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Roulette Forum

Tanagra

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Alle erstellten Inhalte von Tanagra

  1. Ein längst verstorbener Uraltnazi (mit Glasauge und Metallplatte im Kopf als Kriegssouvenirs) war eng mit meiner Großmutter befreundet. Solange er lebte, hatte er darauf geachtet, dass alle Frauen in meiner Familie Tag und Nacht ein Vreneli in goldener Fassung an einer stabilen 585er Goldkette um den Hals trugen: Damit sie bei jedem Crash solvent blieben, bis sie ihre Versorgung neu organisiert hätten. Faktisch hast du bestimmt recht. Nur kann man sich alternativ dazu auch heute noch auf das historische Vertrauen in Vreneli, Krügerrand & den Maria-Theresien-Taler verlassen, glaube ich.
  2. Kesselmann, ich weiß nicht, was dein Problem ist oder was du hier versuchst. Offensichtlich quält oder provoziert dich etwas an Sachses Lebenslauf oder in seiner Persönlichkeit außerordentlich, sonst würdest du nicht so viel Mühe investieren. Fakt ist: Die Glaubwürdigkeit des Sachsen in allen Details wurde hier im Forum wieder und wieder und wieder belegt durch Foristen, die ihn persönlich kennen.
  3. Viceroy, soweit ich weiß, akzeptieren clevere Geschäftsinhaber in deutschen Touristenstädten als Bezahlung chinesische Yuan und japanische Yen. Vielleicht bezieht sich allesauf16 darauf?
  4. Ja, okay, das mit den Gewinn-/Verlustintermittenzen habe ich verstanden. Wenn es gut läuft, mach doch weiter wie bisher. Du weißt doch: Never touch a running system.
  5. Rob, da du deinen positiven Erwartungswert kennst (5 %): Kellybruchteile, natürlich. Genau dafür wurde das konzipiert: Stückgröße = < 5 % deines jeweils aktuellen Spielkapitals. (Konservativ und immer leicht zu rechnen wären 1 %.)Schöpfst du viel vom Kapital ab oder verlierst eine Menge => Stückgröße schrumpft zum Schutz deines SpielkapitalsHast du gute Gewinne und/oder lässt den Gewinn erstmal beim Spielkapital => Stückgröße wächst, um optimale Gewinnhöhen zu erreichen
  6. Ja, was soll das denn? Ich war vorhin zum ersten Mal bei DB eingeloggt, seit der neue Betreiber zugange ist: nebeliges Kamerabild aus unattraktivem Winkelruckeliges BildTon entsprechend zu rülpsigem Schluckauf-Gequake verzerrtkeine Chance, auf die versuchshalber gewünschte TVP 16-18 zu setzen, der Chip landete hartnäckig auf der 18mir unsympathische Anordnung und GrafikSo nicht ...
  7. Ich bin mir nicht so sicher, ob das staatliche soziale Auffangnetz für Süchtige finanziell ein großer Posten ist. Der größte Lobbyist für Alkohol und Glücksspiel ist der Staat: Die Steuereinnahmen aus Glücksspiel und Alkohol dürften immens sein. (Bin zu faul zum Googeln.)
  8. "Nicht alles, was zwei Backen hat, ist ein Gesicht." Fred Endrikat
  9. Viceroy, ich konnte aus der Angestelltenperspektive heraus die eigenartigsten Dinge beobachten. Seitdem habe ich ein Auge dafür. Spielhallenchefs, die der dienstältesten Spielhallenaufseherin ein dickes Geldbündel geben, mit dem diese dann in stundenlanger "Arbeit" gezielt die Automaten füttert. Ein Waschsalon mit einem Dutzend kostspieliger Industriewaschmaschinen und -trockner, angeschlossener Videothek plus Internetcafé, den seit einem Jahrzehnt nie jemand anderes als die Thekenkraft betritt - von der einen oder anderen verirrten Seele alle paar Tage einmal abgesehen. Daneben gibt es vielleicht auch echte Spielhallen mit echten Spielern - doch auch die authentischen Zocker könnten nur die Kappe voll Weichspüler in der Geldwaschmaschine sein: Überflüssig aber einen guten Eindruck machend.
  10. Leben und leben lassen. Wem das Stück für die Angestellten zu viel ist, der hat sich mit Roulette das falsche Hobby ausgesucht. Außerdem lassen sich im Zweifelsfall die meisten Pleinstrategien auf ein TVP-Spiel übertragen - was die Troncfrage entschärft. Der Zwangstronc beim Luftdruckroulette liefe besser unter der ehrlichen Flagge "schlechtere Auszahlungsquote". Solange die Fakten für die Spieler nachlesbar am Ort des Geschehens publiziert werden, hätte ich kein Problem damit. Das Problem haben die Casinos - weil sie damit eine ganze Reihe Spieler vergraulen, die aus irgendwelchen Gründen nicht am Livetisch spielen möchten.
  11. Ich verliere dauernd den Überblick, wer mit wem hier nicht kann ... und ich mag euch unglücklicherweise beide. *kicher*
  12. Rob erinnert mich an die Art Kabarettisten, die mit ernster Miene und in sachlichem Tonfall absurde Geschichten erzählen. Robs - ziemlich witziger - Dreh liegt darin, die Story mit betont vielen glaubwürdigen Einzelheiten auszustatten. Er macht das hier ständig und ich muss jedes Mal wieder lachen.
  13. Bin ich (außer seiner Tamara) die einzige Robsonversteherin weit und breit? Zugegeben, sein Humor ist speziell, doch dass sein Moritatengesang über das Ende des Rotlichtbarons ein Späßchen war, ist sonnenklar.
  14. Das müssten wir erst noch durchdenken ... Ausgehend von der Tatsache, dass Schwarz exakt genauso oft nur einmal fällt wie es als Serie größer/gleich zwei auftritt. Davon abgesehen freue mich sehr über deine glückliche Landung.
  15. Ego, in den raren Fällen, in denen ich verstehe, was du sagst, begeistert mich, was du von dir gibst. Ich sollte versuchen, auch die anderen Teile zu verstehen ...
  16. Manchmal denke ich: Nichts ist, was es oberflächlich betrachtet zu sein scheint. Dann wieder glaube ich, dass die Oberfläche alles erklärt, wenn man genau hinschaut.
  17. Ich häkle gerade einen Kissenbezug im Design eines Bergarbeiterhandtuchs aus dem Kohlenpott der Fünfzigerjahre. Dazu setze ich die Webtechnik in ein Häkelmuster um, das ich mir selbst ausgedacht habe, weil es für so etwas Spezielles keine Vorlagen gibt. Eine der Besonderheiten ist die Farbzusammenstellung: Die Originalhandtücher wurden damals aus den bunten Restgarnen der Webereien hergestellt. Deshalb sah jedes Handtuch anders aus. Der Zufall der Farbfolge lässt sich nicht einfach so nach Gefühl nachahmen, deshalb habe ich mir meinen eigenen Zufallsgenerator ausgedacht: Ich kaufte mir einen dieser zwölfseitigen Rollenspielerwürfel. Jede mir zur Verfügung stehende Garnfarbe aus meinem Restgarnlager bekam eine Nummer. So kann ich die Zufallsfarbfolge auswürfeln. Zu meiner Überraschung kommt es zur ganz normalen Favoritenbildung: In den ersten neun Reihen war beispielweise Gelb der Favorit, es fiel dreimal. Das passt wahrscheinlichkeitstechnisch ins Bild: Die zwölf Farben mit dem zwölfseitigen Würfel entsprechen TVP. Auffällig ist, dass durch die sich schnell bildenden Favoriten optisch voneinander abgesetzte Streifenfarbfelder entstehen. (Ich suche nachher ein Bild zur Veranschaulichung.) Diese Optik entsteht durch die Bildung der "Frühfavoriten": Aus dem Pool der bereits gefallenen Farben bildet sich der erste Zweierfavorit, sobald eine dieser Farben zum zweiten Mal fällt. Wir wissen zwar nicht, was Favoriten in der Zukunft tun werden, nachdem sie Favoriten geworden sind. Doch wir wissen mit absoluter Sicherheit, dass sich aus den bis dato nur einmal gefallenen Zahlen vom Anfang einer Rotation zwingend ein erster Zweierfavorit bilden muss. Es wurde bestimmt hunderte Male erfolglos versucht, aus diesem Wissen ein Gewinnsystem zu machen. Trotzdem ist es eine Information, aus der sich vielleicht doch ...
  18. ... zu deinem Glück.
  19. Natürlich auf Fortsetzung der Serie.
  20. Um die Verwirrung komplett zu machen, mein Senf dazu: Jede Sechserserie ist gleich wahrscheinlich - richtig.Eine Sechserserie mit Farbintermittenzen besteht allerdings nicht aus sechs, sondern aus zwölf Coups - Sechsmal "RS".Das ist gleich wahrscheinlich wie zwölfmal Rot, zwölfmal Schwarz - und wie jede andere denkbare Farbkombination bei zwölf Coups auch:Jede kommt gleich oft vor - nur fallen Einfarbigkeit und regelmäßige Muster wie Intermittenzen auf ...... während die ebenso rare zwölfstellige Combo "RRSRSSSRSSRR" von niemandem kommentiert wird.
  21. Das ist nur, weil ich 'n Mädchen bin ...
  22. Meiner Ansicht nach handelt es sich nur um unterschiedliche Hinrichtungsarten. Zu hohe Einsätze, Martingale, Hasard entsprechen einer standrechtlichen Erschießung des Spielkapitals: Es geht schnell. Gutes MM ist wie Aufknüpfen durch einen bedauerlich ungeschickten Henker, der den Knoten falsch legt, sodass der Ruck dem Deliquenten nicht gleich das Genick bricht. Der arme Kerl zappelt lange, bevor er es überstanden hat ...
  23. Tendenzspieler - und ich vermute, Paroli ist einer - spielen (Achtung: misslungenes Wortspiel) tendenziell intuitiv. Tendenzspiel versucht, sich mit der Permanenz zu synchronisieren. So wie Verliebte einander spiegeln und im Pub beispielsweise immer gleichzeitig nach ihren Gläsern greifen. Ich habe keine Ahnung, ob diese Synchronisation beim Roulette funktioniert. Vorstellbar wäre es.
  24. Apropos Koken: Er hat meiner Erinnerung nach plausibel vorgerechnet, dass Verlustprogressionen Gewinnprogressionen überlegen sind - obwohl sie langfristig natürlich auch nicht funktionieren.
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