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efes

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Alle erstellten Inhalte von efes

  1. Der menschliche Fehler liegt bereits darin, eine "Figur" zu sehen. Aber damit bist du nun wirklich nicht alleine.
  2. Du hast sie alle persönlich gehört, nehme ich an. Du wirst sie dir aber hoffentlich auch redlich verdient haben.
  3. Auch schon erlebt: Gast: (nuschelt ne Annonce) Croupier: Kann Sie leider nicht verstehen, mein Herr, nehmen Sie doch bitte die Zigarette aus dem Mund. Gast: (versuchts nochmal ohne Zigarette) Croupier: Kann Sie immer noch nicht verstehen, könn'se wieder reinstecken.
  4. Hallo Fritzl Um die Tradition scheren sich die "innovativen" Unternehmer der Freizeitwirtschaft leider einen Dreck. Wie einer der Kommentarschreiber (nennt sich "Helmut Kafka") des von dir zitierten Artikels in der "Hersfelder Zeitung" erwähnt hat, sollten die Stadtväter froh sein, wenn durch "ein niedrigschwelliges, besonders gut reguliertes Automatenspiel Geld, Steuern und Arbeitsplätze im Land bleiben". Abgrenzend erwähnt er noch das "besonders gefährliche Casinoglücksspiel, wo Automaten weder limitiert, kontrolliert noch lizensiert sind". Wie es aussieht, wird diese schwarz-gelbe Regierung dieser Gauselmann-Novomatic-Wirtschaftsmacht endgültig zum Durchbruch verhelfen, das Glücksspiel in Deutschland zur Ware verkommen lassen und auf die Opfer sch***ßen, auch wenn es hunderttausende von Familien treffen wird. Die Suchtverbands-Ilona und die Spielbanken können dabei so viel jammern wie sie wollen - die Karawane ist unterwegs. efes
  5. @Grille Wie mir scheint, warst du - und/oder andere - tatsächlich beim Hamburger Arbeitskreis Glücksspielsucht (hags). Allerdings weniger mit der Absicht, sich gegen die Krankheit behandeln zu lassen, als eher mit dem Wunsch, einen Persilschein zum Zocken zu bekommen. Das das nicht funktioniert, sollte jeder einigermaßen belichtete Mensch wissen. Wenn die dir die schriftliche Unbedenklichkeits-Bestätigung geben würden, hätten sie im Fall deines Ruins rechtlich ganz schlechte Karten. Ich erinnere übrigens daran, dass dies nicht mein Ratschlag war. Ich meinte: oder besser noch Ich glaube, ich enge meinen Ratschlag auf Punkt 3 ein. efes
  6. Nicht nur vom Design her. Grafik und Sounds sind absolut identisch. Hersteller Novomatic bedient beide Märkte mit identischen Produkten und passt nur Rahmenbedingungen der unterschiedlichen Gesetzgebung (Länder-Spielbankengesetz vs. Bundes-Spielverordnung) an. Und da die österreichische Firma in Deutschland ja auch selbst jede Menge Spielhallen betreibt (über die Tochter Löwenplay), schränkt sie den Markt auch ordentlich ein. Man will ja nicht die Konkurrenz mit den eigenen Produkten stärken. efes
  7. Hoy bikerli Wie darf deiner Ansicht nach dieses wiederholbare Verhaltensmuster, von dem du erzählst, genannt werden? Einiges. Aber so was Unfassbares wie diese Entdeckung... ...noch nie. Ich bin gespannt auf deine Erklärungen, warum das so ist. Joh, gecheckt. Oder gar auf ein Schweizer Bankkonto. Gruss in die Schweiz. efes
  8. Hoy bikerli, jetzt bist du aber vom ursprünglichen Thema von Kuchenbacken auf Arschbacken gekommen. Hättest du besser einen eigenen Thread aufgemacht. Nochmal kurz zurück zur eigentlichen Frage von Josef: Es liegt im Ermessen jeder Spielbankgesellschaft in Deutschland, ob sie deine Sperrdaten an (benachbarte) Casinos im Ausland weiter gibt. Einige Gesellschaften kooperieren mit ihren Nachbarn, andere führen einfach nur einen Kleinkrieg mit ihrer ausländischen Konkurrenz. Wenn du allerdings mal z.B. im Schweizer Sperrsystem verankert bist, dann hakst du die Schweiz am besten schon mal als nächstes Urlaubsziel ab. Da kommst du nit mehr rein in diesem Leben. Nun zum bikerli: Bei aller Werbung - und ohne Wertung - für dein schönes System glaube ich ganz einfach, dass der Saalchef aus Baden ganz einfach kein Gefallen an deiner Nase hat und in deinem Ordner einen triftigen Grund zum Rausschmiss gefunden hat. Wenn du allerdings dort im Casino genauso missionieren wolltest wie hier im Forum, dann war der Grund des Rausschmisses wohl eher "Belästigung von Gästen". Gruss efes Das Erstaunen ist ganz auf meiner Seite.
  9. Hallo Grille, ich nehme an, dass du - trotz Spielsucht - nicht in psychologischer Behandlung warst. Somit kannst du wohl auch nicht von der Sucht geheilt worden sein (an spontane Selbstheilung glaubt ja keiner). Da habe ich für dich drei Empfehlungen: (1) Setze dich mit einer psychosozialen Beratungsstätte in Verbindung und lass dich behandeln. Das ist ja auch der einzige Weg, den die Herren und Damen Suchtexperten der Verbände vorgesehen haben, falls ein Spielsüchtiger je wieder eine Spielbank betreten wollte. (2) Du kannst dich aber auch direkt an Frau Füchtenschnieder vom Fachverband Glücksspielsucht wenden. Tel. 05221 - 10 226 70. Mail: [email protected] (3) Oder du läßt die Zockerei einfach bleiben. Gruss efes
  10. Das stimmt nicht ganz. Schweizer B-Casinos haben im Gegensatz zu den A-Casinos ein eingeschränktes Spielangebot: Sie dürfen sich - wenn ich mich richtig erinnere - aus allen möglichen Casinospielen drei aussuchen und die dann betreiben. Das kann z.B. (1) Roulette, (2) Blackjack und (3) Automaten sein. Außerdem haben sie ein bestimmtes Verhältnis der Anzahl von Spieltischen und Automaten einzuhalten (pro Tisch 25 Automaten, wenns sich nicht inzwischen geändert hat). Anyway: Schweizer B-Casinos können nicht mit den deutschen Spielhallen verglichen werden, sondern stellen "vollwertige" Spielbanken mit Tischen und Automaten dar. Man sollte also vorsichtig sein mit eins-zu-eins-Übertragungen, wie das einige blindwütige Reformatoren hierzulande wünschen. Und außerdem sind die Spielautomaten nach deutschem Gewerberecht ja gar kein Glücksspiel, gell. Gruss efes
  11. Nääähh... sowas würde ich mir nu wirklich nich anziehen wollen. Sähe auch sicherlich sch***sse aus bei mir. efes
  12. Glücksspiel unter kaufmännischen Aspekten angehen... das ähnelt dem Versuch, bei der Hure einen Cashback zu erwirken, bloss weil du nicht zum Schuss gekommen bist. Falls der drastische Vergleich erlaubt ist. Ich würde sagen: Spielen ist nichts für dich. Bleibt lieber bei deiner hergebrachten Kaufmannsmethode, Sachen billig einzukaufen und teuer zu verticken. efes
  13. Wir sind verdammt nahe dran. Das ist die logische Folge aus der Situation, in die das System aus (1) Politikern, (2) den sog. Spielsucht-Experten und (3) der privaten Spielhallenkonkurrenz das Glücksspielwesen in Deutschland manövriert hat - also alles Leute, die weder "das Spiel" noch "den Spieler" an sich kennen (wollen), sondern nur wahlweise mit dem Finger auf die Spielsüchtigen zeigen, sie als Versuchskaninchen oder sie als Melkkuh kurz vor dem Exitus sehen. Spätestens seit jeder, der einen nennenswerten Betrag im Casino verloren hat, mit Erfolg bei der gerichtlichen Rückforderung rechnen darf, werden solche Kontrollmechanismen immer wahrscheinlicher. So ist es. Der gläserne Spieler. Bei gleich bleibender Attraktivität, versteht sich. Und vor allem in einem Wettbewerb, wo gar kein Wettbewerb herrschen dürfte, denn ich erwähnte es bereits: Glücksspiel ist weder eine Handelsware wie ein Brot oder eine Tasse Kaffee, noch eine Dienstleistung wie die Reinigung eines Anzugs. efes
  14. Tja, lordfriedrich, das sind genau die Fragen, die seit Jahren in hochkarätigen Runden diskutiert werden und auf die selbst die Psychologie-Experten keine endgültige Antwort haben (und dann zum Schluss gekommen sind: Na dann wollen wir wenigstens daran Geld verdienen). Du meinst, das sei wohl etwas zu hart, gemessen am Leid der Betroffenen. Bezüglich der Co-Süchtigen (also der Angehörigen der Spielsüchtigen) kann ich das auch nachvollziehen. Das sind die eigentlichen Verlierer. Was Herrn Schmitt betrifft, so bleibe ich bei meiner Meinung. Er hat mal ein bisschen High-Society-Luft schnuppern dürfen und befindet sich nun aus eigenem Antrieb genau dort, wo er hin gehört. So ist es. Und genau aus diesem Grund ist Glücksspiel eben kein Wirtschaftsgut wie ein paar Schuhe, sondern das Spielen ist eine Erscheinung im Wesen des Menschen, deren Befriedigung man tunlichst in jahrzehntelang erfahrenen, leidenschaftslosen und verantwortungsvollen Händen belassen sollte. Hierzu gehören meiner Meinung nicht die privaten Spielbankbetreiber-Gesellschaften und deren Aktionärs-Bestreben, und auch keine Banken als Betreiber, sondern ausschliesslich die landeseigenen Gesellschaften. Deren Verantwortliche sind im Vergleich zu den genannten nicht zur ständigen Profitsteigerung verurteilt, sondern können ebenso gut mit einer Nulllösung leben. Und natürlich sind auf gar keinen Fall private Geschäftemacher aus der Spielhallen-Ecke dazu geeignet, diesen menschlichen Trieb zu bedienen. Siehe oben. Da die Betreibergesellschaft der Spielbank Bremen eine Bank ist, die üblicherweise dazu da ist, Profit zu machen und für ständige Profitsteigerung zu sorgen, wurde das unterlassen. Ist meine Meinung. Du sprichst von völlig verschiedenen Zeiten in der Geschichte des Glücksspiels in Deutschland. Das Treiben rund um Schmitt war einer der Steine, die die Staatsvertrags-Lawine erst ins Rollen gebracht haben. Den Bereich gibts. Er nennt sich Pokerturnier. Der ist auch nur attraktiv, weil die Leute gegeneinander spielen und Poker eine strategische Komponente hat. Das ist beim Roulette nicht der Fall, auch wenn u.a. Frau Danny anderer Meinung sein sollte. Eine No-Budget-Version ist absolut unattraktiv und wird von den Gästen nicht angenommen - von spielsüchtigen schon gar nicht. Das ist, als ob du nem Alkoholiker ersatzweise ne Cola anbietest. Er konnte es sich leisten, glaub es mir. Dir tun doch auch keine Leute leid, die sich beim Kauf eines teuren Autos übernehmen, oder? efes
  15. Interessante Meinungen, die sich da auftun. Ich habe den Eindruck, der Herr Schmitt ist nun mehr oder weniger freiwillig seine Spielsucht losgeworden. Nun sollte er sich seinen verbleibenden Süchten stellen: Der Geld- und der Geltungssucht. Das wird ungleich schwieriger sein. efes
  16. Den "kleinen Erfolg" hätte er ja doch wieder verzockt. Der Herr Schmitt ist deutlich volljährig und geschäftsfähig. Er sollte uns nicht jahrelang ständig über sämtliche Medien wegen seines lieben verlorenen Geldes in den Ohren liegen, als ob andere an seiner Zocklust schuld wären. Er sollte sich freuen, dass er wenigstens für kurze Zeit gegen einen geringen Arbeitsaufwand ein mondänes Leben führen durfte. Das ist den meisten von uns zeitlebens nicht gegönnt. Er sollte dankbar sein, dass er trotz heftigster Zock-Exzesse immer noch ein Dach über dem Kopf hat, wenn auch ein kleines. Viele, die ohne eigene Schuld in Not geraten sind, haben das nicht. efes
  17. Danke Hütchenspieler & Rotznase für eure Hilfe. Hab den Beitrag mit dem Suchbegriff "Glücksspiel" gefunden. Auch der ebenfalls aufgefundene ca. 4 Wochen alte Frontal-Beitrag war sehr aufschlussreich. Man könnte meinen, die Redakteure hätten hier im Forum recherchiert. Endlich greift das mal jemand auf. Das Statement von Gausi im Beitrag war auch sehr interessant. Der Mensch ist absolut bar aller Argumente und stottert nur rum. efes
  18. Hallo Rolf Arbeiten wir zusammen oder haben wir zusammen gearbeitet? Hab ich da was übersehen? Dein Studium summa cum laude, deine hochkarätigen und intensiv recherchierten Erkenntnisse überraschen und bestürzen mich. Ich werde mich ab sofort intensiv dafür einsetzen, dass die Spielbanken alle Gewinnchancen mit dem 100fachen des Einsatzes bezahlen. Nein besser, die sollen die Croupiers gleich mit Geldscheinbündeln bewaffnet an den Eingang stellen und jedem Passanten die Scheinchen in die Hand drücken. Wahlweise könnte man ja stündlich nen Hubschrauber mieten und Geldscheine über der Stadt regnen lassen. Was darf's denn sein? Ich harre gespannt den Ergebnissen deiner zukünftigen Studien. efes
  19. Hab den Beitrag leider nicht gefunden. Kann mir einer sagen, von welchem Tag der Kerner-Beitrag war? efes
  20. Also cmg, Machen wir die Sache mit Zahlen dingfest: Geldspielgewinngeräte in gewerblichen Spielhallen und Gaststätten dürfen vom Spieler pro Stunde 80 EUR abkassieren und max. 500 EUR auszahlen. Wie die Verteilung von Fortunas Füllhorn aussieht (Klartext: Wie der Zufallsgenerator arbeitet), ist dem Gesetzgeber wurscht. Soweit die Spielverordnung (SpielV) von 2006. In Spielbanken, die an solche Begrenzungen nicht gebunden sind (und deshalb von den Spielhallenfuzzis immer wieder angeneidet werden), spricht man an den Slot machines von Auszahlungs- oder auch Haltequoten ("hold percentage"). Damit ist das Gleiche aus unterschiedlicher Perspektive gemeint: Die Auszahlungsquote ist der Anteil von hundert, der dem Spieler zufallsgesteuert wieder ausgeschüttet wird; die Haltequote ist 100% minus Auszahlungsquote, also der Anteil, den der Betreiber "hält". In Spielbanken ist momentan eine Auszahlungsquote von 90% bis ca. 98 % üblich. Ein angeschlossenes Jackpotsystem erhöht diesen Prozentsatz bis fast 100%. Fast... Nein. Zunächst einmal ist es unerheblich, ob ein Jackpot als "wide area" oder "local"-JP angelegt ist. Es kommt auf die Auszahlungsquote an. Und das mit dem Schwellenwert - tja, wer kennt den schon? Nicht mal der Betreiber selbst. Der definiert einen Bereich (zeitlich oder Betrag), un den Rest besorgt die Zufallselektronik. Ich denke, wir reden die ganze Zeit von Real-Casinos, nicht von OCs. Bring da nichts durcheinander. Manche JPs kann man nur mit einer bestimmten Mindestanzahl Linien gewinnen, stimmt. Aber deswegen kann man nicht pauschalisieren. efes
  21. Also, das Thema ist zwar interessant, aber deine Facts so schwammig, dass wir erstmal ein paar Dinge klären müssen: Ein Super-Ansatz (für den Betreiber, versteht sich). Schmeiss einem jungen Spieler ein paar Brocken hin und er ist dir treu bis zum Tod. Ist beim Hütchenspielern aufm Parkplatz auch so. 'Anfüttern' nennt man das. OK, was meinst du denn mit "Spielhallen/Casinos"? Spielhallen sind die gewerblichen Läden an jeder Straßenecke, heissen "Spielothek" oder "Löwenplay" oder "Spielstation" oder "Golden7" oder wie auch immer, sind meistens nur mit einer 400-Euro-Hausfrau zum Geldwechseln besetzt. Manche erlauben sich - um mit ner Spielbank verwechselt zu werden - auch die Bezeichnung "Casino". Richtige Casinos und Spielbanken mit staatlicher Konzession, das sind die Läden mit Ausweiskontrolle, in die man erst ab 18, und dann auch nicht so ohne weiteres reinkommt. Ich gehe aber davon aus, dass du die erstgenannte Kategorie, die Spielhallen meinst. Die bietet nach eigenem Bekunden gar kein Glücksspiel an (darf sie ja auch gar nicht). Und genau daran solltest du bei deinen Beobachtungen immer denken. Siehe die o.g. Begriffe "Anfüttern" und "Glücksspiel". Braucht dich nicht zu verwundern. Siehe die o.g. Begriffe "Anfüttern" und "Glücksspiel". Es gibt keine Strategie. Und "Cent" verstehe ich als Währungs-, nicht als Zeiteinheit. Ich habe kein Wort verstanden. Wechsel besser die Freizeitbetätigung. Die ist nicht unbedingt preiswerter, bringt dich aber auf lange Sicht weiter. Nutze deine frische, kritische Betrachtungsweise, so lange sie nicht durch große Geldverluste zu Aberglauben, Irrglauben an Systeme oder ähnliche Verirrungen verkümmert ist. Der Casinobesitzer hat extra so viele Automaten aufgestellt, damit du den Automaten wechseln kannst. Wenn er dürfte, würde er 100x so viele Automaten aufstellen. Und einen Gewinn sieht er sehr entspannt - das Geld ist dem Spieler nur geliehen. Er zahlt es sehr bald wieder ein, zusammen mit viel, viel mehr vom eigenen, sauer verdienten. Ich. Betrachte Spielen um Geld als das, was es ist: Als anregende Betätigung für Erwachsene, die sich mal ab und zu zwischendurch ein kleines Risiko leisten wollen und können. Schönen Sonntag noch efes P.S.: Nein, ich bin kein Wanderprediger.
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