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aural

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  1. nun, genau darum gehts mir ja. man kann überall in der welt irgendwelche muster erkennen. die frage ist nur: sind diese muster zufällig oder überzufällig und können sie eine aussage über die zukunft treffen? und die rhythmuspostulierer begehen hier denselben fehler wie seher im mittelalter, die aus gedärmen von schlachttieren einen blick in die zukunft wagen. sie glauben, weil in der vergangenheit mal eine koinzidenz zweier ereignisse auftrat, wird das in der zukunft wieder so sein. in dem beispiel, das du bringst, ist es genauso wie in einer permanenz: man weiß erst hinterher, wie es weitergeht, und dann ist es schon zu spät.
  2. nun, die wissenschaft hat das thema eigentlich schon abgehandelt. richtiger zufall zeichnet sich dadurch aus, dass er keinen rhythmus hat. das kommt drauf an, wie geübt man ist. normal gute schlagzeuger treffen einzelne schläge im milisekunden-bereich genau. der morsecode hat recht einfache regeln: die kleinste maßeinheit (die referenzeinheit) ist die kürze. die länge besteht aus 3 kürzen. die pause zwischen zwei symbolen ist eine kürze, zwischen zwei buchstaben ist die pause eine länge, etc. solange man diese regeln einhält, ist es vollkommen egal, wie schnell man morst. der rhyhtmus eines wortes ist also immer identisch. grüße s.
  3. nein. zumindest habe ich noch nicht darüber gelesen, lasse mich aber gerne belehren. die "kleine" zeiteinheit, das sind gewiss die diskreten coups. jedoch ist unbekannt, was denn die "große" zeiteinheit ist. ohne dieses verhältnis ist es nicht möglich, einen rhythmus zu definieren. grüße s.
  4. local schrieb: Bei dieser Rhytmusdefinition und deinen Fortführungen stellt sich mir die Frage, ob wir hier von einem Rhytmus oder doch eher von einer Melodie sprechen? von rhythmus. nach wie vor. melodie ist was ganz anderes. rhythmus ist zwangsläufig bestandteil von melodie, umgekehrt muss es nicht sein. zu 1) die rhytmische Vorhersehbarkeit ist nicht vorhanden, weil ein Rhytmus "(vor-)gegeben" ist. Rhytmus kann sich eigentlich nicht "von selbst ergeben" jein. je nachdem kann ein rhythmus (in gewissem maße) vorhersagbar sein oder nicht. zu 2) die kleine Masseinheit in einer großen Maßeinehit ist ebenso nicht "stabil". Bspw. dauert die Sinfonie unter einem Dirigenten schon mal 2-3 Minuten länger oder kürzer als bei anderen und weicht zudem noch von den metronomischen Vorgaben des Komponisten ab. da sprichst du nun leider mein wirkliches spezialgebiet an. innerhalb eines musikstückes sind die kleinen und großen maßeinheiten eben schon stabil. ob jetzt furtwängler beethovens dritte in 5 minuten schneller über die bühne kriegt als barenboim hat keinen einfluss auf den rhythmus. rhythmus ist tempo-unabhängig. eine achtel ist immer eine achtel, sie vergeht nur das eine mal schneller als das andere mal. Wir können zwar das Ergebnis messen (mathem.) und vorgeben, aber das Resultat muss nicht identisch sein. in bezug auf musik muss man sagen: zum glück klingen keine zwei aufnahmen gleich. Anderes Beispiel nehmen wir einfach mal den 3/4-Takt. Wir können dieses Takt darstellen durch eine einzige Note aber auch durch 64 oder mehr Noten und diese noch in unterschiedlicher Länge und Höhe. genau. wir haben eine große maßeinheit (die punktierte halbe) und dann die kleineren notenwerte. widerspricht nicht meiner definition. die tonhöhe hat hier keine bedeutung. Zur mathematischen Bewältigung käme also noch eine "Höhe" bzw. Frequenz dazu und eine variable Anzahl von Elementen, die letztendlich einen Takt und damit den Rhytmus darstellen. nein. tonhöhen haben nichts mit rhythmus zu tun. es reicht vollkommen aus, einen klaren takt zu erzeugen, wenn ich mit einem bleistift auf den tisch klopfe. und bevor das geschrei losgeht von leuten, die sich auch damit auskennen: jawohl, je nach frequenz geht rhythmus in tonhöhe über (bei ca. 16 Hz). das hat in diesem beispiel aber keine bedeutung. Vielleicht ist ja einigen bekannt, daß "Musik" ebensowenig mathematisch "gelöst" ist. Man kann es zwar nachvollziehen durch Messungen, aber der erste Takt einer Sinfonie sagt nix über den Rest des Werkes aus. richtig. wir sprechen hier aber nicht über musik, sondern darüber, ob der zufall slave to the rhythm ist. Trotzdem gelingt es vielen Konsumenten von Musik sich in den Ablauf des Werkes einzufühlen und mitzuschwingen, auch beim ersten Hören. wer bei einem normalen popsong im 4/4-takt nicht in der lage ist, mitzuwippen, sollte sich zum arzt begeben. gerade das ist ja der ursprung der popularität dieser werke. dadurch, dass wir durch jahrelanges hören eine erwartungshaltung bzgl musik aufgebaut haben, ist es ein leichtes, diese erwartungshaltung zu erfüllen. Kann man also auch sagen: Zufall hat Rhytmus, der uns aber unbekannt in seiner mathematischen Struktur ist und wir nur die Möglichkeit haben uns einzufühlen, wobei wir nicht wissen, welches das Hauptthema ist, wie lang es dauert, ob Rhytmuswechsel, Frequenzwechsel und in welcher Anzahl vorhanden sind. nun, ich wäre sofort dabei, das zu unterschreiben, wenn ich ein überzeugendes argument oder gar einen beweis zu gesicht kriegen würde. Das ist doch einfach, wir haben bekannterweise die Phänomene der "kleinen Zahl" "der großen Zahl" des "2/3tel" und anderer statistischer und empirischer Messinstrumente. und wie würdest du dann am roulettetisch vorgehen? was ist die große und was die kleine maßeinheit? Rhytmus ist nicht zwangsweise und per definition regelmäßig, da der Zufall ihm andere metronomische Einehiten zuordnen kann. das stimmt. deshalb machte ich auch die einschränkung "eine gewisse regelmäßigkeit". das war zugegebenermaßen zu schwammig formuliert. gut, dass du darauf hingewiesen hast. beim postulierten rhythmus im roulette gehts ja aber gerade um die regelmäßigkeit. deshalb habe ich mich hauptsächlich darauf beschränkt. bitte bedenken: ich gebe das wieder, was die rhythmuspostulierer behaupten und versuche, das in eine vernünftige sprache zu packen. ich behaupte nichts dergleichen, versuche nur, definitionen für "rhythmus" zu geben und somit einen diskussionsanstoß zu geben, der vielleicht für alle seiten zu etwas führt. grüße s. bitte verzeih die sauerei mit den zitaten, aber der editor sagte mir, dass ich mehr zitate eingebaut habe, als erlaubt sind. warum eigentlich? welchen zweck hat diese "funktion" beim schreiben von antworten?* *) Zu viele Zitate sind aus technischen und anderen Gründen nicht sinnvoll. Es gibt in fast allen Foren Einschränkungen. Lösungsvorschlag: Viele Zitate lassen sich auf zwei oder drei Kommentare aufteilen. Das ist auch übersichtlicher.
  5. ok, local, ich gehe auf deine 2 fragen ein, nix für ungut, ich hab das wohl übersehen, tut mir leid. war keine absicht von mir. 1) "rhythmus" ist eine gewisse regelmäßigkeit (und somit vorhersehbarkeit) in der zeit. 2) "rhythmus" ist per definition mathematisch, da "rhythmus" immer ein zahlenverhältnis ist, nämlich eine kleine zeiteinheit innerhalb einer großen zeiteinheit. die daraus resultierende frage von dir: diese frage stellt sich für mich im roulette nicht, da der zufall eben nicht regelmäßig (und somit "rhythmisch") in der zeitleiste arbeitet. es stellt sich auch eine weitere forderung an die rhythmuspostulierer bzgl punkt 2: was konstituiert im roulette eine "große" (quasi das "metrum") und eine "kleine" zeiteinheit. das wurde noch nie erörtert, ist aber von elementarer bedeutung, wenn man dem zufall einen "rhythmus" unterstellt. grüße s.
  6. ein beispiel, das uns nirgends hinführt. was willst du eigentlich? wenn du was konstruktives beitragen kannst, dann mach das bitte, aber bei dir hab ich das gefühl, dass du nur deshalb schreibst, weil dir grad langweilig ist. es ist kein hochtrabendes thema, sondern naturwissenschaftliche standardfolklore, die keinen müden seufzer an einer hochschule erntet, aber in diesem forum aufgrund von ignoranz, wunschdenken und schlechter naturwissenschaftlicher bildung zu großem teil unbekannt ist und nicht wahrgehabt werden will nochmal: du hast dich entschieden, an der diskussion teilzunehmen, ohne etwas zum thema beizutragen. das darf man natürlich, man soll sich dann aber auch nicht wundern, wenn gewünscht wird, dass irgendwann mal was substanzielleres kommt als der vergleich von gewinn- und verlustprogression, welche ja letzten endes dasselbe ergebnis nach sich ziehen.
  7. das spiel, was du vorschlägst, ist altbekannt und zeitigt langfristig dieselben ergebnisse wie die martingale. ich hab noch nichts neues gehört von dir.
  8. wie bereits gesagt: wurde alles bereits gemacht, mit demselben ergebnis. ein diskussionsstil, der auf a) wissen b) fakten c) argumenten beruht, ist also nichts für dich... war mir klar. bisher hast du noch nichts zur diskussion beigetragen, außer zu sagen: "macht es doch mal genau umgekehrt!".... nun. genau das wurde eben schon 1000fach getan.
  9. das wurde doch schon lange logisch und spieltaktisch umgekehrt. mit demselben ergebnis!!! und ja: eine erfolgreiche strategie muss zwangsläufig mathematisch beweisbar sein. wie soll sie denn sonst beweisbar sein? fußballerisch? grüße s. p.s.: natürlich häng ich mich an der metapher auf. eine metapher hat ja den sinn und zweck, zwei verschiedene bereiche miteinander zu verbinden, um in einem der beiden bereiche einen sachverhalt anschaulicher erklären zu können. was für einen sinn hat dann deine "metapher", wenn sie gar nichts erklärt, sondern nur in die irre führt, weil sie genau das gegenteil von dem sagt, womit du argumentieren willst?
  10. du willst also die möglichkeit eines mathematischen systems mit einer militärischen schlacht beweisen? merkst du eigentlich, wie albern das ist?
  11. ich möchte gar nicht aufzählen, wieviel in dem satz sowohl logisch als auch faktisch falsch ist. na gut, ich machs: a) die kugelform der erde kann man mathematisch beweisen b) langfristig erfogreiche strategien wie KG kann man mathematisch beweisen c) reine tableauspiele sind nachweislich nicht langfristig erfolgreich
  12. wir sind ja alle keine chorknaben hier... ich reg mich auch immer nur kurzfristig auf und dann isses wieder ok. ich seh das eher so wie stammtischdiskussion, wo man seinem besten freund auch mal sagt: "mensch, du bist ja echt ein totaler depp" und 4 sätze weiter ist das wieder vergessen. in diesem sinne
  13. lieber nico, das, worüber du dich beklagst, passiert in beide richtungen. du empfindest das aber nur in deine richtung so und fühlst dich dann verarscht. aber andersrum machst du es auch nicht anders. wenn man der meinung ist, dass man recht hat, verzichtet man halt gern aufs argumentieren und diskreditiert das gegenüber als idiot oder religiösen fanatiker oder sonstwas. du machst das auch hin und wieder ganz gerne, ohne deine ansicht stichhaltig zu begründen. deshalb meine bitte: wenn du der meinung bist (die dir natürlich zusteht und dir keiner nehmen will), dass das, was hohasard als "intuition" definiert, falsch ist, dann bring doch bitte eine positive definition, anstatt ihm intelligenz abzusprechen. wenn du willst, kannst du das ja trotzdem tun, aber ohne ein argument oder einen beweis hinzuzufügen, ist das schon sehr dürftig.
  14. "ahnung" und "meinung" sind häufig negativ miteinander korreliert. sieht man bei dir in jedem zweiten post. meinungen zu äußern ist vollkommen in ordnung und auch wünschenswert, aber es wäre ganz sinnvoll gewesen, wenn du auch erläutert hättest, WARUM du nohasard intelligenz absprichst und warum das, was er gesagt hat, falsch ist. du sagst nur: "nohasard hat nix in der birne, weil er was anderes sagt als ich". und genau diese attitüde von dir zeugt nicht wirklich von intelligenz und diskussionsfähigkeit. erläutere deinen standpunkt anstatt leute zu beleidigen. die definition von nohasard bzgl "intuition" entspricht nämlich durchaus der lehrmeinung. diese muss natürlich nicht korrekt sein, aber alternativmeinungen sollten seriöserweise begründet werden und nicht mit beleidigungen untermauert. in diesem sinne s.
  15. grüß dich, nordwest erfolgreiches KG hat nicht zur voraussetzung, dass ein croupier zielwerfen kann. das eine hat mit dem anderen nichts tun. dein argument logisch zuende gedacht, würde heißen, dass die ballistiker bei der KTU nur die flugbahnen von projektilen, die von kunstschützen abgefeuert wurden, berechnen können und nicht die von laienschützen. tausende schusswaffendelikte könnten nie aufgeklärt werden. grüße s.
  16. sevus nohasard kein problem. hoffentlich war der wein richtig gut. ich würd auch mal gern wieder ein verkostung machen... wird echt mal zeit. nun denn... lass dir zeit, ist ja kein leichtes thema. "synchronität" und "synchronizität" sind ja per definition verschieden dinge. so wie ich dein spiel verstehe, ist es aber so irgendwie beides. naja... du kannst ja in ruhe die nächsten tag dazu was sagen. bis bald und grüße s.
  17. jein. zumindest so, wie ich es verstehe, was nicht richtig sein muss. es wäre aber für die diskussion leichter, wenn du eine positive und keine negative definition bringen würdest. also wenn wir z.b. die jung´sche erklärung nehmen, handelt es sich um... nun ja... offenkundig akausale ereignisse, die aber zusammenfallen und in unserer interpretation einen sinn ergeben. ich bin da aber nicht der große experte und lasse mich gerne belehren. grüße s.
  18. nico, ich fand einfach nur den vergleich mit den religiösen fanatikern unangebracht. ich gönn dir deine weltsicht, du bist ja offensichtlich zufrieden damit, sonst würdest du es ändern und du richtest bestimmt auch keinen schaden damit an. also alles in ordnung. in diesem sinne s.
  19. vielleicht sollten wir mal schauen, den begriff "synchronizität" einzugrenzen, sonst reden wir eventuell aneinander vorbei. also: zwei dinge, die primär nichts miteinander zu tun haben, erwecken den anschein, dass sie eben doch miteinander zu tun haben, wenn auch nur für einen begrenzten zeitraum. ich hatte heute so ein seltsames erlebnis, aber für mich als materialist gehört das in die kategorie "zufall". der zufall erlaubt "synchronizität", das phänomen entsteht meiner meinung nach aber nur in unserem kopf. ein etwas albernes beispiel: ich putze mir die nase und ein buch fällt aus dem regal. ist meine nase jetzt die fernbedienung fürs buch? wohl kaum. dass diese form von "synchronizität" keine synchronizität ist, würde jeder sagen, der einigermaßen normal im kopf ist. wenn man das beispiel jetzt aber in die welt des glücksspiels transportiert, siehts wieder anders aus. der kollege boulgari z.b. ist der ansicht, dass gewisse figuren konsequenterweise andere figuren nach sich ziehen oder sich wiederholen oder sequenzieren, oder was auch immer. der gedanke ist derselbe wie beim buch, aber beim glücksspiel wollen wir das nicht so leicht einsehen. mit anderen worten: ich halte "synchronizität" für eine illusion, wenn man ihr eine metaebene gibt. auf der untersten ebene tritt sie natürlich auf, aber ausschließlich im rahmen des zufalls, ohne irgendeine bedeutung. lieber nosti, eine welt voller hawkings muss natürlich nicht sein. lauter nerds mit roboterstimmen... wer will das schon. ich fand nur den vergleich von nico mit den religiösen fanatikern unangebracht, da das wissenschaftliche ideal nämlich das genaue gegenteil ist. grüße s.
  20. lieber nico, ich bin nicht hasserfüllt. ich bin nur genervt von naivität, die sich für weisheit hält. und ja: unsere wissenschaftlichen fortschritte sind noch lange nicht am ende. die menschheit steckt immer noch in den kinderschuhen. wenn es aber nur leute wie dich gäbe, würden wir immer noch in höhlen hausen und uns die köpfe einhauen. nochmal: du hetzt gegen die wissenschaft, ohne die es dir nicht möglich wäre, das leben zu führen, das du führst. mit all dem luxus wie computer, reisen, automobile, oder auch nur ganz banale dinge wie toiletten. wenn du deine thesen wirklich ernst nehmen würdest, dann würdest du auf eine einsame insel ziehen mit nichts dabei als deiner nackten haut. dann möcht ich dich mal erleben, wie du ohne wissenschaft länger als ne woche überlebst und ob du nicht doch die "religiösen fanatiker" der welt der wissenschaft und ihre götzen vermissen würdest. du bist so ein typischer new-age-typ, der seine eigene weltsicht nur bis zu dem punkt ernst nimmt, da er auf weltlichen luxus verzichten müsste. deine weltanschauung ist der pure luxus, die du dir nicht leisten könntest, wenn du in einem lepra-dorf in bangladesch leben würdest. du hast nicht den geringsten respekt vor deiner eigenen weltanschauung und auch nicht vor den menschen, die dein leben maßgeblich verbessern, sonst würdest du keine computer benutzen.
  21. klar, tu dir keinen zwang an. oh, das hätte ich wirklich nicht gedacht. ich muss allerdings auch eingestehen, dass meine reaktionen auf deine thesen etwas grob waren, da ich davon ausgegangen bin, du seist ein systemverkäufer. offenkundig ist das nicht der fall und ich entschuldige mich gerne für die ein oder andere formulierung. ich hab keinen grund, dazwischenzufunken, wie ich finde. nein, man muss nicht alles runterbeten, was einem gesagt wird. auf keinen fall. dafür studiert man ja, dass man anwägen kann, wann widerspruch angesagt ist. im falle "roulette" sind die expertenmeinungen aber doch sehr eindeutig. bisher war niemand in der lage, mit mathematischen mitteln die negative erwartung auszuschalten. in vielen anderen wissenschaftlichen bereichen ist es auch so, dass die vorherrschende lehrmeinung eben vorherrschend ist, weil sie 1000fach bestätigt wurde und keine wirklcihen alternativen gibt, oder aber die alternativen sind unausgegoren und scheitern im experiment. es gibt natürlich viele grenzfälle, aber das würde zu weit führen, das alles en detail zu erörtern. meine milde skepsis ist darin begründet, dass du deine ideen nicht mit missionarischem eifer darlegst, wie das ein gewisser anderer teilnehmer dieses forums tut, der deinen thread auch schon durch pöbeleien gestört hat. ich unterhalte mich gerne mit menschen, die kritik aushalten und das scheint bei dir der fall zu sein. eigentlich wollte ich auch noch ein kleines statement zu deinem spiel abgeben, aber ich war recht beschäftigt die letzten wochen. hier nun meine kurzmeinung dazu: dein "synchronizitätsspiel" (ich nenn das mal so, korrigiere mich, wenns irreführend ist), erinnert mich etwas an evert. mir scheint es, als würdest du evert spielen, aber ein bisschen intelligenter. damit will ich nun nicht sagen, dass ich dein spiel für erfolgversprechend halte. ich glaube nicht, dass es langfristig klappen wird, wünsche dir aber dennoch alles gute beim testen. grüße s.
  22. ach nico... bist du wirklich so dumm? ich glaube ja... wenn ich sage "heutiges wissen", dann heißt das, dass die wissenschaft offen ist für neue kenntnisse. religiöse fanatiker sind dies nie gewesen und werden es auch nie sein. das ist ein ganz elemantarer unterschied. ein anderer ist, dass religiöse fanatiker gern kriege anzetteln und andersdenkende umbringen (lassen). von leuten, die an die kraft der wissenschaft, an säkulare werte und an demokratie glauben, ist das nicht überliefert. die wissenschaft hat uns im gegensatz zu sämtlichen religionen voran gebracht. ohne die wissenschaft würden wir uns alle noch die köpfe einschlagen. denk mal ein bisschen nach, bevor du was schreibst. wenns denn geht... was ich stark anzweifle. wenns nach leuten wie dir ginge, würden wir an elfen glauben und auch sonst naiv wie dreijährige durch die welt laufen. wie kann ein erwachsener, wahlberechtigter mensch nur so einen schrott labern? ohne die wissenschaft wärst du honk nicht in der lage, deinen hirnschmandt permanent ins netz zu stellen!!! was glaubst du denn, welche leute rechner entwickelt haben? religiöse spinner oder wissenschaftler? was hast du denn in deinem leben schon geleistet außer einem guru auf den leim zu gehen? du hetzt gegen etwas, das dir die möglichkeit gibt, ein leben zu führen, das noch keine generation vor uns führen konnte (zumindest im westlichen europa).
  23. servus, nohasard na klar stimmt das. ich liebe die antike ebenso. die griechen (und nach heutiger geographie v.a. auch die türken, was man nicht vergessen sollte) haben die philosophie und die naturwissenschaft (welche damals quasi "angewandte" philosophie war) begründet. wir haben jedoch im laufe der jahrhunderte und jahrtausende auch den schmarrn aus den lehrbüchern entfernt (bzw. betrachten wir ihn nur noch aus historischem gesichtspunkt), denn nicht alles, was die jungs damals so gelehrt haben, hält heutigem wissen stand. und genau das ist die stärke von naturwissenschaft: das prinzip von peer review ermöglicht es, die realität von bloßen vermutungen und wunschdenken zu unterscheiden. die naturwissenschaft ist leider weltweit die einzige domäne, in der demokratie perfekt funktioniert, denn zumeist hat die mehrheit der experten auf einem gebiet schlichtweg recht. grüße s.
  24. was vor 3000 jahren falsch war, ist heute nicht richtiger. der unterschied ist, dass es die leute damals halt nicht besser wissen konnten. heute könnte man es besser wissen, wenn man denn wöllte. naturwissenschaft zeichnet sich dadurch aus, dass sie sich entwickelt. was du hier schreibst, hat sich nie entwickelt. nichts von dem, was du hier auflistest, ist ein "naturgesetz", sondern nur esoterische spinnerei.
  25. mensch, fritzl, alte wurschthaut. bevor du hier leute beleidigst, die einen (für zumindest normal gebildete menschen) offenkundigen schmarrn aus deiner feder als anlass für ein kleines späßchen nehmen, solltest du erstmal deine krude these der zero-invarianz im kolonnenspiel fundiert darlegen. wenn du das nicht kannst, dann würde ich dich bitten, deine primitiven und unverschämten äußerungen im zaum zu halten. ich weiß zwar nicht, was der völkische roulette-beobachter sagt, aber der gemeine mathematiker (sogar wikipedia, ohoooo!) sagt für kolonnen: Ev=2*(12/37)+(-1)*(25/37) daraus folgt: Ev=-1/37 also: beweise uns allen deine these, indem du die obenstehende mathematische erwartung widerlegst. wenn es sich bei der angeblichen zero-invarianz im kolonnenspiel laut deiner aussage um ein "faktum" handelt, dann müsste es doch ein leichtes für einen pfiffikus wie dich sein, das hier zu erläutern. führ doch mal ne sachliche diskussion und zeig uns, wie umfassend gebildet du nicht nur in der politik, sondern auch in den naturwissenschaften bist. mach uns fertig mit deiner intelligenz. lass das licht des forums hellauf in deinem antlitz strahlen, auf dass es der menschheit (nicht nur den deutschen... kriegst du das hin?) zum besseren genüge! p.s.: ich bin NICHT mitte 20! wie oft muss ich dir das eigentlich noch sagen, dass das nicht stimmt? selbst wenn: nur weil du älter bist als ich, wird nicht alles, was du glaubst, zur wahrheit!
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