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elementaar

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  1. Hallo @Wenke , Es freut mich sehr, daß Du Dich doch noch einmal mit einen Beitrag beteiligst. Dann kann ich Dir wenigstens meinen Respekt und meine Hochachtung für Deine Leistung über die Jahre persönlich zollen. Und eins kann ich mit Überzeugung versprechen: solange ich Auszählungen mit jeweils frischen Zufallsroulettezahlen mache, werde ich das von Dir geschilderte Verfahren anwenden (natürlich mit der in der Wissenschaft üblichen Einschränkung: solange nichts Besseres auftaucht; zur Zeit erscheint mir das allerdings sehr unwahrscheinlich). Allein dafür: ungezählten Dank! Ein echter Problemlöser und eine enorme Arbeitserleichterung. Bei mir schon für viele Jahre in der Praxis angewendet. Zum Thema Forumklima: mir scheint es u. A. ein Problem der "kritischen Masse" zu sein. Das Verhältnis zwischen Leuten, die aktiv etwas tun wollen und den Thekenstehern scheint einfach nicht mehr zu passen. Ich habe hier, im anderen, und englischsprachigen Foren über ein Jahrzehnt mitgelesen. Und immer wieder erlebt, wie potentiell gute Leute, fast als ob ein geheimer Generalplan bestünde, ganz schnell vergrault wurden. Besonders eindrücklich, im anderen Forum, "Michelangelo", der sich nicht zu Schade war, mit einer Engelsgeduld und ausladenden Texten, Anderen selbst die Grundrechenarten zu vermitteln und es durchaus mit der Meute aufnahm. Allein: irgend wann möchte auch ein solcher Mensch mal einen halbwegs adäquaten Gesprächspartner haben. Niemand gibt unendlich lange das Ein-Personen-Wissenssozialamt. Als sich hier, meiner Meinung nach, mit @Alter Schwede etwas Ähnliches anbahnte, dachte ich: jetzt reichts. Jetzt mache ich auch einmal mit. Erfolg: außerordentlich fraglich, nahe der Unmeßbarkeitsgrenze. Vor allem der entschlossene Wille des Partout-nicht-lesen-Wollens ist immer wieder schockierend. Aber: es gibt sie ja hoffentlich auch heute noch: die stillen Mit- und Nurleser. Eigentlich braucht man dafür aber kein Forum, sondern bloß eine Verlautbarungsstelle. Gruß elementaar
  2. Hallo Hans Dampf, Ja, heftig. Zum Teil natürlich durch den viel geringeren Umsatz auf gleicher Spielstrecke (Spiel 2 war Dein Satz mit 100% Abdeckung: je 8 Stücke Rot und Schwarz, 1 Stück erste Vier (0, 1, 2, 3)) https://www.roulette-forum.de/topic/18514-netroulette/page/12/?tab=comments#comment-404072 Im Vergleich ist auch die Breite der "Rauschmitte" viel unruhiger und dünner. Gruß elementaar
  3. Hallo Egoist, ich danke Dir für das Erläutern meiner Aussagen, und ich stimme Dir zu, was Du schreibst, ist der Inhalt meiner knappen Sätze. Als Erläuterung Deiner Erläuterung: "... daß man mehr Treffer erzielt, als einem zustehen" Das geht natürlich in beide Richtungen: entweder tatsächlich mehr Treffer als die Chancengröße hergibt, oder bei beispielsweise gespielten Zahl-2-2 genügend oft eine oder mehrere Zahlen ausschließen, also praktisch nicht mit aussetzen. Oder eine Mischform aus beidem. Zur Progressionsabteilung des Satzes: "unbegrenzter Kredit" heißt in diesem Zusammenhang Buchkredit. Spielt ein Martingalist lange genug, wird er irgend wann einen Betrag platzieren müssen, der den der geschätzen Anzahl an Atomen im Universum übersteigt. "Praktisch" wird er sich also mit dem Spielveranstalter darauf einigen müssen, daß er die Beträge nur ansagt, statt sie physisch auf den Tisch zu legen. So verhält es sich auch mit der "endlichen" Spielstrecke: er und seine Nachkommen können bis ans Ende aller Zeiten spielen: sie werden immer eine endliche Strecke spielen. Unendlich, als gedachte Rechengröße, gibt es in diesem Universum real ja nicht (Wenn auch der Vorspann einer Fernsehserie da etwas anderes verspricht). Vor längerer Zeit habe ich eine Buchungsmethode geschildert, die die Satzhöhen in Spalten bucht, jede Partie wird zeilenweise nach rechts bis zum Treffer geschrieben. Danach Neuanfang in Zeile 2. Macht man das mit einem Martingalisten, sieht man nicht nur sehr deutlich, wie die Spalten, die Saldoplus verursachen, nach und nach nach rechts wandern (und damit, automatisch, die "mehr Treffer als einem zustehen" in ihrer Spalte produzieren) , sondern auch, daß die immer höher werdenden Sätze nicht nur ihre Zeile (Partie) mit Treffer und Gewinn abschließen. Sie müssen in ihrer Höhe auch den systemisch aufgelaufenen Verlust früherer Spalten ausgleichen. Spalte 1 mit Satzhöhe 1 Stück wird nach der Faustregel für EC nach 50.000 Sätzen selbst mit Glück kein Plus mehr produzieren, sondern auf Dauer -1,35% vom Spaltenumsatz. Je länger gespielt wird, umso mehr frühe Satzhöhenspalten produzieren nur noch Verlust. Und alle müssen durch hohe Sätze einzelner Spalten weiter rechts ausgeglichen werden, damit noch ein Saldoplus erzielt wird. Das Schicksal von @Wenke , wie @ratzfatz es erzählt, muß uns allen Warnung und Mahnung sein, wie gefährlich das wirklich ist. Gruß elementaar
  4. Hallo Hans Dampf (diesmal nur fast 100%), ich habe das neue Satzmuster "Spiel 3" genannt. Einsatz pro Coup 1 Stück die ersten 18 Coups spielt "Rot" mit je 1 Stück die zweiten 18 Coups spielt "Schwarz" mit je 1 Stück Coup 37 spielt "Zéro" mit 1 Stück Einsatz pro vollständiger Sequenz 37 Stück Untersucht wurden Permanenzstücke zu je 370 Coups (Verfahren "Wenke"). Umsatz für die Strecke: Spiel 3: 370 x 1 = 370 Stück Das habe ich 1.000 mal wiederholt. Diagramm 1 zeigt die jeweils nach 370 Coups Spieldauer erzielten Umsatzprozent. Weil die Schwankungen unvergleichlich größer sind, und so Spiel 2 als Vergleich kaum sichtbar ist, hier noch Spiel 2 im gleichen Maßstab wie oben. Diagramm 3 zeigt die Umsatzprozent bei jeweiliger Fortschreibung und Addition der getätigten Umsätze und Saldostände. Bei allem unbedingt beachten: mit Spiel 3 wurden lediglich 370.000 Stück Umsatz gemacht. Ganz andere Hausnummern bei Spiel 1: 52.910.000 Stück Spiel 2: 6.290.000 Stück Umsatz für die Gesamtstrecke: Spiel 3: 370 x 1 x 1.000 = 370.000 Stück Endergebnis für die Gesamtstrecke: Spiel 3: 370 x 1 x 1.000 = -4.770 Stück, entsprechend -1,29% Von 1.000 Spielstrecken à 370 Coups wurden mit Saldo > 0 abgeschlossen: Spiel 3: 352, entsprechend 35,20% Gruß elementaar
  5. Hallo Hans Dampf, danke, und die Ergebnisse vergleichen wir mit Spiel 1 und 2 viel weiter oben. Rot und Schwarz, je 18 x 1 Stück oder 18 x 8 Stück (wie bei Spiel 2), an der Zwischenabrechnungsspielstrecke von 370 Coups möchte ich eher nichts ändern, wären dann hier 10 x 37er Partien, weil ich fürchte, daß sonst die Vergleichbarkeit leidet. Gruß elementaar
  6. Hallo Hans Dampf, ich rätsele, ob ich Deinen Vorschlag gedanklich tatsächlich zur Gänze erfaßt habe. Wir spielen 18 x Rot, egal was passiert? Oder bis zum Treffer (kumulierte Trefferwahrscheinlichkeit bis Coup 18: 0,99999383499002) , egal wie der Saldostand bis dahin ist? Oder bis Saldostand +1 (Erfolgswahrscheinlichkeit ca. 81%)? Danach Schwarz 18 x Dieselben Fragen wie oben (kumulierte Trefferwahrscheinlichkeit bei 18/37 bis Coup 36: 0,9999999961993) Dann Zéro: (1-0,9999999961993) x 1/37 = 0,000000000010272293526; verbleibt (durch die Kettenrechnung) ein Rest an NichtTrefferwahrscheinlichkeit von 0,00000000369802566947. Du siehst an meinem Gestotter, entweder hapert es an meinem Verständnis oder es ist etwas Anderes. Falls Du Dich in der Lage siehst, wäre ich um eine Erläuterung froh. Gruß elementaar
  7. Hallo hemjo, nach allem, was ich weiß, bin ich sofort geneigt, Dir zuzustimmen. Das mache ich aber auch nicht. Und das hat mich auch noch nie interessiert. Bloß weil bei dem, was ich treibe, gezählt wird, und ab und zu auch gerechnet, ist das ja noch keine Mathematik. Am ehesten trifft zu, so würde ich sagen, daß ich es immer noch nicht müde bin zu beobachten, was Zufall so treibt. Gruß elementaar
  8. Hallo Ropro, Es läuft ja in der Tat darauf hinaus, egal ob man in Richtung "mehr Treffer" oder in Richtung "weniger Fehltreffer" blickt. Wobei ich lieber von Treffern und NichtTreffern sprechen würde, um klar zu sagen, daß konkrete Zahlen erst ganz am Schluß wieder eine Rolle spielen, wenn es beim realen Satz darum geht wieviel und wohin. Und diese Verständnisfalle lauert ja überall, ich bin selbst schon zahllose Male darauf hereingefallen, und werde es wahrscheinlich auch in Zukunft nicht vermeiden können. Daß sich mit vdW die Trefferwahrscheinlichkeit nicht ändert ist ja klar. Mein Interesse war zunächst, wieviel (Stück-)Aufwand muß man treiben, bis es zum Treffer kommt (käme eine Progression in Frage und wie müßte sie aussehen?). Sehr schnell stellte sich heraus, daß man sich zunächst um das Problem mit dem "ultimativen Trick" kümmern muß. Dazu habe ich eine Weile mit 4 Farben experimentiert, die ich stufenweise immer asymmetrischer machte. Dabei fiel mir auf, daß in den Simulationen die van-der-Waerden-Zahl (als spätestmöglicher Treffer) bei Weitem und niemals gezählt wurde. Daraufhin, mehr aus Spaß an der Freude, als daß ich wirklich glaubte, damit was reißen zu können, richtete ich 37 Farben (37 EZ) bis Coup 370 ein. Da die van-der-Waerden-Zahl dafür nicht bekannt ist, hat das rein experimentellen Charakter! In 370.000 gespielten Partien kam der späteste Treffer in Coup 264. Niemals mußten alle 37 Zahlen gesetzt werden. Mit der schrittweisen Erhöhung zeitgleicher Scheinspieler konnte ich die Spieldauer, experimentell!, auf unter 40 Coups drücken. Wieder mußten niemals alle 37 Zahlen gesetzt werden. Die Mehrfachtreffer wuchsen jedoch an. Und spätestens da (als geborener Depp wie mir) stellt sich die Frage in Sachen "ultimativer Trick": macht vdW etwas grundsätzlich anderes, als beispielsweise die F4 auf F5. Die Hypothese lautet natürlich "nein", wieso sollte es auch. Es wirklich zu wissen, wird per Experiment auch nicht möglich sein. Aber vielleicht begegnet mir ja noch etwas Anderes, und solange es mir Spaß macht... Gruß elementaar
  9. Hallo ratzfatz, ich danke Dir sehr für diese Informationen. Und was Du schilderst deutet darauf hin, daß er Opfer des Faktors Zeit (trotz Spread 1 : 100.000) geworden ist. Schade! Und den Nachteil haben, außer ihm, wir alle, weil er nichts mehr schreibt. Trotzdem danke! Gruß elementaar
  10. Vielleicht doch noch ein paar erläuternde Worte. @Egoist , @Ropro , @Hans Dampf und auch ich haben ja eigentlich schon genug zusammen getragen, um deutlich zu machen, um was es hier geht. Bei dem Spiel auf den ersten Fx+1 handelt es sich um eine Flächenprogression, und diese ist, wie gezeigt, nicht besser und nicht schlechter als jede andere Flächenprogression, die auf dieselbe Art aufgesetzt wird. Gespielt werden sich vergrößernde Trefferwahrscheinlichkeiten, wie sie jeweils als Zahlen "heißen" ist unerheblich. Der erste Pleinzweier wurde gewählt, weil er in überschaubarster Form am schnellsten zu behandeln ist. Bis Treffer wird in jedem Coup die Fläche (Chancengröße) um eine Zahl vergrößert. Mit dem ultimativen Trick, daß, wenn vorher kein Treffer erzielt wurde, am Ende die Chancengröße 1 (100% aller Möglichkeiten) gesetzt wird, und damit auf jeden Fall der Treffer erzielt wird. Es steckt zwar mehr drin, aber man kann es auch ganz banal ausdrücken: wenn sonst nichts mehr hilft, setzt man einfach alles, dann trifft man auch. Wie man selbst diese Absurdität noch gestalten kann, daß ein Gewinn nicht ausgeschlossen ist, hat @Hans Dampf sehr schön gezeigt. Weiter: Es wird in jedem Coup die zur jeweiligen Chancengröße gehörende Trefferwahrscheinlichkeit gespielt. Wie die Zahlen "heißen", aus denen die Chancengröße besteht, ist ohne Belang. Bei den höheren Fx, also alle F2 zu erstem F3, alle F3 zu F4, usf. wird lediglich das coupweise Anwachsen der gespielten Fläche verzögert. Vor einiger Zeit hat, glaube ich, @Scoville mal ein entsprechendes Experiment angeregt. Man könnte also, beispielsweise, auch festlegen: 8 Coups lang wird eine Zahl gespielt (das kann auch in jedem Coup eine andere Zahl sein), wenn kein Treffer: 8 Coups lang werden zwei Zahlen gespielt (das können auch in jedem Coup zwei andere Zahlen sein), wenn kein Treffer: 8 Coups lang werden drei Zahlen gespielt (das können auch in jedem Coup drei andere Zahlen sein), usf. Man erhöht damit die Dynamik des Spiels und bezahlt mit Zeitaufwand. Mit "Gewinnen" (d.h. nach einer beliebigen gespielten Strecke hat man Saldoplus) hat das alles rein gar nichts zu tun. Dafür ist es nämlich nötig, daß man mehr Treffer erzielt, als einem zustehen (und das gilt ausdrücklich auch für jede Progression: die höheren Einsätze müssen öfter treffen als ihnen jeweils zusteht [und bei unbegrenztem Kredit tun sie das ja, auf endlicher (!) Spielstrecke ]), erstens, um den Auszahlungsnachteil zu egalisieren, und zweitens, um ins Saldoplus zu kommen. Auf dem Weg dahin ist es offensichtlich müßig, d.h. reine Zeit- und Energieverschwendung, in der unmittelbaren Permanenzvergangenheit die Anzahl der gefallenen Zahlen abzuzählen. Dies zeigt unser Experiment sehr eindrücklich. Man kann es natürlich machen (es schadet nicht, und wer wollte es einem verbieten!), aber wozu? Einen Vorteil erlangt man so nicht. Wäre das allgemein klar, wären wir doch schon einmal einen großen Schritt weiter, indem wir wissen, wohin wir nicht mehr schauen müssen! Ich schätze, echte Mathematiker (also solche, die sich mit Mathematik beschäftigen, und nicht bloß rumrechnen, wie es jede Marktfrau (erfolgreicher als manch einer hier!) auch macht), echte Mathematiker also, benötigen unsere Bestätigung gar nicht, ich finde es aber beruhigend, daß auch dieses Experiment bestätigt: das Roulettespiel ist binomialverteilt (Erwartungswert = n x p!). Gruß elementaar
  11. Hallo sachse, wenigstens einen Teil seines Wissens hat er ja dankenswerter Weise in seinen Beiträgen bekannt gegeben. Ich stöbere da immer wieder mal, und sei es nur, um etwas von einem Menschen zu lesen, der offensichtlich seinen Gehirnskasten halbwegs beieinander hatte. Und die Forscher nach dem "Stein der Weisen", neben aller Scharlartanerie, waren die, wahrscheinlich zum Teil unbewußten, Begründer der modernen Chemie. Vielleicht ging es Wenke ähnlich, und er fand etwas ganz Anderes, oder beides. Zu gönnen wär's ihm. Gruß elementaar
  12. Hallo Hans Dampf, danke für die herzstärkenden Worte, vor allem aber: ganz meine Meinung, 100% Zustimmung. Buchstäblich jedes Mal, wenn ich es benutze, geht mein stummer Dank an diese geniale Konstruktion. Und er hat das ja damals eher so unter der Hand geschildert, fast als könnte da jeder darauf gekommen sein, jedenfalls kein großes Gewese gemacht. Außerordentlich und grandios! Da ziehe ich sämtliche Hüte, die ich mir aufsetzen könnte. Gruß elementaar
  13. Hallo Hans Dampf, schön wär's. Aber leider nein; beim Pleinzweier bin ich sowieso nur halb zufällig wieder gelandet, weil sich bei van der Waerden und 37 Farben einiges Interessante ergeben hat, was ich mit dem Spiel Fx -->Fx+1 vergleichen will. Deshalb habe ich den Pleinzweier als einfachster Form wieder hervor gekramt. Mal sehen, wo die Reise hin geht, auf dem Plan habe ich es für die nächste Zeit allerdings nicht. Gruß elementaar
  14. Die Natur der prozentualen Kettenrechnung demonstriert deutlich, daß es rechnerisch ohne Weiteres möglich ist, daß eine gespielte Zahl (auch eine in jedem Coup andere Zahl usf.) beliebig lange nicht erscheint. Der Wert der kumulierten Trefferwahrscheinlichkeit in Coup x nähert sich dabei zwar beliebig nahe an 100% an, kann diese 100% jedoch nur im Unendlichen erreichen (Grenzwert) [1]. Das Spiel auf den ersten Pleinzweier räumt mit dieser Ungewißheit auf: spätestens im 38. Coup ist der Treffer sicher erzielt. Doch womit wird dies erreicht? Aus der Spielidee vollkommen folgelogisch entwickelt, lautet die Anweisung: ist in Coup 37 noch kein Treffer erzielt, werden in Coup 38 alle bis dahin gefallenen Zahlen gesetzt. Dies sind an dieser Stelle 37 Zahlen, und damit alle 37 überhaupt nur zur Verfügung stehenden Möglichkeiten. Das Erreichen von kumuliert 100% Trefferwahrscheinlichkeit wird also erzielt mit einem Satz, der als solcher sowieso schon 100% Treffsicherheit bietet. Bemerkenswerter Trick! Und ein deutlicher Unterschied zum Satz von van der Waerden und den arithmetischen Folgen, wo dieser Trick (mit vielen Farben oder starken Asymmetrien und in der Praxis) nicht angewendet wird. Dieser Trick läßt den Verdacht aufkommen, daß in den vorher gehenden Coups vielleicht auch nicht alles so ist, wie es auf den ersten Blick erscheint. Ist es vielleicht gar nicht entscheidend, wie in den unterschiedlichsten Permanenzentwicklungen die jeweils gespielten Zahlen "heißen"? Folgendes Experiment soll hierüber Klarheit verschaffen: Spieler 1: Er spielt, wie oben beschrieben, auf den ersten Pleinzweier, d.h. bis zum Treffer nimmt er jede gefallene Zahl für den nächsten Coup mit in seinen Satzkorb. Spieler 2: Er kümmert sich nicht um die gefallenen Zahlen, sondern spielt die arithmetische Folge mit der Konstante 1 und der Startzahl 1, d.h. im ersten Satzcoup spielt er "1", im zweiten "1" und "2", im dritten Satzcoup "1" und "2" und "3", usf. Spieler 3: Er macht dasselbe wie Spieler 2, nur nimmt er sich die Zahlen in Kesselreihenfolge, beginnend mit "32" und im Uhrzeigersinn folgend, als Satzanweisung, d.h. im ersten Satzcoup spielt er "32", im zweiten "32" und "15", im dritten Satzcoup "32" und "15" und "19", usf. Damit es auch restlos mit rechten Dingen zu geht, spielen alle drei Spieler exakt die gleichen Permanenzstrecken zeitgleich. Spieler 2 und 3 sind dabei so freundlich und setzen den ersten gefallenen Coup nicht, den Spieler 1 ja braucht, damit er weiß, was er im nächsten Coup zu setzen hat. Wie immer mit dem Verfahren "Wenke", habe ich 3.700.000 Partien spielen lassen, hier die Ergebnisse in Tabellenform: Die Winzigkeit der Abweichungen vom errechneten Sollwert und den drei Spielern untereinander sollten obige Frage beantworten. Gruß elementaar [1] Hierzu noch die Anmerkung: Die irreführende Verwendung der Redeweise "alle x Coup erscheint y", wenn es um die Interpretation des arithmetischen Mittels geht: sie vernebelt, im besten Fall, das tatsächliche Geschehen, und im schlimmsten erzeugt sie Vorstellungen, die das Gegenteil dessen sind, was das arithmetische Mittel ausdrückt. Zur Verdeutlichung stelle man sich die Zahlen in der Reihenfolge des Kessels als Reihe vor: angefangen bei 32 im Uhrzeigersinn bis 26, Zéro lassen wir weg. Je 50% der Zahlen sind, abwechselnd, Rot und Schwarz. Die Redeweise macht daraus: "Alle 2 Coups erscheint Rot." Ein Farben- und eingeschränkt Helligkeitsblinder zählt also ab: 2. Zahl, 4. Zahl, 6. Zahl ... und hat damit eine 50% Chance mit seiner Auswahl von 18 Zahlen kein einziges Mal die gewünschte Farbe zu treffen. Formuliert man hingegen: "Innerhalb von 2 Coup, sollte einmal Rot erscheinen", wird wenigstens die Unbestimmtheit des Erscheinenszeitpunktes angedeutet. Wenn auch hier ein Minderwissender nach dem Erscheinen einer Zahl in Coup 1 glauben könnte, vor dieser hätte er jetzt die nächsten 36 Coups lang Ruhe...
  15. Hallo Hans Dampf, hier noch ein Bildchen zur Verdeutlichung: Unsere Erwartung für das Spiel wäre damit -1,43% vom Umsatz. Gruß elementaar
  16. Genau. Erwartung -2,7% vom Umsatz. Würdest Du mit demselben "Stückeverhältnis" (Gewichtung) wie bei Spiel 2 rechnen, dürftest Du aber hier nur jeweils 1/4 Stück pro gesetzte Zahl ansetzen. Spielt bis hier hin aber noch keine Rolle. Wieder richtig. Bei Zéro "gibt es zwar nichts", aber nur deshalb, weil zwei EC-Sätze geteilt werden, statt -16 (wie es bei anteilig ausgesetzten Einzelzahlen wäre) hier +8. Der Anteil der Gewichtung der beiden EC (2 x 8 Stück/18 EZ =0,44 Stück/EZ) zu den anderen vier Zahlen (1 Stück/4 EZ=0,25 Stück/EZ) ist dabei recht hoch, und geht in der Wirkung deutlich in Richtung -1,35% (bei EC als kleinstem Verlust). Gruß elementaar
  17. Hallo Hans Dampf, Merci. Ein Spiel, bei dem Zéroteilungen vorkommen, sollte eigentlich immer besser abschneiden, als eines, wo dies nicht geschieht, eben weil man bei jedem Erscheinen von Zéro etwas weniger verliert als auf den anderen Chancengrößen. Erwartet wird also irgendetwas größer als -2,7%. Es hängt dann davon ab, wie groß der Anteil des EC-Satzes am Gesamteinsatz ist, wie stark die Verlustverkleinerung ausfällt. Statt es auszurechnen, habe ich es einfach ausprobiert. Ich finde, Dein zweiter Wurf schlägt sich ganz beachtlich, bei 100% Trefferwahrscheinlichkeit. Gruß elementaar
  18. Hervorhebung von mir. Das ist u.a. die Teilbegründung dafür, warum das Rechenmodell von @Alter Schwede zwar formal einleuchtet, in der Praxis jedoch, leider, zunächst nicht weit führt.
  19. Hallo Hans Dampf (100%), als Ergänzung: ich habe das erste Satzmuster "Spiel 1" genannt. Einsatz pro Coup 143 Stück Jeder Coup gewinnt +1 Stück, außer bei Erscheinen von "18", dann -143 Stück. Analog das zweite Satzmuster "Spiel 2". Jeder Coup schließt mit -1 Stück ab, außer bei Erscheinen von: "0", dann 0 Stück, oder "1", "2" oder "3" dann +8 Stück. Untersucht wurden Permanenzstücke zu je 370 Coups (Verfahren "Wenke"). Umsatz für die Strecke: Spiel 1: 370 x 143 = 52.910 Stück Spiel 2: 370 x 17 = 6.290 Stück Das habe ich 1.000 mal wiederholt. Diagramm 1 zeigt die jeweils nach 370 Coups Spieldauer erzielten Umsatzprozent. Diagramm 2 zeigt die Umsatzprozent bei jeweiliger Fortschreibung und Addition der getätigten Umsätze und Saldostände. Umsatz für die Gesamtstrecke: Spiel 1: 370 x 143 x 1.000 = 52.910.000 Stück Spiel 2: 370 x 17 x 1.000 = 6.290.000 Stück Endergebnis für die Gesamtstrecke: Spiel 1: 370 x 143 x 1.000 = -1.080.088 Stück, entsprechend -2,04% Spiel 2: 370 x 17 x 1.000 = -88.437 Stück, entsprechend -1,41% Von 1.000 Spielstrecken à 370 Coups wurden mit Saldo > 0 abgeschlossen: Spiel 1: 4, entsprechend 0,40% Spiel 2: 30, entsprechend 3,00% Angesichts der Ergebnisse ist mir auch wieder eingefallen, daß ich Spiel 1 damals beim Thema "Schwankungsbreite" quasi als Modell und "Spiegelung" mitlaufen ließ. Gruß elementaar
  20. Hallo 100%Hans Dampf, den Titel hast Du Dir redlich verdient - das wird ja ein richtiger Lauf! Außerdem bringst Du mich zum Staunen, mit den Möglichkeiten, die das partielle Mehrfachbelegen von Zahlen bietet. 1a und Respekt! Danke nochmals, elementaar
  21. Hallo Hans Dampf, vielen Dank für's Bekantgeben. Ich hatte dunkel 147 Stück im Kopf, und bekam es nicht mehr zusammen. Bei Deinem Vorschlag sind es also 143 Stück pro Coup. Was mich jetzt aber wirklich interessiert: tatsächlich dauerhaft schlechter als minus 2,7% ? Ist das so eine Art Zwei-Dutzend-Ding? Allerdings so richtig, richtig interessant wäre es, wenn er schlechter als -5,4% abschneiden könnte. Habe ich vormals vielleicht zu schnell abgetan. Schaue ich mir vielleicht doch noch einmal an. Zum Thema paßt es allerdings auf alle Fälle. Danke! Gruss elementaar
  22. Hallo Hans Dampf, ehrlich, ich ahnte das schon, daß Du noch mehr Tricks auf Lager hast. Aber mit der schönen 100% Trefferwahrscheinlichkeit ist es dann, wenn ich recht sehe, Essig. Andererseits, wenn man darüber einige der 370 x 767 Billionen Scheinspieler einsparen könnte, wäre es eine Überlegung wert, die sind halt doch ein unruhiger Haufen... Glückwunsch auch für Deine Millionen, die @suchender Dir andichtet. Gruß elementaar PS.: Wie ich sehe, Schade, die Millionen sind schon weg.
  23. Was für eine ausgezeichnete Idee! Bravo. Ich fürchte allerdings, besser und vor allem unterhaltsamer als der Kollege "overfly" aus dem entschwundenen, anderen Forum wird das in diesem Leben keiner mehr machen können.
  24. Mal noch ein Gedankenspiel zum Thema (Absurditäten sind beabsichtigt und dienen, hoffentlich, der Verdeutlichung): will man 100% Treffsicherheit im nächsten Coup gibt es nur einen möglichen Weg: alle Möglichkeiten zeitgleich setzen. Dabei verwenden wir den Satztrick von @Hans Dampf : 18 Stück auf Passe, 18 Stück auf Manque 1 Stück auf Zéro. Klar, in 36 Fällen verlieren wir, trotz sicherem Treffer, unser einkalkuliertes eine Stück. An einem Tisch mit Zéroteilung gibt es aber den einen, für uns günstigen Fall (das weiß nicht jeder!), nämlich wenn Zéro fällt. Dann ist Erntezeit mit fetter Beute: nicht nur 36 Stück Pleinauszahlung, hinzu kommen ja noch 2x9=18 Stück aus den beiden Zéroteilungen. Gesamtauszahlung 54 Stück; viel mehr als wir eingesetzt haben, super, wer sagt's denn, wir sind die ausgemachten Roulettekings (in unserem Freudentaumel vergessen wir den Tronc, geschieht denen aber auch recht, die haben uns ja vorher 36 mal geradezu abgedreht). Da wir aber Systemiers sind, und da ist Disziplin ja mit das Wichtigste (hört man immer wieder: nur ja nicht in wilde Zockerei verfallen, wenn es mal nicht so läuft, immer an das System halten!), gehen wir natürlich nicht an irgend einen Tisch und spielen einfach so drauf los, nein, wir setzen nur, wenn wir auch dürfen, nämlich, wenn vorher in 37 Coups auch wirklich 37 verschiedene Zahlen gefallen sind. Laut Tabelle (ohne die geht ja schon mal gar nichts!) findet das Ereignis innerhalb von rund 767 Billionen Versuchen statt. Das ist natürlich ziemlich selten. Kann uns, zumal in den heutigen Zeiten, aber gar nicht abschrecken: der zweite Trick (jetzt kommt's!) sind die Scheinspieler: wir richten einfach 767 Billionen Scheinspieler ein, dann dürfen wir, im Durchschnitt, jeden Coup setzen. Aber Moment, was ist mit den Schwankungen? Durchschnitt heißt ja nicht, daß wir wirklich jeden Coup spielen dürfen! Puh, ist das anstrengend. Kann uns aber gar nicht aufhalten: wir richten einfach 37 x 767 Billionen Scheinspieler ein, damit erhöhen wir auch die Chance, daß einer davon Zéro trifft. Super. Aber Zéro schwankt in ihrem Erscheinen ja auch. Lieber auf Nummer Sicher gehen: wir richten 370 x 767 Billionen Scheinspieler ein, da sollte aber wirklich nur in absolut seltenen Ausnahmefällen (vom Betrug des Tischbetreibers zu schweigen) bei keinem der satzreifen Scheinspieler die Zéro nicht fallen. Der eventuell nötige Differenzsatz (noch so ein Trick!) ist da nur noch ein Klacks. Soweit gerüstet, treten wir, reinen Gewissens und mehr als bereit, wirklich ganz groß abzusahnen, an den Tisch. Man stelle sich das mal vor: 370 x 767 Billionen Scheinspieler! Die üben einen solchen (man könnte fast sagen: Quanten!-) Druck aus, das kann gar nicht lange dauern, bis Zéro fällt. Und dann gewinnen wir ohne Ende! =========== Warum, bei anderer Betrachtungsweise, die 100% Trefferwahrscheinlichkeit in Coup 38 ein kaum überbietbares Desaster für den Spieler sind, darüber rentiert es sich, ein paar Überlegungen anzustellen. Einige Schlagworte reichen da nicht aus. =========== Das über das doch rechtschaffen öde Thema mit der Rechnerei Hinausweisende hat @Egoist im anderen Thema hier geschrieben: https://www.roulette-forum.de/topic/18595-789-besser-als-24/page/4/?tab=comments#comment-403947 Gruß elementaar
  25. Hallo Ropro, also ich bitte Dich, so habe ich es wirklich nicht aufgefaßt. Du hättest auch in Riesenlettern "Fehler" schreiben können, und wärest immer noch im Recht gewesen. Ich bin ja dankbar für jede Fehlerkorrektur, besonders für die aus "Betriebsblindheit" entstandenen. Da ich sowieso im Moment bei diesem Thema bin, konnte ich auch die betreffende Datei schnell finden, und das Schaubild ändern. Richtig ist einfach besser als falsch. Also, nochmals danke! Gruß elementaar
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