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Roulette Forum

efes

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Alle erstellten Inhalte von efes

  1. Das ist echt ein starkes Stück, PhilG. Einerseits gegenüber dem Sachsen, andererseits gegenüber den Spielbanken, bei denen er gespielt hat (und evtl. noch spielt). Den Grund für seine Sperre kennen wir nicht. Es kann z.B. sein, dass eine Sperre mit dem Spielverhalten gar nichts zu tun hat. Aber so einfach aus dem Ärmel Betrug zu konstatieren... Vorsicht, Vorsicht, mein Junge. Das Internet ist kein rechtsfreier Raum, Straftaten können auch hier geahndet werden. efes
  2. hallöli wiessee Kannst du mir das nochmal so erklären, als ob ich 7 Jahre alt wäre? efes
  3. huhu monopolis Die Erträge der deutschen Spielbanken vom letzten Jahr sind öffentlich. Du findest sie auf desia.de im Menü "Informationen" unter "Branchenberichte". Die Erträge von OCs übrigens auch. Ich weiss aber nicht, was wir anhand dieser Zahlen feststellen können sollen. Ich bin ebenfalls überzeugt, dass der Betreiber eines gut laufenden OC kein Interesse an irgendwelchen Manipulationen haben sollte. Aber woran machst du einerseits den Begriff "gut laufend" fest? Und andererseits: Wer kann den Hals des Betreibers ermessen - und den Zeitpunkt, wann er den voll hat? Gruss efes
  4. huhu gunthos Das beruhigt mich (als User) aber kein bisschen. Ich würde die mit einer (für mich als Betreiber) einstellbaren Auszahlungsquote sowie einer Riesen-Spieauswahl nehmen. Das war zwar nicht das Thema, aber da bin ich vollkommen deiner Meinung. Ich würde eher sagen: Eine höhere Gewinnauszahlung wie die Konkurrenz, viele und vor allem unterhaltsame Spiele sowie eine schnelle Gewinnauszahlung. Das alles mag ja stimmen. Aber ich meinte eigentlich was ganz anderes. Ich bin mir nur bei keinem der vielen OCs so richtig sicher, ob der Betreiber die statistischen "Ausrutscher", die eben nun mal passieren und dem Spieler einen verdammt hohen Gewinn bescheren können, nicht durch eine Programmroutine abfängt. Gerade die Newcomer und die kleinen Klitschen können sich einen Gewinner in - sagen wir mal - 5- oder 6stelliger Höhe einfach nicht leisten. Die anderen gleichen das mühelos aus. efes
  5. Aber sicher ist er das. Aus meiner Perspektive jedenfalls. In den beiden Zitaten waren einmal OCs und das andere Mal "normale", traditionelle Casinos gemeint. Manchen OC-Betreibern wird wohl der "ehrliche" Gewinn (bei unseren beispielhaften 94% also die restlichen 6%) nicht reichen, die wollen die ganz schnelle Kohle & schnell wieder abdüsen. Diese Möglichkeiten hast du beim OC einfach eher als in einem traditionellen Casino. Ein normales Casino hat diese Möglichkeiten gar nicht. Die Slotmachine-Hersteller halten natürlich ihren Spielesoftware-Sourcecode und die darin implementierten Zufallsgeneratoren als Betriebsgeheimnis, da kommt kein Normal-Sterblicher ran. efes
  6. Jedem seine Meinung, gunthos... Hier mein Statement. Ich habe ganz bewusst keine Unterscheidung "staatlich" oder "nicht staatlich" vorgenommen, sondern nur das Prüfprozedere von Spielesoft erwähnt. Aber wenn du schon dabei bist: Ja, es gibt staatliche Casinos, in denen wirklich so streng geprüft wird. Und: Regierungen der Offshore-Casinos ist es mangels Greifbarkeit eher wurscht. Wenns dir genügt... Im Schnitt soll Spiel x (egal, ob Automat oder Online-Soft) z.B. 94% Auszahlungsquote haben, langfristig gesehen, ja? Das sagt aber nichts über die Korrektheit des Spielablauf aus. Ich könnte ja 'ne Spielesoftware so trimmen, dass sie dir 80% auszahlt und mir dafür 108%, dann hammer im Schnitt auch 94%. Ich muss nur dafür sorgen, dass wir gleich intensiv spielen (gleicher Einsatz, gleiche Anzahl Spiele). Das kann man bei OCs prima organisieren. Du wirst niemals erfahren, ob im Programmcode eines OCs nicht irgendwo "Stabilisatoren" eingebaut sind - wenn sie nicht zu blöd (=offensichtlich = unverschämt) eingesetzt sind. efes
  7. Das kommt auf die Konzession an. Die Regierung von Antigua "konzessioniert" ja auch OCs, allerdings ist es ihr egal, was für eine Soft da am werkeln ist. Denen geht es vor allem drum, dass die jährliche Lizenzgebühr bezahlt wird, und dann muss das Unternehmen auch einen bestimmten Prozentsatz an Einheimischen beschäftigen, damit die Leute von der Strasse sind. Die PWC-Prüfsiegel, die die OCs vorzeigen, sind nur Augenwischerei. Da gehts nicht um den Spielablauf, sondern um korrekte Finanzdaten. Wenn ich was zu sagen hätte, würde ich sämtliche zufalls-erzeugenden Bestandteile, egal ob in OCs oder in realen Slotmachines, von Prüfungsinstituten testen lassen - monatelang, wenns sein muss. Ich würde jede einzelne Programmzeile sezieren lassen, die den Zufall erzeugt. efes
  8. jou, ich gehöre dazu. efes
  9. Ich bin eigentlich bisher davon ausgegangen, dass die von dir zur blossen Theorie degradierte "Geht-Nix"-Thematik eine zwingende Notwendigkeit ist - und damit grundsätzlich für alle Bereiche dieses Forums gilt. Oder bin ich da jetzt völlig daneben & werde abgewatscht & hätte besser einen neuen Thread aufgemacht? efes
  10. ...aber ich Ich krieg jedesmal die Maulsperre vor Lachen, wenn ich mich an die zahlreichen "Wissenschaftler" erinnere, denen ich im letzten Viertel des letzten Jahrhunderts begegnet bin. Immerhin haben sie alle früher oder später kraftvoll in ihr ersonnenes System gebissen. Ein Hoch auf den mutmaßlichen Wortschöpfer und seinerzeit Herausgeber des "Roulette"-Magazins. efes
  11. Hi bagalut Definiere bitte "dauerhaft" (zutreffendes bitte ankreuzen): ( ) 2 Tage ( ) 2 Monate ( ) 2 Jahre ( ) lebenslang ( ) bis zum nächsten Urknall ( ) noch länger Grüssle efes
  12. Eine so hohe Konzentration an Naivität muss ich erstmal sortieren. Wir hatten also solch herzige Aussagen wie "...was wohl wird, wenn meine Strategie funktioniert und ich dauernd gewinne" "Ein solides Casino wird Deinen Gewinn auszahlen und dich danach sperren" "Interessant wäre der Erfahrungsbericht eines Betroffenen, der wegen hoher Gewinne wirklich gesperrt worden ist" "Können sich Kasinos eigentlich gegen solche Gewinne versichern?" "Sind die OCs untereinander eigentlich vernetzt? Werden Sperren auf andere Casinos übertragen?" "Hi aiguille, d.h. sie können betrügen, habe ich das richtig verstanden, wenn sie wollen?" ***** Also, von oben nach unten: Keine Strategie wird zu einem Zustand führen, der dich dauerhaft gewinnen lässt. Ein solides Casino wird deinen Gewinn ohne Wimperzucken freundlichst auszahlen und geduldig warten, dass du ihn mitsamt reichlich eigenem Geld wieder zurück ins Casino trägst. Weil du dir mit deinem hohen Gewinn einbildest, du seiest allmächtig. Ein Spieler, den man wegen hoher Gewinne sperrt, hat nicht mehr die Chance, sein gewonnenes Geld - und darüber hinaus noch viel mehr eigenes - wieder zu verspielen. Das würde jeglicher Logik entbehren. Eine Versicherung, die Casinos gegen die Gewinne ihrer Spieler versichert... Stell dir einfach nur mal das Verkaufsgespräch vor. Es ist den (Offshore-)Casinos aber auch sowas von sch***egal, ob jemand sich irgendwo sonst hat sperren lassen. OC-Casinos sind Spielsüchtige grundsätzlich wurscht, weil sie auf ihrem Inselchen ja ohnehin niemand belangen kann. Und: Alle netten Prüfungen von OCs - durch PWC oder wen auch sonst - haben nur den korrekten Cashflow im Focus (falls der steuerlich relevant sein sollte). Keiner schaut in den Sourecode und stellt fest, ob da irgendwo eine Prozedur ist, die statistische Ausreisser zugunsten des Casinos abregelt. ***** Ich hab doch hier mit Leuten zu tun, die die Volljährigkeit erreicht haben, oder? efes
  13. Nein. Es existiert keine zentrale Stelle für Spielbanken in D und A, die Sperren verwaltet und/oder aufhebt. Es gibt seit vielen Jahren eine Abmachung unter den Spielbanken, dass Sperrdaten untereinander ausgetauscht werden. Wie die einzelnen Spielbanken damit umgehen, ist jedoch ihre Sache. Selbstsperren werden sehr ernst genommen - nicht erst seit den Schadenersatz-Prozessen, die Spielsüchtige gegen Spielbanken geführt und gewonnen haben. Es empfiehlt sich, bei einem Wunsch nach Aufhebung einer Selbstsperre die Spielbank anzuschreiben, bei der man sich hat sperren lassen. Je nach Gesellschaft ist das Wieder-Zulassungsprozedere unterschiedlich. Aufgrund der o.g. Prozesse ist aber allerorten Schluss mit Lustich: Ein mündliches "war nicht so gemeint mit der Selbstsperre" reicht nicht. Aufgrund der allgemeinen Zusammenarbeit mit Suchttherapie-Einrichtungen in den Ländern wird man wohl mittel- bis langfristig dazu tendieren, externe (psychologische) Dienste in den Entscheidungsprozess "Entsperrung oder nicht" einzubinden. All dies ist natürlich leider für den Allerwertesten, solange 10.000 Spielhallen und hunderte von privaten Poker-Tournament-Veranstaltern von solchen Schutzmaßnahmen nichts wissen wollen. Aber das hatten wir schon... Gruss efes
  14. Überraschend strenges Urteil, Sachse, ich meine für die wenigen Sätze des Probanden. Naja, ich denke, wir haben wohl beide schon genügend Spielerkarrieren gesehen. Bei vielen würde ich auch sagen: Nee, das Spielen um Geld ist nichts für dich. Ich würde vorschlagen, momo77, ruf die 02303 - 8 96 69 an, das ist der Arbeitskreis gegen Spielsucht, lass die eine lokale Beratungsstelle nennen und sprich einfach mal mit einem von den Leuten dort. Wenn die der Ansicht sind, dass das Spielen wieder was für dich ist, dann werden sie dir sicherlich Tipps geben, wie du ein entsprechendes Schreiben an die Spielbank formulierst. Und wenn nicht, dann lass es besser. efes
  15. Was solln das heissen? "Kopf einziehen, Tenor, da kommt noch ne Klagewelle auf dich zu" oder was? Also, wenn ich mir diese Umgangsweise in einem Real-Casino vorstelle - das Gezeter wäre bombastisch. Ich bin ja nun wirklich kein Technikfeind, aber zum Umgang mit OC mit Sitz auf den WestIndies usw. kann ich wirklich nur sagen: Wer sich (bzw. sein Geld) in Gefahr begibt... Gruss efes
  16. Nö, war's nicht. (stellt euch an dieser Stelle die Titelmusik von der "Sendung mit der Maus" vor) Ein Jackpot wird immer aus den Einsätzen abgezweigt. Von den Einsätzen werden die Auszahlungen abgezogen, und was dann noch übrig bleibt, nennt sich Spielertrag. Ob oder wie viel der Betreiber von jedem Einsatz in einen Jackpot abzweigt, ist und bleibt seine Sache. Ein Beispiel: Der Casinobetreiber entschliesst sich, von einer Reihe Automaten jeweils 1% der Einsätze für nen "Mystery"-Jackpot abzuzweigen (das ist der Jackpot, von dem keiner sagen kann, an welcher Maschine, bei welchem Betrag oder wann er fällt). Also kauft er ein Jackpot-System und schliesst die betreffenden Maschinen an. Das System registriert nun jeden Einsatz-Euro der Automaten und bucht davon 1% auf ein imaginäres Konto. Ein Zufallsgenerator ermittelt irgendwann den Zeitpunkt und einen der Automaten - und dann, trara, wird der angesammelte Betrag an den Glücklichen ausbezahlt. Davon unberührt bleiben die regulären Auszahlungen an jedem einzelnen Automaten. Oder anders ausgedrückt: Wenn du fürn Euro ein Spiel an der Slotmachine machst, bleibt das 1 Spiel - ob dafür nun 100 oder nur 99 Cent in die Tasche des Betreibers wandern. Der Benefit für den Betreiber ist die Attraktivität der Jackpots. Und falls er auf die Idee kommen sollte, als "Ausgleich" die Auszahlungsquote des Automaten runterzuschrauben - der Markt reagiert sofort, solche Maschinen werden von den Spielern ganz schnell gemieden. Das war - casinodeutsch. Gruss efes
  17. ...aber was ist schon normal ??? Aber aber, Sachse, wie schreibst du denn über den Wirtschaftszweig, der dir nach eigenem Bekunden so viel Reichtum beschert hat, hm? ROTFL !!! Der war auch gut - so wird der Sachse zur Achse. Lass das man nich den DoubleBush lesen - sonst lässt er ne Erklärung zum "Sachsen des Bösen" los. Gruss efes
  18. efes

    Spielsucht

    Hallo fags, alle Achtung, Ihr offener Brief an alle Bundestagsfraktionen (siehe http://www.isa-casinos.de/articles/16242.html ) hat nicht lange auf sich warten lassen. Es kommt Bewegung in die Szene. Schade nur, dass Sie mit dem Hinweis, dass "der erstgenannte Ansatz (Anm.: komplettes Verbot jeglichen Automatenspiels auserhalb konzessionierter Spielbanken) angesichts der starken Lobby nicht durchsetzbar sein wird", bereits eine Entscheidungshaltung geschaffen haben. Man könnte aber auch in Deutschland eine vernünftige A- und B-Struktur schaffen, eine moderate Auswahl von gewerblichen Spielhallen nach Zulassungsprüfung konzessionieren und sie in eine einheitliche Casino-Ordnung einbeziehen. Mit allen Sicherheits-, Zugangs- und Sozialkonzept-Massnahmen, versteht sich. viele Grüße efes
  19. Hallo ihr 2, sachse & mondfahrer mich würde das Fabrikat interessieren... efes
  20. Hallo sachse, du meinst, während die Kugel läuft, bremsen die Motoren die Kessel ab oder beschleunigen sie? Welche Fabrikate? Wäre mir neu... efes
  21. efes

    Spielsucht

    Als Reaktion werden sie die Automaten nicht abbauen, sondern allenfalls dem Gesetz endlich nachkommen und die Automaten mit Kartenlesern dichtmachen (wie bei den Zigarettenautomaten). Das wird die erwachsenen Suchtopfer aber nicht vom Spielen abhalten. Naja, die Schweizer Spielautomatenlobby und Firmen wie Lotterie Romande waren früher auch mal mächtiger. Inzwischen kriegen die ja ordentlich von der ESBK die Grenzen aufgezeigt. Wie wärs mit ner A- und B-Casino-Regelung wie bei den Eidgenossen? Aber auf jeden Fall mit einem Gremium a la ESBK, das die Schutzvorschriften überprüft? Ja, aber bitte keine Vorschriften-Entwürfe vom grünen Tisch (oder ausschliesslich von Regierung und/oder Suchtfachverbänden), sondern auch von Leuten aus der Praxis - also ich meine, von der Stelle, an der die Sucht entsteht. Gruss efes
  22. huhu mondfahrer Ein gutes Auge sieht doch, ob ein Kessel sich langsam oder schnell dreht. Oder? efes
  23. Hi luckybastard, Na klar, es war schon immer ein harter Kampf, an anderer Leute Geld zu kommen. Ich hab auch noch einen: Die Dutzend-Felder auf dem Roulettetableau werden oft mit den Buchstaben P, M und D gekennzeichnet. Ein alter Franzose sagte mir mal, das heisst: "Pour mourir doucement." (Für einen langsamen, süßen Tod) Gruss efes
  24. efes

    Spielsucht

    Hallo Berni, gut informiert? Internet machts möglich.... Nee, im Ernst, ich war mal längere Zeit Croupier, aber das war im ausgehenden Mittelalter. Wenn man in dem Job einen Funken Verantwortungsgefühl hat, beschäftigt man sich auch mit der Suchtproblematik, spricht mit Therapiestellen, Suchtbeauftragten, beteiligt sich an Podiumsdiskussionen, stellt sich der Verantwortung und versucht auch innerbetrieblich was in Richtung ordentlichem Spielerschutz zu bewegen. Dadurch hatte ich ein paar gute Kontakte zu einigen Stellen und Leuten. Aber als einer aus der "Spielhölle" ist man ja grundsätzlich suspekt was mich aber nicht weiter stört. Was Spielhallen anbetrifft, so hab ich mich im Vorfeld (also schon in der Entwurfsphase) sehr intensiv mit der Verordnungsnovelle beschäftigt und schon sehr früh auf die aufkommende Problematik hingewiesen. Und: Nein, war oder bin kein Hallenbetreiber oder Automatenverkäufer und lebe auch jetzt nicht von Spielautomaten. Gruss efes
  25. efes

    Spielsucht

    Hallo Sachse, Nicht mehr ganz. Die 2006er-Spielverordnung schreibt vor, dass ein 20-Cent-"Spiel" statt früher 12 jetzt 5 Sekunden dauern darf. Klingt noch harmlos. Der Clou liegt in der fehlenden Definition des Begriffs "Spiel". Leider hatte sich (absichtlich?) kein Gesetzesmacher darüber Gedanken gemacht, was überhaupt ein "Spiel" am Automaten ausmacht (so ne Ablaufbeschreibung wie (1) Einsatz, (2) Spielentscheidung des Benutzers, (3) Zufallserzeugung, (5) Gewinnnauswertung, (4) Gewinnauszahlung). Die Verordnung weicht aus und sagt nur, ein Spiel sei "der Zeitraum zwischen zwei Einsatzleistungen". Was dazwischen nun passiert, das kann der Automatenhersteller bestimmen. Deswegen auch das ganze Brimborium mit der Umwandlung von Euro ("Geldspeicher") in Punkte ("Punktedatenbank"), das treu nach Buchstaben des Gesetzes alle 5 Sekunden 20 Cent umbucht. Das geht so weit, dass die behaupten, das was da auf dem Monitor zu sehen ist, sei eigentlich gar kein Spiel - und schon kann man die Zwangspause nach 1h mit Spielaktivität füllen. Das Ergebnis: Fröhliche Spielaktivität ohne Pause. Sorry für den Exkurs. Es ist eine der "Errungenschaften" dieser neuen Verordnung, dass man von Auszahlungsquoten oder "hold percentages" völlig weg ist. Was zählt, sind maximale Verluste pro Automat pro Stunde. §13 Satz 1: "...die Summe der Verluste (Einsätze abzüglich Gewinne) darf im Verlauf einer Stunde 80 Euro nicht überschreiten." Da die Automaten grundsätzlich mit Startautomatik betrieben werden können, kann somit ein "engagierter" Spieler 12 Automaten gleichzeitig bedienen und pro Stunde - wenns ganz schlecht für ihn läuft - nen knappen Tausender verrattern. Das sind so die üblichen Quoten von Casino-Slotmachines, wie man sie auf dem int. Markt kriegt. Ich sprach mal von einem durchschnittlichen Stundenverlust von 25 Euro an Spielbank-Automaten. Der kommt - auch bei höheren Einsätzen als den oben beschriebenen - genau aus diesem Grund zustande. Gruss efes
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