussetzer zur Überbrückung von schlechten Phasen. Das Ziel war ursprünglich einfach jede Partie von 40-80 Coups positiv abzuschließen. Da kommen die aktuellen Ergebnisse offensichtlich leider nicht heran. Man dreht sich eigentlich immer wieder im Kreis. Gruß Take_7
  2. Genau, gespielt wird im Gleichsatz. Das Angriffsziel sind potentielle Ballungen mit flexiblen Aussetzern angepasst an Längentendenzen und die vorher entstandenen Sequenzen von unterschiedlichen Erscheinungsformen. Natürlich besteht noch Optimierungsbedarf. Deshalb auch die Einholung von Meinungen zu einem der Märsche mit dem Permanenzbeispiel am 18 und 19. Juli. Es ist allerdings schwierig hier im Forum über Roulette zu reden. Mit Antwort auf die Frage, ob sich generell 99% der Permanenzen knacken lassen und jemand bekannt ist der das kann, wäre besser einschätzbar was realistisch ist (wo man hinkommen kann) und wo es sich eher um Trugschlüsse handelt. Ich meinte diesbezüglich praktisch spielbare Permanenzabschnitte von ca. 40-80 Coups mit Gewinnen von jeweils etwa 7-10 Stück. Gruß Take_7
  3. Ja, den Thread habe ich mal überflogen. Im Prinzip geht es darum Gewinne laufen zu lassen und Verluste zu begrenzen. Das könnte man zusätzlich einfach ins Spiel integrieren, indem nach Erreichung des angepeilten Gewinnziels noch weiter bis zum ersten Verlustsatz gespielt wird. Doch das geht mir zu sehr in Richtung Glücksspiel. Ich versuche eher klare Kriterien zu finden, die auf stabile Ballungen hindeuten.
  4. Hey Juan, ich dachte immer es ist grundsätzlich möglich 99% der Permanenzen zu knacken. Kennst du niemanden der das kann?
  5. Das klingt recht gut, doch ganz unmöglich zu erreichen scheint es auch nicht zu sein. Bei mir gibt es ebenfalls gute, ausgeglichene und schlechte Partien. Die würde ich in Viertel aufteilen: Die 1/4 guten Partien erreichen zwischen +4 und +10. Bei +10 wird Schluss gemacht, da es jederzeit einen Rücklauf geben kann. Die 2/4 ausgeglichenen Partien pendeln meist hin und her. Nach 4-5 Nulldurchgängen höre ich auf. Meist wird es nämlich nicht besser, sondern eher schlechter und Ende ist zwischen 0 und +3. Bei den 1/4 schlechten Partien läuft es meist direkt am Anfang oder kurz danach sehr schnell ins Minus mit oftmals nacheinander 4 bis 6 Negativzählern im Gesamtsaldo. Meist kann so ein Spiel nicht mehr auf 0 zurückgebracht werden. Pendelt der Gesamtsaldo dann länger im Minus mehrfach hin und her, wird idealerweise zwischen -1 und -5 aufgehört. Das zu akzeptieren und wirklich Schluss zu machen ist gar nicht so einfach, auch wenn nur trocken gebucht wird. Begrenzt wird aber immer bei -10. Das sind allerdings alles noch keine Ergebnisse aus Langzeittests, da sich die Spielweise noch ständig ändert und immer wieder neue Ideen hinzukommen oder alte verworfen werden.
  6. So eine Warnung gleich am Anfang auszusprechen ist sehr sinnvoll. Aus Forenberichten und einem kurzen Setzbeispiel so eine komplexe Spielweise genau zu rekonstruieren ist praktisch unmöglich. Schon kleine Abweichungen bei der Vorgehensweise würden zu ganz anderen Ergebnissen führen. Man kann sich zwar mit sehr viel Zeitaufwand in diesem riesigen Forum inspirieren lassen und Anregungen holen, doch letztlich muss man sich eine funktionierende Spielweise selbst erarbeiten. Ich würde aus heutiger Sicht jedem Neuling unbedingt raten die Finger vom Roulette zu lassen.
  7. Das habe ich mir eigentlich schon gedacht. Diese Durchschnittswerte sind im Prinzip schon lange bekannt und ein Spiel daran auszurichten ist auch keine Idee, die nicht schon viele Leute vorher versucht haben. Doch nun gibt es eine weitere klare Bestätigung wie es nicht funktioniert.
  8. Welcher Operator es davon wirklich war, habe ich nie genau herausgefunden.
  9. Ich wollte diesen Namen eigentlich nicht nochmal erwähnen, doch irgendwie erinnert mich die Beschreibung etwas an Lukasz. https://www.roulette-forum.de/topic/4853-was-w%C3%BCrdet-ihr-tun-wenn-ihr-ein-minimum-55/ Er hatte auch einen Indikator aus der Doppelchance R/S zur Anzeige von Serien- oder Wechselcharakter abgeleitet. Allerdings hat er nicht durchgespielt, sondern nur nach einem Farbwechsel jeweils ein Mal auf Wechsel oder Folge gesetzt. Im Prinzip wurde das starre Signal des Farbwechsels zusammen mit dem zeitgleichen Zustandswechsel der Parität abgeglichen mit dem Indikator. Dieser Indikatorwert wurde durch Abzählen einer „Eigenschaft“ im R/S-Strang ermittelt und dann beide Signale vermutlich mit einem Logikoperator verknüpft. Zusätzlich wurde berücksichtigt, ob beide Signale dieselbe Farbe anzeigen und im Fall von Gegensätzen die Trefferhäufigkeit der Signale zur Satzentscheidung herangezogen. Letztlich waren sich die anderen erfolgreichen EC-Spieler hier einig, dass es so etwas nicht geben kann. Handelt es sich bei deinem Indikator denn auch um einen einzelnen Zahlenwert? Hat er eventuell etwas mit den statistischen Durchschnittswerten der Serienlängenverteilungen einer EC zu tun?
  10. Das willkürliche Verhalten von Tendenzen ist ein leidiges Thema. Nach einer gewissen Zeit begreift man zwar, dass es nicht mit einer starren Setzweise geht und man sich situationsabhängig anpassen muss, doch dieser Schritt ist wohl bei vielen Forschern die Stelle wo es hakt.
  11. Die Bewertung der Permanenzcharakteristik anhand zusätzlicher Indikatoren klingt sinnvoll. Magst du denn den Tipp geben, ob diese diversen Indikatoren Treffer von unterschiedlichen Märschen bewerten und somit eine Saldobetrachtung darstellen oder ob das Längenverhalten von Serien bzw. das Ausdehnungsverhalten von „Figuren“ im Fokus steht?
  12. Eindeutig erkennbar sind solche Situationen. Es gibt wenige sich wiederholende Strukturen, kurze Serien, kurze 1er-Wechsel sowie eine Mischung unterschiedlicher Längen. Allerdings fehlen entsprechende Gegenmaßnahmen.
  13. Aktuell ist es relativ komplex und bei Abwandlung für eine neue Idee muss ich immer in den Notizen nachschauen, ob es keine Widersprüche mit anderen Regeln gibt oder die Idee nicht vor einiger Zeit schon einmal getestet wurde. Vielleicht ist das Grundgerüst des Spiels mit Beobachtung einer großen Anzahl von Signalen zu breit gestaltet. Dadurch gibt es extrem viele Freiheitsgrade und Variationsmöglichkeiten. Möglichst wenig Märsche zu nutzen hat natürlich die Vorteile, dass man weniger Fehler macht und in der Praxis schneller setzen kann. Damit ist man weniger anfällig gegen schnelle Croupiers und Ablenkungen von außen.
  14. Ich bezeichne mit „Strang“ eine Doppelchance. Dabei werden mehrere Märsche bezüglich Ballungen und Wiederholungen auf die Teilchancen separat sowie für gehäufte Serien und 1er-Wechsel von beiden Teilchancen kombiniert angewendet. All dies resultiert in dem „Strangsaldo“. Das weiß ich eben nicht. Es kann bei der Vorgehensweise auch jederzeit besser werden und dann würde man gute Phasen verpassen.
  15. Besonders schwierig finde ich die Situation, wenn gleich zu Beginn mehr als zwei Stränge zu viele Fehltreffer erzeugen und man dadurch ins Minus rutscht. Ich frage mich immer, ob man zur Verlustbegrenzung und als Zeichen auszusetzen eher auf den Saldoverlauf oder die Strukturen in der Permanenz achten sollte? Um wieder ins Plus zu gelangen hilft leider kein Warten allein. Irgendwann muss man wieder setzen und deshalb suche ich nach konkreten Kriterien anhand derer man günstige und ungünstige Phasen für Wiedereinstiege bewerten kann.
  16. Genauso ist es. Je mehr Tests man durchführt, desto mehr Ideen entstehen dabei. Jede neue Variation muss dann wieder getestet werden und so vergeht die verbrauchte Zeit ganz schnell. Genau, egal ob Serie oder Figur, jede Struktur gleicher Coup-Länge hat dieselbe absolute Erscheinungshäufigkeit. Allerdings erscheinen kurze Strukturen häufiger als lange. Das Problem ist die rechtzeitige Erkennung der Strukturen, die bald mit höherer Wahrscheinlichkeit geballt erscheinen werden und dann lange genug beständig bleiben. Es gibt zeitgleich eine Menge anderer Strukturen die ausbleiben.
  17. Vielen Dank für deine Einschätzung und die Hervorhebungen in meinem Text @Bold Player. Ich frage mich oft, ob es eine gute Idee war die Roulette-Forschung so intensiv und lange zu betreiben. Es wäre vermutlich leichter gewesen das nächste Amazon aufzubauen, als Roulette so zu verstehen, dass jede Partie gewonnen werden kann. Es gibt wirklich sehr viele unterschiedliche bereitgestellte Informationen und jeder sieht das Permanenzgeschehen aufgrund seiner Marschgestaltungen anders. Vielleicht bin ich zu lange den falschen Hinweisen gefolgt.
  18. Also der Marsch sieht wie unten dargestellt eigentlich vor nur bis zu einem Verlustsatz zu setzten und dann wieder ein neues Signal abzuwarten. Da würde ein Doppelwechsel noch nicht reichen. (Die Idee einen Zwischenverlust in Kauf zu nehmen und es direkt weiter zu versuchen ist allerdings eine Untersuchung wert.) Cp. S R 01. X 02. X 03. X 04. X 05. X 06. X 07. X ab hier ist das Signal zwei Einzelcoups auf Rot vorliegend, da Cp. 6 bereits jetzt eindeutig ein Einzelcoup ist. 08. X 09. X 10. X +1 11. X 12. X +2 13. X 14. X 15. X 16. X +3 17. X 18. X 19. X 20. X 21. X +4 22. X 23. X +5 24. X 25. X +6 26. X 27. X 28. X +5 29. X 30. X 31. X kein Satz 32. X 33. X kein Satz 34. X 35. X 36. Satz auf Schwarz Ja stimmt, hier wird es schwierig. Ich habe jedenfalls die Erfahrung gemacht, dass wenn man diese Einzelcoups wie oben dargestellt immer bis zum Ende setzt, letztlich zu viele Verluststücke entstehen. Bei herkömmlichen Serien funktioniert das ebenfalls nicht. Deshalb war ich zu der Annahme gekommen, dass sich diese Art von Einzelcoup-Häufung wie im „Seriengesetz“ beschrieben verhält: Es gibt genauso viele Serien mit Länge n wie die Summe aller Serien mit Länge n + 1 und höher. Könnte nicht auch gelten: n ≙ Häufungszahl? Das wäre die Erklärung weshalb man bei ständiger Ausreizung dieser oder ähnlichen Häufungen auf ein 50:50 Ergebnis kommt. Es liegt also nahe besser früher auszusteigen. Doch damit ergibt sich auch hier das Problem und wieder die ursprüngliche Frage bei welchen Permanenz-Konstellationen man Häufungen bis zu welchem „Glied“ verfolgt, damit die Gewinne ausreichend sind. Möglicherweise ist es doch vorteilhaft bei diesen Einzelcoups zwischen Nasen und Intermittenzketten zu unterscheiden. Das wird dann natürlich deutlich komplexer.
  19. Hallo Starwind, das war eine interessante Darstellung von dir. Der Austausch über Roulette ist leider nicht immer ganz einfach, da jeder Spieler sich seine eigene Terminologie zusammengebastelt hat. So kommt es schnell zu Missverständnissen. Da habe ich mich wirklich zu ungenau ausgedrückt. Selbstverständlich ist die folgende Aussage richtig. Genau das meinte ich. Es wurde bereits festgestellt, das Favoriten- oder Ecart-Spiele nicht sinnvoll sind. Ich stelle die Permanenz nochmal etwas anders dar, damit besser deutlich wird wie es gemeint war. Es soll um einen Marsch für Sätze auf Einzelcoups einer Teilchance gehen, nachdem sich zweimal solch eine Erscheinung gezeigt hat. D. h entweder in Form einer Nase oder als Teil einer Intermittenzkette. Cp. S R 01. X 02. X 03. X 04. X 05. X 06. X 07. X ab hier ist das Signal zwei Einzelcoups auf Rot vorliegend, da Cp. 6 bereits jetzt eindeutig ein Einzelcoup ist. 08. X 09. X 10. X +1 11. X 12. X +2 13. X 14. X 15. X 16. X +3 17. X 18. X 19. X 20. X 21. X +4 22. X 23. X +5 24. X 25. X +6 26. X 27. X 28. X +5 Vielleicht hast du so einen Angriff schon mal hier in anderen Beispielen gesehen. Auch aus dem folgenden Zitat könnte man so eine Setzweise heraus interpretieren. Außerdem hat mich die Tatsache bestärkt, dass du mal von gestückeltem Paroli gesprochen hast, welches alternativ ME auf diese Einzelcoups setzen könnte. Mit den Ergänzung in der Permanenz oben ist hoffentlich deutlicher geworden wie es gemeint war. Betrachtet man also nur eine Teilchance und dort nur die Häufung von Einzelcoups (zwischen zwei Serien derselben Teilchance), vermute ich ein ähnliches Verhalten wie bei den Längenverteilungen von herkömmlichen Serien. Quasi so, als ob jeder 1er dem Glied einer Serie entsprechen würde. Aufgrund der folgenden Aussage: hatte ich angenommen du würdest so einen Marsch wie oben aufgezeigt verwenden und nur 1x setzen, was dem Satz im Coup Nr. 10 auf Bildung des 3. Einzelcoups entsprechen würde. Damit würden dann wie gesagt viele Treffer nicht mitgenommen. Meine Erkenntnis aus diversen Tests ist in diesem Zusammenhang, dass man genau wie bei herkömmlichen Serien immer vor der Frage steht: Wie oft weitersetzen, damit es nicht mittelfristig wieder zum Ausgleich kommt? Und jetzt nochmal die ursprünglichen Fragen. 1. Worin besteht denn deiner Meinung nach der Vorteil bei der Anwendung eines solchen Masches auf Einzelcoups? 2. Anhand welcher Kriterien kann man festmachen wie oft man eine solche Ballung bespielen sollte, um die „Länge“ gut auszunutzen, das Verluststück am Ende zu vermeiden und somit mehrheitlich über die 50:50 Trefferchance zu gelangen? Die zweite Frage könnte man auch äquivalent für Angriffe auf herkömmliche Serien stellen. Wie das gemeint ist muss ich nochmal in Ruhe genauer überlegen.
  20. Irgendwie sind die Leerzeichen nicht alle gleich breit und es lassen sich keine Tabulatoren mit festen Abständen zur bündigen Ausrichtung einfügen. Für solche Dinge wäre oftmals eine Art Tabelleneditor hilfreich.
  21. Hallo Starwind, mal angenommen man hat sich einen Marsch überlegt der auf die Häufung von Nasen abzielt. Im folgenden Permanenzabschnitt haben sich mit dem 7. Coup zwei Nasen auf Rot gebildet und man könnte auf die Fortsetzung dieser Erscheinungsform setzen. Würdest du denn tatsächlich nur einen einzigen Satz nach dem 9. Coup auf Schwarz setzen? Damit würden einem in so einem günstigen Fall sehr viele (nötige) Treffer entgehen. Cp. S R 01. X 02. X 03. X 04. X 05. X 06. X 07. X 08. X 09. X 10. X 11. X 12. X 13. X 14. X 15. X 16. X 17. X 18. X 19. X 20. X 21. X 22. X 23. X 24. X 25. X 26. X 27. X 28. X Meiner Ansicht nach verhält sich so eine Art von Häufung oder Ballung wie eine herkömmliche Serie. Statistisch gibt es genauso viele Serien der Länge n wie die Summe aller Serien der Länge n+1 und höher. Das ist wiederum ein 50:50 Verhältnis. Man könnte vielleicht 2x oder 3x setzen oder eventuell erst 3 Nasen abwarten und dann 1-2x setzen. Doch im Prinzip bleibt es bei der 50:50 Trefferchance. Wir hatten auch schon mal festgehalten, dass der Versuch aus einem Vorlauf die Anzahl solcher Erscheinungen zu ermitteln als Grundlage für ein Favoriten- oder Ausgleichsspiel nicht sinnvoll ist. Alternativ die Anzahl der Nasencoups mit den Seriencoups abzugleichen (Sollverhältnis 25/75) würde ebenfalls auf einen Favoriten- oder Ausgleichsansatz hinauslaufen. Die statistischen Längenverteilungswerte gelten erst für die Großen Zahlen und geben doch keinerlei Anhaltspunkte für den Zeitpunkt der Erscheinung von bestimmten Serienlängen oder „Häufungslängen“ her. 1. Worin besteht denn deiner Meinung nach der Vorteil bei der Anwendung eines solchen Masches auf Nasen? 2. Anhand welcher Kriterien kann man festmachen wie oft man eine solche Ballung bespielen sollte, um die „Länge“ gut auszunutzen, das Verluststück am Ende zu vermeiden und somit mehrheitlich über die 50:50 Trefferchance zu gelangen? Viele Grüße Take_7
  22. Hallo Chris, was du dir alles ausgedacht hast ist recht umfangreich und äußerst variabel in der Anwendung. Verschiedene Tendenzen oder den Permanenzlauf kann man sehr unterschiedlich interpretieren. Sollte eventuell noch eine Abhängigkeit von Strang- und Gesamtsaldo hinzukommen, wird es nochmals komplexer. Die Unregelmäßigkeit bei der Nutzung verschiedener Märsche sowie vereinzelt ausgelassene Sätze sind das Problem bei der Nachvollziehbarkeit und die Lösung zugleich. Vielleicht kann man ein Gespür für das zukünftige Permanenzverhalten entwickeln, doch wenn es keine handfesten Kriterien gibt die sich aus den vorherigen Coups eindeutig ablesen lassen, ist so eine Spielweise schwer zu verstehen. Ich bin der Meinung wenn man seine Sätze und Aussetzer begründen kann und es am Spieltisch bei vorher unbekannten Permanenzen stabil funktioniert, hat man das Roulette wirklich geknackt. Viele Grüße Take_7
  23. Das ist eine Betrachtung, die ich gar nicht mehr auf dem Schirm hatte. So etwas ähnliches hat hier schon mal ein Paroli-Spieler geschrieben und er berichtete damit (als Teil seiner Strategie) Erfolg zu haben. Die Webseiten mit dem Tendenzspiel von Paroli habe ich gelesen und auch einige andere Herangehensweisen kennengelernt. Wie man hier allein auf den letzten 2-3 Seiten lesen kann, hat jeder doch sehr unterschiedliche Ansätze und verschiedene Sichtweisen auf das Permanenzgeschehen. Wenn es denn auch regelmäßig und praktikabel in der Realität am Spieltisch funktioniert, wäre das eine eindeutige Bestätigung.
  24. @Feuerstein, ich schrieb doch mir ist klar, dass es so nicht funktioniert. Natürlich hängt das Ergebnis davon ab auf welche Erscheinungsformen man abzielt, welche oder ob man Stoppsignale nutzt und wie viele Stücke bzw. Angriffe man bereit ist für jede Erscheinungsform zu riskieren. Aus meiner Sicht ist dieser Permanenzabschnitt eher ungünstig. Ich sehe einen Mix aus 2er- und 3er-Serien, keine längeren Intermittenzketten (1er-Wechsel) und weder Häufungen von Nasen oder Serien gleicher Länge. Solche Phasen können wie gesagt auf zwei von drei Strängen gleichzeitig vorherrschen oder nacheinander im Wechsel auf unterschiedlichen Strängen entstehen. Mal sind die Phasen länger andauernd und mal kürzer. Mal fängt eine einzelne Erscheinungsform plötzlich an sich wieder sehr oft zu wiederholen, mal tut sie es nur weniger oft und bleibt wieder aus. Wenn du solche Phasen rechtzeitig erkennen kannst, dabei nicht zu viel verlierst und bei einem echten Wechsel in stabile gute Phasen rechtzeitig dabei bist, dann bist du wahrscheinlich auf einem guten Weg.
  25. @Bold Player, mir ist absolut klar, dass Sätze nach starren Signalen beim EC-Spiel mittelfristig zum Ausgleich bzw. Verlust führen. Vielversprechender ist wohl die Einbeziehung der aktuellen Permanenzcharakteristik sowie des Saldoverlaufs. Doch mir fallen spontan gerade schon mehr als 12 Signale oder Erscheinungsformen ein, die man für den Angriff auf Ballungen in jedem einzelnen der drei EC-Stränge nutzen kann. Sicher ist, jede einzelne dieser Erscheinungsform kann temporär geballt erscheinen, hat mittelfristig betrachtet allerdings keinen positiven Überhang. Gewinn ist also nur möglich, wenn man die Ballungen auszunutzen weiß. Die Erwartung einfach sämtliche Erscheinungsformen anzugreifen, sodass Ballungen und Ballungsabbrüche einen sinusförmigen Gesamtsaldo erzeugen, bei dem man lediglich innerhalb einer positiven Halbwelle aussteigen kann, wird sich nicht ausreichend oft erfüllen. Problematisch wird es immer dann, wenn in der Permanenz über eine längere Coup-Strecke keine „Ordnung“ bestehen bleibt und Wiederholungen/Ballungen von mehreren Erscheinungsformen ausbleiben. Passiert das noch auf zwei EC-Strängen gleichzeitig oder ungünstig im Wechsel nacheinander auf den Strängen, fällt der Gesamtsaldo schnell und tief herab. Da stellt sich immer die Frage welche Signale und wie lange sollte man aussetzen, wann und worauf wieder einsteigen und wie oft dann darauf setzen. Nun könnte man sich eventuell Abhängigkeiten zwischen den Erscheinungsformen überlegen und nicht alle Signale gleichzeitig nutzen oder für jedes Signal einen individuellen Saldo mitführen. Das wird dann nur schnell äußerst komplex. Darüber hinaus lässt sich das aktuelle Spielgeschehen recht unterschiedlich abhängig davon interpretieren, was man alles für Vorgänge betrachtet und einbezieht. Insgesamt führt dies zu unzählig vielen Möglichkeiten eine Spielweise zu gestallten. Bis man mit so einem Ansatz des „Permanenzlesens“ einen funktionieren Weg gefunden hat, können leicht 10 Jahre vergehen. Manche Leute tüfteln 30 oder 40 Jahre und es klappt trotzdem nicht oder die per Hand durchgeführten Tests enthalten Buchungsfehler und dies täuscht den Erfolg nur vor. Trotz aller Flexibilität und dem Denken in Wahrscheinlichkeiten braucht man meiner Meinung nach dennoch klare Kriterien für die Sätze und Aussetzer und muss begründen können warum man sich wie konkret entscheidet. Alles andere wäre ein Intuitivspiel oder stochern im Nebel. Ich hoffe sehr du hast einen praktikablen Weg gefunden mit einer reproduzierbaren Spielweise.
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