Jump to content

elementaar

Mitglieder
  • Gesamte Inhalte

    553
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

Alle erstellten Inhalte von elementaar

  1. Hallp @Ropro, danke für die Rückmeldung! Es spricht nichts dagegen, das Normalminus für jeden Spieler umsatzgenau abzubilden. Das ergibt dann für jeden Einzelnen den weiter oben kurz diskutierten Zackengraphen, der sich mit denen aller Spieler je 8 Coups in der Ganzzahl vereint. Ich will damit aber noch warten, bis (falls) ich noch bessere Ergebnisse erhalte. Bisher sind es ja eher Befunde im Negativen: es scheint einen Effekt zu geben, der aber nur so stark ist, daß sich die Verlustrate verkleinert. Klar, ohne Hausvorteil sollte sich ein kleines Plus abbilden, aber die Schwankungen wären enorm. Zwei Varianten habe ich noch vorher auf dem Zettel; beide hängen mit der zur Frage "Wieviele Spieler sind wann über Normalminus" gefundenen (Halb-)Parabelkurve zusammen. - Gibt es ein optimales Zeitfenster für Vorlauf und Satzphase? Wobei parabelentsprechend, höchste Steigung im Ursprung, wegen unsinniger Ergebnisse leider ausscheidet. Es könnte sein, daß es sich geradezu umgekehrt verhält: flachere Steigung ergibt "sicherere" Schneidung. Da muß ich die damaligen Ergebnisse noch einmal studieren. - Was ist denn, wenn man Normalminus (als sowieso virtuelle Linie) parallelverschiebt, beispielsweise + oder - 10 Stück ö.ä. Damit könnte man nebenbei auch näherungsweise (über die Anzahl der Spieler, die sich dann über/unter diesen Graphen befinden) Belege für Deine Beobachtung der 37-74 Coups Perioden finden. Gruß elementaar
  2. Ein neuer Ansatz von zunächst geringer Komplexität geht so: Betrachtet werden insgesamt 48 Coups (6 Rotationen). Die ersten 8 Coups dienen als Vorlauf. Danach werden die 8 Spielersaldenverläufe jeweils Coup für Coup danach abgefragt, ob sie im nächsten Coup Normalminus schneiden könnten, und wenn ja, wie das Ergebnis ist. Dabei wird unterschieden, ob sich der Spielergraph von oben annähert (Markierung 3), oder ob er von unten kommt (Markierung 4). Der von oben kommende Spielersaldoverlauf würde dabei mit einem Treffer im nächsten Coup die Schneidung vermeiden, der von unten kommende mit einem Treffer die Schneidung vollziehen und damit über Normalminus kommen. Nach der viel weiter oben gezeigten, verblüffenden Feststellung, daß sich nach einer Weile viel mehr Spieler, als man erwarten würde, über Normalminus befinden, sollten die von unten kommenden Spielergraphen deutlich besser abschneiden. Mal sehen, ob diese Annahme stimmt: hier die Ergebnisse für 40.000 (x 8 Spieler x 40 Coups) Versuche: Da ich zwar die Ergebnisse in Stück, die 3er und 4er Markierungen aber nur per Anzahl gezählt habe, kann ich den getätigten Umsatz mit 37/8=4,63 nur schätzen, durch die Vielzahl der Versuche sollte das allerdings ganz gut hinkommen. Das stark unterschiedliche Aufkommen von 3 und 4 erklärt sich überwiegend aus dem Umstand, daß der von oben kommende Graph bis auf 1-9 Stück an Normalminus herankommen muß (seinen nächsten Einsatz nämlich), damit es zur eventuellen Schneidung kommen kann, während dem von unten ansteigenden Graphen 1-34 Stücke für die Annäherung zur Verfügung stehen (nämlich jeder Treffer - Einsatz). Schneidet also ein 3er tatsächlich (d.h. verliert er seinen Einsatz), steht für den nächsten Coup sofort eine 4 auf seinem Zettel, andersherum ist das nicht in jedem Fall so. Gruß elementaar
  3. Hier sind die Ergebnisse für 100.000 (x 8) Versuche: Im Vergleich zur kürzeren Versuchsstrecke oben, sehen wir eine sehr langsame Annäherung an den Sollwert. Daraus ergibt sich die spekulative Teilantwort auf @Ropros Frage: Es könnte sich rentieren, qualifizierte Schneidepunkte jeweils in Reihe zu betrachten und entsprechend der letzten jeweiligen Folgen zu spielen. Wobei da noch ein Wort zur Qualität der Auszählung fällig wird: Die Natur der Markierung mit -1, 0, 1 mag eine Eindeutigkeit suggerieren, die im Falle der 0-Markierung aber bloß numerisch ist: Spielersaldo und Normalminus stimmen an einer Coupstelle genau überein - nicht mehr und nicht weniger ist damit ausgesagt. Sehr leicht denkbar ist ein Saldograph, der, aus einer Richtung kommend, auf Normalminus trifft, numerisch exakt gleich ist und damit mit 0 markiert wird, und sich dann in dieselbe Richtung wieder davon macht. In diesem Fall wäre das Wort "Berührung" richtiger als "Schneidung". Erst das mehrfache Auftreten von "0" deutet somit auf einen Aufenthaltsort des Spielersaldos, innerhalb der letzten 24 Coups, in der Nähe von Normalminus hin (+- 37 Stück). In den Spalten (wo die letzten 8 Coups abgebildet sind) kann man hingegen sehen, daß es Schneidungen gibt, die nicht mit 0 markiert werden. Dabei sind die Summen 8 und -8 eindeutig (keine Schneidung), die mit 6 und -6 mit einer Schneidung, die dazwischen mit mindestens einer Schneidung, man weiß jedoch leider nicht wieviele genau. Die gemachte Untersuchung beantwortet die gestellte Frage "Spielen Schneidungen eine Rolle?" somit zwar eindeutig, jedoch leider nur unvollständig. So ist das halt mit zu leistungsschwachen Gehirnen: die Probleme, die "0" als Markierung in sich trägt, habe ich @Egoist gegenüber schon mal geschildert, und freue mich dennoch an der Einfachheit von -1 und 1, leider nur solange, bis man mehr wissen will. Meine Arbeitshypothese ist ja immer: "spielt alles keine Rolle", und solange sich diese These bestätigt, ist es auch egal ob man von -1 über 0 zu 1 geht; findet man jedoch scheinbar doch etwas, werden weitere, anders aufgebaute Versuche nötig, warum also nicht gleich richtig? Ein ewiges Rätsel der Bequemlichkeit. Gruß elementaar
  4. Das weiß ich natürlich noch nicht. Als ich mir die 40 Coups Vorlauf unter der Fragestellung betrachtete, wie kann man das Geschehen normierend vereinfachen, fielen mir halt wieder die Schnittpunkte auf. Also entschloß ich mich, zunächst einmal zu prüfen, ob sie überhaupt eine praktische Rolle spielen, oder man sie ganz einfach ignorieren kann. Das scheint nicht so zu sein. Gruß elementaar
  5. Nach den ganzen langweiligen Standardabfragen, habe ich mir mal wieder etwas potentiell Aufregenderes gegönnt. Im Vergleich zum Normalminusgraphen versuche ich möglicherweise gewinnenden Frequenzen auf die Spur zu kommen. Daß dies alles andere als leicht ist, sollte selbsterklärend sein: je länger die Vorlaufstrecke, desto explosionsartiger nehmen die Möglichkeiten zu. Man muß also eine irrsinnige Anzahl an Versuchen machen, um überhaupt über eventuelle Muster spekulieren zu können. Zur Zeit scheint mir das Vereinfachen der Aufgabestellung immer noch als der praktikablere Weg. Als erstes möchte ich wissen, ob das Schneiden der Saldoverläufe mit Normalminus im Vorlauf irgendeinen Einfluß auf das dann erspielte Ergebnis hat. Eingerichtet habe ich mir dazu Folgendes: Alle acht Versatzspieler werden zeitgleich betrachtet. Vorlauf 40 Coups (5 Rotationen), danach 8 Coups (1 Rotation) als gespielt angenommen. Die Normalminuskurve fällt stetig um ein Stück/Coup. Jede Saldoverlaufskurve wird mit der bekannten Markierung (-1 für kleiner, 0 für gleich, 1 für größer) ausgezeichnet. Für die letzten 24 Coups (3 Rotationen) vor Spielbeginn wird nun gezählt, wie oft eine Schneidung (=0-Markierung) stattfand. Dies wird in Beziehung gesetzt zur simplen Addition der letzten 8 Markierungen (1 Rotation) vor Spielbeginn. Ein Pärchen 1-8 bedeutet also: die letzten 8 Coups befand sich der Saldo des Versatzspielers über Normalminus und es gab in den letzten 24 Coups eine Schneidung. Ich werde die Stichprobe auf jeden Fall noch vergrößern, ein vielversprechender Vorbericht über 30.000 (x 8) Versuche, ergibt dieses Ergebnis: Lesebeispiel: Das Pärchen 0-8 erschien 113.841 mal und produzierte dabei ein Ergebnis von -121.653 Stück. Was das soll, macht vielleicht diese Weiterverarbeitung deutlicher: Hier habe ich die Anzahl der jeweiligen Ereignisse durch das jeweilige Ergebnis geteilt (Sollwert = -1). Damit das nicht zu unübersichtlich und sinnlos wird, sind nur die Positionen abgebildet, die mindestens 1.000 Ereignisse vorweisen konnten. Man unterschätze dabei nicht die Kraft der Nachkommastellen: die -1,07 für das Pärchen 0-8 bedeuten eine 7%ige Abweichung. Stand jetzt würde ich mich soweit vorwagen und behaupten die Schneidungen spielen eine Rolle. Gruß elementaar
  6. Hallo @Hans Dampf, ob diese Überlegung wirklich richtig ist? Eine Uraltauszählung (die hoffentlich stimmt): weist für 6 Coups und 6 verschiedene TS 1,20% aus, die obige Normalo-Auszählung für 8 verschiedene Treffer-Spieler in 8 Coups 0,28% Erhöhe ich die Anzahl der Mitspieler sollten, nach meinem Verständnis, die Quoten sinken, bis hin zu 37 treffenden Einzelzahlspielern in 37 Coups mit 0,fantastilliarden%. Oder meinst Du etwas ganz Anderes? Gruß elementaar
  7. Hallo @Ropro, vielen Dank für Deine erläuternden Worte. Unsere Vorstellungen haben durchaus ähnliche Blickrichtungen - skeptisch (ohne es zu wissen) sehe ich allerdings die von Dir erhofften Betrachtungsdistanzen. 2-3 Coups zur Satzbestimmung sind schon sehr nahe dran am Vorher-Nachher-Coup. Wenn das gelänge, wäre es natürlich traumhaft, und mein Einwand soll auch keinesfalls demotivierend wirken. Denn aus meiner Sicht geben die bisher betrachteten Verlaufskurven das zwar nicht her, als Betrachtungsdistanz zur Satzbestimmung würde ich eher 5-10 Rotationen vermuten. Diese bloße Vermutung basiert allerdings auf der ausschließlichen Betrachtung der acht Verschiebungsspieler, bei Dir kommen ja noch die 37 Startzahlen hinzu. Rechnerisch (max 80 Betrachtungscoups / 37 Startzahlen = 2,xx Coups) also mit Dir übereinstimmend - aber ob eine solche Komprimierung der relevanten Informationen wirklich gelingen kann? Insofern weiß ich auf Deine Frage noch keine Antwort; so weit bin ich noch nicht. Es ist dabei durchaus möglich, daß die Komprimierung das Erkennen des Relevanten sogar befördert, dann sitze ich mit meiner Schritt-für-Schritt-Methode noch nächstes Jahr dran. Klar ist jedoch, wenn die Sätze einmal bestimmt sind, muß sehr schnell getroffen werden - länger als 1 bis höchstens 2 Rotationen (8-16 Satzcoups), besser noch deutlich kürzer, darf man sich nicht damit aufhalten. Das ist allein schon ein Gebot der Statistik (und der auftretenden Schwankungen). Gruß elementaar
  8. Vielleicht ist noch eine F2-Betrachtung interessant, als eine Art Conclusio aus den letzten drei und der Auszählung davor. Wieder wird nach acht Coup Vorlauf entschieden, wie es weiter geht. Die Stichprobe (Verfahren "Wenke") ist 10.000 Versuche groß. Ich mache das mit zwei Teilen. 1. Es werden immer alle 2-Treffer-Spieler (Saldo +35) nachgespielt, unabhängig davon, ob es weitere Spieler mit noch mehr Treffern im Vorlauf gibt. 2. Es werden nur dann alle 2-Treffer-Spieler (Saldo +35) nachgespielt, wenn ihre Saldostände gleichzeitig das Maximum aller acht Spieler darstellen Gruß elementaar
  9. Hier noch die Zusammenschau aus allen drei: Gruß elementaar
  10. Ihr ahnt, was noch fehlt: Ein sehr einfaches Normalospiel Wieder acht Coup Vorlauf. Jeder Spieler mit einem Saldo =-1 (entsprechend 1 Treffer) wird zeitgleich nachgespielt bis Gesamtsaldo >0, jedoch höchstens 8 Coups lang. Hier ist natürlich zu beachten, daß dies die einzige Spielweise ist, in der tatsächlich alle acht Spieler gleichzeitig zum Satz kommen könnten, die machen dann pro Satzcoup ein Stück minus, kommen niemals zu einem Saldo >0 und nach acht Coups haben sie -8 an der Backe. Wer das real spielt, kann sich, bei sicherem Verlust, über Null Schwankungen freuen - ich lasse sie mitlaufen, um in der Zusammenschau ihre Daten zu haben. Sieben Normalos hingegen kann es natürlich nicht geben, denn dann müßte ein Treffer auf acht Coups fehlen. In einer Stichprobe von 10.000 Versuchen (Verfahren "Wenke") gibt es dieses Ergebnis: Lesebeispiel (wie oben): Wurde mit zwei aktiven Spielern in (Satz-)Coup 2 ein Saldo >0 erreicht, wird in Spalte "Anzahl der Spieler" 2 in Zeile "Coups" 2 jeweils Umsatz und Ergebnis zum Vorergebnis addiert. Darunter die Summen und die Umsatzprozent. Oben angesprochene Acht-Satz-Spieler-Situation trat (-224/-8 oder 8.288/296 =) 28 mal auf (entsprechend 0,28% der Fälle). Bitte nicht vergessen: obwohl manchmal Umsätze in ordentlicher Höhe gemacht werden - bei allen Auszählungen handelt es sich um Stichproben! Zum Verifizieren (auch von speziellen Fragen) müssen unbedingt weitere Stichproben gemacht werden. Gruß elementaar
  11. Obwohl für mich noch nie so richtig überzeugend, folge ich mal der alten Weisheit, welche bekanntlich lautet: "Wer F sagt, muß auch R sagen". Deshalb wie oben analog: Ein sehr einfaches Restantenspiel Wieder acht Coup Vorlauf. Jeder Spieler mit einem Saldo =-37 (entsprechend 0 Treffer) wird zeitgleich nachgespielt bis Gesamtsaldo >0, jedoch höchstens 8 Coups lang. In einer Stichprobe von 10.000 Versuchen (Verfahren "Wenke") gibt es dieses Ergebnis: Lesebeispiel (wie oben): Wurde mit zwei aktiven Spielern in (Satz-)Coup 2 ein Saldo >0 erreicht, wird in Spalte "Anzahl der Spieler" 2 in Zeile "Coups" 2 jeweils Umsatz und Ergebnis zum Vorergebnis addiert. Darunter wieder die Summen und die Umsatzprozent. Gruß elementaar
  12. Hallo @mona13, danke für Deine lobenden Worte, das lese ich gern. Sehr gut, daß Du noch dabei bist! Hallo @Ropro, für mich ist gerade das das Schöne: verschiedene Arten der Betrachtung mit sehr ähnlicher Vorstellung, auf welche Art etwas dabei heraus kommen könnte. Wir haben ja schon früher darüber geschrieben; diese einfachen "wenn-dann"-Beziehungen werden nicht zum Ziel führen, und sind manchmal dennoch so teuflisch verkleidet, daß immer die Gefahr besteht, wieder aufs Neue auf sie hereinzufallen. Der Nachteil meiner Methode ist ja offensichtlich: ich muß mir immer erst gründlich überlegen, ob ich mich überhaupt auf eine Idee einlasse. Denn mir ist bewußt, daß, wenn ich etwas untersuche, zunächst ein Haufen Arbeit und Zeit zu investieren ist, um überhaupt die Standards abzufragen (die allesamt wahrscheinlich nichts bringen). Dieses Investieren mit dem schon vorher fast sicheren Ergebnis (und oft halt bloß dieses): "so geht es schon mal nicht" ist unglaublich lahm und ermüdend - und dennoch komme ich auf lange Sicht damit am besten zurecht. Deshalb bin ich ausgesprochen froh, daß Du es anders angehst, und Deine Überlegungen öffentlich machst - ich kann da durchaus schon mögliche Berührungspunkte sehen, wenn ich auch mit meinen eigenen Arbeiten hoffnungslos hinterher hinke. Gruß elementaar
  13. Daran anschließend noch Ein zweites sehr einfaches Favoritenspiel Wieder acht Coup Vorlauf. Jeder Spieler mit einem Saldo >0 (entsprechend >= 2 Treffer) wird zeitgleich nachgespielt bis Gesamtsaldo >0, jedoch höchstens 8 Coups lang. In einer Stichprobe von 10.000 Versuchen (Verfahren "Wenke") gibt es dieses Ergebnis: Lesebeispiel: Wurde mit zwei aktiven Spielern in (Satz-)Coup 2 ein Saldo >0 erreicht, wird in Spalte "Anzahl der Spieler" 2 in Zeile "Coups" 2 jeweils Umsatz und Ergebnis zum Vorergebnis addiert. Darunter noch die Summen und die Umsatzprozent. Der Eindruck, da könnte was gehen, verfestigt sich. Gruß elementaar
  14. Hallo @Ropro, ich finde Deine Beiträge ausgesprochen anregend, und das in vielerlei Hinsicht. Vielen herzlichen Dank dafür! U. a. gefallen mir die unterschiedlichen Betrachtungsweisen, und was dabei heraus kommt, ganz hervorragend. Wenn wir damit noch eine Weile weiter machen, sollten sich die Chancen auf einen umfassenden Überblick über dieses Spiel ganz deutlich erhöhen. Nochmals danke, das macht Spaß. Das Lesen Deiner letzten beiden Beiträge hatte bei mir allerdings die Wirkung, daß ich, statt die oben geschilderte, schon erzeugte Datenmenge mal ordentlich zu analysieren, mich ablenken ließ und ich versuchte, eine einfache Vorgänger-Nachfolger-Anordnung zu konstruieren. Bevor es jedoch dazu kam, fand ich folgendes noch interessanter. Also keins von beiden, stattdessen: Ein sehr einfaches Favoritenspiel Alle acht Startzeitpunktspieler spielen virtuell acht Coups (eine Rotation). Falls es einen einzigen Spieler mit einem größten Saldo gibt, wird gezählt, wie schnell er (einen ersten Treffer) trifft, jedoch höchstens bis Coup 16 (maximal also eine weitere Rotation). Da in jedem Coup genau einer der acht Spieler trifft, und alle anderen nicht, kann man sich ja leicht die Möglichkeiten zusammenschreiben. Es wird ausschließlich gespielt, wenn es einen einzigen Spieler gibt, der den Höchstsaldo aufweist. In einer Stichprobe von 100.000 Versuchen (Verfahren "Wenke") komme ich zu diesem Ergebnis: Vergleicht man nun die "kein Treffer"-Quote mit dem Soll, so stellt man fest, daß, im Vorlauf, 3 und 4 Treffer uninteressant sind, noch mehr Treffer mangels Masse nicht zu beurteilen sind (aber jedenfalls nicht außergewöhnlich gut abschneiden), 2 Treffer jedoch bemerkenswert weniger gar-nicht-treffen. Ich will nun keinesfalls behaupten, das bliebe "ewig" so, aber darum geht es ja auch nicht. Es ist eher ein zahlenfundierter Beleg dafür, wie man auch "auswendig" gespielt eine Favoritensituation beurteilen würde. Daß es nur zu 7,49% zu einer solchen Situation kommt, würde einen nicht behindern, denn man hätte ja 37 verschiedene Startzahlen zur Verfügung. Gruß elementaar
  15. Hallo @Hans Dampf, wir haben eine achtstufige Flächenprogression. Jeweils um eine Stufe versetzt ergibt das acht Spieler. Alle acht Spieler zusammen produzieren, da sie in jedem einzelnen Coup zusammen alle 37 möglichen Zahlen setzen, pro Coup ein Stück Minus. Das habe ich, hilfsweise, Normalminus genannt. Das hat den Vorteil, daß jegliche Schwankungen in dieser Linie ausgeschlossen sind. Jeder einzelne Spieler produziert natürlich, coupgenau betrachtet, seine eigene Normalminuslinie, die sich für alle in Achtcoupabständen schneiden. Gruß elementaar
  16. Wie schon erwähnt, interessiere ich mich weiter für die Saldoverlaufskurven der acht unterschiedlichen Startpunkte der Flächenprogression. Zur Erinnerung bitte hier nachlesen: https://www.roulette-forum.de/topic/21481-die-hans-dampf-und-charly-setzweise/page/10/?tab=comments#comment-434975 Um nachzuprüfen, ob der optische Eindruck aus dem Graphenkino stimmt, nämlich, daß sich im Saldenverlauf bemerkenswert viele Spieler über dem Normalminus befinden, habe ich den Untersuchungszeitraum auf 1200 Sätze (entspricht 150 Rotationen) erweitert. Es wurde über 10.000 Versuche (Verfahren "Wenke") Coup für Coup und für jeden Spieler einzeln (aber für alle Spieler jeweils mit den gleichen Permanenzzahlen) abgefragt, ob sich sein Saldo über Normalminus (Markierung +1), genau gleich Normalminus (Markierung 0) oder unter Normalminus (Markierung -1) befindet. Die Menge der gewonnenen Daten ist so groß, daß eine vollständige Präsentation zur Zeit schwierig, wenn nicht unmöglich ist - zumal ich sie selbst noch nicht vollständig analysiert habe. Das Ergebnis kann man jedoch durchaus spektakulär finden: Nach 1200 Sätzen befinden sich 99,61% der Spieler mit ihrem Saldo über der Sollinie. Als Graph sieht das so aus (arithmetisches Mittel der Anteile aller 8 Startpunktspieler über Normalminus): Bei einem Zahlenspiel habe ich eine solche Entwicklung noch nicht gesehen - deshalb auch mein gesteigertes Interesse. Die (unbeantwortete) Frage ist natürlich: hat das etwas zu bedeuten (d.h. kann man damit etwas anfangen), oder ist das lediglich eine Folge der Satzanweisungen in der Flächenprogression? Relativ einfach läßt sich das sonderbare Zackenmuster des Graphen als bloße Folge von Satzweise und Fragestellung identifizieren: Beispielhaft für Startpunkt 1: Schaut man sich die Werte an, so stellt man fest, daß Spieler 1 mit seinem Saldo bis Coup 12 weitgehend synchron zur kumulierten Trefferwahrscheinlichkeit über Normalminus liegt, um in Coup 13 dramatisch abzufallen. Das liegt daran, daß bis Coup 12 jeder einfache Treffer genügt, um seinen Saldo über Normalminus zu heben. Ab Coup 13 muß er aber schon zwei Treffer erzielt haben, um über Normalminus zu kommen (was, nebenbei, in dieser Stichprobe erst zu 42,9% der Fälle passiert ist). Mit dem Zackenmuster des Graphen müssen wir uns also nicht weiter beschäftigen. Gruß elementaar Für Weiteres muß ich leider um Geduld bitten - es ist in den letzten Wochen zuviel liegen geblieben - wenn ich Neues habe, melde ich mich und stelle hier ein.
  17. Hallo @mona13, danke für Deine netten und, buchstäblich, mitfühlenden Worte. Heute war der erste wieder erträgliche Tag bei uns - hoffentlich bei Euch auch. So ist auch meine Sicht. Wer halbwegs mitdenkend die Beiträge gelesen hat, dem sollte jetzt schon ein handhabbarer und dazu noch schöner Spielansatz (auf Zeit!) vor Augen stehen. Danke an @Hans Dampf und "Charly". Ich selbst habe noch einige Punkte, die ich näher betrachten will. So habe ich heute eine Auszählung gemacht, die sich der Frage widmet, über welche Zeiträume die Versatzspieler sich über der Sollinie aufhalten. Wie ich die Ergebnisse allerdings öffentlich präsentieren soll, ist mir leider noch rätselhaft, denn mit Tapeten, die keiner versteht, ist uns ja auch nicht geholfen. Sobald mir dazu etwas Praktikables einfällt melde ich mich wieder. Gruß elementaar
  18. Hallo @Ropro, Hilfe kann ich im Moment leider keine anbieten. Dafür ist es einfach zu heiß. In unserer Dachgeschoßwohnung wird es auch nachts selten unter 30°C. Nach ein paar Tagen mit diesen Bedingungen ist der Organismus so weichgekocht, daß selbst die Vorspiegelung eines Gedankens nicht glaubwürdig gelingt. Zuletzt befaßte ich mich weiter mit den oben beispielhaft eingestellten Verlaufskurven, und glaubte etwas Nachprüfenswertes innerhalb der ersten 50 Coups gesehen zu haben. Kann aber auch der beginnende Fieberwahn gewesen sein. Zuerst müssen aber die Temperaturen deutlich und tagelang gesunken sein, bevor ich den puren Überlebensmodus verlassen kann. Gruß elementaar
  19. Hallo @mona13, Du kennst ja Wörter ... ich mußte mich erst mal informieren, was damit gemeint sei. Aber es ist natürlich so, daß die Kürzel LC und OC in meinem Sinne auch nicht mehr eindeutig sind. Unter LC verstehe ich: von einem Menschen handgeworfene Zahlen, unter dem Kürzel OC fasse ich Zahlen aus einem Zufallsgenerator zusammen. (Nicht mehr zeitgemäß, ich weiß, da ich aber persönlich seit über einem Jahrzehnt ausschließlich mit den zweiten zu tun habe, sind das bloß Kürzel die ich für das Forum verwende.) Gruß elementaar
  20. Hallo @Hans Dampf, danke für Deine Ausgrabung, die in mir so eine Art erstaunten Schock ausgelöst hat. Daß ich mich seit ein paar Jahren verstärkt mit Flächenprogressionen befasse, war mir ja (noch) klar, daß ich speziell diese Variante jedoch schon einmal ausgezählt habe, war mir komplett entfallen. Stünde nicht "elementaar" an dem Beitrag, ich hätte glatt angenommen: das hat ein Anderer gemacht. "23. April 2019" ist jetzt noch nicht wirklich lange her - ist das beginnende Demenz oder ähnlich Gruseliges? Jedenfalls vielen Dank für's Wiederentdecken. Gruß elementaar
  21. Hallo @Ropro, Ha! - - - Ist nicht wahr... Das steht bei mir auch noch als Möglichkeit auf dem Zettel, mit verschiedenen Möglichkeiten: absolutes <> relatives Plus egal welcher Höhe oder Verlust von x Stufen <> Stücken. Aber allgemein und im Moment mache ich eher Pause zum Durchschnaufen und Gehirn klären, sammle Möglichkeiten, versuche abzuwägen, auch mit Deiner excel-Mappe, zwei Blickwinkel etc. , vor allem befrage ich mich, ob noch Grundlagenarbeit zu leisten ist, die bisher übersehen wurde, wie in der Malerei: vom Allgemeinen zum Speziellen (ich glaube aber ohne Picasso in diesem Fall) - durchaus nicht unangenehm, kann aber ein paar Tage dauern. Gruß elementaar
  22. Hallo @Ropro, das ist eine sehr schöne Beschreibung. Gratuliere. Das ist der Vorgang, den ich hilfsweise "Einschwingen" genannt habe. Wenn wir nun überwiegend sicherstellen können, daß sich die Riefen, nach dem Entdecken der Überschneidung, lange genug weiter überschneiden, sind wir zweifellos in der Lage, genügend Stücke in unsere Taschen zu lenken. Gruß elementaar
  23. Hallo @Revanchist, meine Begeisterung über das Verfahren "Wenke" ist mal wieder so mit mir durchgegangen, daß ich ganz vergessen habe, Deine Frage nach den gleitenden Durchschnitten zu beantworten. Verzeihung! Nein, habe ich nicht. Es ging mir nur darum, mal zu schauen, ob mir in der geschilderten Form etwas auffällt, mit der schönen Vereinfachung, das die Addition der Ergebnisse der acht Spieler automatisch den Sollwert liefert. Ob die Beobachtung überhaupt dauerhaft ist, und ob, wenn ja, etwas daraus zu machen ist, weiß ich nicht. Es war eher als eine Art Gehirnentspannung gedacht (in Deinem Sinne: zurück zum Anfang). Ganz allgemein zu den gleitenden Durchschnitten: vielleicht habe ich mich bisher zu blöd dafür angestellt, aber bisher ist mir, wörtlich, noch nie untergekommen, daß damit bei Zufallsgeschehen etwas wirklich Sinnvolles anzufangen sei. Es ist eine Möglichkeit, ja, und es ist natürlich immer eine Frage des konkreten Falls, wie man das aufsetzt, aber nach meinen bisherigen Erfahrungen, wäre das eine der letzten Optionen, die ich wählen würde. Vielleicht hören wir da eher mit der Spielidee auf. Gruß elementaar PS: Gerade die beschriebenen Auffälligkeiten beim CC (und da habe ich auch schon so einiges erlebt, was man kaum glauben will) bügelt das Verfahren "Wenke" einfach platt, und verhindert so, daß irgendeine beliebige Spielidee ungewollt auf irgendeine dieser Auffälligkeiten aufsetzt, und dann temporär Gigantogewinne produziert. Praktisch ist es so, wenn ich bei denen spiele, daß ich die kaum glaublichen Situationen immer als Nebenspiel auf dem Schirm habe - das bringt bisher schöne Nebeneinnahmen, für mich kein Grund sich zu beschweren.
  24. Hallo @Ropro, ja, die (dunkel-)grünen Markierungen sind noch da, zumindest bin ich in der Lage, sie zu erblicken, wenn auch nicht mehr an den beschriebenen Stellen. Aber ja, das ist ja sowieso klar, deshalb volle Zustimmung. Für diesen Unfug stünde ich aber auch nicht zur Verfügung, wer sich das wünscht, muß entweder selbst Hand anlegen, oder einen Anderen finden, der ihm das macht. Gruß elementaar
  25. Hallo @Revanchist, Freut mich, daß Du das auch gesehen hast. Mich beschäftigt, wie sich, wenn dermaßen viel Umsatz gemacht wird, diese, in den letzten Auszählungen beschriebenen, wirklich sehr langen Phasen des "besser laufens" darstellen. Wir bisher, mit dem Wort "Ahnung" ist es fast noch übertrieben benannt, vielleicht eine zu kurze Distanz betrachten. Was Du für die ersten 200 Coups beschreibst ist ja das eher "normale" und erwartbare Zufallsgeschehen, und einen analogen Fortgang hätte ich auch im weiteren Verlauf so erwartet. Ob die Beispiele wirklich signifikant sind, läßt sich per Augenschein natürlich nicht feststellen; in dieser Phase unserer Diskussion, nämlich neue Gedanken entwickeln oder aufhören, ist es auch bloß die Mitteilung einer Beobachtung. Das Verfahren "Wenke": das ist die phantastische Erfindung eines sehr fähigen Mitglieds dieses Forums namens "Wenke" Sie betrifft ein Problem, mit dem alle Tester von Zufallsgeschehen zu kämpfen haben: wie kann man sicherstellen, daß auf allen Teststrecken nicht nur angenommener Weise, sondern tatsächlich "größtmöglicher" Zufall herrscht. https://de.wikipedia.org/wiki/Zufallszahlengenerator Ausladende Auszählungen beanspruchen ja Stunden, manchmal Tage Rechnerzeit. Mit dem Ausmerzen eigener Fehler ist man dabei schon genug beschäftigt, da will man sich nicht noch Gedanken über eine eventuell vorhandene Korruptheit der verwendeten Zahlen machen müssen. Die so erzielten Ergebnisse wären ja komplett nutzlos. Für manche Fälle mögen dabei Pseudozufallszahlen durchaus ausreichend sein - man hat aber jedesmal die Arbeit, unangreifbar nachweisen zu müssen, daß dieser Fall aktuell vorliegt. Für "größtmöglichen" Zufall kommen eigentlich nur physikalische Zufallsgeneratoren in Frage (u.a. Geiger-Müller-Zählrohr), hilfsweise besorgt man sich die Zahlen von random.org. Und hier setzt das Verfahren "Wenke" an. Ich habe mir dazu zwei Zahlenmengen mit je 27 x 37.000 = 999.000 Exemplaren eingerichtet, eine von random.org, die zweite vom CC (sowohl selbstgespielt wie heruntergeladen). Beiden kann man sowieso schon große Zufälligkeit unterstellen. Der Clou kommt jedoch jetzt: Der Excel-"Zufall" (ZUFALLSBEREICH(x,y) an sich ist für unsere Zwecke nicht zu gebrauchen (unter damals Win XP so läppisch, daß ich auswendig, mit lediglich leichter Überlagerung, innerhalb einer Stunde buchstäblich jede einzelne Spielsession der Spiels "Dr Blackjack" gewonnen habe, man braucht sich bloß auf die Schwingung des Generators einzustellen). Hier wird er jedoch verwendet, um für jede benötigte neue Zahl per Zufallsbereich 1. die Spalte und 2. die Zeilennummer herausgeben zu lassen. Die dort aufgefundene Zahl (großer Zufälligkeit) wird dann in die neu zu erstellende Permanenz eingetragen. Jeder Test findet also für jede einzelne Partie mit jeweils ganz neuen Zahlen "größtmöglichen" Zufalls statt. Natürlich werden sich auch da, wegen Excel-Zufall, auf extrem langen Strecken unzufällige Strukturen nachweisen lassen - deshalb: so gut wie ein echter Rauschgenerator wird auch dieses Verfahren nicht sein können - es ist aber ein phantastischer Kompromiss zwischen Aufwand und Datensicherheit. Stünde nun ein Test an, in dem Zahlenmengen im Billiardenbereich nötig wären, würde ich vorher doch mal nachrechnen ob meine Zahlenmengen dafür ausreichend sind - das kam aber bisher noch nicht vor. Deshalb nochmals herzlichen Dank an "Wenke": seit ich das eingeführt habe, muß ich mir über diesen Aspekt des Auszählens keine Gedanken mehr machen. Gruß elementaar
×
×
  • Neu erstellen...