Jump to content
Roulette Forum

Rabert

Member
  • Gesamte Inhalte

    420
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

Alle erstellten Inhalte von Rabert

  1. Ein einfaches Spiel, das ich bisher beim Ausprobieren im Fun-Modus im OC noch nicht verloren habe. Die Regeln: 1. 1 Coup Vorlauf. 2. Die gefallene Zahl mit einem Stück setzen. 3. Die nächste gefallene Zahl ebenfalls mit einem Stück setzen (zusätzlich zur ersten Zahl). 4. Jede weitere erscheinende Zahl zusätzlich setzen, bis die erste Wiederholung kommt. 5. Den Gewinn einstreichen, und nun auf jede bisher gefallene Zahl den Einsatz um 1 Stück auf 2 Stücke erhöhen. 6. Weiterspielen wie gehabt, neu hinzukommende Zahlen zusätzlich setzen, aber jetzt alle Zahlen - auch die neuen - mit 2 Stück setzen. 7. Bei der nächsten Wiederholung den Gewinn einsacken und den Einsatz bei allen Zahlen wieder um 1 Stück erhöhen und weiterspielen. 8. Neu erscheinende Zahlen nun mit dem wiederum erhöhten Einsatz von 3 Stück hinzunehmen. 9. Immer so weiter: Bei jeder Wiederholung einer Zahl den Einsatz auf jeder Zahl um 1 Stück erhöhen und danach weiterspielen. Neu erscheinende Zahlen hinzunehmen und mit der aktuellen Satzhöhe bespielen. 10. Es werden keine Zahlen aus dem Spiel herausgenommen, der Einsatz wird bei jeder Wiederholung einer Zahl um 1 Stück erhöht, es gibt keine Reduzierung des Einsatzes. 11. Das Spiel ist beendet, wenn ein Saldo >0 erreicht wird. Das Spiel macht richtig Spaß. Mit zunehmendem Spielverlauf werden immer höhere Einsätze auf immer mehr Zahlen gesetzt. Mit der sich erhöhenden Wahrscheinlichkeit eines Treffers durch die Zunahme der Zahlen, erhöht sich durch die Progression gleichzeitig auch der Gewinn im Erfolgsfall. Da am Anfang wenige Zahlen mit niedrigen Einsätzen gespielt werden, ist der Kapitalbedarf auch nicht so hoch. Ich habe im Fun-Modus noch nie ein Spiel beenden müssen, weil die 1000 Stücke Spielkapital nicht ausgereicht hätten. Ich würde das Spiel gerne mit den GPC-Permanenzen testen, habe aber keine Idee wie ich das in Excel realisieren könnte. Für Anregungen wäre ich hier dankbar. Beste Grüße Rabert
  2. Nach meinen bisherigen Erfahrungen bin ich fest davon überzeugt, dass der Fun-Modus zumindest vom GPC nicht getürkt ist und daher zum Testen von Ideen hervorragend geeignet ist. Motivation eines getürkten Fun-Modus wäre es, durch überdurchschnittlich häufiges Gewinnen Spieler zum Einstieg in den Real-Modus zu bewegen. Dies ist beim GPC Fun-Modus nicht der Fall - ich zumindest verliere dort häufiger als ich gewinne, und fast alle Ideen die ich dort ausprobiere laufen ziemlich schnell in's Minus. Ich kann es mir nicht vorstellen, dass bei den hier im allgemeinen als seriös eingestuften OCs die Single-Player-Tische manipuliert sind. Ich kann es aber auch nicht ausschließen, da ich mit diesen Tischen zu wenig Erfahrung habe - ich ziehe nämlich nach Möglichkeit ebenfalls einen Multiplayer-Tisch vor. Andererseits sind an den Singleplayer-Tischen durch die Tatsache, dass man dort 10 bis 15mal je Minute setzen kann, Spiele möglich, die weder im Life-Kasino noch am Multiplayertisch eines OC denkbar wären. Beste Grüße Rabert
  3. Bei den OCs sind es eben keine von Programmierern entwickelten Programme, die die Zufallszahlen erzeugen, sondern - nach dem Stand der Wissenschaft - heute noch immer nicht vorhersehbare physikalische Ereignisse, die dann - per Software - in ein für ein Glücksspiel relevantes Ergebnis umgesetzt werden. Die physikalisch generierten zufälligen Erscheinungen sind kein Menschenwerk, sondern tatsächlich zufällige Ereignisse. Die darum herum gebaute Software, die aus dem zufälligen Ereignis eine Zahl für das Roulette, eine Karte im Blackjack oder ein Bild in der Slotmachine erzeugt ist allerdings von Menschen gemacht. Hier könnten somit auch Fehler entstanden sein. Beste Grüße Rabert
  4. Nochwas: Es kann nicht sein, dass Serien mal mehr oder weniger häufiger als in der Normalverteilung erscheinen. Wenn direkt am Anfang z.B. die Serienbildung gegenüber der Normalverteilung zurückfällt, kann insgesamt keine häufigeres Erscheinen mehr möglich werden, da ja nur eine bereits einmal geschehene Wiederholung einer EC deren weitere Wiederholung erlaubt. Genauso ist mit der überproportionalen Häufigkeit. Wenn die ersten Wiederholungen häufiger sind, müssen zwangsläufig insgesamt mehr Wiederholungen entstehen, da von Anfang an mehr (zunächst kurze) Serien entstanden sind. Wenn - wie scheinbar im Fall des GPC - der Zufallsgenerator bzw. das auf ihm basierende Zahlengenerierungsprogramm dazu neigt häufiger Serien zu bilden, muss die Häufigkeit von Serienlängen im Vergleich zur Standardverteilung ständig zunehmen, so wie dass bei den analysierten Permanenzen ja auch geschieht. Beste Grüße Rabert
  5. In den 730.000 Coups ist einmal eine 20er und zweimal eine 22er Serie gekommen. Nochmals der Hinweis: Dabei handelt es sich um Serien des ununtebrochenen Nicht-Erscheinens einer EC unter Einbeziehung der Null, nicht um Serien der ununterbrochenen Erscheinens einer EC! Ich habe auch die Serienlänge des wiederholten Erscheinens von EC's (hier ohne Einbeziehung der Null) ausgewertet. Hier ist die durchschnittliche maximale Serienlänge je 10.000 Coup einen guten Coup kürzer (12,18), ich habe bisher hier jedoch nicht die Häufigkeiten der einzelnen Serien ermittelt, nur die durchschnittliche maximale Länge der Serien. Dass diese Serien im GPC im Vergleich zur Standardverteilung häufiger Erschienen sind kann eigentlich nur zur Folge haben, dass im GPC seltener Intermittenzen auftreten. Das habe ich allerdings nicht nachgeprüft. Andererseits ist die Null fast 20.000mal erschienen, und jedes Erscheinen der Null bedeutet die Verlängerung einer Serie des Nicht-Erscheinens. So ist bei einem 10.000-Coup-Cluster aus der maximalen Serienlänge von 9 Coups bei der Auswertung des Erscheinens von ECs durch die Einbeziehung der Null eine maximale Serienlänge von 20 Coups einer nicht-erscheinenden EC geworden, weil durch zweimaliges Erscheinen der Null drei mittelprächtige Serien miteinander verbunden wurden. Damit kann es möglich sein, dass bei einem Test auf Serien des Erscheinens einer EC diese Übergewichtung der Serien vielleicht nicht auftritt. Ich werde das heute abend mal auswerten, wenn ich die Zeit dazu habe. Wenn mein Programm keinen Fehler hat (deswegen würde ich dazu gerne einen weiteren Test von jemand anders sehen), bestätigt diese Analyse den subjektiven Eindruck Vieler, dass das GPC auffallend häufig EC-Serien produziert. Gleichzeitig könnte dies ein Hinweis sein, dass man mit Spielen auf eine Serie im GPC eher gewinnt als mit Spielen auf Intermittenzen. Beste Grüße Rabert
  6. Bei meinen Analysen zu den ECs mit den GPC-Permanenzen ist mir ein Fehler aufgefallen: Der Download vom 22. August 2000 weist nach ungefähr zwei Dritteln der Permanenz falsche Zahlen auf: Die 18 und die 27 wiederholen sich jeweils 16 Mal - was zu interressanten Ergebnissen bei Analysen auf kleinere Chancen führt. Ich habe jetzt bei mir einfach jeweils 15 Wiederholungen gelöscht. Da die Permanenzen vom Jahr 2000 sowieso ziemlich erratisch sind (es fehlen ganze Tage, je Tag völlig unterschiedliche Anzahl von Coups), sollte man dieses Jahr bei Analysen vielleicht besser keine besondere Bedeutung beimessen... Beste Grüße Rabert
  7. Ich analysiere heftig auf den GPC Permanenzen herum, habe mich aber noch nicht so richtig mit den EC's dieser Permanenzen beschäftigt. Das habe ich nun einmal nachgeholt, mit interessanten Ergebnissen. Ich habe jetzt einmal die ECs auf das Auftreten von Serien hin untersucht. Dabei gibt es zwei Varianten: Zum kann man Serien daraufhin untersuchen, wie häufig eine EC sich wiederholt. Das ist wichtig für Favoritenspieler. Restantenspieler interessieren sich mehr für die Frage, wie häufig eine EC nicht gekommen ist. Diese Frage erschien mir interessanter, vor allem weil hier durch die Einbeziehung der Null längere Serien entstehen. Die Normalverteilung der Häufigkeit von Serien des Nicht-Erscheinens einer EC unter Einbeziehung der Null verteilt sich m.W. wie folgt (1. Spalte Anzahl Wiederholungen, 2. Spalte Wahrscheinlichkeit des Eintretens dieser Anzahl von Wiederholungen): 1 48,64865% 2 24,32432% 3 12,16216% 4 6,08108% 5 3,04054% 6 1,52027% 7 0,76014% 8 0,38007% 9 0,19003% 10 0,09502% 11 0,04751% 12 0,02375% 13 0,01188% 14 0,00594% 15 0,00297% 16 0,00148% 17 0,00074% 18 0,00037% 19 0,00019% 20 0,00009% 21 0,00005% 22 0,00002% 23 0,00001% Die Analyse der Coups hat ergeben, dass im GPC über 730.000 Coups nicht nur grundsätzlich häufiger Serien entstehen, sondern dass vor allem auch längere Serien häufiger entstehen. Hier die Abweichungen der Serienbildung im GPC zur Standardverteilung (1. Spalte Anzahl der Wiederholungen, 2. Spalte prozentuales Plus gegenüber der Standardverteilung): 1 2,68% 2 5,42% 3 8,25% 4 11,18% 5 14,62% 6 17,85% 7 21,23% 8 24,15% 9 28,68% 10 32,88% 11 38,79% 12 39,56% 13 43,79% 14 62,25% 15 79,93% 16 93,77% 17 59,94% 18 96,85% 19 72,24% 20 96,85% 21 96,85% 22 293,70% Alle Serien erscheinen deutlich häufiger als sie es eigentlich sollten, insbesondere die langen Serien erscheinen wesentlich häufiger: Bei den 730.000 Coups kamen die 20er und 21er Serien doppelt so häufig, die 22er Serie sogar 3mal so häufig wie sie sollten. Was jetzt nicht bedeutet, dass ständig >=20er Serien kamen: Sie traten insgesamt 8mal auf, allerdings sollte bei 730.000 Coups keine einzige Serie häufiger als 19mal erscheinen: Die 20er wäre eigentlich erst nach knapp 1,1 Mio Coups fällig gewesen. Insgesamt sind in den einzelnen ECs die Serien in den folgenden Häufigkeiten aufgetreten (1. Spalte Anzahl der Wiederholungen, 2. Spalte Rot, 3. Schwarz, 4. Gerade, 5. Ungerade, 6. Manque, 7. Passe): 1 182.318 182.337 182.355 182.310 182.316 182.322 2 93.868 93.341 93.525 93.599 93.686 93.552 3 47.987 47.955 47.987 48.112 48.059 48.219 4 24.675 24.684 24.500 24.852 24.598 24.745 5 12.793 12.667 12.774 12.791 12.653 12.642 6 6.621 6.528 6.502 6.608 6.476 6.500 7 3.432 3.381 3.315 3.377 3.370 3.305 8 1.767 1.690 1.711 1.752 1.712 1.701 9 883 881 888 900 891 912 10 469 423 452 464 473 484 11 246 228 235 225 252 258 12 118 119 111 120 129 129 13 71 62 52 53 67 69 14 43 31 23 35 38 41 15 25 16 17 16 17 26 16 14 8 10 5 13 13 17 4 2 5 2 5 8 18 2 1 5 1 2 5 19 1 0 3 1 1 1 20 1 0 1 0 1 1 21 1 0 0 0 1 0 22 1 0 0 0 1 0 Hier nun noch eine Auswertung, wie häufig maximale Serienlängen aufgetreten sind. Dabei ist zu berücksichtigen, dass ich diese Analyse wieder anhand von 10.000 Coups-Clustern gemacht habe, so dass bei jedem Cluster die jeweils letzten Serien je EC irgendwo mittendrin abgeschnitten wurden. In den 73 Clustern zu je 10.000 Coup sind folgende maximale Serienlängen in der verzeichneten Häufigkeit aufgetreten (1. Spalte Anzahl der Wiederholungen, 2. bis 7. Spalte die einzelnen ECs wie oben, 8. Spalte Summe): 10 1 2 3 5 3 1 15 11 11 12 13 5 16 13 70 12 21 16 16 26 11 19 109 13 11 17 19 12 12 10 81 14 8 13 5 10 15 7 58 15 9 5 7 10 4 10 45 16 8 6 5 3 7 5 34 17 2 1 0 1 3 3 10 18 1 1 2 0 1 4 9 19 0 0 2 1 0 0 3 20 0 0 1 0 0 1 2 21 0 0 0 0 0 0 0 22 1 0 0 0 1 0 2 Wenn man diese Zahlen auswertet, stellt man fest dass die durchschnittliche maximale Serienlänge des Nicht-Erscheinens einer EC unter Einbeziehung der Null über 10.000 Coups 13,28 beträgt. Summiert man die maximalen Serienlängen je EC über alle 73 Cluster hinweg, so stellt man folgende Abweichung je EC vom Durchschnitt fest: Rot +1,12% Schwarz -1,16% Gerade -0,33% Ungerade -1,78% Manque +0,29% Passe +1,85% Wer also auf kürzere Serien spekuliert, sollte im GPC wohl auf Ungerade oder Schwarz setzen. Das soll zunächst mal reichen. Falls jemand anders diese Permanenzen schon diesbezüglich untersucht hat und zu anderen Ergebnissen gekommen ist, bitte melden. Einer von uns beiden hat dann einen Fehler in seinem Auswertealgorithmus... Im Strategie-Forum schreibe ich dann über eine Spielmöglichkeit, die mir bei dieser Analyse aufgefallen ist. Beste Grüße Rabert
  8. Vom GPC gibt es doch mittlerweile über 730.000 downloadbare Zahlen. Kannst du die mit deinem Programm verarbeiten? Beste Grüße Rabert
  9. Hallo Neufelius, damit ich nicht falsch verstanden werde: Welche Signale gemeldet werden, kann durchaus fest codiert sein. Nur die signalauslösenden Größen, die die Bells and Whistles in Aktion setzen, sollten frei definierbar sein. Natürlich wäre es klasse, wenn der Anwender auch die Art der Signale selbst konfigurieren könnte. Aber ich glaube, dass die dafür notwendige Programmierarbeit weit über die Möglichkeiten für ein Low-Cost-System hinausgehen, vor allem wenn das auch noch anwenderfreundlich angeboten werden soll. Beispiel: Das Programm bietet an, die Erscheinungshäufigkeit einer Zahl innerhalb einer bestimmten Anzahl von Coups zu überwachen. Dieses Angebot ist fest codiert. Was durch den Anwender eingestellt werden können sollte, sind die Parameter X (wie oft die Zahl erscheint) und Y (in welcher Anzahl von Coups). Beste Grüße Rabert
  10. @ Evolution Schau dir nochmal deinen Auswertealgorithmus an. Immer wenn irgendeine derartige Idee bei mir zu außergewöhnlich positiven Ergebnissen in der von dir beschriebenen Größenordnung führte, hatte ich bei genauerem Nachprüfen irgendwo in der Excel-Programmierung einen Fehler. Meistens hatte ich den Fehler bald selbst gefunden, seitdem ich dieses Forum kenne haben andere dann dort die Fehler gefunden, wo ich selbst keine entdeckte... Ich halte das immer so dass ich eine Idee erst ein paar Mal im GPC Fun-Modus teste, und wenn es dort erfolgreich läuft, mache ich mich an die Programmierung. Ich werde dein Spiel demnächst mal in den ersten Test schicken... Beste Grüße Rabert
  11. Hallo Neufelius, mir geht es bei der "Bells and Whistles"- Funktion nicht darum, dass das Programm ein zu befolgendes Einsatzsignal gibt, sondern einen Hinweis dass eine bestimmte Eintrittswahrscheinlichkeit, Eintrittshäufigkeit oder Zahlenkombinationserscheinung erreicht, über- oder unterschritten wurde. Daher können die signalauslösenden Parameter auch nicht fest im Programm codiert sein, sondern müssen durch den Anwender frei konfigurierbar sein. Dies anwenderfreundlich zu realisieren ist m.E. die eigentliche Herausforderung bei dieser Aufgabenstellung. Beste Grüße Rabert
  12. Der Neufelius-Thread hat mich drauf gebracht. Ich könnte auf der Basis eines MIS (Managementinformationssystem) eine Anwendung programmieren, die - ähnlich wie das Neufelius-Tool - statistische Auswertungen anbietet, aber darüberhinaus einen Schwerpunkt auf regelbasierte Analysen von Permanenzen legt und vor allem als Signalgeber arbeitet: Nach Über- oder Unterschreiten von Erscheinungshäufigkeiten oder -kombinationen könnte ein automatisches optisches/akustisches Signal gegeben werden, das darauf hinweist, dass vorher definierte Kanäle, Ober- oder Untergrenzen erreicht bzw. durchschritten wurden. Das Problem ist nur, dass derartige Tools sehr teuer und heutzutage angesichts der Erfordernisse für eine Roulette-Analyse auch völlig überdimensioniert sind. Aber mir fiel da ein Programm ein, mit dem ich vor 10 Jahren interessante Dinge gemacht habe, und das damals schon vergleichsweise preiswert war (ich glaube die Lizenz kostete um die 600 DM oder so, weiß es aber nicht mehr genau): Platinum Forest & Trees, damals vertrieben von einer Firma Polaris aus Ratingen (Pack Rat ist vielleicht dem einen oder anderen ein Begriff, auch von Polaris vertrieben). Weder Platinum noch Polaris gibt es heute noch, aber Forest & Trees gibt es nach wie vor - als Modul der Business Intelligence Serie CleverPath von CA Computer Associates, mittlerweile in der Version 7.0. Ich weiß nicht was diese Software jetzt kostet, aber ich habe weitergesucht und tatsächlich einen Anbieter in den USA gefunden (www.retrosoftware.com), der die Version 3.1 von Forest & Trees (in einer Suite-Version) für ganze 9 USD per Lizenz verramscht. Leider versendet dieser Anbieter nicht außerhalb USA/Kanada... Mein Vorschlag also: Wenn jemand in der Lage ist, einige Lizenzen dieser Software aus den USA nach Deutschland zu verschiffen und sie mir zur Verfügung stellt, dann baue ich daraus oben angesprochenes Statistik-, Analyse- und Signaltool. Ich nehme dafür kein Geld (jedenfalls nicht von Forum-Mitgliedern ). Damit derjenige, der die Lizenzen besorgt (falls jemand sie besorgen kann oder will), weiß wieviele er denn kaufen soll (ich weiß nicht wieviele retrosoftware.com hat, aber es sind originalverpackte Neulizenzen, es werden wohl einige vorhanden sein), sollten sich Interessierte in diesem Thread melden. Vorher sollte aber noch geklärt werden, ob diese Version 3.1, entwickelt für DOS 3.11 / Win95, unter WIN98/2000/XP läuft - was aber m.W. normalerweise kein Problem ist. Also, wenn Interesse daran besteht, dann bitte hier melden. Alles weitere geht dann seinen Weg. Beste Grüße Rabert
  13. Hallo Neufelius, ich habe mir die Webseite mit den Infos über die V5.0 mal angeschaut. Ein wichtiges Feature fehlt meines Erachtens und ein anderes ist unglücklich konzipiert: 1. Keine "Bells and Whistles". Offensichtlich muss ich mich durch mehrere Menüs hangeln, um auf Signale aufmerksam zu werden. Wenn das praktisch bei jeder Zahl stattfinden muss, ist das Tool zwar für eine statistische Nach- und Interimsbetrachtung geeignet, aber nicht als Signalgeber für zu setzende Chancen. 2. Es scheint nicht möglich zu sein, einmal eingegebene Zahlen zu löschen ohne die ganze Permanenz zu löschen. Ansonsten erscheint mir das Programm für den Preis absolut in Ordnung. Nach meinem Gefühl hat es schon fast zu viele Features, so dass es bereits droht unübersichtlich zu werden. Ich habe vor Jahren für Unternehmen sogenannte Managementinformationssysteme (MIS) eingeführt, die eine ähnliche Aufgabenstellung zu lösen hatten: Aus einem Wust von Zahlen die relevanten zu erkennen und darauf aufmerksam zu machen. Dies wurde durch hierarchisierte Zahlenstrukturen in Kombination mit einem Ampelsystem gelöst. Das wäre auch für ein entsprechendes Roulette-Tool möglich: die Hierarchisierungen könnten auf der Basis der Zahlenstrukturen von EC bis Plein gestaltet werden, als Oberfläche wäre ein Tableau denkbar, bei dem Einsatzsignale bei bestimmten Chancen durch farbige oder blinkende Hervorherhebungen deutlich gemacht werden. Mit einem MIS könnte ich das schnell und einfach realisieren. Allerdings kostet so eine Software ein vielfaches des verlangten Preises des Neufelius Programms. Andererseits würde sich ein derartiges Signalgeber- und Statistiktool auch relativ einfach mit Excel realisieren lassen (in Grundzügen habe ich das sogar schon gemacht), wenn vielleicht auch nicht in der Vollständigkeit der hier angebotenen Auswertungen. Beste Grüße Rabert
  14. Nochmals zur Verdeutlichung: Die Liste von Sachse ist die statistische Normalverteilung nach etlichen -zigtausend oder hunderttausenden von Coups. Innerhalb von 1.000 Coups kann - und wird - sich das völlig anders verhalten... Beste Größe Rabert
  15. So, ich hab' das ganze jetzt mal mit 730.000 Coups durchgetestet. Einige - zumindest für mich - interessante Erkenntnisse: 1. Das Spiel läuft ziemlich genau auf die Bankprämie von -2,7% hinaus. 2. Ich habe zwei Varianten parellel getestet: Immer alle 5 Coups entsprechend der beschriebenen Progression setzen, und immer sofort bei eieim Plusstand abbrechen und neu beginnen: Das Ergebnis ändert sich grundsätzlich nicht, der Verlust ist insgesamt bei der 2. Variante geringer, das seltener gesetzt wird und die 2,7% von einem kleineren Betrag eben weniger ist. 3. Die erste Variante (immer bis einschließlich 5. Coup setzen) lief über fast 400.000 Coups wesentlich besser als -2,7% und war stets gut im Plus. Erst danach drehte sich das Spiel in den Verlust. Lerne: Auch nach mehreren hunderttausend Coups können noch irreführende Ergebnisse entstehen. 4. Von den insgesamt 73 getesteten 10.000 Coup-Clustern erreichten nur 12 niemals die +100 Marke, nur 2 kamen nie in's Plus. Der drei höchsten Verlustsaldi lagen bei "nur" 3.200, 2.600 und 2.300 Stücken (alles bei der ersten Variante mit immer setzen). Da könnte man vielleicht ansetzen, wenn man aus diesem Spiel doch noch was machen will. Beste Grüße Rabert
  16. In aller Kürze, weil ich nun bis heute Nacht außer Haus bin: Ich habe doch noch einen Fehler in meiner Tabelle gefunden, ich hatte an manchen Stellen statt einer Zeile zwei Zeilen Abstand zischen den Spielen gehabt, wodurch die kumulierende Addition nicht mehr richtig funktionierte. Nach der Korrektur ist das Ergebnis nicht mehr ganz so gleichmäßig... Der max Höchstgewinn über 10.000 Coups liegt nun bei 1.449 Stücken, der max Verlust über 10.000 Coups bei 1.922 Stücken, getestet an insgesamt 250.000 Coups. Ich habe nun leider keine Zeit mehr das genauer zu analysieren (folgt spät heute abend oder morgen), aber auf den ersten Blick sieht es so aus als würde sich das Spiel auf Dauer in Richtung +/- Null bewegen. Später mehr. Beste Grüße Rabert
  17. Ich habe eine Menge Ideen ausprobiert, die auf Restanten setzten. Ich habe mindestens genauso viele Ideen ausprobiert, die auf Favoriten setzten. Beide sind stets gescheitert. Also dachte ich mir, probier doch mal ein Spiel aus, das sowohl auf Restanten als auch auf Favoriten setzt. Also hab' ich mir folgende Regeln überlegt: 1. 2 Volle Umdrehungen (74 Coups) Vorlauf. 2. Man setzt je ein Stück auf die noch nicht erschienenen Zahlen (in der Regel 4 bis 5 Zahlen). 3. Man setzt je ein Stück auf die am häufigsten erschienen Zahlen (in der Regel 1 bis 4 Zahlen, die 5 oder 6mal erschienen sind). 4. Kommt keine der gesetzten Zahlen, erhöht man den Einsatz je Zahl um 1 Stück. 5. Man setzt fünfmal auf diese Zahlen, bei Nichterscheinen immer 1 Stück mehr als vorher je Zahl. 6. Sobald ein Plus-Saldo erreicht ist, ist das Spiel beendet. 7. Nach dem 5. Satz ist das Spiel beendet. Ich habe mir dann eine Tabelle gebaut (hoffentlich fehlerfrei), die nach dem 74. Coup die noch nicht erschienen Zahlen und die am häufigsten erschienen Zahlen ermittelt und dann 5 Coups in Folge mit einer Steigerung von je 1 Stück je Zahl von Coup zu Coup setzt. Ausgewiesen wurde dann der Plussaldo, wenn eine Zahl kommt, oder der Minussaldo des 5. Satzes, wenn in den vier davor kein Plussaldo erzielt wurde. Dann habe ich 25mal meine 10.000 Coups - GPC-Permanenzen darauf angewendet. 10.000 Coups ergaben genau 123 solcher Spiele. Die Ergebnisse sind höchst eigenartig: 1. Spalte -> Spielstand beim 10.000 Coup 2. Spalte -> Höchster kumulierter Gewinnstand in den 10.000 Coups 3. Spalte -> Höchster kumulierter Verluststand in den 10.000 Coups -150 310 -300 182 273 -480 59 278 -375 -132 251 -374 24 289 -372 -105 370 -390 -45 381 -294 207 292 -420 -12 279 -399 -9 231 -223 -345 297 -345 -66 266 -270 195 346 -375 110 471 -420 39 288 -465 -135 259 -315 102 302 -265 -81 326 -345 42 196 -333 59 303 -390 -138 317 -390 160 255 -354 -93 366 -390 -153 301 -462 73 351 -243 Das ist das ausgeglichenste Spiel, das ich bisher gesehen habe. Keine extremen Gewinne, keine extremen Verluste. Von den 25 Spielständen am 10.000 Coup sind 12 im Plus und 13 Minus, die Summe ist -212. Die Summe aller Gewinnmaxima ist gerade mal etwa 20% niedriger als die Summe aller Verlustmaxima. Das Schönste dabei ist, dass dieses Spiel im Verlauf von ca. 100 Spielen immer irgendwann einen Gewinn von 200 Stücken erlaubt (bis auf eine Ausnahme). Nie wird ein Verlust von über 500 Stücken erreicht. Dieses Spiel ist extrem Schwankungsarm und Risikoarm und scheint mit Sicherheit immer wieder eine Gewinnmitnahme von 200 Stücken zu erlauben. Bitte testet das mal, ob ich nicht irgendwo wieder einen Fehler vergraben habe. Beste Grüße Rabert
  18. Sind nicht die Roulette-Tische von Dr.Hoo (oder wie der heißt) auch live? Beste Grüße Rabert
  19. Ihr habt alle keine Phantasie. Vielleicht war das alles auch ganz anders : Ein Roulette-Fan kauft sich einen Kessel und baut im Keller eine PC-gesteuerte Einrichtung, um Permanenzen zu erzeugen, automatisch zu erfassen und zu analysieren. Gleichzeitig filmt er die Drehungen und Kugelläufe um die wichtigen Parameter für's Kesselgucken zu erfassen und zu analysieren. Da er jeden PC an's Internet anschließt, ist natürlich auch der Server so angeschlossen. Als Server ist er konfiguriert, damit er mit einem zweiten Einzeplatz-PC mehrere Einsätze gleichzeitig simulieren kann. Manipulationsmöglichkeiten hat natürlich auch eingebaut, damit er Permanenzen zu Testzwecken konstruieren und Kesselfehler simulieren kann. Oder er hat ganz einfach damit begonnen eine Software für ein Online-Kasino mit Live-Roulette zu entwickeln, womit er sich dann auf Antigua selbständig machen wollte. Interessante Frage überhaupt: Ist das Entwickeln einer Software für Online Kasinos in Deutschland auch illegal? Und nein, ich wohne nicht in München und kenne den Kerl auch nicht. Aber vielleicht gab es hier in Forum bis vor ungefähr zwei Monaten einen Münchner im passenden Alter, der sich aus unerklärlichen Gründen nicht mehr meldet?! Beste Grüße Rabert
  20. Hmm... Vielleicht habe ich beim Kopieren der Formeln diesen Fehler selbst reingebaut. Naja, egal, der erste Coup wird dann bei uns beiden mitgezählt ... OpenOffice kalkuliert Tabellen immer automatisch. Wenn ich diese Tabelle jedoch öffne, bekomme ich gleich beim Start den "Fehler"Hinweis, dass diese Tabelle zu komplex für eine automatische Berechnung ist und ich daher mit F9 die Berechnungen manuell starten muss. Da hat Excel dann vielleicht ein paar mehr Muskeln. Hast du eigentlich mal über größere Mengen von Coups das Entstehen und die Verteilung von Favoriten daraufhin analysiert, ob sich in irgendeiner Weise Signale daraus ableiten lassen? Ich mache dass, um mal zu schauen ob sich da irgendwelche Korrelationen zu meinen OC-Favoriten ergeben... Beste Grüße Rabert
  21. Hallo Chin, oh, Mann, ist wohl nicht meine Woche... Hab den Fehler selbst entdeckt. Dein Tool ist zu komplex für eine automatische Berechnung. Ich kann zwar eine Formel kopieren (wie geschehen), aber es erfolgt keine automatische Berechnung, die muss ich immer manuell starten. Da ich dass auch immer machen muss, um die die Favoriten zu zählen, hätte ich da eigentlich sofort drauf kommen können... Also, nach der manuellen Berechnung ergibt sich das erwartete Bild unterschiedlicher Summen von Favoriten je 10.000 Coups-Cluster. Beste Grüße Rabert
  22. Hallo Chin, ich bearbeite die GPC Permanenzen gerade mit deinem Eindeutigen Favoriten Ermittlungsprogramm, das du hier vor ein paar Tagen eingestellt hast. Ich habe die GPC Permanenzen ja für mich in 10.000 Coups Cluster aufgeteilt und zähle nun einfach mit deinem Programm wie oft eine Zahl in einem Cluster als eindeutiger Favorit ausgewiesen wird. Dabei stelle ich etwas sehr merkwürdiges fest: Addiere ich die Summen der als eindeutige Favoriten ausgewiesenen Zahlen aus einem 10.000 Coup-Cluster, dann komme ich immer auf die Summe von 9.102. Das heißt, dass in jedem 10.000 Coups Cluster immer der gleichen Anzahl von Coups die Existenz eines eindeutigen Favoriten zugeordnet werden kann: 9.102. Kannst du mir das erklären? Natürlich sind es je Cluster immer unterschiedliche Zahlen die in völlig unterschiedlichen Mengen als eindeutige Favoriten ausgewiesen werden. Nur die Summe aller eindeutigen Favoriten über 10.000 Coups ist immer gleich. Verstehe ich nicht... Übrigens: Mit deiner Formel wurde der jeweils 1. Coup einer Permanenz nicht mitgezählt. Das hatte ich geändert. Wenn du das also bei dir prüfst, kommst du vielleicht auf eine geringfügig abweichende Summe. Beste Grüße Rabert
  23. Hallo Sachse, es geht hier nur darum, dass man auf einen bereits geschlagenen (mich) noch ein wenig eintreten möchte. Kümmer dich einfach nicht weiter drum... Beste Grüße Rabert
  24. Ich war mal eine Zeitlang Moderator bei den Stratics-Foren. Das werden die wenigsten hier kennen, obwohl sie eines der weltweit größten (englischsprachigen) Boards mit weit über 100.000 Mitgliedern sind. Stratics' Thema sind MMOGs (Massive Multiplayer Online Games), ein Genre in dem man eigentlich nahezu ausschließlich Teenager vermutet, was allerdings nicht stimmt, mindestens die Hälfte der Mitglieder von Stratics sind dem Teenager-Alter entwachsen, nicht wenige 50 oder deutlich älter. Als Moderator dort war es meine Aufgabe, die Einhaltung der Foren-Regeln zu überwachen, Trolls zu erkennen und an die Kandarre zu nehmen und Flamings und Hate-Posts zu eliminieren. Ich muss sagen, dass ich dort nicht oft auf Postings gestoßen bin, die die Häme, Schadenfreude oder schlicht allgemein beleidigende oder verletzende Formulierungen wie ich sie in diesem Forum finde, erreichen. Irgendwo fiel hier in einem anderen Thread mal der Begriff "Kindergarten", und manchmal habe ich den Eindruck dass dies hier mehr Kindergarten ist als bei Stratics, was schließlich ein Games-Forum ist und sich nicht mit finanziell konsequenzreichen Fragen auseinandersetzt. Dieses Forum hier hat ein für das Thema nach meinem Gefühl unerwartet hohen "Neener, Neener, Neener"-Grad (= Ausdruck gehässiger Schadenfreude), was ich mit einigem Erstaunen bereits bei meinen ersten Postings hier vor ca. einem Monat festgestellt habe und was ich seitdem ständig insbesondere gegenüber Postings von Newbies (wie mir) feststelle. Ich kann damit leben, aber ich bin überrascht, das hätte ich hier eigentlich nicht vermutet. Gottseidank gibt es hier auch genug interessante, niveau- und gehaltvolle Postings, die einen Verbleib in diesem Forum wertvoll machen. Dafür muss man wohl den hohen Kindergarten-Anteil hier akzeptieren. Beste Grüße Rabert
  25. Sowas ähnliches habe ich mal mit einigen 100.000 Coups vom GPC getestet. Waren zwar keine Favoriten TVS sondern Fav-TVPs und nicht 24 sondern 37 Coups Vorlauf, aber das Spiel ist langfristig stabil ins Minus gelaufen, obwohl es zwischenzeitlich durchaus ordentlich Plusphasen gab. Ich glaube nicht, dass sich ein Fav-TVS Spiel mit 24 Coups Vorlauf grundsätzlich anders verhält. Beste Grüße Rabert
×
×
  • Neu erstellen...