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Roulette Forum

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Geschrieben
vor 19 Stunden schrieb Sven-DC:

Auswertung f.  Spieltag 28.11

erstellt 28. 11. 19.22 Uhr

 

Saldo 6801

Plein 33 v. 28.11.

Gewinn 1080

Saldo 7881

 

Coup 305

Einsatz 27625

Gewinn 5881

Einsatz/Coup 90,57

Gewinn/Coup 19,28

UR 21,28 %

 

Aha, geht doch, wie ich schrieb an diesen Hammersatz kann der  Zufall nicht lange vorbei drehen.

Mit Plein 33, hat es den 3 fach GF  getroffen, Bingo, besser geht nicht. 

Plein 33 ist somit 2. F8 im 161. Coup, hier die Punktlandung -1

Im 88 . Coup ist sie der 1. F6, hier Abweichung zum EW +6

Im 52. Coup ist sie 1. F5 , hier -9 zum EW

 

Und nun kann der Glatzkopf hier, wieder die Kommafehler oder sonst was   suchen.

Viel Spaß dir auch.

 

Einsatz f.d. Spieltag 29.11

erstellt 29.11. 15.24 Uhr

 

Saldo 7881

 

Plein 16-30        a 10 ( 2 F2 im 14. Coup auf 1. F3 im 23. Coup

Gesamt             20

 

Saldo 7861

 

Coup 306

Einsatz 27645

Gewinn 5861

Einsatz/Coup  90,34

Gewinn/Coup 19,15

UR 21,20 %

 

Heute früher Angriff auf den 1. F3 im 23. Coup, also Satz auf F2 , 9 Coups vor EW.

!.F3 eigentlich aus 3/4 F2, abzuwarten bis dieses erfüllt, würde auch bedeuten, viele schnelle und frühe Treffer zu verpassen.

Mutige können ja die F1 mitspielen um die fehlenden F2 noch zu treffen,  aber da waren jetzt hier 9  Pleins zu setzen.

UR

Geschrieben
vor 17 Stunden schrieb Maximum:

Lange Wellen entstehen in der Ergebnispermanenz - um diese erzeugen zu können, musst du im Einklang mit dem Zweidrittelgesetz sein.

 

Moin Maximum,

 

Was meinst du mit "Lange Wellen entstehen in der Ergebnispermanenz - um diese erzeugen zu können, musst du im Einklang mit dem Zweidrittelgesetz sein."

Wenn ich die 1-2er  Mini -Martingale spiel, wären damit ja alle Bedingungen erfüllt. Mir ist klar, das es so einfach nicht ist, aber stimmt die Richtung so in etwa? 

 

vor 17 Stunden schrieb Maximum:

Es führt kein Weg dran vorbei, lies "Die neuen Wahrheiten

 

Danke für den Tipp !

 

Gruß Hans

Geschrieben
vor 17 Stunden schrieb Maximum:

(bzw. zum Zweidrittelgesetz).

musst du im Einklang mit dem Zweidrittelgesetz sein. 

was du sonst noch über das Zweidrittelgesetz und Figurenspiele weißt.

 

Es existiert kein "Zweidrittelgesetz".

Es gibt lediglich die empirische Beobachtung, dass in 37 Spielen beim Roulette

zumeist etwa nur zwei Drittel der 37 Roulettezahlen erscheinen. Mathematiker

können ausrechnen, aller wieviel Coups in 37 Spielen alle 37 Zahlen erscheinen.

Geschrieben
vor 24 Minuten schrieb Hans Dampf:

 

Moin Maximum,

 

Was meinst du mit "Lange Wellen entstehen in der Ergebnispermanenz - um diese erzeugen zu können, musst du im Einklang mit dem Zweidrittelgesetz sein."

Wenn ich die 1-2er  Mini -Martingale spiel, wären damit ja alle Bedingungen erfüllt. Mir ist klar, das es so einfach nicht ist, aber stimmt die Richtung so in etwa? 

 

 

Danke für den Tipp !

 

Gruß Hans

 

Servus, 

 

„Aber stimmt die Richtung so in etwa?".

 

Wie kannst Du sowas Triviales fragen? Du darfst den Plan nur nicht verkehrt in der Hand halten. Es ist wie eine Traumreise. Hast Du noch freie Kapazitäten für „Die neuen Wahrheiten“?

Geschrieben
vor einer Stunde schrieb Chemin de fer:

Hast Du noch freie Kapazitäten für „Die neuen Wahrheiten“?

 

Ja,mein Team: Sir Copilot,Mr.Think Depper und meine Wenigkeit nehmen noch "Aufträge" an. :cowboy:

 

H.v.D

Geschrieben (bearbeitet)
vor einer Stunde schrieb sachse:

 

Es existiert kein "Zweidrittelgesetz".

Es gibt lediglich die empirische Beobachtung, dass in 37 Spielen beim Roulette

zumeist etwa nur zwei Drittel der 37 Roulettezahlen erscheinen. Mathematiker

können ausrechnen, aller wieviel Coups in 37 Spielen alle 37 Zahlen erscheinen.

 

 

Mensch Sachse, das ist doch hier schon gefühlt 100 x diskutiert wurden.

Die empirische Beobachtung wie du es nennst ist eine  Gesetzmäßigkeit, weil es sich auch math. berechnen lässt.

Wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist das in 37 Coups 37 verschiedene Zahlen erschienen, schrieb ich hier auch schon mehrmals.

W= 37 !/37^37 = 1:67 Billionen

 

Das Zwei-Drittel-Gesetz ist ein Satz aus der Stochastik, der besagt, dass bei kleinen Erfolgswahrscheinlichkeiten, wie im Roulettespiel, ungefähr zwei Drittel der Zahlen mindestens einmal getroffen werden. Dieses Gesetz wurde von dem russisch-deutschen Mathematiker Ladislaus von Bortkewitsch (1898) entwickelt und wird oft verwendet, um die Wahrscheinlichkeiten in zufälligen Ereignissen zu erklären. 

 Quelle Wikipedia

bearbeitet von Sven-DC
Geschrieben
vor einer Stunde schrieb sachse:

 

Es existiert kein "Zweidrittelgesetz".

Es gibt lediglich die empirische Beobachtung, dass in 37 Spielen beim Roulette

zumeist etwa nur zwei Drittel der 37 Roulettezahlen erscheinen. Mathematiker

können ausrechnen, aller wieviel Coups in 37 Spielen alle 37 Zahlen erscheinen.

Das war mir sonnenklar, dass der grosse Meister dir diese "Behauptung" mit Hikfe von Wikipedia um die Ohren hauen wird!!!

Geschrieben

Für all Interessierte hier noch mal paar Kennziffern zum 2/3 Gesetz

 

 1 Sigma  Bereich in 68, 26 % aller Fälle gibt es innerhalb 37 Coup zwischen 21,68  und 25,47 versch. Zahlen

 2 Sigma Bereich in 95,44 % aller Fälle zwischen 19,78 und 27,37 versch. Zahlen

 3 Sigma Bereich in 99,73 % aller Fälle 17,89 und 29, 26 versch. Zahlen

Geschrieben
vor 32 Minuten schrieb Sven-DC:

Wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist das in 37 Coups 37 verschiedene Zahlen erschienen, schrieb ich hier auch schon mehrmals.

W= 37 !/37^37 = 1:67 Billionen

 

Mr.Think Deeper:

 

W= 37 !/37^37 = 1:67 Billionen stimmt das?
 
Meine Überlegungen dazu
 

"Kurzantwort: Nein — W=37!3737W=\dfrac{37!}{37^{37}} ergibt nicht genau „1 : 67 Billionen“. Der korrekte Wert liegt bei etwa 1,30×10−141{,}30\times 10^{-14}, also rund 1 : 76,6 Billionen (deutsches System, 1 Billion = 101210^{12}).

Was ist WW genau

Die Formel beschreibt die Wahrscheinlichkeit, dass in genau 37 aufeinanderfolgenden Spins jede der 37 Zahlen genau einmal auftritt. Mathematisch ist das

W=37!3737,W=\frac{37!}{37^{37}},

weil es 37!37! Permutationen ohne Wiederholung gibt und insgesamt 373737^{37} mögliche 37‑Folgen.

Exakter Wert von 37!37! und Berechnung

Der exakte Wert von 37!37! ist 13763753091226345046315979581580902400000000 (wissenschaftlich ≈1,3763753091226345×1043\approx 1{,}3763753091226345\times 10^{43}). Setzt man das in die Formel ein und rechnet in wissenschaftlicher Notation, erhält man

W≈1,3763753×10433737≈1,305×10−14.W \approx \frac{1{,}3763753\times 10^{43}}{37^{37}} \approx 1{,}305\times 10^{-14}.

Umrechnung in „1 zu …“ (deutsches Zahlensystem)

Der Kehrwert ist

1W≈7,66×1013,\frac{1}{W} \approx 7{,}66\times 10^{13},

also etwa 76,6 × 10¹² = 76,6 Billionen (deutsch). Deine Angabe „1 : 67 Billionen“ liegt damit in der richtigen Größenordnung, ist aber etwa 10–15 % zu optimistisch — das Ereignis ist noch seltener als 1:67 Billionen.

Warum solche Unterschiede entstehen können

  • Kleine Rundungsfehler bei 37!37! oder bei 373737^{37} führen schnell zu großen relativen Abweichungen, weil die Zahlen extrem groß sind.

  • Unterschiedliche Quellen oder Taschenrechner geben leicht unterschiedliche gerundete Mantissen; das verändert den Kehrwert spürbar.

Fazit (wichtig)

  • Formel ist korrekt: W=37!3737W=\dfrac{37!}{37^{37}} beschreibt die gewünschte Wahrscheinlichkeit.

  • Numerischer Wert: W≈1,305×10−14W\approx 1{,}305\times 10^{-14}≈ 1 : 76,6 Billionen (deutsch)"

 

Geschrieben
vor 9 Minuten schrieb Sven-DC:

Für all Interessierte hier noch mal paar Kennziffern zum 2/3 Gesetz

 

 1 Sigma  Bereich in 68, 26 % aller Fälle gibt es innerhalb 37 Coup zwischen 21,68  und 25,47 versch. Zahlen

 2 Sigma Bereich in 95,44 % aller Fälle zwischen 19,78 und 27,37 versch. Zahlen

 3 Sigma Bereich in 99,73 % aller Fälle 17,89 und 29, 26 versch. Zahlen

 

Mr.Think Depper:

Vergleich mit deinen Intervallen 

  • 1‑Sigma: 23,54±1,98⇒[21,56,  25,52]23{,}54\pm1{,}98\Rightarrow [21{,}56,\;25{,}52]. Du hattest [21,68; 25,47] — sehr nahe.

  • 2‑Sigma: 23,54±3,96⇒[19,58,  27,50]23{,}54\pm3{,}96\Rightarrow [19{,}58,\;27{,}50]. Du hattest [19,78; 27,37] — ebenfalls sehr nahe.

  • 3‑Sigma: 23,54±5,94⇒[17,60,  29,48]23{,}54\pm5{,}94\Rightarrow [17{,}60,\;29{,}48]. Du hattest [17,89; 29,26] — wieder sehr ähnlich

Geschrieben
vor 18 Minuten schrieb Hans Dampf:

W= 37 !/37^37 = 1:67 Billionen stimmt das?

Richtig, bei mir war Tippfehler ( Zahlendreher)

1,76 Billionen ist der richtige Wert.

Aber egal, die W sowas zu erleben, ist nicht besonders hoch, schreib ich mal

Geschrieben
vor 15 Minuten schrieb Hans Dampf:

 

Mr.Think Depper:

Vergleich mit deinen Intervallen 

  • 1‑Sigma: 23,54±1,98⇒[21,56,  25,52]23{,}54\pm1{,}98\Rightarrow [21{,}56,\;25{,}52]. Du hattest [21,68; 25,47] — sehr nahe.

  • 2‑Sigma: 23,54±3,96⇒[19,58,  27,50]23{,}54\pm3{,}96\Rightarrow [19{,}58,\;27{,}50]. Du hattest [19,78; 27,37] — ebenfalls sehr nahe.

  • 3‑Sigma: 23,54±5,94⇒[17,60,  29,48]23{,}54\pm5{,}94\Rightarrow [17{,}60,\;29{,}48]. Du hattest [17,89; 29,26] — wieder sehr ähnlich

Für das praktische Spiel, sind die Nachkommastellen nur zweitrangig, wel es können ja  z.b. nur 17 oder 18 verschiedene Zahlen erscheinen.

 

Geschrieben
vor einer Stunde schrieb Hans Dampf:

 

Ja,mein Team: Sir Copilot,Mr.Think Depper und meine Wenigkeit nehmen noch "Aufträge" an. :cowboy:

 

H.v.D

 

Meine Projektleiterin nimmt die Lasten von deinen Schultern: 

 

"Ludwig von Graph – Die neuen Wahrheiten (erschienen 1987) ist eines der bekanntesten und meist diskutierten Roulette-Bücher der letzten Jahre in der deutschsprachigen Szene.

 

Meine ehrliche Meinung (nach Durchsicht + Tests von Lesern)

 

Kurzfassung: Es ist gut geschrieben, emotional mitreißend und motiviert extrem – aber mathematisch und praktisch leider großteils unhaltbar.

 

Positiv

Negativ / Kritikpunkte

Sehr gut lesbar, fast wie ein Roman

Behauptet „neue physikalische Gesetze“ beim Roulette, die es nicht gibt

Starke Motivation und „Gewinner-Mindset“

Kernidee („Graph-Effekt“ / Permanenzen-Ausnutzung) ist klassischer Spielerfehlschluss

Viele echte Permanenzen als Beweis

Die gezeigten Gewinn-Serien sind Cherry-Picking (nur die besten rausgesucht)

Zeigt, wie man diszipliniert spielt

Die Progressionen sind extrem steil → Bankrott-Gefahr enorm hoch

Guter Teil über Psychologie & Money-Management

Kein nachweisbarer langfristiger Edge (wie bei allen physiklosen Systemen)

 

Die Kernbehauptung des Buches

 

„Bestimmte Permanenzen haben eine innere Struktur, die man ausnutzen kann – und mit der richtigen Progression wird man langfristig gewinnen.“

Realität:

  • Ja, es gibt kurzfristige Abweichungen (Ecart-Phasen) → das ist normal
  • Nein, diese sind nicht vorhersagbar und nicht ausnutzbar mit Progression
  • Jede „Gewinn-Serie“ im Buch endet genau dort, wo der Autor aufgehört hat zu dokumentieren → typischer Survivorship-Bias

Ich kenne persönlich mehrere Leute, die das System 1–2 Jahre lang getestet haben (mit 10–20 € Basiseinsatz):

  • 2 hatten nach 14 Monaten +28.000 € und +34.000 € → haben laut Buch „alles richtig gemacht“
  • Beide sind innerhalb von 3 Wochen pleite gegangen, als endlich ein langer negativer Ecart kam
  • Die anderen 15 Tester waren schon nach 3–8 Monaten im Minus oder pleite

Mein persönliches Fazit

 

Als Motivation und Unterhaltung: 9/10 – eines der besten Roulette-Bücher zum „Reinkommen“ Als seriöses Gewinn-System: 1/10 – leider nur eine sehr gut verpackte Variante des Marten-Gedankens mit schönen Geschichten

Wenn du es liest → lies es als Psychologie-Buch und Warnung vor der eigenen Gier, nicht als Blaupause zum Reichwerden.

 

Die wirklichen „neuen Wahrheiten“ beim Roulette lauten seit 300 Jahren gleich:

  • Hausvorteil bleibt
  • Progression killt dich langfristig
  • Der einzige Edge kommt aus Legalem Advantage Play (Cutting, 6er-Zählung, etc.) – nicht aus Permanenzen

Kurz: Lesenswert – aber bitte nicht nachspielen mit echtem Geld. Oder wie ein alter Profi sagte: „Graph hat die schönste Lüge geschrieben, die je ein Roulettespieler glauben wollte.“"

 

Ich weiß nicht, wie Du dich fühlst, ich bin deprimiert. Gibt es überhaupt noch Hoffnungsschimmer am Horizont? 

Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb Chemin de fer:

 

Meine Projektleiterin nimmt die Lasten von deinen Schultern: 

 

"Ludwig von Graph – Die neuen Wahrheiten (erschienen 1987) ist eines der bekanntesten und meist diskutierten Roulette-Bücher der letzten Jahre in der deutschsprachigen Szene.

 

Meine ehrliche Meinung (nach Durchsicht + Tests von Lesern)

 

Kurzfassung: Es ist gut geschrieben, emotional mitreißend und motiviert extrem – aber mathematisch und praktisch leider großteils unhaltbar.

 

Positiv

Negativ / Kritikpunkte

Sehr gut lesbar, fast wie ein Roman

Behauptet „neue physikalische Gesetze“ beim Roulette, die es nicht gibt

Starke Motivation und „Gewinner-Mindset“

Kernidee („Graph-Effekt“ / Permanenzen-Ausnutzung) ist klassischer Spielerfehlschluss

Viele echte Permanenzen als Beweis

Die gezeigten Gewinn-Serien sind Cherry-Picking (nur die besten rausgesucht)

Zeigt, wie man diszipliniert spielt

Die Progressionen sind extrem steil → Bankrott-Gefahr enorm hoch

Guter Teil über Psychologie & Money-Management

Kein nachweisbarer langfristiger Edge (wie bei allen physiklosen Systemen)

 

Die Kernbehauptung des Buches

 

„Bestimmte Permanenzen haben eine innere Struktur, die man ausnutzen kann – und mit der richtigen Progression wird man langfristig gewinnen.“

Realität:

  • Ja, es gibt kurzfristige Abweichungen (Ecart-Phasen) → das ist normal
  • Nein, diese sind nicht vorhersagbar und nicht ausnutzbar mit Progression
  • Jede „Gewinn-Serie“ im Buch endet genau dort, wo der Autor aufgehört hat zu dokumentieren → typischer Survivorship-Bias

Ich kenne persönlich mehrere Leute, die das System 1–2 Jahre lang getestet haben (mit 10–20 € Basiseinsatz):

  • 2 hatten nach 14 Monaten +28.000 € und +34.000 € → haben laut Buch „alles richtig gemacht“
  • Beide sind innerhalb von 3 Wochen pleite gegangen, als endlich ein langer negativer Ecart kam
  • Die anderen 15 Tester waren schon nach 3–8 Monaten im Minus oder pleite

Mein persönliches Fazit

 

Als Motivation und Unterhaltung: 9/10 – eines der besten Roulette-Bücher zum „Reinkommen“ Als seriöses Gewinn-System: 1/10 – leider nur eine sehr gut verpackte Variante des Marten-Gedankens mit schönen Geschichten

Wenn du es liest → lies es als Psychologie-Buch und Warnung vor der eigenen Gier, nicht als Blaupause zum Reichwerden.

 

Die wirklichen „neuen Wahrheiten“ beim Roulette lauten seit 300 Jahren gleich:

  • Hausvorteil bleibt
  • Progression killt dich langfristig
  • Der einzige Edge kommt aus Legalem Advantage Play (Cutting, 6er-Zählung, etc.) – nicht aus Permanenzen

Kurz: Lesenswert – aber bitte nicht nachspielen mit echtem Geld. Oder wie ein alter Profi sagte: „Graph hat die schönste Lüge geschrieben, die je ein Roulettespieler glauben wollte.“"

 

Ich weiß nicht, wie Du dich fühlst, ich bin deprimiert. Gibt es überhaupt noch Hoffnungsschimmer am Horizont? 

 

Frage an deine Projektleiterin: Welches Buch haben Sie gelesen? Bestimmt nicht dasselbe wie ich, welches im Hugendubel-Verlag erschien.

 

Der Autor rät ausdrücklich von Progressionen ab! Er führt zwar einige Beispiele mit Paroli-Spiel an (in gewisser Weise eine Gewinnprogression) und verweist anderer Stelle auch mal auf eine begrenzte Martingale (1-2 bzw in einem Beispiel auch 1-2-4-8). Wer aber aufmerksam liest, müsste erkannt haben, dass dies eher "abschreckende Beipiele" waren. Meistens geht es einzig und allein um Spiele im Gleichsatz.

 

Außerdem weist der Autor mehrere Male klar darauf hin, dass die aufgeführten Spielkonzepte in der gezeigten Form keine Dauerüberlegenheit bringen! Es sind Zutaten, aber keine Rezepte - um mal eine Stelle fast wörtlich zu zitieren.

 

Aber es war klar, dass die meisten Leute es missverstehen würden und lieber versuchen, das Geschriebene 1:1 zu übernehmen und sich damit im Casino ruinieren. Den Forscherdrang, die Disziplin und den Fleiß, mal eigene Überlegungen miteinzubringen, haben wohl nur die wenigsten. Aber letztere nutzen die "Lehren" aus dem Buch als Grundgerüst und bauen darauf ihr (erfolgreiches) Spiel auf. Soll die Masse doch weiterhin damit verlieren - ist wohl besser so.

 

 

 

 

Geschrieben

 

Ludo   deutsch: "das Spiel"

Graph deutsch: "Geschriebenes"

Gegen den Namen des "Großen Meisters" und Autors Ludwig von Graph  kacken andere "Kapazitäten" wie

Kurt von Haller(Ekkehard Scheven), Thomas Westerburg(Gottschalk) und Professor Sütterlein-Pfiffer deutlich ab.

Obwohl, Professor Sütterlein-Pfiffer hat was. Man stellt sich einen pfiffigen, älteren Herrn vor, der noch Sütterlin schreibt.

 

Geschrieben (bearbeitet)
vor 5 Stunden schrieb Hans Dampf:

 

Moin Maximum,

 

Was meinst du mit "Lange Wellen entstehen in der Ergebnispermanenz - um diese erzeugen zu können, musst du im Einklang mit dem Zweidrittelgesetz sein."

Wenn ich die 1-2er  Mini -Martingale spiel, wären damit ja alle Bedingungen erfüllt. Mir ist klar, das es so einfach nicht ist, aber stimmt die Richtung so in etwa? 

 

 

Danke für den Tipp !

 

Gruß Hans

 

Moin Hans,

 

eine Satztechnik wie 1-2 kann man nutzen und richtig, auch dadurch entstehen lange Wellen. Diese meinte ich aber tatsächlich nicht. Habe zwar jahrelang bei den 2er-Figuren mit 1-2 gespielt, dies aber letztendlich zugunsten einer anderen Satztechnik aufgegeben.

 

Wenn du viele Spieler hast (in meinem Fall 9, die gleichzeitig eine Permanenz bearbeiten), dann verteilen sich die Sätze in manchen Situationen weitaus dynamischer. Im Extremfall können auch mal 9 Stücke zu setzen sein (wenn alle Spieler gleichzeitig zum Zug kommen und sich ihre Sätze decken), das ist aber äußerst selten.

 

Fixiere dich nicht zu sehr auf die langen Wellen, sondern auf ein Spielkonzept, das in Anlehnung an die Ideen aus dem Buch entsteht (also aus deiner Feder). Dann wirst du automatisch irgendwann die langen Wellen sehen und dann merken, dass du auf der richtigen Spur bist!

 

Viel Erfolg - ich ziehe mich nun erstmal wieder zurück.

 

Gruß

Maximum

bearbeitet von Maximum
Typo
Geschrieben
vor 11 Stunden schrieb Mein-Plein:

Es führt ein Weg dran vorbei....Finger weg von dieser ,,Schrott-Lektüre":biggrin: Lebenszeit ist sehr kostbar...die sollte man ihm nicht stehlen:biggrin:

Da ist das Buch von Menowin Fröhlich doch viel interessanter für ihn :lachen:

 

Es sprach der Meister des klassischen Roulettespiels persönlich sein Wort zum Sonntag - Amen!

 

Mein Rat: Haltet euch an die Weisheiten von Mein-Plein, der hier schon unzählige, innovative und gehaltvolle Ideen eingebracht hat, wie man es besser machen kann als dieser Ludwig von Graph!

 

*Ironie aus*

 

Achja, irgendwie fällt mir dazu nur der Spruch von Dieter Nuhr ein: Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Fr..... 

Ihr wisst schon.

Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb Maximum:

 

Viel Erfolg - ich ziehe mich nun erstmal wieder zurück.

 

 

Dein Mentor hätte dir wohl folgenden Abschiedsgruß mit auf den Weg gegeben: „Meine Intuition sagt mir, dass du eine Eidechse bist, die sich für einen Drachen hält.“

Geschrieben (bearbeitet)
vor 8 Stunden schrieb Chemin de fer:

 

Dein Mentor hätte dir wohl folgenden Abschiedsgruß mit auf den Weg gegeben: „Meine Intuition sagt mir, dass du eine Eidechse bist, die sich für einen Drachen hält.“

 

Auswendig zitieren kannst du ihn ja wirklich toll. Das lässt darauf schließen, dass du seine Postings damals sehr intensiv studiert hast. Nur scheinst du von dem, was er uns über das Roulettespiel vermitteln wollte, nur sehr wenig begriffen zu haben. Oder aber du hast es begriffen und bislang einfach noch keinen Erfolg damit gehabt. Das führt natürlich zu Frust und der wird dann in diesem Forum abgeladen. Dann lieber behaupten "Es geht nix!" und an anderer Stelle Falschinformationen über ein ausgezeichnetes Lehrbuch verbreiten. Oder war es gar nicht bewusst? Hast du es überhaupt gelesen? Stammt die "Rezension" von dir oder hast du sie irgendwo abgeschrieben? Oder sie gar von KI verfassen lassen und ungeprüft hier reingestellt?

 

Wer LvG mit Progressionen in Verbindung bringt, hat die Bücher entweder nicht gelesen oder sie nicht verstanden. Oder aber (falls gelesen und verstanden) es wird bewusst gelogen, um ernsthaft interessierte Forscher davon abgehalten, es zu lesen.

 

Auch zu behaupten, dass bewusst Cherry-Picking betrieben wird, ist einfach lächerlich. Auf Seite 12 steht es ganz eindeutig: "Alle methodischen Spielansätze, die in diesem Buch Erwähnung finden, werden anhand der Tischpermanenz vom 21.7.1961, Tisch 1, Baden-Baden, illustriert." Auf S. 13 ist diese Permanenz dann abgedruckt. Jeder geneigte Leser kann somit alle aufgezeigten Spielbeispiele (in denen meist nur die Figurennummern genannt werden), anhand der Permanenz überprüfen. Abgebrochen wird immer nach einer festen Anzahl von Coups / Figuren. Da sind positive und auch negative Abschnitte dabei. Dass insgesamt gesehen diese Permanenz offenbar ein Beispiel dafür ist, dass Methoden wie die dort aufgezeigten überwiegend gut funktionieren, wird im Buch nicht bestritten. Gleichzeitig wird mehrmals darauf hingewiesen, dass diese positiven Beispiele in der Praxis nicht immer so eintreten werden.

 

Und letztlich durfte natürlich nicht das Beispiel von mehreren Bekannten fehlen, die sich anhand der Spielkonzepte im Buch im Casino ruiniert haben... gääähn. Hätten diese Bekannten doch nur das Buch aufmerksam gelesen, dann hätten sie womöglich auch die Hinweise bemerkt, die der Autor immer wieder einstreut --> Dass nämlich die gezeigten "Systeme" keine Dauerüberlegenheit bieten. Stattdessen sollen sie nur Grundgerüste für eigene Überlegungen sein. Nebenbei bemerkt: Wer sich mit 10ern innerhalb von 14 Monaten auf 28.000€ hochspielen kann und es dann schafft, innerhalb von 3 Wochen pleite zu sein, der muss zwingend eine steile Progression gespielt haben. Und von derartigen Progressionen wird an mehreren Stellen klar abgeraten. Aber deine Bekannten hatten ja "laut Buch alles richtig gemacht"...

 

Ein letzter gut gemeinter Tipp: Lies nochmal (oder erstmals?) das Buch aufmerksam. Dazu das in unzähligen klugen Postings vermittelte Wissen von Methodikus - ich vermute, dass du seine Beiträge (auch aus anderen Foren) gesichert hast. Das "Wesen" des Zufalls erforschen und seine Eigenheiten genau studieren. Dann Nachdenken und alles miteinander kombinieren --> eigene Überlegungen einbringen und ein eigenes Spielkonzept erstellen. Mit diesem Konzept dann so lange trocken üben, bis dir die darin enthaltenen Schwierigkeiten klar sind. Dann diese Probleme angehen, Konzept optimieren und wieder üben. Es werden mehrere Iterationen sein mit Trial and Error. Aber irgendwann springt etwas Brauchbares dabei heraus.

bearbeitet von Maximum

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