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Optimierer

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Alle erstellten Inhalte von Optimierer

  1. Optimierer

    OC Auszahlungen

    Hallo Leute, Möchte mal ein Live OC mit Echtgeld ausprobieren, aber irgendwie checke ich nicht, wie man da am besten einzahlt und v.a. wie man dann auch Geld wieder zurückholt. Wie macht ihr das? Habe mal hier gelesen, dass es z.B. bei SmartLive problemlos über Neteller geht, aber auf deren Internetseite steht, dass Einzahlungen nur vom eigenen Konto gehen. Hmm... das OC müsste ja auch auf die Neteller-Karte einzahlen können, wenn ich Geld zurück haben will. Also würde das gar nicht gehen, oder? Und ausserdem müsste ich Prozente an Gebühren zahlen, wenn ich von der Neteller-Karte zurück auf mein Konto überweise. Das ist nicht akzeptabel. Habe versucht, einfach direkt per Visa-Karte bei SmartLive einzuzahlen, aber da macht anscheinend meine Bank nicht mit. Müsste wohl erst mal mit denen reden, was das soll. Also wie geht sowas am besten? Danke und Gruß, Optimierer Edit: Vielleicht sollte ich noch erwähnen, dass ich meinen Wohnsitz in der Schweiz habe, und hier ist OC-Spielen legal, im Unterschied zu Deutschland. Irgendwie werde ich den Eindruck nicht los, dass das Zwischenschalten von Neteller, Moneybookers und wie sie alle heissen nur dazu dienen soll, den eigentlichen Geldfluss zu verschleiern für Leute, die legal gar nicht online spielen dürfen. Und natürlich um das Zurückholen von Gewinnen zu erschweren. Aber ich sehe nicht ein, warum die dann gleich Prozente abknapsen. Eine Art Kontoführgebühr würde ich noch gelten lassen, aber nicht knapp 2% von jeder Transaktion... das ist ja wucher!
  2. An die Verständnisvollen und Toleranten: In einem habt ihr zwar recht: Es ist IMHO nicht grundsätzlich verwerflich, wenn jemand von ALG2 lebt und es sich dabei so angenehm wie möglich macht, aber die Argumentation, dass andere dasselbe in viel größerem Stil betreiben und es daher ok ist, wenn einzelne in kleinem Stil (nur paar hundert Euro pro Monat) sich einfach aushalten lassen, gefällt mir gar nicht. Man findet immer ein noch schlechteres Beispiel, aber dadurch wird das eigene Verhalten kein bisschen besser. Es muss letztlich jeder mit sich selber ausmachen, wieweit er lieber erhobenen Hauptes für sich selber sorgt, wenn er es denn kann, und wieweit eben nicht, weil er lieber die Hand aufhält und denkt "andere machen's ja auch". Für mich persönlich ist es Ehrensache, dass ich möglichst für meinen Lebenunterhalt auch etwas leiste bzw. gebe an die Gemeinschaft, statt nur mit dem Finger auf die Großkopfeten zu zeigen, die in großem Stil absahnen. Ich bin absolut dafür, dass man Korruption, Vetterleswirtschaft, Verschwendung usw. der "Großen" hart bekämpft, aber man kann sich auch nicht einfach hinstellen und sagen "solange die es so machen können, mach ich selber auch nix und lass' andere für mich aufkommen". Auf diese Weise ändert sich nie was: Jeder zeigt nur auf den anderen... soll der doch erst mal... Gruß, Optimierer
  3. Das ist eigentlich egal, denn mich interessiert's erst ab 3 Sigma, und da sind in aller Regel alle anderen schon mehrfach gefallen. Noch was zu dem Einwand, dass man so automatisch an die Extremausbleiber gerät: Das ist ja gerade der SInn, dass man die Extremausbleiber rausfiltert. Mehr als ca. 4,5 Sigma Abweichung hab' ich noch nie gefunden, und natürlich kann es auch bei 3 Sigma noch zu früh sein für den Angriff. Von 3 bis 4,5 Sigma ist ein langer Weg. Deshalb sollte keine zu lange Verlustprogression fahren... könnte ja schiefgehen. Auch hier gibt es wie immer Ballungen, d.h. mehrere zu extreme Ausbleiber in Folge (im schlimmsten Fall) oder mehrere im normalen Rahmen bei 3 bis 3,5 Sigma (im günstigen Fall). Solche Ballungen muss man im Auge behalten, Stichwort "Tendenz". Jedenfalls ist es nach meinen Untersuchungen so, dass in diesem Bereich des Ausbleibens (ab 3 Sigma) die Ereignisse eher chaotisch sind, man sich also nicht mehr auf die normale Verteilungskurve verlassen kann (weil die hier flach ist, d.h. nahezu horizontal verläuft), und das ist gut so. Denn die bekannte Verteilung bis 3 Sigma sorgt ja gerade nach dem Gesetz der großen Zahl für den auf die Länge zu erwartenden Verlust. Daran bin ich natürlich nicht interessiert, sondern am Gewinn . Gruß, Optimierer
  4. Hallo, Das macht nur Sinn, wenn man einen Grund dazu hat. Restanten sind ja bekanntlich die, die nicht erscheinen. Warum also ohne Grund auf solche Verlierer setzen? Der einzige vernünftige Grund ist, dass sie bereits so extrem lange ausgeblieben sind, dass ihre Wiederauferstehung absolut fällig wird. Aber wann soll das sein? Es ist ca. bei der 3-Sigma-Grenze oder später, aber auf keinen Fall früher. Viele Anfängerstrategien laute etwa so: "Wenn eine Kolonne 3 mal nicht erschienen ist, dann auf darauf setzen mit Progression bla..". Das ist natürlich viel zu früh. Die 3-Sigma-Grenze für Drittelchancen liegt bei etwa 18 Coups. Für EC bei 10, für TVS bei etwa 45 usw. Für jede Chance gibt es eine Mindestanzahl Coups des Ausbleibens, bevor man damit rechnen darf, dass sie demnächst wieder erscheinen. Ich habe das bis zum Abwinken untersucht und bin immer zum gleichen Ergebnis gekommen: Je früher man Restanten angreift, um so sicherer geht es schief, und umgekehrt: Je später man angreift, um so sicherer kommt der Gewinn. Eine Chance kann lange ausbleiben, aber nicht ewig. Wichtig ist eben, das man die Grenze kennt, wo es interessant wird. Gruß, Optimierer
  5. Hallo mike Es steht nicht in der Macht des Threaderöffners, diesen auch wieder zu schließen. In manchen besonders interessanten Threads erbarmt sich ein Admin und verschiebt das Gesabbel in die untere Schublade. Ansonsten muss man wohl hier im Forum damit leben, dass sich streitsüchtige wie sp... einfinden und andere fertigmachen wollen oder sich zumindest regelmäßig im Ton vergreifen. So gut wie jeder kann halt hier schreiben, ohne irgend eine Qualifikation nachgewiesen zu haben. Man stelle sich das in einer wissenschaftlichen Fachzeitschrift oder einem politischen Ausschuss vor – unmöglich. Aber das hier ist halt nur ein Forum für praktisch jedermann. Da hilft nur eins: Nicht auf jeden T R O L L Beitrag eingehen. (Wenn ich das Wort richtig schreibe, macht die Forensoftware "Zwerg" daraus ) Ein Plein-Signal fällt mir noch ein: Bei benachbarten Tischen beobachten, welcher den Ton angibt. Wenn die Coupfolge zeitlich zusammenpasst (nicht einer alle 2 Min. eine Kugel wirft, der andere nur alle 5 Min.), dann findet sich oft ein Tisch, der eine Zeit lang die Zahlen vorgibt, die dann am anderen Tisch auch erscheinen, oder sogar an mehreren. Also einfach die letzten paar Pleins vom "Alphatisch" oder "Mastertisch" nachsetzen am anderen. Das Satzsignal wäre dann einfach: Mastertisch deutlich identifiziert. An alle, die jetzt vielleicht meinen, dass die Sache mit dem Mastertisch im Widerspruch steht zu meiner Aussage, dass man spielbare Permanenzen auch aus verschiedenen Quellen zusammenstellen kann: Es ist kein Widerspruch, im Gegenteil. Man kann jede Permanenz einteilen wie man will, in diesem Fall halt in Master- und Slave-Tische. Jedes erkennbare Muster kann bespielt werden. In diesem Fall hat man eine resultierende Permanenz, die durch Mischung von zwei Tischen entsteht und zufällig ein Muster der kurzfristigen Pleinwiederholung zeigt, was man ausnutzen will. Ein einzelner Tisch würde diese Wiederholung aber nicht zeigen. <klugscheissmodus> Permanenzen sind nicht zeitlos, aber durchaus raumlos. Tatsächlich ist jede Permanenz eindimensional, sie existiert überhaupt nur in der Zeit, nämlich in der zeitlichen Aufeinanderfolge unabhängiger Zufallsergebnisse. Eine räumliche Dimension haben sie nicht, d.h. es ist völlig unerheblich woher die Coups kommen, aber dafür entscheidend, wann sie kommen, also in welcher Reihenfolge. </klugscheissmodus> Gruß, Optimierer
  6. Hallo eddi, Ich wollte hier niemandem zu nahe treten oder gar beleidigen, wenn auch meine Worte zum Teil etwas scharf ausgefallen sind. Es ist mir eben wichtig, dass sich die Leute keinen unhaltbaren Illusionen hingeben, und da muss man manchmal etwas "auf den Putz hauen", wie man bei uns im Süden sagt, um überhaupt wahrgenommen zu werden . Nein, das stimmt so nicht. Natürlich kommt das 2/3-Gesetz irgenwo her, aber nicht daher, dass die Einzelcoups etwas miteinander oder mit Ihrem Kessel oder mit Ihrem Tisch zu tun hätten, sondern umgekehrt wird ein Schuh draus: Gerade weil sie völlig unabhängig von allem sind, muss es so sein, dass nur sehr selten alle Möglichkeiten einer Rotataion einzeln auftreten und dass Doppel/Tripel halt ganz normal sind. Wären die Coups nicht völlig unabhängig, nur dann dürften auch keine Doppel/Tripel erscheinen, weil die späteren Kugeln ja irgendwie wüssten "Moment, jetzt nicht die 13, die war doch gerade erst dran, ich wähl mal lieber was anderes". Also gerade dadurch, dasss sie unabhängig und gleich wahrscheinlich sind, ergibt sich eben, dass die meisten Rotationen so beschaffen sind, wie es dem 2/3-Gesetz entspricht. Doch, ich habe viele und lange Erfolgsstrecken erlebt und spiele auch erfolgreich nach Permanenzverläufen. Wie gesagt: Ich behaupte ja nicht, dass keine Gesetzmäßigkeiten in den Permanenzen zu finden sind, sondern nur, dass eine spielbare Permanenz nicht zwingend mit allen Coups vom gleichen Tisch oder Kessel stammen muss. Tatsächlich mache ich es im Spielsaal manchmal so, dass ich statt am plötzlich überfüllten Tisch, den ich beobachtet habe, meinen Satz einfach am Nachbartisch tätige, wo weniger los ist. Gewonnen wird trotzdem, oder auch nicht... vom Tisch oder Kessel hängt das jedenfalls nicht ab, sondern nur von meiner notierten Permanenz und der Strategie. Die neue Zahl vom anderen Tisch wird dann einfach mit aufgenommen und vielleicht mach ich dann überhaupt mal eine Weile am gemütlicheren Tisch mit dessen neuen Zahlen weiter. Das funktioniert genauso gut oder schlecht wie wenn man immer am gleichen Tisch hängt. Gruß, Optimierer
  7. Hallo zusammen, Dass "das System an verschiedenen Kesseln [...] unterschiedlich gut laeuft" halte ich für eine subjektive Einschätzung,wobei das Kriterium "einen entsprechend langen Testzeitraum vorausgesetzt" auch nicht erfüllt sein dürfte. Also kann damit auch nichts bewiesen werden. Wenn man "zuhause am eigenen Kessel" spielt, ist m.E. die Gefahr groß, dass die Sache nicht so ernst und konsequent betrieben wird wie mit Echtgeld im Casino. Man steht z.B. nicht unter dem Zeitdruck wie manchmal im Spielsaal, noch rechtzeitig vor der Absage alle Stücke zu setzen zu müssen. Fehler werden leicht wegkaschiert mit "ach, das hätte ich natürlich auch noch gesetzt, gilt nicht als Verlust" oder ähnliches. So kann man sich einerseits die eigene Stategie schön reden oder einen wirklich künstlichen Minuslauf erzeugen, indem man einfach leichtsinniger vorgeht als es angebracht wäre. Sowas gilt natürlich nicht. Aber die Permanenzen selbst bestehen aus gleichwertigen, unabhängigen Zufallsergebnissen (Coups), solange sie von einem oder auch mehreren guten Kessel(n) oder TRNG(s) stammen. Roulettekessel wurden speziell und ausschließlich erfunden als reine Zufallsgeneratoren, die echten Zufall erzeugen sollen und das auch tun, genau wie jeder andere physikalische TRNG, der gleichwertig aus 37 Möglichkeiten auswählt. Wer meint, dass verschiedene Kessel auch signifikant verschiedenen Zufall produzieren, der glaubt indirekt entweder a) dass die Kessel fehlerhaft sind oder b) dass es keine unabhängigen Coups im Roulette gibt, weil die irgendwie magisch miteinander in Verbindung stehen oder weil Gott die Kugel lenkt oder irgend sowas IMHO völlig absurdes. Und dass die Croupiers irgend einen signifikanten Einfluss haben, ist auch äußerst unwahrscheinlich, denn – und da muss ich mich des Sachsen Argumentation anschließen – wenn sie das könnten, würden sie nicht lange als Croupiers arbeiten, sondern hätten mit ein oder zwei Verbündeten schnell ausgesorgt. Was für ein "fremdes Permanenzgeschehen"? Unabhängige Einzelcoups sind unabhängige Einzelcoups, nicht mehr und nicht weniger. Die Kesselpermanenz, die ich nicht beobachte, existiert auch nicht, sie existiert nur für denjenigen, der sie bespielt (hat). Darum kann ich jederzeit an einem Tisch mit Sätzen einsteigen und gewinnen, die in völligem Widerspruch stehen zu den Sätzen, die ein anderer gerade aus der Tischpermanenz ermittelt hat. Was soll denn ein strunzdummer Tisch mit den Zufallsergebnissen zu tun haben? Das ist alles reinster Aberglaube, bei Spielern leider sehr verbreitet. Wer die Unabhängigkeit der Einzelereignisse beim Roulette akzeptiert, der muss auch die logische Konsequenz daraus akzeptieren, dass es nämlich völlig unerheblich ist, welcher konkrete Zufallsgenerator die Einzelereignisse jeweils beisteuert. Die Zufälligkeit der enstehenden Permanenz wird dadurch in keine Weise beeinflusst, wie denn auch? Wer die Unabhängigkeit der Einzelereignisse allerdings anzweifelt, kann sich auch gleich zum Heer der Süchtigen in den Daddelhallen gesellen, die tatsächlich mehrheitlich glauben, dass sie durch Drücken der bunt blinkenden Buttons irgend einen Einfluss auf die Ergebnisse hätten... reiner Blödsinn. Und noch etwas: Wenn die Einzelereignisse nicht unabhängig sind, warum stimmen dann die statistischen Erwartungswerte, das Gesetz der großen und das der kleinen Zahlen und alle anderen inzwischen gefundenen mathematischen Zusammenhänge in der Wahrscheinlichkeitstheorie so verblüffend genau, die doch alle unter der Voraussetzung der Unabhängigkeit entwickelt wurden? Gruß, Optimierer
  8. Ok, habe mal "Template 7" ergoogelt und es ist tatsächlich ähnlich, weil auch das 2/3-Gesetz ausgenutzt werden soll. Das Problem damit ist nur, dass man 7 TVP = 21 Nummern pro Coup setzen muss (mehr als man gewinnen kann), und das auch noch mit Progression... wäre mir zu teuer. Meine erwähnte Strategie mit 16 Pleins funktioniert nach demselben Prinzip, aber nicht mit den 12 TVP à 3 Zahlen, sondern mit 9 Gruppen à 4 Zahlen. Mein "Template" sind dan 4 unterschiedliche Gruppen in Folge (4* 4 = 16 Pleins), und es werden dann nur 3 Coups gesetzt. Gruß, Optimierer
  9. Ist doch klar, das Einsatzsignal: "ca. 13 bis 14 verschiedene Nummern in Folge gefallen" "Template 7-Life on the streets" kenne ich nicht. Bin weitgehend Autodidakt, abgesehen von dem, was man hier im Forum dazulernen kann. Eine Systemschrift hab' ich noch nie zu Gesicht bekommen. Gruß, Optimierer P.S.: "verschiedene Nummern in Folge" bedeutet keine Plein-Wiederholung bis dahin, denn auf diese spekuliert man ja dann in den nächsten paar Coups.
  10. Nachdem ca. 13 bis 14 verschiedene Nummern in Folge gefallen sind, dann 3 bis 4 Coups auf die letzten 13 oder 14 mit einer ähnlichen Progi wie für Dutzend (mit jeder neuen Zahl eine alte vom Anfang weglassen). Bei Gewinn natürlich Abbruch. Ja klar. Beim Roulette sind die einzelnen Coups ja unabhängig, nicht nur vom Vorgängercoup sondern auch vom Kessel. Jeder Kessel oder TRNG kann zu einer Permanenz beitragen. Dadurch ändert sich nicht die Qualität des Zufalls in der erzeugten Permanenz. Jedenfalls theoretisch, und in Praxis klappt es auch, hab's ausprobiert . Gruß, Optimierer P.S.: Kesselgucker können da natürlich nicht mithalten
  11. Hab'ich doch schon. Mehr Einsatzsignale für wenige Pleins fallen mir nicht ein, obwohl ich selber Plein-Spieler bin. Meine jüngste Errungenschaft ist z.B. ein Spiel nach 2/3-Gesetz im Gleichsatz, aber das deckt 16 Pleins ab, was fast einer EC enstpricht. Warten muss man nicht unbedingt lange. Es gibt Techniken wie gleitende Auswertung und/oder Permanenenzvervielfältigung, da findet sich immer was, vor allem, wenn man einen Computer hat, der die Auswertung übernimmt. Habe so mal eine Weile versuchsweise TRNG-Permanenzen ausgewertet und dann einfach bei Satzsignal im Live OC gesetzt – funktioniert recht gut. Aber ich spiele lieber richtig vor Ort, Roulette ist ja nicht mein Beruf und soll es auch nicht werden. Spass-Faktor und Ambiente sind mir mindestens genauso wichtig wie das Gewinnen. Und wie gesagt: Man spielt das besser mit anderen Chancen als ausgerechnet Drittel, war ja nur ein Beispiel.
  12. Naja, Systeme sind das wohl nicht. Besonders das zweite mit den Kolonnen ("Man wartet ab, bis 2 verschiedene Kolonnen erschienen sind und setzt dann auf die 3. Kolonne, die noch nicht erschienen ist.") dürfte etwa unter den ersten 10 der verlustreichsten Strategien rangieren. Wer ein kleines bisschen Ahnung vom Spiel hat, sollte an sowas nicht mal denken, und es schon gar nicht in einem Forum posten , wo es möglicherweise Anfänger aufschnappen und blutig umsetzen . Das wäre nämlich ein Restantenspiel der übelsten Sorte, was schon auf den ersten Blick dem 3/3 2/3-Gesetz widerspricht (die dritte fehlende Kolonne wird ja nach zwei unterschiedlichen meistens nicht erscheinen). Gerade deshalb hab' ich mein Restanten-Beispiel mit den Drittelchancen dagegen gesetzt: Restanten sollte man immer so spät wie möglich angreifen (so ab 3 Sigma), nicht so früh wie möglich.
  13. Aber Einsatzsignale solltest du doch zur Genüge daraus entnehmen können, auch wenn die hamit verbundenen Systeme nicht taugen – schließlich hast du ja dein eigenes, hoch geheimes Findest du es nicht ein bisschen unsozial, hier möglichst viele Satzsignale zu erfragen, und im Gegenzug lieferst du... ähm... nichts?
  14. Hi mike Für nur 4 bis 6 Pleins wird's schwierig, wenn man nicht auf Restanten spielen will. Da fällt mir zunächst das "Tendezspiel auf TVS" ein (6 Pleins kann man ja auch als Sektorenspiel setzen), welches ein in Ungnade geallenes Ex-Forenmitglied vor ein paar Jahren aus einem nicht mehr erhältlichen Roulette-Lernprogramm namens "Roulette Cracker" (kurz "RC" wenn ich mich richtig erinnere) vom deutschen ins schwäbische übersetzt und mit vielen eigenen Beispielpartien angereichert hat. Oder google mal nach der RNF-Methode (Restanten - Normalos - Favoriten). Da wurden schon umfangreiche Computeranaylsen gefahren v.a. um festzustellen, wie sich "Normalos" zu Favoriten (Zwei- und Mehrfacherscheinungen) entwickeln. Meines Wissens ist das Projekt aber als Dauergewinnmethode gescheitert, obwohl es durchaus interessante Ergebnisse gab. Killerpermanenzen gibt's halt immer wieder, die auch die beste Strategie früher oder später zu Fall bringen. Tangara spielt anscheinend sowas ähnliches – auf die erste Pleinwiederholung, wenn ich richtig verstanden habe. Bei RNF wurde darüber hinaus noch viel mehr untersucht. Gruß, Optimierer
  15. Du hast also eine Strategie, weißt aber nicht genau, wann du sie einsetzen sollst? Und umgekehrt natürlich auch. Eine Strategie ohne passendes Einsatzsignal ist doch auch Unsinn, außer es handelt sich um eine universelle, die man immer spielen kann, Beispiel: Immer 1 Stück Plein im Gleichsatz auf die 17. Da gibt es sicher Tage, an denen es super läuft und solche, an denen man keinen Blumentopf gewinnt... na super. Mit Restanten incl. Stategie habe ich vor langer Zeit angefangen (aber nicht Drittel wie in meinem Beispiel oben, sondern immer nur 4 Pleins), und ich habe lange Zeit nicht eingesehen, warum man auf sog. Favoriten spielen sollte, von denen man ja immer erst nachträglich weiß, dass es Favoriten sind bzw. waren und auch immer unklar ist, ob und wie lange noch sie Favoriten bleiben... Edit: Duden
  16. Spiel auf Restanten Einsatzsignal: Erwartungswert = 3fache Standardabweichung. Beispiel: Nachdem ein Dutzend ca. 19 Coups in Folge ausgeblieben ist, Satz auf das fehlende Dutzend in den nächsten 5 Coups mit Progression 1-1-2-3-4. Ein Platzer kostet 11 Stücke. Erwartungswert in 19 Coups: n*p = 19 * 12/37 = 6,162 Erscheinungen (tatsächlich erschienen: gar nicht) 3fache Standardabweichung: 3σ = 3 * √(n*p*q) = 3 * √(19 * 12/37 * 25/37) = 6,121 Erscheinungen – Kann auf beliebigen Chancen gespielt werden. – Keine Dauergewinnstrategie, kann aber lange gut gehen.
  17. Mit EC sind es weniger als 2,7%, weil bei EC der Hausvorteil ja nur halb so groß ist. Vieviel genau kann man aber nicht sagen... hängt davon ab wieviele EC im Vergleich zu den höheren Chancen gespielt werden. Da mich EC nicht interessieren und ich die Anfrage auch nicht zu kompliziert machen wollte, hab' ich nicht danach nicht gefragt. Nach meinen Beobachtungen werden EC eher selten gespielt. Keine Ahnung, wo z.B. Boulgrai & Co. spielen (am Küchentisch? ), aber mir laufen EC-Spieler wirklich selten über den Weg, geschätzt vielleicht einer auf 15 Pflasterer. Gruß, Optimierer
  18. Davon bin ich überzeugt, obwohl... wenn ein Milliardär im Gleichsatz immer nur 1 Cent Plein pro Coup spielt, dann dürfte seine Lebenszeit nicht ausreichen für den Bankrott . Aber Scherz beiseite... ich galube es liegt einfach daran, dass man sich kaum bewusst ist, wieviel man tatsächlich in Summe einsetzt. Nehmen wir als unrealistisches Beispiel an, jemand hat hat 2,70 € Spielkapital. Dann wird er theoretisch Bankrott sein, also das ganze Spielkapital verloren haben, nachdem er insgesamt 100 € eingesetzt hat. 100 € Einsatz bei nur 2,70 € Kapital sind leicht möglich, denn man verliert ja nicht ständig, sondern gewinnt auch immer wieder mal, was dann wieder eingesetzt wird usw. Jeder eingesetzte Cent addiert sich zum Gesamtumsatz, bis irgendwann die 100 € erreicht sind, und damit auch der Bankrott mit -2,7% = -2,70 €. Hat man z.B. 2.700 € Kapital, dann passiert genau dasselbe, nachdem 100.000 insgesamt eingesetzt wurden, was ebenso leicht möglich ist usw. Deshalb hat der Mann natürlich Recht, wenn er sagt, dass die geringste negative Gewinnwahrscheinlichkeit jeden in den Bankrott führen kann. Das ist der rein theoretische Sachverhalt, und natürlich kann es vorkommen, dass eine besonders riskante Spielweise schneller zum Bakrott führt, z.B. wenn man das ganze Kapital von 2,70 € in einem Coup Plein setzt. Trotzdem hat das Casino auf die Länge nicht mehr gewonnen als 2,7% vom Umsatz, obwohl manche auf diese Weise ihr Kapital in einem einzigen Coup verlieren (für die also 100% vom Umsatz). Die restlichen 97,3 € Umsatz machen dann halt andere, und dürfen dafür vielleicht etwas länger spielen . Gruß, Optimierer
  19. Hallo liebe Forumsteilnehmer Im Forum wird immer wieder mal behauptet, dass eine Spielbank nicht nur den theoretischen, statistischen Erwartungswert von 2,7% aller Einsätze ohne Tronc gewinnt (außer bei EC), sondern wesentlich mehr. Ich glaube das zwar nicht, denn alle meine Auswertungen mit echten Permanenzen von Landcasions (hunderttausende Coups) haben bis jetzt die Theorie bestätigt, aber trotzdem hab' ich mal per Kontaktformular auf der Website eines seriösen deutschen Landcasinos angefragt, zumal die auch einen Druckluftautomaten betreiben, und daher den genauen Überblick haben müssten. In der ausführlichen Antwort steht u.a.: Nun können Verschwörungtheoretiker natürlich weiterhin behaupten, dass die Casinos ein Interesse daran haben, die Spielgäste im vermeintlichen Irrglauben zu lassen, derweil sie riesige Gewinne weit über den theoretischen 2,7% einfahren, aber ich glaube das wie gesagt nicht. Das Material ist ok, die Spielregeln sind klar und werden eingehalten, die Wahrscheinlichkeiten sind klar, die Auszahlungsregeln sind klar... also woher sollten längerfristig überproportionale Gewinne kommen? Gruß, Optimierer
  20. Natürlich weiß er es nicht, aber die W'keit ist immerhin 2/3. Der Kandidat wäre schön blöd, wenn er gegen diese 2/3 Chance spielen würde indem er stur beim ersten Tipp bleibt. Anders gesagt: Er sollte beim ersten Tipp ein Tor wählen, von dem er glaubt, dass es eine Niete ist, dann hat er auch die 2/3 W'keit, dass das stimmt. Die andere Niete wird ihm dann gezeigt, und er muss beim zweiten Tipp nur noch wechseln . Aber ich geb's jetzt auf mit dem Erklären. Diese bedingten W'keiten sind wohl nicht jedermanns Sache. Wer's nicht versteht kann auch gut leben, aber er sollte dann lieber die Finger von solchen Spielen lassen. Optimierer
  21. Hallo, Das gibt's doch nicht... jetzt ist das Ziegenproblem so deutlich erklärt woden und manche wollen es immer noch nicht wahrhaben Du musst schon richtig lesen. In deinem verlinken Abschnitt steht klar: "Aus der Betrachtung des unausgeglichenen Moderators lässt sich ableiten, dass [...] die Gewinnwahrscheinlichkeit durch Wechseln nach dem Öffnen eines Ziegentores immer mindestens 1/2, im Durchschnitt sogar 2/3 beträgt." Also nix mit "immer ca. 33%". Aber fauler Moderator hin oder: Der Moderator hat doch nur in 1/3 der Fälle überhaupt die Wahl, welches Tor er öffnet, und zwar dann, wenn der erste Tipp richtig war (Auto gewählt). Dann bleiben ihm zwei Ziegen zur freien Auswahl, und ein Wechsel führt dann immer zum Verlust (bzw. ein Nicht-Wechsel zum Gewinn). Wenn der erste Tipp aber falsch war (Ziege gewählt), und das passiert nunmal in 2/3 aller Fälle, dann hat der Moderator keine Wahl mehr, sondern ist gezwungen das einzige noch übrige Ziegentor zu öffnen, und ein Wechsel führt dann immer zum Gewinn (bzw. ein Nicht-Wechsel zum Verlust). Fazit: – Wenn man nie wechselt, gewinnt man im Schnitt 1/3 aller Spiele. – Wenn man immer wechselt, gewinnt man im Schnitt 2/3 aller Spiele – Wenn man nach Gutdünken manchmal wechselt und manchmal nicht, dann liegt das Ergebnis irgendwo dazwischen Gruß, Optimierer
  22. Das glaube ich nicht. Man wird in 2/3 der Fälle zuerst ein Ziegentor erwischen, soviel ist klar, und der Moderator muss ja dann die zweite Ziege zeigen, so dass in eben diesen 2/3 der Fälle das Auto hinter dem Tor stehen muss, das man zuerst nicht gewählt hat. Also wird man nach 3 Millionen Spielen ca. 2 Millionen Autos besitzen . Wieso Münze? Das wäre eine, die im esten Wurf zwei Kopf- und eine Zahlseite hat, und falls im ersten Wurf Kopf kam, nach Wechsel auf die Gegenchance nur noch Zahl zeigen kann... so eine gibt's nicht. Optimierer
  23. Jaja, das Ziegenproblem... Super! Das ist wirklich die einfachste Erklärung. Man hat immer 2 Tipps und muss nicht alle Möglichkeiten wie bei Wikipedia durchdenken, denn eigentlich gibt es nur 2 Möglichkeiten: a) Der erste Tipp ist richtig mit W'keit 1/3 b) Der erste Tipp ist falsch mit W'keit 2/3 Hofft man dummerweise auf a), dann bleibt man beim ersten Tipp und man gewinnt mit W'keit 1/3 Hofft man vernünftigerweise auf b), dann wechselt man im 2. Tipp und gewinnt mit W'keit 2/3 Zu welchem der beiden anderen Tore man wechseln sollte ist klar, weil der Moderator nur eins davon übrig lässt. Ich sehe aber nicht, wie man das auf Roulette übertragen könnte, denn beim Roulette geht es – anders als beim Ziegenproblem – um Ziehungen "mit Zurücklegen", d.h. es scheidet keine Chance aus, wie das vom Moderator geöffnete Tor. Gruß, Optimierer
  24. Genau. Die sollen nur richtig Plus machen, solange es nicht meine Kohle ist, hehe, und damit auch endlich in Deutschland ihre Croupiers anständig bezahlen, damit die nicht immer Tronc-Stücke klauen müssen. Diese Unart nervt einfach . Ich kann nicht richtig kalkulieren und hab' immer mal wieder eine ungerade Anzahl Stücke übrig, die ich nicht mehr vernünftig einsetzen kann, weil oft zum Belegen meiner Chancen genau ein Stück fehlt. Habe mal einen Croupier in der Schweiz gefragt, ob sie anständig bezahlt werden, und er meinte "ja, kann nicht klagen". Dort freuen sie sich zwar auch über ein Tronc-Stück, aber man wird nicht ständig dazu genötigt. Das ist viel cooler und entspannter. Gruß, Optimierer
  25. Hallo zusammen, Alter Thread, aber egal... habe die ersten ca. 50 Beiträge gelesen und staune nur, wie man in über 1700 Beiträgen über dieses einfache Thema diskutieren kann... Dabei ist die Lösung doch ganz einfach, und wurde zum ersten mal von Paroli am deutlichsten beschrieben: Es gibt gar keine "alte These", die behauptet, dass das Casino unabhängig von den getätigten Einsatzen in jedem Coup einen Vorteil 2,7% hat, jedenfalls wüsste ich nicht, wo die zu finden sein soll. Also muss man auch keine "neue These" erfinden, die dagegen anstinkt. Obwohl die "genannten Werte" dis dahin gar nicht genannt wurden, sind wohl hauptsächlich die 2,7% gemeint, die überall herumgeistern. Aber 2,7% von was? Vom Einsatz, und zwar vom gesamten Einsatz, und zwar als langfristiger Erwartungswert. So behauptet es die Mathematik bzw. Statistik, und nicht irgendwie anders pro Coup oder sowas, was Ebillmo einer "alten These" unterstellt. Als "Beweis" soll ein altes Spiel mit 10 Chancen herhalten, wobei alle Chancen mit 1 Stück besetzt sein müssen und immer 9 Einsätze zurückbezahlt werden. Klar, bei diesem alten Spiel sind es tatsächlich in jedem Coup genau 10% vom Einsatz, was die Bank einsteckt, nämlich das eine Einsatzstück, welches gewonnen hat, während die verlorenen 9 Stücke dem Gewinner ausbezahlt werden. Natürlich stimmen die errechneten Prozente heute nicht mehr in jedem Coup, aber im langfristigen Mittel trotzdem. Das weiß jeder Stochastiker, und es gibt wie gesagt keine "alte These", die behauptet, dass diese Prozente in jedem Coup oder in jeder Jahresbilanz eines Casinos erreicht werden müssen, und auch keine, die behauptet, dass die entsprechende Rechnung vom genannten alten Spiel stammt. Es sind vielmehr allgemeine, rein mathematisch begründete Argumente, die zu diesem Schluss führen und das Ergebnis konnte bis jetzt trotz vieler Versuche nicht widerlegt werden, sondern wurde im Gegenteil immer bestätigt, was einem Beweis seeeehr nahe kommt. Also nochmal zusammengefasst: Die heute gültige Aussage nennt 2,7% als statistischen Erwartungswert (und zwar vom gesamten Einsatz), wie der Sachse hier schon früh angemerkt hat, nicht etwa als immer gültigen konstanten Wert wie im alten Spiel. Dass der Wert jetzt nicht mehr konstant erreicht wird, ändert aber nichts an der Tatsache, dass er in hinreichend vielen Spielen beliebig genau erreicht wird. Letzeres ist die Aussage der Mathematik, und nichts anderes. Der Thread-Eröffner setzt dagegen pro Spiel 97,3% der vorhandenen Plein-Chancen als "Gewinnerwartung" der Bank, weil die Bank mit allen Zahlen außer einer gewinnt. Das ist natürlich auch richtig, aber halt etwas etwas völlig anderes und kann in keiner Weise zur Widerlegung des anerkannten Erwatungwerts (2,7 % vom Einsatz) herangezogen werden. Gruß, Optimierer
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