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Roulette Forum

elementaar

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Alle erstellten Inhalte von elementaar

  1. Hallo suchender, Vielen Dank für die (vollkommen richtige) Berichtigung. Sehr aufmerksam und freundlich. Ist ja wirklich peinlich, diese Schreibfehler, noch dazu in einer Formel, die funktionieren soll. Merci! Gruß elementaar
  2. Hallo Cheval, obwohl kein "Kenner", hier ein erster Antwortversuch: aus meiner Sicht ist Dein Begehr nicht so trivial, wie Deine beiden unschuldigen Spalten vielleicht vermuten lassen. Den 1. 2er ermittle ich platzsparend über SUMME(WENN(HÄUFIGKEIT()). Vorausgesetzt Deine PMZ beginnt in Zelle A1, dann schreibst Du in Zelle C1: =SUMME(WENN(HÄUFIGKEIT(A$1:A1;A$1:A1)>0;1)) und kopierst nach unten. In Zelle B2 schreibst Du: =WENN(B1=B2;A2;"") und kopierst nach unten. Vorsicht: damit zeigst Du eindeutig nur den 1. 2er an, ab dann wird jeder Mehrfachtreffer angezeigt. Hast Du noch eine Spalte mit der fortlaufenden CpNr angelegt, kannst Du diese per =WENN(Istzahl(B x);SpalteCpNr;"") ebenfalls anzeigen lassen. Wünschst Du die in Deinem Beispiel gezeigte fortlaufende Darstellungsform, würde ich Hilfsspalten zum Ermitteln des jeweiligen 1. 2ers anlegen, und das Eintragen in Deine Hauptspalten A und B per PrivateSub-Anweisung (Rechtsklick auf Tabellenblattname -->Code anzeigen) ausführen lassen. Das würde mich einen halben, vielleicht auch einen ganzen Arbeitstag kosten. (daher: ich bin gewiß kein Kenner). Vielleicht gibt es aber noch elegantere Lösungen. Gruß elementaar
  3. Hallo PsiPlayer, ein WW-Spieler, der vor dem Abwurf setzt, hat nicht die vollständige Informationsmenge, die in diesem Cp steckt. Bei mir war es so: Die Renditeeinbrüche beim Setzen vor dem Abwurf sind schon bei Zahl-2-2 dramatisch, noch engere Sektoren waren für mich schon gleich gar nicht spielbar. Spätestens nach drei Sitzungen sollte der halbwegs gute WW-Spieler das bemerken. Allenfalls kann man vor Abwurf setzen, wenn man auf Pair-Impair (oder GroßeSerie-KleineSerie, Orphelins) spielt, dann ist aber nach +1 oder +2 Schluß. Durch den hohen Anteil an Zufall bei diesem Spiel, habe ich mich aber niemals so wirklich wohl dabei gefühlt. Gruß elementaar
  4. Hallo @Ropro, aus Zeitmangel nur sehr kurz: Eine Diskussion des Van der Waerden-Satzes (arithmetische Folge) könnte in der Tat interessant werden, erhält man doch damit ein Spielkonstrukt, welches die Spielstrecke bis zum nächsten Treffer begrenzt. Viel Erfolg (und Dank im Voraus) bei der Darstellung der arithmetischen Folge. Gruß elementaar
  5. Hallo Starwind, vielen herzlichen Dank! Obwohl es ja ans Traurig-Absurde grenzt, daß es in diesen Zeiten nötig erscheint, explizit auf etwas hinzuweisen, was doch schon längst allgemeiner Konsens sein sollte. Ich wünsche Deinem Text viele verständige Leser! Gruß elementaar
  6. Hallo PsiPlayer, Das ist eine, leider, weitverbreitete Fehleinschätzung. Es geht (zumal beim naturwissenschaftlichen Zeichnen) weniger um größtmögliche "Ähnlichkeit" (das ist natürlich nicht verboten), sondern eher darum, per Hand-Auge-Koordination alles was da ist, quasi zu scannen und das Sichtbare für sich erfahrbar (und merkbar) zu machen. Wozu Auge und Gehirn allein nicht in der Lage sind. Je nach Geschick des Zeichners kann das Ergebnis seiner Bemühungen auch ganz schön verhutzelt aussehen, und doch etwas leisten, wozu eine Photographie niemals in der Lage ist. Ein paar Versuche könnten durchaus lohnend sein; sind aber selbstverständlich noch weniger als ein Vorschlag, eher ein Erfahrungsbericht. Gruß elementaar
  7. Hallo PsiPlayer, Deine Charakterisierung in Deinen öffentlichen Notierkarten sind ja schon mal nicht schlecht. Das mache ich auch. Getreu dem alten, und verblüffend wahren Grundsatz der Maler (und Naturwissenschaftler): "Was du nicht gezeichnet hast, hast du auch nicht gesehen", habe ich mir, zusätzlich, eine Sammlung von passphotoähnlichen Zeichnungen angelegt. In einem Karteikasten jeweils pro Spielbank mit allen relevanten PMZ-Aufzeichnungen abgelegt, brauchte ich je nach Reiseziel nur den jeweiligen Stapel herauszuziehen, um mich vorzubereiten und dann die Aufzeichnungen weiterzuführen. Bei mir hat das sehr gut funktioniert. Als ich einmal in Trier war, fiel mir ein Croupier als scheinbar bekannt auf, und richtig, vor einem halben Jahr hatte ich bei ihm in Bremen gespielt. War interressant zu beobachten, was er mit anderem Kessel und Kugel macht. Gruß elementaar
  8. Logisch! Oder nicht? Ich verstehe das selbst nicht mehr. Ich gehe jetzt mal zu den Anwendern, vielleicht finde ich da wenigstens meinen Unverstand wieder. Gruß elementaar
  9. Aber in welcher Weise? Ist es Voraussetzung zur Zulassung zur Konferenz, daß man Logik zwar anwendet, aber selbst nicht versteht? Oder müssen alle anderen es nicht verstehen? Und wer prüft dann die angewendete Logik nach? Oder bei den Konferenzbeiträgen: versteht niemand im Saal, was der Vortragende gerade spricht? (Nicht so selten, wie man meint!) Wie kann es das überhaupt geben: angewendete Logik, die niemand versteht? Fragen über Fragen, eine gewiß wichtiger als die nächste. Verstehst Du mich? Gruß elementaar
  10. Danke, Albert Einstein. Das ist aber wirklich zu schade, allein die Selbst?-Benamung "Unverstandenenlogikanwender" übt einen fast unwiderstehlichen Reiz der Neugierde aus, und wie die entsprechenden Konferenzen ablaufen könnten?! Gruß elementaar
  11. Hallo @Hans Dampf, Lesen; d.h. das vollständige, sorgfältige und verständige Erfassen von Texten, scheint hier tatsächlich eine sehr selten ausgeübte Kulturtechnik zu sein. Das macht eine sinnvolle Unterhaltung natürlich extrem mühsam, wenn nicht unmöglich. Anbei eine Auszählung aus 10 x 10.000 Partien mit dem von Dir gewünschten Spielaufbau (so, wie ich ihn verstanden habe). Gruß elementaar In der Legende muß es bei "max U" natürlich heißen: "max U + 1 = Partielänge". Verzeihung!
  12. Hallo @wiensschlechtester, Ich muß gestehen, bisher hatte ich keinerlei Kenntnis von der Existenz der "Unverstandenenlogikanwender", noch darüber, daß diese Konferenzen abhalten. Eine schnelle xquick-Suche erbrachte leider auch nichts Erhellendes. Dürfte ich Dich bitten, mein Nichtwissen zu verkleinern? Vielleicht mit einem Link oder einem Suchstring oder einer Erläuterung? Vielen Dank im Voraus für Deine Mühe! Gruß elementaar
  13. Hallo Egoist, oje, da habe ich scheinbar etwas angerichtet, und Dich zu Mehrarbeit angestiftet. Ich bitte um Entschuldigung. Ja natürlich: Die Spalten B-E werfen genau dies aus; als Illustration einer Entwicklung, die zur vollständigen Berechnung den Grenzwertsatz benötigt. Im Gegensatz dazu die Spalten F-H, die per Einsatz und Saldo (auch ausweislich der gemeinsamen Spaltenüberschrift) den Verlauf eines Spiels auf den ersten Pleinzweier beschreiben. Auf eine ausgewiesene Berechnung der dazu gehörigen Erscheinenswahrscheinlichkeiten habe ich verzichtet, da für meine Argumentation irrelevant (und verwirrend). Für die Verwirrung habe ich dadurch an anderer Stelle gesorgt. Verzeihung! Es ging in meiner Tabelle lediglich um den Unterschied zwischen einem Spiel mit (potentiell) Ewigkeitscharakter (dann Grenzwertberechnung) und einem Spiel, dessen spätesten Endpunkt man exakt kennt; und die Richtung meiner Spekulation, was ein Beweis des (Nicht-)Gewinnenkönnens benutzen könnte. Ein, wenn auch etwas plattes, Beispiel: Immer wieder geistert die Frage durch die Foren, wie lange kann Chancengröße x ausbleiben. Per Rechnung ermittelt ist die Antwort unangreifbar: potentiell kann eine Einzelzahl unendlich lange ausbleiben; die dazu gehörende Wahrscheinlichkeit wird immer winziger, aber solange man für W keine glatte 0 (oder 1) erhält (und die erhält man bei dieser Art Rechnung naturgemäß nur per Grenzwert), bleibt das weitere Ausbleiben eine Möglichkeit. Beim Spiel auf den ersten Pleinzweier steht aber ebenso unangreifbar fest: Bis zum nächsten Treffer dauert es höchstens 703 (Me-)Stücke und maximal 38 Cps. Die Frage lautet: Gibt es beim Spiel auf den ersten Pleinzweier einen mathematisch einwandfreien Beweis des (Nicht-)Gewinnen-Könnens. Das Argumentieren mit Martingal und zentralem Grenzwertsatz kann hier ja gar nicht greifen (alles natürlich ohne Tischlimit, und den Fantastillionen, die man auf den Tisch legen müßte). Fest steht, man hat es mit einer endlichen und abzählbaren Menge zu tun. So sehr oft findet man das nicht bei Zufallserscheinungen und dem Roulettespiel. Gruß elementaar Anmerkung: Nach meinem Verständnis ist Dir ein ähnliches Konstrukt mit Deinem Dauer-(Verlier-/Gewinn-)System auf EC im 3er-Raster gelungen, welchem sogar eine entscheidende Erweiterung, nämlich die Integration der Zeit, gelungen ist. Respekt! Anmerkung 2: Nur um möglicher weiterer Verwirrung vorzubeugen: der Knackpunkt beim Pleinspiel auf den 1. 2er liegt natürlich in Cp 38 in dem der Bankvorteil zu 100% wirksam wird.
  14. Hallo Albert Einstein, Interessant, daß Du die Frage aufwirfst. Hieb- und stichfest widerlegen - das traue ich mir mangels dazu nötiger Fähigkeiten nicht zu; dafür bin ich einfach nicht fit genug in Mathematik. Und dennoch treibt mich immer mal wieder so eine Art viertelsqualifiziertes Spekulieren um, wie ein solcher Beweis aussehen könnte, sofern es ihn gibt. Den von Dir angeführten Beweis liest man ja immer wieder, und mathematisch ist er ja auch einleuchtend. (Mathematisch) ist es möglich, daß ab morgen an allen Tischen der Welt auf unabsehbare Zeit nur noch Rot gespielt wird. Das ist eine simple Frage des Rechnens. Leider ist nicht alles, was man errechnen kann, in unserem Universum auch Wirklichkeit und existent. Ich sage nur Antigravition, es geht aber auch ein paar Nummern kleiner: was, bitteschön, sollen -2 Äpfel sein? Sehr unschön finde ich deshalb im obigen Beweis das Benutzen des zentralen Grenzwertsatzes. Beim Pleinspiel auf den ersten Zweier z.B. haben wir eine nicht überschreitbare Grenze, wie lange wir auf einen Treffer warten müssen: Man kann sich also fragen, gibt es eine Strategie, die es bewerkstelligt, mehr als 703 (Me)-Stücke bis zum nächsten Treffer zu verbraten. Oder ist dies eine natürliche (und mathematisch einwandfrei definierte) Grenze des Gerade-noch-Verlieren-Könnens. Der Erfinder einer solchen Verliererstrategie könnte damit mindestens @sachses (mathematisch vollkommen korrekten) Satz widerlegen, man könne mit klassischem Spiel nicht dauerhaft "schlecht" Roulette spielen. Ein zweiter Punkt, der mir wichtig scheint ohne es ausführen zu wollen, ist die Zeit. Egoist hat wiederholt, in meinen Augen sehr zu recht, darauf hingewiesen. Gruß elementaar
  15. Hallo sachse, vielen Dank für Deinen, wie immer, interessanten und informativen Reisebericht. Wenn nicht auf Zuwachs eingerichtet, und die bekommen ihre Hütte voll, und kalkuliert 5 Leute pro Tisch, versammelt sich also eine deutsche Kleinstadt zum Spiel! Das ist schon beeindruckend. Und wieviel Lärm machen soviele Spieler an einem Ort?! Gruß elementaar
  16. Hallo Egoist, Das kann natürlich nur Ropro beantworten. Dein Wort in jedermanns Ohr. Ergänzt um den Zusatz "bevor man sich zum Thema äußert" wäre dies eine Maxime, die, wenn wenigstens von einer kleinen Mehrheit aller, Worte absondernden, Lebewesen akzeptiert und angewendet, eine Menge sinnloses Geschwätz, Nickligkeiten und kleineres oder größeres Herzeleid verhindern würde. Abgesehen von der dann NICHT verschwendeten Lebenszeit. In guter Philosophentradition halte ich mich mit meiner ersten Antwort selbst nicht daran. Und das kam so: Ropros Frage sehend, gewann ich den Eindruck, mir würde zu jedem Teilaspekt durchaus eine Lösungsmöglichkeit einfallen, die nicht nur Ropro weiterhelfen, sondern vielleicht auch für andere von Interesse sein könnte. Leider fehlte mir die Zeit für, womöglich, mehrmaliges Hin- und Herfragen. Eine Antwort zur WW-Abfrage ohne Array-Deklaration in vba schien mir sinnvoll, weil 1. nicht eindeutig falsch; 2. nicht eindeutig sinnlos; 3. ein halbwegs zeitnaher, praktisch umsetzbarer, Anfang wäre, mit noch vertretbarem Zeitaufwand, gemacht. Gruß elementaar
  17. Hallo Ropro, vielen Dank für Deine Erläuterung, jetzt verstehe ich auch, was Du weiter oben mit gemeint hast. Deine letzte Beispielaufstellung (mit Vorlauf 0) verstehe ich als fertige Satztabelle und ausgewiesen werden soll, ob im nächsten Cp getroffen wurde oder nicht. Für das Ergebnis in Stück nimmt man besser eine weitere Spalte, die sich auf die erzielten Treffer/Nichttreffer bezieht, zumal evtl. auch mit Progression (weitere Spalte) gespielt werden soll. Das ist insofern praktisch, als man sich damit (allerdings dann nur für dieses eine, festgelegte Spiel) das lästige hin- und herverweisen zwischen Wurfweiten und Realzahlen sparen kann. Wenn Du Wverweis verwenden möchtest, sähe Deine Matrix (nennen wir das Blatt jetzt "Satztabelle") dann im Beispiel so aus: Und Dein Auswertungsblatt so: Bei Bedarf nicht interessierende Spalten ausblenden. Gruß elementaar
  18. Hallo Ropro, also diese Frage würde ich mit S- oder Wverweis lösen (im Grunde ebenfalls Array, bloß in der Formel). Als es mir irgendwann zu bunt wurde, bei irgendwelchen Einzelfragen immer wieder sehr ähnliche Eigenschaften aufführen zu müssen, habe ich mir ein Extratabellenblatt angelegt, es "EZ_Eigenschaften" genannt, und schreibe dort zentral, wenn mal wieder etwas dazukommt, alles neue untereinander. Kann man auch als Zentraldatei machen. Im eigentlichen Auswertungsblatt greife ich dann per Verweis darauf zurück. Die Wurfweiten habe ich da auch aufgeschrieben. Man erstellt eine Matrix 37 Zeilen x 38 Spalten, numeriert die WW (bei mir bedeutet "37" WW 0; also dieselbe Zahl doppelt). Mit den beiden Bildschirmabbildungen müßtest Du eigenlich zurecht kommen. Die Formel natürlich runterkopieren. Vielleicht kann ja Egoist noch etwas beisteuern; wie ich gesehen habe, schreibt der manches mal eleganteren Code als ich Holzhacker. Gruß elementaar
  19. Hallo Samyganzprivat, hallo hemjo, Großartiges Vorhaben! Gutes Gelingen Euch beiden. Gruß elementaar
  20. Eher doch im Gegenteil: wer hier nicht sofort erkennt, daß über die Auswahl der Pleinzahl rein gar nichts mitgeteilt wird, hat ein Lese- und/oder Verständnisproblem.
  21. Hallo Samyganzprivat, Du hast ja ganz recht, wenn Du dezent darauf hinweist, wer Threadstarter und was Thema sind. Es ist halt so, man liest hier und da, und wenn etwas interessant werden könnte, macht man mit. Und wie Du die letzten Beiträge für Dich nutzbar machen kannst, weißt Du ja erkennbar. Trotzdem bitte ich um Entschuldigung, wenn es Dir etwas zu viel und abseitig wird. Ich will mal versuchen, Dir die Sache mit dem positiven EW darzustellen. Über den Erwartungswert bei Zufallsereignissen allgemein kannst Du Dich ganz gut bei wikipedia informieren: https://de.wikipedia.org/wiki/Erwartungswert In Spielerkreisen wird der Begriff mit einer etwas anderen Intention verwendet, und das hat mit dem Auszahlungsnachteil des Spielers zu tun. 37 Zahlen im Kessel stehen maximal 36 Stücke zur Gewinnauszahlung gegenüber. Egal was ein Spieler unternimmt, und wie toll sein Pleintreffer auch sein mag, er erhält im Gewinnfall nur maximal 36 Stücke zurück. Wo die Bank doch 37 Zahlen im Angebot hat. Das ergibt jene -2,7% seines Umsatzes, wenn er lange genug spielt. Wichtig ist hier, daß es sich um eine Prozent- (also relative) -angabe handelt. Ihr entkommt kein klassischer Spieler. Da versagen auch sämtliche herkömmliche Sigmaangaben (Maßzahl für die relativen Abweichungen). Selbst ein Oberpechvogel der beständig an der -3sigma-Linie entlangspielt, landet irgend wann bei diesen -2,7%. Natürlich ist sein Konto in Stücken oder Euro (absolute Werte) deutlicher im Minus als das seines Oberglückspilzkollegen, der beständig an der +3sigma-Linie entlang gespielt hat. Aber auch dieser Glückspliz ist 2,7% im Minus, wenn er nur lange genug spielt. Das alles bezogen auf den Umsatz (Sätze). Der Spieler hat, was sein Konto in Stücken oder Euro angeht, einen negativen Erwartungswert. Je länger er spielt (Sätze tätigt, also Umsatz macht), umso zuverlässiger wird sein Kontostand bei jenen -2,7% vom Umsatz landen. Wann das sein wird, kann man nicht vorhersagen, unglücklicherweise viel häufiger früher als später, nur DASS es so sein wird ist sicher. Dreht man die Sache um, aus Sicht der Bank: sie hat einen positiven Erwartungswert, und zwar nicht durch Zauberei, sondern einfach durch ihre (unfaire) Auszahlungsregel. Sie muß nur dafür sorgen, daß möglichst viele Spieler möglichst viele Sätze tätigen, die +2,7% der getätigten Umsätze sind ihr sicher. Dabei kann es durchaus passieren, das einzelne Tische oder auch die ganze Spielbank in der Tagesabrechnung im Minus landen (Schwankungen), auf genügend lange Sicht landet sie sicher im Plus. Ein Spieler wiederum muß es irgendwie bewerkstelligen, daß er häufiger trifft, als ihm mathematisch zusteht. Ein Pleinspieler muß (im Durchschnitt) auf seiner Einzelzahl auf 37 Sätze schon 1/37 mehr treffen als er der Wahrscheinlichkeit nach dürfte, um überhaupt auf einen Erwartungswert von 0 zu kommen. Gewonnen ist damit aber noch nichts. Erst wenn er, egal wie, dauerhaft auf 37 Sätze besser als 1/37 mehr trifft, als er "dürfte", hat er für sich einen positiven Erwartungswert. Was nun "dauerhaft" im jeweiligen Fall konkret bedeutet, versucht man mit sigma- oder écart-Berechnungen abzuschätzen. Wichtig dabei ist aber weniger die absolute Zahl, die man errechnet, als das Beobachten der möglichst exponentiellen Entwicklung dieser Kennzahl über die gespielte Zeit. Um Dir diesbezüglich mal ein paar Werte zu nennen: Beim Spiel auf Einfache Chancen, strebst Du einen Gewinn von 5% vom Umsatz an. Nach 100 gespielten (Chancen)Rotationen (206 Sätze) mußt Du gut 108 Treffer erzielt haben und landest bei sigma 1,1 Nach 200 gespielten (Chancen)Rotationen (411 Sätze) mußt Du knapp 216 Treffer erzielt haben und landest bei sigma 1,6 Nach 1.000 gespielten (Chancen)Rotationen (2.056 Sätze) mußt Du 1.069 Treffer erzielt haben und landest bei sigma 3,5 Nach 10.000 gespielten (Chancen)Rotationen (20.556 Sätze) mußt Du 10.792 Treffer erzielt haben und landest bei sigma 11 Gruß elementaar
  22. Hallo starwind, vielen Dank für Deine Antwort, ich fürchte hier liegt eine mißverständliche Auffassung vor. Wovon ich sprach, bezog sich allein auf die Auswirkung der jeweiligen Handlung. Wie und auf welcher Grundlage ballistische Methoden funktionieren, bitte ich Dich bei mir als bekannt vorrauszusetzen. Ich habe das in diesem Forum ja eher als minderwertig behandelte WW-Spiel über mehr als 15 Jahre und ungezählte, wahrscheinlich zu viele Stunden nicht unerfolgreich praktiziert. Und auch wenn man natürlich nie umfassend genug informiert ist, bitte ich Dich davon auszugehen, ich wüßte wovon ich spreche. Das ist aber doch eher Kinderkram. Wovon ich sprach, ist allein auf die Wirkung unserer Handlungen bezogen: egal WIE ein Spieler zu seiner Satzentscheidung kommt, trifft er belastbar dauerhaft häufiger als ihm mathematisch zusteht, hat er für sich und seine Satzentscheidungen einen positiven EW. Was in seinem Fall "belastbar dauerhaft" bedeutet, ist doch vergleichsweise uninteressant, man kann seine Ergebnisse z.B. den etlichen bekannten Tests auf Zufälligkeit unterwerfen; dann rechnet man halt - und gut ist. Entscheidend für diese Betrachtung ist: diesem Spieler gelingt es (womit auch immer) eine WENN-DANN-Beziehung herzustellen, die zum positiven EW führt. Ganz anders ist die Lage bei den üblichen Märschen, und weiter oben zählst Du ja einige auf: sie alle, und natürlich ihre Gegenmärsche ebenfalls, haben einen negativen EW. Inwieweit man bei den angesprochenen la gagnante und la perdante von einer Anpassungsleistung sprechen kann, ist in der Tat fraglich. Aber schon bei l'avant dernière, die versucht die beiden zu verschmelzen, gibt es ja so etwas wie eine (wenn auch ungenügende) Anpassungsleistung. Allen gemeinsam ist die Wenn-Dann-Beziehung lediglich als Postulat der Marschvorschrift, die jedoch zum negativen Erwartungswert führt. Will man mit diesen Märschen und ihren jeweiligen Gegenmärschen dauerhaft gewinnen, muß man eine Instanz entdecken, erschaffen, was auch immer, (und es könnte sein, daß Ropro danach fragt: "Wie sieht denn die Situation aus, die einem sagt: Passe an! Ist die nicht im Marsch selbst als "Feindbild" definiert?"), - eine Instanz, die einem sagt, in welcher Situation welcher der beiden Märsche anzuwenden sei. Es versteht sich von selbst, daß diese Instanz häufiger richtig als falsch liegen muß, sonst wird das nichts mit dem Gewinnen. Das liest sich jetzt vielleicht viel banaler als es in Wirklichkeit ist, denn da stimme ich Dir voll zu: Ob es nun eine solche Instanz überhaupt gibt ( und z.B. roemer und auch Du selbst sagen ja, sie hätten so etwas entdeckt), ob es sie überhaupt geben kann, und wenn ja, wie sie beschaffen sei, das ist die eigentlich interessante Frage, und das hat mit Rechnen gar nichts und mit Mathematik nur sehr mittelbar zu tun. Das jeweilige Erscheinen von beispielsweise Rot oder Schwarz in dieser oder jener Situation, wäre jedenfalls so eine Art Kulissenzauber, schon bedeutungsvoll für die Gesamtaufführung, aber bloß auf irgendeiner Metaebene. Gruß elementaar
  23. Hallo Ropro, hallo starwind, und hier wird es ja wirklich interessant: 1. ein Spiel mit belastbar positivem EW (wie es ja roemer für sich reklamiert), würde sich in der Praxis nicht viel anders verhalten als ballistische WW- oder KG-Spiele: hinreichend ähnliche Ausgangsbedingungen führen zu hinreichend ähnlichen Ergebnissen. 2. Die Anpassungsleistung beim klassischen Spiel mit negativem EW müßte ja sein: hinreichend ähnliche Ausgangsbedingung, just jetzt mach das Gegenteil (oder im Falle der mehrfachen Chancen mindestens: kein Satz!). 3. Gelänge dies jedoch belastbar und dauerhaft, hätte man plötzlich ein Spiel mit positivem EW, und dann gilt ad 1. 4. Woraus dann aber wieder folgt: die eben noch als hinreichend ähnlich erkannte Ausgangsbedingung war gar nicht das "Eigentliche", (die Anpassung hat ja das Gegenteil des Üblichen befohlen). Gruß elementaar
  24. Hallo Ropro, danke der Nachfrage. Ich habe die Datenquelle und die Methodik bewußt nicht erwähnt, um einer, jetzt wahrscheinlich ziemlich sicher aufkommenden Diskussion zu entgehen: ja bei DIESER Datenquelle, da kann das mit dem 1. F4 ja nicht klappen. Ein Geheimnis ist es trotzdem nicht: für dieses kleine Späßchen habe ich auf einen Vorrat von 1.000.000 RNG-Zahlen von random.org zurückgegriffen. Dabei habe ich das Verfahren benutzt, das, glaube ich, damals Wenke (wirklich genial zum Vermeiden von Datenmüll) bei seinen Untersuchungen vorgestellt hat. In aller Kürze: Als erstes legt man die Länge der gewünschten Permanenzstrecke fest. (hier: 37+37+37+1+23=135 Cps) Nun wird für jede Coupposition per "Zufallsbereich(1; maxDatenvorrat)" eine RNG-Zahl gelost und alle zu der neuen Permanzstrecke vereinigt. Daß der Zufallsbereich-Generator keinen wirklichen Zufall produziert ist hier natürlich ganz bedeutungslos, da ja lediglich pseudozufällig auf eine echte (hier RNG-)Zufallszahl verwiesen und diese eingetragen wird. Es folgt die Auswertung, das Schreiben in die Ergebnisliste und alles beginnt von vorne. Für jeden der hier 10x1.000 Versuche habe ich also eine vollkommen neue Permanenz. 10.000 Spieler setzen sich an 10.000 verschiedene Tische und spielen genau 1 Partie nach Sven-DCs Vorgaben. Kein Abschneiden, kein Überlappen. Keine Fehler. Und bitte: sollte es im Forum jemanden geben, der ernsthaft glaubt, bei dem in Frage stehenden Spielvorschlag käme es auf handgeworfene Zahlen aus einem Landcasino in chronologischer Reihenfolge an, der möge selbst Hand anlegen und uns seine Auszählung präsentieren. Gruß elementaar
  25. Hallo FavRad, Du meinst so (siehe Anhang)? Gruß elementaar 2017-01-25 EZ_1.4er-Verfolgung_max_23Cps_1000_Versuche_02.pdf
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