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Maximum

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  1. Du merkst doch, wenn sich in bestimmten Spielsträngen wieder vermehrt Tendenzen bilden, die ein Plus-Ereignis erzeugen (ob jetzt nach Marsch "A" oder "B"). Wenn du diese Stränge nach einer Chaosphase (in der du auf Fiktivspiel umgestellt hast) wieder aktiv bespielst, wirst du überwiegend positive Ergebnisse erzielen. Von anderen Strängen, in denen keine klare Tendenz mehr zu erkennen ist, lässt man hingegen dann wieder die Finger. Man lernt einfach mit der Zeit (geht eben nur mit viel manueller Buchung und aufmerksamer Beobachtung), wann man welche Stränge real bespielen sollte und wann man bei anderen Strängen lieber auf Fiktivspiel umstellt.
  2. Hallo Take_7, das sehe ich genauso - die Spielanlage an sich muss schon "das Potenzial" haben, überhaupt gewinnfähig zu sein. Die Erfahrung des Spielers führt dann eher dazu, dass man beispielsweise in schwierigen Situationen nicht die Nerven verliert, sondern in Ruhe versucht, seinen Saldo wieder an die Nulllinie heranzuführen. Dabei ist ggf. auch erst einmal auf Fiktivspiel umzustellen, wenn die eigene Systematik in einen chaotischen Verlauf abdriftet. Denn wenn man viel Erfahrung mit seiner Spielweise hat, dann weiß man auch, dass so eine "Chaos-Phase" nicht ewig anhält, sondern nach einiger Zeit sich wieder die üblichen beispielbaren Tendenzen zeigen werden. Wer sich soweit unter Kontrolle hat, auf seine Chance zu warten, um die am Anfang erlittenen Verluste wieder einzuspielen, der wird seine Rendite deutlich verbessern. Denn gute Tage sind leicht zu spielen, aber das Verhalten an schlechten Tagen trägt entscheidend dazu bei, ob es größere Schwankungen im Gesamtsaldo gibt. Viele Grüße Maximum
  3. Im Schach ist es so, dass es zwar häufig taktische Motive gibt, in denen es einen eindeutig besten Zug gibt, da dieser in einigen Zügen Material gewinnen wird. Doch es gibt auch Stellungen, die eher strategischer Natur sind, d.h. im Rechenhorizont taucht kein unmittelbarer Vorteil auf. Selbst wenn es nur einen guten Plan geben sollte, gibt es dann hin und wieder mehrere gleichwertig gute Züge. Das kann man sogar sehen, wenn man mit einem Schachprogramm arbeitet - im sog. "Multivarianten-Modus" tauchen dann 2 oder 3 Züge auf, die eine ähnliche Stellungsbewertung aufweisen. Das Programm wählt dann zwar trotzdem einen Zug aus, der manchmal nur eine Hundertstel Bauerneinheit besser bewertet ist als die anderen. Aber ein Mensch kann in so feinen Kategorien nicht bewerten - er merkt einfach nur, dass es mehrere gut spielbare Züge gibt und wählt dann nach "Gefühl" (in Wirklichkeit ist es wohl eher die Erfahrung, welche auf Mustererkennung in seinem Gehirn fußt) einen Zug aus. Diese Art der Vorgehensweise ähnelt meiner Meinung nach der eines Roulettespielers, der zwar nach seiner Systematik meistens eine klare Satzanweisung hat (und diese auch ausführt), jedoch in bestimmten Situationen, die eben nicht so "klar" sind (z.B. wenn sich auf einem Spielstrang schon mehrere Minuserscheinungen angehäuft haben), sich auch mal auf seine Erfahrung verlässt, indem er auf einen Satz verzichtet und erst einmal abwartet, wie sich eine eventuell aufkommende neue Tendenz entwickelt o.ä.
  4. Hallo Take_7, hier wollte ich nochmal kurz einhaken. Ich stimme dir zu, dass die Spielanlage beschreibbar sein und eine auf Regeln basierende Vorgehensweise darstellen sollte - ansonsten würde es kein systematisches Spiel mehr sein. Vermutlich kann man fast alles auch mit entsprechendem Aufwand programmieren. Warum nur "fast"? Ich bin mir nicht sicher, ob man auch mit fest definierten Stop-Win/Loss-Regeln arbeiten kann, denn das Beenden meiner Partie bei Spielstand X entscheide ich zumindest meistens nach Gefühl. Und auch bestimmte Entscheidungen während der Partie könnte ich eventuell nicht in eindeutige Regeln pressen, z.B. temporäres Umstellen auf Fiktivspiel o.ä. Das ergibt sich dann aus dem Gesamtkontext, aber bei einem Programm musst du das halt eindeutig und vorher definieren, das stelle ich mir schwierig vor. Aber das heißt ja nicht, dass es unmöglich ist - wenn du aus verlässlicher Quelle erfahren hast, dass dies bereits 1-2 Leuten gelungen ist, dann umso besser. Eine Analogie zum Schach: Ein guter Schachspieler kann zwar meistens eindeutig erklären, warum er diesen oder jenen Zug gemacht hat. Doch hin und wieder verlässt er sich einfach auf seine Erfahrung und entscheidet quasi nach Gefühl, welcher Zug in einer bestimmten Stellung gut sein könnte. Die Mustererkennung in seinem Gehirn sagt ihm, dass bei dieser Art Stellungstyp es z.B. meist eine gute Idee ist, einen Springer ins Zentrum zu stellen. Warum das so ist, kann er jedoch nicht wirklich erklären. Früher haben die Entwickler von Schachprogrammen auch versucht, solche Dinge zu programmieren - ohne Erfolg für messbare Spielstärkezuwächse. Stattdessen waren die Schachprogramme später dann hauptsächlich deshalb so erfolgreich, weil sie sehr schnell und tief rechnen konnten - von den "Feinheiten" des Spiels mussten sie gar keine große Kenntnis besitzen. Inzwischen ist es aber mithilfe von NN-Machine Learning Ansätzen gelungen, die "menschliche Herangehensweise" in Grundzügen nachzubilden. Momentan spielen beide Ansätze auf Augenhöhe, das ist schon faszinierend. Um zum Roulette zurückzukehren: Vielleicht gibt es auch hier den "Brute Force"-Ansatz (entzieht sich meiner Kenntnis), doch ein paar erlernte NN-Komponenten können im praktischen Spiel trotzdem nicht schaden... Viele Grüße Maximum
  5. Hallo Take_7, zu den 15 Jahren muss ich allerdings nochmal folgendes eingestehen: Obwohl ich durch meinen Mentor bereits sehr früh auf "Die neuen Wahrheiten" aufmerksam gemacht wurde, habe ich mich sowohl am Anfang als auch zwischendurch immer mal wieder auch mit anderen Ansätzen und Chancen beschäftigt. Dann auch einige sinnlose Dinge probiert etc. Weiterhin habe ich auch immer geglaubt, es müsse sehr algorithmisch gehen. Diese Denkweise hat mich immer wieder in eine Sackgasse geführt. Außerdem gab es Jahre, in denen ich mich fast nicht mit Roulette beschäftigt habe, da keine Zeit übrig war (Hochzeit, Haus, Kinder). Erst in den letzten 3 Jahren habe ich richtig konsequent daran gearbeitet und da ist mir bzgl. einiger Dinge endlich ein Kronleuchter aufgegangen. Ich würde sagen, wenn du deinen Fokus ausschließlich auf die Bücher von LvG legst, einige seiner Spielvorschläge ausprobierst und noch das einarbeitest, was er teilweise eher am Rande (quasi "zwischen den Zeilen") erwähnt, dann merkst du deutlich schneller, welcher Weg einzuschlagen ist. Suche dir eine Spielanlage aus, die dir am leichtesten von der Hand geht und buche damit sehr viele Partien durch. Wichtig ist, es händisch zu machen und nicht per Excel o.ä. buchen zu lassen. Mit der Zeit bekommst du ein Gefühl für dein Spiel und lernst, die guten Partien rechtzeitig zu beenden und die schlechten wieder an den Paristand heranzuführen (bzw. nahe an die Nulllinie heran, ob nun leichtes Plus oder leichtes Minus). Man darf sich vor allem nicht entmutigen lassen, wenn mal mehrere Partien hintereinander nur mit +/- 0 oder sogar leichtem Minus enden. Klar schaut man dann, ob man hier oder da noch anders hätte spielen können. Aber noch wichtiger ist, dass man sich vor Augen führt, dass schon eine einzige gute Pluspartie (und die wird kommen!) bereits alle vorherigen Verluste wieder egalisieren wird und es bleibt sogar noch Gewinn übrig. Ich habe am Anfang auch immer den Fehler gemacht, dass ich zu schnell aufgegeben habe, wenn mir ein Spielansatz mal Verluste beschert hat (wohlgemerkt auf dem Papier). Schwankungen werden immer auftreten, aber du wirst sehen, dass du langfristig mehr Partien gewinnst als verlierst (bzw. die Gewinne der Gewinnpartien höher sind als die Verluste der Verlustpartien). Fazit: Bei voller Konzentration auf die in LvGs Bücher vorgestellte Denkweise halte ich es für möglich, in 1-2 Jahren (wenn man bereit ist, viel zu buchen und zu trainieren) zu einem gutem EC-Spieler zu werden. Viele Grüße Maximum P.S.: Ich halte es nicht für unmöglich, dass auch irgendwann Programme in der Lage sein werden, klassisch zu spielen. Dies wird aber dann ein KI-Ansatz leisten, der aus seinen gespielten Partien lernen kann. Das geht inzwischen bei so vielen Spielen, dass ich nicht einsehen mag, warum es bei Roulette nicht auch funktionieren sollte. Denn Zufallserscheinungen sind auch bei anderen Spielen präsent, insofern ist das kein grundsätzliches Hindernis. Ob der Mensch allerdings hinterher aus der Spielweise des Rechners schlau werden würde, d.h. die Sätze des Computers nachvollziehen kann, das steht auf einem anderen Blatt. Fürs OC wäre es egal, aber im Landcasino bringt mir ein Programm nichts, das ich dort nicht einsetzen darf...
  6. @Egon Einen Dank auch an dich für deine qualifizierte Kritik! Auch wenn ich keine Pfeife rauche und erst Recht keine Großstücke setze (in der Praxis-Testphase nur Kleinsteinsätze) - möglicherweise gehöre ich ja zu einer aussterbenden Spezies... Gerade im OC mit einem leicht abgewandelten LvG-Ansatz gespielt: 35 Coups, Umsatz 17 Stücke, Ergebnis +10, einen EC-Doppelsatz traf die Zero. Okay, so gut läuft es eher selten, aber ich kann nur raten, das Buch nochmal aus dem Umzugskarton hervorzukramen... Ich sehe es eher umgekehrt: Gerade bei alldem, was ich hier im Forum so lese und was mir auch in Telefonaten mit einem erfahrenen Kesselgucker bestätigt wurde, sehe ich eher diese als eine aussterbende Spezies. Denn das, was die Casinos in den letzten Jahren diesbezüglich bereits an Gegenmaßnahmen ergriffen haben ist mehr als heftig. Verfrühte Absage für "verdächtige Personen" und nicht zuletzt Kessel mit "Random Rotor Speed" - welcher Kesselgucker soll da noch gegen anspielen? Auf das Fallen einer EC hat das Casino jedoch keinen Einfluss, da können sie noch so viel den Kessel nach Einwurf der Kugel beschleunigen oder abbremsen. Also wenn man den Spielbanken noch irgendwie trotzen will, sollte man doch die Chancen bespielen, die sich gegen ihren "Eingriff" resistent zeigen. Dass ein guter Kesselgucker unter für ihn optimalen Bedingungen einen hohen positiven Erwartungswert hat und somit dann auch höhere Gewinne erzielen kann als ein EC-Spieler, das bezweifle ich nicht. Aber nur weil ein klassischer Ansatz mathematisch keinen positiven EW haben kann, heißt das nicht, dass es unmöglich ist, dauerhaft im Plus zu bleiben. Mit starrem Dauerspiel sicherlich nicht - die üblichen -2,7% bzw. -1,35% auf EC wären die Folge. Aber niemand hat etwas von starrem Dauerspiel geschrieben. Starwind hat aus meiner Sicht gut beschrieben, wie man vorgehen sollte. Das ist kein "mechanischer" Ansatz, sondern ein flexibler, situationsbedingter.
  7. Besser hätte ich es auch nicht formulieren können - Chapeau! Mein Mentor hat immer gesagt: Im Grund genommen sind alle per Excel gefahrenen Auswertungen für die Katz. Eben Schnee von gestern, da es nur auf eines ankommt, nämlich das, was der Zufall momentan bringt. Und man muss sich ihm anpassen, indem man eben situationsbedingt reagiert.
  8. Offenbar hast du dich nicht lange genug damit befasst, sonst würdest du Aussagen wie diese unterlassen... Ich kann gut damit leben, dass andere Forscher auch andere Chancen bevorzugen - habe mich auch schon mit höheren Chancen befasst, dabei jedoch gemerkt, dass meinem Temperament die ECs sowie die Drittelchancen am ehesten entsprechen. Diese liegen mir eben besser - die höheren eher nicht. Das sollte doch jeder für sich selbst entscheiden. Schade, dass es unter Gleichgesinnten solche "Grabenkämpfe" geben muss, nur weil einige nicht bereit sind zu akzeptieren, dass viele Wege (Chancen) nach Rom führen!
  9. Dieser Gedankengang entbehrt nicht einer gewissen Logik. Und die ganzen Systemverkäufer scheinen dir Recht zu geben, denn ihre Ansätze funktionieren nachgewiesenermaßen nicht. Aber: 1) Die Fachbücher von Ludwig von Graph beinhalten nur Konzepte und Spielideen - der Autor weist mehrfach darauf hin, dass es nur 'Zutaten' für ein stimmiges Gesamtkonzept und allein nicht dauerhaft gewinnfähig sind. Dies stellt einen krassen Gegensatz zu fast allen Systemverkäufern dar, die ja dauerhafte Gewinne versprechen. 2) Stell dir vor, du bist ein erfolgreicher Spieler, der nun langsam in die Jahre kommt, in denen die Casinobesuche immer schwerer fallen. Nähere Verwandte gibt es keine - jedenfalls niemanden, dem du dein(e) Spielkonzept(e) gern vererben würdest. Trotzdem möchtest du, dass etwas "Dauerhaftes" von dir für die Nachwelt zurückbleibt. Was läge da näher, als ein Fachbuch über dein Thema zu schreiben, welches du so lange beackert hast? Natürlich nicht so plump, dass du alles gleich auf dem Silbertablett präsentierst. Sondern so, dass du weißt, dass jemand, der sich mit deinem Buch und der Materie längere Zeit intensiv beschäftigt in die Lage versetzt werden kann, für sich eine schlüssige Lösung zu finden. Wem würdest du damit schaden? Du selbst kannst sowieso nicht mehr lange spielen, gleichzeitig weißt du, dass wohl nur wenige Menschen die Fähigkeiten (und die Ausdauer!) haben, aus deinem Buch die richtigen Schlüsse zu ziehen. Aber den Personen würdest du den Erfolg dann gönnen - schließlich basiert er dann ja irgendwie auch auf deinen Ideen. Weiterhin würdest du wissen, dass du zu den ganz Wenigen gehörst, die seriöse Literatur über das Thema hinterlassen haben. Eine durchaus nachvollziehbare Vorstellung, nicht wahr? Im Übrigen glaube ich nicht, dass man mit einem Fachbuch über ein Nischenthema großartige Einnahmen erzielen kann (Stichwort "Gewinnmaximierung"). Auch Pierre Basieux hatte ja mal geäußert, dass seine Bücher nicht viel abgeworfen haben (und er hat wahrlich viele geschrieben). Zum einen wollte er sicherlich etwas von sich hinterlassen, zum anderen hatte er bestimmt nichts dagegen, wenn der eine oder andere Leser anschließend ein Seminar bei ihm gebucht hat. Anders sah es sicherlich damals bei den einschlägigen Systemverlagen aus, die haben gut verdient an ihren "Werken", diese aber auch zu weitaus höheren Preisen angeboten. Mit einem Fachbuch wie "Die neuen Wahrheiten", welches vielleicht für 40 DM im Buchhandel erhältlich war, wird bei der geringen Auflage (Nischenprodukt!) niemand reich. Insofern müssen die Motive des Autors woanders gelegen haben...
  10. Hallo Chris, was er anstrebte, war mir auch mehr oder minder klar - jedoch ist es mir nicht gelungen, aus seinen teilweise verschwurbelten und auch sich selbst widersprechenden Aussagen eine schlüssige Spielweise in dergestalt zu kreieren, dass diese mit all seinen Aussagen konform ist. Bis mir nicht jemand das Gegenteil beweist, bin ich auch weiterhin davon überzeugt, dass dies unmöglich ist. Da du aber über eine deutlich größere Erfahrung in diesem Bereich verfügst als ich, will ich nicht in Abrede stellen, dass es dir gelungen ist, aus Lukasz Basisideen trotzdem noch eine gewinnfähige Strategie zu kreieren. Diese ist aber dann - da wirst du mir sicherlich zustimmen - nicht mit der von Lukasz beschriebenen Spielweise identisch. D.h. deine Strategie kommt bei den von Lukasz dargestellten Vorspielen nicht zu exakt den selben Sätzen und deckt sich gleichzeitig noch mit allen Kernaussage von ihm. Und das ist ja genau das, was die noch verbliebenen "Lukasz-Forscher" suchen - sie möchten exakt das rekonstruieren, was er mit seinen Aussagen und Satzbeispielen dargestellt hat. Ob dies dann gewinnfähig ist oder nicht, steht ja noch auf einem anderen Blatt. Aber nicht einmal seine Spielweise ist m.A.n. vollkommen exakt (quasi per "Reverse Engineering") nachvollziehbar. Viele Grüße Maximum
  11. Hallo Manu, siehe dazu meine Antwort an Chris. Vielleicht hoffte Lukasz, dass ihm jemand anderes sein fehlendes Puzzleteil liefern würde. Man darf aber auch nicht unterschätzen, wie wichtig manchen Leuten ist, sich hier (und wenn es nur für einen kurzen Zeitraum ist) mal im vermeintlichen Ruhm zu sonnen und Mittelpunkt des Forums zu sein. Das war er damals definitiv, vermutlich ist es bis heute der meist gelesene Thread dieses Forums. Viele Grüße Maximum
  12. Hallo Chris, dass du die Satzweise von Lukasz entschlüsselt hast, war mir bislang unbekannt. Hast du einen Link zu der Datei vom 27.12.2018? Oder wird in der Datei deine eigene Version (auf Basis von Lukasz' Ideen) dargestellt? Andererseits: Wenn du schreibst, dass Lukasz nie eine gewinnsichere Strategie besaß, dann bedeutet das doch, dass er letztendlich doch viel Wirbel um nichts gemacht hat. Oder aber dass er hoffte, jemand würde seine Strategie so umformen, dass sie eben doch gewinnfähig wird. Bzgl. Hausaufgaben machen stimme ich dir 100%ig zu! Viele Grüße Maximum
  13. Hallo Chris, Hallo Topas, vielen Dank für eure Beiträge, die mir zeigen, dass es doch noch den einen oder anderen Forscher gibt, der mit den Fachbüchern von LvG etwas anfangen konnte. Wie Topas es ausdrückte, dem kann auch ich nur zustimmen: Dies ist wahrscheinlich nicht der einzig richtige Weg, aber eben ein möglicher. Viele Grüße Maximum
  14. Ich stimme dir zu, dass es natürlich auch im Bereich des Möglichen ist, dass Lukasz in Wahrheit gar nichts in der Hand hatte und ein klassischer Hochstapler war. Oder aber er hatte etwas und hat sich einen Spaß daraus gemacht, hier im Forum bewusst die Leute in die Irre zu führen. Denn einige seiner Hinweise waren schon ziemlich konkret, aber letztlich hat er sich m.A.n. an manchen Stellen selbst widersprochen bzw. seine eigenen vorher aufgestellten Regeln in den Spielbeispielen missachtet (Beispiel: gesetzt wird ausschließlich nach einem Farbwechsel, in den Vorspielen setzt er aber plötzlich auch mitten in einer Farbserie). Erstaunlich ist, welchen Wirbel das Ganze damals gemacht hat (wohl auch in anderen Foren) - sogar über Jahre. Vermutlich liegt es daran, dass er das Ganze am Anfang recht geschickt darstellt und keine überzogenen oder vollkommen unrealistischen Behauptungen aufstellt. Dadurch ist man eher geneigt, ihm zunächst zu glauben und irgendwann lässt es einen dann nicht mehr los, wenn man eben gerne Rätsel löst. Der Haken dabei: Bei dem Lukasz-Rätsel (was ist S2?) gibt es keine schlüssige Lösung.
  15. Hallo Sachse, könnte in der Tat so sein, dass man sich am Wort "Ludographie" orientiert hat, als man das Pseudonym "Ludwig von Graph" erschuf. Denn vermutlich handelt es sich nicht nur um einen einzelnen Autor, sondern mindestens um zwei, vielleicht sogar um eine Forschergruppe. Denn hin und wieder wird in dem Buch "Die neuen Wahrheiten" auch in der Wir-Form geschrieben. Für mich war und ist es aber ohnehin unerheblich, welche Person(en) sich wirklich hinter diesem Pseudonym versteckte(n). Der Inhalt zählt, darauf kommt es letztlich doch an. Nebenbei ist es noch recht amüsant geschrieben - vermutlich auch, um die doch stellenweise recht trockene Theorie etwas aufzulockern. Natürlich findet man auch einiges davon in anderen Büchern, aber meiner bescheidenen Meinung nach nirgendwo anders so gut und eingängig erklärt wie hier. Manche der Spielvorschläge wirken indes zunächst recht kompliziert - es hat bei mir Jahre gedauert, bis ich mich wirklich mit jedem einzelnen davon mal auseinander gesetzt hatte. Es ist auch nicht unbedingt notwendig, jeden Spielvorschlag durchzuprobieren - mit etwas Glück findet man bereits auf Anhieb (oder eben nach 2-3 Versuchen) eine Spielweise, die einem gut liegt und baut darauf dann seine eigene Strategie auf. Aber für Leute wie mich, die immer mit der Sichtweise "Das Bessere ist der Feind des Guten" durchs Leben laufen, macht es schon Sinn, möglichst viel auszuprobieren, um für sich das Optimale zu finden. Der weitere Vorteil liegt darin, dass man beim Training der einen Strategie ggf. auch weitere Ideen für eine andere Strategie bekommt. So ging es mir jedenfalls ein paar Mal beim Durcharbeiten des Buches. Viele Grüße Maximum
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