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Roulette Forum

Rabert

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Alle erstellten Inhalte von Rabert

  1. Für meine Strategie ist es wichtig, dass laufend an den Multiplayer-Tischen gespielt wird. Ich stelle fest dass im GPC eigentlich nur an den French-Roulette Tischen praktisch ohne Unterbrechung die Kugel rollt und immer ein paar Spieler anwesend sind (war zumindest in den vergangenen Tagen so). Da kann ich dann immer einsteigen und es gibt eine Vorgeschichte, im Idealfall über mehrere hundert oder tausend Coups. Bei den anderen passiert nichts, weil das Programm erst startet wenn jemand vorbeischaut. Ist keiner da, dreht sich nichts, und ich kann nicht auf eine Vorgeschichte aufbauen, sondern mache die Geschichte selbst. Das wäre arg kontraproduktiv für meine Strategie. Gibt es neben dem GPC noch weitere zuverlässige und seriöse OCs, wo mit einiger Sicherheit mindestens ein oder zwei Multiplayer-Tische ständig (mindestens 12 Stunden am Tag) bespielt werden? Oder wo sich der Kessel dreht auch wenn niemand am Tisch eingeloggt ist? Wichtig wäre noch, dass dort die letzten 14 oder so Coups angezeigt werden. Beste Grüße Rabert
  2. Rabert

    Global-Player

    Machst du das im Fun Modus oder real? Falls das Real auch geht, würde ich mich langsam aber sicher den 500 Dollar Chips annähern... Beste Grüße Rabert
  3. Danke für eure Geduld mit mir. Vielleicht bin ich tatsächlich das kleine Kind, dass sich erst die Finger verbrennen muss bis es glaubt (wobei ich mir das eigentlich nicht leisten kann...). Eine letzten Versuch erlaubt ihr mir aber bitte noch. Shotgun, du schreibst das ich einfach bei allen Permanenzen die ersten fünf Coups einfach streichen soll. Dann habe ich natürlich eine ganz normale Permanenz wie jede andere. Die Qualität eines Rot-Coup wird aber wesentlich von dessen Vorgeschichte bestimmt. Ein Coup der schon fünf rote Vorgänger hat ist in der Beurteilung ob der darauf folgende 6. Coup ebenfalls Rot oder doch Schwarz wird ganz anders zu bewerten, als ein Rot-Coup der vorher dreimal Schwarz hatte. Genauso ist die Tatsache, das 20 Coups vorher eine EC zum 10. Mal hintereinander gefallen ist von Bedeutung für die Wahrscheinlichkeit, wann das nächste Mal eine EC 10mal fällt. Die Häufigkeit von 10mal gleiche EC ist nicht beliebig, sondern unterliegt statistischen Regeln - in der Theorie wie in der Praxis. Auch wenn es eine faktische Chance von 50:50 gibt dass das Eine oder das Andere kommt, ist die Chance dass Rot jetzt das 6. Mal hintereinander kommt oder von Schwarz unterbrochen wird nicht gleich 50:50. Wenn ich mich hier irre, dann bitte ich um einen Nachweis. Falls weiter Interesse an diesem Thread besteht, dann sagt das bitte. Ansonsten nerve ich euch nicht weiter... Beste Grüße Rabert
  4. Das mache ich doch! Ich betrachte immer nur die Fälle, die exakt fünfmal vorher Rot hatten, diejenigen die vorher nur dreimal Rot hatten berücksichtige ich nicht. Diejenigen, die vorher 17mal Rot hatten haben mich bereits 7 Coups vorher aus dem Rennen geworfen, weil meine Wette bei 10mal Rot geplatzt ist, denn ich bin natürlich exakt beim Eintreten des sechsten Rot in Folge, nachdem 5 Rot erschienen sind, eingestiegen. Und mit diesem Platzer ist für diesen Tag mein Spiel zu Ende. Die Bedingung der Gleichbehandlung ist m.E. damit erfüllt. S-R-R-R-R-R-R-R-R-R-R-S erfüllt die Bedingung der Gleichbehandlung ebenfalls. Nach genau 5 Rot-Sätzen setze ich genau bis zu 5mal. Was vor den 5 Sätzen vorher ist, ist ebenso egal wie das was nach den insgesamt 10 Sätzen (oder schon früher wenn bereits früher schon Schwarz kommt), weil das Spiel erst mit dem ersten Erscheinen von Rot beginnt und entweder mit dem Erscheinen von Schwarz im 6. bis 10. Satz oder mit dem Erscheinen von Rot im 10. Satz beendet ist. Dabei gibt es keine Ausnahme! Interessant übrigens, wusste ich gar nicht dass das deskriptive Statistik ist. Solange es logisch ist, bin ich damit einverstanden. @Carlo Würde es dir zuviel Mühe zu machen mir einen einzigen grundlegenden Fehler in meinen Darlegungen zu zeigen? Ich bin menschlich, ich kann irren. Ich würde mich freuen, wenn man mir die Stelle zeigt wo ich irre. Ich spiele im Übrigen keine klassische 10fach Martingale mit todsicherem Verlust, falls das bisher noch niemandem aufgefallen sein sollte. Und mir geht es hier auch nicht darum ob das funktiomiert oder nicht (dies ist nur einer von drei Grundbausteinen meiner Strategie), sondern ob meine Überlegungen mathematisch-theoretisch-statistisch-deskriptiv richtig oder falsch sind. Beste Grüße Rabert
  5. Bin durch. Jedenfalls mit was ähnlichem. 10er Martingale nach dem beschriebenen Muster mit 4 Sätzen a Null Einsatz und darauf folgend 6 Sätzen klassische Martingale. Nicht mit der Hamburger Permanenz aber mit der gesamten Permanenz vom GPC (passt, weil ich dass dort derzeit auch ausprobiere) des Jahres 2003. Das Endergebnis nach 365 Tagen waren + 1.230 Stücke (ungefähr, will die Tabelle jetzt nicht extra aufmachen), ein Monat mit -14 Stücken, aller anderen Monate im Plus. Waren noch ein-zwei weitere Bedingungen, die ich noch nicht diskutieren möchte. Erst wenn dieses Wahrscheinlichkeitsthema durch ist. Ich werde das zur Verprobung mit etwas abgewandelten Bedingungen (unter anderem 5 Null-Sätze und 5 Martingale) mit der GPC-Permanenz des Jahres 2002 nochmal machen. Beste Grüße Rabert
  6. @ OPT Danke dass sich tatsächlich mal jemand die Mühe macht einen Nachweis zu führen... Was du schreibst ist alles völlig richtig. Bis auf eine Kleinigkeit: Die Bedingung ist nicht, dass eine beliebige 50%ige Wahrscheinlichkeit eintritt, sondern exakt eine der beiden möglichen 50%igen Wahrscheinlichkeiten. Das bedeutet, das X nicht R oder S ist, sondern immer genau R ist. Versuch's nochmal damit . Beste Grüße Rabert
  7. @sachse Ich kenne Herrn Basieux leider nicht. Und ich befürchte, ich verstehe die Ausführungen eines Mathematikers kaum... Kann da vielleicht jemand vermittelnd/übersetzend helfen? Ich stelle mir übrigens gerade vor, meine Theorie erweist sich als schlüssig und alle spielen zukünftig Roulette danach. Oder besser - spielen nicht: Alle stehen am Tisch und warten auf das 5. Mal Rot, das nie kommen wird, weil niemand setzt und der Croupier den Teller nicht dreht... (Drehen Croupiers eigentlich den Teller wenn niemand gesetzt hat? Ich war noch nicht so oft im Casino und konnte das daher noch nie beobachten.) Beste Grüße Rabert
  8. Das kann durchaus sein, ich will das jetzt nicht nachrechnen. Aber darum geht es mir gar nicht. Angenommen wir haben die Folge R-R-R-R-R-R-R-R-R-R Diese Folge beginnt mit dem ersten Rot. Die Wahrscheinlichkeit dass auch der zehnte Coup in Folge Rot ist beträgt (bislang unwidersprochen) 0,1% - definitiv nicht 50%, weil ganz gewiss nicht 50% aller Coups 10mal in Folge die gleiche EC aufweisen. Das ist und bleibt so, egal ob ich nun beim ersten Rot, beim Drittten, oder beim Siebten tatsächlich setze. Die Wahrscheinlichkeit von 0,1% dass diese Serie 10mal hintereinander Rot bringt und ich verliere ändert sich nie. Anders gesagt, die Wahrscheinlichkeit dass bis zum 10. Mal Schwarz kommt ist 99,9%. Spiele ich von Anfang an, riskiere ich bis zu 1.023 Stücke auf diese Chance, wogegen ich, wenn ich erst beim 5. Mal einsteige, nur 31 Stücke auf diese Chance riskiere. Ich müsste im ersten Fall 1.023 mal gewinnen um einen Verlust wieder aufzuholen - bei einer Verlustchance von 1:1000 praktisch unmöglich. Platzt mein Angriff im anderen Fall muss ich - ebenfalls bei einer Verlustchance von 1:1000 - nur 31 mal gewinnen, um einen Verlust wieder aufzufangen. Wo ist da der Denkfehler? - und bitte ein wenig substantieller als "Das hat noch nie funktioniert!" oder "Seit 250 Jahren sagen alle dass das nicht klappt!". Läßt es sich nur empirisch begründen dass das nicht funktioniert, oder kann man das rechnerisch nachweisen? Beste Grüße Rabert
  9. Nun, ich denke schon dass es ein Unterschied ist ob man 5mal wartet bis man setzt oder nicht. Habe ich ja auch weiter oben rechnerisch (ich kann nur rechnen, ich kann keine Mathematik) nachzuweisen versucht. Wenn ich fünfmal warte und dann fünfmal setze ist die Wahrscheinlichkeit eines Platzers um Größenordnungen geringer als wenn ohne zu warten fünfmal setze, was sicherlich auch jedermanns Erfahrung bestätigen kann. Natürlich wäre es einfach, unglaublich lange zu warten und dann unglaublich lange zu progressieren. Das ist aber unpraktikabel, weil man Ruckzuck an die Tischlimits kommt und/oder tage- oder wochenlang bis zum Angriff warten muss - mal abgesehen davon dass man in dieser Zeit jeden Tag vom ersten bis zum letzten Coup am Tisch stehen muss - und dann kommt der Angriff genau dann, wenn man mal auf's Klo muss... Beste Grüße Rabert
  10. Stimmt, hatte ich ja auch so gesagt. Darum ist die Wahrscheinlichkeit das ein Coup zum Platzer wird vor Beginn des Spiels 0,1% und wenn der Coup zum Angriff wird verändert sich die Chance für diesen Angriff zum Platzer zu werden auf 1,56%. Das hat folgende Konsequenz: Wenn ich am Tisch stehe und mir den sich drehenden Teller anschaue, dann weiß ich dass die Wahrscheinlichkeit dass jetzt Rot kommt 50% ist, und dass die Wahrscheinlichkeit dass jetzt 10mal hintereinander Rot kommt 0,1% ist. Zudem weiß ich, dass die Wahrscheinlichkeit, dass jetzt 4mal hintereinander Rot fällt und damit genau dieser Coup das notwendige Vorspiel zum Angriff einleitet 6,25% ist. Nach viermal Rot muss ich mich entscheiden ob ich den Angriff nun ausführe oder nicht, also ob ich setze oder nicht. Wenn ich jetzt setze, weiß ich dass meine Chance dass ich die nächsten 6mal auch setzen werde und dann verliere zu diesem Zeitpunkt genau 1,56% ist. Oder anders gesagt: Meine Chance zu gewinnen ist zum Zeitpunkt des Angriffs ca. 98,5%. Jetzt muss man nur noch die beiden Wahrscheinlichkeiten in Bezug zueinander setzen, denn ansonsten könnte ich ja auch gleich beim ersten Coup setzen, ich hätte immer noch eine Chance von 98,5% mit dem darauf folgenden 6. Coup zu gewinnen. Also mache ich mir einen ganz simplen Verlustkoeffizienten, der je kleiner er ist, eine umso geringere Chance zu verlieren anzeigt: Die Wahrscheinlichkeit des Platzers vom Start weg (in diesem Fall 0,1% oder 10 Punkte) multipliziert mit der Wahrscheinlichkeit des Platzers zum Angriffszeitpunkt (in diesem Fall 1,56% oder 156 Punkte). Damit ist mein Verlustkoeffizient (VK) 1. wenn ich jeden Coup einmal setze ohne Wiederholung: 5000x5000=25.000.000 2. wenn ich den ersten Coup setze und 6mal verdopple: 5000*156=780.000 3. wenn ich den dritten Coup setze und 5mal verdopple: 39*313=12.207 4. wenn ich den vierten Coup setze und 6mal verdopple: 10*156=1.560 5. wenn ich den fünften Coup setze und 5mal verdopple: 10*313=3.130 6. wenn ich den fünften Coup setze und 6mal verdopple: 5*156=830 7. wenn ich den sechsten Coup setze und 5mal verdopple: 5*313=1.565 usw. Demnach ist es risikoärmer den vierten Coup zu setzen und 6mal zu verdoppeln (VK 1.560) als den sechsten Coup zu setzen und 5mal zu verdoppeln (VK 1.565), obwohl der erste Fall eine 10fache und der zweite Fall eine 11fache Martingale beschreibt. Andererseits ist im Falle des Platzens der Stückeverlust bei der genutzten 11fach Martingale geringer als bei der 10fach Martingale: 31 Stücke gegen 63 Stücke. Daher muss man den VK noch um den Stückeverlust erweitern. 1. 1 Stück -> 25.000.000*1=25.000.000 2. 63 Stück -> 780.000*63=49.140.000 3. 31 Stück -> 12.207*31=378.417 4. 63 Stück -> 1.560*63=98.280 5. 31 Stück -> 3.130*31=97.030 6. 63 Stück -> 830*63=52.290 7. 31 Stück -> 1.565*31=48.515 Demnach gibt es also einen leichten Risikovorteil von Variante 7 zu Variante 6, allerdings mit dem Nachteil, dass man nur halb so oft zum Angriff kommt. Wenn man also das etwa 8% höhere Verlustrisiko bei Variante 6 in Kauf nimmt, kann man in der gleichen Zeit bei unwesentlich geringerem Risiko doppelt so viele Angriffe und damit Gewinnchancen wahrnehmen. Wenn man also das Verlustrisiko einer Progression im Vergleich bewerten will, kann man das mit dieser kleinen Rechnung tun. Vielleicht ergänzt mal jemand, der so spielt, diesen Algorythmus um Faktoren um flachere oder steilere Progressionen als die Martingale ebenfalls vergleichend bewerten zu können. Da fällt mir ein - hab' ich eigentlich gerade dieses Rad zum zweitenmal erfunden? Steht das alles schon in irgendeinem der Standardwerke zum Roulette? Was mich auf die Idee bringt, dass man hier vielleicht mal eine Liste mit Standardwerken zum Roulette (vielleicht mit einer Kurzbewertung - und mit Titel und Autorenname vollständig ausgeschrieben) veröffentlichen könnte. Beste Grüße Rabert
  11. Kann man drüber streiten. Siehe mein Thread "Wahrscheinlichkeiten"... Beste Grüße Rabert
  12. Das Problem ist dass der Zufall ein völlig unberechenbarer (im doppelten Wortsinn) Partner ist. Statistische Wahrscheinlichkeiten sind da meiner Meinung nach deutlich zuverlässiger... Beste Grüße Rabert
  13. Ich möchte sicherstellen dass ich keinen saudummen Denkfehler mache, daher frage ich hier mal die Experten. Es ist bekannt, dass bei einfachen Chancen die Wahrscheinlichkeit, dass die eine oder die andere Ausprägung beim nächsten Fallen der Kugel eintritt, jeweils ziemlich genau 50% ist. Das gilt für die erste Kugel und auch für 10. oder die 842ste. Andererseits ist es aber auch richtig, dass - sozusagen vom Startzeitpunkt aus betrachtet - die Wahrscheinlichkeit des Eintritts einer 50 prozentigen Wahrscheinlichkeit bei jeder weiteren Wiederholung um die Hälfte abnimmt. Also die Wahrscheinlichkeit das Rot 2mal hintereinanderkommt ist 25%, das Rot 4mal hintereinander kommt 6,25% und das Rot 10mal hintereinander kommt 0,1%. Stimmt das so? 1. Wurf -> 50% 2. Wurf -> 25% 3. Wurf -> 12,5% 4. Wurf -> 6,25% 5. Wurf -> 3,13% 6. Wurf -> 1,56% 7. Wurf -> 0,78% 8. Wurf -> 0,39% 9. Wurf -> 0,20% 10. Wurf -> 0,10% 11. Wurf -> 0,05% Wenn jetzt bei meiner Martingale auf der 4. Stufe das Angriffssignal gesetzt wird, weil zum 4. Mal hintereinander Schwarz gefallen ist, dann ist - von diesem Signal aus betrachtet - die Wahrscheinlichkeit dass Schwarz wieder fällt, wiederum 50%. 6 Stufen später, wenn ich aussteigen muss, liegt die Wahrscheinlichkeit bei 1,56% das wieder Schwarz oder endlich Rot kommt. Die Wahrscheinlichkeit, dass mein Angriff platzt liegt somit bei 1,56%. Ich habe also vier Wahrscheinlichkeiten: 1. Die Grundwahrscheinlichkeit von 50% das die nächste Kugel entweder in die eine oder die andere Ausprägung einer EC fällt. 2. Die Wiederholungswahrscheinlichkeit das ein Coup ein Angriffssignal auf der 4. Stufe setzt von 6,25%. 3. Die Wiederholungswahrscheinlichkeit das ein Coup auch beim 10. Mal die gleiche Ausprägung der EC wiederholt von 0,1%. 4. Aus Sicht des Angriffs (und nicht des Coups) die Wahrscheinlichkeit das der Angriff platzt von 1,56%. Der jungfräuliche Coup hat also eine Chance von 6,25% zum Angriff zu werden und eine Chance von 0,1% zu platzen. Ein Coup der es geschafft hat zum Angriff zu werden hat als Angriff eine Chance von 1,56% zu platzen. Richtig? Wie gesagt, ich frage das nur, um einen Denkfehler in diesem Bereich auszuschließen...
  14. Oh Mann..., gibt's das nicht in Kurzform? Aber ich entnehme daraus, dass es wohl tatsächlich ausführliche Darlegungen gibt, warum sowas funktioniert... Nur mit meinem (hoffentlich) gesunden Menschenverstand kann ich das nicht nachvollziehen. Wie kann ich glauben, das Rot ein sechstes Mal kommt, wenn es bereits fünfmal gefallen ist? Ich setze dann doch darauf das eine ca. 1,5%ige Wahrscheinlichkeit eintritt, während mit 98,5%iger Wahrscheinlichkeit jetzt Schwarz kommt! Wahrscheinlich amüsiert ihr euch jetzt bereits alle über mich, aber ich bin ein einfaches bodenständiges Landei. Ich kann nur Rechnen, aber habe keine Ahnung von höherer Mathematik. Aber wie war das nochmal mit den dummen Bauern und den dicken Kartoffeln? Was ich übrigens oben noch vergessen hatte zu erwähnen: Nach einigen -zig Durchläufen war das durchschnittliche Ergebnis ziemlich exakt null und näherte sich mit der Zeit immer mehr genau der Null an. Beste Grüße Rabert
  15. Wenn ich bisher an Gewinnmöglichkeiten bei Roulette dachte, ging ich immer davon aus, dass die Wahrscheinlichkeit dass eine Zahl oder eine andere Satzmöglichkeit die bereits seit längerem nicht mehr gefallen ist, eine höhere Chance hat beim nächsten Coup zu kommen als das eine Wiederholung eintritt. In diesem Forum und bei Beobachtungen an Roulettetischen (klasse die neuen Online-Casinos mit beobachtbaren Multi-Player-Tischen) stelle ich allerdings fest, dass viele auf laufende Trends setzen, sprich, sie tun genau das was gerade passiert oder passiert ist nochmal. Ok, ich hab' dann mal versucht dass mit einer recht simplen Strategie zu testen: Ich schau mir die Tafel mit den 14 letzten gefallenen Zahlen an und setze auf alle Zahlen, die dort zweimal stehen, solange sie dort zweimal stehen. Wette sozusagen darauf, dass diese Zahl ein drittes Mal kommt. Als Sicherheit habe ich zwei Grenzen gesetzt: sobald ich 150 Stücke gewonnen habe höre ich auf, und sobald ich 100 Stücke verloren habe höre ich auf. Überraschenderweise passierte das ziemlich oft. Im Fun-Modus bei GPC habe ich so schnell über 100 Stücke gewonnen. Nun dachte ich mir, an dieser Trendverfolgung scheint ja was dran zu sein - und ich Idiot habe immer gegen den Trend gearbeitet... Also habe ich mir flugs eine Excel-Tabelle gebaut die 1.000 Coups nach dieser Regel simuliert (fast 60MB gross...). Und war ziemlich erstaunt: Egal welche Regel ich simulierte wie die Grenzen zwischen Ausstieg bei Verlust bzw. Gewinn vollzogen werden soll (70/105, 100/150, 150/150, 50/200, 200/100...) immer war nach 1.000 Coups, das Ende ziemlich ausgeglichen und nahe um wenige 100 Stücke um die Null herum, mal positiv, mal negativ. Und das bei mehreren 1.000 Coups "Umsatz" da sehr häufig drei, vier oder mehr Zahlen mindestens 2mal auf der Liste standen. Also doch nichts mit Trend verfolgen, jedenfalls so nicht... Jetzt frage ich mich umso mehr, warum man so häufig sieht dass Spieler genau auf und um eine gerade gefallene Zahl teilweise enorme Chips setzen. Verstehe ich nicht: Wieso setzt jemand dicke Chips auf Rot, wenn gerade zum fünften Mal Rot gefallen ist? Beste Grüße Rabert
  16. Danke Sigurd für deinen Hinweis mit dem "Viertele". Hab viel gelernt in dem Thread! Beste Grüße Rabert
  17. Sorry an alle, die mehr erwartet hatten - ich nehme den Anfänger-, Laien- und Amateurbonus für mich in Anspruch... Vielleicht fällt mir ja mal was besseres ein. @ Chi Lung Ju 1. Coup -> Rot 2. Coup -> Rot 3. Coup -> Rot 4. Coup -> Rot 5. Coup -> Rot -> 1 Stück verloren 6. Coup -> Rot -> 2 Stücke verloren 7. Coup -> Rot -> 4 Stücke verloren 8. Coup -> Rot -> 8 Stücke verloren 9. Coup -> Rot -> 16 Stücke verloren 10. Coup -> Schwarz -> 32 Stücke zurück B: Das ist für mich eine 10fach Marginale, aber ich bin gewiss nicht derjenige, der sich mit der Fachterminologie auskennt (die in der Tat für mich das Lesen einiger Beiträge in diesem Forum recht schwierig macht...). Ich setze praktisch 10mal (wenn auch die ersten viermal nur fiktiv). Vielleicht ist das ad definitionem ja tatsächlich auch nur eine 9fach Margintale... Die Null ist zwar in der Programmierung enthalten (wird faktisch behandelt wie eine Fortführung der Martingale), aber den Gewinn in Form eines halben Einsatzes bei einer Null habe ich in der Kalkulation nicht berücksichtigt. Die Null wird also als Verlust behandelt, nicht als Gewinn. Ein Angriffssignal beim 30. Coup wird entweder genutzt oder auch nicht - jenachdem wie die Stimmungslage ist. In der Programmierung wird faktisch beim 30. Coup abgebrochen. Ich glaube, ich muss noch viel lernen und lesen... aber jetzt probiere ich die Strategie erst einmal mit kleinem Geld im GPC aus... Beste Grüße Rabert
  18. So, hier bin ich nun wieder. Zum ersten: Leider habe ich einen ziemlich dicken Programmierfehler in meiner Excel-Tabelle entdeckt. Es wurden ungefähr genau doppelt so viele Angriffe errechnet wie tatsächlich eintreten könnten. Ich habe das korrigiert, und das Ergebnis sieht immer noch gut aus, aber nicht mehr so dramatisch gut: Stücke Nr. Angriffe Platzer 1. Quartil 2. Quartil 3.Quartil 4.Quartil Kumuliertes Ergebnis 1 189 1 6 5 5 6 22 2 198 3 6 5 6 10 49 3 190 1 7 6 4 8 74 4 186 0 6 6 2 6 94 5 206 2 8 8 6 7 123 6 197 1 5 3 5 8 144 7 201 2 6 6 7 5 168 8 193 2 5 4 5 6 188 9 202 1 -63 8 7 6 146 10 182 3 7 4 7 6 170 11 194 2 6 5 7 6 194 12 194 2 9 4 4 4 215 13 185 1 6 6 6 5 238 14 203 3 7 -63 4 7 193 15 178 2 5 11 2 5 216 16 184 1 7 4 6 6 239 17 215 1 6 7 6 10 268 18 210 4 8 3 8 8 295 19 174 2 4 8 5 5 317 20 197 1 5 5 5 7 339 21 205 0 7 5 5 5 361 22 186 1 7 8 5 6 387 23 208 1 4 7 9 5 412 24 197 2 6 6 6 3 433 25 191 2 6 6 9 2 456 26 210 3 6 7 8 8 485 27 188 3 4 -63 8 7 441 28 211 1 5 8 4 6 464 29 191 4 7 8 -63 6 422 30 197 1 6 5 10 7 450 31 197 2 7 7 7 7 478 32 186 1 7 7 7 7 506 33 193 2 7 7 6 9 535 34 212 3 7 8 10 5 565 35 214 0 9 5 6 5 590 36 184 1 3 9 6 5 613 37 176 2 5 5 5 3 631 38 179 4 4 4 6 2 647 39 198 3 7 7 6 3 670 40 182 0 2 5 8 3 688 41 201 2 6 6 -63 5 642 42 197 0 7 3 5 5 662 43 205 5 11 7 7 10 697 44 196 2 8 6 6 -63 654 45 200 0 9 5 10 2 680 46 194 1 5 6 8 4 703 47 187 2 8 -63 7 3 658 48 191 0 3 6 2 9 678 49 203 4 5 -63 7 7 634 50 181 0 4 4 7 7 656 51 185 0 4 3 5 4 672 52 198 2 5 3 8 5 693 53 209 2 5 5 7 4 714 54 194 2 7 5 7 2 735 55 196 0 4 7 4 5 755 56 188 4 -63 -63 7 6 642 57 183 5 6 3 6 4 661 58 174 1 2 5 7 5 680 59 175 1 9 3 5 5 702 60 190 1 5 8 5 6 726 61 178 1 8 4 8 4 750 62 193 1 5 9 6 5 775 63 180 1 6 6 5 7 799 64 206 3 7 -63 6 5 754 65 191 3 5 6 4 7 776 66 193 0 9 2 6 7 800 67 186 2 5 8 10 5 828 68 207 2 5 6 7 5 851 69 188 1 6 5 6 2 870 70 185 2 6 3 5 5 889 71 186 0 7 8 5 3 912 72 201 1 -63 9 5 7 870 73 193 2 8 6 2 5 891 74 202 2 7 11 7 7 923 75 197 0 6 4 5 4 942 76 182 1 4 5 4 4 959 77 212 2 5 9 6 9 988 78 199 2 4 5 9 9 1015 79 200 2 -63 8 9 7 976 80 195 1 9 5 6 6 1002 81 186 3 4 5 9 6 1026 82 192 1 5 8 6 3 1048 83 162 1 4 5 3 6 1066 84 204 4 5 7 7 -63 1022 85 211 0 6 7 5 6 1046 86 195 3 7 7 4 3 1067 87 216 3 5 -63 9 9 1027 88 196 3 2 6 4 9 1048 89 201 2 7 10 7 5 1077 90 189 0 5 9 5 7 1103 91 197 1 6 7 5 8 1129 92 197 0 6 7 7 4 1153 93 221 2 6 -63 4 4 1104 94 182 2 6 6 9 9 1134 95 189 1 5 5 6 7 1157 96 177 2 4 5 6 6 1178 97 191 1 4 6 3 8 1199 98 197 0 11 4 7 5 1226 99 200 1 3 4 7 -63 1177 100 201 4 4 7 7 7 1202 Im Ergebnis habe ich in 400 Sessions mit jeweils 250 Coups 30 aufeinanderfolgende Coups simuliert - das ist so, als würde ich an 400 Tagen zu ständig wechselnden Zeiten einmal am Tag in's Casino kommen und 30 Coups an einem Tisch spielen, an dem am Tag insgesamt 250 Coups gespielt werden. Es wurde ein positives Ergebnis von 1.202 Stücke erzielt, und zu keiner Zeit ist das Ergebnis kummuliert ins Minus gelaufen. Wenn man das Stück mit 100 € bewertet und diese Strategie in einem Online-Kasino 2mal am Tag in jeweils einer 250 Coup Serie spielt, so kann man damit im Jahr mit gut 200.000 € rechnen... Strategie: Die Strategie ist eine ganze einfache 10fach Martingale auf ECs. Die ersten vier Wiederholungen werden nicht gespielt, beim 4. Aussetzen einer EC hintereinander wird ein Stück darauf gesetzt, und dann bis zu 6 weitere Mal. Bei der 11. Wiederholung platzt der Angriff und 63 Stücke sind verloren. Der Trick ist es, dass man das Risiko einen Platzer zu erwischen möglichst gering hält. Dafür werden im wesentlichen drei Methoden genutzt, von denen allerdings nur zwei in einer Excel-Tabelle berechnet werden können: Die Zahl der gespielten Coups wird limitiert, und es wird ein möglichst kleiner Cluster gewählt, in dem man dem Verlustrisiko ausgesetzt ist. Der dritte Faktor ist die Intuition am Tisch bzw. Computer: Man darf nicht mehr als 30 Coups spielen, aber man darf weniger - oder auch mal gar nichts - machen. Die Zahl der Coups ist also auf 30 begrenzt. Diese 30 Coups eröffnen 90 Chancen auf ECs zu spielen, im statistischen Mittel aus den berechneten 100.000 Coups führen diese 90 Chancen zu knapp 5,68 (mathematisch 5,63) Angriffen. Eine solche Abfolge von 30 Coups nenne ich Cluster In einer Menge von 250 Coups gibt es genau 220 Cluster a 30 Coups und 30 weitere mit weniger als 30 Coups (die am Schluss). Wir gehen der Einfachheit halber davon aus, dass es 250 vollständige Cluster gibt (die Excel-Tabelle ist auch so gerechnet). Das erste Cluster besteht aus dem 1. Coup und reicht bis zum 30. Coup. Das 2. Cluster fängt mit dem 2. Coup aus den 250 an und reicht bis zum 31. Coup. Das 3. Cluster vom 3. bis zum 32. Coup und so weiter. Das letzte, das 250. Cluster reicht vom 250. bis zum 279. Coup, wobei die letzten Coups nur zur Vervollständigung der Cluster gebraucht werden. Von diesen 250 Clustern wird genau einer gespielt. Durchschnittlich erbringt dieser gespielte Cluster knapp 6 Angriffe, die jeweils mit einem Stück als Gewinn belohnt werden. Dieser Cluster wird zu ständig wechselnden Zeiten gespielt, schwimmt also sozusagen gegen den Strom der Normalverteilung. Der Rest ist vielleicht Esoterik. Oder meine Tabelle hat immer noch einen Fehler. Ich spiele das System jedenfalls jetzt seit einigen Tagen im GPC im Fun-Modus als Kiebitz am Life-Roulett Tisch und hatte dort noch keinen einzigen Platzer (außer ich lege es darauf an und halte mich nicht an meine Regeln). Ich habe ein Konto bei moneybookers eröffnet und ein bisschen Geld drauf geschickt, das leider noch nicht da eingetroffen ist, um das dann auf GPCS einzuzahlen und es dort auch mal mit kleinen Einsätzen life auszuprobieren. Gut's Nächtle Rabert
  19. Ich werde heute nochmal 100 Durchgänge mit meiner Tabelle machen, wobei ich die ein klitzekleines modifizieren werde: Bisher wurden irgendwelche 4 Cluster aus den 1.000 ausgewählt, ich werde das so ändern dass genau ein Cluster aus dem ersten bis vierten Viertel der Coups per Zufallgenerator ausgewählt wird. Kann damit gleich meine Ergebnisse von gestern noch mal querchecken und auf insgesamt 200.000 generierte Coups verweisen . Mit diesen Ergebnissen poste ich dann auch nochmal das System. Beste Grüße Rabert
  20. Tatsächlich habe ich genau 103.000 Coups erzeugt, nicht nur 38.000. Gespielt wurden in der Tat dann allerdings "nur" 38.000 Coups. Ich glaube es ist wichtig zu verstehen, dass das Ergebnis nicht die Auswertung einfacher einzelner Coups ist, sondern dass in der Tabelle immer ein Cluster mit 30 Coups bewertet wird. In diesem Cluster mit 30 Coups sind so etwa zwischen 2 und 20 Coups vorhanden, die die Qualifikation zum Angriff haben -> viermal hintereinander eine einfache Chance nicht gefallen. Und ab und zu ist in diesem Cluster ein geplatzter Coup enthalten, der dann den ganzen Cluster automatisch mit -63 Stücken bewertet. Durch die zufallsgesteuerte Auswahl von genau 4 aus 1.000 solcher Cluster in einem Rechenvorgang ist es schon ein Kunststück, exakt einen der wenigen Cluster zu treffen, in denen einer von 30 Coups geplatzt ist. Aber dies ist mir gelungen, bei 400 Auswahlen aus 100.000 Clustern genau 20 mal. Was wiederum ziemlich exakt der mathematischen Eintrittswahrscheinlichkeit von Platzern von 0,49% entspricht... Beste Grüße Rabert
  21. Korrektur: Bei meinem längeren Posting von heute morgen gibt es ein paar Tippfehler - wie meistens bei mir. Ich denke zu schnell für meine Finger ... Natürlich soll es heißen, dass ich genau wie jeder andere mathematisch Roulette NICHT schlagen kann... Mein Posting von heute nacht ist wohl verschwunden. Falls es jemand wünscht und aus den bisherigen Postings es noch nicht ablesen kann, schreibe ich nochmal eine kurze Erklärung wie das System funktioniert. Noch eine Anmerkung zur Null: Ich habe die Null zwar als Coup mit einkalkuliert, aber nicht den 50%igen Gewinn (sofern dieser ausgezahlt wird) falls ich gegen die Null einen Coup verliere. Insofern könnte das Ergebnis noch ein kleines bisschen besser aussehen. Beste Grüße Rabert
  22. Ja, die ist mit drin -> Zufallsbereich (0;36). Eine Null gilt in der Tabelle als zusätzliche Wiederholung der einfachen Chance. Eigentlich ist der Auslöser für einen Angriff nicht die Tatsache, das eine einfache Chance viermal hintereinander kommt, sondern das eine einfache Chance viermal hintereinander nicht gekommen ist. Das beinhaltet dann die Null. Beste Grüße Rabert
  23. Hmmm... ich habe letzte Nacht noch einen längeren Beitrag dazu geschrieben, in dem ich das System erkläre, der aber noch nicht erschienen ist. Liest sich hier ein Moderator jeden Artikel durch bevor er veröffentlicht wird? Naja, werde ich ja sehen, wenn dieser Beitrag hier erscheint aber der andere nicht, dann wird er verschwunden sein (und ich reiche die Erläuterung nochmal nach - obwohl ich es hasse etwas zweimal zu schreiben), ansonsten kommt er wohl noch. Zum Thema: Rein mathematisch kann ich genauso wie jeder andere Roulette schlagen. Bei meinem Test mit 100.000 Coups und 300.000 Einsatzmöglichkeiten müsste ich eine theoretische Wahrscheinlichkeit von 6,25% für einen Angriff haben. Das wären 18.750 Angriffe. Davon würden 0,49% platzen, das wären 375 Angriffe. Ich würde mich stabil im Minus bewegen müssen, da ich durch die Platzer über 23.000 Stücke verlieren würde, während ich durch die Angriffe insgesamt knapp 19.000 Stücke gewinnen würde. Vielleicht liegt es ja an meiner Excel-Tabelle? Ich versuche mal die hier zu erklären. 1. Mit der Funktion Zufallsbereich (0;36) habe ich 1.030 Coups erzeugt. 2. Diese Coups habe ich dann (mit SVERWEIS) mit den einfachen Chancen qualifiziert, wobei ich Rot/Gerade/Manque jeweils mit 1 und deren Antipoden mit -1 gekennzeichnet habe. 3. Dann habe ich drei Tabellen mit den einzelnen Chancen gemacht, in denen jeweils das Eintreten gleichartiger Chancen von 2mal bis 11mal gekennzeichnet wird. 4. Gezählt werden alle Coups, bei denen ein Eintrag in der Spalte "4mal" vorkommen. Sollte bei einem Coups in der Spalte "11mal" ein Eintrag entstehen, so gilt dieser Coup als geplatzt. 5. Ich habe in einer seperaten Tabelle aus diesen 1.030 Coups genau 1.000 Cluster mit je 30 aufeinander folgenden Coups gebildet (daher 1.030 Coups, damit auch der letzte Cluster genau 30 Coups hat; jeder Cluster greift aus der Originalliste immer genau eine Zeile tiefer die folgenden 30 Coups ab - ein Platzer erscheint daher in der "Cluster-Liste" genau 30mal), in der je Cluster die Anzahl der Einträge bei den 30 Coups unter "4mal" (=Angriff) und unter "11mal" (=Platzer) gezählt und ausgewiesen werden. 6. Schließlich wurden aus dieser Liste mit 1.000 30-Coups-Cluster per Zufallsbereich (1;1000) genau 4 Cluster ausgewählt, die als tatsächlich gespielt in die Wertung kommen. 7. Das Ergebnis ist bekannt. Die Tabelle ist übrigens knapp 5MB groß... Die Funktion Zufallsbereich (x;y) rechnet jedesmal wenn ich die Liste öffne wieder neu, so dass ich diese Tabelle "nur" 100mal neu öffnen brauchte, um 100 Ergebnisse nach dem oben beschriebenen Algorythmus zu bekommen, die in der Summe dann 100 mal 1.000 Cluster mit jeweils 30 Coups und je Coup 3 Möglichkeiten zum Angriff darstellen. Es sind immer 29 von 30 Coups mit dem jeweils vorhergenden bzw. nachfolgenden Cluster identisch (es verschwindet sozusagen immer oben ein Coup und unten kommt ein neuer hinzu), was beabsichtigt ist weil ich die Tatsache dass ich nicht weiß wann ich bei einer Folge von Coups je Tag einsetze. Ich weiß nur dass ich nach genau 30 Coups wieder aufhöre - falls kein Platzer dazwischen kommt. Warum das funktioniert kann ich mir selber nur so erklären: Die Wahrscheinlichkeit eines Platzers liegt bei 0,49%, im Mittel platzt also etwa jeder 50ste Coup. Ich spiele aber nur 30 Coups. Ich höre also auf deutlich bevor die Wahrscheinlichkeit dass ein Platzer eintritt erreicht wird. Da jetzt nicht regelmäßig jeder 50ste Coup platzt, sondern vielleicht einmal 2 von 10 und ein andermal bei mehr als 150 Coups kein einziger, kann ich natürlich dennoch einen Platzer erwischen. Genauso kann es sein dass ein Platzer bereits nach 10 Coups eintritt, aber beim nächsten Mal erst nach 120 (die ich ja nie erreiche). Aber im (sehr) langfristigen Mittel müsste nach jedem Beginn eines Spiels nach ziemlich genau 50 Coups ein Platzer eintreten - und diese 50 Coups erreiche ich nie. Jetzt zum Thema persönliche Permanenzen. Es gilt hier die Frage zu beantworten, ob ich bei sagen wir einmal 100 in der Folge gespielten Tagen mit je 30 Coups insgesamt 3.000 Coups in Folge spiele, oder ob ich 100mal 30 Coups spiele. Im ersten Fall würde ich mit hoher Wahrscheinlichkeit 15 Platzer einstreichen. Im zweiten Fall mit hoher Wahrscheinlichkeit deutlich weniger, da ich immer weit vor dem Erreichen des durchschnittlich platzenden 50sten Coups aufhöre. Meine Excel-Liste scheint mir zu belegen, dass der zweite Fall zutrifft. Was allerdings in diesem Fall natürlich auch nur dann zutreffen kann, wenn ich wirklich 30 aus tatsächlich entstanden 250 Coups spiele. Daher funktioniert das wahrscheinlich nur im richtigen Life-Roulett, wo man irgendwann mittendrin einsteigt und sowohl historische als auch zukünftige Coups dieses Tages Realität sind. An Automaten, an denen keine Coups erzeugt werden wenn ich nicht spiele, wird dies auf Dauer nicht funktionieren. In Online-Casinos klappt das also auch nur an ständig bespielten Multi-Player-Tischen bei denen ständig Coups entstehen und somit in die statistische Wirklichkeit eingehen, nicht aber bei den Single-Player Tischen die nur dann spielen, wenn ich sie starte. Beste Grüße Rabert
  24. Mein erstes Posting hier - aber hoffentlich nicht mein letztes... Also, ich mache keine Glücksspiele. Karten, Lotto, Totto, Klassenlotterie, alles nichts für mich. Bei sowas gewinne ich nie. Allerdings fasziniert mich seit über 25 Jahren Roulette, eigentlich sogar schon länger, bereits als Teenager hatte ich meine ersten eigenen Permanenzen mit eine Roulettespiel zu Hause aufgeschrieben . Ich war in meinem Leben auch schon zwei oder dreimal in einem Spielkasino, und habe dabei auch einmal tatsächlich ein wenig gewagt und prompt 300 DM verloren. War vielleicht auch gut für mich. Nun denn, vor kurzem kam ich irgendwie wieder auf Roulette. Vor allem, weil ich so ziemlich total pleite bin und dringend Geld brauche. Warum also nicht dahin gehen wo Geld verschenkt wird?! Darüberhinaus habe ich da schon seit Jahrzehnten so eine Idee wie man mit Roulette Geld "verdienen" könnte, ohne dabei allzu große Risiken einzugehen. Nur richtig durchgearbeitet hatte ich diese Idee noch nie. Frei nach Andre Kostolany ("Wer kein Geld hat muss spekulieren!") wollte ich diese Idee nun doch einmal für mich testen und ausarbeiten. Dabei kam nun doch ziemlich Erstaunliches heraus. Mein System ist starr, total einfach und hat einen Exel-Test mit knapp 300.000 Einsatzmöglichkeiten bei 100.000 Coups mit Bravour überstanden. Bevor ich das nun in echt ausprobiere, möchte die Ergebnisse hier kurz vorstellen - ohne allerdings zuviel zu verraten ... Also, hier die Basisdaten: Pro Coup gibt es theoretisch 3 Spielmöglichkeiten. Allerdings ist das System so angelegt, dass es im Durchschnitt nur bei etwa jedem 7,5ten Coup eine Angriffsmöglichkeit auf eine dieser Spielmöglichkeiten gibt. Genau gab es bei den getesteten 100.000 Coups mit theoretisch knapp 300.000 Spielmöglichkeiten exakt 38.786 Angriffsmöglichkeiten, die natürlich alle genutzt wurden. Darüberhinaus gibt es eine (durch die Excel-Auswertung empirisch ermittelte) durchschnittliche Platzerwahrscheinlichkeit von ca. 0,49%. Die tatsächliche Platzerquote lag bei mir allerdings bei 1,67%! Jeder gewonnene Angriff bringt einen Gewinn von einem Stück, jeder Platzer einer Verlust von 63 Stück. Um dieses System zu spielen benötigt man 189 Stück. Das Ergebnis nach 100.000 Coups lag bei einem Plus von 3.098 Stück. Dies ist jetzt keine isolierte Einzelbetrachtung, sondern entspricht der durchschnittlichen statistischen Verteilung bei Teilmengen der 100.000 Coups. Hier die Auflistung gewonnener Stücke nach Serien von je 10.000 Coups: 10.000 -> 224 20.000 -> 324 30.000 -> 345 40.000 -> 318 50.000 -> 405 60.000 -> 262 70.000 -> 344 80.000 -> 161 90.000 -> 316 100.000 -> 399 Wie ist das möglich? Durch konsequente Risikominimierung. Das heißt, es werden immer nur 30 Coups gespielt und die dabei entstehenden Angriffsmöglichkeiten genutzt. Im Durchschnitt sind dies je Spielserie von 30 Coups 11 bis 12 Angriffsmöglichkeiten auf eine der drei Spielmöglichkeiten. Die 100.000 Coups wurden so in 100.000 Cluster zu je 30 Coups zusammengefasst. Diese 100.000 Cluster wurden wiederum in 100 Cluster zu je 1.000 30-Coups-Cluster unterteilt. Basierend auf der Überlegung, das ein 30-Coups-Cluster je Tag gespielt wird, wurden per Zufallsgenerator aus diesen 1.000 30-Coup-Cluster 4 Stück ausgewählt, die in die Wertung Eingang fanden. Dies fusst auf der Grundüberlegung, dass ein Roulette-Tisch durchschnittlich etwa 250 Coups je Tag generiert, ich dort aber zu einem unbestimmten Zeitpunkt nur 30 Coups spielen werde. Und dann das Casino wieder verlasse - egal wieviel ich gewonnen habe, oder sofort, wenn ich einen Platzer einstecken muss. Das bedeutet, ich habe 100 Listen mit 1.000 30-Coups-Cluster generiert, von denen jeweils 4 Cluster ausgewählt wurden. Der allererste per Zufallsgenerator ausgewählte Cluster war dann natürlich ausgerechnet einer der zwei (!) Platzer in den 1.000 Clustern... Ich habe es auch geschafft, dass einer der vier ausgewählten Cluster genau der einzige Platzer in der 1.000 Cluster Liste war, zweimal ist es mir sogar gelungen das ich 2 von den einmal 4 und einmal 5 geplatzten Clustern einer 1.000 Cluster-Liste erwischt habe. Wie gesagt, meine Platzerquote war mehr als dreimal so hoch wie sie laut durchschnittlicher Verteilung sein sollte... Excel (oder besser in meinem Fall OpenOffice) hatte heute wohl was gegen mich. Hier die kopierte Gesamtliste mit den Ergebnissen der 100 1.000-Cluster-Listen: Nr. - Angriffe - Platzer - Ergebnisse Stücke je ausgewähltem 30-Coups-Cluster (1.,2.,3.,4. Auswahl) 1 365 2 -63 14 9 7 2 365 1 12 13 12 14 3 359 1 -63 10 5 10 4 368 1 7 13 11 9 5 399 0 16 15 9 16 6 502 1 16 11 9 14 7 387 2 14 8 -63 21 8 371 2 11 10 11 7 9 365 1 11 8 3 15 10 403 2 12 8 10 12 11 414 4 22 12 11 7 12 365 2 16 6 9 14 13 369 1 8 11 8 11 14 371 3 7 10 7 11 15 389 4 -63 10 11 3 16 414 3 6 6 9 15 17 358 2 2 6 19 11 18 368 1 10 7 6 12 19 398 3 10 12 3 8 20 406 1 18 4 15 14 21 385 3 16 18 12 13 22 384 2 8 10 16 10 23 424 2 20 11 10 18 24 346 1 13 5 13 11 25 381 2 13 13 5 17 26 374 2 -63 20 14 6 27 363 3 19 9 12 -63 28 393 1 9 5 15 13 29 383 3 8 12 21 9 30 379 1 3 20 12 12 31 340 4 -63 -63 5 8 32 404 3 11 13 16 14 33 394 0 16 15 8 15 34 432 3 14 9 20 15 35 456 1 13 15 10 15 36 388 0 7 10 7 8 37 406 1 22 14 10 11 38 362 3 13 9 9 11 39 419 2 21 6 11 9 40 415 1 7 11 7 9 41 392 2 9 5 15 6 42 340 2 10 12 6 17 43 410 3 4 8 12 13 44 397 1 18 5 9 14 45 412 2 2 7 7 12 46 369 1 11 16 10 9 47 357 3 11 16 4 10 48 424 2 12 9 14 12 49 391 2 7 7 8 18 50 396 2 9 4 13 14 51 356 1 11 -63 10 11 52 415 3 13 11 -63 8 53 399 0 17 19 14 16 54 346 0 11 13 8 8 55 357 0 9 10 8 17 56 387 0 13 14 14 21 57 387 1 14 13 21 9 58 326 2 6 7 5 3 59 347 2 -63 10 14 20 60 436 2 3 14 20 16 61 363 2 17 11 -63 15 62 378 1 9 15 12 11 63 383 2 13 7 15 6 64 386 2 9 8 9 11 65 401 1 21 19 20 9 66 351 0 18 15 17 11 67 411 3 13 19 14 10 68 384 2 9 -63 8 11 69 378 0 11 11 15 2 70 395 2 10 16 15 8 71 373 2 12 14 7 9 72 381 3 16 6 10 -63 73 403 2 12 11 7 19 74 409 4 15 22 1 5 75 419 1 11 19 18 8 76 424 2 14 10 -63 5 77 388 1 17 7 14 9 78 394 5 13 9 8 17 79 420 5 12 -63 -63 8 80 394 0 12 14 9 13 81 418 5 18 -63 16 12 82 406 4 3 19 5 18 83 341 0 13 9 13 10 84 351 1 5 13 11 13 85 475 2 15 17 9 15 86 373 2 8 5 9 8 87 426 2 9 10 10 9 88 375 1 10 20 -63 9 89 340 1 15 6 8 12 90 393 1 14 15 8 23 91 411 4 16 7 10 18 92 347 1 16 12 13 10 93 370 4 13 15 4 14 94 365 4 15 14 8 9 95 400 1 13 6 8 14 96 368 3 16 11 -63 6 97 407 3 10 7 18 17 98 381 2 13 7 12 8 99 400 0 12 16 9 15 100 346 1 9 8 18 15 Für die Generierung der Coups habe ich übrigens die Funktion Zufallbereich (0;36) gewählt, ebenso wie für die Auswahl der 4 30-Coups-Cluster je 1.000-Cluster-Liste. So, jetzt bin ich mal auf die Kommentare gespannt ... Ach ja, eine Frage hätte ich noch: Bei dem GPC Online Casino gibt es doch dieses Wild American Roulette mit der normalen Zero und einer Doppel-Null, wobei es jedoch bei Eintreten der Doppelnull auf einige Spielmöglichkeiten den einfachen Einsatz als Gewinn gibt. Dies erscheint mir für Menschen die einfache Chancen oder Dutzende und so was spielen sehr interessant. Oder täusche ich mich da? Beste Grüße Rabert
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