Feuerstein Geschrieben Juli 20 Geschrieben Juli 20 (bearbeitet) Am 18.7.2026 um 11:06 schrieb cmg: …ja sorry ich lese hier nur das Vorurteil „alle langjährigen klassischen Roulette-Spieler sind Zocker und Loser“, dabei ist gerade Feuerstein immer sachlich geblieben, selbst wenn er im Forum angegangen wurde. Dankeschöön @cmg ! Das ist schön zu lesen, aber ich gehe aus dem "Fair" manchmal auch raus, wenn es ehe schon nicht da ist. Wenn mich jemand glasklar von etwas überzeugen will das mir total schnuppe ist; dann werde ich unfair und halte einfach dagegen, nur um das Spiel mit zu spielen. Das ist eigentlich völliger Quark. bearbeitet Juli 21 von Feuerstein
chris161109 Geschrieben Juli 21 Geschrieben Juli 21 vor 9 Stunden schrieb Feuerstein: Dankeschöön @cmg ! Das ist schön zu lesen, aber ich gehe aus dem "Fair" manchmal auch raus, wenn es ehe schon nicht da ist. Wenn mich jemand glasklar von etwas überzeugen will das mit total schnuppe ist; dann werde ich unfair und halte einfach dagegen, nur um das Spiel mit zu spielen. Das ist eigentlich völliger Quark. Moin Feuerstein, eigentlich präsentieren sich gerade die langjährigen EC-Spieler ausgeglichener und fairer als die ausgemachten KG und Plein-Spieler, die alle klassischen Spielweisen ablehnen und verneinen. Das ist mit ein Grund, warum die klassischen Spieler dann ebenfalls auch mal etwas ruppiger reagieren. Gruß Chris
cmg Geschrieben Juli 21 Geschrieben Juli 21 (bearbeitet) 3 Argumente wie klassische Spieler mit ihrem Quantenbewusstsein „sehen“ was die Stunde geschlagen hat, und wie bei der aktuellen Permanenz „der Hase läuft“: 1. Das mathematisch-philosophische Argument (Penrose) Penrose startete nicht in der Biologie, sondern bei der Frage: Kann das menschliche Gehirn ein Computer sein? Seine Antwort lautet Nein. [1] Gödels Unvollständigkeitssatz: Penrose nutzt diesen mathematischen Satz, um zu zeigen, dass Menschen in der Lage sind, mathematische Wahrheiten als „wahr“ zu erkennen, die von einem rein algorithmischen System (einem klassischen Computer) niemals bewiesen oder berechnet werden können. [1, 2] Nicht-Algorithmen-Struktur des Geistes: Da unser Bewusstsein zu Leistungen fähig ist, die über reine Berechnungen hinausgehen, darf die physikalische Grundlage im Gehirn nicht computerartig (klassisch-digital) sein. Es braucht einen nicht-berechenbaren (non-computational) physikalischen Prozess. Während Computer nur irgendwelche alten Permanenzen von vorgestern abarbeiten, sind klassische Roulettespieler durch ihr stabiles Quantenbewusstsein fähig zu erkennen, ob es sich bei einer bestimmten Situation in der bespielten Permanenz nur um ein „Strohfeuer“ oder eine langanhaltige Folge handelt… 2. Das physikalische Argument: Die "Objektive Reduktion" (OR) In der Standard-Quantenmechanik existiert das Problem des Wellenfunktionskollapses. Wenn ein Teilchen in einer Superposition (Überlagerung mehrerer Zustände) ist, besagt die klassische Kopenhagener Deutung, dass der Zustand kollabiert, sobald ein Bewusstsein hinsehen ("messen") würde. Penrose dreht das um: Gravitativer Kollaps: Nach Penrose erzeugt jede Superposition einer Masse eine winzige „Spaltung“ in der Geometrie der Raumzeit (da Masse die Raumzeit krümmt). [1, 2] Die kritische Schwelle (\(E_G = \hbar / \tau\)): Eine solche Überlagerung der Raumzeit ist instabil. Ab einer bestimmten Masse und Zeit (\(\tau \)) kollabiert das System von ganz alleine (daher Objektive Reduktion, unabhängig vom Beobachter).[1, 2] Ein "Quant" von Bewusstsein: Jeder dieser spontanen Kollapse der Raumzeitgeometrie erzeugt einen winzigen, isolierten Moment von roher Erfahrung (ein „Proto-Bewusstseinselement“). Der Unterschied zu durchgeknallten Suchtspielern: erfahrene klassische Roulettespieler, jahrzehntelange „alte Hasen“ wissen das dieser „Quant“ bzw.“Read“ nur wenige Millisekunden anhält, in diesem „isolierten Moment von roher Erfahrung“ trifft der klassische Spieler fundamentale Entscheidungen, auch ob das Spiel abgebrochen werden muss, Momente in denen der kranke Suchtspieler („taub“, „stumm“, „blind“) dann hemmungslos „drauflegt“ 3. Das biologische Argument: Warum Mikrotubuli? (Hameroff) Penrose hatte die Physik, suchte aber nach dem biologischen Ort im Gehirn, an dem Massen lange genug in Superposition bleiben können, ohne durch die warme Umgebung gestört zu werden. Hameroff lieferte die Antwort: die Mikrotubuli. Die Tubulin-Gatter: Mikrotubuli bestehen aus schachbrettartig angeordneten Proteinen namens Tubulin. Hameroff argumentiert, dass Elektronenwolken in den sogenannten Pi-Resonanz-Ringen (aromatische Aminosäuren) im Inneren des Tubulins Dipolschwingungen vollziehen. Das Gehirn als Quantencomputer: Diese Schwingungen verhalten sich wie Qubits (Quantenbits). Sie können sich im Zustand 0, 1 oder in einer Superposition aus beiden befinden. Orchestration (Orch): Ein einzelner Kollaps in einem Tubulin wäre nur Rauschen. Aber die Mikrotubuli sind durch Proteinstrukturen und elektrische Zellverbindungen (Gap Junctions) im gesamten Gehirn miteinander verschaltet. Die Biologie „orchestriert“ (koordiniert) diese Quantenzustände, bis die kritische Schwelle für den gravitativen Kollaps gemeinsam erreicht wird. Das Ergebnis ist ein kohärenter, bewusster Gedanke. Bei klassischen Roulette-Spielern befinden sich diese „Quantenantennen“, sprich Mikrotubuli, dank oft jahrzehntelanger Erfahrung in einem extrem stabilen Zustand, das Ergebnis ist ein „kohärenter, bewusster Gedanke“, ein Geistesblitz, wenn z.B. irgendwas „im Busch ist“, ein klassischer Spieler weiß dann genau, „wenn irgendwas nicht stimmt“, bei „Extremausreissern“ wie 1919 in Monte Carlo, ist dann völlig klar was dieser alte Hase macht oder setzt: er sitzt, -schon lange vor dem Ereignis- an der Bar und guckt zu „What is it that we can do with conscious thought that cannot be done unconsciously? The problem is made more elusive by the fact that anything that we do seem originally to require consciousness for appears also to be able to be learnt and then later carried out unconsciously (perhaps by the cerebellum“ Sir Roger Penrose bearbeitet Juli 21 von cmg
Feuerstein Geschrieben Juli 21 Geschrieben Juli 21 (bearbeitet) vor 5 Stunden schrieb chris161109: Moin Feuerstein, eigentlich präsentieren sich gerade die langjährigen EC-Spieler ausgeglichener und fairer Hallo Chris, vielleicht ist da was dran, "wir" haben ein Ziel entsprechend der Umgebung hier, für das wir brennen. Für andere ist es Zeitvertreib und im Netz geht Aufmerksamkeit halt über "unter die Gürtellinie". Das "wir" oben ist in Anführungszeichen, weil mein letzter Spielbankbesuch war noch im alten Kursaal in Bad Oyenhausen, das war auch meine Anfangszeit. Liebe Grüße Feuerstein PS: Du zeigtest mir vor ein paar Wochen eines deiner Muster, fast so, wie sie sich letztendlich darstellen (Zwischencoups fehlten). Viel Grübelei bei mir.... Gestern fand ich ein ziemlich altes Thema von einem User der hier sehr wenig schrieb, indem eine entscheidende Antwort von dir enthalten ist. Dort geht es um die "Zauberei", die sich auch mit Worten wie Abspaltung benennen lassen. Ich schätze damit dem Stein der Weisen sehr nahe gekommen zu sein. Herzlichen Dank für deine Unterstützung und Anteile am Verkünden ! bearbeitet Juli 21 von Feuerstein
Egon Geschrieben Donnerstag um 23:33 Geschrieben Donnerstag um 23:33 Am 21.7.2026 um 11:38 schrieb cmg: 3 Argumente wie klassische Spieler mit ihrem Quantenbewusstsein „sehen“ was die Stunde geschlagen hat, und wie bei der aktuellen Permanenz „der Hase läuft“: Bei klassischen Roulette-Spielern befinden sich diese „Quantenantennen“, sprich Mikrotubuli, dank oft jahrzehntelanger Erfahrung in einem extrem stabilen Zustand, das Ergebnis ist ein „kohärenter, bewusster Gedanke“, ein Geistesblitz, wenn z.B. irgendwas „im Busch ist“, ein klassischer Spieler weiß dann genau, „wenn irgendwas nicht stimmt“, bei „Extremausreissern“ wie 1919 in Monte Carlo, ist dann völlig klar was dieser alte Hase macht oder setzt: er sitzt, -schon lange vor dem Ereignis- an der Bar und guckt zu @cmg: Ist klar. Wie der @Juan mit nicht einmal 10-jähriger Dauergewinner-Erfahrung, wenn er in Bregenz in den Falstaff-Emporen sein Filet-Steak nach zwei Erfolgsangriffen vertilgt, an den Displays ein Ereignis mit einer Extremserie von Gewinnfiguren sieht und 30 Plusstücke verpasst, dann ist völlig klar, er ist noch feucht hinter den Ohren bzw. hat noch unterentwickelte, instablie Mikrotubli und sein Steak hätte eigentlich 30 Lagen Blattgold haben müssen.
Egon Geschrieben Donnerstag um 23:43 Geschrieben Donnerstag um 23:43 Am 20.7.2026 um 20:34 schrieb cmg: Der erfahrene klassische Roulette-Spieler kann mit seinem sehr stabilem „Quantenbewusstsein“ den Verlauf der aktuellen Permenenz in Vergangenheit, Gegenwart, und vor allem der Zukunft (!!!), (zwischen denen auf einer bestimmten Ebene der Realität gar kein Unterschied existiert), wesentlich besser einschätzen als z.B. ein “durchgedrehter” Suchtspieler der verliert, weil er verlieren will (dient manchmal auch als “negatives Barometer” ) @cmg: Ist klar.
Egon Geschrieben Freitag um 00:41 Geschrieben Freitag um 00:41 (bearbeitet) Am 12.7.2026 um 15:08 schrieb chris161109: Übrigens: Weder Juan noch Starwind haben das Spiel von Winnetou "hochgelobt" , da habe eher ich eine abgewandelte Gewinnmöglichkeit erkannt. @Chris: Ich bitte Dich, der @Juan ist ja damals förmlich explodiert, er könne sogar damit seine Umsatzrendite noch weiter steigern... bearbeitet Freitag um 00:44 von Egon
cmg Geschrieben Freitag um 08:52 Geschrieben Freitag um 08:52 (bearbeitet) vor 9 Stunden schrieb Egon: instablie Mikrotubli …hier das Diagramm einer Nervenzelle: https://scilogs.spektrum.de/gehirn-und-ki/files/2000px-Complete_neuron_cell_diagram_de.jpg …darin klar erkennbar, die Mikrotubuli, die Quantenprozesse im Gehirn mit der Struktur der Raumzeit „verbindet“ bzw. „koppelt“ oder „verankert“: Das Gehirn nutzt die fundamentale Struktur der Raumzeit, um Bewusstsein zu erzeugen, funktional analog zu einem Radio, das eine Sendung empfängt. [1] Die Mikrotubuli krümmen die Raumzeit: Laut Penrose erzeugen die Quantenüberlagerungen in den Proteinstrukturen des Gehirns (Mikrotubuli) winzige Trennungen in der Geometrie der Raumzeit selbst. Der Kollaps ist lokal: Wenn diese Trennung eine kritische Grenze erreicht (die Penrose-Grenze), kollabiert die Überlagerung. Dieser Kollaps ist der Moment des Bewusstseins. Es wird dabei keine Information über Distanzen hinweg übertragen. Einsteins Tempolimit wird also nicht verletzt.[1] Verschränkung hat eine andere Funktion: Quantenverschränkung findet in dieser Theorie innerhalb des Gehirns statt – sie verbindet viele Mikrotubuli über weite Teile des Gehirns hinweg, damit ein großes, einheitliches Bewusstsein entsteht, statt nur isolierte „Quanten“. [1, 2, 3] Dank ihrer stabilen, gefestigten Mikrotubuli in ihren Nervenfasern, sind klassische Roulettespieler, oft nach jahrzehtelanger Erfahrung, fähig eine „Synchronizität“ ( https://de.wikipedia.org/wiki/Synchronizität ) mit der Raumzeitgebundenen, laufenden Permanenz herzustellen! Die Physik des Kollapses in der Orch-OR-Theorie basiert auf Roger Penroses Idee der Objektiven Reduktion (OR). Sie verbindet die Quantenmechanik mit Einsteins Allgemeiner Relativitätstheorie. [1, 2] Hier ist der präzise Ablauf dieser Physik: Masse in Überlagerung: Ein Protein im Gehirn (Tubulin) befindet sich gleichzeitig in zwei verschiedenen Positionen. Raumzeit-Trennung: Da jede Masse die Raumzeit krümmt, krümmt das Protein sie nun auf zwei verschiedene Arten gleichzeitig. Die Raumzeit spaltet sich quasi in zwei Blasen. [1] Die Penrose-Grenze: Diese Spaltung erzeugt eine kosmische "Energie-Spannung" (\(E_{G}\)). Je größer die Masse und die Trennung, desto höher die Spannung. Spontaner Kollaps: Die Raumzeit verträgt diese Trennung nicht dauerhaft. Nach einer mathematisch berechenbaren Zeit (\(t \approx \hbar / E_G\)) kollabiert das System spontan in einen Zustand.[1] Der Bewusstseins-Blitz: Genau in diesem Moment des physikalischen Kollapses blitzt ein Element von Proto-Bewusstsein auf. Dieser „Bewusstseinsblitz“ ist nur für wenige Millisekunden (in der QM eine Ewigkeit!) aktiv ! Nur ein ganz bestimmter Personenkreis ist überhaupt fähig diese Signale (entsprechend der Fähigkeit von Zugvögeln, Erdmagnetfelder dank ihrer Mikrotubuli zu deuten, oder der Fähigkeit von Pflanzen Licht dank Superposition optimal auszunutzen „Photosynthese“) überhaupt zu bemerken! (Während der Suchtspieler draufknallt, zieht sich der klassische Spieler vornehm zurück ) „The reason that I have concentrated on non-computability, in my arguments, rather than on complexity, is simply that it is only with the former that I have been able to see how to make the necessary strong statements. It may well be that in the working lives of most mathematicians, non-computability issues play, if anything, only a very small part.“ Roger Penrose bearbeitet Freitag um 08:53 von cmg
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