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Nachtfalke

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Alle erstellten Inhalte von Nachtfalke

  1. . Mensch. Toll. Ganz logisch. Nachtfalke. .
  2. . Aber Du bist Kesselspieler, nicht wahr? Wer 26 Jahre an den Kesseln in den Casinos seine Leistung zeigt, der muss verdammt viel d'rauf haben. Immerhin macht das ja keiner... ... ...und er verliert ein Vierteljahrhundert Wenn Du den Kessel beherrschst hinsichtlich der Lage aller Zahlen auf dem Drehkranz (im Gegensatz zum Sachsen, der sich o.a. ja äußert, das sei nicht relevant für's Kesselgucken) ... ...was würdest Du jemandem wie dem Optimierer denn empfehlen? Zunächst sich auf die Physik zu beschränken - oder zuerst den Drehkranz kennen zu lernen? Es stimmt nachdenklich, wenn der Sachse ja anscheinend beachtliche Erfolge auf zu weisen hat, indem er sagt, die Zahlenreihenfolge sei nicht relevant, und andere sagen, sie sei die unbedingte Voraussetzung für das Kesselgucken. Nachtfalke. .
  3. Aber Du spielst schon lange, nicht wahr? Nachtfalke.
  4. . Nein. Leider nicht gut, Scoubidou. Das ist nämlich genau das Gegenteil. Dem Langzeitgedächtnis fehlt dann in Teilbereichen unweigerlich irgendwann ein Element, dass das Kurzzeitgedächtnis nicht mehr zusammensetzen kann. Im Sprachlichen würde man "Syntax" dazu sagen. Der Zusammenhang der Blöcke mit gegenseitiger Kontrollfunktion im "Lang"zeitgedächtnis, das im Gehirn völlig woanders sitzt und generell andere Aufgaben im komplexen Denkprozess des Menschen innehat, ist bei der von Dir, Scoubidou, vorgeschlagenen Methodik nicht möglich. Die von Dir angesprochene Lernform schliesst das Langzeitgedächtnis nur dann ein, wenn man so etwas über Monate macht. Das ist dann wie eine Gehirnwäsche. Gehirnwäschen haben allerdings die Eigenschaft, dass sie Wissen ermöglichen, welches nicht als Vorlage zu selbstanlaufenden Denkprozessen dient (Stichwort: Didaktik und Autodidaktik) Deshalb ist so etwas nur geeignet, für beispielsweise jemanden, der vor einer Prüfung steht und einen Teil der Prüfungsinhalte -aus welchen Gründen auch immer- nicht beherrscht. Er ist, sofern er eine derartige Fähigkeit des Lernens aufweist, dann in der Lage, das Kurzzeitgedächtnis mit gezielten Unterbewusstseinsbefehlen zu bombardieren. Es ist völlig richtig, dass hiermit große Erfolge erzielt worden sind. Allerdings lernt jemand, der das vor einer Prüfung betreibt, nicht für's Leben, sondern nur für den Moment des Bedarfs. Die Kenntnis über den Zahlenkranz kann aber nur Sinn haben, wenn man die Blöcke auch versinnbildlicht positionieren kann, um daraus in Sekundenschnelle Rückschlüsse geistig zu verarbeiten. Da wird die Kenntnis über die Reihenfolge allein, ohne aus einem Register die Blöcke der Zahlen ziehen zu können (Stichworte: Nachbarn, Sektorenbezug) in keinem Fall reichen. Also: Vorschlag leider untauglich Sorry for that, Scoubidou. Nachtfalke. .
  5. . Beachten solltest Du, dass das nur durch Langzeitsuggestivtraining möglich ist. Z.B. fünf x-beliebige Zahlen im Kessel aufschreiben. Zettel in die Tasche (da wo der Schlüssel ist, den man vielleicht zehnmal am Tag braucht - vielleicht an der Schlüsselbundtasche aufgeklebt). Jedesmal d'raufsehen, wenn Du den Schlüssel anwendest. Nach einem Tag die nächste, versetzte Zahlenreihe d'raufkleben. Einen Tag später wieder die nächste. Du wirst sehen, Du brauchst gar nicht mehr wirklich zu "lernen". Der Lernprozess findet im Unterbewusstsein statt. Noch ein Tipp: Nimm' die Dir am Ungewohntesten erscheinende Zahlenfolge auf dem Drehkranz (die, die Du Dir am Schlechtesten merken kannst!!) Der Effekt ist dann größer: das heißt, dann macht's mehr Spaß. Du stellst die Erfolge in der anwendbaren Form schneller fest und das motiviert. Von vielbeschäftigten Schauspielern ist bekannt, dass sie das ähnlich praktizieren. Sie lernen ihre vielen Rollen nicht Stück für Stück, sondern sie gehen "überlappt" vor. So ergibt sich ein automatischer Kontrolleffekt der Einprägung des bereits Erlernten mit der Paarung des neu Hinzukommenden. Man prägt sich auf diese Art das Wissen, das man Speichern will, mehrfach ein: im Verbund zu mehreren Blöcken. Selbst nach vielen Jahren hat das Gehirn dann mehrere Abrufadressen. Und die fügt es "gewohnheitsgemäß" zusammen. Nichts anderes ist es, was man im Volksmund als Routine bezeichnet. Bei eins plus eins gleich zwei rechnest Du nicht bei zwei plus zwei gleich eins plus eins plus eins plus eins Das ist im Grunde dasselbe. Und schon kennt der Optimierer in ziemlich exakt drei Wochen den kompletten Zahlenkranz innen und auswendig ohne auch nur eine einzige Stunde angestrengt "lernen" zu müssen. Nachtfalke. .
  6. Ja. Gibt es, Optimierer. Funktioniert sogar sehr gut Es nennt sich Autodidaktisches Training des Verbindens von Elementen des Ganzen. Ich hab' gerade mal danach gegooglet, aber nix d'rüber gefunden. Das belegte ich mal in einem Kurs für "Unterbewusstes Brainstorming", weil ich bei meinem Start als Dozent das Problem hatte, die immer wieder wechselnden Mitglieder der Seminare hinsichtlich ihrer Namen zuordnen zu können. Und es ähnelte in der Umreissung des Kursinhalts dem, was mir jemand vor langer Zeit mal angeraten hat: Überlapptes Langzeittraining. Man geht wie folgt vor. Man prägt sich bewusst einen Teil des Ganzen ein. Der zweite Teil des Merkprozesses entspricht nicht einem weiteren Teil des Ganzen, das aneinandergefügt wird, sondern einer erweiterten Teilmenge hiervon, die zueinndergefügt wird. These: Nur unter Einbezug eines Teils des bereits Erlernten bekommt das Hinzugelernte eine logische Struktur - im Denkprozess des nahtlosen Ineinanderübergehens der Inhalte. Ansonsten wird man in der Speicherung seines elementaren Wissens immer nur die "Blöcke" mit "Eselsbrücken" abrufen können, bei denen dann ein "Denkprozess" erst starten muss, um diese zu verflechten. Ein unnützer und Fehler bergender Vorgang. Eine Methode des integrierten Lernens des Gefüges der "Blöcke" zueinander macht den Kopf frei von diesen unnützen Denkprozessen, sodass man schneller die abgerufenen "Datenbanken" im Gehirn aneinanderfügen kann. Für die Feldwertrechnung der Liga zum Beispiel war das unerlässlich, weil der gesamte Feldwertrechnungsprozess automatisiert im Kopf ablief, ohne nachdenken zu müssen, um sich auf die Tischabläufe und auf die Setzstrukturen zu konzentrieren. Aus dem Repertoire überlappter Elemente zieht sich das Gedächtnis die zugehörigen Daten quasi im Unterbewusstsein und man notiert eine Schlüsselzahl, um sich auf das eigentliche Spiel (nämlich die erforderliche Reaktion auf das Geschehen und die entsprechend in Gang zu setzende Aktion am Tisch) konzentrieren zu können - Abläufe, für die nur Sekunden zur Verfügung standen. Ich habe das alles von einem Mann, der sehr gut im Roulette, aber nichts-desto-trotz sehr unzureichend im Vermögen, dies alles zu erklären, war. Sicherlich war ich für viele Dinge, die ich ihn heute fragen würde, damals zu jung, als dass ich sie gefragt hätte. Deshalb habe ich das zwar praktiziert, aber den tieferen Hintergrund dessen, was ich da praktizierte, habe ich erst jetzt, vor wenigen Jahren, begriffen. In den WorkGroups sollen deshalb als Einstieg(!) die Elemente der Feldwertrechnung auf diese Weise nachhaltig mittels Intensivtraining angeeignet werden. Wer die Feldwertrechnung beherrscht, ist allen anderen Spielern am Tisch einen weiten Schritt voraus - unabhängig von dem, was er überhaupt spielt. Er schätzt seine Ausgangsbasis im Spielverlauf von dem Zeitpunkt des Begreifens dieser Form des "Rechnens" an völlig anders ein. Man muss es sich so vorstellen: Ein Kind lernt das Zählen. 1, 2, 3, 4, 5 - für ein Sechsjähriges unter Umständen ein mühsamer Prozess. Nun geht man als zweiten Schritt nicht daran, 6 und 7 hinzuzufügen, sondern man lernt: 3, 4, 5, 6, 7 Mit dem Zahlenkranz geht's genauso. Roulettespielern nützt dies insbesondere bei der Erlernung der Lage roter und schwarzer Zahlen auf dem Tableau. Sie denken nicht mehr in der Weise, dass sie den Wechsel von Rot und Schwarz auf Geraden und Ungeraden auf das Zahlenraster des Tableaus übertragen müssen, sondern sie erschliessen sich die überlappenden Blöcke. Erster Schritt (Block 1): 1 2 3 4 5 6 Zweiter Schritt (Block 2: 4 5 6 7 8 9 Dritter Schritt (Block 3): 7 8 9 10 11 12 - was nunmehr zwei nebeneinanderliegenden Sechserblöcken (Simples) entspricht. usw. Das hat mir mein Lehrer, Duprès, schon vor über 30 Jahren empfohlen. Vielleicht hilft's Dir, Optimierer. .
  7. . gibt's da auch noch eine Formel für: ______WENN ich gesetzt HÄTTE... ...DANN WÄRE ich Millionär?______ Nachtfalke. _______________________________________________________________________ PS.: Wenn wir die nämlich hätten... ...dann wäre das Forum wegen Überfüllung geschlossen! .
  8. . Mit Motorrädern rasen Sie über die Datenautobahn hinter Dir her in die Casinos... Die Internet Police des Herrn Schäuble mit Tron Bikes ...und da gucken sie, ob Du auch richtig setzt In dem Kultfilm Tron rasen die User High Speed über die Datenautobahnen... ... ... Nachtfalke. .
  9. . Eine kleine Stadt im Norden. Ein backsteinrotes Gebäude im Grünen. Hier ist mehr Beton verbaut, als Backstein. Aber die sprichwörtliche Betonkopfmentalität der Deutschen ist hier im Norden nicht anzutreffen. Und auch der Behördenmief scheint hier gelüftet. Es ist das Gericht von Norderstedt. Genauer gesagt das Amtsgericht. Einen Tag lang war dieses Gericht im Blickwinkel der Spielerszene. Vielmehr im Blickwinkel der Spielbetreiber und der Veranstalter. Ein Gerichtsurteil wurde hier gefällt. Am 5. November 2008. Zur Mittagszeit. Ein Hoffnung weckendes Gerichtsurteil. Ein Urteil im Sinne der Veranstalter von Pokerturnieren erging beim Amtsgericht Norderstedt Am 5. November 2008 könnte eine Hamburger Rechtskanzlei die Wende des deutschen Rechts eingeläutet haben, indem sie erstmals in der deutschen Rechtsgeschichte einen Anbieter eines Pokerturniers mit Sachpreisen erfolgreich vertreten hat! Und das gefällte Urteil ist nachhaltig. Nachhaltig für die Zukunft. Nachhaltig vielleicht für viele kommenden Urteile, die in diesem Land, der Bundesrepublik Deutschland, gesprochen werden. Das Gericht hatte die deutsche Strafrechtslage und die ihr abzuleitende Problematik erkannt, welche rechtlichen Schwierigkeiten sich ergeben und was für Folgeprobleme in der Rechtssprechung bei sogenannten Sachturnieren aufkommen, wenn man aus dem Rechtsgebiet der Sportwettenvermittlung im Sinn des Deutschen Glücksspielstaatsvertrags statt die Grundsätze der dort gefällten Urteile zu übernehmen, den Sachverhalt beim Pokern anders aburteilt. Das Amtsgericht Norderstedt kommt zu einem Schluss, der der Rechtsauffassung des AG Baden-Baden, des AG Fürstenfeldbruck, des VG Neustadt und des OVG Münster naheliegt. Somit gibt es in diesem Sinn bereits eine ganze Reihe sich ähnelnder Urteile, die die Rechtssituiation zu festigen beginnen. Schon Ende Oktober ist einem Veranstalter von Turnieren auf dessen vor dem VG Berlin eingelegten Widerspruch hin, die Fortsetzung seiner Veranstaltungen gewährt worden, nachdem eine ordnungsamtliche Verfügung die Einleitung des Gerichtsverfahrens in's Rollen gebracht hatte, und der "Pokerwelle" das Austragen von Turnieren kurzerhand verbot. Der Veranstalter von Sachpreisturnieren, dessen Turniere im Jahr 2006 in Form von KO-Runden als Pokerpartien bis zu einem Finale ausgetragen wurden, wurde freigesprochen. Den Turnieren lag die spieltypische Struktur zu Grunde, innerhalb derer One-TableSit 'n Go's gespielt werden. Ein Dutzend Vorrundensieger erreichen das Finale, was als FreezeOut für den Erhalt der Preise an mehreren Tischen entschieden wurde. Die Staatsanwaltschaft in Norderstedt war der Meinung, dass die Mehrfachzulassung ein und derselben Person zum Turnier strafrechtlich relevant gewesen sei, indem ausgeschiedene Teilnehmer der Vorrunden sich für einen Geldbetrag erneut zur Qualifikation für das Finalspiel einkaufen konnten; genau dies sei eine zum Glücksspiel verführende, Spielsucht fördernde Straftat gem. § 284 StGB, für die dem Veranstalter, der durch die seinerzeitige Entscheidung heute finanziell ruiniert ist, zudem im ungünstigsten Fall ein Jahr Haft droht - ein Umstand, der auch heute, nach dem Urteil noch schwebt, da Staatsanwaltschaft Berufung einlegen kann. Das Gericht hingegen hatte verfassungsrechtliche Bedenken in erheblichem Umfang. § 284 StGB setze voraus, der Angeklagte handele, ohne im Besitz einer behördlichen Genehmigung zu sein. Rechtsgrundlage war bis Ende des Jahres 2007 der Lotteriestaatsvertrag. Das Bundesverfassungsgericht hatte diese gesetzliche Regelung jedoch für verfassungswidrig erklärt, wodurch die Ausführungsgesetze der Bundesländer nichtig seien. Wenn die Durchsetzung eines Glücksspielmonopols gegen Verfassungsrecht verstößt, kann das Strafrecht zur Durchsetzung dessen jedoch nicht angewendet werden. Der Staat könne ja wohl kaum eine Erlaubnis unter Berufung auf ein verfassungswidriges Gesetz verlangen und parallel dazu Betroffene bestrafen, die eine solche behördliche Erlaubnis nicht haben. Zudem sei hervorzuheben, dass die Preise von Sachturnieren nicht seitens der Spieler, sondern von Sponsoren finanziert werden. In einer solchen Konstellation der Wettbewerbsbedingungen fehlt es im Sinn des §284 StGB an der Voraussetzung eines Einsatzes, da ein Einsatz nur dann im gesetzlichen Sinn vorliegen kann, wenn mit diesem der spätere Gewinn maßgeblich finanziert wird. Auch obgleich den Teilnehmern die Möglichkeit gegeben wurde, sich mehrfach an dem Wettbewerb zu beteiligen, sei der gesetzlich relevante Strafumstand nicht erüllt. Voraussetzung für einen strafrechtlichen Umstand muss seit dem Norderstedter Urteil, das als Grundsatzurteil angesehen wird, immer ein kausaler Zusammenhang zwischen einer Zahlung für die Beteiligung an einem Wettbewerb und die klar ersichtliche Finanzierung des Gewinnobjekts sein. Im Übrigen sei der Aspekt der Mehrfachteilnahme an derselben Veranstaltung unerheblich, da nicht einsehbar sei, worin der Unterschied bestehe, ob ein Spieler zugleich an mehreren Veranstaltungen teilnimmt, was ihm gesetzlich gestattet ist, oder ob er mehrmals hintereinander teilnimmt an ein und derselben. Zu zahlende Beträge sind nach diesem Urteil zulässig, wenn sie zum Bestreiten der Kosten einer Veranstaltung dienen, oder wenn sie eher als Eintrittsgeld und weniger als Entgeld im Sinne von § 3 Abs. 1 Satz 1 des Glücksspielvertrags anzusehen sind. Also rollen sie in Berlin weiter, die Kleinwagen und Nobelkarossen, Flüge in die Spielerparadiese und die gesponsorten Traumpreise der Jubilarfirmen der Bundeshauptstadt. Bravo, Norderstedt! Eine kleine Stadt macht von sich Reden. Die Urteilsbegründung könnte ein Meilenstein des Rechts sein. NACHTFALKEüberBERLIN .
  10. . Hallo PsiPlayer, Angebot: Schick mir das Buch ins Verlagsarchiv nach Berlin und ich stell' Dir die Seiten als voreditierten Satzspiegel zu, sodass Du ihn für Dein Thema in der Textverarbeitung revidieren und für Dein Thema als Satz in die Beitragsfelder editieren kannst. Nachtfalke. .
  11. . Roulette For Beginners Die erste Newbiestunde im Casino Leitlinien an Roulette-Trainer für Spieleinführungen mit Newbies Als Coach bedient man sich aller Interessenten. Notgedrungenerweise. Man muss ja schliesslich von was leben. Und Coachen ist hart verdientes Brot. Man bedient diejenigen mit seinem Wissen, die einem so gerade über den Weg laufen. Die, die noch hoffnungsvoll sind und die noch genug Geld in der Tasche haben, die Coachgebühren zu bezahlen. Ob sie nun unter den richtigen Voraussetzungen anfangen oder nicht... ... ... ...würde ein Gesangslehrer, dessen Kühlschrank leer ist, einen Schüler ablehnen der es bei genauerem Hinhören nicht mal zur Aufnahme in den Gesangsverein der Eckkneipe schaffen würde? Oft hört man, dass Roulette das fairste Spiel unter den Glückspielen ist. Lasst Euch nicht täuschen; das stimmt nicht. Roulette ist zwar in seinen Regeln einfach zu verstehen, aber es verhält sich wie's bei allen anderen Spielen der Fall ist, die recht einfache Regeln haben. Und den Verlockungen der Anbieter halten die wenigsten Unerfahrenen stand. Die Neulinge verlieren trotz fairer Regeln. Die meisten haben gar keine Chance. Schuld an diesem Umstand ist Herr Jean-Baptiste le Rond. Dieser nette Herr ist der Urvater des Coachens gewissermaßen. Und so mancher Roulettelehrer müsste ihm für seine geistesgegenwärtige Coach-Vorlage die Füße küssen. Ob der alte Herr das seinerzeit hätte ahnen können, dass er Generationen von Newbies in den Ruin stürzen würde? Jedenfalls machen die Casinos gutes Geschäft mit dessen Setzmethode, die an den Tischen nicht tot zu kriegen ist. Und die Coaches machen gutes Geld mit dessen "Geschäftsidee". Hierin liegt der Ansatzpunkt unter den Coaches. Allerdings müssen sie die Newbies aufspüren, bevor sie die Setzweise des verstorbenen Herrn de Rond beginnen. Und das schaffen die, die als Coaches arbeiten wollen, meist nicht. Ein Newbie mit diesem Vorhaben rennt nicht einen Tag vorher mit dem Sprachrohr durch die Säle und ruft es aus. Nur nicht auffallen! In der irrigen Meinung, auf das unverlierbare System gestoßen zu sein - er, ein Neueinsteiger!!! Und die, die's hinter sich gebracht haben, die haben kein Geld mehr für die Coachgebühren da kommt jede Hilfe zu spät. Ein verdammter Missstand. Aber der Coach, dessen Aquise im Spielsaal keinen "Kühlschrankfüller" erhoffen lässt, der sucht ihn sich auf freier Wildbahn. Die Wildnis ruft! Draußen vor den Toren der Spielbank. An den Casinositzen mit dem wohlklingenden Namenszug "Bad" auf dem Ortseingangsschild. Die Bewerbungsplattform für Heiratsschwindler, Gigolos und Spielbankcoaches. Als Kurschatten mit Gewinnversprechen sozusagen. So etwas kann in vielfacher Hinsicht Vorteile ergeben. Vor allem die Kettenreaktion. Ein zufriedenes "Newbie" bringt Dutzende mit. Sie stehen natürlich nur dann Schlange, wenn der Coach Qualitäten hat. Aber als Coach weiß man ja alle Erwartungen zu erfüllen... ... Ein gutes Coachbeispiel im Aquirierungstext ist der gezielt eingesetzte Begriff Schach. Schach deutet auf einen höheren Level hin. Auf Bildung gewissermaßen. Schach macht was her. Zokken dagegen ist im Kurgespräch nicht angesagt. Schach ist ein edles, anerkanntes Spiel für die Aktivierung der Hirnzellen. Besonders bei älteren Newbies geschätzt (Klischeevorstellung: wer Schach spielt kann keine Alzheimer haben) Und nichts wiegt besser auf, als ein Spruch wie: Schachspielen kann jede/r. Aus dem Mund eines Roulettecoachs wirkt diese Weisheit wie edler Cognac auf den Wissensdurst eines Newbies. Mit Schach vertreibt man sich die Zeit und trainiert das alternde Gehirn. Ein Altersspiel. Doch auf der Schiene Roulette taucht man ein in die Welt des prickelnden Glücks, der Jugend und des Wohlstands ...wenn man's richtig macht. Zumindest -seriöser formuliert- verliert man wenig, ein preiswertes Nachtvergnügen. Nur ...welcher Coach ist schon seriöser, als sein Kühlschrank es erlaubt? Jeder kann Schach spielen? Kann er das? Kann er das wirklich? Nur weil er die Regeln beherrscht? Im Grunde braucht man beim Schachspielen nur die wenigen Figuren zu kennen, die aufgestellt werden. Als da sind: Bauer, Turm, Springer, Läufer, König und Dame. Sechs Zugregeln also. Hinzu kommt die Kleine und die Große Rochade. Naja. Und der "Rest" ergibt sich aus dem Spiel (fällt nicht so auf, wenn man den Rest nicht kennt - weit kommt man ohnehin nicht). Wenn man jetzt anfängt (was der Begriff Schach darstellt, braucht man nicht zu wissen - das merkt man früh genug, wenn's soweit ist) ist man noch lang kein Schachspieler. Man kann lediglich mit Schachfiguren spielen. So lockt man die Newbies. Die Regeln sind leicht, aber anwenden muss man sie können, und weil's die meisten nicht können, verlieren sie. Das ist durchaus richtig und insoweit seriös. Nur: Hat ein Newbie was davon? Macht man Newbies damit zum Gewinner? Das Werbegespräch ist soweit abgeschlossen. Ein Newbie steigt in das "Lern"verhältnis ein. Fein ausstaffiert, mit einem Bündel Geldscheine in der Tasche, erscheint der Lehrling bei seinem Lehrer. Dass es sich um ein Bündel mir etwas umfangreicherem Durchmesser handeln sollte, ist die einzige Qualifikation, die dem Coach wichtig ist (was er natürlich nicht verlautbaren lässt). Denn der Kurs wir im Vorhinein bezahlt - das ist bei der Volkshochschule genauso; "Newbie" von Welt weiß das. Außerdem lohnt es nicht die rückständigen Stromkosten, wenn der Kühlschrank nur zu einem Viertel gefüllt ist "Newbie" hat bezahlt und ist zufrieden. Immerhin macht der Häkelkurs an der Volkshochschule zu Hause weniger Spaß als Rouletteunterricht im Kurort. Die Regeln sind einfach - jetzt sollte man nur ein paar Tricks beherrschen, und schon kann's losgehen. Und der Coach kann morgen endlich für die Woche einkaufen gehen und ist auch zufrieden. Was will man mehr? So leicht sind Menschen zufrieden zu stellen! Halt! Da ist noch ein klitzekleiner Unterschied: Beim Schach muss man sich das Spiel selbst kaufen. Beim Roulette wird es gewissermaßen gestellt. Im Internet oder in der Spielbank. Dass beim Roulette um Geld gespielt wird und beim Schach nicht, gibt "Newbie" zu bedenken. Verdammt! "Newbie" denkt mit - das ist doch garnicht eingeplant! Aber der Einwand ist schnell vom Tisch. Den Eintausch an der Kasse sollte man mit einem erfahrenen Lehrer an der Seite nur als "Pfandgeld" für die Spielbank ansehen. Sozusagen eine Sicherheit für die Bank: damit die Jetons nicht geklaut werden. Und: Beim Schach verdienen die Spitzenspieler auch viel Geld. Und schon ist "Newbie" beruhigt. Der Lehrer ist ja dabei. Da kann ja wohl nix schief gehen. Bei so einem erfahrenen Spielbankgänger. Der sich wie zu Hause fühlt in seinem Stammcasino, wo ihn jeder kennt. ("...die Rezeption ist meine Diele und der Spielsaal mein Wohnzimmer...") "Newbie" will ja fachmännisch gecoacht werden - und zumindest wird es dann nicht mehr verlieren. Irgendwie ist es mit allem Verlockenden gleich. Am meisten lockt das, was man für ein Schnäppchen hält. Für die meisten Anfänger scheint Roulette ein Schnäppchen darzustellen. Die Martingale zum Beispiel. Die Verführung per Excellence für alle Newbies. Auch "Newbie" frohlockt und fragt den Coach im Casino hoffnungsvoll nach der Martingale. Jetzt ist es für den Lehrmeister ein Leichtes, die "intellektuelle Sau" 'raus zu lassen - und dem Newbie zunächst mal den Spass zu verderben. Man setzt sich nach einem viertelstündigen Sachvortrag an die Casinobar. Wie bei den I-Dötzen Bleistift und Papier in die Hand nehmen und rechnen lassen. Bis zum Tischmaximum -versteht sich- und das ohne Taschenrechner... ... Elektronische Hilfsmittel sind im Casino ja verboten, wurde dem Newbie eingebläut. Was der Coach alles so weiß!! Was "Newbie" so schön ausgerechnet hat und sich schon als Großgewinnerin sah, macht der Coach mit zwei Sätzen zunichte. Und der Coach sitzt daneben, während "Newbie" rechnet, flirtet er mit der Kellnerin. Irgendwas muss man ja schliesslich machen, während man Geld verdient. Und "Newbie" mault. Die Stunde des Lernens sei ja fast schon 'rum, und es sei noch garnichts gesetzt worden. Aber als Coach verweist man da ganz souverän auf die letzte aufaddierte Stufe in der Martingaleprogession. Das sei das Geld, was den Unwissenden in ihrer Anfängereuphorie oft verloren gehe, wenn sie keinen guten Coach haben. Und "Newbie" guckt ehrfürchtig auf's Blatt mit der zweistelligen Tausenderzahl, die es selbst ausgerechnet hat. Und dieses Risiko für ein Einsatzstück von 5 Euro! So muss "Newbie" dem Big Coach Recht geben und nickt mit dem Kopf. Diese Erkenntnis waren die 20 Euro sicherlich wert. Newbie" kannte noch nicht das Roulette-Forum - aber diese Internetadresse verraten wirtschaftende Coachs keinem unwissenden Newbie. Das wäre doch schlecht für den Kühlschrank Und wie die zweite Coachstunde generell im Casino verläuft, erfahrt ihr in der nächsten Folge... ... » zum Diskussionsthread:Personal-Trainer — Roulette-Pro wie beim Golf Eine denkbare Variante des Roulette-Berufsspielers .
  12. . Projektstart der Forumsgemeinschaft 21./22. November 2008
  13. Genau! Diese Aussage, Kesselbremser ist identisch mit der meines Partners. Es kommt auf die ersten Runden an. Bei den letzten ist der Tisch ja bereits längst abgesagt!! Ich bin nun selbst kein KG. Aber ich habe von meinem Compagnon gelernt, dass man nicht auf den Beginn eines Kugellaufs schliessen kann, wenn man die Schlussphase nicht physikalisch versteht. Ich schätze mal, das das so ist. Nachtfalke.
  14. . Einer unserer Forumsteilnehmer, Systemtest, hat über viele Monate mal die Wurfeigenarten der Croupiers eines ganzen Casinos (!!!) notiert und ausgewertet. 10 Stunden, fast jeden Abend, 7 Tage die Woche. Und das ein Vierteljahr oder ein halbes Jahr lang! Ich habe mich während dieser Zeit oft mit ihm über Sinn und Unsinn dieser Arbeit unterhalten - unsere Meinungen wichen erheblich voneinander ab. Die Spielerschaft des Casinos, die Systemtest und sein Urteil zu aufkommenden Fragen in vielerlei Hinsicht schätzten, haben ihm dabei immer kopfschüttelnd zugeschaut, weil es eine Wahnsinnsarbeit war - und der Mann kam so gut wie garnicht zum Einsatz. Er wertete die Notierungen zur Nutzung für die Anwendung der Clarius-Ansätze dessen Wurfweitenspiels. Er hatte wirklich in mehreren Kategorien unterteilt peinlichst genau alles notiert, was mit jedem einzelnen Wurf in Verbindung stand. Ein wahrer Fingerprint - wenn man so sagen will. Eine ganze "Haussammlung" davon. Was soll ich sagen? Er hat meines Wissens nur sehr selten nach diesen Aufzeichnungen seine Einsätze getätigt. Außerdem hätte man ihn wohl, wenn er nach einem Jahr des Schreibens Erfolg gehabt hätte, in dem Haus nicht mehr setzen lassen. Was hätten diese Erkenntnisse ihm dann an Tischen genützt, an denen sich in einem anderen Casino wieder andere Croupiers mit den ihnen eigenen "Handschriften" des Wurfs an den dortigen Kesseln befinden. Diese Notizen, die man sich ja bei einer solchen Verfahrensweise von möglichst vielen Angestellten des entsprechenden Hauses machen muss, halte ich für nicht realistisch umsetzbar. Systemtest hat dann nach einem Jahr die ganze Arbeit hingeschmissen. Durch die in der Schweiz eröffneten Casinos begannen die Croupiers urplötzlich ein Gespür für die Alpenluft zu entwickeln. Nach kurzer Zeit waren 75% seiner Aufzeichnungen somit wertlos. Bei den nachrückenden Kräften -soweit ich das noch in Erinnerung habe- handelte es sich um Youngsters, die nach Aussage von Systemtest in der Anfangszeit noch keine eigene Handschrift hatten, und die im Casino verbliebenen älteren Croupiers waren die "schlechteren", deren Daten keine schlüssigen Ergebnisse aufwiesen. Zurück zu den zehn bis zwanzig Würfen eines Croupiers sollte man anführen, dass dieser, sofern er nochmal an den Tisch zurückkehrt, sich vielleicht die Hände gewaschen und eingecremt hat. Vielleicht ist er auch ganz anders d'rauf, als ein, zwei Stunden zuvor, weil er vielleicht mit jemandem im Personalraum in Streit geraten ist? Jetzt sind seine Würfe völlig anders, als bei der vorhergegangenen Notierung. Handschriften -so auch mein Partner, und der sollte es wissen- hängen von den Rahmenbedingungen ab. Und die kennt der Spieler nicht. Was weiß denn der, ob der Croupier sich ein Kilo "Nivea" auf die Hände geschmiert hat? Und schon ist der Reibungsfaktor der Kugel (bei Übertragung des Fetts auf die Kugel für alle anderen nach ihm werfenden Croupiers ebenfalls!!!) eine Variable, die den Kesselgucker auch genausogut den Bierschaum auf dem Glas an der Theke als Analysegrundlage auswerten lassen könnte - er würde den selben Effekt damit erzielen, nämlich keinen. Und aus all' diesen Komponenten willst Du eine "Handschrift" der Croupiers ableiten, Nostradamus? Ich bin gespannt !!! Dazu sage ich nur: In jedem Fall kann -so mein Partner- immer nur die unmittelbar zuvor geworfene Einheit der Erkenntnisse ein brauchbares Ergebnis für den Ansatz einer KG-Anounce liefern! Das ist -zumindest bei unserem Spiel- die Grundvoraussetzung. Nachtfalke. .
  15. . Ja. Das finde ich eigentlich auch, Beno. Da Sachses Zeit ist nun schon ein paar Jährchen vorbei ist und sich viel geändert hat, ist die Zeit der nachrückenden Generation Kesselgucker gekommen. Sie arbeiten mit anderen Methoden; den neuen Kesseln angepasst - so wie mein Partner. Das heißt aber nicht, dass die Altgedienten nun "...zum alten Eisen gehören...". Außerdem gibt es ja auch noch einige alten Kessel, die irgendwo auf den Kasinos weltweit 'rumstehen und dort noch laufen. Da kann man sicher immer noch sein gutes Geld mit den alten Methoden verdienen. Ich möchte nochmal auf den Anfang dieser Diskussion zurückkehren: Ich bemerkte schon einmal, dass die Entscheidungsfindung eigentlich nur eineinhalb Runden der Kugel im Kessel beanspruchen darf: Zweifaches Passieren derselben, für die Berechnung fixierten Stelle im Kessel - dann muss die Entscheidung, wo gesetzt wird im professionell ausgerichteten KG der Jetztzeit in den Spielsälen bereits feststehen - zu schnell sagen die Chefcroupiers der Tische ab, wenn sich Kesselgucker längerfristig mit erfolgreichem Ergebnis am Tisch befinden. Daher ist die 4-Runden-Thematik mir hier etwas fremd. Nun stoße ich bei erneutem Lesen des Threads auf den dritten o.a. Beitrag, aus den ersten zehn bis fünfzehn Würfen eines Croupiers lassen sich Rückschlüsse auf sein späteres Wurfverhalten ziehen (ausgehend von den meiner Erachtens illusorischen vier Runden, die die Kugel den Kessel durchziehen soll). Auch dies ist mir nicht ganz klar. Ein Croupier bleibt selten soviel länger am Tisch, als dass es sich lohnen würde, bis zum anstehenden Handwechsel solche Berechnungen zu fertigen. Es ist zudem bei der in den meisten Spielbanken üblichen Rotation des Personals fraglich, inwieweit dieser Croupier, dessen Daten analysiert werden sollen, noch einmal innerhalb der nächsten ein, zwei Stunden an diesem Kessel dreht. Diesem Umstand zur Folge sind die Datenaufnahmen nicht sehr sinnvoll. .
  16. . Ich bin so schwer einzuschätzen? Och. Hätte ich garnicht gedacht. Wirklich nicht. Ich schreibe hier nur aus Überzeugung. Und ich kann sehr gut das Toppspiel und und das Funspiel unterscheiden. Sie haben doch beide ihre Daseinsberechtigung. Und ich vertrete nur die Meinung aller - zumindest versuche ich das, Pleinflüsterer. Manchmal gelingt's nicht aber ich arbeite d'ran. Nachtfalke. .
  17. . Auch dazu ein Wort: Sicherlich ist das Suchen in "alten" Permanenzen nicht sinnvoll. Manche hier sind anderer Meinung. Ich will's mal so sagen: Einer "spielt" Roulette am Küchentisch. Er packt alte Permanenzen (zum Beispiel die vom Vorabend im Casino) aus und checkt, was er denn nun falsch gemacht habe. Im Grunde spielt er Roulette auf einem Bogen Papier. Denn nichts anderes ist das - ein Spielvergnügen, dass ihn nichts kostet; und ein nützliches hinzu - denn so mancher bekommt dabei heraus, was er alles verloren hätte, würde er das, was er sich ausrechnet alles gesetzt haben im realen Spiel. Und somit schliesst er eine Reihe Setzweisen, die nicht funktionieren , von vorn herein aus. Eine löbliche Sache. Eine, die ich jederzeit fördere!!! Er ist eben ein Küchentischzokker. Was soll's ?? Boulgari hat auf diesen Leuten so herumgehackt, dass sie sich schon gar nicht mehr trauen, hier zu sagen: "...Ich arbeite mit meinen Materialien am Küchentisch..." (vielleicht ist im Wohnzimmer kein Platz? HartzIV-Wohnung? Kinderreicher Haushalt?) Na und? Sollen die keinen Spaß an der Sache haben? Ist das Rechnen und Konzeptionieren am Küchentisch weniger aussichtsreich, als am Schreibtisch auf Excel??? Es ist das Beste, was die meisten machen können, die ihr Geld zusammenhalten wollen. Vor allem diejenigen, die zu wenig davon haben... Und wer hat schon zuviel? Aber was den Effekt betrifft, ob man dadurch den nächsten Abend mit mehr Geld aus dem Casino kommt, als das, mit dem man zuvor hineingegangen ist, scheint fraglich. Die Rechnerei nach einer mathematischen Roulettelösung ist wissenschaftlich nicht mehr ernsthaft zu begründen. Sieh' sie als Spaß an der Sache, NullReconZ ...mit einem Nebeneffekt, den keiner unterschätzen sollte! Meine ganz persönliche Meinung ist: Nur, wer sich logisch vergegenwärtigt, weshalb Roulette mathematisch nicht lösbar ist, und das auch als praktische Erfahrung mit in den Spielsaal nimmt, kann sich die Wege zum Gewinn erschliessen. Ansonsten fehlt ihm jeder Realitätsbezug, selbst wenn er mal gewinnt! Denn nur, wenn jemand sich ausgerechnet hat, wie klein seine Chance auf einen längerzeitigen Gewinn ist, kann er den (vielleicht minimalen) Gewinn in der Tasche realistisch einschätzen. Das mag manchen, die in diesem Thread schreiben nicht gefallen, aber es hat sich als Wahrheit an den Tischen bestätigt. Das soll nicht heißen, dass keiner mehr rechnen soll wenn er gewinnen will. Für das Kurzstreckenspiel (Funspiel) gibt es genügend reizvolle mathematische Lösungen. Gar mancher kommt dabei auf Hunderttausende, die er an den Tischen gesetzt wie auf seinem Papier notiert, gewonnen hätte. Es sind die erlaubten Spielstrecken, die einem mehr Glück bescheren können, als Lotto oder sonst irgendein Lotteriespiel. Und es kommt der Nervenkitzel hinzu, ob man sich in einem Permanenzabschnitt bewegt, der einem die Gewinne bescheren kann. Auch das ist ein Argument, sich mathematisch mit der Materie auf der Grundlage alter Permanenzen zu beschäftigen. Zumindest geht der Rechner mit mehr Chancen in's Spiel, als der intuitive Setzer, sofern Letzterer sich nicht tendenzieller Vorlagen bedient (Aufschlüsselungen) nach deren Kriterien er sein Spiel moduliert. Fazit: Nichtrechnen beschert vielen den Ruin. Rechnen beschert den meisten, wenn sie realistisch sind, kleinere Verluste. Aber manchmal Gewinne. Und das ist ja auch schon was. Oder? Nachtfalke. .
  18. . ...das habe ich auch geglaubt - bis vor ein paar Jahren. Aber mit meinem von mir in meinem Beitrag Ende vergangenen Monats erwähnten Partner mache ich ausschliesslich Plus. Der Mann ist seit einem Vierteljahr ohne Verlusttag, lieber NullReconZ. Das dürfte Deine Aussage ja wohl Lügen strafen. Nun räume ich gern ein, dass es sich bei meinem Partner um einen Ausnahmespieler handelt. Dieser Erfolg dürfte den wenigsten beschieden sein. Und ich wende zudem alte Ligatechniken an, die fast gänzlich unbekannt sind. Es gibt nur zwei Teilnehmer dieses Forums, die diese Techniken kennen. Und die von uns angewandte Verfahrensweise weicht von den hier in den Kesselthemen vorgestellten vollständig ab, weshalb ich nicht als Störfaktor gelten will und mich da 'raus halte. Aber das hat ja nichts damit zu tun, NullReconZ, dass Du nicht sagen kannst, das erfolgreiche Kesselgucken sei nicht mehr möglich. Wie gesagt bin ich selbst davon ausgegangen, dass das so ist - bis vor Kurzem. Heute dagegen sichert KG (überraschenderweise) meinen Lebensunterhalt. Man sollte niemals Nie sagen. Ich habe gelernt, dass schon ein solcher Ansatz ein Fehler ist. Nachtfalke. .
  19. . Kaum vorstellbar ...ich meine am Stück! Zwischendurch mal schafft das wohl jeder. Aber dafür muss er einige Dutzend Male die 100 Coups wiederholen; dann wird er einmal auch an die 75% 'rankommen. Was meinst Du, warum der ein Croupier bei diesem Wettbewerb das Geld nahm und keinen Gebrauch von dem großzügigen Angebot der Verzehnfachung des Preisgelds machte? Dabei ging's um die Hälfte des Kessels - nicht um ein Viertel. Denk mal anders'rum, Egon. Es ist doch der Situation eines Spielers ähnlich, der auf einem EC-Chancenpaar auf einer der beiden Chancen einen Vorsprung von 50 Coups vorhersagen soll. Nicht nur die Tatsache, dass ein solcher über kurz oder lang auf der richtigen(!) Seite dann auftauchen muss (denn auf der Gegenchance nützt ihm das ja nichts) - er soll auch die richtige Chance setzen. Da verdoppelt sich die Strecke bis zum Zeitpunkt, zu welchem der Vorsprung erscheint gewissermaßen. ...nur so als Vergleich für's Kopfrechnen. Aber nicht mal in 80% der Fälle die richtige Kesselhälfte zu treffen... ...das spricht Bände! Wo wirfst Du denn die Kugel? ...wenn man fragen darf. Nachtfalke. .
  20. . Also, hier sind bisher rd. ein Dutzend Anfragen in dieser Richtung eingegangen, weshalb der Thread Roulette Simulationen ja eröffnet wurde. Wir werden schon was Anständiges finden. Nachtfalke. .
  21. . Die "Goldenen Zeiten" der Spielbank Berlin sind vorbei, wenn sie sich auch ihre Stellung unter den umsatzstärksten Casinos in Deutschland behaupten konnte. Den Weg in die Wiederbelebung des Spielbetriebs schaffte das Management mit genau dem, was Du suchst, Albatros: Unter wirtschaftlichem Druck richtete man in Berlin das erste Mega-TouchBet-Centrum ein - im ehemals der Gastronomie vorbehaltenen, weit ausgedehnten Foyer des Hauses. Im Rund um einen normalen Tischkessel im Scheinwerferlicht konzeptionierte man Reihe für Reihe arenaähnlich ein Spielareal für Roulettejunkies, dass auch nach Schliessung des Großen Spiels in der oberen Etage bis in die frühen Morgenstunden geöffnet hat. Über dem Kessel hängen unter der Decke in alle vier Richtungen weisend gewaltige Screenplays, die auch von außen in das Areal sehenden Zuschauern vor dem Haus einen Einblick in das Spielgeschehen erlauben. Dieses Szenario gibt es noch heute - wenn auch verkleinert. Zuerst musste ein Teil des TouchBet-Maschinenbestands der "Frontshow" der Theatergastronomie weichen, später nahm ein Dutzend Pokertische für die aufkommenden, hochfrequentierten Sachpreisturniere weiteren Raum ein. Aber noch heute kann man sich die Atmosphäre zumindest vergegenwärtigen, als vor zwei Jahren die aus den Spielsälen kommenden Nachtzokker (zu jener Zeit war die mittlere Etage noch als Spielsaal betrieben) in's Erdgeschoss drängten, um sich noch einen der dort zu Anfang begehrten Plätze an den Touchscreens zu sichern. Die Leute standen Stunden Schlange, um an den Maschinen ihr nächtliches Glück versuchen zu können. Klein-Las Vegas in Berlin. Auf diese Weise konnte die Spielbank Berlin sich über eine betriebswirtschaftliche Durststrecke hinwegretten, denn die Umsätze in diesem Areal neben den zahlreichen Slotmachines liefen bis in die Morgenstunden. Und gar manchen, der zu später Stunde seinen Gang über den Marlene-Dietrich-Platz machte, zog das zwischen drei Uhr nachts und fünf Uhr morgens gut gefüllte Haus magisch an. Mir selbst hat das Spiel an den Screens allein deshalb nicht gefallen, weil die vom Croupier abgeworfene Kugel eine Zeitlang nicht abgesagt wurde - keine Uhr im Display oder irgendwo im Raum wies den Spieler jedwie darauf hin, wieviel Zeit er noch zum Setzen hatte, sodass man bei breiterem Spiel gerade einen Teil seiner Einsätze getätigt hatte, aber zum Ende mit dem Setzen kam man dann nicht mehr. Die Folge der Würfe bei oft wechselnden Croupiers war zu kurzfristig. Wie es heute dort gehandhabt wird, weiß ich nicht, weil ich seit zwei Jahren nicht mehr an diesen Maschinen gespielt habe - ich bin meinerseits ein Gegner dieser Art des Roulettebetriebs. Im Übrigen hat die Spielbank Berlin einen gerade erst neu ausgebauten Automatenpark im ausgedehnten Tiefgeschoss. Für Deinen Aufenthalt nächstes Wochenende wünsche ich Dir viel Spass, Albatros - was in Berlin kein Problem sein dürfte. Ich wohne -in einer zwar anderen Ecke- genauso mitten in der Stadt "midtown", wie Du Dich für Deinen Berlintrip am Potsdamer Platz einquartiert hast; da ist das Geniessen der Bundeshauptstadt problemlos. In diesen Gegenden Berlins ist zwar alles ein bißchen teuerer, aber dafür spürt man die pulsierende Weltstadt hautnah ... sonst hätte ich mir einen solchen Standort hier nicht ausgesucht. Nicht umsonst heißt es: Be Loser. Be Winner. Be Berlin ! Sei versichert, dass es so ist. Nachtfalke. .
  22. . ... ...obwohl gar manche Berliner Spieler behaupten "...det soll mer nich' gloob'n, Jott-wee-dee am Potzi, so uffjemotzt und etepetete - det muss 'ne janz andere Spielbank jewes'n seen - früh'r am Zoo..." ... die Unterschiede zu dem alten Etablissement sind nämlich enorm. Ein kleiner Exkurs, Albatros, in die Geschichte der Spielbank Berlin, in deren Nachbarschaft Du Dich bald niederlassen willst, um an den dortigen TouchBets zu spielen. Ein Exkurs für Dich ...und für alle, die es nach Berlin ziehen sollte. Die alte Location strahlte noch eine gewisse Gemütlichkeit aus - vor allem das den Gast umschmeichelnde Flair der Individualität, die er dort geniessen konnte, wie es schon Ende der 90iger-Jahre vielerorts in Berlin nach der Wende nicht mehr gegenwärtig war. Jeder kannte jeden und man kam nicht nur zum Spielen, sondern auch aus gesellschaftlichem Anlass oder ganz einfach, weil man auf sein gepflegtes Bier und auf die deftige Hausmannskost hier genausowenig zu verzichten brauchte, wie auf die erstklassige Präsentation des Spiels durch alteingesessenes Personal an den seit Jahrzehnten gewohnten Tischen und Kesseln, von denen mancher Spieler später sagen sollte, er habe die Eigenart eines jeden einzelnen Kessels gekannt. Im Herzen des alten Berlin, wo die großen Einkaufsstraßen der westlichen Metropole Hardenbergstraße, Ku'damm, Kantstraße, Joachimstaler Straße eine stete Frequentierung garantierten, war die Zeit abgelaufen. Der Berliner Senat in der Diepken-Ära wollte es so. In den letzten Wochen ihres Bestehens war die Spielbank des Westens so voll wie selten zu vor. Jeder wollte noch einmal in diese Stimmung eintauchen, die typisch für die alte Spielbank Berlin war. All das schien in dem gewaltigen Haus, in dem die Spielbank -gezwungenermaßen übrigens, weil ansonsten die Lizenz in Gefahr gewesen wäre- untergebracht wurde, wie weggewischt. Die hallenartige Bauweise des Saals, in dem bis heute das Große Spiel in der Ost-Location untergebracht ist, missfiel insbesondere der Spielerschaft, die zum alten Stamm der Gäste zählte. Anders die Jungen, die das agressive Ambiente des Architekten Rezzo mit den von der Spielbankgesellschaft mitgetragenen Rundbars als hypergeil bezeichneten... so zog es mich nach Jahren des Spiels im seinerzeitigen Interconti in Hamburg, letztlich nach Berlin, weil eben dieser eigenwillig gestylte Spielsaal mich in seinen Bann zog, in dem man im Gegensatz zu vielen anderen Spielsälen auch noch Luft holen konnte, ohne umzukippen, auch wenn die Gästeschaft wie die Würstchen im Glas Spieler an Spieler sich am Wochende um die Tische drängelten. Das seinerzeitige Barpersonal gehörte zu einem festen Barkeeperstamm, den man vom Europa-Center mitgebracht hatte - und zumindest hier, an den Zapfhähnen, beim alles übertönenden Zischen der Dampf ablassenden Kaffeemaschinen übertrug sich die "gute, alte Zeit" von der Hardenbergstraße im Schatten der Gedächtniskirche. Aber ansonsten änderte sich das Haus mehr und mehr. Allein die Ausmaße des Geschäftsbetriebs "Spielbank Berlin" mussten schon am Eingang den Gästen des ehemaligen Europa-Center bei ihrem Erstbesuch des neuen Standorts klargemacht haben, dass es mit der alten, anheimelnden Atmosphäre in der Nähe des Bahnhofs Zoo vorbei war. Die großen Drehtüren, vor denen man an der gewaltigen Glaswand zehn Meter hoch emporblickt lassen ahnen, welchem Druck die Geschäftsleitung eines solchen Betriebs ausgesetzt gewesen sein musste, die Kosten einzufahren. Auch die anfängliche Befreiung von Mietzahlungen konnte nicht darüber hinwegtäuschen, dass ein solcher Standortwechsel mit unkalkulierbaren Risiken verbunden war. Es war nicht nur das Ambiente und die Größe eines Monumentalgebäudes mit vier Stockwerken, die hier -mehr schlecht als recht- bewirtschaftet werden wollten. Es waren auch erhebliche Missstände im Management, die die glorreichen Tage der Vergangenheit zum Anfang dieses Jahrzehnts verblassen liessen. Allein der Umstand, dass man bei Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel jahrelang über die "Größte Baustelle Europas" bei Wind und Wetter in Abendkleidung durch Lehm und Bauschutt stapfen musste, um das ehrenwerte Haus überhaupt erreichen zu können, setzte dem Casino derart zu, dass es eine komplette Casinoetage kurzerhand schliessen musste, weil die Wirtschaftlichkeit nicht gewährleistet war und auch nicht wieder hergestellt werden konnte. Verschiedene Versuche, andere Projekte dort unterzubringen -wie ein Bingosaal und Theatergastronomie- scheiterten ...und man soll es nicht glauben, dass diese Etage bis heute ungenutzt und leer belassen wurde, weil das geeignete Konzept und die Investoren für einen Neuanfang bislang fehlen! .
  23. . Zokkende Schweine ?? Möcht' ich gern wissen, wie die die Anouncen aufgeben ... .
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