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Julius

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  1. Hallo zusammen, vor einigen Jahren kam ich mit einem Spieler ins Gespräch, der mir bei einem Kaffee seine Methode anvertraute. Egal wann und wo, irgendeine Zahl sprang dem im Laufe des Tages mal ins Auge, wenn er zur Arbeit fuhr oder sonstwo. Diese Zahl ließ den dann nicht los und am Abend wurde diese Zahl zu seinem Favoriten beim Roulettespiel. Ich muss nicht erwähnen, dass ich den Mann nicht so ernst genommen habe, wie er es vielleicht verdient hätte, zumindest seitens eines Psychoanalytikers. Aber Schwamm drüber, der tat mir echt leid, weil er fast immer mit Verlust aus dem Casino ging. Nun aber mal etwas, was zumindest ein wenig besser sein kann, wenn auch nicht immer. Kommt eine Finale innerhalb von 5 Coups zweimal, dann soll es angeblich sinnvoll sein, auf diese Finale bis zu 6 Mal zu setzen. Ich habe ja meine Zweifel, aber es gibt Leute, die davon überzeugt sind. Julius
  2. Ich muss nochmal was nachlegen. Lexis spielt m.W. grundsätzlich völlig anders und setzt wohl eher die klassischen Ansagen oder bestimmte Bereiche, abhängig vom P-Verlauf. Deine Idee, mit ein paar Personen gemeinsam etwas zu entwickeln oder zumindest Erfahrungen auszutauschen, ist nicht so neu. Ich bin mit mehreren Mitgliedern in losem Kontakt. Auch mir werden Ideen angetragen, die ich beurteilen soll. Umgekehrt erhalten manche Leute auch von mir Vorschläge. Das kann fruchtbar sein, erfordert aber, dass alle mal was liefern und nicht nur von anderen profitieren wollen.
  3. Da magst Du richtig liegen, zumindest hält er nichts von diesen Methoden. Sachse ist aus meiner Sichtweise intelligent und er weiss, wovon er spricht. Ich würde nicht pauschal negativ über diesen Mann urteilen. Auch Sven hat Grips, aber dazu möchte ich nun wirklich nichts mehr sagen, man kann den so oder so beurteilen. Julius
  4. Grüß Dich, danke für die Blumen, geht runter wie Öl. Inzwischen habe ich ähnliche Worte von anderen Mitgliedern gehört, was mich innerlich freut. Lexis und ein paar andere haben sich bei dem Treffen meine Kolonnenstrategie an Hand einer laufenden Permanenz erklären lassen. Vor jedem Wurf habe ich beschrieben, warum ich diesen oder jenen Satz tätige. Mehrere Mitglieder haben das auch noch einmal schriftlich bekommen. Inzwischen habe ich gehört, dass jemand diese Methode in ein anderes Spiel integriert hat und offenbar damit erfolgreich war. Zumindest habe ich seit dem Treffen keine negativen Mitteilungen erhalten. Diese K-Methode funktioniert gut, aber kann auch mal extrem werden, was aber selten vorkommt. Bisher habe ich damit immer wieder Plus erzielt, auch bei schwierigsten Permanenzen. Wenn Du Fragen hast, kannst Du mich ansprechen, ich werde mich bemühen, Dir zu antworten. Am 1.8.2019 muss ich mich einer OP unterziehen und werde dann wahrscheinlich drei bis sechs Monate nicht im Forum sein. Julius
  5. Hallo, auch ich habe im Laufe von Jahrzehnten das eine oder andere angeblich so erfolgreiche System bei verschiedenen Verlagen erworben. Ein paar wenige Methoden waren wirklich ganz gut, aber die Masse war derart mies erklärt, dass diese "Literatur" seit Jahren verstaubt. Ich habe aus diesen Schriften einige Ideen gezogen und auch teils davon profitiert, aber mein Fazit lautet heute, es ist sinnlos, für diese Methoden Geld auszugeben. Sachse beschreibt in seinem Buch anschaulich, warum man mit klassischen Methoden nicht gewinnen kann. Wer sich ein anderes Buch über Roulette-Märsche und sonstige "Roulette-Gesetze" reinzieht, wird bald merken, mathematische ist es unmöglich, beim Roulette dauerhaft zu gewinnen. Ich muss unserem Sachsen zustimmen und auch ich habe immer wieder geschrieben, dass es kein System gibt, das immer und in jeder Situation überlegen ist. Trotzdem bin ich davon überzeugt, dass man beim Roulette Überschuß erzielen kann. Sachse kann es mit seinen Kesselstrategien und ich habe ca. fünf Methoden entwickelt, die mir bisher immer zum Überschuß verholfen haben. Man gewinnt nicht jeden Tag, aber es bleibt ein Überschuß, wenn man strategisch vorgeht und auch mal bescheiden bleibt. In den Neunziger Jahren des vorherigen Jahrhunderts war ich Stammgast in einer Spielbank nahe Hamburg. Dort habe ich regelmäßig einen reiferen Herrn beim Spiel beobachtet. Er setzte ausschließlich auf EC, meist R/S. Seine Grundeinheit waren 20 DM Jetons, die er in der Regel im Gleichsatz platzierte. Manchmal erhöhte er den Einsatz, aber nur geringfügig. Ich habe diesen Spieler rund drei Jahre immer wieder dort angetroffen und er spielte immer die selbe Strategie. Der ging keinen Abend unter 400 DM Gewinn aus dem Saal. Es muss also funktionieren. Ich habe viel mitgeschrieben, konnte seine Methode aber nicht wirklich knacken. Ein Gespräch mit dem Mann war nicht möglich. Ich habe es dann lange versucht, aber ohne greifbaren Erfolg. In den letzten fünf Jahren gelang es mir dann eine Systematik zu entwickeln, die möglicherweise dieser ominösen Methode nahe kommt. Zumindest konnte ich ähnlich konstante Gewinne erzielen. Mein Rat lautet, schaut Euch in den Casinos um und beobachtet, wie erfolgreiche Spieler setzen. Versucht die Methode zu ergründen, auch wenn es vielleicht nicht exakt so ist, wie das Original. Auf solchen Methoden kann man aufbauen und selbst etwas entwickeln, wenn man sonst keine eigene gute Idee hat. Wichtig ist, dass diese beobachteten Spieler nicht nur kurzfristig erfolgreich sind. Nur wer dort am Tisch regelmäßig am Ende im Plus ist, hat eine halbwegs verwertbare Strategie. Eins sollte man aber nie vergessen, Roulette ist ein Glücksspiel und Erfolg ist ohne Fleiß und Disziplin nicht zu erlangen. Julius
  6. Wie ich schon anfangs sagte, es ist nur ein Vorschlag, jeder kann nach eigener Kreativität diese Methode anders angehen und sich was vermeintlich Besseres einfallen lassen.
  7. Nun zu einer anderen Spielidee, die ich hier vorstellen möchte. Man hatte mich aus dem Forum darauf angesprochen, nachdem ich den Ansatz mal erwähnt hatte. Grundsätzlich gibt es zwei Angriffsmöglichkeiten, man kan auf das Erscheinen einer Chance setzen, man kann auch auf den Abruch (= Wechsel) setzen oder auf beides, je nach Geschmack. Ich selbst spiele lieber auf den Abbruch / Wechsel einer Serie, wobei auch Einerschläge hier als Serie bezeichnet werden. Es werden 18 Coups notiert, fällt die Zero wird immer ein Coup mehr gespielt, je nach Erscheinungsanzahl der Zero. Das Notierblatt hat folgendes Aussehen: S R 1 2 3 1 2 3 ---------------------------------------------------------------------------------------------------- also jeweils drei Spalten je Farbe oder anderer EC Links davon notiert man untereinander die Anzahl der laufenden Coups (Zero wird ignoriert) und daneben noch die laufende Permanenz . Im Laufe der Notierungen wird nun nach jedem Wechsel von S auf R oder umgekehrt in den Spalten ein Strich oder Kreis markiert. Erscheint Zero, dann wird eine laufende Serie ebenfalls unterbrochen bzw. endet nach x Coups. Auch wenn sich nach Zero die selbe Chance fortsetzen sollte. Im nachfolgenden Beispiel wird dies erklärt. Es handelt sich um die Permanenz Bad Homburg vom 28.02.2019, Tisch 11 S R 1 2 3 1 2 3 ------------------------------------------------- -------------------------------------------- / / / / / / / O / O -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- / / / / Coup Perm S R 01 23 02 04 Die 23 war eine Serie 1 auf R , also eine Markierung unter der 1 bei Rot 03 25 Die 04, ebenfalls Serie der Länge 1, aber auf Schwarz, Markierung dort in Spalte 1 04 04 Die 25 erneut eine Serie 1 auf R, also Markierung in der entsprechenden Spalte 05 04 06 05 Die 04 ergab eine Serie der Länge 2 unter Schwarz, Eintrag in Spalte 2 bei Schwarz 07 04 Die 05 war eine Serie 1 unter Rot, also entsprechender Eintrag in Sp. 1 bei R 08 15 09 23 Die 15 ist das Ende einer Serie 2 auf Schw., also Eintrag in Sp.2 bei S 10 08 Die 23 ist eine Serie der Länge 1 auf R, also Eintrag in Sp.1 bei R 11 29 12 09 Mit der 29 endet die Serie 2 auf S, Eintrag unter 2 bei S 13 01 14 32 15 04 32 beendet die Serie der Länge 3 auf R, also Eintrag unter 3 bei R 16 04 17 04 18 15 Die 15 ist die letzte zu wertende Zahl, weil 18 Coups erreicht wurden und damit der Vorlauf endet. Es hat sich eine Serie 3 (+ n) gebildet. Eintrag unter 3 in Schwarz Hinweis: Jede Serie, die länger als 3 ist, wird wie eine Serie 3 gewertet. Sollte sich die Serie auf Schwarz fortsetzen, hat das keine Einfluss mehr auf den Vorlauf. Wäre während des Vorlaufs die Zero ein oder mehrmals gekommen, würden entsprechend der Erscheinungen der Zero noch Coups an den Vorlauf angehängt, aber nur bis wir 18 andere Zahlen haben. Für die Zero erfolgt keine Notierung. Nun beginnt das eigentliche Spiel, aber zunächst müssen wir uns einen Überblick zu den gekommenen Serien verschaffen. In den Aufzeichnungen oben sind zwei abweichende Notierungen zu sehen: O ====> Man kann ersatzweise auch einen kleinen Querstrich in der betreffenden Spalte machen. Warum diese Änderung der Notierweise ? Es gilt die Annahme oder Prämisse, dass bei 18 Zahlen (ohne die Zero) sich drei Serien der Länge 1 bilden sollten, jeweils bei beiden Farben (Chancen). Außerdem gilt, es sollten sich zwei Serien der Länge 2 bilden, auch bei beiden Farben. Und es gilt, es sollte sich eine Serie der Länge 3 (oder länger / +n) bilden, auch bezogen auf beide Farben. Wird diese Voraussetzung (Prämisse) mit Ende des Vorlaufs erfüllt, dann scheidet die entsprechende Spalte aus, diese Chance wird nicht gesetzt. Ich markiere mir die Spalten, die nach den eben genannten Vorgaben noch spielbar sind, wo also wenger Erscheinungen der Serien auftraten. Nur diese sollte man anspielen, wenn sich die Möglichkeit bietet. Aus den obigen insgesamt sechs Spalten ergeben sich leider nur zwei anspielbare Chancen, die Spalte 1 bei Schwarz und die Spalte 2 bei Rot. Es kommt vor, das sich mehr Möglichkeiten bieten, es kann aber auch mal passieren, dass sich keine anbietet, weil die Erscheinungen der Serien gleichmässig gemäß der Prämisse verteilt sind. Wie ich anfangs erwähnt habe, kann man auf das Erscheinen einer Chance (Serie unterschidelicher Länge) setzen oder auf den Abruch (also Wechsel). Wer das Spiel gut beherrscht, kann auch beide Varianten wählen, allerdings steigt damit auch das Risiko. Ich wähle für das Beispiel einen Mix, also beide Möglichkeiten. Nun zum Spiel. Wir hatten zuletzt eine Serie auf Schwarz. Diese könnte sich fortsetzen, also warten wir (Wartecoup). Aus der Tabelle ist unsere Vorgabe Serie 1 bei S und / oder Serie 2 bei R. 19 16 W Es kam Rot. Wir setzen für den nächsten Coup auf das Erscheinen einer Serie 2 bei R. 20 29 Es kommt leider S, also --1 Stk. Die Vorgabe sagt, Serie 1 auf S, für Coup 21 Satz auf den Abbruch, also auf R mit 2 Stk (Saldo -3) 21 09 Es kam Rot ...... Treffer ---> --3 + 4 = +1 Bei Spalte 1 unter Schwarz eine Notierung. Diese erfolgt unterhalb des langen Querstrichs. 22 13 Nun erwarten wir eine Serie der Länge 2 auf R, die wir gemäß Prämisse anspielen sollen. Satz auf R mit 1 Stk. Es kommt S, also --1 23 0 Die Vorgabe sagt, es fehlt eine Serie 1 auf S, also Satz mit 2 Stk auf R, also Abruch bzw. Wechsel. Leider verloren, ergibt den Saldo -- 2 / --3 24 25 W Hier folgt nach der Zero ein W, weil wir eine weitere Zahl benötigen. Die 25 ist die erste rote Zahl einer möglichen Serie 2, also Satz. 25 25 Unser Einsatz mit 3 Stk. bringt uns --6 + 6 = 0 . Notierung in Spalte 2 bei Rot unter dem langen Querstrich. Damit ist diese Spalte / Chance ausgereizt. 26 07 W Wir können nur noch auf das Erscheinen einer Serie 1 setzen bzw. auf deren Abruch, was ich empfehle. 27 29 W Es hat sich mit der 29 eine Serie 1 auf S gebildet, wir setzen auf den Abbruch bzw. Wechsel, also 1 Stk auf Rot. 28 27 Es kommt Rot und wir gewinnen ein Stück -----> + 1. jetzt Notiz unter dem langen Querstrich bei Spalte 1 unter Schwarz, weil die Serie 1 dort abbrach. 29 32 Gemäß Vorgabe könnte eine Serie 2 noch bei Rot auftreten, also Satz auf Rot mit 1 Stk. Es ist ein Treffer ---> -1 + 2 = + 1 Ab hier muss neu ermittelt werden (Vorlauf), weil alle möglichen Vorgaben (Prämissen) erfüllt sind, kein weiterer Einsatz. Laut Regel sollten drei Einerserien kommen und zwei Zweierserien, in unserem Spiel wurden diese Vorgaben erfüllt. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte diese These aber nicht ausreizen und lieber bei den Serien 1 und 2 sich etwas zurückhalten, es ist ein Glücksspiel !!! 30 20 31 26 32 27 33 36 34 15 35 11 36 17 37 15 Bevor man diese Methode spielt, sollte man sich länger damit vertraut machen. Das Spiel erfordert Konzentration und es sollte ausreichend Kapital vorhanden sein. Man kann hier auch eine andere Progression wählen. Ein Spiel im absoluten Gleichsatz wird nicht auf längere Sicht funktionieren, eher eine geringe Überlagerung der Einsätze. Man kann auch Verlustketten bilden. 1 1 1 1 1 1 ----------> ergibt --6 aufgeteilt in drei Glieder zu 2 ----------------- 2 2 2 ---------> Jetzt Satz mit 2 Stk. 2 2 2 2 2 2 -----------------> --12 ---------------- 4 4 4 -----------> Jetzt Einsatzhöhe 4 Stk. u.s.w. Viel Erfolg wünscht JULIUS
  8. Ich wurde inzwischen gefragt, wie ich das bei Einsatzstufe 2 oder höher handhabe ? Also angenommen wir haben die ersten drei Sätze verloren, dann haben wir aus der Einsatsstufe 1 (EST 1) als Ergebnis --6 und ermitteln dann ein neues Satzsignal. Wir notieren bei dem neuen Angriff, dass wir EST 2 spielen. EST 2 bedeutet, dass wir die ursprüngliche Grundeinheit / Jetongröße um ein Stück anheben. Bei den höheren Einsatzstufen wird genauso gehandelt, wie anfangs beschrieben. Falls notwendig werden bis zu 3 Einheiten gesetzt. Nach einem Treffer oder falls alle drei Sätze verloren gehen, wird wie folgt gerechnet: Angenommen wir sind in EST 2 und haben erst eine und dann zwei Einheiten gesetzt, dann haben wir einen Minussaldo von --6 aus dem ersten Angriff (EST 1) und dann aus EST 2 noch zusätzlich --1 und --2, also zusammen --3 , wobei jetzt darauf geachtet werden muss, dass bei EST2 ein höherer Jetonwert genutzt wurde. Also wenn in EST2 erst 1 und dann 2 Stk gesetzt wurden, es folgt ein Treffer bei dem zweiten Satz, dann ergibt das folgende Rechnung: 2 (Einsatz) -2/-3 + 4 = + 1 x 2 (für EST2) = + 2 Unser Saldo aus EST 1 war -6 und davon sind jetzt diese + 2 abzuziehen. ===> neuer Saldo -- 4 Jetzt gehen wir auf EST 3 unser Saldo ist -- 4 Angenommen wir haben beim ersten Satz einen Treffer, dann ergibt das folgende Rechnung: 1 -1/-1 + 2 = + 1 x 3 (EST3) = + 3 ==============> Saldo -- 4 + 3 = -- 1 Man könnte jetzt entweder die Einsatzstufe um ein Stück anheben oder in gleicher Höhe belassen, man kann aber auch den Einsatz so wählen, dass er ein Stück über dem aktuellen Minussaldo liegt. Das ist eine Ermessenssache und abhängig von der Risikobereitschaft oder davon, wieviel man gewinnen möchte. Mein Rat lautet, bleibt bescheiden. Gruß Julius
  9. Hallo, danke für den Rat, werde ich auch mal probieren. Julius
  10. Grüß Dich, danke für den Rat, habe ich bisher nie in Erwägung gezogen, werde es aber mal prüfen. Julius
  11. Hallo Freunde, hier mal ein Spielvorschlag, den ich durch ein Beispiel erklären möchte. Die Idee ist sicherlich ein alter Hut, aber gar nicht so übel. Mein Rat, spielt mit kleineren Jetons und bleibt etwas bescheiden. Das Spiel läuft in der Regel ganz gut, kann aber auch mal einen extremen Ausreißer haben, was aber selten vorkommt. Ich empfehle deshalb ein persönliches Verlustlimit. Wie gesagt, es ist nur ein Vorschlag, den sich jeder nach eigenen kreativen Fähigkeiten zu nutze machen kann. Die Regeln sind ganz einfach, ebenso wie die Idee zu dem Spiel. Ich habe diese Methode nur für S/R geprüft und eine Jahrespermanenz als Basis für den Test genommen. Es gibt bekanntermaßen für die Farben S/R auf zwei Coups vier Erscheinungsmöglichkeiten, wenn wir mal Zero ignorieren. Es wird also untereinander notiert : S R S R S R R S Als Beispiel bringe ich hier die Permanenz Bad Homburg, Tisch 11 vom 28.02.2019: S ! R -----!----- ! 23 04 25 04 04 -------------- Hier endet der Vorlauf, Zero wird ignoriert, falls die fällt. Mit 23 und 04 hatten wir die Kombination R -- S , also wird in der Tabelle ganz oben R/S (untereinanderstehend) mit einem Unterstrich gekennzeichnet oder durchgestrichen. Sollte diese Kombination im Vorlauf erneut auftreten, wird das ignoriert. Im Folgecoup trat die 25 auf, also egab sich jetzt die Kombination S---R, also wird diese Kombination in der Tabelle ganz oben markiert oder gestrichen. Es verbleiben jetzt nur noch zwei Möglichkeiten, S---S oder R---R. Nach der 25 kam die Zahl 04, also die Kombination R---S, die hatten wir aber schon, wird also ignoriert. Der Vorlauf endet mit dem erneuten Erscheinen der Zahl 04, denn jetzt hat sich die Kombination S----S gezeigt. Damit verbleibt R----R als letzte nicht erschienene Möglichkeit. Dies ist unser Signal und es wird auf R---R gesetzt. Wie wird nun vorgegangen ? Ein Einsatz darf nur erfolgen, wenn sich ein Satzsignal zeigt. Würde als erste Zahl nach dem Vorlauf hier R kommen, dann wird anschließend gesetzt. Wir hatten aber zuletzt S, also müssen wir warten, bis sich einmal R zeigt. Ich denke ich muss nicht erklären, wie man bei einer anderen Kombination, die unser Satzsignal bildet, vorzugehen hat. Zuletzt hatten wir eine schwarze Zahl, also warten wir jetzt, bis die Farbe Rot kommt. Erst dann wird auf Rot gesetzt, in der Hoffnung, dass sich die Kombination R---R bildet. In der Permanenz folgt die 05, also Rot. Da wir bisher nicht setzen konnten, wird dieser Coup als Notiz mit einem W (Wartecoup) versehen. (Man muss das nicht unbedingt so machen.) Wir setzen nun 1 Stück auf Rot. Als nächste Zahl erschien die 04 , also Schwarz. Wir notieren -- 1 als Resultat bzw. Zwischensaldo (ZWS) Da eine schwarze Zahl kam, haben wir kein Signal, weil wir erst wieder setzen, wenn Rot erschien. Also folgt ein Wartecoup oder mehrere, bis wieder Rot kommt. Als nächstes bringt die permanenz die Zahl 15, also Schwarz. Wir warten erneut. Jetzt kommt die 23 (Rot) und damit haben wir wieder ein Satzsignal. Es wird also wieder auf R gesetzt, diesmal mit 2 Stück. Es kommt die 08 S und wir haben wieder verloren. Wir notieren --2 / --03 , unser Saldo ist also -- 3 aus den beiden Sätzen. Es folgt wieder W , weil wir kein Signal haben. Nun erscheint die 29 S, also wieder W, weil kein Signal. Dann folgt die 09 R , somit gibt es wieder ein Satzsignal und es darf auf Rot gesetzt werden, aber diesmal 3 Stück. Wir notieren -- 3 / -- 6 aus für den dritten Satz und warten, was kommt. Jetzt erscheint die 01 R, also haben wir einen Treffer. Bei 3 Stück Einsatz ergibt das dann + 6, wodurch die -- 6 ausgeglichen werden. Wir haben jetzt als Saldo Null, also leider keinen Ertrag. Nun ein wichtiger Hinweis: Wenn wir das Spiel beginnen, zumindest hier am Anfang, spielen wir die Einsatzstufe 1. Damit ist gemeint, dass unser Grundeinsatz die niedrigste Jetongröße hat. Bei meinen Prüfungen bin ich ein einziges Mal bis zur Einsatzstufe 20 gekommen. Eine Einsatzstufe besteht immer aus drei Sätzen maximal, also für die Einsatzstufe 1 wären das 1 +2+3 = -- 6 Stücke gleicher Größe. Diese werden natürlich nur gesetzt, wenn wir nicht schon zwischendurch einen Ertrag erzielen. Sollten wir in den ersten drei Sätzen keinen Treffer erzielen, dann folgt die Einsatzstufe 2. Das bedeutet, dass die erste Grundeinheit um eine Jetoneinheit erhöht wird. Angenommen wir hatten anfangs mit 2 € als Grundeinheit gesetzt, dann werden jetzt 4 € als Grundeinheit gesetzt. Dieses Prinzip setzt sich von Einsatzstufe zu Einsatzstufe fort. Jedes Mal, wenn eine Einsatzstufe bestehend aus drei Sätzen keinen Treffer brachte, wird auf die nächste Einsatzstufe erhöht. Es ist wichtig, dass man sich immer bei einem Wechsel der Einsatzstufe diese exakt notiert und auch mitschreibt, wie sich der Zwischensaldo entwickelt hat, also die gesamten Minusstände fortschreiben. Sobald ein Treffer erzielt wird, wird der Zwischensaldo entsprechend neu festgehalten. Die Einsatzstufe ist dann trotzdem wieder anzuheben. Dies erfolgt, bis der zwischensaldo auf Null oder zu einem Ertrag zurückgeführt werden konnte. In meiner Prüfung habe ich das immer erreicht. Anschließend wird dann wieder mit Einsatzstufe 1 weitergespielt. Wenn der Zwischensaldo sinkt , kann man überlegen, die Einsatzstufe ebenfalls etwas zu senken, man muss das aber nicht so machen. Man kann das Spiel jederzeit mit dem Ende einer Einsatzstufe unterbrechen und an einem anderen Tag oder Tisch mit ggf. höherer Einsatzstufe fortsetzen. Wichtig ist, dass man sich die Einsatzstufe und den aktuellen Minusstand genau mitschreibt. Damit sollte die Methode ausreichend erklärt sein. Es ist wegen der relativ kleinen Jetongröße, die ich empfehle, keine Systematik, um reich zu werden, aber Kleinvieh macht auch Mist, zumindest auf längere Sicht. Man sollte allerdings auch mal etwas Geduld aufbringen können und sich strikt an die Regeln halten. Viel Erfolg wünsche ich. Julius
  12. Nach ein paar Anfragen habe ich mich entschlossen, hier im Forum zwei Methoden für die EC´s mit einem Beispiel vorzustellen. Vor Ostern wird das aber wohl nix, wir bekommen Besuch. Aber als Roulettpieler/in hat man ja die Geduld im Blut und kann abwarten. Schöne Ostern 2019, dass Wetter soll ja gut werden. Julius
  13. Hallo Julius

    wie man liest biste ja gut Zuhause angekommen. Bitte gib mir eine Mailadresse ich möchte dir etwas schicken!

    Ich bedanke mich bei dir für deine Offenheit in allen Fragen. Näheres dann per Mail.

    Bleib Gesund!

    Detlef

    1. Julius

      Julius

      jau, ich melde mich......

  14. wenn die Perm mit RRR beginnt und dann aus S wechselt oder ggf. auf Zero, dann stellt RRR die erste 3 er Serie bei R dar. Gemäß Deiner Permanenz würde sich eine längere Serie auf S anschließen, die wie 3 er auf S gewertet wird. Bei Coup 17 endet eine längere Serie auf R (wie 3 er Serie) und dann folgt in Coup 18 Schwarz. Dieser Beginn einer Serie auf S wird als 1 er Serie gewertet, weil Coup 19 nicht mehr zum Vorlauf gehört. Du wirst feststellen, dass man manchmal vor der Entscheidung steht, setze ich auf den Abbruch einer 1 er Serie oder beispielsweise auf das Erscheinen einer 2 er Serie. Ich versuche möglichst im Vorfeld schon eine möglichst sichere Auswahl zu treffen. Wenn möglich, sollte man sich auf die 2 er und 3 er Serien konzentrieren. Schau noch einmal in den Ursprungstext, ich habe da noch was angefügt. Gruß Julius
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