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Roulette Forum

Rabert

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Alle erstellten Inhalte von Rabert

  1. Liebe Danny, ich spreche von testen, nicht von ausprobieren. Der Unterschied zwischen Fun-Modus und Permanenzen-Test sind einige hunderttausend Coups. Im Fun-Modus kann man ein paar hundert, wenn man Zeit hat, geduldig ist und nicht am Karpal-Tunnel-Syndrom leidet auch einige wenige tausend Coups testen - und solche Tests sagen überhaupt nichts. Natürlich sind die testbaren Permanenzen Vergangenheit, aber sie zeigen zumindest ganz eindeutig wie sich deine Idee in der Vergangenheit bewährt hätte. Die Wahrscheinlichkeit dass dies in Zukunft ähnlich sein wird ist ziemlich hoch. Naja, und der Debugger beim Permanenzen-Test bist du eben selbst... wobei du halt meist zwei Dinge feststellen wirst: Läuft deine Idee im Test ohne Platzer oder mit zigrausend Stücken Gewinn, hast du einen Fehler in deiner Programmierung, läuft sie stabil in's minus, dann wirst du keinen Fehler finden. In letzterem Fall kannst du dann einige Parameter (=Regeln, Progressionen, Limits) ändern, und wirst dabei sogar manchmal bessere Ergebnisse feststellen. Nur ein dauerhaftes Plus wirst du mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit so auch nicht erreichen. Ich hatte einmal eine Idee getestet, die über sage und schreibe knapp 400.000 Coups ein positives Ergebnis hatte - um dann in den nächsten gut 300.000 Coups in ein dramatisches Minus abzugleiten. Wenn ich noch ein paar 100.000 Coups warte, kommt vielleicht wieder so eine gute Phase wie am Anfang. Der Haken dabei sind nur zwei Wörter: "wenn" und "vielleicht".... Beste Grüße Rabert
  2. Erhärungssystem, Ernärungssystem?? Keine Ahnung, was damit gemeint ist... Beste Grüße Rabert
  3. Hey Danny, wenn du ein Softwareprojekt entwickelst, testest du es doch auch nicht auf dem Produktionsserver... Du kannst doch programmieren. Besorg dir umfangreiche Permanenzen und teste deine Ideen damit. Wird dir auf Dauer Unmengen von Geld sparen, glaub's mir! Es sei denn, du liebst die Gefahr... Beste Grüße Rabert
  4. Mir geht es genau anders herum, wenn ich verliere habe ich erst mal für ein paar Tage die Schnauze voll. Mir fällt es schwer dann wieder anzufangen. Als ich das erste Mal beim Roulette verloren hatte (1976, 300 Mark, Martingale auf EC gespielt...) habe danach etwa 17 Jahre lang kein Kasino mehr betreten. Der Beste Schutz ist es m.E. sich zum Sklaven seiner Limits zu machen. Limit erreicht, egal ob positiv oder negativ, Spieltag zu Ende. Basta. Daran halte ich mich auch. Nur eines ist geblieben, wenn ich aufhöre weil das Negativ-Limit erreicht ist, brauche ich immer noch mehrere Tage bis mehrere Wochen, bis ich mich wieder an's Spiel wage. Und sollte ich mal viel Geld verlieren (wobei "viel" durch meine jeweilige Einkommenssituation bestimmt wird), werde ich wohl wieder einige Jahre Roulette irgendwohin wegschließen... Beste Grüße Rabert
  5. @ Danny Du testest deine Progression doch nicht etwa mit richtigem Geld, oder? Beste Grüße Rabert
  6. @ dazlight So ungefähr stelle ich mir das vor... Beste Grüße Rabert
  7. Zunächst einmal habe ich gar nicht gesagt, dass ich das übernehmen wollen würde. Aber ich könnte mir das durchaus vorstellen. Wenn ich das tun würde, dann nur unter dem Aspekt des Cost-and-Profit-sharing: Die Produktionskosten werden durch die Beitragenden genauso geteilt wie die Vermarktungserlöse. Da lässt sich sicherlich auch ein modus operandi zu finden... So ein Buch zu produzieren ist heutzutage übrigens nicht besonders kompliziert oder teuer (siehe z.B. www.bod.de, könnte damit sogar im normalen Handel vermarktet werden). Beste Grüße Rabert
  8. Sowas wäre sicher möglich, aber jede einzelne Idee für sich wäre damit nicht geschützt, weil sich Ideen und Konzepte nicht schützen lassen. Es geht ja nicht um den Schutz der Ideen, sondern darum einer möglichen Vermarktung und damit Kapitalisierung dieser Ideen durch Schmarotzer zuvorzukommen. Beste Grüße Rabert
  9. Vollkommen richtig. Wenn sich niemand beteiligt wird so etwas nicht geben. Und last but not least müsste auch Paroli zustimmen, ob es ein Paroli-Forum-System-Buch geben darf. Falls das nicht klappt, die Systemverkäufer dürfte es freuen: Kostenlose Produktideen, ausgearbeitet und getestet, kein zusätzlicher (seriöser) Wettbewerb, der Kelch ist damit an denen vorbeigegangen... Beste Grüße Rabert
  10. In der Tat ist es so, dass das hier für viele ein Hobby ist. Für manche aber mehr... Ich habe nicht vor dieses Hobby zu kommerzialisieren. Ich möchte nur vorschlagen dass wir denjenigen vorkommen, die dies für uns und auf unsere Kosten sonst übernehmen würden. Wie groß die Nachfrage nach solchen Systemen ist, weiß ich leider nicht. Wenn wir das hier selbst tun würden, wäre zumindest sichergestellt dass niemand mit falschen Behauptungen über den Tisch gezogen und ggf. in den Ruin getrieben wird. Last but not least würden wir den "Professionellen" einfach das Leben schwerer machen, indem wir denen Markt wegnehmen. Andernfalls tun wir genau das Gegenteil: Wir verschenken zum Teil teuer und mit viel Einsatz und Zeit entwickelte "Produkte"... Das kann sein, kann aber auch sein dass es nicht stimmt. Ist aber letztlich irrelevant. Systeme die sich einer ausgedacht hat und in seiner Schublade verwahrt, sind unbekannt. Ich glaube dass nur Anfänger manchmal dazu neigen mit einer Idee den Stein der Weisen gefunden zu haben (kann ich selbst ein Lied von singen): Wer sich länger mit der Thematik auseinandersetzt, weiß dass er sich vielleicht eine interessante Spielidee ausgedacht hat, aber mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch damit nicht Millionär wird - noch nicht einmal auf Dauer den Verlust vermeiden kann. Beste Grüße Rabert
  11. Das unterschreib ich sofort. Die Ideenklauer sowieso. Vielleicht ist es tatsächlich an der Zeit den idee(lle)n Wert dieses Forums zu kapitalisieren - und zwar nicht durch Ideenklauer, sondern zugunsten der Erzeuger dieses Wertes....
  12. @ TKC Grundsätzlich hast du Recht. Aber darum geht es gar nicht. Wenn dich einer auf die rechte Wange haut, halte ihm auch die Linke hin (oder so ähnlich, ist lange her...). Wir machen uns hier die Mühe Ideen zu entwickeln, vorzustellen und zu prüfen - auch wenn es eigentlich ein erbauendes Freizeitvergnügen (und für manche sicherlich auch mehr) ist. Warum sollen wir nicht die möglichen Früchte dieser Arbeit selbst geniessen? Solange wir niemandem ewigen Reichtum versprechen, sehe ich da auch moralisch kein Problem. Tun wir es nicht selbst, wird es früher oder später jemand anderes tun, und dann werden wir nicht beteiligt. Wer weiß denn, dass es dieses Buch gibt? Wen interessiert dieses Buch überhaupt? Hier geht es nicht um grundsätzliches theoretisches Handwerkszeug zur Herstellung von Spielsystemen, sondern um ganz konkrete Spielsysteme an sich. Die Systemkäufer bei eBay denken sicherlich nicht in diese Richtung. Die Ideenklauer sagen das nicht. Diese Idee hat den Zweck, diesem Volk zuvorzukommen und den möglichen finanziellen Nutzen selbst einzustreichen. Gleichzeitig pädagogisch wirksam: Wenn anhand von zig Systemen aus diesem Forum, in dem sich Menschen mit zusammen hunderten von Jahren Roulette-Erfahrung versammeln, in diesem Buch nachdrücklich belegt wird dass kein einziges dieser Systeme dauerhaften Gewinn bringt, sondern nur kurzfristig eine mögliche erhöhte Chance auf einen Gewinn erlaubt, bewahren wir vielleicht den einen oder anderen nicht nur vor weiteren Geldausgaben für untaugliche Systeme, sondern vielleicht vor dem finanziellen Ruin beim Ausprobieren dieser Systeme. Das wir damit Geld verdienen finde ich in Ordnung - auch der Pfarrer bekommt für die Rettung des Seelenheils seiner Schäfchen Geld... Beste Grüße Rabert
  13. Ja, das könntest nicht nur du, dass könnte auch ich oder jeder andere. Eigentlich ist es überraschend, dass es wohl noch niemand gemacht hat - wahrscheinlich nur eine Frage der Zeit. Darüberhinaus bin ich gar nicht so sicher, ob Beiträge in öffentlich zugänglichen Foren allgemein, oder in diesem Forum im Besonderen, tatsächlich den Copyright-Regeln unterliegen. Was allerdings auch eine rein rhetorische Frage ist, da ein paar leichte Änderungen an den Formulierungen und ein paar unbedeutende Änderungen im Regelwerk (zumal es derartig Handelnden wahrscheinlich nicht darauf ankommt dem Kunden ein tatsächlich funktionierendes System zu verkaufen) das Copyright sowieso aufheben würden. Die Mühe um Erlaubnis zu bitten hat im wesentlichen zwei Gründe: Erstens könnte es so als offizielle Paroli-Forum-Publikation angeboten werden (was den angenehmen Nebeneffekt hätte dieses Forum zu promoten), was sich marketingtechnisch gut nutzen ließe, und zweitens könnte man so den Beteiligten wohlverdienten Lohn zukommen lassen. Oder anders gesagt: Es wäre einfach fair und richtig. Beste Grüße Rabert
  14. ...weil überraschend viele Menschen faul, bequem, unwissend oder ignorant sind. Ich bin sicher dass es viele Roulette-Interessenten und Enthusiasten gibt, die a) dieses Forum nicht kennen, b) Foren als solches überhaupt noch nicht als Informationsquelle in Betracht gezogen haben, c) Foren allgemein meiden und vor allem d) lieber Geld für eine ordentliche Ideenpräsentation bezahlen als sich die Details hier mühsam rauszusuchen. Dem könnte man leicht entsprechen: Jeder, der seine Idee in dem Buch veröffentlicht haben möchte, schickt seine Idee an den Herausgeber/Editor mit der Erlaubnis, sie dort zu veröffentlichen. Das wäre sowieso erforderlich, weil es in der Tat nicht gerade einfach ist, aus der Vielzahl der Beiträge mitsamt der Tests in diesem Forum die jeweils relevanten (aktualisierten, verbesserten) Regeln einer Idee herauszufischen, und dies so die redaktionelle/editorielle Arbeit an dem Buch wohl erst realisierbar macht. Beste Grüße Rabert
  15. Für mich ist es eine wesentliche Existenzberechtigung dieses Forums, dass hier Ideen vorgestellt und diskutiert werden - völlig unabhängig davon, ob man mit diesen Ideen auf Dauer Millionär wird oder Bettler. Mir selbst macht es Spaß Spielideen zu entwickeln und zu prüfen, außerdem wird mein Notebook bei dem bischen Numbercrunching wenigstens auch mal gut gefordert. Was mich allerdings auch stört ist es, wenn Dritte daraus Profit schlagen. Bevor ich auf dieses Forum stieß hatte ich keine Ahnung davon, dass solche Roulette Ideen bei eBay verhökert werden, dass es Leute gibt die richtig Geschäft damit machen, und zu welch erstaunlichen Preisen solche Ideen manchmal gehandelt werden. Warum sollen wir in diesem Forum nicht einfach die gegebene Situation für uns selbst nutzen? Lasst uns doch einen Sammelband produzieren, in dem die hier diskutierten Systeme veröffentlicht werden - inkl. der Auswertungen, die ein Scheitern aller dieser Ideen nachweisen - und dem Hinweis, dass bei kurzfristigem Einsatz eine (in der Regel sogar quantifizierbare) Chance besteht, etwas Geld zu gewinnen. Das Buch produzieren wir dann in englischer und deutscher Sprache und bieten es bei ebay.com und ebay.de und was für ebays auch immer für sagen wir mal 90 oder 290 oder 490 oder 990 USD/Euro an, was auch immer. Der Erlös wird dann unter allen Ideengebern und Ideenprüfern aufgeteilt - und Paroli kann ja auch einen Anteil bekommen... Das würde dazu führen, dass die Motivation hier Ideen zu veröffentlichen steigen könnte, weil sie dann in Volume 2 dieses Buches in ein oder zwei Jahren wiederum verkauft werden könnte - und der Ideengeber so ein paar Euros verdienen würde. Gute Idee? Beste Grüße Rabert
  16. Rabert

    Neteller

    Hey, dass wäre doch mal ne Geschäftsidee: ePayment Exchange Services! Wäre allerdings in Deutschland nach dem Kreditwirtschaftsgesetz wegen genehmigungspflichtiger Zahlungsverkehrsdienstleistungen verboten. Aber ich wollte doch schon immer mal auf die Bahamas ziehen... Beste Grüße Rabert
  17. Schade Carlo, das hätte noch richtig lustig werden können... Beste Grüße Rabert
  18. Ich gehe mal davon aus, dass das GPC nicht das Recht hat eingezahltes Geld ihrer Kunden einfach zu behalten. Dieses Recht gegen ein Unternehmen in Antigua einzuklagen dürfte allerdings nicht ganz so einfach sein... Ich würde mal fragen wie hoch die Transaktionsgebühren sind und ggf. anbieten diese zu übernehmen, falls sich das angesichts des fraglichen Betrags rechnen würde. Oder einfach ein wenig dort spielen. Beste Grüße Rabert
  19. Waren das "reine" Serien oder durch Null unterbrochene Serien? In 3 1/2 Stunden kannst du im OC mehr Coups generieren als in einem Real-Kasino an einem Tisch in zwei Wochen fallen. Dabei musst du auch noch berücksichtigen, dass normalerweise kein Mensch zwei Wochen lang 8 oder 10 Stunden ununterbrochen am Tisch steht. Steht jemand regelmäßig 5 Stunden in der Woche im Kasino, würde er fast ein halbes Jahr benötigen, um diese Anzahl von Coups zu beobachten. So betrachtet, erscheint mir das ganz sooooo merkwürdig nicht. Beste Grüße Rabert
  20. Das war mir klar dass du den Vorlauf mit einbezogen hast, aber nur fiktiv. Anders hätte dieses ganze Spiel ja keinen Sinn gemacht. Die sechs Zahlen die du setzt müssen irgendeine Qualität ausweisen, irgendeinen Grund bieten, dass du sie setzt und nicht irgendwelche anderen sechs. Das Nichterscheinen in ca. 2 Rotationen könnte so ein Merkmal sein. Obwohl jede Zahl immer genau eine Chance von 1/37 hat dass sie fällt, ist die empirische Wahrscheinlichkeit dass eine Zahl fällt, die über zwei Rotationen noch nicht gekommen ist, zunächst einmal höher als die Wahrscheinlichkeit dass eine Zahl fällt die in den letzten 10 Coups der zweiten Rotation kam. Die Frage ist nur, ist diese bessere Wahrscheinlichkeit hoch genug, um im Rahmen von Kapital, Progression und Tischlimit darauf setzen zu können? Es kann durchaus vorkommen, dass auch nach Abschluss der dritten Rotation immer noch 6 Zahlen nicht gekommen sind, wenn dies auch ziemlich selten der Fall sein wird. Wie ich ja schon geschrieben habe, ich selbst habe in meinem Kurztest (das waren vielleicht 5 oder 6.000 Coups) keinen Platzer gehabt, aber alle Warnlampen sind aufgeleuchtet. Insgesamt ist das Platzerrisiko gering, aber wenn ein Spiel platzt - und früher oder später wird das passieren -, dann wird der Verlust so hoch sein, dass du nie wieder Roulette spielen wirst. Setz' einfach mal irgendwelche 6 Zahlen im OC-Fun-Modus, und du brauchst nicht lange auf den Platzer warten... Beste Grüße Rabert
  21. Rabert

    Permanenzen von OCs

    Unabhängig von der Frage, wie Zahlen in OCs erzeugt werden, beschäftigt mich einen andere Problematik. In einem Real-Kasino erzeugt ein Zufallsgenerator (der Zylinder) genau für diesen einen Tisch die Zahlen und damit eine vollständige und ununterbrochene Abfolge von Zufallszahlen. Sofern es überhaupt möglich ist eine vergangene Permanenz wie auch immer für die Ermittlung zukünftig zu fallender Zahlen zu nutzen, gibt es in diesem Fall keine Lücken die die Vergangenheitsbetrachtung verfälschen könnten. Anders im Online-Casino: Es gibt meines Erachtens für Online Casinos keinen Grund mehr als nur einen Zufallsgenerator zu beschäftigen (mit Ausnahme von Backup-Systemen falls der Haupt-Generator einen technischen Defekt haben sollte). Die Zufallsgeneratoren sind in der Lage, tausende von Seeds pro Sekunde zu erzeugen, mehr als genug für die Seedanforderungen aller zu einer gegebenen Zeit aktiven Nutzer des OC aller vom OC angebotenen Spielmöglichkeiten. Wenn ich nun also eine Permanenz des virtuellen Tisch 1 eines OC nehme, kann ich diese überhaupt mit der gleichen Gültigkeit der Aussagen wie bei einer Real-Permanenz auswerten? Denn diese Permanenz ist ja nur ein Ausschnitt aller erzeugten Zufallszahlen. Das heißt, wenn der letzte Coup meines OC-Tisches die Zahl 15 erzeugte, so können bis zur Erzeugung des nächsten Coups durch den Zufallsgenerator bereits hunderte oder tausende anderer Seeds für andere Tische/Spiele produziert worden sein. Diese Situation ist vergleichbar mit der vollständigen Permanenz eines Real-Kasinos über alle Tische hinweg - und unter gleichzeitiger Einbeziehung aller anderer im Kasino angebotener Würfel-, Karten- und Automatenspiele. Irritierend für mich ist allerdings die Tatsache, dass die OC-Permanenz die ich untersuche dennoch allen Roulette-Regeln in fast idealer Weise entspricht. Daher beschäftigt mich die Frage: Ist es notwendig für eine aussagekräftige Permanenz, dass die Zahlen tatsächlich vollständig und ununterbrochen vorliegen? Macht es überhaupt Sinn die Permanenz eines Roulette-Tisches im OC zu beobachten, wenn zwischen den dort erzeugten Zahlen vom gleichen Zufallsgenerator viele weitere Zahlen produziert worden sind? Beste Grüße Rabert
  22. Über 730.000 Coups des GPC war die längste ununterbrochene Serie einer EC 21 Coups lang (ich glaube es war Rot), die längste Serie des Nicht-Erscheinens einer EC - hier verlängert die Null die Serie statt sie zu unterbrechen - eine 23er Serie, wenn ich mich nicht irre Schwarz. Beste Grüße Rabert
  23. Jede Entscheidung setzt die Ergebnisse von analytischer Betrachtung, Erfahrungswissen und Intuition in Handeln um. Insofern gäbe es diesbezüglich für Menschen überhaupt keine Flexibilität hinsichtlich ihres Handelns - nicht nur im Roulette, weil alles kausal-deterministisch vorbestimmt wäre. Womit wir schon wieder mitten in einem Glaubenskrieg wären... Der Begriff "starres System" ist für mich genauso wenig eine leere Hülse wie der Begriff "flexibles Spiel". Ein starres System setzt zu dessen Entwicklung analytische Betrachtung, Erfahrungswissen und Intuition voraus, um später im Einsatz auf den Aufwand der Nutzung der beiden letzten Komponenten im Spiel zu verzichten. Das spart Zeit, (emotionale) Kraft und ermöglicht ein faktisch automatisiertes Spiel. Bei einem flexiblen Spiel werden immer alle drei Komponenten zur Entscheidungsfindung in wechselnden Anteilen genutzt. Das ist nicht automatisierbar und erfordert eine umfangreiche Entscheidungsarbeit vor jedem Satz. Beste Grüße Rabert
  24. @ Wenke Wenn ich eine Idee austeste, mache ich das in der Regel mit den unterschiedlichsten Limits und Progressionen. Während Limits tatsächlich öfter eine Optimierungsfunktion haben, wenn sie bei Erreichen eines Minimum oder Maximum eingesetzt werden (sprich der Gesamtverlust über zigtausende oder hunderttausende Coups wird geringer), zeigt sich immer wieder (mit ganz wenigen Ausnahmen), dass die Verwendung einer Progression gegenüber Masse egal ebenso wie ein Ausreizen von Gewinnpotentialen statt einer Spielbeendigung nach dem ersten Gewinn (und wenn's nur +1 ist) den Gesamtverlust erhöht. Letzteres gilt auch dann, wenn mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit bei Weiterspielen im Gewinnfall wirklich hohe Erträge eingefahren werden können, sogar wenn die Platzerhäufigkeit außerordentlich klein ist. Das liegt an der (hoffentlich) bekannten Regel, dass eine extrem geringe Platzerwahrscheinlichkeit immer mit extrem hohen Verlusten im Platzerfall verbunden ist. Und so ein Platzer kommt früher oder später immer und verzehrt den ganzen bis dahin erreichten Gewinn und oft deutlich mehr. Ein starres Spiel ist für mich ein Spiel, das vom ersten Coup an nach festgelegten Regeln gespielt wird, so umfang- und variantenreich sie auch sein mögen, die aber während des Spiels nicht geändert werden. Ein flexibles Spiel erlaubt das "ungeregelte" Abweichen von der Regel. Ein Beispiel: Ein Spiel das ich mal testete und wie alle anderen auch nicht funktioniert hat ist das Setzen mit +1 je Coup auf alle Restanten ab dem 2 Coup (sprich der erste Satz besetzt 35 Zahlen mit 1 Coup, der nächste - falls eine der 35 Zahlen kam - 34 mit 2 Coups, und so weiter). Ich verliere viele Stücke wenn ein Wiederholer erscheint, häufig so viele, dass ich diesen Verlust im weiteren Verlauf des Spiels nicht wieder einholen kann. Wenn ich dieses Spiel nun flexibel spiele, d.h. ich spiele immer dann wenn ich das Gefühl habe nun könnte ein Wiederholer kommen nur fiktiv bis dann tatsächlich ein Wiederholer kommt, habe ich wesentlich bessere Ergebnisse. Das Problem bei derartigen Spielweisen ist, dass man das nicht per Programm testen kann (zumindest kann ich das nicht, jemand mit Ahnung von Fuzzy-Logic und KI könnte da vielleicht was machen), daher kann ich keine verlässliche Aussage über Erfolg oder Nicht-Erfolg dieser Spielweise auf Dauer machen. Im OC Fun-Modus funktioniert das jedenfalls bisher so gut, dass ich es wohl früher oder später auch mal mir richtigem Geld ausprobieren werde. Langer Rede kurzer Sinn: Man kann durchaus flexibel spielen... Beste Grüße Rabert
  25. Diese Variante habe ich bereits bei etlichen Systemideen getestet - und sie funktioniert in der Tat überraschend gut. Allerdings: Das Minus auf Dauer bei starren Systemen konnte auch damit in noch keinem Fall verhindert werden, es wurde nur reduziert. Beste Grüße Rabert
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