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Roulette Forum

nodronn

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Alle erstellten Inhalte von nodronn

  1. @nordwest Das kinderlose Ehepaar (ich glaube, nur Sie hatte gewonnen), hat im Foyer ihrer kleinen Stadtvilla einen Roulettekessel nebst Tableau zu stehen. Die gehen ins Casino, definitiv. Nur wissen die beiden auch, welchen Betrag sie pro Tag verlieren dürfen.
  2. An alle, sofort aufhören mit dem Nonsens, sonst zieh ich euch das W-Lan-Kabel aus dem Rechner! nodronn
  3. Meinen Respekt hast du K.H. und ich wünsche dir mit deiner Methode noch gute Erfolge! Ich bedanke mich auch bei dir, weil du hier so offen schreibst. Auch wenn du das nicht hören willst, aber genau das macht dich symphatisch. Herzliche Grüße nodronn
  4. Absicht? Seemannsgarn bzw. Anglerlatein.
  5. Na da bin ich mal gespannt, wie sich gegen Kartenmanipulation (auf irgendeinem Chip/Magnetstreifen muss das Guthaben ja elektronisch gespeichert sein) abgesichert wird. Jetons sind ungleich schwerer nachzumachen.
  6. Unabhängig von deiner Verdopplungs"strategie" entwickel doch erst mal eine vernünftige Satzstrategie. Mein Vorschlag für eine Permanenzuntersuchung: Satz auf die Farbe, die gerade gekommen ist (Gewinn bei Farbfolge, Verlust bei Farbwechsel) Bei 4 Fehltreffern in Folge (ständiger Farbwechsel) - Satz auf die Gegenfarbe (Intermittenz setzt sich fort) Hier wird auf Serie gespielt, also entweder setzt sich die Farbe fort oder die Intermittenz setzt sich fort. Killerpermanenz: Abbruch der Intermittenz jeweils nach vier Farbwechseln!
  7. Wenn auch verspätet, ja strolchii, wohne immer noch im Land der Frühaufsteher. Da unsere Spielbanken seit einem Jahr dicht sind, muss ich mittlerweile bis Potsdam fahren. Jokers Garden ist immer eine Reise wert (recht angenehme Kessel und Handmischung beim Blackjack). Auf Bad Harzburg hab ich keine Lust, voll miefig der Laden und Hannover - meine Güte. Da war ich einmal, auf nem Jahrmarkt geht es gemütlicher zu. Die habens auch nicht nötig, machen auf nen Samstag um 0:30 Uhr den Blackjack-Tisch zu. Ohne Worte. Im Juli sprenge ich Heringsdorf, dann gibts ne neue Geschichte.
  8. Hallo C.R.E.A.M., deine kritischen Anmerkungen sind berechtigt. Ich hab sie Geschichten einfach mal so runtergeschrieben und nicht weiter bearbeitet. Vielleicht kommt auch die Geschichte in der Geschichte, also die Szenen, die nichts mit Roulette zu tun haben, ein wenig zu kurz. Ich werde da aber nichts mehr dran machen. Hab ebolimo/Volck die "Verwertungsrechte" an meinen Geschichten vermacht. Vielleicht macht der was Besseres draus. Gruß nodronn PS: Allen anderen auch ein großes Dankeschön für eure positiven Nachrichten.
  9. Forumsblockwart? Da verdienen es aber ganz andere Themenstränge, gesäubert zu werden.
  10. Wie? Nur noch drei Tische? War am 02./03.03.2012 da, da waren es noch vier Tische (zwei AmRoul nach dem Durchlass rechts und zwei Franzmänner im mittleren Saal). Gut besucht war es auch. Nur noch ein BlackJackTisch mit riesen Gedrängel. Ich fand es ungemütlich und hektisch. Nun zumindest hat mir Neuenahr meinen Wochenendausflug (Hotel, Fahrtkosten, Wellnesstag im Mediterana, lecker Essen - Steak vom hallischen Jungbullen) bezahlt. :-D
  11. Das ist ja mal wirklich ausgemachter Blödsinn. Wie soll das denn funktionieren? Ich war schon lang nicht mehr im Casino, aber laufen jetzt im Kessel 37 Kugeln? Nur so kann JEDE Chance in JEDEM Coup getroffen werden.
  12. Hallo ZeroRoller, dann starte ich mal mit einem meiner Erlebnisse in deutschen Spielbanken. „Das erste Mal vierstellig“ Es war im Frühjahr 2002 und ich hatte mich mit meinen Freunden aus dem Rheinland für einen Besuch der Car&Sound in Sinsheim verabredet. Am Freitag Mittag den 270er CDI CLK bei Sixt abgeholt und schon ging es über die BAB 2 in Richtung Köln/Bonn. Die Lieblingsliebste wollte nicht mit, sie ist in die andere Richtung zu ihrer Freundin nach Berlin gefahren. Mir war es recht, reine Männerrunde mit viel Bier und noch mehr ungesundem Essen stand an. Meine Kumpels hatte ich schon zu Bad Neuenahr überredet und der Besuch dort war für Samstag geplant. Obwohl es Freitag war, kam ich auf der BAB 2 ganz gut voran und erreichte schnell das Kamener Kreuz. An der Abfahrt Hagen-Nord verließ ich die BAB 1 und jagte den Benz durch die Kurven nach Hohensyburg. Es war früher Nachmittag und ich tauschte meine Lage in Jetons um. Damals spielte ich nur Drittel- und Einfache Chancen und es lief megamäßig gut. Nach zwei Stunden hatte ich mich in einen Rausch gespielt und setzte für mich damals absurde Summen. Nach einem Zwischenstop an der Bar machte ich bei einem Kaffee Kassensturz und staunte nicht schlecht, als ich über 1.000 Euro Reingewinn hatte. Ab zur Kasse, Jetons in Bargeld tauschen und noch ein wenig die Glücksmomente genießen. Völlig locker und gut drauf kam ich in Bornheim bei Köln an, meine Freunde staunten nicht schlecht, als ich ihnen den Grund für meine Ausgelassenheit nannte und das Reissdorf am Abend lief gut. Am nächsten Samstag besuchten die Kumpels und ich die Car&Sound, am Abend dann ging es nach Bad Neuenahr. Meine Freunde verzogen sich gleich an die Bar und ihr könnt es euch denken, der Abend verlief kurz und desaströs. Bei 700 Euro Verlust habe ich aufgehört zu spielen. Es lief gar nichts, weder am Roulette noch am Blackjack-Tisch. Na Ja, Schwamm drüber, ich hatte ja noch Gewinn von Hohensyburg übrig. Sonntag machte ich mich dann auf den Weg nach Hause. Hinter Braunschweig dachte ich dann, eigentlich kannst du doch deine Liebste aus Berlin abholen. Gesagt getan, zu Hause geduscht und in Berlin angerufen, dass ich die Beste abhole, natürlich nicht ohne Hintergedanken. Zügig ging es über die BAB2 weiter nach Berlin. Kurz am Potsdamer Platz angebremst, Auto in der Tiefgarage abgestellt, das Sakko übergeworfen und rein in die Spielbank Berlin. Ich hab mir zwei 500er Jetons geben lassen und machte insgesamt drei Zwei-Dutzend-Spiele. Beim selben Kassierer hab ich mir dann 2.500 Euro auszahlen lassen und das war bislang mein kürzester Spielbankbesuch aller Zeiten. Die Lieblingsliebste hat sich gewundert, warum ein Sakko im Kofferraum lag, als ich ihre Tasche einlud. Auf der Rücktour erklärte ich es ihr, sie meinte nur: „GLÜCK GEHABT!“
  13. Hallo Spielkamerad, hallo aural, ich würde sogar noch einen Schritt weitergehen. Jede Chance fließt nur dann in die (Umsatz-)Statistik ein, wenn sie tatsächlich besetzt ist. Kleines Beispiel, die Zahl 26 wird, nur wenn sie belegt ist, wie folgt tabellarisch erfasst: Waagerechte der Tabelle (Spalte) „T“ für Treffer und „N“ für Nichttreffer. Senkrechte der Tabelle (Zeile), jede Zeile erfasst separat den Einsatz auf der 26 und nur gleiche Einsatzhöhe wird pro Zeile erfasst. Wichtig: Wenn kein Einsatz auf der 26 liegt, erfolgt auch keine statistische Erfassung, egal ob die 26 fällt oder eine andere Zahl. Nur so ist sichergestellt, dass die 26 einsatzhöhenabhängig erfasst wird. Erste Zeile erfasst nur die Einsatzhöhe 2 Euro, zweite Zeile die Einsatzhöhe 4 Euro, dritte Zeile die Einsatzhöhe 5 Euro, vierte Zeile die Einsatzhöhe 7 Euro etc. So könnte sich beispielsweise für den Einsatz 2 Euro folgende Statistik ergeben: N/N/T/N/N/N/N/N/……….T/T/N/N/N/N/N/N Das ganze macht mal über ein Jahr und ihr werdet sehen, wie ziemlich genau ihr nur bei der Zahl 26 bei 2,7% Vorteil (Verhältnis Auszahlung zu Einnahme) für die Spielbank landet. Genauso wie bei den anderen höheren Chancen. Wenn andere nun der Meinung sind, sämtliche im Augenblick verlorene Einsätze der Spielbank als Gewinn zuzuschreiben, ist das in der Tat zu kurz gesprungen.
  14. Platzhalter nodronn Oh Schade, gerade wollte ich was Sinnvolles schreiben und schon wird der "Platzhalter" ausgegliedert. Ich meine mal, da hätten es ganz andere Beiträge aus "Volcks These" verdient, einen eigenen Faden zu bekommen.
  15. Hallo, hab gehört, die 17 ist von der Spielbank Wiesbaden in die Spielbank Bad Homburg gewechselt.
  16. Ich formuliere es mal so, ich suche noch nach dem Durchbruch. Aber die Suche bestimmt nicht mein Leben. Seitdem meine Hausspielbank geschlossen hat, bin ich nur noch alle zwei Monate in einer Spielbank anzutreffen. Wenn mir dort die Kessel-Kugel-Kombination sowie ein "Muster" gefällt, setze ich auch mal klein aus. Freue mir einen Ast ab, wenn ich mal mit einem Gewinn von 600 Euro den Abend beende, trinke noch was Leckeres und setz mich dann in den Zug Richtung Heimat. Kannst mich also ruhig in der Schublade lassen, in die du mich schon hineingesteckt hast. Aus mir wird nie im Leben ein erfolgreicher Kesselgucker, aber das will ich auch nicht.
  17. @Frameboy Ich behaupte mal tollkühn, dass es die Spieler, die nicht über eine physikalische Spielweise verfügen, niemals schaffen werden, ihre bisherigen Verluste wieder reinzuholen. Hab ich auch schon an anderer Stelle geschrieben, dass ich öffentlich zugebe, im Gesamtsaldo weit hinten zu liegen. Na und? Auch wenn ich jetzt eine halbwegs erfolgreiche Spielweise praktiziere, endet nicht jeder Tag im Plus.
  18. Hallo Mäusl, Aus meinem Erfahrungsschatz: Du suchst eine Strategie, um ein sicheres Roulettespiel zu erlernen. Dann berichte ich mal aus grauer Vorzeit: Meine erstes Spiel war? – Richtig, Verdoppeln nach Verlust auf Rot oder Schwarz. Nachdem ich richtig auf die Fresse geflogen bin, hab ich auch noch die anderen einfachen Chancen miteinander kombiniert. An was anderes hab ich mich nicht rangetraut. Spieler, die auf Plein spielten, waren für mich irgendwie unwirklich. Denn deren Spiel verstand ich nicht. Es dauerte eine Weile, bis ich die Drittelchancen für mich entdeckte. Auf den einfachen Chancen hab ich nämlich nichts mehr gewonnen und wahrscheinlich haben mich die anderen Mitspieler doch ein wenig inspiriert. Hab also zwei Dutzende oder zwei Kolonnen gespielt, aber auch da war kein Blumentopf zu gewinnen. Auf Dauer nur Verlust. Also bin ich auf Restantenspiele ausgewichen und hab die Transversalen Simple gespielt, die zurücklagen. Favouritenspiele sind einfach nicht mein Ding. Vorhersehbar war auch hier der Ausgang, trotz flacher Progression überwogen die Verlusttage. So kann es nicht weitergehen, dachte ich damals. Und ich kam auf die Idee, mir den Kessel genauer anzuschauen. Bislang hatte ich nämlich nur Augen für den grünen Filz. Und siehe da, seitdem ich Kesselbereiche bespiele, läuft es besser. Was will der Dichter damit sagen. Du wirst nicht umhin kommen, denselben leidigen Weg zu gehen, wie alle anderen hier auch (Achtung, gleich heulen diejenigen auf, die sich in die Tasche lügen), um ein Gefühl fürs Roulettespielen zu bekommen. Zwar kannst du hier viel nachlesen, aber manchmal zählen eben nur selbstgemachte/selbstdurchlebte Situationen. Du kannst dir den Frust auch ersparen und die oben beschriebenen Phasen überspringen, aber ich kenne deine mentale Stärke nicht. Lern gleich das Kesselgucken. Oder noch besser, du lässt deinen Gedanken an eine erfolgreiche Roulettespielerkarriere da, wo sie momentan noch schlummert, nämlich in der Blöde-Gedanken-Schublade.
  19. Hallo Dreher, "Da kenne ich mich nicht aus. Interessant wäre wie du die Coups gespielt hast. Einsätze etc. Ich bin immer noch doof am hirnen warum ich keinen Gewinn mache wenn ich auf Transversalen plein (3 Zahlen in einer Reihe) Stücke setze. Beispiel: 6 Transversalen plein zu 3 Stück = 18 Stück. Wenn eine Gewinnt und Transversale plein 11:1 auszahlt. Sollte es 33 Stücke - 18 Stücke = 15 Stücke Gewinn geben. Dies ist aber nicht der Fall. Irgendwo habe ich eine Mauer im Kopf. Ansonsten doch Algebra locker ist. *lach. ich habe dies schon in einem Thread gefragt, aber keine Antwort erhalten. lol gruss Dreher" Meiner Meinung nach lautet die Rechnung "33 Stücke minus 15 Stücke (5 Verlust-TVP multipliziert mit 3 Einsatzstücke)". Dein Gewinneinsatz geht doch nicht verloren?
  20. Ach Elli, hier in diesem Faden kann jeder rumspinnen, wie er mag. Für dich sind es eben Wunschträume von Verlieren, für mich sind es kleine Geschichten und mehr nicht. Scheinst mich ja gut zu kennen, wenn du mir das Verliererdasein unterstellst. Allzeit viele Stücke nodronn
  21. na wenn da mal nicht der gute nosti hinter steckt. wheeli, kannst ja den nosti mal anmailen, vielleicht hat der schon in Richtung Energieabbau geforscht. Soll doch auf dem Papier ganz einfach sein...
  22. Der Regenmacher Im mittleren Westen der Vereinigten Staaten zur Zeit der ersten Besiedelung wurde eine Person als Regenmacher bekannt, die behauptet, für geringes Entgelt innerhalb eines Tages das dringend benötigte Nass für dürregeplagte Farmen vom Himmel regnen lassen zu können. Ein Regenmacher im Casino könnte also für eine Gewinnbeteiligung anderen Spielern die richtigen Zahlen voraussagen. In diese Figur verwandele ich mich bei meinem nächsten Ausflug in die Welt des verlorenen Glückes und der nie versiegenden Hoffnung. Um diese Rolle zu spielen, kommt nur ein großes Casino und ein Abend mit sehr viel Besucherandrang in Frage. Es ist ein früher Samstagabend und die Türen des Casinos sind bereits seit dem Nachmittag geöffnet. Ein kurzer Blick durch den Spielsaal genügt mir, um festzustellen, dass bereits zu dieser Zeit mehr als vier Dutzend Spieler das Roulette herausfordern. Ich schlendere hinüber zu den Spieltischen und schaue den Spielern zu. Meine Beobachtungen bestätigen meine Erfahrungen in den Spielbanken Europas. Denn die Unerfahrenen unterscheiden sich von den erfahrenen Spielern nur dadurch, dass sie breiter setzen und ihre Freude über einen Gewinn eher schlecht verbergen können. Die alten Spieler nehmen ihre Gewinne mit der emotionslosen Gelassenheit entgegen, mit der sie auch auf die unvermeidlichen Verluste reagieren. Ein echter Glücksritter ist heute aber nicht dabei, eher bemerke ich Verzweiflung in den Gesichtern einiger Spieler. Ich trete von hinten an einen solchen Spieler heran, der keine Kugel auslässt und den ich heute Abend ein wenig glücklicher machen könnte. Unmittelbar nach Abwurf der Kugel flüstere ich für ihn gerade noch hörbar „8“, die nach zwölf weiteren Runden auch das Ende des Kugellaufes markiert. Mein Spieler zählt nicht zu den Gewinnern. Wie ich erwartet habe, reagiert der Spieler nicht einmal auf meine richtige Ansage. Gleichgültig räumt der Croupier die Jetons ab, zahlt die Gewinne aus und fordert zu einem neuen Spiel auf. Er nimmt die Kugel aus dem Fach mit der schwarzen Acht, lässt den Kessel noch eine Runde weiterdrehen und setzt ihn anschließend in die entgegengesetzte Richtung wieder in Gang. Mit der linken Hand wirft er die Kugel in die Rinne. Ich murmele: „29“ vor mich hin und wiederhole in Richtung des jungen Mannes, der gerade mit dem Setzen fertig wurde: „Eigentlich müsste jetzt die 29 fallen.“. Wenige Augenblicke später sagt der Croupier die getroffene Zahl an „29 schwarz impair passe“. Der Kopf des jungen Mannes, der eine ziemlich erkleckliche Summe auf die Kleine Serie gesetzt hatte, dreht zur Seite und mit leicht zugekniffenen Augen werde ich gemustert. Ich trete näher an ihn heran und sage zu ihm: „Zero“, anschließend drehe ich mich um und verlasse den Spieltisch. Selbstverständlich fällt die grüne Zahl im nächsten Umlauf. Etwas abseits der Spieltische mache ich es mir in einem tiefen Sessel bequem und warte, ob der junge Mann seine Chance begreift und mich anspricht. Aber ich bleibe allein mit meiner Tasse Kaffee, denn das war zu erwarten. Spieler, die in ihr eigenes Spiel vertieft und zudem im Brand sind, nehmen äußere Einflüsse einfach nicht wahr. Zu verbissen halten sie an ihrer Spielweise fest und jedes Abweichen davon wird als persönliche Niederlage gesehen. Noch zweimal wiederhole ich die Vorhersagen bei unterschiedlichen Spielern an verschiedenen Tischen und erst danach spricht mich ein Mann mittleren Alters auf meine korrekten Ansagen an. „Ich schätze dich als Spieler ein, also was hälst du von einem Spielchen? Gegen eine Gewinnbeteiligung von 5 Stücken pro Einsatz sage ich dir die nächsten drei Zahlen an Tisch 4.“, lautet mein Vorschlag. Der Mann zögert und ich frage ihn, wie es läuft und eigentlich ist das die Frage nach seinen Verlusten. Er antwortet mir nur knapp, dass er hinten liegt. Also bohre ich weiter: “Was hast du schon zu verlieren außer weitere 3 Stücke? Aber was könntest du gewinnen, wenn ich richtig liege?“ Das scheint ihn überzeugt zu haben und ich nenne ihm die nächsten drei Zahlen. Ich lehne mich zurück in meinen Sessel und lese weiter in den ausliegenden Zeitschriften. Kurz darauf stapeln sich fünfzehn Stücke verschiedener Stückgrößen auf meinem Tisch und ich blicke in zwei erwartungsfrohe Augen. „Hat alles geklappt, wie ich es vorhergesagt habe?“ frage ich ihn. Die Jetons sind bereits die Antwort gewesen. Mit einem stummen Nicken bedankt sich der Spieler bei mir Kurz danach steht der Saaldiener an meinem Tisch und fragt mich nach meinem Getränkewunsch, den ein gewisser Herr bereits bezahlt hat. Ich lasse etwas Zeit verstreichen, zwischenzeitlich steigt die Besucherzahl weiter an. Die BlackJack-Tische haben heute einen guten Umsatz und auch die Roulettes sind gut beschäftigt. Wenig später bemerke ich eine Gruppe von drei jungen Männern, die etwas unbeholfen und unsicher abseits eines Roulettetisches stehen. Gespannt schauen alle drei auf die Permanenzanzeige und stecken nach jeder gefallenen Zahl die Köpfe zusammen. Offenbar diskutieren sie, ob und was sie setzen wollen. Ich habe den Eindruck, dass es für die jungen Leute der erste Casinobesuch ist und ich beschließe, dass es auch ein unvergessener Abend werden wird. Ich stelle mich längsseits und frage die drei, ob sie was trinken möchten. Etwas seltsam werde ich schon angeschaut und ich bemerke noch, dass das keine Anmache werden soll und ich auch kein Angestellter des Hauses bin. Schließlich kommen wir ins Gespräch und tatsächlich, es ist ihr erster Besuch. Bereitwillig beantworte ich ihre Fragen, die sich weniger auf das Roulette beziehen, sondern vielmehr auf das Drumherum. Wie sind die Hierarchien, warum sitzt am Tischende jemand, wie viel Finanzbeamte sind anwesend und müssen die Gewinne gleich versteuert werden. All die Sachen, die nicht zum Spiel gehören, erkläre ich ihnen geduldig. Schließlich frage ich sie, was sie denn über das Roulette wissen. Die Antwort fiel dürftig aus, also schieße ich meine nächste Frage gleich hinterher. Was die drei lieber spielen wollen, auf Zahl oder auf die einfachen Chancen. Auch hier war die Antwort eher heterogen. Abschließend frage ich nach dem Spielkapital. Die drei jungen Männer hatten zusammengelegt und wollten insgesamt 100 Euro verspielen, viel lieber aber gewinnen. Ich schlage ihnen also vor, ein wenig beim Gewinnen zu helfen. Neugierig werde ich angeschaut und ich erkläre meinen Vorschlag genauer. „Bis zu einer Gewinnsumme von 1000 Euro sage ich euch die richtige einfache Chance an. Danach nur noch Zahlen wenn ihr wollt.“ Ihre Blicke waren eine Mischung aus Skepsis, Mitleid und Spott, aber ich lasse Taten folgen und sage die nächsten drei Zahlen an. Ohne zu setzen verfolgen die drei gespannt die Permanenzanzeige. Danach waren sie bereit zu spielen und zu gewinnen. Meine Spieler setzten nach meinen Anweisungen und schnell waren die 1000 Euro gewonnen. Es ist an der Zeit, die drei zu fragen, nun das Königsspiel auf Plein zu wagen. Sie waren bereit dafür und so begann es. Jeder sollte sich von der bisherigen Gewinnsumme seinen Teil nehmen und auf eigene Faust spielen. Um nicht zu sehr aufzufallen, teilte ich den dreien separate Tische zu. Vorweg bemerkte ich, dass ich jedem nur zehn Zahlen nennen werde. Sobald ich bemerke, dass die drei gemeinsam an einem Tisch spielen, werde ich meine Ansage sofort beenden. Zuletzt erging mein Hinweis, auf das Tischlimit zu achten und dass ein Plein auch noch mindestens drei direkte Nachbarn auf Cheval hat. Ich fühle mich wie ein Marionettenspieler und bereits nach wenigen Kugelläufen konnte ich sehen, dass die drei ihr Glück kaum fassen konnten. Nach der Hälfte der Ansagen legte ich eine Pause ein, damit jeder meiner Spieler einfach mal tief durchatmet und wir nicht zu sehr Aufmerksamkeit erregen. Nachdem sich alle drei eine Handvoll kaltes Wasser ins Gesicht geworfen hatten und der Adrenalinwert in ihrem Blut wieder normalen Pegel erreichte, setzen wir das Spiel fort. Allerdings zieht sich das Spiel nun in die Länge, weil die Auszahlungen an den einzelnen Tischen andauern. Zum Ende des Spiels nenne ich jedem die zehnte Zahl und die drei eilen zu den Tischen. So kann ich die Zeit nutzen und das Kasino unbemerkt verlassen. Jeder der drei dürfte gut fünfstellig gewonnen haben und hoffentlich stellen die jungen Männer das Richtige mit ihrem Gewinn an.
  23. Ach das waren deine 600 Euro, die ich letzte Woche in hohensyburg gefunden habe. Wenn die Anzeige "Schwarz" ist, kann auch mal rot kommen. Du hast noch mindestens eine Therapie vor dir.
  24. Falls es damit nicht klappt, dann versuch doch wenigstens, die Chance vorherzusagen, die nicht gewinnt.
  25. Ja genau, er ist eben "Der GURU". Ich meine mal, der sucht noch Auftragsspieler, das wäre doch was für dich rythm .... äh eos.
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