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Roulette Forum

Nachtfalke

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Alle erstellten Inhalte von Nachtfalke

  1. Lieber Beno, das ist uneingeschränkt richtig.Leider ergibt sich daraus, dass man gar nicht umhin kommt, sich professionell -das heißt somit in ausdauernder Weise (!) mit der Teilnahme am Roulette als gewinnbringende Tätigkeit auseinander zu setzen, weil einem ganz einfach für das meiste andere gar keine Zeit verbleibt.
  2. Wie ich schon ausführte ist die Strategie ein Bestandteil der notwendigen Voraussetzungen - alles andere wäre Intuition ... UND SOMIT BLÖDSINN!(sorry, Paroli )
  3. Diesen von Dir angesprochenen Punkt sollte man nicht selektiert betrachten, denn zu den Kenntnissen gehört die Strategie (wobei das Wort „Strategie“ von mir in meinen Beitragsserien nicht verwendet wird; ist es doch in der Thematik Roulette zu einem Allerweltsschlagwort verkümmert).
  4. Lieber Boulgari, das ist uneingeschränkt richtig!Man könnte auch von Elementarvoraussetzungen sprechen!
  5. Lieber Sachse, das ist uneingeschränkt richtig!
  6. Ich geh' dann mal offline.Bis morgen dann
  7. Jetzt macht der Sachse sicher wieder „'n Fass auf“
  8. Genau so isses Ich werde morgen einen Thread eröffnen: EXTREMLÄUFE Die kuriosesten Argumente, warum man sie verpasst hat!
  9. Das kann er sogar besser!Jedem, der sich aus existenziell relevanten Gründen an die Tische begibt, eröffnet sich eine geringe, aber fortwährende Chance auf Gewinne, wenn er sich an die von den Banken aufgestellten Bedingungen hält. Zu diesen gehört die zur Bestandswahrung des gewerblich ausgerichteten Glücksspielangebots betriebswirtschaftlich erforderliche Gewinnminimierung der Betreiber. Ohne diese würde Roulette auf der Basis ertragsträchtiger Lizenzvergaben der Länder an die Betreiber überhaupt nicht mehr existieren. Diese auf den einzelnen Spieler bezogene Gewinnminimierung erlaubt es den Betreibern nur unter Addition millionenfacher kleiner Gewinne ein hohes Gesamtergebnis zu erzielen, um die Forderungen der Länder und um die betriebswirtschaftlichen Interessen der Gesellschafter der Betreiber befriedigen zu können. Genau hier liegt der Punkt der Betreiber, wo sie empfindlich geschädigt werden können. Indem die Betreiber sich mit mathematischen Vorteilen von zwischen einem und zwei Prozent von den sogenannten Tischauflagen zufrieden geben müssen, sind sie auf eine Masse Spieler angewiesen, die an den offerierten Spielen teilnehmen. Wenn der sich durch den relativ niedrigen Prozentsatz ergebende Gesamtverlust der Spieler, von denen die Masse verliert und einige wenige gewinnen, viel höher ist, als die den Betreibern mathematisch zustehenden, auf die Gesamtauflagen der Tische bezogenen Erträge, liegt dies in der von allen mathematischen Berechnungen unabhängigen Irrelevanz des Bankvorteils; nämlich in dem Unvermögen der Spielermasse... → ...die keine Kenntnis der Materie hat, → ...die mangels Konsequenz chancenlos ist, → ...die keine Vorstellung vom Zeitaufwand einer Permanenzanalyse besitzt, → ...die über zu wenig Kapital für die anvisierte Setzweise verfügt, → ...der es an persönlichen Qualifikationen mangelt, um diesen geringen Bankvorteil auszugleichen. ...womit Du das Eingangsportal des professionellen Spiels betrittst.Das synthetische Erstellen von Läufen. Die Zerlegung von realen Permanenzen. Und die konkrete Vorstellung von realistischen Zeitspannen der Durchführung und vom Kapitalbedarf für die Realisierung, auf diese zu spekulieren und die Roulettekessel lediglich als Auslosungsmechaniken für die Auszahlungen zu nutzen. Das sinnlose Suchen mathematischer Vorteile (woher sollen die kommen? ...die Addition negativer Ereignisse ergeben immer wieder negative Ereignisse. PUNKT. ENDE.), das Gucken in Kessel (was für mich nix mehr mit Roulette zu tun hat, sondern meistenteils einem tricktechnischen Ansatz gleicht, die Wertlosigkeit der Kessel für die Erzeugung des Zufalls zu erforschen. SINNLOSE DISKUSSIONEN HIERÜBER) und das intuitive Spiel (was Einzeleinsätzen gleichkommt. SCHLUSS. AUS.) hat im professionellen Spiel nichts zu suchen.
  10. "...Hier bin ich etwas anderer Meinung. Ich bin überzeugt, dass die W-Theorie und damit der Zufall, genauso für den Spieler seine/Ihre Gültigkeit besitzt – wie für die Spielbank auch..." <{POST_SNAPBACK}> Was Du sagst, Boulgari, ist völlig richtig.
  11. Die Erwartungen der Spielergemeinschaft sind so groß wie die Addition der Anzahl an Hoffnungen, was ersichtlich ist, wenn man an Wochenenden die Tableaus der Tische in den Spielbanken betrachtet. Allein der Ausgleich der Belegung vieler (oft fast aller!) Chancenfelder auf der Spielfläche müsste ja schon dem Anfänger klar werden lassen, welches Risiko die Bank hat, mit Fallen der Kugel eventuell einmal Minus zu machen. Die Wahrscheinlichkeitstheorie ist hier weniger entscheidend als das additive Ergebnis mit dem zwar geringfügigen, aber immer wiederkehrenden Chancenüberhang zu Gunsten der Bank. Diesem Umstand zur Folge ist für die Bank der Zeitpunkt wann wer wo setzt gleichgültig. Auch dem Spieler kann der Zeitpunkt seines Einsatzes egal sein - in was für ein Zahlenfach die Kugel fallen wird, kann er unmöglich voraussagen.Anders sieht es aus, wenn nicht ein Zeitpunkt, sondern eine Zeitspanne kalkulativ ausgelotet wird. Hier hat die Bank streckenweise das Nachsehen, weil sie sich nicht dem von ihr selbst im Kessel ausgelosten Lauf entziehen kann ... es sei denn, sie schliesst den Tisch bei aufkommenden Extremläufen, sofern Spieler im Saal anwesend sind, die auf diese Erscheinungsfolgen setzen. Die Reaktion des Schliessens eines Kessels würde voraus setzen, dass die Spielbankleitung solche Extremläufe rechtzeitig erkennt. Dies ist jedoch meist nicht der Fall, bedingt durch den Wechsel der Croupiers und die Unmöglichkeit des Erfassens; im Fall des Zerlegens eines Kessellaufs der Bank in synthetische Stränge, fallen den Betreibern derartige Extremläufe nicht auf. Insofern sind die Banken da machtlos. Meist sind sie auch daran interessiert, wenn jemand hoch gewinnt, dies marketingmäßig zu verarbeiten. Ohnedies sind derartige Extremläufe logischerweise selten und die Strecken im Permanenzverlauf manchmal sehr kurz Außerdem ist merkwürdigerweise in den Spielbanken häufig zu beobachten, dass anwesende Spieler offensichtliche Läufe, die direkt über die Kesselpermanenz gefallener Zahlen zu entnehmen sind -wie Serien von Einfachen Chancen oder Dutzendläufe- nicht bespielen, häufig begleitet mit den Argumenten "...jetzt sei der Lauf ja eh' schon so gut wie vorbei..." oder "...ich spiele im Moment was anderes; aber wenn das gestern, als ich genau das(!) spielte, was heute läuft, gekommen wäre, dann würde..." Zusammenfassend kann man sagen: Das Spiel auf den Zeitpunkt ist für den Spieler ein auf Dauer chancenloses, kalkulatives Spiel - in jedem Fall. Das Spiel auf die Zeitspanne ist für den Spieler auf Dauer eine Frage → der Kenntnis der Materie → der Konsequenz → der verfügbaren Zeit → der Kapitalkraft und nicht zuletzt → der persönlichen Qualifikationen (wie unendliche Geduld), um aus dem Bankvorteil die letztlichen Nachteile herauszuarbeiten, die die Bank sich auf Grund ihres eigenen Regelwerks auferlegt hat.
  12. Wenn auch 'n bisschen verspätet: Gratulation zum 1000. vom Berliner Flattermann.
  13. Rambospike, wo Du Dir schon so viel Mühe gegeben hast mit den Charts kannste dazu vielleicht noch was ausführlicher sagen ... ich meine wegen der Kapitalisierung?
  14. Dieses Startkapital investieren also Börsianer und Rouletteprofi - aber nie mehr als diese 100.000 € (also Zinsesverzinsung gibt es durch die Kapitalisierung?) ...wobei jetzt natürlich bedacht werden muss, dass das Kapital sich nur hinsichtlich des Einsatzbetrags beim Börsianer kapitalisiert, denn wir haben ja nur eine prozentuale Bewegung bezogen auf den Grundbetrag. Die Hebelwirkung durch die wiedereingesetzten Gewinne und die dadurch ja auch höheren Verluste sind nicht berücksichtigt. Sehe ich das richtig, Rambospike? Nun verstehe ich wenig vom Börsengeschehen - wie ja eingangs schon sagte. Wie macht es sich bemerkbar, wenn die anfänglichen Gewinne in den ersten Jahren mit investiert werden und wie macht sich das mit dem dann höheren Kapitalstand (wenn der eingesetzt wird) bei den Verlusten in späteren Jahren bemerkbar? Hebt sich das auf?Ich meine: Dass die Börse durchschnittlich leichte Zuwächse zu verzeichnen hat, wissen hier natürlich alle (wobei das ja auch nicht sicher ist, ob die auch in Zukunft eintreten werden) und dass der Verlust beim Roulette durch den Bankvorteil in feststehender Höhe gleich ist, wenn man von ausgeglichenen Verhältnissen des Erscheinens der Chancen spricht (wobei das ja auch nicht sicher ist, ob sich der Ecartausgleich auch nach 20 Jahren überhaupt zeigt) wissen wir auch. Aber ich glaube, dass man das nicht so einfach vergleichen kann, wie Du das gemacht hast. Das Börsenparkett ist bekanntlich spiegelglatt, durch den von äußeren Einflüssen mannigfaltiger Art geprägten Verlauf von Kursen, der Roulettekessel ist ein statisch möglichst perfekter Generator zur Auslosung (gewissermaßen eines Kursverlaufs); er erzeugt einen von außen weitgehend unbeeinflussbaren Verlauf nach den Gesetzen stochastischer Prozesse. Ich muss mir das nochmal genau durch den Kopf gehen lassen; aber irgendwie stimmt da was nicht. Es ist selbstredend klar, dass man rückblickend auf die Börsenentwicklung (heute schlau! vor zwanzig Jahren ja noch nicht) kontinuierliche Renditen zu verzeichnen hat, dagegen beim Roulette ein Verlustverhältnis von rund 37:36 ... aber natürlich nur, wenn man vom Ecartausgleich ausgeht! Vielleicht blicke ich in paar Stunden durch ... der Vergleich in der Form der Kursentwicklung passt nicht (irgendwas fehlt).
  15. Hallo Rambospike Klasse erstmal, dass Du Dir die Mühe mit der Charteinstellung in den Thread gemacht hast! ...d.h.: zwanzig Jahre durchgehende Spekulation auf beiden Seiten.
  16. aus einem Mitgliedsbeitrag vom 13. März 2007 im Thema ☞ MEINE persönliche Permanenz" Mein Spiel steht nicht im Widerspruch zu meiner Meinung zu mathematischen Prüfungen... ... ... ...da ich es erst garnicht eingehend geprüft habe. Macgimpel -Forumsmitglied- ( seit 7. März 2004 ) Mitgliedsnummer 1427
  17. Insofern sind Broker sicherlich nicht seriöser als Spieler.Und dass sie, wie im Thread erwähnt wurde, dafür auch noch Gehalt beziehen, egal, ob sie verloren oder gewonnen haben, macht sie lediglich gesellschaftsfähig. Aus einem Gespräch des verstorbenen Börsianers André Kostolany mit Karl Jörg Wohlhüte im Bayrischen Rundfunk: "...Ich hatte damals nicht nur mein ganzes Geld verloren, sondern auch noch kolossale Schulden. Da hatte ich dann Selbstmordgedanken. Ich war so down, ich kann Ihnen gar nicht sagen, wie down ich war. Aber einige Kollegen haben mir da herausgeholfen, und ich bin wieder aufgestanden. Ich hatte wieder neue Ideen und habe wieder angefangen. Ein wirklicher Börsianer, der zur meisten Zeit auch Spekulant und nicht nur Anleger ist, ist ein Stehaufmännchen: Er fällt, verliert alles, er hat eine neue Idee, fängt wieder an, und mit dieser neuen Idee gelingt es ihm dann. Solche Ideen hatte ich einige in meinem Leben. Mit diesen neuen Ideen konnte ich wieder aufstehen und mein Geld machen. An der Börse kann man also schon Geld machen, man kann ein Vermögen machen. Man kann aber auch verlieren, sehr viel verlieren und Pleite gehen..." Weiterhin: Was war der Grund für Kostolanys Pleiten? "...Ich habe die Situation falsch beurteilt! Denn die Logik an der Börse ist nicht dieselbe Logik wie im Alltagsleben. Ich wollte aufgrund meiner volkswirtschaftlichen Studien, für die ich heute keine zehn Pfennig mehr geben würde, nach der Logik des Alltags spekulieren. Das war aber immer schlecht. Man muß die Börse lernen, man muß sie können. Das ist hauptsächlich Massenpsychologie, denn die Börse wird von den Massen gemacht. Nach meiner Statistik sind es nicht mehr zehn Prozent der Leute, denen es gelingt, an der Börse Geld zu machen. Ich sage nicht „verdienen“, denn „verdienen“ ist für die Börse das falsche Wort. An der Börse verdient man das Geld nicht. Nur die so seriösen Deutschen sagen dazu ”verdienen”. Die Franzosen sagen ”gagner de l’argent”: man gewinnt(!) das Geld..." Und: "...die meisten Menschen spekulieren aber kurzfristig. Die meisten Börsenteilnehmer sind ja nur Zocker: Sie kaufen heute, damit sie schon übermorgen einen Gewinn machen. Deswegen ist es so, daß die Zocker bei schlechten Wirtschaftsnachrichten Papiere kaufen..." Das Gesamtinterview für's Roulette-Forum mit der Aussage eines wahren Gurus der Zocker! Insofern besteht zwischen Spielern und Börsenhändlern nur ein Unterschied. Der Spieler ist für sich und sein Geld generell selbst verantwortlich. Der Börsianer schert sich einen Dreck drum - wenn seine Gläubiger Pleite sind, stehen die nächsten schon Schlange, die ihr Geld seriös verlieren wollen - Gewinner gibt's nur 10 % !!
  18. ...mit Hinweis auf meinen Seriösitätsvergleich, dass der Börsenmakler, der in der Regel als Treuhänder des Kapitals anderer fungiert, gegenüber dem mit Eigenkapital spekulierenden Spieler, ungerechterweise in unserer Gesellschaft einen unvergleichlich großen Seriösitätsvorsprung für sich beanspruchen kann; selbst dann, wenn er das ihm anvertraute Geld verzockt! Somit sind meine bereits an einigen Stellen dieses Themas platzierten Einwände zumindest nicht ganz unangebracht:Es gibt keinen vorgeschriebenen Ausstieg aus dem Spiel. Niemand hindert den Spieler, immer weiter zu spielen. Letztlich ist er (von den Ausnahmesituationen einmal abgesehen) auf seine eigene Disziplin angewiesen, auszusteigen - unabhängig vom Spielverlauf. Das dürfte bei Börsenzokkern nicht anders sein.
  19. Hi Luckyloser, was Du da anführst kann ich nicht so ganz nachvollziehen. Theodore Modis ist Physiker und Zukunftsforscher und er erstellt, soweit ich weiss, heute strategische Geschäftsanalysen. Ihn habe ich lediglich in Verbindung mit dem Konzept von Hartz IV wahrgenommen; ich glaube, dass er Schröders Berater war, vielmehr beruht der Innovationsgedanke der seinerzeitigen sozialdemokratischen Regierung auch auf seinen Theorien.Das von Dir angeführte Buch Predictions (engl.Orig.fassg.) ist umstritten. In deutscher Sprache gehört es bereits zum Antiquariat und wurde nie wieder neu aufgelegt, nachdem die in Amerika erschienene Erstfassung „Predictions - Society's Telltale Signature Reveals the Past and Forecasts the Future“ durch die Folgeerscheinung von „Predictions - 10 Years Later“ zu großen Teilen revidiert wurde. Sie wurde in der Schweiz von Modis von dessen Firma „Growth Dynamics“ über einen Schweizer Verlag publiziert. Berühmt wurde er meines Wissens nur durch seine Innovationsthesen. Übrigens ein Tipp für Dich, Luckyloser: zumindest im Sinne unserer Thematik scheint eine andere Veröffentlichung von Modis „An S-Shaped Trail to Wall Street - Survival of the Fittest Reigns at the Stock Market“ da vielleicht aufschlussreicher zu sein (aber wahrscheinlich wirste die ja kennen!) Also: ich kenne keines der Bücher von ihm, aber seinerzeit hiess es, die Theorien Modis seien rein volkswirtschaftlicher Art unter gesamtwirtschaftlicher Betrachtungsweise (weswegen seine Thesen auch bei Hartz IV zum Ansatz kamen). Aus Eckdatenanalysen erstellt Modis Wachstumsprognosen, aus denen heraus er Teilbereiche selektiert und nach bestimmten Berechnungen als Variable einsetzt, die in unterschiedlichen Bewertungen als Eckdaten dann die anderen Wirtschaftsbereiche beeinflussen ... wie man daraus dann schliessen soll, welches Wertpapier welcher Firma kurzfristig steigt, ist mir allerdings nicht erfindlich. Diesen Anspruch erhebt Modis übrigens auch gar nicht. Vielleicht kann man ja Rückschlüsse daraus ziehen, in welche baskets man investieren könnte. Infos auch über ausführliche Erklärungen seiner Thesen werden ständig im Web aktualisiert. Vielleicht wären da Anlageberater wie der verstorbene Kostolany oder der Anlageguru Berger für Chartanalysen und ähnliche als Stellvertreter für die Möglichkeit der Voraussage angebrachter? Ich weiss es nicht, da's nicht mein Gebiet ist.
  20. Wieso?Sachses Kommentar war doch treffend. Immerhin gibt es eine Reihe solcher Daten in der Börsengeschichte, in der die große Masse nahezu alle Vermögenswerte, die sie investiert hatte, verlor! Da kann man nun wirklich nicht sagen, dass die Investition als Börsenmakler unbedingt sicherer ist. Denken wir mal an den Niedergang der New Economy - wer da investiert hat, dessen Depots sind im Gros der Fälle einige Jahre später leer geräumt gewesen - man muss garnicht ins 15. Jahrhundert zurückgehen, um auf die gewaltigen Risiken im Wertpapiergeschäft zu stoßen. Zugegebenerweise unterliegen die Kriterien des Wertpapiergeschäfts im spekulativen Bereich anderen Schwerpunkten - aber im Wesen der Sache sind sie doch zu ähnlich, als dass der Vergleich sich nicht lohnen würde. Letzlich: Spekulation ist Spekulation. Und der Börsenmakler (der zudem vorwiegend mit dem Geld anderer Leute spekuliert), ist hoch angesehen. Der professionelle Spieler (der vorwiegend mit seinem eigenen Geld spekuliert), gilt als unseriös.
  21. Bravo, Sachse - wir sind beim Thema: Die katholische Kirche inquisitionierte, die Pest grassierte und der 30gjährige Krieg tobte. Monetäre Mittel verfielen, was den Wert des holländischen Gulden in den Keller trieb; aber ... ... es war die Zeit der Spekulanten. Damals gab's noch keine Roulettetische und Börsen ebenfalls nicht. Wenn das aus Metallen geprägte, materialmäßig unvergängliche Geld wertmäßig vergänglich war, dann -so meinte man- seien vergängliche Werte (Naturalien, die es ökologisch nur begrenzt gab) zumindest auf Dauer ihrer Unverderblichkeit wertmäßig unvergänglich. Es war eine Zeit in der Tulpenzwiebeln von Friesland bis zum belgischen Königreich und in weiten Teilen Nordfrankreichs urplötzlich als wichtigstes Zahlungmittel galten. Und da bei dem auf Grund der Pest mehr und mehr dahingerafften agrarwirtschaftlich orientierten Volk seiner Zeit die Tulpen immer rarer wurden, katapultierte die Tulpenzwiebel von ihrer Bedeutung als „Saatmittel“ zum Hauptzahlungsmittel und ... ... zum ersten Börsenparkett Europas! Tulpenzokker.Das waren wahrscheinlich die ersten berufsmäßigen Zokker der Erde! Aber, wie ich ja schon vermutete, ist der Deal am Roulettetableau sicherer, als das Börsengeschäft! Viele Tulpenzüchter, die -von der Pest betroffen- selbst keine Blumen mehr pflanzten oder pflanzen konnten oder die in diesen harten Zeiten auf den Anbau von Nahrungsmitteln umgestiegen waren, investierten nun Haus und Hof, um auf dieser Warenbörse (die man sich als gewaltige Blumenmärkte in Utrecht, Alkmaar und Rotterdam vorstellen muss) zu profitieren; wo an einem Tag dieses besagten Februars eine Viertelmillionen Gulden Auktionswert erzielt wurde - eine für damalige Zeiten unvorstellbare Summe für etwa 80 Säcke Tulpenzwiebeln. Aber wie ich ja schon vermutet habe ... ... ... ... ist die Spekulation an Roulettetischen weit sicherer, als die Investition an der Börse - nach einer Woche kamen asiatische Händler, durch die Nachricht der Tulpenzwiebelknappheit von deren Wertstellung vom Bosporus angelockt- über die damalige Seidenstraße und überfluteten die europäischen Länder tonnenweise mit Tulpenzwiebeln. Die holländische Wirtschaft brach daraufhin zusammen und die der Nachbarstaaten gleich mit ihr. Wie man sieht, sollte man sich auf die durchschnittliche 7%-Rate des DAX nicht verlassen - es gibt immer wieder mal einen schwarzen Freitag! Und dann ist alles futsch. Im Roulette verliert man durchschnittlich zumindest nicht mehr als ein siebenundreißigstel! Und da gibt's kein Jetondumping!
  22. Hallo Boulgari , im Namen der Forumsleitung und aller Mitglieder möchte ich Dich hier in unserem Kreis willkommen heißen. Insbesondere freue ich mich darüber, dass Du Dich vorgestellt hast, was ich ansonsten größtenteils hier im Roulette-Forum vermisse. Eben diese Vorstellung Deiner Person, speziell die deiner Hobbys sind hinsichtlich des von mir gerade eröffneten Leitthemas über das professionelle Spiel interessant. Da geht es nämlich unter dem Diskussionspunkt Unsicherheit der Erträge momentan um die Spekulationen an Roulettetableaus im Vergleich zu denen auf dem Börsenparkett.Es wäre interessant Deine Meinung dazu zu hören, wo Du nun zufällig in Deinem Erstbeitrag die beiden Begriffe Roulette und Börse -sozusagen in einem Zug- benennst und da Du wahrscheinlich zu diesen Begriffen im Vergleich zueinander etwas zur Diskussion beisteuern könntest. Viel Spaß bei uns im Roulette-Forum
  23. Das wäre meiner Erachtens große Klasse(!) als Diskussionsgrundlage.Wenn es um exakte Daten geht bei Deinen -wenn ich das richtig verstanden habe zwei- Charts, wäre es sicher hilfreich, wenn Zeiträume und Quellen, aus denen die Bewegungen vergleichsweise (also parallel?) gezogen werden, phasenseitig im Vergleich erkennbar sind. Darauf bin ich gespannt. So'n Blödsinn, Rambospike. Ich möchte nur keine beleidigenden oder persönlichen Angriffe im Roulette-Forum und keine diskussionszersetzenden Beiträge.
  24. Mal schau'n, wie andere hier das sehen.Ich möchte meine Meinung nicht als erster dazu äußern ... Du wirst Dir denken können, Rambospike, warum
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