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Optimierer

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Alle erstellten Inhalte von Optimierer

  1. Hallo trizero, Super, das ist schön für dich. Besser spät als nie. Danke mal für die Info. Ok, aber würdest du ungefähr die Richtung angeben, wie du das Problem angegangen bist? Bis jetzt habe ich noch keine Zeile dazu programmiert. Meine Überlegungen gehen in diese Richtung: Die Chancen der Größe nach ordnen und schauen, ob eine vollkommen von den Pleins abgedeckt ist. Bei z.B. 27 zu setzenden Pleins (vom Sinn oder Unsinn solcher Sätze mal abgesehen) könnte es z.B. sein, dass alle Passe-Zahlen enthalten sind. Dann wäre Passe schon mal ein Kandidat. Entsprechend die nächst höheren Chancen abchecken usw. Bin ein Freund von wenig Code, der aber effizient ist. In diesem Fall fürchte ich leider, dass ein Dreizeiler nicht ausreicht , unkomprimiert meine ich. Gruss, Optimierer
  2. Hallo Paroli, Den von mir hervorgehobenen Satz verstehe ich nicht: Wenn wir bei gleitender Auswertung nach den fünf Coups 102 bis 106 auf 5 verschiedene TS in der laufenden Rotation wetten wollen, dann müssen wir doch – weil die vier TS 1, 3, 5 und 6 bereits erschienen sind – im letzten Coup auf die beiden verbleibenden TS 2 und 4 setzen, und gewinnen dann auch mit TS 2. Inwiefern hätten wir denn nach dem Vorlauf "auf die Transversalen 1, 3, 4, 5 und 6 setzen müssen" ? Gruß, Optimierer
  3. Hallo, Genau. Das sture Auswerten einer Stategie anhand von hunderttausenden oder Millionen Coups bringt am Ende immer nur das bekannte, negative Ergebnis. Wenn man aber quasi heranzoomt und sich verschiedene Strecken im Detail anschaut, dann findet sich immer eine Möglichkeit zu gewinnen, wenn auch nicht immer mit derselben Strategie. Denke, das ist nur die halbe Wahrheit. Vielmehr bringt der Zufall jede Art von Unordnung und auch jede Art von Ordnung hervor. Am einfachsten ist das mal wieder anhand EC erklärt: Da nicht auf jeden roten Coup ein schwarzer folgt und umgekehrt, was Ordnung wäre, muss es zwangsläufig öfter mal zu Anhäufungen von roten und schwarzen Coups kommen, damit sich eine Unordnung überhaupt bilden kann, und innerhalb dieser Anhäufungen selbst herrscht wieder Ordnung: lauter Coups der selben Farbe. Solche Ordnungen oder auch Trends verschiedenster Art gibt es zu jeder Zeit. Auch eine zeitweise regelmäßige Abwechslung RSRSRS... ist natürlich eine Ordnung. Es liegt auf der Hand, dass man nicht zu jeder Zeit mit der gleichen Strategie gewinnen kann, weil die entstehenden Ordnungen leider ziemlich unordentlich wechseln... aber dadurch, dass die Wechsel zunächst unordentlich erscheinen, bilden sich zwangsläufig, wie am RS-Beispiel gezeigt, weitere Ordnungen auf anderer Ebene usw... Man muss sie "nur" jeweils erkennen und sollte natürlich nicht das Pech haben immer gerade dann einzusteigen, wenn eine gefundene Ordnung wechselt. Gruß, Optimierer
  4. Genau, so mache ich das auch, manchmal sogar mit Paroli: zuerst je zwei Stücke auf die beiden anderen, und bei Gewinn im nächsten Coup je 3 Stücke usw. 10 mal Ausbleiben ist nichts besonderes für eine Drittelchance, es ist einfach eine Serie auf den beiden anderen, die man ausnutzen kann. So früh auf den Ausbleiber zu setzen bringt sicher nichts. Gruß, Optimierer
  5. Ja, das stimmt allerdings. Hatte ich gerade nicht bedacht. Meistens bezieht man das ja auf eine Rotation, dann wäre "fast immer" richtig, aber bei nur 22 Coups müssen ja mindestens 15 ausbleiben, ganz logisch... und meistens sind es mehr . Richtig muss es also heißen: Das gilt nur für bestimmte 8 Pleins, d.h. solche, die jeweils vor einem Versuch festgelegt werden. Dass irgendwelche 8 Pleins in 22 Coups nicht erscheinen, passiert dagegen immer. Nachtrag: Die 8 Pleins kann man sogar vor jedem einzelnen Coup neu bestimmen; das macht keinen Unterschied für die Wahrscheinlichkeit 0,47 %, dass sie 22 mal in Folge nicht erscheinen. Gruß, Optimierer
  6. Doch, mir z.B. ist es positiv aufgefallen. Aber wie es es so ist: Rückmeldungen bekommt man nur, wenn etwas negativ auffällt, ganz nach dem Moto "Nicht gemeckert ist genug gelobt". Da muss ich mich wohl an der eigenen Nase packen... Die Ehefrau am Mittagstisch: "Schmeckt es dir wenigstens?" Er: "Du siehst doch, dass es drin bleibt!" Gruß, Optimierer
  7. Hallo Paroli, Super, vielen Dank für deine Bemühungen. Optimierer
  8. Hallo Paroli, Das ist allerdings ein Problem. Mein Avatar war aus der vom Forum angebotenen Liste, und die ist jetzt weg, also für immer verloren? Das ist ganz schlecht. So ein Avatar ist doch ein Erkennungsmerkmal wie eine Visitenkarte. Das Update ist auch sonst eine ziemliche Verschlimmbesserung, wenn du mich fragst. Gruß, Optimierer
  9. Hallo mcGyver, Die anderen haben recht: Die W'keit ist die Anzahl der günstigen Möglichkeiten geteilt durch die Anzahl aller Möglichkeiten. Für 8 nichtgetroffene Pleins also 29 günstige durch 37 insgesamt: 29/37. Für 22 Coups in Folge enstpricht das (29/37)22 = 0,0047024 bzw. 0,47024 %. Damit man dieses Ereignis 1 mal erlebt, braucht man also im Schnitt 1/0,0047024 = 212,66 Versuche, wobei natürlich jeder Versuch aus mindestens 2 einem und höchstens 22 Coups besteht. Klar jetzt? Nachtrag: Das gilt nur für bestimmte 8 Pleins, d.h. solche, die jeweils vor einem Versuch festgelegt werden. Dass irgendwelche 8 Pleins in 22 Coups nicht erscheinen, passiert dagegen fast immer. Gruß, Optimierer
  10. Links sind im Intrnet das normalste der Welt. Ohne solche wäre es völlig unbrauchbar. Also was soll's? Leider findet man immer wieder Leute, die Links für verwerflich halten... sogar manche Forenbetreiber Gruß, Optimierer
  11. Hallo Frameboy, Rein rechnerisch hat man natürlich keinen Vorteil: Wenn man die Sache auf sehr viele Versuche ausdehnt, kommt am Ende immer der Erwartungswert heraus, was bekanntlich -2,7% vom Umsatz sind. Der Trick ist aber, dass man jenseits der 3-Sigma-Grenze nicht "sehr viele" Versuche macht, weil solche Ereignisse recht selten sind. Das sog. Gesetz der großen Zahlen – was ja garantiert, dass sich auf die Länge der böse Erwartungswert einstellt – kann hier nicht wirken, weil einfach nicht genügend Versuche zusammenkommen. Man kann sich das anhand eines Galton-Bretts veranschaulichen, wo sich mit der Zeit immer genauer die bekannte Glockenkurve einstellt, aber in den Randbereichen ganz außen sind die Füllstände immer ziemlich unausgeglichen, d.h. es kann leicht passieren, dass das Angriffsfenster ab 3 Sigma, in dem man spielt, recht gut mit Treffern besetzt ist, die noch entfernteren Bereiche weiter außen aber gar nicht oder mit nur wenigen Platzern. Dagegen ist das in der Mitte der Kurve so gut wie unmöglich; dort wird die genaue Glockenform am schnellsten angenähert, was uns als Spieler aber gar nicht gefällt, denn das bedeutet ja gerade den bekannten Verlust. Was wir brauchen, ist eine möglichst große Abweichung von der idealen Glockenform, und dazu hat man im Randbereich die besten Chancen. Auf einzelne Plein-Ausbleiber setze ich nicht. Das könnte man (wenn ich jetzt nicht irre) erst ab 400 Coups des Ausbleibens oder so anfangen, was für mich nicht praktikabel ist. Außerdem könnte dafür dann auch ein Kesselfehler verantwortlich sein, gegen den man wohl nicht anspielen sollte. Wieviele Coups ich setze ist aber unterschiedlich. Es kommt u.a. darauf an, wieviele Stücke ich gerade zur Verfügung habe. Beim Erhöhen à la Martingale, wo ein Treffer immer alle Verluste tilgen soll, höre ich spätestens an dem Punkt auf, wo mit jedem weiteren Coup erhöht werden müsste. Das macht dann keinen Spass mehr Nur bei Drittelchancen geht es ja nicht anders, da setze ich dann z.B. 1-1-2-3-4. Das sind insgesamt schon -11 Stücke bei Platzer, und das reicht völlig. Die sind dann aber auch relativ schnell wieder eingespielt. Sollte klappen, ja . Gruß, Optimierer
  12. Hallo, Warum gerade nach 10maligem Ausbleiben? Ich kann dir versichern: Das funktioniert auf keinen Fall über längere Zeit. Hab' ich alles bis zum Abwinken durchgetestet und nicht nur mit Dutzenden. Ein ausgebliebenenes Dutzend würde ich frühestens ab 17 oder 18maligem Ausbleiben angreifen, und dann auch nur für ca. 5 Coups in Folge. Beim nächsten Angriff dann nicht mit der nächsten Progresssionsstufe weitermachen, sonder wieder bei der ersten anfangen. Lies mal das hier. Gruß, Optimierer
  13. Ja durchaus. Man muss nur wie gesagt genügend Geduld haben und die Genzwerte für die verschiedenen Chancen jeweils kennen. Dass solches Spiel relativ satzarm wird, ist eigentlich kein Nachteil. Je weniger Stücke man setzt, umso weniger schaden einem die 5,4% Hausvorteil. Mit geeigneten Buchungsmethoden wie gleitende Auswertung, Beobachten verschieder Chancen, mehrerer Tische, splitten der Permanenzen usw. findet man auch öfter mal ein Satzsignal, als wenn man nur an einem Tisch z.B. einzelne Pleins beachtet oder nur TVS. Ist doch cool, wenn man einfach eine Weile an der Bar sitzt, bei Gelegenheit mal an den Tisch geht und ein paar Coups lang lächerliche 4 Stücke à Plein setzt und gewinnt, sich dann wieder eine Weile zurückzieht bis zum nächsten Angriff, diesmal vielleicht auf TVP oder TVS oder Dutzend, wieder saftig gewinnt usw. Mir gefällt das jedenfalls, und es funktioniert . Man darf nur nichts erzwingen wollen und es mit der Verlustprogression nicht übertreiben... und immer schön die Häufungen beobachten, um das zwangsläufig begrenzte Angriffsfenster am richtigen Ort zu platzieren. Gruß, Optimierer
  14. Hallo Chepre, Genau sowas habe ich sehr lange und intensiv untersucht. Fazit: Es funktioniert! Allerdings nicht mit Sicherheit und auch nicht ewig lange, d.h. nicht unbedingt auf Dauer. Das wichtigste ist, dass ein Ausbleiber lange genug ausgeblieben sei muss, bevor man angreift. Die meisten die das probieren, fangen viel zu früh an, und dann verliert man auf jeden Fall. Faustregel ist so ca. ab 3facher Standardabweichung, je später umso besser. Die Hauptprobleme dabei sind: 1. Man muss recht lange warten, bis man ein Angriffssignal findet. 2. Man kann nicht beliebig lange progressieren, sondern muss auch Platzer hinnehmen können. 3. Platzer können sich häufen, wie immer im Roulette: Nichts passiert mit schöner Regelmäßigkeit, sondern streckenweise gar nicht und dafür streckenweise auch gehäuft. Wegen Punkt 1 ist es ein recht satzarmes Spiel, so dass man nicht mit Centbeträgen anzufangen braucht (wer will schon 10 Cent pro Monat gewinnen) und daher kann auch Punkt 2 recht teuer werden, vor allem dann, wenn Punkt 3 zuschlägt. Das gilt alles grundsätzlich für Ausblieber, nicht nur für einzelne Pleins. 150 Coups für eine einzelne Pleinzahl ist z.B. viel zu früh zum Angreifen, da sind wir ja erst bei ca. 2facher Standardabweichung. Zwei ausgebliebene Pleins kann man so ab 160 Coups angreifen. Ein ausgebliebenes Dutzend so ab 18 Coups. Ein Dutzend kann aber auch locker mal über 30 Coups lang ausbleiben, und deshalb sollte man immer Punkt 2 beherzigen und nichts erzwingen wollen. Wenn das Dutzend nach 4 oder 5 Coups nicht wieder erschienen ist, droht die Verlustprogression aus dem Ruder zu laufen und man sollte den Angriff abbrechen. Interessant ist v.a. Punkt 3: Häufungen ergeben sich recht oft. Bleiben wir mal beim Dutzend: Angenommen, man greift mit dem 19. Coup an mit Progi 1-1-2-3-4, und gewinnt erst im 23. Coup mit den 4 Stücken, dann ist es nicht ungewöhnlich, wenn der nächste lange Ausbleiber auch ungefähr so lange oder noch länger braucht, so dass man den nächsten Angriff lieber erst mit dem 21. Coup beginnt, statt wie vorher mit dem 19. Umgekehrt kann es auch sein, dass sich lange Zeit kein 18-Coup-Ausbleiber bildet, dafür aber mehrere mit 14 bis 16 Coups. In dem Fall kann man auch mal früher angreifen, also mit dem 14. Coup des Ausbleibens. Das sind eben die sogenannten "Tendenzen", Anhäufungen gleichartiger Ereignisse, was ein Charakteristikum des Zufalls ist. Gruß, Optimierer
  15. Optimierer

    Warum?

    Hi, Weil es so gut wie unmöglich ist? Eine Möglichkeit ab' ich auch, sogar mehrere, hat ja jeder. Verlustmöglichkeit ist ja nur ein Siebenunddreißigstel vom Einsatz. Wieviel haste denn bisher eingesetzt? Wieso beweisen? Und wenn, wieso dann unbedingt ohne es öffentlich zu machen? Verstehe ich nicht. Ein Nobelpreis wäre dir sicher, mit echtem Beweis ohne KG. Der bringt mindestens eine Million. Wenn ich sowas beweisen könnte, würde ich es veröffentlichen... also was ist dein Problem? Gruß, Optimierer
  16. Hallo Chepre, Leider ist dein Denkansatz grundsätzlich falsch: So denken zwar viele, aber leider wird es dadurch nicht richtiger. Mir ist kein Gesetz bekannt, nach dem das so sein muss. Die Sache mit dem Ausgleich ist ein reiner Mythos. Wenn das stimmte, so müsste z.B. für Rot/Schwarz immer *irgendwann* die Gleichung Rot - Schwarz = 0 aufgehen. Aber es gibt wie gesagt kein mathematisches bzw. stochastisches Gesetz, was das aussagt. Es gibt nur ein Gesetz des relativen Ausgleichs für den Quotienten, welches besagt, dass im Undendlichen 1 - Rot / Schwarz = 0 erreicht wird, aber das ist etwas ganz anderes als der ersehnte absolute Ausgleich mit Rot = Schwarz. Beispiel a) Rot = 55 Schwarz = 45 => Rot - Schwarz = 10 => 1 - Rot / Schwarz = 0,22222 Beispiel b) Rot = 2 00000 Schwarz = 1 998 583 => Rot - Schwarz = 1417 => 1 - Rot/Schwarz = 0,00071 Nach 100 Coups ergibt sich hier ein Vorsprung von 10 für Rot und eine Abweichung von 0,22 zum theoretischen Wert 0. Nach knapp 4 Millionen Coups ist der Vorsprung von Rot auf 1417 gewachsen, aber es besteht nur noch eine winzige Abweichung von sieben Zehntausendsteln zum theoretischen Wert 0. Die Zero ist noch gar nicht einkalkuliert, aber selbst ohne Zero ergibt sich nicht die Spur einer Garantie für einen Ausgleich. Gruss, Optimierer
  17. Hallo Stern. Figurenfan bin ich nicht, spiele sentenst EC, und bin auch höchstens Hobbymathematiker, wenn überhaupt. Aber die Wahrscheinlichkeitsrechnung hat's mir angetan, hauptsächlich wegen Roulette. Was du als Scheinrechnung bezeichnest, ist völlig korrekt, frag' den Mathelehrer oder Professor deines Vertrauens. Ob die Spielleitung dagegen wäre, spielt hier überhaupt keine Rolle. Was du vorschlägst, ist genau vergleichbar mit fortgesetztem Münzwurf mit einer dicken Münze die manchmal auf der Kante landet. Obwohl das physikalisch möglich ist, wäre der Wurf schlicht ungültig, weil das Ergebnis nicht in der definierten Ergebnismenge enthalten ist. Beim Münzwurf gibt es genau 2 Ereignisse, Kopf und Zahl, und bei EC eben auch genau 2, z.B. Rot und Schwarz. Alles andere ist nicht definiert und spielt natürlich auch für die Serienentwicklung keine Rolle. Natürlich will das Casino eine Gebühr bei ungültigem EC-Ergebnis, aber das stört die W'keitsrechnung und die Serienverteilung nicht. Es ist lediglich eine Besonderheit der Spielregel. Die Gebühr könnte auch beim Münzwurf fällig werden, wenn die Münze auf der Kante landet, na und? Das hat auch nichts mit der Serienverteilung zu tun. Mag sein, aber das beweist nur, was ich schon schrieb: Dass sich nämlich die Häufigkeiten der Serien verschieben, wenn man eine Serie bei Zero als beendet betrachtet. Im Grunde liegen wir gar nicht so weit auseinander. Nur behaupte ich im Gegensatz zu dir, dass es einfacher ist und nicht falsch, wenn man die Zero ignoriert, weil dann die einfachen Gesetze der Serienverteilung gelten, wie sich das für eine 50:50-Chance gehört. Dass die Zero im Schnitt mit 1,35% vom Einsatz zu Buche schlägt, ist auch eine einfache Tatsache, die längst mathematisch bewiesen ist. Daran gibt es nichts zu rütteln. Gruss, Optimierer
  18. Das ist 100% falsch: Wahrscheinlichkeiten liegen immer zwischen 0 und 1 bzw. 0% und 100%, einschließlich der Grenzen, wobei 0% = unmöglich und 100% = sicher bedeutet. Gruß, Optimierer
  19. Hallo zusammen, Mathematisch ist das so. Da gibt es nichts dran zu rütteln. Es scheint mir mathematisch für EC korrekter, die Zero zu ignorieren. Dazu ein Beispiel: Man denke sich einen Kessel mit 36 Zahlen ohne Zero, der aber so schlecht konstruiert ist, dass ca. 1 mal in 37 Coups die Kugel aus dem Kessel fliegt, statt in einem Zahlenfach zu landen. Für EC würde das genauso wenig zu Buche schlagen wie eine Zero im Kessel. Es ist eben weder die gesetzte Chance noch die Gegenchance erschienen, d.h. es ist gar nichts passiert (außer dass bei Zero ein bisschen Steuer anfällt). So stimmt dann auch die Rechnung mit gleich vielen Serien wie Intermittenzen. Da die W'keit für dieses nichtige Ereignis immer gleich groß ist, kann es zu jeder Zeit passieren, sowohl in einer Serie als auch nach einer Intermittenz. In Serien passiert es aber ungleich öfter, weil alle Serien Zusammen ja aus viel mehr Coups bestehen, als die ebensovielen Intermittenzen. Daher kann ich jetzt nicht ganz ausschließen, das sich dann die Serienhäufigkeiten so verschieben, dass man nicht mehr sagen kann, es sind theoretisch gleich viele wie Intermittenzen, wenn Zero eine Serie beendet. Um es ganu nachzurechnen, bin ich jetzt aber zu faul. Vielleicht später mal. Es ist auch möglich, dass es gar keinen Unterschied macht, aber jedenfalls ist es buchngstechnisch nicht falsch und viel einfacher, die Zero zu ignorieren. EDIT: Inzwischen bin ich mir sicher: Das ist kein Fehler. EC-Serien der Länge n sind statistisch doppelt so häufig Serien der Länge n+1. So sind auch Intermittenzen (Länge 1) doppelt so häufig wie 2er-Serien und insgesamt gleich häufig wie alle Sereien der Länge 2 und länger. Aber das gilt so nur, wenn die W'keit für Chance und Gegenchance genau 0,5 ist, d.h. wenn man die Zero nicht zählt bzw. nicht bucht. Das ist nicht nur "althergebrachte Meinung", @Stern, sondern mathematische Tatsache. Wenn man die Zero aber berücksichtigt, dann verschieben sich die Häufigkeiten, und das genannte einfache Gesetz gilt nicht mehr. Daher macht es Sinn, die Zero als besonderes Ereignis außerhalb jeder Serienbildung zu betrachten, als sei die Kugel einfach aus dem Kessel geflogen. Dann hat sie für Serien bzw. Intermittenzen und deren Häufigkeitsverteilung keinen Einfluss, und die W'keit für jede Chance ist genau 0,5. Man kann sich keinen Vorteil zusammenrechnen, indem man die Zero mit einbezieht. Das Einzige, was man sich dadurch einhandelt, ist eine kompliziertere Buchung und komplizierter zu berechnende Häufigkeiten in der Serienverteilung. Gruß, Optimierer
  20. :lachen: :lachen: Der Sachse bringt's mal wieder auf den Punkt. Wenn man so denkt wie der Sachse, wird man sich jedenfalls nie eine Diagnose "paranoide Schizophrenie" anhören müssen . Die Medizin dagegen ist also ganz einfach und gratis. Naja, eine Workgroup ist für Betroffene vielleicht kein Fehler. Aber unbedarfte Ahnungslose mit solchem Zeug anzufixen, ist schon fast ein Verbrechen, @eos. Das ist doch hier eigentlich ein Roulette-Forum, keine Klapsmühle, oder wie oder was? Das übersinnliche Zeugs mag brauchbar sein oder auch nicht, kommt drauf an für wen. Wer einen Sinn dafür hat, kommt jedenfalls von selber drauf, auch ohne Workgroup. Meiner Erfahrung nach haben zum Glück die meisten keinen Sinn dafür, und für die anderen gilt folgende Weisheit von Konfusius : "Der Wissende redet nicht. Wer redet, der weiß nicht." Denn grundsätzlich lehren kann man sowas nicht, auch wenn die Harry-Potter-Romane was anderes suggerieren. Gegen eine Workgroup für bereits Angefressene ist sonst nichts einzuwenden. Wer gern mit dem Feuer spielt, soll das auch dürfen. Nur nicht wundern, wenn es dann heißt "paranoide schizophrene Zwangsneurose" oder so. Dagegen gibt's dann bunte Pillen und Entmündigung, nix mehr Casino . Für die gennante gratis-Medizin ist es dann leider meist zu spät. Gruß, Optimierer
  21. Auf Restanten zu setzen ist nicht nicht grundsätzlich ein Fehler. Aber es ist nicht einfach, braucht viel Erfahrung und ein paar Tricks. Ich selber habe mit Restanten angefangen, sehr lange daran geforscht und kann inzwischen recht gut mit ihnen umgehen. Vor allem muss man sich damit abfinden, dass letzlich jedes Angriffsfenster zu klein ist, um alle Restanten zu überstehen. Deshalb wähle ich keine zu langen Verlustprogressionen. Entweder ein Restant erscheint wieder im vorgesehenen Fenster oder eben nicht, dann muss man sich mit dem Verlust abfinden und nicht mit Gewalt weiter in den Ruin progressieren. Aber wer sich nicht wirklich gut damit auskennt, sollte Restanten lieber meiden, da hast du recht. Gruß, Optimierer
  22. OMG, hast du mal ausgerechnet, wieviel dann so ein Platzer kostet, sagen wir bis Stufe 15... grübel.. dann wären ja 12915 Stücke gesetzt, also 1292€ bei 10C Basistücken, ganz schön teuer. Wenn man allerdings erst bei Sigma 3 anfängt, und dann noch 75 Coups hat, sollte es wirklich selten soweit kommen. Sigma 3 liegt bei 46 Coups wenn ich nicht irre, also einen GAU gäbe es erst ab 116 Coups des Ausbleibens einer TVS oder halt bei einer Ballung von Ereignissen um Sigma 3 bis 4. Gruss, Optimierer
  23. Hi local2, Bis 90 ist nicht schlecht, immerhin über 4fache Standardabweichung. Aber sowas passiert auch. Wenn es nicht gerade den Ruin bedeutet und man dann noch genügend Kapital für weitere Versuche hat, sollte sich eigentlich keine extreme Ballung solcher GAUs ergeben. Obwohl natürlich alle Zufallsereignisse die Tendenz haben, sich zu häufen... Wie diese Progi genau geht, ist mir in diesem Thread wohl entgangen. Eine gestreckte Fibo, wenn ich nicht irre, aber man muss mit Cent-Beträgen anfangen, wenn man sie bis 90 spielen will, oder? Gruß, Optimierer
  24. Hallo zusammen, Würde mich auch interessieren. Das sehe ich auch so. Wenn man etwas händisch in 10000 Coups nicht erlebt hat, so bedeutet das gar nichts. Beim Durchlassen von mehreren 10000 Coups oder gar hunderttausenden finden sich dann immer wieder überraschende Häufungen von Ereignissen, die man vorher für unmöglich gehalten hat. Aber wenn man dann weiß, dass es sie gibt und wie sie aussehen und sich evtl. anbahnen, ist man im Vorteil. So nach dem Motto "Shit, das kommt mir bekannt vor, es könnte leicht so und so weitergehen, also lieber erst mal vorsichtiger setzen..." oder eben "super, das ist der Jahrhundertlauf, schon x mal gesehen, wie der abgehen kann, also erst mal weiter druff..." Das nicht, aber man hat eben den Zeitraffereffekt und kann eine Simulation jederzeit stoppen und langsamer beobachten, wenn sich etwas auffälliges zeigt. Ich programmiere selbst seit geraumer Zeit, und das Programm kann außer im Schnelldurchlauf mit einstellbaren Stop-Signalen bei auffälligen Konstellationen auch jederzeit Coup für Coup weitergeklickt werden. Dann sieht man genau im Detail, was wann wo passiert. Auf Programmauswertungen bzw. Simulationen würde ich so bald nicht verzichten wollen. Man kann einfach eine Menge daraus lernen, ohne dass es gleich teures Lehrgeld ist. Auf diese Weise ist Intuition zwar nicht programmierbar, aber vielleicht gut trainierbar. Man bekommt mit der Zeit ein gutes "Händchen" dafür, was sich gerade entwickelt, weil man einfach schon mehr erlebt hat, als es beim normalen Spiel möglich ist (aus Zeitgründen). Gruss, Optimierer
  25. Hallo EinfachNull, Ja, bleib bitte dran. Das mit dem Pendel finde ich interessant, zur Not auch ohne Animation. Allerdings verstehe ich bis jetzt nicht, warum die Vorgänge im Kessel grundsätzlich mit einem Pendel vergleichbar sein sollen. Kannst du das nochmal genauer erklären? Dass sich die Drehrichtungen ändern ist klar, aber das allein macht m.E. noch kein Pendel. Das entscheidende beim Pendel sind die Wendepunkte, versteht sich, sonst wäre es kein Pendel. Aber warum sollte es diese im Kessel auch geben? Inwiefern "muss" das so sein? Oder muss es nicht, sondern ist nur eine Beobachtung von dir, wie andere z.B. Figurenmuster beobachten und dergleichen? Gruß, Optimierer
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