Chemin de fer
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Retrokausalität - das Geheimnis der „alten Hasen“
topic antwortete auf Chemin de fer's cmg in: Sonstiges zum Thema Roulette oder Artverwandtes
Genau deshalb sind die alten Hasen so verschwiegen: Wenn die Mitochondrien zu viel erzählen, hören es die Nachbarzellen mit. -
Retrokausalität - das Geheimnis der „alten Hasen“
topic antwortete auf Chemin de fer's cmg in: Sonstiges zum Thema Roulette oder Artverwandtes
Da werden sie geholfen. "Während wir Normalsterblichen noch auf Rot/Schwarz starren, haben die alten Hasen längst die Mikrotubuli-Justierung perfektioniert. Sie schwören bis heute darauf: erst den Kessel anstarren, dann die Tubulin-Struktur im Kopf neu ausrichten – die beste Bankroll-Absicherung. Ich habe gestern Abend versucht, mein Zellgerüst auf das Zero-Spiel einzuschwingen – aber meine Cilia waren zu träge und die Mitochondrien meinten, das Setzlimit sei bereits erreicht. Das war sicher nur schlechte Koordination von Seiten der Organellen. Man darf schließlich auch die Heisenberg’sche Unschärferelation nicht unterschätzen. Aufgeben kommt nicht infrage. Ich arbeite gerade an einer neuen Hypothese: Wenn ich die Rotationsenergie der Kugel mit der Frequenz meiner eigenen Alpha-Wellen synchronisiere, wird die thermodynamische Entropie im Kessel mit großer Wahrscheinlichkeit außer Kraft gesetzt." Prost -
Retrokausalität - das Geheimnis der „alten Hasen“
topic antwortete auf Chemin de fer's cmg in: Sonstiges zum Thema Roulette oder Artverwandtes
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Egon, was hat das alles für einen Sinn? Dein „Monolog der Frustrierten“ ist lächerlich. Ich habe einige Tapeten gepostet, mit klaren Erklärungen dazu. „Ich kann mit solchen philosophischen Bildern nichts anfangen“, sagst du. Wo ist das Problem? Wenn du meinen Vorschlag nicht rekonstruieren kannst, spiele das, was dir mehr Erfolg verspricht. Übrigens: „Kompass“ ist keine KI-Erfindung. Bei Paufler habe ich ihn schon gesehen, den findest du sicher auch in deinem Keller. Prost!
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„Aber meine Herren, es kann mich doch niemand daran hindern, jeden Tag klüger zu werden.“ Konrad Adenauer Die Folklore-Variante. „Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern“
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Danke, @elementaar. Genau das ist der Unterschied. Wir ändern nicht p, nur die Satzstrukturen. Der Erwartungswert bleibt. Die Graphen wissen nichts und raten nichts. Sie sind ein Schnappschuss der Vergangenheit und können das nächste Ereignis nicht prognostizieren. Es bleibt ein protokolliertes Tasten nach der Goldader. Nicht unbedingt in finanzieller Hinsicht. Ein erfolgreich abgeschlossenes Duell kann auch riesigen Spaß machen, ohne astronomische Einsätze. Vielleicht gerade deshalb. Das ist meine Arsch-Poetik, wenn es um Spiele ohne EW > 0 geht. Gruß Laszlo
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@Egon Außer deiner Kaufbereitschaft möchte ich von dir vor allem wissen, wie du dir das Gerüst gestaltest, dass es das Gebäude nicht tragen kann. Die Basis, nicht zu kompliziert, reicht für eine Diskussion: Strang „A“, gewinnt den ersten Coup. Strang „B“ verliert den ersten Coup. Mit dieser Information starten wir das Spiel. Im weiteren Verlauf gibt es immer nur zwei Möglichkeiten, Ecart +1 oder -1. Das können wir nicht ändern, in keiner Weise, (stimmt auch nicht ganz, aber das ist eine andere Geschichte) es müssen also die symmetrischen Einsatzstrukturen aufgebrochen werden. Ist diese Aufgabe zufriedenstellend gelöst, könnte ein solcher Spielverlauf entstehen: Das sagt nicht viel, alles automatisch, starr, ein hirnloses Spiel. Interessanter ist der Kompass, die Trendlinie. Schnurgerade, kein Trend. Oder? Spielstand: 57:43. Grösster Abstand: 54:34 Maximaler Diff.Saldoplus: + 34 Maximaler Diff.Saldominus: - 44 Diff.EndSaldo mit starrem Spiel + 28 Saldo der Buchhalter: Individuell. Ein Profi lässt sich nicht vom Zufall führen, was meinst du? Egon, es ist nicht hoffnungslos. Der Hausvorteil (Erwartungswert) ist in kurzen Strecken ein zahnloser Löwe. Übrigens: das Beispiel endete 54 Coups später mit 77:77 und + 8. Zwischenhoch + 61. Gruss Laszlo Steve Forte hätte ich unter deinen Keller-Schätzen nicht vermutet.
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Das wird langsam grotesk. ‚Man solle eine Permanenz suchen, in der Marsch 1 ganz schlecht läuft, und dort schauen, was stattdessen gut läuft.‘ Dazu brauche ich keine Mustersammlung, die ab ovo schon eine Auswahl ist. Ich kann einen beliebigen Marsch und dessen Gegenteil in ‚geeigneten Phasen‘ spielen: Was der eine verliert, gewinnt der andere, über alles gerechnet heben sich beide auf.
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Jaaa! „Well, I thought since I’ll never likely penetrate you, I’d commemorate the one time you penetrated me.“) Prost!
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Ich habe die Kommentare unter dem Link überflogen. Es wirkte sehr beruhigend auf mich. Wir sind hier noch nicht völlig plemplem. Gruss Laszlo
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@elementaar Ich war kein Stammgast bei den Roulettischen, trotzdem kann ich bestätigen, dass die Erfassung der gefallenen Zahlen sehr schlampig war. Späte 1980er / Frühe 1990er: Erste elektronische Displays lasen die Gewinnzahl anfangs noch über Eingaben der Croupiers oder simple Sensorik ein und zeigten die letzten 10 bis 20 gefallenen Zahlen digital direkt am Tisch an. Nüchterne Schlussfolgerung: Wenn der Ausdruck ‚brotlose Kunst‘ je zutraf, dann doppelt für die Prüfung von Roulette-Systemen. Erstens sowieso, zweitens wegen der Unzuverlässigkeit der Daten. Neben random.org gibt es noch eine gute Möglichkeit, das physikalische Hardware-Rauschen des Prozessors. Gruss Laszlo
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@Egon Deine Dubletten-Vermutung habe ich nachgerechnet: In den 17 Jahren kommt dieselbe Zahl zweimal hintereinander mit 2,74 % statt 2,70 % (etwa 2,9 Sigma), das passt zu gelegentlich falschen Dubletten. Entfernt man alle Wiederholungen und rechnet den Doppelwechsel-Test mit passendem Nullmodell neu, bleibt der Überschuss unverändert bei +0,24 Prozentpunkten (3,5 Sigma). Also: Dubletten gibt es, sie sind aber nicht die Erklärung. Die Antwort bringen erst neue Jahrgänge. Die Frage lautet, ob mechanischer Zufall (Kessel) in Spuren von idealem Zufall (Rauschen, Generator) abweicht. Gina Fiore hat sicher etwas drauf (gehabt) und ist nicht bloß eine Selbstdarstellerin. Bei den 15.000.000 $ wäre ich vorsichtig: Das dürfte die Summe des ganzen Teams über viele Jahre sein, und selbst dann ist es eine Zahl aus ihrer eigenen Darstellung. Nachprüfen lässt sie sich kaum. Steve Forte sprach über sie anerkennend, und Forte ist selbst eine Legende. (Seine Bibel - zweibändiges Werk „Gambling Sleight of Hand“ - ist im Netz als PDF zu finden, für alle, die nachlesen wollen.) Mit diesem Outing kann Fiore allerdings ihre Casino-Karriere beenden. Das Rampenlicht wird ihr jedoch einiges einbringen – insbesondere die nicht zu unterschätzenden Buch- und Filmrechte. Gruss Laszlo
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Nein, so läuft das nicht. Der älteste Hase sitzt bequem an der Bar, schlürft seinen Negroni und einen Nespresso (what else?) und führt nur die Bücher. Ein jüngerer alter Hase flitzt zwischen Bar und Tischen und sammelt die Früchte des negativen Barometers ein. Der Barkeeper ist das positive Barometer. Das ist Teamarbeit: ‚Bringing down the House’. Parrondo kann nicht dabei sein, er sitzt beim Zahnarzt wegen Parodontose.
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Die 10 % werden bei BV, soweit ich in den letzten 10 Jahren sehe, nach Ende der Sitzung (oder nach 24 Stunden ununterbrochener Verbindung) abgezogen. Im laufenden Spiel nicht. Früher weiß ich es nicht.
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Die Auswertung ist ‚bombastisch’, die gewohnte Qualität. Ich habe selbst genau 34 Coups in BV gespielt: 9 Signale, 3 Treffer (– – – – – + – + +), also 33 % statt 28 %. Der Köder wurde natürlich nicht geschluckt. Meine Doppelwechsel-Karriere ist hiermit erfolgreich beendet. Ich schließe mich an: „Die Saldoverläufe sind das eigentlich Interessante, nicht die summarische Massenauswertung“. Gruss Laszlo
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Das war mein Dessert zum Abendbrot. Die Bilder vom alten Hasen in Trancezustand vor dem Annoncieren ließen mich eine Weile nicht los.
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@elementaar Danke, schön weitergesponnen. Der Jahrgang 17 ist abgefüllt, geerntet wird wieder, wenn die neuen Reben reif sind.
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So viele Zaungäste, und kein Interesse am Erfahrungsaustausch (woran auch immer). Wir sollten einen Anreiz bieten. Wenn sachse plötzlich ankündigen würde, im Besitz einer klassischen Strategie mit EW > 0 zu sein, könnte ich mir eine Welle neu registrierter User vorstellen. Bedingung: mindestens 100 Kommentare von vernünftigem Schwachsinn, um Einzelheiten zu erfahren.
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Hallo @elementaar, deine Rechnung und Fazit stimmt: Als Einkommen für einen Einzelkämpfer kaum nutzbar. Ich war von der Statistik tief beeindruckt: Eine solche Auswertung für Plein mit 17 Jahren echter Permanenzen hatte ich noch nie gesehen. Die KI war hingegen ziemlich relaxt. „Ohne Zero ein Fund, mit Zero ein Minus, und für einen positiven Erwartungswert fehlt die kausale Erklärung“. Dazu ein Wort zu den erfolgreichen Kartenzählern im Blackjack: Sie hatten mit etwa 1 % Vorteil dieselbe Größenordnung, dazu die irren Schwankungen, große Kapitalpolster, Teamarbeit, Tarnung und jahrelange Strapazen. Dafür gebührt ihnen höchste Anerkennung, wir sollten den Hut heben. Wer das verkraftete, verdiente, was er verdiente. Danke für die lobenden Worte. Gruss Laszlo