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elementaar

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Alle erstellten Inhalte von elementaar

  1. Angeregt durch die excel-zip von @Ropro (Du bist ja wirklich emsig! Sehen und Staunen. Nochmals Danke!), und die Anmerkungen von @Revanchist (vielen Dank!), habe ich mich auch mal unter die Diagrammersteller begeben. Ich habe 8 Spieler eingerichtet, die alle die arithmetische Reihe mit 1,2,3 usf. spielen, und mit jeweils einer Satzstufe Versatz beginnen. Also Spieler 1 beginnt mit Satzstufe 1, zeitgleich beginnt Spieler 2 mit Satzstufe 2 ... zeitgleich beginnt Spieler 8 mit Satzstufe 8 (9-Zahlensektor). Addiert man zeilenweise die Ergebnisse aller Spieler erhält man mit -1 das Sollergebnis. In den Diagrammen ist das der Graph mit leuchtend zérogrüner Farbe. Betrachtet habe ich eine Strecke über 800 Coups (entspricht 100 Rotationen). Mit Verfahren "Wenke" habe ich mir dann im 2 Sekundenabstand neue Permanenzen erstellen lassen, um dann mit entspanntem Auge dieses Graphenheimkino auf mich wirken zu lassen. Dabei fiel auf, daß sich praktisch jeder Graph im Laufe dieser Strecke mehr oder minder lang über der Sollinie befindet, wohlgemerkt: nicht im (absoluten) Plus, sondern bloß über der Sollinie. Ich will jetzt nicht den wertvollen Serverplatz mit Graphiken zumüllen, deshalb mal fünf willkürliche Beispiele: Hier ist Spieler 5 nur ganz knapp drüber, eine seltene Ausnahme Umgekehrt ist auffällig, daß die Zeiten, wo sich Graphen unterhalb der Sollinie aufhalten sehr deutlich unterrepräsentiert sind. Vielleicht läßt sich dieser Flächenprogression doch noch etwas Sinnvolles entlocken. Gruß elementaar
  2. Hallo @Ropro, [zip ist angekommen und läßt sich einwandfrei entpacken, vielen Dank!] In der Auszählung werden ausschließlich Partien berücksichtigt, deren Vorlauf auf 5 Coups keinen Treffer erzielt haben. Die dann (und nur dann) beobachteten 8 Folgecoups beginnen ihr Spiel wieder mit Saldo 0. (Was wir in den ersten 5 Coups zu erwarten haben, habe ich ja zwei Auswertungen zuvor festgestellt). https://www.roulette-forum.de/topic/21481-die-hans-dampf-und-charly-setzweise/page/8/?tab=comments#comment-434843 Die Ergebnisse sind also so, als würde in den ersten fünf Coups gar nicht gesetzt, sondern nur beobachtet, und mit dem aktiven Spiel erst begonnen, wenn in den Beobachtungscoups nicht getroffen wurde. Gruß elementaar
  3. In der Hoffnung, auch mal ein 10.000-Versuche-Päckchen zu erwischen, daß mit einem Plus abschneidet, ließ ich obige Auswertung noch etwas weiter laufen. Das Glück war mir hold: in Päckchen Nr 16 schließt die Verschiebegruppe mit +1.700 Stück ab. [Stichprobe über weitere 10 x 10.000 zeitgleiche Versuche; Verfahren "Wenke"] Die Gesamtergebnisquote hat sich dabei bei der Kontrollgruppe sogar noch eine Kleinigkeit verschlechtert, bei der Verschiebegruppe verbessert. Die Anmerkungen von oben gelten natürlich auch hier. Gruß elementaar
  4. Im Moment sehe ich das auch so. Kurz und knackig, in 8 Satzcoup hat man alle 37 Zahlen des Kessels vollständig abgegrast, und sich damit gleichzeitig sein (virtuelles) -1 Sollstück abgeholt. Ich schrecke aber immer noch vor der Möglichkeit zurück, zeitgleich alle 37 Startzahlen beobachten zu müssen. Das ist auch spielpraktisch gesehen ein Alptraum - im Landcasino sowieso, aber auch softwareunterstützt. Ich zumindest bin nicht in der Lage, Coup für Coup, 37 Verlaufskurven fehlerfrei zu interpretieren - und wenn doch, dann müßte nahezu jede Partie nach höchstens 8-12 Coups mit ordentlichem Plus abgeschlossen werden können. Und selbst wenn - es wäre eine Plackerei, die man sich nur in bester körperlicher Verfassung zumuten könnte. Bei der letzten Auszählung habe ich wieder zusehen können, wie sich die beiden Gesamtsalden in großen Bögen entwickeln (die vielen kleinen Saldobewegungen, die einem in der Praxis wahrscheinlich wieder auf Irrwege führen, fallen da natürlich nicht auf). Diese Bögen haben Ausmaße von tausenden von Partien. Die von @Ropro vorschlagene Verschiebung betrachte ich dabei, wie auch die Idee von @Revanchist, den bevorzugten 9er-Sektor zu finden, als den Versuch, eine Art Einschwingvorgang in die "richtige", weil gerade "gewinnende" Kurve zu etablieren. In der Wirkung, wie @mona13 ganz richtig erkannt hat, läuft das aber auf ein Favoritenspiel hinaus, mit dem bekannten, weil immer das Gleiche gemacht wird auch nicht erstaunlichen, Ergebnis. Die Fragen dabei bleiben jedoch die üblichen: zuviel (Stück-)zeit darf man beim "Einschwingen" nicht verwenden (solange nicht getroffen wird, muß schnell reagiert werden), ist man jedoch am Gewinnen, müssen die "Warn-"signale entsprechend unempfindlicher werden. Gruß elementaar
  5. Hallo @Juan del Mar, danke für Dein Lob, zu der von Dir praktizierten Wort-zu-Satz-Sezierung hat es bei mir ja dann doch nicht gereicht. Auch nicht schlecht! Ab und zu sollte ein wenig, hoffentlich unterhaltsame, Polemik auch mal drin sein. Auf Dauer aber nicht gerade abendfüllend. Gruss elementaar
  6. Hallo @Ropro, ah, ja die beiden Spalten "Summe": noch so ein uneindeutiger Fall. Hier werden die Zeilenwerte für Coup 6-13 + "kein Treffer" addiert, als Résumé der einzelnen Stichproben. Ist blöd, und die Spaltenüberschrift geradezu sinnentstellend, aber mir fällt da gerade etwas zu ein, hoffentlich kann ich es noch ändern. Danke für Dein Nachfragen, dieses gemeinsame Verbessern der Verständlichkeit ist erfreulich und befriedigend. Gruß elementaar
  7. Hallo @Ropro, danke, daß Du mich nicht gleich erschlägst. Das vergaß ich hinzuschreiben: die Spalte überschrieben mit "14" ist mißverständlich und der Auswertungsroutine geschuldet. Hier wird verzeichnet, wenn in den 8 Coups zuvor kein Treffer aufgetaucht ist. Der Umsatz ist deshalb immer 37 Stück, das Ergebnis immer -37 Stück pro Vorkommen. Ich glaube ich ändere das gleich noch. Sie gelten jeweils für den Coup, da ja nur bis zum ersten Treffer ausgezählt wird; d.h zum Beispiel: wird in Coup 10 zum ersten Mal getroffen, wird das Ergebnis und der bis dahin gemachte Umsatz (aus Coup 6, 7, 8, 9, 10) verzeichnet. ==> Neue Partie. da bin ich jetzt leider nicht ganz sicher, was Du wissen möchtest. Verschiebegruppe und Kontrollgruppe spielen pro Partie exakt dieselben Zahlen, beide benutzen dabei exakt dasselbe Satzschema (Satz 1: 1; Satz 2: 2, 3 etc.) und klar, nur die Verschiebegruppe verschiebt, wenn in Coup 5 noch kein Treffer vorliegt, die Kontrollgruppe spielt einfach weiter mit Satzstufe 6, 7 usf. Gezählt werden ausschließlich die Partien, die keinen Treffer bis Coup 5 hatten, also tatsächlich die ausgewählte Situation widerspiegeln. Falls ich damit keine treffende Antwort gegeben habe, bitte ich um weitere Erläuterung. Gruß elementaar
  8. Die beiden obigen Untersuchungen dienten 1. dem Klären der Vorraussetzungen 2. dem Abschätzen, was die Verschiebung zu leisten hätte (mindestens +0,1711 Stück pro Partie) 3. dem Vergewissern, daß sich bis Coup 5 tatsächlich alles Relevante in erwartet zufälliger Weise darstellt. Deshalb ist auch die Wahl der Verschiebestufe für Coup 6 ganz gemäß ihren Erscheinenswahrscheinlichkeiten. Auf viele Versuche gesehen wird in Coup 5 eben jede Zahl gleich oft getroffen und gemäß der Satzstufe als Treffer markiert. Nun aber zur entscheidenden Frage: was geschieht nach den 5 verlorenen Coups und der erfolgten Verschiebung der Satzstufen. Ich gehe der Frage nach, ob schneller/billiger und/oder mehr getroffen wird. Dazu betrachte ich die nächsten 8 Coups. Damit wird immer eine volle Rotation ausgewertet. Dem Wirken der Verschiebung wird damit immerhin 3/8 mehr Zeit zugestanden als dem reinen Zufall (bis Coup 5). Hat sich bis dahin nichts gezeigt, wäre eher eine weitere Verschiebung angezeigt, als weiter auf dem toten Pferd zu reiten. Wer dennoch längere Auswertungsstrecken bevorzugt, kann sich auch gerne wieder mit diesem Betrag: https://www.roulette-forum.de/topic/21481-die-hans-dampf-und-charly-setzweise/page/5/?tab=comments#comment-434526 befassen und sich seine Gedanken machen. Ausgezählt wird zum Feststellen von: schneller/billiger: Ergebnis (ohne Tronc) und Umsatz zum Zeitpunkt des 1. Treffers, längstens 8 Coups, mehr: Anzahl aller Treffer in 8 Coups Als Kontrollgruppe lasse ich zeitgleich die unverschobene Anfangssequenz mitlaufen. [Stichprobe über 10 x 10.000 zeitgleiche Versuche; Verfahren "Wenke"] Einige Anmerkungen (bitte nicht überlesen): - im Verlauf der 10.000er-Päckchen gibt es durchaus sehr lange (3-, 4-, 5.000 Partien) Phasen, wo die Verschiebung ganz deutlich bessere Resultate bringt als die Kontrollgruppe (bis zu satten Pluswerten im 1.000er Bereich), anders herum aber auch. Die besser Abschneidenden sind in der Tabelle markiert. - es zeigt sich mal wieder, was für ein teuflisches Ding es ist, sich auf das Auszählen eines Pleinspiels einzulassen: die Schwankungen sind so lange andauernd, daß die Selbsttäuschung an jeder Ecke lauert. Nach rund 1.600.000 Stück Umsatz haben wir eine Ergebnisquote von rund -2,8%; das ist 0,1% zuviel, klar; wäre es anders herum, würden sich womöglich die Zehntelprozentjäger aufmachen. - die Ergebnisprozentzahlen der Einzelcoups der beiden Gruppen sind natürlich nicht unmittelbar vergleichbar: während in der Kontrollgruppe die Umsätze/Coup feststehen (6, 7, 9, 1, 2, 3, 4, 5), sind sie in der Verschiebegruppe variabel und auch nicht mehr herleitbar. Gestern habe ich, wie bei mir mit Grund üblich, mit Treffern-Umsatz statt Ergebnis-Umsatz ausgezählt, nach dem dritten 10.000er-Päckchen jedoch abgebrochen, da ich einen Sturm der Entrüstung (naja, vielleicht...) über den fabrizierten Tabellenwust befürchten mußte. Jetzt ist es zwar lesbar, aber viel Weiteres kann man mit den Daten nicht anfangen. Gruß elementaar
  9. Ausgezeichneter Vorschlag! Und dennoch bin ich verwirrt. An einem Ort, der sich "Paroli's Rouletteforum" nennt, soll unter der beispielhaften Überschrift "Grilleau" über Picasso diskutiert werden? Wünscht man sich viele Mitleser, ist das dann doch einigermaßen bizarr. Aber halt, ich las nicht richtig, Verzeihung!, es heißt "Leute" , - also andere, nicht Du. Du gehörst also zu der Mehrzahl der hier Versammelten, die selbst nahezu nichts tun, sich aber regelmäßig beschweren, wie doof alle anderen hier sind? Du fühlst Dich beim Durchstreifen der Forumsseiten nicht genügend unterhalten, inspiriert, erleuchtet? Es steht Dir doch jederzeit frei, das zu ändern, durch eigene Beiträge oder qualifizierte Diskussionswünsche. Im Falle Deines "Picasso"-Wunsches ist das ja schon mal schief gegangen, denn außer der Aufforderung, andere sollen diskutieren, lese ich nichts Substantielles von Dir zu Deinem eigenen Vorschlag. Bei mir ist es nun so: ich arbeite nicht umsonst auf Zuruf. Wieviel Kohle läßt Du denn rüberwachsen, damit ich wunschgemäß über "Picasso" schreibe? Vielleicht kommen wir ja ins Geschäft? PS: auf einen zweiten Beitrag mit Selbstzitat verzichte ich mal.
  10. Ich habe PN gerade eingeschaltet @Revanchist. Gruss elementaar
  11. Als nächstes habe ich für alle Partien, bei denen nach oben geschildertem Kriterium eine Satzverschiebung vorgenommen werden soll (Coup 5; Saldo -15) gefragt, wohin denn verschoben werden soll, oder anders gesagt, welche Satzstufe in diesen Fällen in Coup 5 getroffen hätte. Für die zahllosen hier versammelten Tabellenliebhaber der nächste Anschlag: [Stichprobe über 10.000 zeitgleiche Versuche; Verfahren "Wenke"] In Orange der bekannte Sollwert. In Blau der Anteil bezogen auf 6.471 Partien, die dem Kriterium entsprachen. Diese Prozentwerte sind alle höher als die Werte der jeweiligen Sektoreinzelwahrscheinlichkeiten (in Schwarz darunter) Satzstufe 5 kann natürlich niemals zur Verschiebung genannt werden, 1. weil es gar keine Verschiebung wäre, und 2. weil wir dann ja in Coup 5 getroffen hätten und damit gar nicht vor der Frage stünden. In der Zeile darunter ("Anzahl Soll inkl. 5") steht die Anzahl, die jede Satzstufe haben sollte, wenn Satzstufe 5 mitmachen würde, also: 6471 x 2,7% = 175 usf. Dies ergibt , da Satzstufe 5 ja niemals benannt werden kann, daß 874 Partien gemäß ihrem Anteil weiter zu verteilen seien. Dieser Anteil berechnet sich mit 100% - 13,51% (von Satzstufe 5) = 86,49% und dann (je Satzstufe) SollTW / 86,49% x 874 Beispiel für Satzstufe 1: 2,7% / 86,49% x 874 = 27 In der Zeile "Sollverteilung aus 5" ist dies zu sehen. Darunter wird summiert. In Grün zeigen sich die wirklichen Sollwerte. Fazit: Bei der Verschiebung wird keine Satzstufe bevorzugt, es wird nach den Erscheinenswahrscheinlichkeiten der jeweiligen Satzstufen verschoben, ein Einfluß der ersten fünf Coups ist nicht nachweisbar. Gruß elementaar
  12. Hallo @Revanchist, ja, PN habe ich als Standard abgeschaltet. Ist also kein Systemfehler. Das hat den ganz egoistischen Grund, daß ich mit meiner Zeit doch sehr penibel haushalten muß, zumal das Verfassen verständlicher Texte bei mir unglaublich lange dauert. Für das Schreiben eines vernünftigen (Privat-)Briefs geht da schnell mal ein ganzer Arbeitstag drauf - das kann ich mir einfach nur ganz selten leisten. Gruss elementaar
  13. Ich habe mir mal angesehen, womit wir es zu tun hätten, wenn die gestern vorgeschlagene Spieländerung angewendet würde. Also, grob gesagt, wenn in den ersten 5 oder 6 Coups getroffen wird ==> sofortiges Partieende mit sicherem Plus. Das kann man auf zweierlei Art machen: 1. es werden immer 5 oder 6 Coups gespielt (dadurch nimmt man Mehrfachtreffer mit und macht immer 15 oder 21 Stück Umsatz) 2. nach jedem 1. Treffer ist zwangsweise Schluß [Stichprobe über 10.000 zeitgleiche Versuche; Verfahren "Wenke"] Zunächst die simple Plausibilitätsprüfung anhand der kumulierten Trefferwahrscheinlichkeit für den 5. und 6. Coup: Dann Möglichkeit 1: Möglichkeit 2 ergibt: Das Ergebnis in Stück ist exakt gleich (ein weiteres Indiz für die Richtigkeit unserer Demonstrationsüberlegung und die Plausibilität der Auszählung), die erzielten Umsatzprozent sind bei Möglichkeit 2 allerdings deutlich höher. Im Sinne möglichst niedriger Schwankungen in diesem Bereich sind die höheren Umsatzprozent zu bevorzugen. Die weiteren Überlegungen basieren deshalb auf Möglichkeit 2 (jeder Treffer beendet sofort die Partie) und maximal 5 gespielten Sätzen. Wir gehen also auf 10.000 Versuche mit + 95.646 Stück in die Verschiebungssituation. 6.450 NichtTreffer-Partien haben uns eine Last von 6.450 x -15 = -96.750 Stück hinterlassen. Verrechnen wir dies mit dem Guthaben bleibt ein Saldo von 95.646 - 96.750 = -1.104 Stück. Um den Hausvorteil auszugleichen müßte jede einzelne Verschiebungspartie also 1.104 / 6.450 = 0,1711 Stück gut machen. Die Aufgabe der Verschiebungspartien wäre also für den vollständigen Ausgleich des Hausvorteils der Gewinn von im Schnitt 0,1711 Stück. Gruß elementaar
  14. Hallo @mona13, bitte entschuldige, daß ich erst jetzt antworte - ich habe Deinen (gehaltvollen) Beitrag gerade erst und nur durch Zufall gesehen. Du mußt wohl, leider, mit Deinen Beiträgen noch durch die Vorprüfung (ich glaube ab 10 Beiträgen entfällt das), und die landen dann an der Stelle des Abgabezeitpunktes. Wenn währenddessen viele andere Beiträge eingestellt werden, ist die Diskussion dann schon ein paar Seiten weiter. Danke für den Dank, den ich sofort zurückgeben möchte: das liest sich erfreulich engagiert, was Du schreibst, und Dein Vorschlag: ist auf jeden Fall eine Überlegung wert. Danke! Gruß elementaar
  15. Hallo @Hans Dampf, Sicherlich, es hätte auch den Vorteil mehr Partien mit irgendeinem, aber sicheren Plus aus dem Weg schaffen zu können. Aber welche Auswirkungen hätte das auf die Verschiebung? Und die schöne Grundidee innerhalb von 8 Sätzen einmal um den Kessel herumzuspielen? Ich würde das eher bedauern, wegen ein paar lumpiger Stück mehr. Gruß elementaar
  16. Ich weiß: Roulettesystem an die Casinotür genagelt usw. Aus oben dargelegten Gründen, wäre es für mich naheliegend, den Beispielvorschlag so abzuändern: Wenn Treffer in den ersten 5 Coups, dann Partieende (damit 34,76% der Partien sicher im Plus und keine -2,7%-Belastung für die Verschiebung). Gruß elementaar
  17. Ja, ja streu nur noch Salz in die Wunden - ich hab's verdient.
  18. Hab's verbessert. Ist ja peinlich mit mir. Danke!
  19. Hallo @Ropro, Ossy1722 hatte auch mal eine Kombination aus sich erweiternden Kesselsektoren mit EC, dazu noch eine Stückwertprogression. Ob ich das noch wiederfinde. Gruss elemantaar
  20. Hallo @Hans Dampf, Du bist zu freundlich... Gruss elementaar
  21. @Ropro : nichts für ungut! ========================== Ich nehme aber die Gelegenheit wahr ausschnittsweise zu demonstrieren, wie man beim Programmieren so denkt. (Zur besonderen Freude von @Albatros) Das liest sich für den Nichtprogrammierer so klar und eindeutig wie nur sonst was. Prima. Bevor man irgendwelche Codezeilen hinschreiben kann, muß man Vorgänge unterschiedlicher Komplexität in Einzelschritte zerlegen und Beziehungen zwischen den Einzelschritten herstellen. Das Grundgerüst ist hier schnell eingerichtet: Abgebildet ist ein entscheidender Punkt: es wird zu Beginn der Partie nicht getroffen. -20 soll dabei die Grenze sein, ab der verschoben werden soll. Nun ist -15 noch größer als "<-20", der nächste nichttreffende Satz bringt jedoch schon -21. Streng nach Anweisung müßte man bis Satz 6 trefferlos spielen, denn erst dann wird die Grenze von -20 unterschritten. Man müßte nachfragen. Für diese Demonstration nehme ich dennoch: wenn bis Coup 5 nicht getroffen wurde - Neuorientierung. Dazu in der Beschreibung: "verschiebe auf die Zeile, die im letzten Coup getroffen hätte." Wir suchen also in der Satztabelle, in welcher Satzstufe die "31" getroffen hätte. Das ist in Satzstufe 9 der Fall. Es soll also mit Satzstufe 9, dann wieder normal 1, 2, 3 etc. weitergehen. Ab dann soll bis Saldo entweder +50 oder -150 durchgespielt werden. Von eventuell weiteren Verschiebungen ist keine Rede - da ist die Beschreibung sehr klar. Wo das sture Durchspielen der Flächenprogression landen wird, ist ja sowieso klar: -2,7% vom Umsatz. Der entscheidende Trick des ganzen Spiels ist also besagte einmalige Satzverschiebung. Ab diesem Zeitpunkt soll uns dieser Trick den Gewinn von +65 Stück (50 Partieziel + 15 Minus aus den ersten 5 Coups) oder den Verlust von weiteren 135 Stück (150 - 15) bringen. Dann ist die Partie zu Ende. Um eine Vorstellung zu bekommen, wie das Verhälnis (aller) gewinnender zu verlierenden Partien sein sollte, machen wir nun ein Ausprobierspielchen (man kann es auch ausrechnen.) Um den Ausgleich des Hausvorteils zu erzielen, ändern wir das Verhältnis gewinnend/verlierend so lange, bis wir in der Summe "0" sehen: Schon bei einem Anteil von 67,5% gewinnender Partien haben wir scheinbar den Hausvorteil egalisiert. Leider ohne die -15 Stück der ersten 5 Coups. Also: Unsere Gewinnpartien müssen also einen Anteil von 75% haben, allein um den Hausvorteil zu egalisieren. Machen wir die Probe: 75 x +50 = 3.750 25 x -150 = -3.750 Summe: 0; Unsere Erwartung ist richtig. Von allen gespielten Partien müssen also 75% +50 bringen, sonst ist der Hausvorteil nicht zu knacken. Jetzt ist natürlich noch wichtig zu wissen, welchen Anteil von allen Partien die Partien haben werden, die uns in die Satzverschiebungssituation bringen. Ein kurzer Blick in die Tabelle der kumulierten Trefferwahrscheinlichkeiten (nochmal) belehrt uns, daß wir von allen Partien immerhin 65,24% mal in diese Situation kommen werden. Das heißt übrigens nicht, daß wir 34,76% aller Partien sowieso mit +50 gewinnen werden, nein, wir werden bloß bis Coup 5 mit einem Treffer rechnen können (sind da also eindeutig im Plus, aber niemals bei +50). Es bedeutet aber sehr wohl, daß besagte 34,76% der Partien die üblichen -2,7% vom Umsatz einfahren werden (hier findet ja keine Verschiebung statt). Sie sind also nicht nur Zeitverschwendung, sondern ein Minusbringer unbekannter Größe (da wir den Umsatz, den sie machen, nicht kennen). Es bedeutet aber auf jeden Fall: die Satzverschiebung muß mehr als 75% Gewinnpartien bringen, sonst ist insgesamt das Egalisieren des Hausvorteils in Gefahr. Soviel weiß ich mindestens, bevor ich überhaupt eine Codezeile geschrieben habe. Was liegt mit diesem Wissen jedoch noch näher, als sich den eventuellen Effekt der Satzverschiebung einzeln anzuschauen? Und zu prüfen, wird mit Satzverschiebung in kürzeren Abständen oder schneller oder billiger getroffen (jede vollständig gespielte Sequenz produziert zuverlässig und sofort -1, und damit -2,7% ihres Umsatzes) - durch die Flächenprogression sind die drei Möglichkeiten des Dauergewinns ja überlappend aber nicht identisch. Habe die Ehre, Gruß elementaar
  22. Hallo @Ropro, danke für den Vorschlag. Die Ausführung ist aber leider überhaupt nicht "einfach" - im Gegenteil (es ist zwar kein Hexenwerk, aber der Zeitaufwand ist groß; mit vielen möglichen Fehlerquellen, die gesucht und behoben werden müssen). Und gerade weil der Aufwand so groß ist, habe ich bisher Einzelaspekte dieses Vorschlags behandelt und die Ergebnisse (für Zahlen "größtmöglichen" Zufalls) hier eingestellt. Und das Behandeln von Einzelaspekten hat überhaupt nichts mit dem angenagelten Roulettesystem an der Casinotür zu tun, sondern hat streng logische Gründe. Unabhängig davon, wie die Kapitalgrenzen festgelegt werden ( hier: +50 und -150), sind wir uns doch hoffentlich darüber einig, daß für den Dauergewinn schneller und/oder billiger getroffen werden muß. Sonst hat man allenfalls ein Spiel auf Zeit. In keinem der getesten Szenarien hat sich dies jedoch gezeigt. Ein vollständiges Programmieren hätte bisher also nur dann Sinn, wenn man vermutet, das Zusammenspiel der Einzelaspekte würde den Trefferüberschuß generieren. Das ist nicht gänzlich ausgeschlossen, jedoch sehr unwahrscheinlich. Nun ist ein temporärer Trefferüberschuß ja etwas Alltägliches, bisher hat sich aber noch nicht gezeigt, wie man den dauerwirksam abgreifen kann. Wie gesagt, es ist ja schön, daß eine Lösung für Landcasinos da steht. Gratuliere! Das ändert jedoch nichts daran, daß ich für meine Bedingungen weitere Arbeit investieren müßte, und da ist Dein Vorschlag eine von etlichen Möglichkeiten. Gruß elementaar
  23. Hallo @Ropro, nun, zuerst geht man natürlich auf Fehlersuche in der Progammierung, ist diese fehlerfrei, weiß ich auch nicht "wieso". Das interessiert mich aber so wenig, daß ich jederzeit bereit bin anzunehmen, es könnte sich irgendein versteckter ballistischer Effekt bemerkbar machen. Schön also für diejenigen, die damit spielen, der Aufwand ist um Größenordnungen geringer als üblich. Für meine Zwecke muß ich eben weitere Arbeitsrunden einlegen. Gruß elementaar
  24. Hallo @Ropro, Oh ja, das ist ja auch sehr schön. Ich sagte es ganz am Anfang schon, als jemand der mit Landcasinozahlen nichts mehr am Hut hat (und dies auch nicht will), kann ich da gar nicht mitreden. Deshalb beziehen sich meine Beiträge, seit ich hier angemeldet bin, auf Zahlen "größtmöglichen" Zufalls (die Kleinigkeit für Favrad damals war ein Kollegengefallen). Wenn ich Deine Angaben also mit Zahlen "größtmöglichen" Zufalls nicht bestätigen kann, überlege ich halt weiter - aber, insofern hast Du vollkommen Recht, das muß keineswegs öffentlich und auch nicht in diesem Thema geschehen. Gruß elementaar
  25. Hallo @Ropro, ja, innerhalb von 5 Coups: für mich und zwanzig Jahre Landcasino eine der wirksamsten Faustregeln - beim ballistischen Spiel, d.h. das Auftreten dieses Trefferbildes hat eine Ursache und hat deshalb auch etwas zu bedeuten. Beim klassischen Spiel ist das jedoch bloß eine Folge statistischen Geschehens - hält man nur und gezielt danach Ausschau, stellt man in kürzester Zeit die Richtigkeit dieser Feststellung fest. Deshalb: Das sehe ich anders. Zunächst wegen klassischem Spiel (s.o.), sodann aber vor allem, weil mit dieser Faustformel über Restanten nichts ausgesagt wird. Der Ereignisraum ist für Restanten unvergleichlich größer, weshalb es meist ewig (viel zu lange) dauert bis man ihren Charakter erkennt. Ja natürlich, auf kurze Distanz bleibt einem auch nichts anderes übrig, da muß man den Zufall machen lassen und sich nicht mit unnötigen Entscheidungen ermüden. Das wäre für mich und dieses Spiel aber maximal 8 Coups lang, in Wirklichkeit aber nur 7 Coups, wodurch Satzstufe 8, also die mit der höchsten Trefferwahrscheinlichkeit in der Sequenz "eigentlich" außen vor ist - eine der Fragen, die man sich auf möglichst intelligente Art anschauen muß auf dem Weg zum "wie". Gruß elementaar
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