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  1. Du merkst doch, wenn sich in bestimmten Spielsträngen wieder vermehrt Tendenzen bilden, die ein Plus-Ereignis erzeugen (ob jetzt nach Marsch "A" oder "B"). Wenn du diese Stränge nach einer Chaosphase (in der du auf Fiktivspiel umgestellt hast) wieder aktiv bespielst, wirst du überwiegend positive Ergebnisse erzielen. Von anderen Strängen, in denen keine klare Tendenz mehr zu erkennen ist, lässt man hingegen dann wieder die Finger. Man lernt einfach mit der Zeit (geht eben nur mit viel manueller Buchung und aufmerksamer Beobachtung), wann man welche Stränge real bespielen sollte und wann man be
  2. Hallo Take_7, das sehe ich genauso - die Spielanlage an sich muss schon "das Potenzial" haben, überhaupt gewinnfähig zu sein. Die Erfahrung des Spielers führt dann eher dazu, dass man beispielsweise in schwierigen Situationen nicht die Nerven verliert, sondern in Ruhe versucht, seinen Saldo wieder an die Nulllinie heranzuführen. Dabei ist ggf. auch erst einmal auf Fiktivspiel umzustellen, wenn die eigene Systematik in einen chaotischen Verlauf abdriftet. Denn wenn man viel Erfahrung mit seiner Spielweise hat, dann weiß man auch, dass so eine "Chaos-Phase" nicht ewig anhält, sondern
  3. Im Schach ist es so, dass es zwar häufig taktische Motive gibt, in denen es einen eindeutig besten Zug gibt, da dieser in einigen Zügen Material gewinnen wird. Doch es gibt auch Stellungen, die eher strategischer Natur sind, d.h. im Rechenhorizont taucht kein unmittelbarer Vorteil auf. Selbst wenn es nur einen guten Plan geben sollte, gibt es dann hin und wieder mehrere gleichwertig gute Züge. Das kann man sogar sehen, wenn man mit einem Schachprogramm arbeitet - im sog. "Multivarianten-Modus" tauchen dann 2 oder 3 Züge auf, die eine ähnliche Stellungsbewertung aufweisen. Das Programm wählt da
  4. Hallo Take_7, hier wollte ich nochmal kurz einhaken. Ich stimme dir zu, dass die Spielanlage beschreibbar sein und eine auf Regeln basierende Vorgehensweise darstellen sollte - ansonsten würde es kein systematisches Spiel mehr sein. Vermutlich kann man fast alles auch mit entsprechendem Aufwand programmieren. Warum nur "fast"? Ich bin mir nicht sicher, ob man auch mit fest definierten Stop-Win/Loss-Regeln arbeiten kann, denn das Beenden meiner Partie bei Spielstand X entscheide ich zumindest meistens nach Gefühl. Und auch bestimmte Entscheidungen während der Partie könn
  5. Hallo Take_7, zu den 15 Jahren muss ich allerdings nochmal folgendes eingestehen: Obwohl ich durch meinen Mentor bereits sehr früh auf "Die neuen Wahrheiten" aufmerksam gemacht wurde, habe ich mich sowohl am Anfang als auch zwischendurch immer mal wieder auch mit anderen Ansätzen und Chancen beschäftigt. Dann auch einige sinnlose Dinge probiert etc. Weiterhin habe ich auch immer geglaubt, es müsse sehr algorithmisch gehen. Diese Denkweise hat mich immer wieder in eine Sackgasse geführt. Außerdem gab es Jahre, in denen ich mich fast nicht mit Roulette beschäftigt habe, da keine Zeit
  6. @Egon Einen Dank auch an dich für deine qualifizierte Kritik! Auch wenn ich keine Pfeife rauche und erst Recht keine Großstücke setze (in der Praxis-Testphase nur Kleinsteinsätze) - möglicherweise gehöre ich ja zu einer aussterbenden Spezies... Gerade im OC mit einem leicht abgewandelten LvG-Ansatz gespielt: 35 Coups, Umsatz 17 Stücke, Ergebnis +10, einen EC-Doppelsatz traf die Zero. Okay, so gut läuft es eher selten, aber ich kann nur raten, das Buch nochmal aus dem Umzugskarton hervorzukramen... Ich sehe es eher umgekehrt: Gerade bei alldem, was ich hier im For
  7. Besser hätte ich es auch nicht formulieren können - Chapeau! Mein Mentor hat immer gesagt: Im Grund genommen sind alle per Excel gefahrenen Auswertungen für die Katz. Eben Schnee von gestern, da es nur auf eines ankommt, nämlich das, was der Zufall momentan bringt. Und man muss sich ihm anpassen, indem man eben situationsbedingt reagiert.
  8. Offenbar hast du dich nicht lange genug damit befasst, sonst würdest du Aussagen wie diese unterlassen... Ich kann gut damit leben, dass andere Forscher auch andere Chancen bevorzugen - habe mich auch schon mit höheren Chancen befasst, dabei jedoch gemerkt, dass meinem Temperament die ECs sowie die Drittelchancen am ehesten entsprechen. Diese liegen mir eben besser - die höheren eher nicht. Das sollte doch jeder für sich selbst entscheiden. Schade, dass es unter Gleichgesinnten solche "Grabenkämpfe" geben muss, nur weil einige nicht bereit sind zu akzeptieren, dass viele Wege (Cha
  9. Dieser Gedankengang entbehrt nicht einer gewissen Logik. Und die ganzen Systemverkäufer scheinen dir Recht zu geben, denn ihre Ansätze funktionieren nachgewiesenermaßen nicht. Aber: 1) Die Fachbücher von Ludwig von Graph beinhalten nur Konzepte und Spielideen - der Autor weist mehrfach darauf hin, dass es nur 'Zutaten' für ein stimmiges Gesamtkonzept und allein nicht dauerhaft gewinnfähig sind. Dies stellt einen krassen Gegensatz zu fast allen Systemverkäufern dar, die ja dauerhafte Gewinne versprechen. 2) Stell dir vor, du bist ein erfolgreicher Spieler, der nun langsam
  10. Hallo Chris, was er anstrebte, war mir auch mehr oder minder klar - jedoch ist es mir nicht gelungen, aus seinen teilweise verschwurbelten und auch sich selbst widersprechenden Aussagen eine schlüssige Spielweise in dergestalt zu kreieren, dass diese mit all seinen Aussagen konform ist. Bis mir nicht jemand das Gegenteil beweist, bin ich auch weiterhin davon überzeugt, dass dies unmöglich ist. Da du aber über eine deutlich größere Erfahrung in diesem Bereich verfügst als ich, will ich nicht in Abrede stellen, dass es dir gelungen ist, aus Lukasz Basisideen trotzdem noch
  11. Hallo Manu, siehe dazu meine Antwort an Chris. Vielleicht hoffte Lukasz, dass ihm jemand anderes sein fehlendes Puzzleteil liefern würde. Man darf aber auch nicht unterschätzen, wie wichtig manchen Leuten ist, sich hier (und wenn es nur für einen kurzen Zeitraum ist) mal im vermeintlichen Ruhm zu sonnen und Mittelpunkt des Forums zu sein. Das war er damals definitiv, vermutlich ist es bis heute der meist gelesene Thread dieses Forums. Viele Grüße Maximum
  12. Hallo Chris, dass du die Satzweise von Lukasz entschlüsselt hast, war mir bislang unbekannt. Hast du einen Link zu der Datei vom 27.12.2018? Oder wird in der Datei deine eigene Version (auf Basis von Lukasz' Ideen) dargestellt? Andererseits: Wenn du schreibst, dass Lukasz nie eine gewinnsichere Strategie besaß, dann bedeutet das doch, dass er letztendlich doch viel Wirbel um nichts gemacht hat. Oder aber dass er hoffte, jemand würde seine Strategie so umformen, dass sie eben doch gewinnfähig wird. Bzgl. Hausaufgaben machen stimme ich dir 100%ig zu!
  13. Hallo Chris, Hallo Topas, vielen Dank für eure Beiträge, die mir zeigen, dass es doch noch den einen oder anderen Forscher gibt, der mit den Fachbüchern von LvG etwas anfangen konnte. Wie Topas es ausdrückte, dem kann auch ich nur zustimmen: Dies ist wahrscheinlich nicht der einzig richtige Weg, aber eben ein möglicher. Viele Grüße Maximum
  14. Ich stimme dir zu, dass es natürlich auch im Bereich des Möglichen ist, dass Lukasz in Wahrheit gar nichts in der Hand hatte und ein klassischer Hochstapler war. Oder aber er hatte etwas und hat sich einen Spaß daraus gemacht, hier im Forum bewusst die Leute in die Irre zu führen. Denn einige seiner Hinweise waren schon ziemlich konkret, aber letztlich hat er sich m.A.n. an manchen Stellen selbst widersprochen bzw. seine eigenen vorher aufgestellten Regeln in den Spielbeispielen missachtet (Beispiel: gesetzt wird ausschließlich nach einem Farbwechsel, in den Vorspielen setzt er aber plötzlich
  15. Hallo Sachse, könnte in der Tat so sein, dass man sich am Wort "Ludographie" orientiert hat, als man das Pseudonym "Ludwig von Graph" erschuf. Denn vermutlich handelt es sich nicht nur um einen einzelnen Autor, sondern mindestens um zwei, vielleicht sogar um eine Forschergruppe. Denn hin und wieder wird in dem Buch "Die neuen Wahrheiten" auch in der Wir-Form geschrieben. Für mich war und ist es aber ohnehin unerheblich, welche Person(en) sich wirklich hinter diesem Pseudonym versteckte(n). Der Inhalt zählt, darauf kommt es letztlich doch an. Nebenbei ist es noch recht a
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