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Roulette Forum

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Geschrieben (bearbeitet)
vor 12 Stunden schrieb Feuerstein:

Natürlich weiß der Zufall nicht, und die Kugel hat nicht. Trotzdem, kommt hinten das raus was vorher schon in der Tavbelle stand, - WIE GEHT DAS?

 

Moin Feuerstein,

 

Ich hab mal,na du weißt schon gefragt,er meint:

 

Zitat Sir Copilot:

Warum wirkt das so paradox?

"Weil unser Gehirn intuitiv erwartet, dass Ordnung Absicht braucht. Beim Zufall entsteht Ordnung aber ohne Absicht, nur durch die schiere Menge an Ereignissen.

  • Kleine Fenster (z. B. 11 Coups) → wild, schief, unberechenbar

  • Große Mengen (z. B. 10.000 Coups) → erstaunlich stabil

Das ist kein Widerspruch, sondern zwei Seiten derselben Medaille.

 Der Schlüssel: Varianz + Gesetz der großen Zahlen

Der Zufall produziert Varianz – also Schwankungen. Die Mathematik beschreibt, wie groß diese Schwankungen sein dürfen.

Wenn man viele Ereignisse sammelt, „glätten“ sich die Schwankungen automatisch. Nicht weil der Zufall sich anpasst, sondern weil extreme Abweichungen auf Dauer unwahrscheinlich sind."

 

Gruß Hans

bearbeitet von Hans Dampf
Geschrieben

Lieber und geschätzter @Chemin de fer,

 

leider bewegt sich Dein letzter Beitrag in Wort und Ton wieder in den diesem Forum eigenen Bahnen mehr oder minder gemilderter Apodiktik, besonders ausgeprägt bei Sachverhalten, die niemand, auch nicht der Gerade-Sprecher, mit letzter Stringenz überblicken kann - und der geht so: "wenn Ihr nicht ganz genau meiner Ansicht seid - und allein das Hinterfragen der Ansicht ist Ausdruck Eures wirren Hirns - dann seid Ihr nichts anderes als Wundergläubige mit nicht ernstzunehmender Gehirnverdrahtung.

 

Muss das wirklich sein?

 

Eine Diskussion ist natürlich mit dem so Geschmähten sofort beendet, aber was soll die Veranstaltung?

 

Als Beispiel (und ich will das gar nicht wirklich diskutieren, es ist ein Beispiel): der Differenzsatz.

Vorausgesetzt wird:

wer beim klassischen Roulette längere Zeit im Plus bleiben will (womöglich ein Spielerleben lang), für den bietet sich der Differenzsatz als eines der einfachsten Hilfsmittel an, und wahrscheinlich wenden wir ihn alle, in mehr oder minder expliziter (auch virtueller) Form an. Progressionen gehören natürlich auch dazu.

 

Darin aber das alleinige Mittel zu sehen und das deshalb, ausgerechnet mit dem Argument, weil man eben nicht wissen könne, was der Zufall im nächsten Coup macht, ist dann doch etwas zu schlicht, weil es die unbedingt zu vermeidende große Zahl hinterrücks wieder importiert.

Etwas plakativ: was machen denn die Differenzspieler, wenn ab sofort die nächsten 400.000 Coups nur noch das Nicht-Gesetzte kommt? Nach der reinen Zufallslehre ist das zwar sehr unwahrscheinlich, bleibt aber möglich.

 

Und diese Möglichkeit (nicht ob, sondern wann) sollte allein schon für gehörige Demut sorgen.

 

Zu dem hier immer geschmähten, in den Bereich des Knallköpfigen gerückten "Permanenzlesen" habe ich mich vor Jahren geäußert, ich will das nicht wiederholen.

Es scheint mir nur absurd, wenn ich sehe, es kommt verstärkt die "1" (sie hat also lokal einen positiven Erwartungswert), es NICHT mit ein paar Sätzen (Kosten-Nutzen- Rechnung) auf "1" zu versuchen; natürlich nicht immer (große Zahl), natürlich nicht immer gleich lang (wieder große Zahl), natürlich nicht immer in gleicher Situation (lokales Umfeld --> große Zahl). Ob man trifft, zeigt sich für uns alle nach Kugelfall, und mit dieser dann Tatsache muß man umgehen können.

 

Das ist das Wichtige

 

Und nicht, was man sich vorher überlegt hat.

 

Das klassische Roulette ist so gesehen also immer eine Art von Vergangenheitsbetrachtung. Und die Frage bleibt: was fangen wir damit an.

 

Mal abgesehen davon, das unterschiedliche Leute unterschiedliche Zielsetzungen haben, ohne deshalb zwangsweise esoterische Romantiker zu sein.

Die schon öfters zitierte Veranstaltung von @Egoist und @Feuerstein auf einem Dutzend, beispielsweise, war spieltaktisch auch für mich interessant - da ich aber auf die Rendite schaue, und nicht, ob ich "irgendwie" ins Plus komme, für mich von limitiert praktischem Nutzen.

Der Gedanke allerdings, da seien zwei Idioten unterwegs, kam mir nicht - wie denn auch, das sind sie gewiss nicht.

 

Falls mein Argumentieren nicht klar genug ist, kann ich, auf Nachfrage, noch einen weiteren Anlauf nehmen; jetzt muß ich allerdings erst mal Schluss machen - andere Aufgaben warten.

 

Gruss

elementaar

 

 

Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb elementaar:

Lieber und geschätzter @Chemin de fer,

 

leider bewegt sich Dein letzter Beitrag in Wort und Ton wieder in den diesem Forum eigenen Bahnen mehr oder minder gemilderter Apodiktik, besonders ausgeprägt bei Sachverhalten, die niemand, auch nicht der Gerade-Sprecher, mit letzter Stringenz überblicken kann - und der geht so: "wenn Ihr nicht ganz genau meiner Ansicht seid - und allein das Hinterfragen der Ansicht ist Ausdruck Eures wirren Hirns - dann seid Ihr nichts anderes als Wundergläubige mit nicht ernstzunehmender Gehirnverdrahtung.

 

Muss das wirklich sein?

 

Eine Diskussion ist natürlich mit dem so Geschmähten sofort beendet, aber was soll die Veranstaltung?

 

Als Beispiel (und ich will das gar nicht wirklich diskutieren, es ist ein Beispiel): der Differenzsatz.

Vorausgesetzt wird:

wer beim klassischen Roulette längere Zeit im Plus bleiben will (womöglich ein Spielerleben lang), für den bietet sich der Differenzsatz als eines der einfachsten Hilfsmittel an, und wahrscheinlich wenden wir ihn alle, in mehr oder minder expliziter (auch virtueller) Form an. Progressionen gehören natürlich auch dazu.

 

Darin aber das alleinige Mittel zu sehen und das deshalb, ausgerechnet mit dem Argument, weil man eben nicht wissen könne, was der Zufall im nächsten Coup macht, ist dann doch etwas zu schlicht, weil es die unbedingt zu vermeidende große Zahl hinterrücks wieder importiert.

Etwas plakativ: was machen denn die Differenzspieler, wenn ab sofort die nächsten 400.000 Coups nur noch das Nicht-Gesetzte kommt? Nach der reinen Zufallslehre ist das zwar sehr unwahrscheinlich, bleibt aber möglich.

 

Und diese Möglichkeit (nicht ob, sondern wann) sollte allein schon für gehörige Demut sorgen.

 

Zu dem hier immer geschmähten, in den Bereich des Knallköpfigen gerückten "Permanenzlesen" habe ich mich vor Jahren geäußert, ich will das nicht wiederholen.

Es scheint mir nur absurd, wenn ich sehe, es kommt verstärkt die "1" (sie hat also lokal einen positiven Erwartungswert), es NICHT mit ein paar Sätzen (Kosten-Nutzen- Rechnung) auf "1" zu versuchen; natürlich nicht immer (große Zahl), natürlich nicht immer gleich lang (wieder große Zahl), natürlich nicht immer in gleicher Situation (lokales Umfeld --> große Zahl). Ob man trifft, zeigt sich für uns alle nach Kugelfall, und mit dieser dann Tatsache muß man umgehen können.

 

Das ist das Wichtige

 

Und nicht, was man sich vorher überlegt hat.

 

Das klassische Roulette ist so gesehen also immer eine Art von Vergangenheitsbetrachtung. Und die Frage bleibt: was fangen wir damit an.

 

Mal abgesehen davon, das unterschiedliche Leute unterschiedliche Zielsetzungen haben, ohne deshalb zwangsweise esoterische Romantiker zu sein.

Die schon öfters zitierte Veranstaltung von @Egoist und @Feuerstein auf einem Dutzend, beispielsweise, war spieltaktisch auch für mich interessant - da ich aber auf die Rendite schaue, und nicht, ob ich "irgendwie" ins Plus komme, für mich von limitiert praktischem Nutzen.

Der Gedanke allerdings, da seien zwei Idioten unterwegs, kam mir nicht - wie denn auch, das sind sie gewiss nicht.

 

Falls mein Argumentieren nicht klar genug ist, kann ich, auf Nachfrage, noch einen weiteren Anlauf nehmen; jetzt muß ich allerdings erst mal Schluss machen - andere Aufgaben warten.

 

Gruss

elementaar

 

 

 

Hallo @elementaar

 

Das Schönste ist, mir war gar nicht bewusst, dass ich was Unanständiges sagte. Normalerweise weiß ich genau, wann ich meinem Kontrahenten eins auswische (niemals ohne Grund), in diesem Fall gegen Feuerstein hegte ich keine bösen Absichten.

 

Du hast aber recht, ich sehe nicht die Komponente beim ausgiebigen Permanenzlesen, die entscheidende Mehrtreffer bringen sollte Ich habe nichts für Phänomenologie übrig, akzeptiere die totale Autonomie jedes Wurfs. Vielleicht sollte ich mehr Toleranz zeigen, wenn die üblichen Verdächtigen wieder mit der „baumelnden Karotte“ das Publikum ködern.

 

Zu meiner Entschuldigung ein Zitat: „Wer das Spiel als rein mathematisches/logisches Problem betrachtet, empfindet die Mystifizierung von Zahlenfolgen zwangsläufig als Scharlatanerie.  John von Neumann

 

elementaar: „Das klassische Roulette ist so gesehen also immer eine Art von Vergangenheitsbetrachtung. Und die Frage bleibt: was fangen wir damit an.“

 

Meine Auffassung vom erfolgreichen Glücksspiel (EC) ist die Entkoppelung von der Vergangenheit. Es schaut nach vorne, braucht nur langfristig strukturierte Einsatzsteuerung, und es muss vollkommen egal sein, was die nächste Wette bringt. Die positive und negative Schwankung erledigt die Arbeit (im Sinne von Gewinn) automatisch. Genau das macht ein Differenzspiel. Die Gefahr, hintereinander 400 000 Mal zu verlieren, nimmt man mit Demut in Kauf.

 

Ja, nicht zu vergessen: Da wir vom reinen Glücksspiel reden, ist Können nicht notwendig. Geduld und – abhängig von der Höhe des Grundeinsatzes – ‚kalte Hundeschnauze‘ und etwas Bargeld, je nach Vermögensstand. Sonst ist mir egal, wer was spielt. Ohne einen mathematischen oder wenigstens logischen Hintergrund offen über Dauergewinne zu faseln (oder kryptische Andeutungen in der Luft schweben zu lassen), ist mindestens so verwerflich wie meine „ausfallenden“ Reaktionen darauf. Keine Ursache – keine Wirkung. Einfach.

 

Grüße

L.

 

Geschrieben (bearbeitet)
vor 14 Stunden schrieb Chemin de fer:

Ich weiß nicht so recht, worauf du eigentlich hinauswillst. Geht es um etwas Konkretes – oder um des Kaisers Bart?

 

Hallo L.,

 

ich nutze das hier hauptsächlich zum Austausch, um was zu lernen, das ist der wichtigste Aspekt. Ich habe beim Stift und Papier oder Excel nutzen das meiste gelernt. Aber ohne Input und Austausch mit anderen nerds ist das eine sehr langwierige Angelegenheit. Die besten Anstöße habe ich in Foren bekommen, zuletzt hier, und hier auch die am weitest gehenden. Die sind dann neu und suchen Zusammenhänge, wo wieder der Input von anderen manchmal essentiell ist. Hier im Thema ist zum Beispiel die Diskussion um die PP zw Starwind und Roemer so ein Beispiel, wo ich sau viel gelernt habe beim Lesen. Ich bin logisch neugierig was andere zu meinen Gedanken sagen, die schon viel weiter sind.

 

Was du machst und was ich mache, ist gegensätzlich ab dem Punkt wo wir vor der ersten Kugel stehen. Logo verstehe dann ich nur Bahnhof von deinem, und du von meinem. Da haben wir aneinander vorbei geredet. Deßhalb von Kaisers Bart und Rumfaseln und anderem Abwertenden zu sprechen, deine Abwertungen lasse ich bei dir, ist nicht meine Angelegenheit.

 

Du schreibst: "Meine Auffassung vom erfolgreichen Glücksspiel (EC) ist die Entkoppelung von der Vergangenheit. Es schaut nach vorne, braucht nur langfristig strukturierte Einsatzsteuerung..."

Das finde ich interessant. Ich hatte immer wieder mal ne Idee, die ich nie verfolgte, aber die hätte auf das oben von dir gesagte aufgebaut. Entscheidend ist nicht mehr was war, sondern nur noch ob + oder - . Mehr nicht.

 

Meine Idee ist im Kopf ja jedesmal, wenn sie wieder hoch kam ne Weile drin geblieben, ich hab jedesmal mehr Schritte durchdacht. Ich hab nur nie richtig dran gearbeitet, weil es in meiner Kopfkalkulation um eher wenige Stücke zum Mitnehmen geht, aber schon einen hohen Umsatz und ein sehr hohes Sicherheitspolster. Da muss man ganz schön klein anfangen. Dafür ist die Sache in einem gewissen Rahmen sicher, weil die Ausschläge meiner Ergebnispermanenz (also auch durch Minusphasen) ja auch erst mit der Zeit anwachsen. So lange ich gewährleisten kann das meine Gewinne schneller zunehmen, als die Ausschläge der nächsten miesen Ecartś zunimmt, erst dann kann man von der safen Gewinnphase sprechen. Aber auch da gibt es eine Sicherheit, die miesen Ecarts wachsen immer langsamer an.

 

Wie ist das bei deinem Spiel bzgl Umsatz und dem was an Plus raus kommt ist das ähnlich, oder holst du mehr raus? 

 

 

 

bearbeitet von Feuerstein
Geschrieben
vor 10 Stunden schrieb Feuerstein:

 

ich nutze das hier hauptsächlich zum Austausch, um was zu lernen, das ist der wichtigste Aspekt. Ich habe beim Stift und Papier oder Excel nutzen das meiste gelernt. Aber ohne Input und Austausch mit anderen nerds ist das eine sehr langwierige Angelegenheit. Die besten Anstöße habe ich in Foren bekommen, zuletzt hier, und hier auch die am weitest gehenden. Die sind dann neu und suchen Zusammenhänge, wo wieder der Input von anderen manchmal essentiell ist. Hier im Thema ist zum Beispiel die Diskussion um die PP zw Starwind und Roemer so ein Beispiel, wo ich sau viel gelernt habe beim Lesen. Ich bin logisch neugierig was andere zu meinen Gedanken sagen, die schon viel weiter sind.

 

 

 

Hallo M.,

 

Das sollte eigentlich das Ziel eines Diskussionsforums sein. Ehrlicher Austausch von Erfahrungen, Spielideen usw. Sogar ein Bereich für „Elite“ sollte geschaffen werden. Ein junger (jedenfalls jüngerer, als ich heute) Mann fasste seine diesbezüglichen Erfahrungen (RIF) vor 20 Jahren so zusammen:

 

 

Erfahrungsaustausch.jpg.b5cc27452060b0136a36edad5e34b176.jpg

 

Was meinst Du, geht der ehrliche Erfahrungsaustausch heute reibungsloser? Ob offen, oder PM? Ich bezweifle es, aber von meiner Seite gibt es kein Hindernis, alles offen zu beantworten. Für Privatgespräche (PM) ist mein Bedarf schon gedeckt.

 

vor 10 Stunden schrieb Feuerstein:

 

Hier im Thema ist zum Beispiel die Diskussion um die PP zw Starwind und Roemer so ein Beispiel, wo ich sau viel gelernt habe beim Lesen. Ich bin logisch neugierig was andere zu meinen Gedanken sagen, die schon viel weiter sind.

 

 

 

Hat das gereicht, um mit dem erworbenen Wissen eine Spielbank aufzusuchen? Oder wenigstens online klein-klein das Gelernte zu üben? Nehmen wir andere Beispiele: Welchen Input hast Du z. B. von @Bold Player bekommen?

 

vor 10 Stunden schrieb Feuerstein:

 

Was du machst und was ich mache, ist gegensätzlich ab dem Punkt wo wir vor der ersten Kugel stehen. Logo verstehe dann ich nur Bahnhof von deinem, und du von meinem. Da haben wir aneinander vorbei geredet. Deßhalb von Kaisers Bart und Rumfaseln und anderem Abwertenden zu sprechen, deine Abwertungen lasse ich bei dir, ist nicht meine Angelegenheit.

 

 

Ich kann dir nur sagen, was ich machen würde, wenn ich systematisch in einem Spielcasino vorgehen wollte. Vor der ersten Kugel stellt sich die Frage: Welche Chance hat mehr Gewinnwahrscheinlichkeit, Rot oder Schwarz? Wie soll man das erraten? Beide gleich weniger als 50 %? Das ist unzumutbar. Kein Spiel. Es wird solange nicht gespielt (man könnte auch anders vorgehen, dazu später), bis Rot oder Schwarz eine Rotation vorne liegt, 2:0 ; 0:2. Das Spiel kann beginnen.

 

Ich hatte eher den Eindruck, Du suchst kein Gespräch, sondern demonstrierst nur, auf welcher Seite Du stehst. Wobei mir nicht ganz klar war, wie Du Plädoyers halten willst für Systeme von anderen Rouletteforschern, die Du nicht selbst spielen kannst. Was Du als Abwertung siehst, drückte nur mein tiefstes Unverständnis aus.

 

vor 10 Stunden schrieb Feuerstein:

 

Du schreibst: "Meine Auffassung vom erfolgreichen Glücksspiel (EC) ist die Entkoppelung von der Vergangenheit. Es schaut nach vorne, braucht nur langfristig strukturierte Einsatzsteuerung..."

Das finde ich interessant. Ich hatte immer wieder mal ne Idee, die ich nie verfolgte, aber die hätte auf das oben von dir gesagte aufgebaut. Entscheidend ist nicht mehr was war, sondern nur noch ob + oder - . Mehr nicht.

 

Meine Idee ist im Kopf ja jedesmal, wenn sie wieder hoch kam ne Weile drin geblieben, ich hab jedesmal mehr Schritte durchdacht. Ich hab nur nie richtig dran gearbeitet, weil es in meiner Kopfkalkulation um eher wenige Stücke zum Mitnehmen geht, aber schon einen hohen Umsatz und ein sehr hohes Sicherheitspolster. Da muss man ganz schön klein anfangen. Dafür ist die Sache in einem gewissen Rahmen sicher, weil die Ausschläge meiner Ergebnispermanenz (also auch durch Minusphasen) ja auch erst mit der Zeit anwachsen. So lange ich gewährleisten kann das meine Gewinne schneller zunehmen, als die Ausschläge der nächsten miesen Ecartś zunimmt, erst dann kann man von der safen Gewinnphase sprechen. Aber auch da gibt es eine Sicherheit, die miesen Ecarts wachsen immer langsamer an.

 

 

 

„Das Grübeln ist der Tod der Tat!“ sagt Lucifer im „Die Tragödie des Menschen“.

 

Das bedeutet, dass übermäßiges Nachdenken, langes Grübeln und Brainstorming vor dem Handeln das Handeln verhindern, sodass die Idee nie verwirklicht wird. 

Unentschlossenheit und Versagensangst haben eine lähmende Wirkung. Taten sind unsere Denkmäler, nicht Worte. Wer aufgrund übermäßiger Rationalisierung zum Handeln zögert, verpasst Chancen. Nicht träumen, sondern handeln.

 

vor 10 Stunden schrieb Feuerstein:

 

 

Wie ist das bei deinem Spiel bzgl Umsatz und dem was an Plus raus kommt ist das ähnlich, oder holst du mehr raus? 

 

 

Was ich versprechen kann, ist ein Spiel, das mit den Strapazen eines BlackJack-Spielers – der Karten zählen konnte – vergleichbar ist. Das ist die untere Grenze. Die obere Grenze ist unbekannt, weil sie nie statistiziert wurde.   

 

Grüße

L.

Geschrieben

Hallo @Chemin de fer,

 

vielen Dank für Deine erläuternde Antwort.

 

Es mag durchaus sein, daß ich eine Spur zu heftig reagiert habe, und das, was bei notwendiger Konzentration und Zuspitzung des Textes untrennbar mitgedacht und als Hintergrund gesehen werden muß, diesmal sträflich vernachlässigt habe: das bedaure ich und bitte um Entschuldigung.

 

Dieser Schlüsselsatz machte es mir besonders deutlich:

 

vor 20 Stunden schrieb Chemin de fer:

Die Gefahr, hintereinander 400 000 Mal zu verlieren, nimmt man mit Demut in Kauf.

 

Vor diesem Hintergrund stimme ich Deinen Aussagen vollständig zu, und schreibe das auch seit Jahren.

 

vor 20 Stunden schrieb Chemin de fer:

Wer das Spiel als rein mathematisches/logisches Problem betrachtet, empfindet die Mystifizierung von Zahlenfolgen zwangsläufig als Scharlatanerie.  John von Neumann

 

Aber ja doch - selbstverständlich, was denn sonst.

 

vor 20 Stunden schrieb Chemin de fer:

Meine Auffassung vom erfolgreichen Glücksspiel (EC) ist die Entkoppelung von der Vergangenheit. Es schaut nach vorne, braucht nur langfristig strukturierte Einsatzsteuerung, und es muss vollkommen egal sein, was die nächste Wette bringt.

 

Aber ja doch - selbstverständlich, was denn sonst.

 

Die raunenden Karottenschwenker sind doch relativ einfach zu identifizieren, ab und zu sogar unterhaltsam, und bekümmern mich weiter nicht, sofern sie nicht die Mehrheit werden - dann bin ich eben weg.

 

vor 20 Stunden schrieb Chemin de fer:

Da wir vom reinen Glücksspiel reden, ist Können nicht notwendig.

 

Im Kontext - ja sicher.


Schaue ich mir hingegen die von Dir gezeigten Verlaufsgraphen der Permanenzumformung an, auch diejenigen aus Deinen früheren Tagen, bin ich nicht nur entzückt - sie vermitteln mir auch den Eindruck, hier sei ein "Könner" am Werk gewesen.


Das Vertrackte ist leider, das Sprache, Logik, Statistik nur unzureichend in der Lage sind, Zufallsgeschehen und den Zeitpunkt seines Erscheinens hinreichend zu beschreiben, zumal ständig der menschliche Defekt dazwischen funkt, Wirkungen zu sehen, wo es keine Ursache gibt.

 

Die "langfristig strukturierte Einsatzsteuerung" von der Du sprichst (und wie gesagt: volle Zustimmung) ist untrennbar mit der Vergangenheit verknüpft: nämlich mit der Tatsache gewordenen Satzwirklichkeit und ihrer Ergebnisse. Die aktuelle Satzhöhe richtet sich nach dem, was vorher Tatsache geworden ist.

 

Weil unser Blick strikt auf die Zukunft gerichtet ist, und das vor jedem Coup neu, erschaffen wir mit jedem (selbst virtuellen) Satz eine persönliche Vergangenheit, die nachträglich nur die üblichen Phantasten (hätte ... wenn) leugnen. Vernünftige Leute (falls es diese Spezies gibt) reagieren.

 

Was ich diesbezüglich unter "Vernunft" verstehe, soll ein Beispiel deutlicher machen:

 

Spiel EC 5er-Figuren (ohne Zéro), es geht nicht um "Rot" oder "Schwarz" sondern um die Einsatzergebnisse (Plus/Minus), Spiel auf Saldo +1, Einsatz also maximal 5 Sätze.

 

32 Möglichkeiten; 68,75% der Partien enden mit +1


16 davon +1 nach dem ersten Satz. Ende der Partie.

16 davon -1 nach dem ersten Satz


8 davon Saldo 0 nach dem zweiten Satz.
immerhin 5 von diesen 8 können +1 nach maximal 3 weiteren Sätzen noch erreichen.

8 davon aber Saldo -2 nach dem zweiten Satz.
nur noch eine einzige Partie von diesen acht kann noch mit +1 enden.

 

Aus meiner Sicht: wer bei diesem Spiel bei Saldostand -2 keine Maßnahmen ergreift (sei es per Automatikroutine oder per Augenblicksentscheidung) handelt "unvernünftig".

 

Nebenbei: ein einfacher Test, ob man mit einem positiven Erwartungswert setzt.
Die Anzahl der jeweils ersten Sätze muß mit mehr als 16/32 +1 ergeben.
Die Anzahl der jeweils zweiten Sätze muß mit mehr als 8/16 0 ergeben.


Zeitlich immer noch limitiert.

Gruss
elementaar

 

 

Geschrieben

 

Hallo @elementaar

 

vor 3 Stunden schrieb elementaar:

 

Es mag durchaus sein, daß ich eine Spur zu heftig reagiert habe, und das, was bei notwendiger Konzentration und Zuspitzung des Textes untrennbar mitgedacht und als Hintergrund gesehen werden muß, diesmal sträflich vernachlässigt habe: das bedaure ich und bitte um Entschuldigung.

 

 

Ich weiß das zu schätzen. Jeder verdient ab und zu eine Kopfnuss, ich bin auch keine Ausnahme.

 

vor 3 Stunden schrieb elementaar:

 

Das Vertrackte ist leider, das Sprache, Logik, Statistik nur unzureichend in der Lage sind, Zufallsgeschehen und den Zeitpunkt seines Erscheinens hinreichend zu beschreiben, zumal ständig der menschliche Defekt dazwischen funkt, Wirkungen zu sehen, wo es keine Ursache gibt.

 

Die "langfristig strukturierte Einsatzsteuerung" von der Du sprichst (und wie gesagt: volle Zustimmung) ist untrennbar mit der Vergangenheit verknüpft: nämlich mit der Tatsache gewordenen Satzwirklichkeit und ihrer Ergebnisse. Die aktuelle Satzhöhe richtet sich nach dem, was vorher Tatsache geworden ist.

 

Weil unser Blick strikt auf die Zukunft gerichtet ist, und das vor jedem Coup neu, erschaffen wir mit jedem (selbst virtuellen) Satz eine persönliche Vergangenheit, die nachträglich nur die üblichen Phantasten (hätte ... wenn) leugnen. Vernünftige Leute (falls es diese Spezies gibt) reagieren.

 

 

Ich sehe das so: Spielanfang, xy = 0 ist die Geburtsstunde der zwei Pfade (Rot/Schwarz). Zurückgeblickt wird nur bis zu diesem Augenblick. Alle Einsätze sind bis Stunde X festgelegt und passen sich dynamisch dem Spielverlauf an. Wenn man so will, zählt nur die Vergangenheit von Coup 0 bis zum aktuellen Coup, und diese „Vergangenheit“ steuert die Strukturen der Einsätze.

 

Das bezieht sich auf die Buchungen des fiktiven Spiels. Das muss starr sein. Die echt getätigten Einsätze sind eine andere Geschichte Sie können, müssen aber nicht starr sein. Wenn Du schon „Vernunft“ erwähnt hast: Ja, es kann je nach echtem Saldostand „vernünftig“ eingesetzt werden.

 

vor 3 Stunden schrieb elementaar:

 

Aus meiner Sicht: wer bei diesem Spiel bei Saldostand -2 keine Maßnahmen ergreift (sei es per Automatikroutine oder per Augenblicksentscheidung) handelt "unvernünftig".

 

 

Ich denke auch. Bei – 2 müssen Maßnahmen ergriffen werden, sonst sieht es ME düster aus. Mit einer Erhöhung auf 3 Stücke können wir wieder mit einem Erfolg von 50 % rechnen.

 

vor 3 Stunden schrieb elementaar:

 

Nebenbei: ein einfacher Test, ob man mit einem positiven Erwartungswert setzt.
Die Anzahl der jeweils ersten Sätze muß mit mehr als 16/32 +1 ergeben.
Die Anzahl der jeweils zweiten Sätze muß mit mehr als 8/16 0 ergeben.

 

 

Ja.  Vielleicht Spiel auf Banker (Baccarat, ohne Kommission)?

 

Gruß

L.

Geschrieben
vor 59 Minuten schrieb Chemin de fer:

Jeder verdient ab und zu eine Kopfnuss, ich bin auch keine Ausnahme.

 

Ich bin bereit.

Wann wäre es Dir denn recht?

Geschrieben
vor 15 Minuten schrieb Chemin de fer:

Du meinst das als Vollstrecker?

 

Jau!!!

Habe aber zur Zeit noch mit Dartstraining zu tun und erst wenn ich da

WM tauglich bin, kann ich mich um Kopfnussangelegenheiten kümmern.

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