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Tanagra

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Alle erstellten Inhalte von Tanagra

  1. Es ist weniger ein Interview als ein Portrait - das hatte ich nicht mehr so genau in der Erinnerung. Hier ist der Text: http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-97012856.html
  2. Genau das war doch das Konzept: Längere Zeit einen (relativ zum möglichen Gewinn) geringen Betrag verlieren. Dann richtig abkassieren, wenn der Himmel einstürzt. http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/boom-der-krisen-fonds-wetten-auf-die-apokalypse-a-772141.html Siehe auch die Erklärung im SPIEGEL-Portrait: Ende der neunziger Jahre gründete Taleb einen Hedgefonds, der anders als andere Hedgefonds nur auf Pessimismus setzte, auf den Verfall von Kursen, auf das Auftauchen von Schwarzen Schwänen. Taleb taufte den Fonds Empirica. Mit einem Team aus jungen Quants setzte er sich in eine Bürosiedlung in Connecticut, schrieb an Computerprogrammen, die Optionen aussuchten, und kaufte diese tonnenweise. Empirica handelte nur mit Optionen, sie kauften und verkauften also keine Aktien, sondern wetteten auf sie. An einem typischen Tag zahlte Empirica die Gebühren für ihre zahlreichen Optionen, ohne eine auszuüben. Das bedeutete tägliche Verluste, während all seine Kollegen in den Fonds große Gewinne einfuhren. War seine Prämisse vielleicht doch falsch? Hatten die anderen recht? "Ich war darauf eingestellt, jeden Tag Geld zu verlieren. Wenn Sie Ihr Auto versichern, verlieren Sie auch jeden Tag Geld - bis zu dem Tag, an dem Sie einen Unfall haben. Dann gewinnen Sie massiv." 1998 brach der große Hedgefonds LTCM zusammen, weil "sie die Idee von ,fat tails' nicht verstanden", 2000 kam dann der Dotcom-Crash. Im Jahr 2008 sah Taleb die Hypothekenbank Fannie Mae auf dem Weg in den Bankrott und wettete gegen sie. Im September musste die US-Regierung eingreifen, der nur mühsam verhinderte Zusammenbruch auf dem Höhepunkt der Finanzkrise war Talebs Triumph. Quelle:http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-97012856.html
  3. Ich sehe mich gerade im Finanzamt, wie ich dem Sachbearbeiter meine Steuererklärung auf den Schreibtisch klatsche und gröle: "Ein Stück für die Angestellten!"
  4. Wir lesen die gleichen Bücher.^^ Im SPIEGEL (deutsches Nachrichtenmagazin) war vor Jahren ein großes Interview mit ihm, das ich partiell in mein Notizbuch geklebt habe, weil es so interessant war.
  5. Dynamo bezieht sich auf meine Signatur. Dort zitiere ich die Schatalova, eine russische Ärztin, die übellaunige, apodiktische Bücher über gesunde Ernährung geschrieben hat. Die Frau passt wunderbar in Dynamos Kosmos. Ich als pervers gesunde Lowcarbfetischistin finde sie erfrischend.
  6. Hm, ich weiß nicht. Dynamo ist ein Esoteriker, der Spaß versteht - und Späße macht. Bis zum Beweis des Gegenteils bleibe ich dabei: Er hat einen Witz gemacht.
  7. #dynamos Foto Bin ich die Einzige, die sich sicher ist, dass das einer von dynamos angenehm skurrilen Späßen war? Prinzipiell volle Zustimmung. Allerdings habe ich zwei, drei Dinge erlebt, die ich auch nach gewissenhafter Analyse und sehr gegen meinen Willen unter paranormal einsortieren muss. (Darunter die Klassiker "Spukhaus" und "Poltergeisteffekte".^^) Sehe ich auch so. Für alles, was bis zum 30. Lebensjahr geschieht, sollte es Amnestie (und Amnesie) geben.
  8. Na dann...
  9. Ich tippe eher auf: Das Eigenbrauer-Syndrom, englisch auch als Auto-Brewery Syndrome oder Gut Fermentation Syndrome bezeichnet, ist eine seltene Erkrankung des Darms. Bei einer Schwächung der Immunabwehr durch falsche Ernährung oder eine Behandlung mit Antibiotika kann die Mikrobiologie des Darmes gestört werden. Es siedeln sich unter Umständen Hefepilze an oder vermehren sich so stark (Candidose), dass diese einen überhandnehmenden Prozess der alkoholischen Gärung in Gang setzen. Es entstehen im Körper leberschädigende Alkohole wie Ethanol, Methanol oder Butanol, die zu einer eigengenerierten Alkoholisierung des Betroffenen führt. Die Alkoholspiegel im Blut und in der Atemluft können deutlich messbare Werte erreichen. Folge einer länger unbehandelten Erkrankung können irreperable Folgeschäden an der Leber (Zirrhose) sein, die Entstehung krebserregender Abbauprodukte der Dehydrogenase, sowie alle Risiken einer Alkoholisierung im Alltag oder z.B. dem Straßenverkehr mit den psychosozialen Folgen einer Ächtung im sozialen Umfeld oder Strafverfolgung. (Quelle: Wikipedia, Eigenbrauer-Syndrom]Eigenbrauersyndrom)
  10. Oh? Das ist interessant. Hat er das im Gleichsatz durchgerechnet? Überzufällig ist ein schönes Wort. Habe es gerade in mein Notizbuch geschrieben, in dem ich alle besonders guten Dinge notiere.
  11. Ach, stimmt. Jetzt fällt mir wieder ein, dass mir das (nur scheinbar fehlerhafte, wie sich jetzt herausstellt) Ausrufezeichen aufgefallen war. Leider habe ich es nicht ausreichend beachtet. Du überschätzt mich eben. Enttäuschungen sind da unausweichlich... Volle Zustimmung, du gebildeter Turbodynamo. Karl Jaspers hat also dem Wie gefragt - ehm: nach der Wie gefragt.
  12. Das Rätsel ist eigenartig formuliert: Elefantendame (ist damit wirklich eine Elefantin gemeint?)...hat zwei Kinder (sind damit tatsächlich zwei Elefantenkälber gemeint?)...der eine heißt X, der andere Y (grammatikalisch richtig müsste es heißen "das eine [Kind] heißt X, das andere [Kind] heißt Y"). Ich vermute, man kann die Bedeutung der beiden Sätze auch anders verstehen (auch wenn mir nicht einfällt wie), und dann ergibt es einen lustigen Sinn. Da ich sonst nicht einschlafen kann: Bitte verrate die Lösung.
  13. Wie die Elefantenmama heißt, kann ich nicht sagen. Doch eins ist klar: Die Dame war promiskuitiv. Denn in der Tierzucht bekommen die weiblichen Nachkommen Namen mit dem Anfangsbuchstaben des Mutternamens. Und die männlichen Nachkommen erhalten Namen mit dem Anfangsbuchstaben des Vaternamens. Hieß z.B. der Vater eines Stiers Brian, so wird der Sohn beispielsweise Brutus oder Breschniew genannt. Da die Söhne der Elefantin Kevin und John heißen, muss es da zwei Väter gegeben haben. Hm. Ich glaube, der Name der Elefantin fängt mit C an. Denn wer seinen Sohn Kevin nennt, würde seine Tochter Chantalle nennen...
  14. Clevere Idee. Ich bin etwas neidisch, weil mir das selbst nicht eingefallen wäre. Davon abgesehen: Warum meldest du dich nicht bei Dublinbet an und gut ist? Mindesteinsatz auf EC sind 50 Cent und es ist ein als seriös geltendes Livecasino. (Ok, zu Seriosität gibt es auch andere Meinungen: http://www.roulette-forum.de/topic/15512-dublinbet-merkwurdigkeiten/)
  15. Wie würdest du es praktisch umsetzen? Per (auf maximal 10mal begrenzter) Martingale? (Sorry, falls das alles bereits weiter oben erklärt wurde. Ich habe nur deinen Beitrag dazu gelesen und finde ihn einleuchtend.)
  16. @cmg Danke für das Zwergenrätsel! Ich habe es sofort mit einem dutzend Glasperlen nachgespielt, um die Reißverschlusslösung zu begreifen. Made my day. @boulgari Dein Grundgedanke spricht mich an: Den Zufall als strukturiert und als in ausreichendem Maße vorhersagbar betrachten, wenn man die Strukturen erkennt. Doch gerade der Vergleich, der mir am besten gefällt, Melodie vs. Zufallstonfolge, weckt auch meine Zweifel: Solange ich keinen langfristig erfolgreichen Permanenzmitsummer persönlich kenne, halte ich Permanenzen weiterhin für Kakophonien statt für Melodien. Trotzdem gefallen mir deine Ausführungen, weil alleine schon das Lesen Spaß macht.
  17. Danke. Das kannte ich noch nicht.
  18. @sachse Was meinst du genau mit Terminals? Ist das Druckluftroulette?
  19. Danke für den Bericht. Es scheint sich nicht viel verändert zu haben, seit ich vor ungefähr 100 Jahren dort war. Nur waren damals die Daddelautomaten noch in einem anderen Raum untergebracht, getrennt von den Spieltischen. Doch an die von dir geschilderte trübe Atmosphäre, die wenigen Gäste und das überproportional große Rudel Croupiers erinnere ich mich gut. Ich wohnte damals eine Woche im Hotel Bavaria, das ganz in der Nähe des Casinos war. Die Unterkunft hatte mir gut gefallen, und im hoteleigenen Schwimmbecken habe ich mir trotz meiner katzentypischen Wasserscheu das Schwimmen beigebracht. Tagsüber, genau wie du, lange Spaziergänge. Abend für Abend abwechselnd meine beiden vorsorglich mitgebrachten Cocktailkleider ins Casino ausgeführt. Viel anderes kann man in Bad Reichenhall abends nicht machen. Klimpergeld auf Dutzende gesetzt.
  20. Zwei Dumme, ein Gedanke. Exakt gerade in dieser Sekunde wollte ich ergänzen, dass es wohl doch nicht mehr geht, da die Editierungszeit abgelaufen ist.
  21. In deinem ersten Beitrag auf "editieren" gehen, dann "zum vollwertigen Editor wechseln". Dort erscheint dann deine Titelzeile in editierbarer Form. Du bist dem Forum keinerlei Rechenschaft schuldig. Trotzdem kaue ich weiter an dem Widerspruch "Gerade erst gekündigt worden, aber schon auf HarztIV sein statt normales Arbeitslosengeld zu bekommen". Doch egal. Es ist nicht wichtig. Ich wünsche dir aufrichtig Erfolg mit deinem System.
  22. Man kann über die Yahoo emailaccounts viele garstige Sachen sagen (und ich würde zu jeder einzelnen Schmähung zustimmend nicken). Doch Yahoos Spamfilter ist klasse. Ich kriege Spam wie oben genannten gar nicht erst zu Gesicht. Das landet alles automatisch im Spamordner, in den ich gar nicht hineingucke.
  23. Weitergedacht hieße das, falls ich das richtig verstehe: Wenn ein Vater einen Sohn hat, steigt die mathematische Wahrscheinlichkeit, dass auch sein nächstes Kind ein Junge ist, von 33% auf 48 %. (Und vice versa für Mädchen.) Man müsste nach Bevölkerungsstatistiken suchen, ob das tatsächlich so ist... Aber vielleicht habe ich auch gerade ein dickes Knäuel aus Unsinn und missverstanden Fakten im Kopf.
  24. Hoffentlich wecke ich das Ziegenproblem nicht wieder auf.^^ Mir geht es um um die Zwei-Söhne-Frage, die in diesem Artikel nach dem Ziegenproblem behandelt wird: http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/vertrackte-wahrscheinlichkeit-wie-uns-die-intuition-in-die-irre-fuehrt-a-708540.html Ein Vater hat zwei Kinder. Eins davon ist ein Junge. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass das andere Kind auch ein Junge ist? => 1/3 bzw. 33 % (Erklärung siehe Artikel.) Ein Vater hat zwei Kinder. Eins davon ist ein Junge, der an einem Dienstag geboren wurde. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass das andere Kind auch ein Junge ist? Und jetzt wird es gaga: => 13/27 bzw. 48 % (Erklärung siehe Artikel.) Ich fühle mich auf die Schippe genommen...
  25. Du hast das wohl auf Roulette bezogen geschrieben. Doch mir fiel dabei sofort der Spruch ein, den ich mir immer vorsage, wenn mir vom drehenden Lebensrad übel wird: Sei die Achse, nicht das Rad. Ist ein bisschen sinnfrei, doch mir hilft es.
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