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Optimierer

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Alle erstellten Inhalte von Optimierer

  1. Hi Nostradamus1500, |<–>| Leider nein. Es ist wohl die typische Anweisung zum Ausführen eines Tremolos auf Saiteninstrumenten (das typische Wackeln mit der linken Hand z.B. bei Geigern oder Gitarristen). Hat das denn irgend einen Bezug zum Roulette? Würde ja gerne mitwirken. Aber ich fürchte, niemand wird aus deinen Andeutungen schlau. Ich mach' trotzdem mal einen Versuch: Bei Kessel und Kugel handelt es sich bekanntlich um Kreisbewegungen. Die Geschwindigkeiten stehen in einem bestimmten Verhältnis zueinander. Wenn man dieses Verhältnis kennt (vermutlich ein arithmetisches, kein sexuelles), kann man wohl den Ort des Kugelfalls ungefähr bestimmen, ungefähr so, wie man Planetenkonjunktionen berechnen kann, wenn die Umlaufzeiten bekannt sind: Die Konjunktionen von Venus und Sonne z.B. beschreiben am Himmelskreis ein Pentagramm. Gleichmäßig werfenden Croupiers gelingt es vielleicht, dass die Kugel meistens mit derselben Raute zuerst kollidiert. Wenn die Kugelgeschwindigkeit zum Zeitpunkt dieser ersten Kollision nicht zu groß ist, wird sie danach wohl auch nicht wesentlich weiter springen, sondern ungefähr dort auch im Kessel zu liegen kommen, wo sie kollidiert ist, d.h. aufgehalten wurde. Dann muss man jeweils "nur" noch feststellen, welcher Kesselbereich darunter liegt, und fertig ist die typische Anweisung zur Kesslguckerei. Das ist aber nicht wirklich unabhängig vom Wurfcroupier, d.h. die Anweisung natürlich schon, aber der Croupier muss schon eine gewisse Konstanz in seine Würfe bringen, sonst klappt es nicht. Habe dazu gerade eine interssante Beobactung gemacht. Gruß, Optimierer
  2. Hallo CONSERVER, Es ist nicht ganz logisch, dass ein Croupier lieber große Stücke wegrecht, als große Stücke auszuzahlen. Es ist ja nicht seine Kohle, nur die des Casinos. Im Gegenteil: Er wird eher versuchen, die großen Stücke zu treffen, um etwas für den Tronc zu bekommen und den Spieler bei Laune zu halten. Habe gerade dazu eine interessante Beobachtung gemacht. Gruß, Optimierer
  3. Neue Erkenntnisse zu handgedrehten Permanenzen Leute, ich bin entsetzt... Hatte gestern eine längere Sitzung in einem Live-OC um meine Spielstategie zu testen. Sie funktionierte nicht! Was mit random.org-Zahlen in der Regel super klappt, wollte hier partout nicht laufen. Nach einer Weile fand ich dann heraus, woran es lag: Die Croupiers konnten Zielwefen! In einer Phase, als wenig Spieler am Tisch waren, konnte man die Gespräche mithören. Eine Dame sagte z.B. "32, watch!" und warf die Kugel. Sie landete nicht in der 32, aber 1 daneben. In der Folge traf sie aber die 32 mehrfach in kurzen Abständen und lag jedenfalls immer in der Nähe. Sie war nicht die einzige, die das konnte. Nach dem Handwechsel ging es so weiter. Der Croupier fragte nur "which number do you want?" und traf dann auch recht oft, ebenfalls zumindest in der Nähe oder aber direkt gegenüber im Kessel. Die Abweichungen vom Erwartungswert nach der Wahrscheinlichkeitstheorie waren extrem, oft größer als 4 Sigma! Es war offensichtlich, dass sie versuchten, es den Spielern recht zu machen. Ohne meine Software, die mir die Trefferorte in versch. Balkendigrammen anzeigt, wäre mir das vermutlich gar nicht aufgefallen. Natürlich musste mein Restantenspiel unter diesen Umständen scheitern. Zwangsläufig wurde ich zum Favoriten- bzw. Trendspieler, und das klappte dann auch endlich. Was ich bisher nie glauben wollte, dass nämlich versierte Croupiers recht zuverlässig einen bestimmten Kesselbereich treffen können, scheint tatsächlich wahr zu sein. Werde das noch eine Weile beobachten. Sollte es sich weiterhin bestätigen, muss ich mein Spiel total umstellen, d.h. auf einmal Handwechsel berücksichtgen, zum Favoriten- und Trendspieler werden. Das hätte ich mir nie träumen lassen... Gruß, Optimierer
  4. Hi beno45, Nicht nur das. Die arbeiten dort wirklich mit allen Tricks: Gegen mich spielen kannst du vergessen. Ich spiele nicht EC und gewinne immer . Gruß, Optimierer
  5. Wirklich? Na dann ist ja gut. Kann das jemand bestätigen? Ein Casino in CH gab mir vor kurzem telefonisch die Auskunft, es seien keinerlei techn. Hilfmittel erlaubt, auch keine Handys. Man muss es wohl einfach ausprobieren. Wenn jemand meckert, steckt man das Ding halt wieder ein. Rausgeworfen wird man ja hoffentlich nicht gleich... Gruß, Optimierer
  6. Äh ja, ich: Es würde mir die Buchführung wesentlich erleichtern, wenn ich einen Taschencomputer oder so benutzen dürfte. Das würde mir viel mehr Chancen eröffnen bei weniger Aufwand und ich finde nicht, dass das Spiel dadurch "kaputt" geht. Ende der 80er Jahre hatte ich in versch. dt. Spielbanken mal angefragt, ob man einen Laptop mitbringen dürfte. Man war lediglich verwundert über meine Frage und alle sagten mir, das sei kein Problem. Einer meinte nur lachend "solange Sie nicht unseren Strom anzapfen". Heute, wo endlich kleine, handliche Computerchen auf dem Markt sind, verbietet man alle techn. Hilfsmittel. Wovor haben die denn Angst? Dass man die Kugel irgendwie beeinflusst? Das ist ja wohl lächerlich... Gruß, Optimierer
  7. Hallo nimmsgern, Das ist soweit richtig: Die Wahrscheinlichkeit, dass in 1032 Coups eine EC zwischen 442 und 590 mal erscheint, beträgt 99,991%, ist also fast sicher. Nur 442 Gewinncoups wären eine 3,7-fache Standardabweichung, ist also wirklich recht unwahrscheinlich (aber nicht unmöglich, es könnten sogar noch weniger Gewinncoups sein). Für min. 749 Gewinncoups und 1000 Verlustcoups ist bei gleicher Wahrscheinlichkeit (99,991%) und Standardabweichung (3,7fach) die Gesamtcoupzahl 1698 (nicht 1800). Die Differenz zw. min. und max. Verlustcoups ist auch nicht "so um die 200 Stücke", sondern so um die 250 Coups. Da du ja progressierst (10x) bis 1000 Verlustcoups, ist ein Coup nicht immer gleich einem Stück. Wenn trotzdem 1 Coup = 1 Stück setzen willst und beim Progressieren einfach die Stückgröße erhöhst, kann man die Ergebnisse nicht mehr direkt vergleichen. Habe das oben schon einmal angemerkt (Nachtfalke übrigens auch, nur mit anderen Worten). Auf deine 1000 Verlustcoups kommen also im Extremfall nur 750 Gewinncoups, d.h. -250 Coups, was je nach Stückgröße, d.h. je nachdem in welchen Progressionsstufen die meisten Verluste eingetreten sind, entsprechend teuer werden kann. In einer Progressionsstufe à 100 Verlustcoups können bei etwa gleicher Wahrscheinlichkeit (99,991%) und Standardabweichung (3,7fach) auch mal nur 51 Gewinncoups dabei sein, was eine Differenz von -49 Coups bedeutet. Wenn das dummerweise in einer höheren Progressionsstufe passiert... Wie kommst du zu dieser Überzeugung? Das wäre ja die mathematische Lösung des Roulette-Problems. Gruß, Optimierer
  8. Hallo Nachtfalke, Das klingt sehr interessant. Bin gespannt, ob sich im Forum "blicken" lässt. Aber warum sollte er? Du legst Charts an? Und das auch noch zeitlich versetzt sowie "Kesselunabhängig, kugelgeschwindigkeitsunabhängig, croupierunabhängig"? Was hat das dann noch mit KG zu tun, wenn man nur "aus der Entfernung die Kessel beobachtet"? Ist mir völlig unverständlich. Wenn es sich um eine Art Sektorenspiel handelt, ok. Das ist dann aber nicht KG. Sektorenspiel praktiziere ich auch. Dazu kann man Charts gebrauchen und es reicht auch, aus der Entfernung zu beobachten. Aber unter KG versteht man doch eigentlich etwas anderes, oder? Gruß, Optimierer
  9. Hi nostradamus1500, Welcher Meister? Was willst du uns sagen? Du sprichst in Rätseln genau wie dein Namensvetter mit seinen Prophezeihungen. Ich kenne das Buch, habe es analysiert und sage dir: Nostradamus war ein Scharlatan. Im Unterschied zu anderen alten Büchern wie z.B. der Bibel oder "Das Narrenschiff" von 1494 ist in Nostaradamus' Werk nichts brauchbares verschlüsselt, schon gar keine Vorhersagen der Zukunft. Gruß, Optimierer
  10. Hallo MarioNino, Solche Verlustprogressionen auf ausgebliebene Chancen (sog. Restanten) sind mein Spezialgebiet. Die wenigsten halten etwas davon, weil sie nicht richtig rechnen bzw. nicht mutig genug sind . Warum z.B. gerade "bis ein Dutzend 7 mal nicht gekommen ist"? Weil die 7 eine magische Zahl ist oder sowas? Die 7 ist hier völlig falsch. Die Grenze dessen, was der Zufall normalerweise produziert, liegt für eine bestimmte Drittelchance bei 18 Coups des Ausbleibens, wenn man die Zero ignoriert. In 18 Coups liegt der Erwartungswert für eine bestimmte Dutzend-Chance nämlich bei 6 ±2 Erscheinungen (Standardabweichung Sigma=2). Bis zur 3fachern Standardabweichung gilt ein Ergebnis als zufällig (also normal), wenn die Ergebnisse aber signifikant darüber liegen, d.h. die Abweichung vom Erwartungswert öftters mal größer als 3 Sigma ist, dann stimmt etwas mit dem Zufall nicht, das könnte z.B. auf einen fehlerhaften Kessel hindeuten. Wenn also nach 18 Coups dein Dutzend gar nicht (d.h. 0 mal) erschienen ist, entspricht das einer 3fachen Standardabweichung (3 * Sigma) vom Erwartungswert 6. Du dürftest mit deiner 10stufigen Progression (1,2,3,4,6,9,13,20,30,45 Ende) also frühestens nach dem 8. Ausbleiber-Coup angreifen, d.h. die Coups 9 bis 18 durchspielen. Das sollte meistens klappen mit einem Kessel ohne Zero und für ein bestimmtes, vorher ausgesuchtes Drittel. Wenn es aber um irgend ein Drittel geht, das man nicht vorher ausgesucht hat, dann kannst du locker noch mindestens 3 Coups am Anfang dazuzählen, die es braucht, um dein bestimmtes Drittel erst mal zu festzulegen, und da die Zero ja in jedem Kessel existiert, liegt die 3-Sigma-Grenze auch nicht bei 18 Coups, sondern bei 19. Realistischerweise dürftest du also mit der 10stufigen Progression erst nach dem 9. Coup angreifen, plus die ca. 3 Vorlauf-Coups um dein bestimmtes Drittel zu ermitteln. Angiff also frühestens nach dem 12. Ausbeiber-Coup, so dass du die Coups 13 bis 22 spielst. Es werden aber trotzdem manche Platzer dabei sein, denn die Sache mit der 3-Sigma-Grenze ist auch nur ein Durchschnittswert. Bekanntlich lässt sich der Zufall nicht zwingen. Die Chancen, dass es nur wenige Platzer sind, d.h. dass du auf die Länge im Plus abschneidest, stehen dann aber gar nicht so schlecht. In den meisten Fällen wird dein Dutzend bis zum 22. Coup erschienen sein. Wenn nicht, wird's aber teuer mit der 10stufigen Progression. Wie dir Paroli schon geraten hat, sollte man es nicht übertreiben mit Verlustprogressionen. 10 Stufen bei Drittelchancen finde ich persönlich viel zu viel. Wenn du z.B. immer erst nach dem 18. Ausbleiber-Coup angreifst, brauchst du jeweils nur eine 5stufige Progression bis zur 3-Sigma-Grenze, was wesentlich billiger wird, falls es mal nicht klappt. Und es kann nicht immer klappen. Diese Art Restantenjagd funktioniert umso besser, je höher die Chancen sind, d.h. je weniger Nummern man jeweils setzen muss. Bei Dutzenden sind es jeweils 12 Nummern, was schon recht viel ist. Dadurch wird die spielbare Progressionsstrecke relativ kurz und die Platzerwahrscheinlichkeit somit größer, als wenn man z.B. nur jeweils 3 Nummern setzen muss (Transversale Plein). Damit kann man länger setzen ohne dass es zwangläufig teurer wird. Gruß, Optimierer
  11. Hallo nimmsgern, Waldek hat recht. Der Zufall arbeitet sogar nur auf einen relativen Ausgleich hin, aber was du, nimmsgern, da verlangst, ist quasi ein absoluter Ausgleich. Und der tritt nur ganz selten ein, für einen kurzen Moment. Vielleicht auch gar nie, bzw. erst im Unendlichen. Wenn du z.B. in der 1.Stufe 100 Verlustcoups bei nur 40 Gewinncoups erreichst, dann must du -60 Stücke zurückholen mit weiteren 60 Stücken in 30 Gewinncoups. Wenn nun auf diese 30 Gewinncoups weitere 50 Verlustcoups kommen, so sind das bereits 100 verlorene Stücke auf 60 gewonnene, (EDIT: Rechnung korigiert:)also -40 Stücke in der 2. Stufe, und wenn du dann weiter bis 100 Verlustcoups in der 2. Stufe spielst, am Ende dann z.B. 100 Verluste gegen 60 Gewinne stehen, so sind das per Saldo noch -200 + 120 = -80 Stücke allein aus der 2.Stufe. Verrechnet mit den -60 Stücken der ersten Stufe macht das per Saldo -140 Stück nach der 2. Stufe. Die 2. Stufe hat also nicht ausgereicht, das Minus zu tilgen, im Gegenteil, obwohl in der 2. Stufe hier der Zufall in Richtung relativer Ausgleich lief (60 Gewinne auf 100 Verluste, zuerst nur 40 Gewinne). Du bist darauf angewiesen, dass die folgenden Stufen mehr Gewinne als Verluste produzieren (absoluter Ausgleich). Das ist aber keineswegs sicher. Die dritte Stufe könnte noch teuer werden usw. EDIT: Ähem, war ich da mal wieder zu schnell? So ganz richtig scheint mir meine Rechnung jetzt nicht mehr... muss noch mal kurz überlegen... Ok, jetzt sollte es endlich stimmen (s.o.). Gruß, Optimierer
  12. Hallo nimmsgern, Das stimmt so nicht: Wenn du die anfangs 40 Verlorenen Coups (-40 Stücke) aufholen willst mit je 2 Stücken Einsatz, dann brauchst du nur noch 20 Gewinnncoups, aber trotzdem 40 Stücke. 20 Coups à 2 Stück = 40 Stück. So ist das immer bei EC, dass man dieselbe Anzahl Stücke setzen muss, die man gewinnen will. Du brauchst natürlich 40 Stücke Einsatz um die -40 Stücke zurückzuholen. Wie gesagt: Weniger Gewinncoups, ja, aber eben nicht weniger Stücke. Leider bin ich in Excel nicht so der Fuchs. Ich glaube aber, das ist fast zu kompliziert für eine einfache Tabellenkalkulation. Dafür bräuchtst du wohl ein richtiges Programm, vllt. ein Excel-Makro. Gruß, Optimierer
  13. Da wohl gerade jemand auf die Zero gezielt, und meistens nur die 26 getroffen:
  14. Hallo, Es ist schon beschämed, dass in einem Roulette-Forum, wo es u.a. von Profis und Ex-Profis wimmelt, niemand genau weiß, wie das mit EC bei zwei Zeros in Folge läuft. Ich weiß es leider auch nicht. Habe bei Wikipedia zur großen Überraschung gelesen, dass ein EC-Satz auch 2 mal gesperrt werden kann, was dann natürlich auch 2 Befreiungsschläge braucht. Das wäre logisch. Bei einer dritten Zero während ein Satz noch gesperrt ist, würde ich ihn jedenfalls endgültig einziehen, wenn ich der Tischchef wäre... Gruß, Optimierer
  15. Hi charly, Auf die Idee könnte man kommen, aber genau das meinte ich ja, dass man es einer Rotation leider nicht ansieht. Das habe ich nur mal so überflogen beim Betrachten der letzten Coups pro Rotation und ihrem Durchschnitt. Konnte jedenfalls auf den ersten Blick nichts signifikantes erkennen. Kannst ja noch ein paar Versuche machen. Lass's uns wissen, was dabei herausgekommen ist. Gruß, Optimierer
  16. Hallo NullReconZ, Das sehe ich auch so. Die meisten Simulationen kranken aber m.M.n. daran, dass zuviel simuliert wird. Wenn man jeweils Abermillionen Coups auswertet, braucht man sich doch nicht wundern, wenn der Saldo am Ende immer den Erwartungswert erreicht . Natürlich ist das so, die Mathematik zeigt es doch gnadenlos. Da kann man sich die Simulation auch gleich ganz sparen. Es wird immer wieder dasselbe herauskommen. Erwartungswert und Stadardabweichung hängen ja von der Anzahl gespielter bzw. beobachteter Coups ab, und wenn ich rechnerisch nach 1000 simulierten Jahren am negativen Erwartungwert ankomme, macht mir das doch keine Angst. Was mich interessiert ist, wie sich die Sache in einem überschauberen, d.h. nach menschlichem Ermessen spielbaren Zeitrahmen in der Regel darstellt. Und da können sich sehr wohl große Abweichungen vom Erwartungswert ergeben, wenn man seine Chancen entsprechend wählt. Das ergeben jedenfalls meine Simulationen. Das Problem ist nicht unbedingt die Zero. Ohne die Zero wäre der Erwartungswert zwar nicht negativ, aber trotzdem auch nicht positiv. Das eigentliche Problem ist, vom Erwartungswert wegzukommen, d.h. das Gesetz der großen Zahlen unwirksam zu machen um einen positiven Ecart (relativ zum Erwartungswert) überhaupt zu erst ermöglichen. Das ist nur eine Frage der Disziplin. Es darf überhaupt niemals so weit kommen, dass man "massiv im Minus" steht. Ich persönlich mache das so: Es wird ein bestimmtes Spielkapital reserviert, für's ganze Leben. Das ist quasi abgeschrieben und wird so eingeteilt, dass je nach Spielweise ein z.B. einkalkulierter Platzer niemals alles wegfressen kann. Nur viele gebündelt auftretende Platzer in Folge, sozusagen ein Super-GAU, darf dazu in der Lage sein, das gesamte Spielkapital zu fressen. Selbstverständlich geht sowas auch nicht an einem Abend. Die Wahrscheinlichkeit für den Super-GAU muss man möglichst genau bestimmen und das Kapital so einteilen, dass er nur eintritt, wenn es 10'000 Teufel gleichzeitig auf einen abgesehen haben. Auf diese Weise kann man mit einer guten Strategie seeehr lange überleben und mit etwas Glück (muss auch sein!) sich immer im Plus sonnen. Sollte der Super-Gau wider Erwarten doch eintreten, hört man auf, für immer. Es sei denn, man hat dann aus anderer Quelle (manche arbeiten ja z.B. für's Geld ) genügend Kapital, das man nicht zum Leben braucht, um das Ganze von vorne zu beginnen... Gruß, Optimierer
  17. Hi NullReconZ, Du hast im Mathelösungs-Thread drei Formeln angegeben: Einfache Chancen: EW = - N * S / 74 Sonstige Chancen: EW = - N * S / 37 Pleinspiele: EW = - N * S * 2 / 37 Frage: Was ist dabei N und S? 6 Tische mit PC analysieren nennst du wenig Buchhaltung? Naja... Du scheinst ja zeimlich frustriert zu sein vom Spielen. Was mich betrifft, so spiele ich nur noch zum Vergnügen, und auch das Austüfteln und Programmieren eigener Ideen betrachte ich als Hobby. Es macht mir Spass und hält die grauen Zellen fit. Gelegentlich ein paar Stunden im Casino ist ein netter Zeivertreib, besonders in angenehmer Begleitung. Ein Spielchen hier, einen Drink da, ein gutes Essen, dann nochmal am Spieltisch angreifen und schließlich die Ausgaben des Abends an der Kasse als Gewinn wieder abholen, so muss es sein. Ist besser als mancher Kinobesuch. Auf die verbissene Jagd nach möglichst hohen Gewinnen hab' ich keinen Bock mehr. Wer unbedingt im Casino reich werden will, wird es natürlich schwer haben... Gruß, Optimierer
  18. Hi Charly, Es folgen 3 * 74 Rotationen (222 insgesamt) aus echten Zufallszahlen (random.org): 19.21621622 16.59459459 19.54054054 16.48648649 18.67567568 15.51351351 19.27027027 17.75675676 15.02702703 18.13513514 15.13513514 15.91891892 17.7027027 18.59459459 16.45945946 17.08108108 22.40540541 20.94594595 17.13513514 19.54054054 17.48648649 17.18918919 17.62162162 17.89189189 19.75675676 17.08108108 18.40540541 16.18918919 15.40540541 17.35135135 18.62162162 17.37837838 17.89189189 19.48648649 19.37837838 15.72972973 18.05405405 16.43243243 15.67567568 15.27027027 16.13513514 17.08108108 14.10810811 17.91891892 16.43243243 19.40540541 20.13513514 19.13513514 16.37837838 17.91891892 15.81081081 17.08108108 17.62162162 16.54054054 18.40540541 16.64864865 20.13513514 17.91891892 20.94594595 19.24324324 15.67567568 17.37837838 17.16216216 20.08108108 17.27027027 18.67567568 18.54054054 18.62162162 18.81081081 18.59459459 17.78378378 20.32432432 19.97297297 16.78378378 Durchschnitt: 17.7852447 17.78378378 17.35135135 17.21621622 18.40540541 18.94594595 17.32432432 18.32432432 15.54054054 18.45945946 18.32432432 17.89189189 21.2972973 16.32432432 17.64864865 17.21621622 20.37837838 18.35135135 18.21621622 16.62162162 20.78378378 20.24324324 17.54054054 20.67567568 17.64864865 15.89189189 17.56756757 18.59459459 18.32432432 19.54054054 16.67567568 19.43243243 17.7027027 17.94594595 15.54054054 16.24324324 17.18918919 17.7027027 19.32432432 21.45945946 16.48648649 15.62162162 17.67567568 19.67567568 19.56756757 18.91891892 15.59459459 18.48648649 18.40540541 20 15.54054054 14.43243243 18.37837838 17.81081081 18.78378378 19.40540541 20.40540541 18.32432432 19.21621622 20.02702703 17.13513514 15.75675676 15.10810811 19.05405405 18.27027027 16.40540541 14.56756757 20.43243243 18.18918919 20.35135135 16.54054054 19.97297297 18.72972973 15.83783784 16.97297297 Durchschnitt: 18.02337473 17.81081081 18.89189189 20.51351351 17.78378378 21.48648649 21.05405405 18.16216216 16 18.56756757 17.43243243 16.97297297 18.08108108 14.97297297 18.18918919 18.13513514 17.64864865 16.21621622 14.59459459 16.32432432 15.75675676 17.16216216 17.45945946 18.18918919 16.21621622 17.35135135 20.2972973 19.72972973 16.59459459 19.2972973 17.62162162 19 17.24324324 14.27027027 19.56756757 17.08108108 21.37837838 19.51351351 18.56756757 18.35135135 16 16.13513514 17.83783784 19.72972973 18.18918919 16.94594595 15.81081081 17.89189189 15.86486486 18.45945946 17.24324324 17.16216216 18.59459459 17.21621622 19.13513514 19.91891892 18.51351351 20.35135135 15.10810811 18.78378378 20.02702703 18.86486486 17.40540541 18.43243243 18.05405405 17.24324324 18.35135135 19.45945946 17.10810811 17.45945946 17.94594595 18.67567568 17.64864865 18.97297297 15.10810811 Durchschnitt: 17.90723156 Der Steubereich ist nicht wirklich klein und, was schlimmer ist, man kann den einzelnen Rotationen nicht ansehen, was z.B. gegen Ende passieren wird. D.h. eine Rotation, die z.B. nach 30 Coups bereits über 20 liegt, produziert trotzdem noch viele große Passe-Zahlen bis Coup 37, und eine, die nach 30 Coups erst knapp bei 15 liegt, trotzdem noch viele kleine Manque-Zahlen. Gruß, Optimierer
  19. Kugelfee! Bist du des Wahnsinns? Was soll man dazu noch sagen... Die Kinder tun mir leid.... Der Weihnachtsmann wurde noch nie in einem Casino gesichtet! Dort gibt's nur 2,7%-Räuber, die gerne auch viel mehr nehmen. Optimierer
  20. Hallo NullReconZ, Es gibt anscheinend nur wenige im Forum, die sich für die Mathematik interessieren bzw. sich da gut auskennen. Mich interessieren deine Formeln, aber ich verstehe sie nicht ganz. Was ist dabei N und was ist S? Wie du am Abstimmungsergebnis siehst, ist der Mehrheit hier klar, dass rein mathematisch nichts zu machen ist. Die Mathematik hat aber die Eigenart, dass immer alles ganz genau mit Grenzwerten und Unendlichkeiten beschrieben ist, was für ein praktisches Spiel nicht sehr viel nützt. Niemand spielt unendlich lange und viele auch selten genug, dass das Gesetz der großen Zahlen nicht wirklich greift. Genau, und darum geht es im praktischen Spiel. Es gibt viele Strategien, die genau darauf hinauslaufen, trotz des eigentlich negativen Erwartungswerts solche Abweichungen aufzustöbern bzw. vorauszusehen. Ich selber spiele eine Strategie, von der ich glaube, dass sie mich zumindest vor dem Ruin bewahrt, und mit etwas Glück sogar zum Dauergewinner macht... Viele Leute spielen bekanntlich auch Lotto, wobei der Erwartungswert noch viel negativer ist. Trotzdem gewinnen manche. Es ist eben ein Glücksspiel. Gruß, Optimierer
  21. Hallo Charly, Der Anfang ist schon mal ganz richtig: Ja: 1+2+...+35+36 = 666 =>Das stimmt. Wenn ich mal kurz mit Mathe prahlen darf: Ganz allgemein rechnet man das am besten so: 1+2+...+n = n(n+1)/2 Mit n=36 also: 36*37/2 = 37*36/2 = 37*18 = 666 Die Formel n(n+1)/2 schreibt man dem Mathematiker Gauss zu, der mal als Kind in der Schule beim Nachsitzen zur Strafe die Zahlen 1...100 zusammenzählen sollte. Er war aber zu faul, das "zu Fuß" zu machen, überlegte nur kurz und schrieb das Ergebnis hin. Seine Überlegung war einfach: Man nehme 1+100, dann 2+99, dann 3+98 usw., und es kommt jeweils 101 heraus. Da es insgesamt 100/2 = 50 solcher Zahlenpaare gibt, die alle 101 ergeben, muss man nur 50*101 rechnen, und fertig (für den Kessel dann halt 18*37) Ist klar, und geht ja aus der Formel auch deutlich hervor, mit 36*37/2 = 666 = 37*18 Soweit so gut, jetzt aber der Verriss... Wieso sollte 18 als Richtwert taugen und wieso sollte sich das so einpegeln? In deiner idealen Rotation kommt doch nur deshalb als Durchschnitt 18 heraus, weil alles absolut ausgeglichen ist, sogar die Zero darf dabei mit dem Wert 0 noch mitspielen*. Ein Spiel auf absoluten Ausgleich ist aber bekanntlich zum Scheitern verurteilt. Gruß, Optimierer *Streng genommen müsste man Zero mit 37 werten und käme dann auf eine Gesamtsumme von 37*38/2 = 37*19 = 703, jetzt mit einem Durschnitsswert von 19.
  22. Du weichst aus. Darum ging es nicht. Das ist ein ganz anderes Thema und ich schrub dazu, dass man auch ein wenig Glück gebrauchen kann. Geballte Platzer in Folge können natürlich ein Problem werden, aber das ist letzlich auch nur eine Frage des Kapitalmanagements. Mein Spielkapital ist so bemessen, dass ich 10 Platzer in unmittelbarer Folge verkraften könnte. Das war aber noch nie nötig. Möge es so bleiben. Erstens spiele ich dafür zu selten und zweitens mit zu kleinen Stücken. Roulette ist für mich höchstens ein Hobby, kein Broterwerb. Als ich noch beruflich spielte, waren die Stücke auch zu klein, um damit reich zu werden. Es reichte gerade so zum existieren. Dann habe ich aber eine Familie gegründet und meine Frau wollte keinen Spieler zum Gatten... Also habe ich aufgehört und ca. 15 Jahre lang kein Casino mehr von innen gesehen. Gruß, Optimierer
  23. Hi NullReconZ, Nein, so eine steile Martingale meine ich nicht. Sondern so: erst 8 Coups à 4 Stücke, dann 4 Coups à 8 Stücke usw., immer so, dass im Gewinnfall gerade noch ein Plus bleibt. Dass es rein mathematisch nicht funktioniert, ist mir auch klar, ist ja ein alter Hut. Aber es funktioniert in der Praxis ganz gut. "Dein Angriffssignal liegt durchschnittlich immer nach ca. 540 Spielen vor. In der Praxis im Casino heißt das, du kommst so gut wie nie zum Einsatz." De facto komme ich oft zum Einsatz. Dafür kann man sorgen durch eine geschickte Buchung. Ich spreche hier nicht über eine theoretische Spielweise, die ich mir mal so überlegt habe, nein. Habe über ein Jahr fast täglich gespielt und bin damit gut im Plus. Nach ca. 15 Jahren absoluter Pause spiele ich jetzt gelegentlich mal wieder ein bisschen, und es funktioniert noch immer. Gruß, Optimierer
  24. Hi Danny, Du hast es noch immer nicht verstanden . Es ist doch völlig unwichtig, wie lange eine Chance genau ausbleibt, und wenn es 5000 Coups wären! Man spielt die Martingale ja nicht bis der Arzt kommt, sondern nur eine bestimmte Anzahl Coups. Dann ist Schluss! Und was nachher noch passiert, spielt doch überhaupt keine Rolle mehr. Platzer ist Platzer und kostet immer gleich viel. Egal ob 600 mal ausgeblieben oder 6 Millionen mal. Wieso geht das denn nicht in deinen Kopf? Ich berichte da aber auch aus Erfahrung und gewinne damit. Deine Pleinspiel Tabelle oben habe ich leider nicht verstanden. Gruß, Optimierer
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